{"id":62052,"date":"2024-09-21T00:00:23","date_gmt":"2024-09-20T22:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-des-hl-matthaeus-apostel-und-evangelist-mt-9-9-13\/"},"modified":"2024-09-20T11:34:48","modified_gmt":"2024-09-20T09:34:48","slug":"fest-des-hl-matthaeus-apostel-und-evangelist-mt-9-9-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-des-hl-matthaeus-apostel-und-evangelist-mt-9-9-13\/","title":{"rendered":"Fest des Hl. Matth\u00e4us, Apostel und Evangelist (Mt 9, 9-13)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matth\u00e4us am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matth\u00e4us auf und folgte ihm. 10Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Z\u00f6llner und S\u00fcnder und a\u00dfen zusammen mit ihm und seinen J\u00fcngern.<br \/>\n11Als die Pharis\u00e4er das sahen, sagten sie zu seinen J\u00fcngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern essen?<br \/>\n12Er h\u00f6rte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. 13Darum lernt, was es hei\u00dft: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die S\u00fcnder zu rufen, nicht die Gerechten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a81818;\">\u201eIn jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matth\u00e4us am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matth\u00e4us auf und folgte ihm\u201c (Mt 9,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann f\u00fchlte ich mich innerlich gedr\u00e4ngt, allen Akten zu folgen, die das G\u00f6ttliche Fiat in der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung getan hatte; doch dabei dachte ich mir: \u2018Was bringt es, wenn ich dem G\u00f6ttlichen Willen in allem folgen will?\u201d<br \/>\nUnd mein geliebter Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, du sollst wissen, dass alles, was mein G\u00f6ttlicher Wille sowohl in der Sch\u00f6pfung wie auch in der Erl\u00f6sung getan hat, Er aus Liebe zu den Gesch\u00f6pfen tat.<br \/>\nDie Gesch\u00f6pfe sollten Ihn daher erkennen und somit in seinen Akt aufsteigen, um Ihn zu betrachten, zu lieben und ihre [eigenen] Akte mit dem Seinen zu vereinigen, um Ihm Gesellschaft zu leisten.<br \/>\nSie sollten wenigstens ein kleines Komma, einen Punkt, einen Blick, ein \u2018Ich liebe Dich\u2019 auf so viele gro\u00dfartige Werke und g\u00f6ttliche Wunder legen, die mein Fiat in seiner Liebesglut f\u00fcr alle getan hat.<br \/>\nWenn du Ihm nun in seinen Akten folgst, genie\u00dft Er deine Gesellschaft und wird sich nicht allein f\u00fchlen. Er sp\u00fcrt deinen kleinen Akt, deinen Gedanken, der seinem Akt folgt und f\u00fchlt sich daher vergolten.<br \/>\nW\u00fcrdest du Ihm aber nicht nachfolgen, so w\u00fcrde Er die leere Stelle von dir und deinen [fehlenden] Akten in der Unermesslichkeit meines G\u00f6ttlichen Willens wahrnehmen und voll Kummer ausrufen: \u2018Wo ist die kleine Tochter meines Willens?<br \/>\nIch nehme sie nicht in meinen Akten wahr, Ich kann ihre Blicke nicht genie\u00dfen, die mein Wirken bewundern, um mir ein Dankesch\u00f6n zu sagen, Ich vernehme ihre Stimme nicht, die Mir beteuern w\u00fcrde: \u2018Ich liebe Dich.\u2019<br \/>\nO, wie belastet Mich die Einsamkeit!\u2019 Und Er w\u00fcrde dich seine Seufzer auf dem Grunde deines Herzens h\u00f6ren lassen, die dir sagen: \u2018Folge Mir in meinen Werken \u2013 lass Mich nicht allein.\u2019<br \/>\nWenn du meinem Willen also nicht nachfolgst, w\u00fcrdest du damit das Ungl\u00fcck bewirken, eine \u201eLeerstelle\u201c deiner Akte in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu verursachen.<br \/>\nWenn du aber meinem Willen folgst, so tust du das Gute, dass du Ihm Gesellschaft leistest. Wenn du w\u00fcsstest, wie willkommen Mir deine Gesellschaft bei meinen Aktivit\u00e4ten ist, w\u00e4rest du aufmerksamer.<br \/>\nWie mein G\u00f6ttliches Fiat den leeren Platz deiner Akte wahrn\u00e4hme, wenn du Ihm nicht folgst, so w\u00fcrdest du den leeren Platz seiner Akte in deinem Willen versp\u00fcren.<br \/>\nSo w\u00fcrdest du dich allein f\u00fchlen, ohne die Gesellschaft meines G\u00f6ttlichen Willens, Der es so liebt, dich in Beschlag zu nehmen, dass Er dich nicht mehr sp\u00fcren l\u00e4sst, dass dein Wille in dir lebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 15. Oktober 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c21919;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich meine Runden in den Akten des G\u00f6ttlichen Willens fort und dachte mir: \u2018Welchen Nutzen bringen meine vielen wiederholten Rundg\u00e4nge im H\u00f6chsten Fiat, wo ich seinen Akten folge?\u2019 Da erwiderte mein s\u00fc\u00dfer Jesus:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, jedes Leben muss ern\u00e4hrt werden. Ohne Nahrung kann der Mensch weder gebildet werden, noch heranwachsen. Fehlt ihm die Nahrung, so ist er in Gefahr zu sterben.<br \/>\nIndem du nun meinem Willen nachfolgst, dich mit seinen Akten vereinst und stets deine Rundg\u00e4nge in Ihm machst, bereitest du damit die Speise, um das Leben meines Willens in deiner Seele zu n\u00e4hren, zu bilden und heranwachsen zu lassen.<br \/>\nMein Wille vermag sich nur von jenen Akten zu n\u00e4hren, die in seinem Willen getan werden. Er kann auch nicht im Gesch\u00f6pf gebildet werden oder heranwachsen, wenn das Gesch\u00f6pf nicht in Ihn eintritt.<br \/>\nDurch die Einheit der gesch\u00f6pflichen Akte [mit meinem Willen] bildet mein Wille seinen Spr\u00f6ssling aus Licht, um das Leben des G\u00f6ttlichen Willens im Gesch\u00f6pf heranzubilden.<br \/>\nJe mehr Akte des G\u00f6ttlichen Willens die Seele tut und je mehr sie sich mit den Akten meines Willens vereint und in Ihm lebt, umso \u00fcberreichlichere Nahrung bereitet sie, um das Leben meines Willens zu ern\u00e4hren und noch schneller in der Seele wachsen zu lassen.<br \/>\nIndem du also deine Rundg\u00e4nge machst, bereitest du Leben und Nahrung f\u00fcr die Entwicklung des Lebens meines G\u00f6ttlichen Willens in deiner Seele, und f\u00fcr die Bereitung der Speise zur Nahrung meines Willens in anderen Seelen.<br \/>\nSei daher aufmerksam und bleibe nicht stehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 1. April 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c21919;\">\u201eWie kann euer Meister zusammen mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern essen?\u201c (Mt 9, 11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Wenn n\u00e4mlich kein volles Vertrauen zwischen Mir und der Seele vorhanden ist, kann sie nicht zum Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen erhoben werden.<br \/>\nDas Misstrauen stellt der Einheit zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf stets ein Hindernis entgegen, es hemmt den Aufschwung zu Dem, der es so sehr liebt, und l\u00e4sst die Seele nahe am Boden leben.<br \/>\nUnd wenn sie auch nicht [durch die S\u00fcnde] f\u00e4llt, bewirkt der Mangel an Vertrauen, dass die Seele ihre Leidenschaft lebhaft sp\u00fcrt; zumal der Mangel an Vertrautheit der kritische Punkt im Lauf der Jahrhunderte war und zuweilen auch gute Seelen deswegen vom Weg der Tugend abgehalten wurden.<br \/>\nUm diese, vom schlechten Geist des Mangels an Vertrauen hervorgerufene Lethargie wegzunehmen, wollte Ich Mich dir gegen\u00fcber ganz voller Liebe und von gr\u00f6\u00dferer Vertrautheit als zwischen Vater und Tochter zeigen.<br \/>\nSo sollte Ich nicht nur dich, sondern auch alle anderen zum Leben als Kinder zur\u00fcckrufen, die in meinen Armen gewiegt werden. Ich habe es verkostet \u2013 und auch du \u2013 wie sch\u00f6n es ist, wenn das Gesch\u00f6pf ganz Liebe und Vertrauen zu Mir ist.<br \/>\nIch kann ihm geben, was Ich will, und es hat keine Angst zu erhalten, was es will. Sobald das wahre Vertrauen zwischen Mir und dem Gesch\u00f6pf in die richtige Ordnung gebracht worden ist, ist das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr die Herrschaft meines G\u00f6ttlichen Willens in seiner Seele beseitigt.<br \/>\nIch wei\u00df daher, meine Tochter, worauf meine Pl\u00e4ne abzielen, wozu sie n\u00fctzlich sind, was Ich tue, und kenne all das Gro\u00dfe und Sch\u00f6ne, wenn Ich ein Gesch\u00f6pf auserw\u00e4hle. Aber sie, was wissen sie schon? Als Fazit m\u00fcssen sie mein Werk stets kritisieren.<br \/>\nSogar mein kurzes Leben hier unten blieb nicht von Kritik verschont: als sich meine Heiligste Menschheit voller Liebe unter den Menschen bewegte, kritisierten sie dennoch, wenn Ich Mich den S\u00fcndern allzu sehr n\u00e4herte, meinen Umgang mit ihnen als ungeziemend.<br \/>\nIch lie\u00df sie reden, und ohne ihren Worten Gewicht beizumessen, setzte Ich Taten und kam den S\u00fcndern sogar noch mehr entgegen und liebte sie noch mehr, um sie zu meiner Liebe hinzuziehen.<br \/>\nAls Ich Wunder wirkte, hatten sie etwas auszusetzen, weil sie Mich f\u00fcr den Sohn des heiligen Josef hielten und meinten, dass der verhei\u00dfene Messias nicht von einem Handwerker abstammen k\u00f6nne. So s\u00e4ten sie st\u00e4ndig Zweifel an meiner G\u00f6ttlichen Person, sodass sie die Sonne meiner Menschheit gleichsam umw\u00f6lkten.<br \/>\nIch aber erweckte \u201ekleine Winde\u201c, welche diese Wolken aufl\u00f6sen sollten und erschien in noch strahlenderem Licht in ihrer Mitte, um den Zweck meines Kommens auf Erden, n\u00e4mlich die Erl\u00f6sung, zu vollenden\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 2. Juni 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c21919;\">\u201eDarum lernt, was es hei\u00dft: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die S\u00fcnder zu rufen, nicht die Gerechten\u201c (Mt 9,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eNur meine Menschheit war erf\u00fcllt von Schmach und Dem\u00fctigungen, bis sie sogar nach au\u00dfen \u00fcberflossen. Deshalb zittern Himmel und Erde vor meinen Tugenden, und die Seelen, welche Mich lieben, gebrauchen meine Menschheit als eine Treppe, um h\u00f6herzusteigen und ein paar kleine Tr\u00f6pfchen meiner Tugenden aufzulecken.<br \/>\nSage mir nun: \u201eAngesichts meiner Demut, wo ist die deine? Ich allein kann mich r\u00fchmen, die wahre Demut zu besitzen. Meine, mit meiner Menschheit vereinte Gottheit, k\u00f6nnte bei jedem Schritt, in Worten und Werken Wunder tun; hingegen schloss Ich Mich willentlich in den Umkreis meiner Menschheit ein, Ich zeigte Mich als der \u00c4rmste und ging so weit, mich unter die S\u00fcnder zu mischen.<br \/>\nIch h\u00e4tte das Erl\u00f6sungswerk in k\u00fcrzester Zeit vollbringen k\u00f6nnen, sogar mit einem einzigen Wort; doch wollte Ich im Lauf vieler Jahre, mit vielen Bedr\u00e4ngnissen und Leiden, Mir die Armseligkeiten des Menschen zu eigen machen.<br \/>\nIch wollte Mich selbst in vielen Akten \u00fcben, damit der Mensch vollkommen erneuert und auch in den niedrigsten Werken verg\u00f6ttlicht w\u00fcrde. Tats\u00e4chlich, als sie von Mir ge\u00fcbt worden sind, der Ich Gott und Mensch war, empfingen sie neuen Glanz und erhielten das Merkmal von g\u00f6ttlichen Werken.<br \/>\nMeine, in meiner Menschheit verborgene Gottheit wollte sich zu solcher Niedrigkeit herablassen und sich dem Lauf der menschlichen Handlungen unterwerfen, w\u00e4hrend Ich mit einem einzigen Willensakt unendliche Welten erschaffen h\u00e4tte k\u00f6nnen.<br \/>\nSie wollte das Elend und die Schw\u00e4chen der anderen f\u00fchlen, als w\u00e4ren sie Ihre eigenen, und wollte meine Menschheit mit allen S\u00fcnden der Menschen vor der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit bedeckt sehen, die daf\u00fcr die Strafe abzuzahlen hatte \u2013 um den Preis unerh\u00f6rter Leiden und mit dem Vergie\u00dfen meines ganzen Blutes.<br \/>\nSo \u00fcbte Ich ununterbrochene Akte von tiefer und heroischer Demut. Hier siehst du, o Tochter, den unermessliche Unterschied zwischen meiner Demut und der Demut der Gesch\u00f6pfe \u2013 sogar jener aller meiner Heiligen \u2013 welche vor meinem Angesicht nur ein Schatten ist; denn das Gesch\u00f6pf ist immer ein Gesch\u00f6pf und wei\u00df nicht, wie Ich es wei\u00df, wie gro\u00df das Gewicht der S\u00fcnde ist.<br \/>\nWenn auch heroische Seelen nach meinem Beispiel sich selbst anboten, die Leiden anderer zu leiden, so sind ihre Leiden nicht verschieden von denen der anderen Gesch\u00f6pfe; sie sind nichts Neues f\u00fcr sie, denn sie sind aus demselben Lehm gemacht.<br \/>\nZudem ist der blo\u00dfe Gedanke, dass diese Leiden die Ursache f\u00fcr neue Gewinne sind und Gott verherrlichen, eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr sie. \u00dcberdies ist das Gesch\u00f6pf in den Umkreis eingeschr\u00e4nkt, in welchen Gott es gesetzt hat, und es kann nicht aus diesen Grenzen heraustreten, in die sie von Gott limitiert wurde.<br \/>\nO, wenn es in ihrer Macht w\u00e4re, Dinge zu tun oder ungeschehen zu machen, wie vieles mehr w\u00fcrden sie noch tun \u2013 jeder w\u00fcrde die Sterne erreichen!<br \/>\nDoch meine verg\u00f6ttlichte Menschheit hatte keine Grenzen, sondern schr\u00e4nkte sich freiwillig in sich selbst ein, und damit wurden alle meine Werke wie mit einem Band mit heroischer Demut umflochten.<br \/>\nDieser Mangel an Demut war die Ursache von allen \u00dcbeln gewesen, welche die Erde \u00fcberfluteten; und durch das \u00dcben dieser Tugend musste Ich alle G\u00fcter von der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit herabziehen.<br \/>\nAch ja, keine Zugest\u00e4ndnisse von Gnaden kommen von meinem Thron, wenn nicht mittels der Demut, noch kann man eine Eintrittskarte von Mir erhalten, die nicht die Unterschrift der Demut tr\u00e4gt. Kein Gebet erh\u00f6ren meine Ohren, und nichts bewegt mein Herz zu Mitleid, wenn es nicht in den Duft des Wohlgeruchs der Demut geh\u00fcllt ist.<br \/>\nWenn es die Seele nicht fertigbringt, diesen Keim von Ehre und [Selbst-]sch\u00e4tzung in sich zu zerst\u00f6ren \u2013 und er wird vernichtet, wenn man so weit kommt, Verachtung, Dem\u00fctigung, Verlegenheit zu lieben \u2013 wird sie ein Dornengeflecht um ihr Herz f\u00fchlen und eine Leere in ihrem Herzen wahrnehmen, die ihr stets Unbehagen verschafft und sie meiner Heiligsten Menschheit sehr un\u00e4hnlich macht.<br \/>\nWenn sie nicht so weit kommt, Dem\u00fctigungen zu lieben, wird sie sich h\u00f6chstens selbst ein wenig erkennen k\u00f6nnen, doch wird sie nicht vor Mir leuchten, bekleidet mit dem sch\u00f6nen und sympathischen Gewand der Demut.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 12. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c21919;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine kleine Tochter, die Liebe, die Akte, die spontanen, zwanglosen Opfer, die Mir die Seele darbringt, sind Mir so wohlgef\u00e4llig, dass Ich sie, um sie noch mehr zu genie\u00dfen, in mein Herz einschlie\u00dfe, und meine Freude ist so gro\u00df, dass Ich stets wiederhole: \u201aWie sch\u00f6n sind sie, wie s\u00fc\u00df ist ihre Liebe!<br \/>\nAch, in ihnen finde Ich meine G\u00f6ttliche Weise, meine spontanen Leiden, meine Liebe, die immer liebt, ohne dass jemand Mich zwingen oder bitten w\u00fcrde.\u2019<br \/>\nWisse, dass eines der sch\u00f6nsten Charakteristika und gleichsam legitimes Eigentum und Tugend im Wesen meines G\u00f6ttlichen Willens die Spontaneit\u00e4t ist. Alles ist spontan in Ihm.<br \/>\nWenn Er liebt, wenn Er wirkt, wenn Er mit einem einzigen Akt Leben gibt und alles erh\u00e4lt, macht Er keinerlei Anstrengung, noch l\u00e4sst Er sich von jemandem dazu bitten.<br \/>\nSein Motto ist: \u201aIch will es, und Ich tue es.\u2019 Denn Anstrengung bedeutet Notwendigkeit, und Wir haben weder etwas noch irgendjemanden n\u00f6tig.<br \/>\nAnstrengung bedeutet Mangel an Macht, w\u00e4hrend Wir doch von Natur aus m\u00e4chtig sind und alle von unserer Macht abh\u00e4ngen, und Wir in einem Augenblick alles tun k\u00f6nnen, und im n\u00e4chsten Augenblick, wenn Wir w\u00fcnschen, alles vernichten k\u00f6nnen.<br \/>\nZwang deutet hin auf Mangel an Liebe, w\u00e4hrend unsere Liebe so gro\u00df ist, dass es fast unglaublich ist. Daher schufen Wir alles, ohne dass Uns jemand darum gebeten oder etwas gesagt h\u00e4tte. Selbst bei der Erl\u00f6sung gab es kein einziges Gesetz \u00fcber Mir, niemand konnte Mich verpflichten, so viel zu leiden bis hin zum Tod.<br \/>\nMein Gesetz war vielmehr die Liebe und die wirksame Kraft meiner G\u00f6ttlichen Spontaneit\u00e4t, sodass die Leiden zuerst in Mir gebildet wurden, Ich ihnen Leben verlieh, und Ich dann die Gesch\u00f6pfe erf\u00fcllte, und sie Mir die Leiden dann zur\u00fcckgaben.<br \/>\nUnd mit dieser spontanen Liebe, mit der Ich ihnen Leben gegeben hatte, nahm Ich diese [Leiden] entgegen. Niemand h\u00e4tte Mich gegen meinen Willen antasten k\u00f6nnen.<br \/>\nSo liegt alles Sch\u00f6ne, Gute, Heilige, Gro\u00dfe im spontanen Wirken, w\u00e4hrend einer, der gezwungenerma\u00dfen arbeitet und liebt, das Sch\u00f6nste einb\u00fc\u00dft.<br \/>\nMan k\u00f6nnte dieses Wirken als Werke und Liebe ohne Leben bezeichnen, wie es auch tats\u00e4chlich so ist und folglich der Ver\u00e4nderlichkeit unterworfen, w\u00e4hrend die Spontaneit\u00e4t die Festigkeit im Guten hervorbringt.<br \/>\nNun, meine Tochter, das Zeichen, ob die Seele in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, ist dies, dass sie spontan liebt, arbeitet und auch leidet. Zwang gibt es hier nicht.<br \/>\nMein Wille, der sie bei sich h\u00e4lt, teilt ihr seine Spontaneit\u00e4t mit, damit sie Ihn in seiner str\u00f6menden Liebe und seinen unaufh\u00f6rlichen Werken begleite. Ohne dieses sein charakteristisches spontanes Handeln, w\u00e4re es n\u00e4mlich eine Last f\u00fcr Ihn, die Seele in seinem lichtvollen Scho\u00df zu behalten.<br \/>\nVielmehr ist die Seele ganz darauf bedacht, auf mein G\u00f6ttliches Fiat zu schauen. Sie m\u00f6chte n\u00e4mlich nicht zur\u00fcckbleiben, sondern mit Ihm zugleich str\u00f6men, um mit seiner Liebe zu lieben und um sich in seinen Werken zu befinden, damit sie meinem Willen f\u00fcr diese Werke Vergeltung darbringe und seine Macht und sch\u00f6pferische Pracht lobpreise.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So laufe und eile daher immer, und lass deine Seele zwanglos in meinen G\u00f6ttlichen Willen eintauchen, um gemeinsam seine liebenden Wege zur\u00fcckzulegen, die voller Kunstgriffe aus Liebe zu den Gesch\u00f6pfen sind.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 21. Oktober 1934)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62052","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62052"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62052\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}