{"id":62066,"date":"2025-09-24T21:00:06","date_gmt":"2025-09-24T19:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-25-woche-im-jahreskreis-lk-97-9\/"},"modified":"2025-09-24T21:04:04","modified_gmt":"2025-09-24T19:04:04","slug":"donnerstag-der-25-woche-im-jahreskreis-lk-97-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-25-woche-im-jahreskreis-lk-97-9\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 25. Woche im Jahreskreis (Lk 9,7-9)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7In jener Zeit h\u00f6rte der Tetrarch Herodes von allem, was durch Jesus geschah, und wusste nicht, was er davon halten sollte. Denn manche sagten: Johannes ist von den Toten auferstanden. 8Andere meinten: Elija ist wiedererschienen. Wieder andere: Einer der alten Propheten ist auferstanden.<br \/>\n9Herodes aber sagte: Johannes habe ich selbst enthaupten lassen. Wer ist dann dieser Mann, von dem man mir solche Dinge erz\u00e4hlt? Und er hatte den Wunsch, ihn einmal zu sehen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eHerodes aber sagte: Johannes habe ich selbst enthaupten lassen. Wer ist dann dieser Mann, von dem man mir solche Dinge erz\u00e4hlt? Und er hatte den Wunsch, ihn einmal zu sehen\u201d (Lk 9,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann dachte ich \u00fcber das nach, was Jesus mir gesagt hatte und fragte mich: \u201eWie kann man dies in die Praxis umsetzen?\u201d Und Jesus, der zur\u00fcckkehrte, f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um die Wahrheiten kennen zu lernen, ist es n\u00f6tig, den Willen und den Wunsch zu haben, sie zu kennen.<br \/>\nStelle dir ein Zimmer vor, in dem die Fensterl\u00e4den geschlossen sind. Wie viel Sonne es auch drau\u00dfen gibt, das Zimmer wird immer dunkel bleiben. Nun, die L\u00e4den zu \u00f6ffnen, bedeutet, das Licht zu wollen.<br \/>\nAber das gen\u00fcgt nicht, wenn jener, der die L\u00e4den \u00f6ffnet, nicht vom Licht profitiert, um das Zimmer aufzur\u00e4umen, abzustauben, und sich an die Arbeit zu machen, beinahe so, um das Licht, das gegeben wurde, nicht totzuschlagen und sich als undankbar zu erweisen.<br \/>\nSo gen\u00fcgt es nicht, den Willen zu haben, um die Wahrheiten kennenzulernen, wenn jemand im Licht der Wahrheit, das ihn erleuchtet, nicht danach strebt, sich von seinen Schw\u00e4chen abzustauben und sich gem\u00e4\u00df dem Licht der Wahrheit, das er kennt, neu zu ordnen, und sich gemeinsam mit dem Licht der Wahrheit an die Arbeit zu machen, aus ihm seine eigene Substanz zu machen, auf eine Art, dass das Licht, welches er aufgenommen hat, aus seinem Mund, aus seinen H\u00e4nden, aus seinem Benehmen durchscheint.<br \/>\nDas w\u00e4re so, als w\u00fcrde man die Wahrheit t\u00f6ten, und sie nicht in die Praxis umzusetzen w\u00fcrde bedeuten, in v\u00f6lliger Unordnung angesichts des Lichtes zu bleiben. Armes Zimmer, voller Licht, doch ganz durcheinander, drunter und dr\u00fcber und in v\u00f6lliger Unordnung, und drinnen eine Person, die sich nicht die M\u00fche macht, es wieder zu ordnen. Welches Mitleid w\u00fcrde sie nicht erregen?<br \/>\nSo ist jemand, der die Wahrheiten kennt und sie nicht praktiziert. Wisse jedoch, dass in allen Wahrheiten als erste Nahrung die Einfachheit eintritt, wenn die Wahrheiten nicht einfach w\u00e4ren, w\u00e4ren sie nicht Licht, und k\u00f6nnten nicht in den menschlichen Geist eintreten, um ihn zu erleuchten, und wo kein Licht ist, kann man die Gegenst\u00e4nde nicht unterscheiden.<br \/>\nDie Einfachheit ist nicht nur Licht, sondern auch wie die Luft, die man atmet, und die, w\u00e4hrend sie unsichtbar ist, allen den Atem gibt; wenn es nicht um der Luft willen w\u00e4re, blieben die Erde und alle Menschen ohne Bewegung. Wenn also die Tugenden und Wahrheiten nicht den Stempel der Einfachheit tragen, sind sie ohne Licht und ohne Luft.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 19. November 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach folgte ich meinem leidenden Jesus in der Passion, und als ich zu jener Episode kam, wo Herodes Ihn mit Fragen best\u00fcrmte und Er schwieg, dachte ich mir: \u201eWenn Jesus gesprochen h\u00e4tte, h\u00e4tte sich jener vielleicht bekehrt.\u201c<br \/>\nDa bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, Herodes fragte Mich nicht, um die Wahrheit zu erkennen, sondern aus Neugier und um seinen Spott mit Mir zu treiben.<br \/>\nWenn Ich geantwortet h\u00e4tte, h\u00e4tte Ich mir einen Spa\u00df mit ihm gemacht, denn wenn der Wille fehlt, die Wahrheit zu erkennen und sie auszuf\u00fchren, fehlt der Saft in der Seele, um die W\u00e4rme zu empfangen, die das Licht meiner Wahrheiten mit sich bringt.<br \/>\nDa diese Hitze nicht die Feuchtigkeit vorfindet, um die Wahrheit keimen und fruchtbar werden zu lassen, brennt sie noch mehr und l\u00e4sst das Gute vertrocknen, das sie hervorbringen kann.<br \/>\nEs ist wie bei der Sonne: wenn sie keine Feuchtigkeit bei den Pflanzen findet, dient ihre Hitze dazu, das Leben der Pflanzen auszutrocknen und zu versengen. Doch wenn sie es feucht vorfindet, wirkt sie Wunder.<br \/>\nDeshalb ist die Wahrheit sch\u00f6n und liebenswert, sie ist die Wiederherstellerin und Befruchterin der Seelen. Mit ihrer Glut und ihrem Licht schafft sie Wunder der Entfaltung, der Gnade und der Heiligkeit \u2013 bei dem, der es liebt, sie zu kennen und sie auszuf\u00fchren.<br \/>\nDoch mit denen, die es nicht lieben, sie zu vollf\u00fchren, treibt sie ihren Spott, anstatt von ihnen verspottet zu werden.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 4. Januar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, meine Heiligste Menschheit war die Verwahrungsst\u00e4tte meines G\u00f6ttlichen Willens. Es gab keinen kleinen oder gro\u00dfen Akt, bis hin zum Atem und zur Bewegung, wo meine Menschheit, die sich zur H\u00fclle machte, nicht in allem mein G\u00f6ttliches FIAT verbarg, ja Ich h\u00e4tte weder zu atmen noch Mich zu bewegen vermocht, wenn Ich das FIAT nicht in Mich eingeschlossen h\u00e4tte. So diente Mir meine Menschheit als Schleier, der sowohl meine Gottheit wie auch das gro\u00dfe Wunder des Wirkens meines Willens in all meinen Akten verbergen sollte.<br \/>\nAnderenfalls h\u00e4tte sich Mir niemand n\u00e4hern k\u00f6nnen. Meine Majest\u00e4t, das strahlende Licht meiner Gottheit h\u00e4tte sie geblendet und zur Erde geworfen, und alle w\u00e4ren vor Mir geflohen. Wer h\u00e4tte es je gewagt, Mir auch nur das geringste Leid zuzuf\u00fcgen? Doch Ich liebte den Menschen und kam nicht auf die Erde, um meine Gottheit zur Schau zu stellen, sondern meine Liebe. Daher wollte Ich Mich unter der H\u00fclle meiner Menschheit verbergen, um mit den Menschen vertraut zu werden und das zu tun, was er tat, und ging sogar so weit, Mir unerh\u00f6rte Leiden und den Tod selbst zuf\u00fcgen zu lassen.<br \/>\nWer sich nun mit meiner Menschheit in all seinen Akten und Leiden vereint, zerrei\u00dft, wenn er meinen Willen finden und Ihn sich aneignen m\u00f6chte, die H\u00fclle meiner Menschheit; diese Seele findet in meinen Akten die Frucht, das Leben und die Wunder, die mein Wille in Mir wirkte und empf\u00e4ngt das, was Ich in Mir tat, als ihr Leben (= als Leben der Seele). Meine Menschheit wird f\u00fcr sie Hilfe und F\u00fchrung sein und sie lehren, in meinem Willen (oder: in meiner Menschheit) zu leben. So werde Ich auf Erden [in dieser Seele] ein [zweites] Ich-selbst haben (alter Christus), Das f\u00fcr Mich weiterhin die H\u00fclle bildet, um das Wirken meines Willens zu verbergen.<br \/>\nWenn die Menschen Mich aber ohne meinen Willen suchen, werden sie nur meine H\u00fclle finden, aber nicht das Leben meines Willens, Der dann nicht die Wunder hervorbringen kann, die Er in der Verborgenheit meiner Menschheit gewirkt hat. Stets ist es mein Wille, der in der Seele die gr\u00f6\u00dften Wunder zu verbergen vermag, die strahlendsten Sonnen, die noch nie gesehenen Wunder. Wie viele dieser meiner lebenden Menschheiten h\u00e4tte Ich gerne auf der Erde! Doch leider, Ich suche sie und finde sie nicht, denn es gibt keinen, der mit aller Entschlossenheit meinen Willen sucht!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 8. Dezember 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein g\u00f6ttlicher K\u00f6nig! Ich will deine Gebete und S\u00fchneakte wiederholen und dich zu Herodes begleiten. Ich sehe, deine Feinde m\u00f6chten dich in ihrer Wut verschlingen und schleppen dich unter Spott und Hohn zu Herodes. Er, der sich freut, dich zu sehen, stellt dir viele Fragen. Du aber antwortest nicht, schaust ihn nicht einmal an.<br \/>\nErz\u00fcrnt, weil er seine Neugierde nicht befriedigt sieht und sich durch dein beharrliches Stillschweigen gedem\u00fctigt f\u00fchlt, erkl\u00e4rt er vor seinen H\u00f6flingen, du seiest ein Narr, und ordnet an, dich als einen Narren zu behandeln.<br \/>\nUm dich zu verh\u00f6hnen, l\u00e4sst er dich mit einem wei\u00dfen Mantel bekleiden und \u00fcberl\u00e4sst dich den H\u00e4nden der Soldaten, dass sie dich misshandeln und erniedrigen sollen, soweit es ihnen m\u00f6glich ist.<br \/>\nMein unschuldiger Jesus! Keiner findet eine Schuld an dir, nur die Juden, weil sie in ihrer scheinheiligen Fr\u00f6mmigkeit nicht verdienen, dass in ihrem Geist das Licht der Wahrheit aufleuchte. Jesus, du unendliche Weisheit, was kostet es dich, zum Narren erkl\u00e4rt zu werden!<br \/>\nDie Soldaten treiben Unfug mit dir, werfen dich zu Boden, geben dir Fu\u00dftritte, verachten dich, besudeln dich mit Speichel, schlagen dich mit St\u00f6cken und versetzen dir solche Schl\u00e4ge, dass ein anderer als du daran gestorben w\u00e4re.<br \/>\nDie Leiden, die Schmach, die Dem\u00fctigungen, die sie dir zuf\u00fcgen, sind derart, dass \u201edie Engel des Friedens weinen\u201c und sich mit ihren Fl\u00fcgeln das Antlitz verh\u00fcllen, um dich nicht in dieser Weise misshandelt zu sehen.<br \/>\nSo weit geht das \u00dcberma\u00df deiner Liebe, dass du, anstatt dich beleidigt zu f\u00fchlen, betest und s\u00fchnst f\u00fcr jene K\u00f6nige, die in ihrem Ehrgeiz, Reiche zu gewinnen, zum Ruin der V\u00f6lker werden; f\u00fcr so viele Menschenschl\u00e4chtereien, die sie veranlassen; f\u00fcr so viel Blut, das sie aus Willk\u00fcr vergie\u00dfen.<br \/>\nDu s\u00fchnst f\u00fcr alle S\u00fcnden str\u00e4flicher Neugierde sowie f\u00fcr alle Vergehen, die in der Politik und im Krieg begangen werden\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 7 bis 8 Uhr: Jesus im Gerichtshaus des Pilatus und am Hof des Herodes)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62066","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62066\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}