{"id":62136,"date":"2024-09-30T00:00:10","date_gmt":"2024-09-29T22:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-946-50\/"},"modified":"2024-09-29T16:45:41","modified_gmt":"2024-09-29T14:45:41","slug":"montag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-946-50","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-946-50\/","title":{"rendered":"Montag der 26. Woche im Jahreskreis (Lk 9,46-50)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">46In jener Zeit kam unter den J\u00fcngern die Frage auf, wer von ihnen der Gr\u00f6\u00dfte sei. 47Jesus wusste, was in ihrem Herzen vorging. Deshalb nahm er ein Kind, stellte es neben sich 48und sagte zu ihnen: Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist gro\u00df.<br \/>\n49Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen D\u00e4monen austrieb, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit uns zusammen dir nachfolgt. 50Jesus antwortete ihm: Hindert ihn nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist f\u00fcr euch.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist gro\u00df\u201c (Lk 9,48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sagte zu meinem s\u00fc\u00dfen Jesus: &#8222;Ich wei\u00df nicht, je mehr Du sagst, dass Du mir durch deinen Heiligen Willen gibst, desto niedriger und h\u00e4sslicher komme ich mir vor; ich sollte mich besser, heiliger f\u00fchlen, aber ganz im Gegenteil.&#8220; Und Jesus sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, je mehr in dir das Getreidekorn meines Willens heranw\u00e4chst, desto mehr wirst du deine Niedrigkeit als Stroh wahrnehmen, denn wenn die \u00c4hre sich heranzubilden beginnt, bilden das Korn und der Strohhalm eine Einheit; in dem Ma\u00df aber, wie sich das Leben der \u00c4hre bildet und das Getreidekorn heranreift, wird das Stroh vom Korn getrennt und bleibt nur zu seinem Schutze.<br \/>\nJe niedriger du dich also f\u00fchlst, umso st\u00e4rker wird das Getreidekorn meines Willens in dir herangebildet und ist dem vollkommenen Reifezustand nahe. Das Stroh in dir ist nichts anderes als deine schwache Natur, die \u2013 gemeinsam mit der Heiligkeit und Erhabenheit meines Willens lebend \u2013 ihre Armseligkeit noch st\u00e4rker f\u00fchlt.&#8220;<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Geliebte, bis jetzt hattest du vor Mir die Aufgabe inne, die meine Menschheit auf Erden hatte. Jetzt will Ich die Aufgabe f\u00fcr dich \u00e4ndern und dir eine andere, edlere, umfassendere verleihen.<br \/>\nIch will dir die Aufgabe geben, die mein Wille in meiner Menschheit innehatte. Du siehst, um wie viel h\u00f6her, erhabener sie ist: meine Menschheit besa\u00df einen Anfang, mein Wille ist ewig; meine Menschheit ist beschr\u00e4nkt und begrenzt, mein Wille hat keine Grenzen noch Schranken, Er ist unermesslich. Ein edleres und vornehmeres Amt k\u00f6nnte Ich dir nicht verleihen.&#8220;<br \/>\nAls ich das h\u00f6rte, sagte ich: &#8222;Mein s\u00fc\u00dfer Jesus, ich finde keinen Grund, warum Du mir eine solche Aufgabe verleihen willst, ich habe auch nichts getan, mir eine solche Gunst verdienen zu k\u00f6nnen.&#8220;<br \/>\nJesus darauf: &#8222;Der ganze Grund daf\u00fcr ist meine Liebe, deine Kleinheit, und dass du wie ein S\u00e4ugling in meinen Armen lebst, der sich \u00fcber nichts Gedanken macht au\u00dfer \u00fcber seinen Jesus, und dass du Mir niemals irgendein Opfer verweigert hast, das Ich von dir erbeten habe.<br \/>\nIch lasse Mich nicht von gro\u00dfartigen Dingen beeindrucken \u2013 denn in den \u00e4u\u00dferlich gro\u00df erscheinenden Dingen ist immer etwas Menschliches \u2013 sondern von den kleinen Dingen, klein nach au\u00dfen, aber gro\u00df in sich selbst.<br \/>\nAu\u00dferdem h\u00e4ttest du selbst wissen m\u00fcssen, dass Ich dir eine besondere Mission in meinem Willen zuweisen sollte, da Ich dir immer von meinem Willen sprach und dich seine wunderbaren Wirkungen verstehen lie\u00df, was Ich bis jetzt mit niemandem getan habe.<br \/>\nIch habe Mich dir gegen\u00fcber wie ein Lehrer verhalten: wenn er seinen Sch\u00fcler in der Medizin oder der Geschichte oder in einem anderen Fach zur Perfektion bringen will, dann wei\u00df er scheinbar von nichts anderem zu sprechen und kommt stets auf denselben Punkt zur\u00fcck.<br \/>\nSo habe Ich es mit dir gemacht; Ich bin als Lehrer des G\u00f6ttlichen Willens aufgetreten, wie wenn Ich von allem \u00fcbrigen nichts w\u00fcsste. Nachdem Ich dich gr\u00fcndlich unterwiesen habe, offenbarte Ich dir deine Mission, und wie in dir die Erf\u00fcllung des Gebetes &#8222;Fiat Voluntas tua\u201c auf Erden seinen Anfang nehmen werde. Mut, meine Tochter, Ich sehe, wie du dich gr\u00e4mst; f\u00fcrchte dich nicht, mein ganzer Wille wird dir Hilfe und St\u00fctze sein.&#8220;<br \/>\nUnd w\u00e4hrend Er das sagte, liebkoste Er mit seinen H\u00e4nden meinen Kopf, das Gesicht und das Herz, als wollte Er mir das best\u00e4tigen, was Er gesagt hatte, dann verschwand Er. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 17. M\u00e4rz 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, au\u00dferhalb meiner selbst, zusammen mit Jesus, und ich sagte zu Ihm: &#8218;Meine Liebe, ich m\u00f6chte Dich h\u00f6ren lassen, wie ich es anstelle, um in deinen Willen einzutreten, um zu sehen, ob es Dir gef\u00e4llt oder nicht&#8216;.<br \/>\nIch sagte Ihm also, was ich gew\u00f6hnlich sage, wenn ich in seinen Willen eintrete, wobei ich denke, dass es nicht n\u00f6tig ist, es hier zu wiederholen, da ich es schon anderswo erw\u00e4hnt habe. Und Jesus gab mir einen Kuss, um mit seinem Kuss zu best\u00e4tigen, was ich Ihm sagte.<br \/>\nDann sprach Er zu mir: \u201eMeine Tochter, mein Wille hat die besondere Kraft, die Seelen klein werden zu lassen, so klein, dass sie das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis versp\u00fcren, dass mein Wille ihnen das Leben spende. Ihre Kleinheit ist derma\u00dfen, dass sie unf\u00e4hig sind, einen Akt zu tun oder einen Schritt zu machen, den ihnen mein Wille nicht zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/>\nSie leben also ganz auf Kosten meines Willens, denn ihre Kleinheit schleppt kein Gep\u00e4ck mit sich, weder eigene Dinge noch Eigenliebe, sondern sie nehmen alles von meinem Willen an, aber nicht um es bei sich zu behalten, sondern um es Mir zu geben.<br \/>\nUnd da sie alles ben\u00f6tigen, leben sie verloren in meinem Willen. H\u00f6re, Ich ging \u2013 wieder und wieder \u2013 auf der Erde umher. Ich schaute alle Gesch\u00f6pfe eines um das andere an, um das kleinste unter allen zu finden. Unter so vielen fand Ich dich, die Kleinste von allen.<br \/>\nDeine Kleinheit gefiel Mir, und Ich erw\u00e4hlte dich und vertraute dich meinen Engeln an, damit sie dich besch\u00fctzen, nicht um dich gro\u00df werden zu lassen, sondern damit sie deine Kleinheit beh\u00fcten.<br \/>\nUnd nun m\u00f6chte Ich das gro\u00dfe Werk der Erf\u00fcllung meines Willens beginnen; du wirst dich deswegen nicht gr\u00f6\u00dfer f\u00fchlen, sondern mein Wille wird dich noch kleiner machen, und du wirst weiterhin die kleine Tochter deines Jesus, die kleine Tochter meines Willens bleiben.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 23. M\u00e4rz 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer im G\u00f6ttlichen Willen lebt, nimmt alles zusammen wie auf einmal auf, denn da mein Wille \u00fcberall ist, gibt es nichts, das ihm entgeht. Sein Leben ist ewig, seine Unermesslichkeit kennt weder Grenzen noch Umkreise. Daher nimmt die Seele, die in Ihm lebt, den ewigen Gott auf, den ganzen Himmel, die Sonne, alles, was existiert, die Hl. Jungfrau, die Engel, die Heiligen, mit einem Wort, alles. Und wenn sie betet, wenn ihr Herz schl\u00e4gt, wenn sie atmet, liebt, teilt sich ihr Akt allen mit, sodass alle Herzen in ihrem Herzschlag pochen, alle mit ihrem Atemzug atmen, alle mit ihrer Liebe lieben. Wo immer sich n\u00e4mlich mein Wille ausbreitet, bewegt Er alle dazu, den Akt der Seele zu vollbringen, die in Ihm lebt.<br \/>\nDaher kommt es, dass die H\u00f6chste K\u00f6nigin, die den ersten Platz im G\u00f6ttlichen FIAT innehat, ihre kleine Tochter, die in Ihm lebt, in ihrer N\u00e4he f\u00fchlt. Sich mit ihr verbindend, wiederholt Sie gemeinsam mit ihr das, was sie tut und stellt ihre Meere der Gnade, des Lichtes, der Liebe zur gemeinsamen Verf\u00fcgung, denn einer sind der Wille der Mutter und der kleinen Tochter.<br \/>\nJa, noch mehr, in ihr f\u00fchlt sich die Erhabenheit der Herrin des Himmels geehrt mit Akten eines G\u00f6ttlichen Willens. Sie nimmt wahr, dass diese kleine Tochter in ihre Meere eintritt, und indem sie diese mit ihren Akten bewegt, l\u00e4sst sie diese anschwellen, um sie zu verdoppeln und zu vergr\u00f6\u00dfern: doch \u2013 um was zu tun? Damit ihr Sch\u00f6pfer doppelte G\u00f6ttliche Herrlichkeit und Liebe von ihren eigenen Liebesmeeren empfange, und um die Meere ihrer himmlischen Mutter gleichsam auf die Bank zu legen, damit sie doppelte Herrlichkeit empfangen m\u00f6ge.<br \/>\nDaher bewegt dieses Gesch\u00f6pf, obwohl es klein ist, alles, setzt sich bei allem durch. Alle lassen sie gew\u00e4hren, alle empfinden die Kraft des Guten, das sie allen geben m\u00f6chte. So ist sie klein und stark, sie ist klein und befindet sich \u00fcberall. Sie ist klein und ihr Vorrecht ist die Kleinheit, deshalb besitzt sie nichts, nicht einmal ihren eigenen Willen, denn freiwillig hat sie ihn Dem gegeben, Der dar\u00fcber das Recht hatte. Und der G\u00f6ttliche Wille gibt ihr alles, es gibt nichts, das Er ihr nicht anvertraut.<br \/>\nDeswegen sind die Wunder des Lebens in meinem Willen unbeschreiblich und unz\u00e4hlbar. O, wenn alle w\u00fcssten, was es bedeutet, in meinem Willen zu leben, das Gute, das sie dadurch erlangen! Ja, mehr noch, es gibt kein Gut, das sie nicht mitnehmen, nichts Gutes, das sie nicht tun k\u00f6nnen \u2013 alle w\u00fcrden wetteifern und danach streben, in meinem heiligen und anbetungsw\u00fcrdigen Willen zu leben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 16. Januar 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62136"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62136\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}