{"id":62151,"date":"2025-09-29T22:00:25","date_gmt":"2025-09-29T20:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-951-56\/"},"modified":"2025-09-30T08:57:23","modified_gmt":"2025-09-30T06:57:23","slug":"dienstag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-951-56","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-951-56\/","title":{"rendered":"Dienstag der 26. Woche im Jahreskreis (Lk 9,51-56)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">51Als die Zeit herankam, in der Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, entschloss er sich, nach Jerusalem zu gehen. 52Und er schickte Boten vor sich her. Diese kamen in ein samaritisches Dorf und wollten eine Unterkunft f\u00fcr ihn besorgen.<br \/>\n53Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. 54Als die J\u00fcnger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel f\u00e4llt und sie vernichtet?<br \/>\n55Da wandte er sich um und wies sie zurecht. 56Und sie gingen zusammen in ein anderes Dorf.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDie Zeit herankam, in der Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte\u201c (Lk 9, 51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, am Kreuz erh\u00f6ht, bleibt hier h\u00e4ngen, ohne die Erde zu ber\u00fchren. Bem\u00fchen auch wir uns, losgesch\u00e4lt von der Welt zu leben, von den Gesch\u00f6pfen und allem, was irdisch ist?<br \/>\nAlles soll dazu beitragen, das Kreuz zu bilden, auf dem wir ausgestreckt h\u00e4ngenbleiben m\u00fcssen wie Jesus, fern von allem, was irdisch ist, damit sich die Gesch\u00f6pfe nicht an uns h\u00e4ngen. Der g\u00f6ttliche Heiland hat kein anderes Ruhebett als das Kreuz, keine andere Erquickung als Wunden und Schmach.<br \/>\nReicht unsere Liebe zu Gott so weit, dass auch wir Ruhe im Leiden finden? Verschlie\u00dfen wir alles, was wir tun, Gebet und Leiden, in die Wundmale und das Blut Jesu?<br \/>\nSuchen wir nirgendwo Erquickung als in seinen Leiden, dann werden seine Wunden die unseren sein, sein Blut wird best\u00e4ndig in uns arbeiten, um unsere Seele zu reinigen und zu versch\u00f6nern. So werden wir jede Gnade f\u00fcr uns und f\u00fcr die Rettung der Seelen erlangen.<br \/>\nDa wir das Blut Jesu in unserem Herzen in Verwahrung haben, so beten wir, wenn wir uns eine Nachl\u00e4ssigkeit zuschulden kommen lassen, zu Jesus, er m\u00f6ge nicht erlauben, dass unsere Seele in seiner Gegenwart besudelt werde, vielmehr m\u00f6ge er unsere Seele waschen mit seinem Blut und uns immer bei sich behalten.<br \/>\nF\u00fchlen wir uns schwach, dann beten wir zu Jesus, er m\u00f6ge unserer Seele einen Schmuck seines kostbaren Blutes reichen, damit sie stark werde. Der g\u00fctigste Jesus betet f\u00fcr seine Henkersknechte und entschuldigt sie sogar.<br \/>\nMachen auch wir uns das Gebet Jesu zu eigen? Entschuldigen wir immerfort die S\u00fcnder vor dem Vater, um f\u00fcr sie Verzeihung zu erlangen, auch f\u00fcr jene, die uns beleidigt haben?<br \/>\nWenn wir beten, arbeiten, uns erholen, vergessen wir auch jene armen Seelen nicht, die im Begriff stehen, ihr Leben auszuhauchen. Tragen wir ihnen als Beistand und Tr\u00f6stung die Gebete und den Kuss der Vers\u00f6hnung Jesu zu, damit sein kostbares Blut sie reinige und ihren Flug in den Himmel nehmen lasse.<br \/>\nMein Jesus! Aus deinen Wunden und deinem Blut m\u00f6chte ich die Kraft sch\u00f6pfen, in mir dein Leben wiederholen zu k\u00f6nnen. So werde ich f\u00fcr alle das Gute erlangen, das du selbst getan hast. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c; Stunde von 12 bis 13 Uhr: Erste Stunde des Todeskampfes Jesu am Kreuz)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEntschloss er sich\u2026\u201c (Lk 9,51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Da dachte ich \u00fcber all das nach, was den G\u00f6ttlichen Willen betrifft und fragte mich: \u201aIst es m\u00f6glich, dass das Gesch\u00f6pf so viel erreichen kann?\u2019<br \/>\nDa nahm mein s\u00fc\u00dfer Jesus seine Rede wieder auf und sagte zu mir: \u201eWisse, meine Tochter, sobald die Seele wahrhaft beschlie\u00dft, in meinem G\u00f6ttlichen Willen leben zu wollen und um keinen Preis mehr den eigenen zu tun, bildet mein Fiat mit unbeschreiblicher Liebe den Samen Seines Lebens in der Tiefe der Seele.<br \/>\nDieser [Same] hat solche Macht und ist so heilig, dass er erst dann w\u00e4chst, wenn er die Seele zuvor auf ihren [ordentlichen] Platz gestellt und sie von ihren Schw\u00e4chen, Armseligkeiten und Makeln befreit hat, sollten diese vorhanden sein.<br \/>\nMan kann sagen, dass er das vorweggenommene Fegefeuer bildet und sie von allem reinigt, was verhindern k\u00f6nnte, dass ein Leben des G\u00f6ttlichen Willens in ihr gebildet wird; denn mein Wille kann weder mit S\u00fcnden gemeinsam existieren, noch mit ihnen zusammen sein, sondern es k\u00f6nnte h\u00f6chstens irgendeine scheinbare Schw\u00e4che geben, die von seinem Licht und seiner Glut sofort gereinigt wird.<br \/>\nMein Wille h\u00e4lt stets den reinigenden Akt in seinen H\u00e4nden, damit es kein Hindernis in der Seele gebe, das nicht nur das Wachstum, sondern auch die Entfaltung seiner Akte in den Akten der Seele aufhalten k\u00f6nnte.<br \/>\nDaher ist das Erste, was mein Wille tut, das Fegefeuer vorwegzunehmen. Er l\u00e4sst es schon im Vorhinein geschehen, damit Er mehr Freiheit habe, die Seele in Ihm leben zu lassen und sein Leben nach seinem Gutd\u00fcnken heranzubilden.<br \/>\nSollte nun das Gesch\u00f6pf nach einem entschlossenen Willensakt, in meinem Willen zu leben, sterben, wird es [sofort] den Flug zum Himmel antreten, ja, mein eigener Wille wird es sogar in seinen Lichtarmen tragen, als sein Triumph, sein Spross und sein geliebtes Kind.<br \/>\nWenn dem nicht so w\u00e4re, k\u00f6nnte man nicht sagen: \u201aDein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden\u2019; dies w\u00e4re nur eine Redensart, keine Wirklichkeit.<br \/>\nDa Er im Himmel herrscht, gibt es dort weder S\u00fcnden noch Fegefeuer; wenn Er gleicherweise auf Erden in der Seele regiert, kann es weder S\u00fcnde noch Angst vor dem Fegefeuer geben.<br \/>\nEr versteht es, sich von allem zu entledigen, weil Er allein den Regentschafts- und Herrscherposten einnehmen m\u00f6chte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 27. Oktober 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war\u201c (Lk 9,53)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, Ich liebe die Gesch\u00f6pfe so sehr, dass Ich selbst Mich zum Wachposten f\u00fcr jedes Herz gemacht habe, um sie zu bewachen, zu verteidigen und mit meinen eigenen H\u00e4nden ihre Heiligung zu bewerkstelligen.<br \/>\nAber wie vielen Bitterkeiten setzen sie Mich nicht aus!<br \/>\nDer eine weist Mich zur\u00fcck, der andere k\u00fcmmert sich nicht um Mich und verachtet Mich, ein anderer beklagt sich \u00fcber meine Beaufsichtigung, jener schlie\u00dft Mir die T\u00fcr vor der Nase zu, und macht so meine Arbeit nutzlos.<br \/>\nUnd Ich habe Mich nicht nur aufgestellt, um als Wachposten zu agieren, sondern Ich erw\u00e4hle mit Absicht die Seelen, die in meinem Willen leben, welche Ich, da sie sich ganz in Mir befinden, gemeinsam mit Mir aufstelle, als zweite Wache f\u00fcr jedes Herz; diese zweiten W\u00e4chter tr\u00f6sten Mich, leisten Mir Ersatz f\u00fcr jene, und leisten Mir Gesellschaft in der Einsamkeit, zu der Mich viele Herzen zwingen, und sie n\u00f6tigen Mich, diese nicht zu verlassen.<br \/>\nEine gr\u00f6\u00dfere Gnade k\u00f6nnte Ich den Gesch\u00f6pfen nicht erweisen, als ihnen diese Seelen zu geben, die in meinem Willen leben, welche das Wunder der Wunder sind&#8220;. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 28. Oktober 1916)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Ich f\u00fchle eine unwiderstehliche Kraft, Mich auf die Gesch\u00f6pfe hin zu ergie\u00dfen; Ich m\u00f6chte meine Sch\u00f6nheit verstr\u00f6men, um sie ganz sch\u00f6n zu machen, aber die Gesch\u00f6pfe weisen, indem sie sich mit der Schuld beflecken, die g\u00f6ttliche Sch\u00f6nheit zur\u00fcck und bedecken sich mit H\u00e4sslichkeit.<br \/>\nIch m\u00f6chte gerne meine Liebe ausgie\u00dfen, aber da sie dasjenige lieben, was nicht zu Mir geh\u00f6rt, leben sie erstarrt vor K\u00e4lte, und meine Liebe wird abgewiesen.<br \/>\nIch m\u00f6chte Mich dem Menschen ganz mitteilen, ihn ganz mit meinen eigenen Eigenschaften \u00fcberschatten, aber Ich werde zur\u00fcckgewiesen, und indem sie Mich abweisen, erhebt sich eine Trennmauer zwischen Mir und ihm, bis schlie\u00dflich jede Kommunikation zwischen dem Gesch\u00f6pf und dem Sch\u00f6pfer abgebrochen wird.<br \/>\nAber trotz all dem fahre Ich fort, Mich zu ergie\u00dfen, Ich ziehe Mich nicht zur\u00fcck, um wenigstens jemanden finden zu k\u00f6nnen, der meine Eigenschaften aufnimmt, und wenn Ich ihn finde, verdopple, verhundertfache Ich die Gnaden f\u00fcr ihn, Ich ergie\u00dfe Mich ganz in ihn, um aus ihm ein Wunder der Gnade zu machen.<br \/>\nEntferne daher diese Besorgnis aus deinem Herzen; ergie\u00dfe dich in Mich und Ich ergie\u00dfe Mich in dich. Jesus hat dir das gesagt und es gen\u00fcgt; denke an nichts und Ich werde alles tun und an alles denken.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 16. April 1918)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62151","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62151","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62151"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62151\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}