{"id":62195,"date":"2025-10-02T22:00:57","date_gmt":"2025-10-02T20:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/62195\/"},"modified":"2025-10-02T22:35:22","modified_gmt":"2025-10-02T20:35:22","slug":"freitag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-1013-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-1013-16\/","title":{"rendered":"Freitag der 26. Woche im Jahreskreis (Lk 10,13-16)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13In jener Zeit sprach Jesus: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen w\u00e4ren, die bei euch geschehen sind &#8211; man h\u00e4tte dort in Sack und Asche Bu\u00dfe getan. 14Tyrus und Sidon wird es beim Gericht nicht so schlimm ergehen wie euch.<br \/>\n15Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen. 16Wer euch h\u00f6rt, der h\u00f6rt mich, und wer euch ablehnt, der lehnt mich ab; wer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWeh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida!\u201c (Lk 10, 13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Jesus, mein teures Leben, ich sehe, dass Du schon dabei bist, Dich von Deiner Mama zu trennen, dennoch trennen sich Unsere Willen nicht.<br \/>\nDu gehst fort, um Dein \u00f6ffentliches Leben zu beginnen, und richtest Deinen Schritt nach Jerusalem, um im Tempel Dein g\u00f6ttliches Wort zu verk\u00fcndigen und um offen zu sagen, dass Du der Erwartete der V\u00f6lker bist, der ersehnte Messias.<br \/>\nWieviel Bedr\u00e4ngnis jedoch erleidet Dein Herz, wieviele Schmerzen! Diejenigen, die Dich anh\u00f6ren &#8211; anstatt sich zu Deinen F\u00fc\u00dfen zu werfen, um Dich als ihren Himmlischen Erl\u00f6ser zu empfangen &#8211; betrachten Dich mit finsteren Augen und entfernen sich murrend, w\u00e4hrend Du allein bleibst, von der Undankbarkeit jenes Volkes gezwungen, das Brot zu erbetteln und Dich au\u00dferhalb der bewohnten Gegend zur\u00fcckzuziehen.<br \/>\nDu bist allein, allein, und indem Du als Bett nur die Erde hast, als Dach den gestirnten Himmel, verbringst Du die Nacht in Tr\u00e4nen und in Gebeten und flehst f\u00fcr jene, die Dich nicht anerkennen wollen.<br \/>\nJesus, meine Liebe, komm in meine Arme, um Dich ein wenig zu erquicken; ich will mit Dir weinen und beten, ich will Dir das Gefolge meines \u201eIch liebe Dich, ich bete Dich an, ich benedeie Dich, ich danke Dir\u201c anbieten in den Qualen, die Du erduldest, in den Tr\u00e4nen, die Du vergie\u00dft, in den Worten, die Du aussprichst und die ungeh\u00f6rt bleiben; ich will mein \u201eIch liebe Dich\u201c vor, hinter und unter Deine Schritte niederlegen, damit Deine F\u00fc\u00dfe nicht die H\u00e4rte der undankbaren Erde versp\u00fcren, sondern nur die Weichheit meiner Liebe; ich will Dir sagen: \u201eSiehst Du, Jesus, wieviel Du leidest!<br \/>\nMache, dass Dein G\u00f6ttlicher Wille unter uns regiere, und Deine Leiden werden unverz\u00fcglich aufh\u00f6ren! (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Sechzehnte Stunde)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer euch h\u00f6rt, der h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da der Beichtvater mir mitgeteilt hatte, dass Monsignore keinen Besuch von Personen bei mir w\u00fcnscht, damit ich nicht abgelenkt werde, sagte ich zu ihm:<br \/>\n\u201eSie haben mir diesen Gehorsam mehr als einmal aufgetragen, doch wurde er nie eingehalten; es geht nur f\u00fcr eine kurze Zeit so, und dann ist alles wieder wie vorher. Wenn Sie mir aber im Gehorsam auftragen, nicht mehr zu sprechen, wird mein Schweigen sie alle von mir fernhalten.\u201c<br \/>\nAls ich die hl. Kommunion empfangen hatte, sagte ich zum Herrn: \u201eWenn es Dir gef\u00e4llt, m\u00f6chte ich gerne wissen, wie die Dinge in deinen Augen sind. Du kennst den gewaltsamen Zustand, in dem ich mich befinde, wenn ich mit den Menschen zusammen bin, denn mit Dir allein f\u00fchle ich mich wohl.<br \/>\nIch kann nicht verstehen, warum sie kommen wollen. Ich zeige mich eher ungeschliffen und wende kein Mittel an, um sie anzuziehen, sondern habe eher missf\u00e4llige Manieren. Ich wei\u00df nicht, warum sie kommen wollen. O, m\u00f6ge der Himmel gew\u00e4hren, dass ich allein bleiben kann!\u201c<br \/>\nDa sprach Er zu mir: \u201eMeine Tochter, die lautere, nackte und einfache Wahrheit ist der m\u00e4chtigste Magnet, der die Herzen anzieht und sie disponiert, jedes Opfer aus Liebe zur Wahrheit und zu den Personen, die diese Wahrheit enth\u00fcllen, zu bringen.<br \/>\nWer hat die M\u00e4rtyrer bereit gemacht, ihr Blut zu vergie\u00dfen? Die Wahrheit. Wer gab so vielen anderen Heiligen die Kraft, ein reines und ehrenhaftes Leben inmitten so vieler K\u00e4mpfe zu f\u00fchren? Die Wahrheit, und zwar die nackte, einfache und uneigenn\u00fctzige Wahrheit.<br \/>\nDaher wollen die Menschen zu dir kommen. Ach, meine Tochter, wie schwer ist es in diesen traurigen Zeiten, jemanden zu finden, der diese blo\u00dfe Wahrheit kundtut, sogar unter dem Klerus, den Gottgeweihten und den Frommen!<br \/>\nIhr Sprechen und Handeln enth\u00e4lt immer etwas Menschliches, oder ein Interesse oder anderes, und die Wahrheit wird wie zugedeckt oder verschleiert ge\u00e4u\u00dfert.<br \/>\nSo wird die Person, an die sie gerichtet ist, nicht von der nackten Wahrheit ber\u00fchrt, sondern von dem Interesse oder einer anderen menschlichen Absicht, in welche die Wahrheit geh\u00fcllt wurde, und sie empf\u00e4ngt nicht die Gnade und die Wirkungen, welche die Wahrheit enth\u00e4lt.<br \/>\nDeshalb werden so viele Sakramente, so viele Beichten vergeudet, profaniert und sind ohne Frucht, obwohl Ich es nicht unterlasse, sie zu erleuchten; doch sie h\u00f6ren Mich nicht, da sie glauben, dass sie ihr Ansehen und die Sympathien verlieren w\u00fcrden, wenn sie so handeln.<br \/>\nSie denken, dass ihre Natur keine Befriedigung mehr f\u00e4nde, und ihre eigenen Interessen Schaden litten. Doch \u2013 wie sehr t\u00e4uschen sie sich! Denn wer alles aus Liebe zur Wahrheit verl\u00e4sst, wird in allem \u00dcberfluss haben, mehr als die anderen.<br \/>\nUnterlasse es daher nicht, so gut du kannst, diese nackte und einfache Wahrheit mitzuteilen, nat\u00fcrlich immer unter dem Gehorsam dem gegen\u00fcber, der dich f\u00fchrt, doch wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann gib die Wahrheit kund.\u201c<br \/>\nAlles, was die N\u00e4chstenliebe betrifft, habe ich auf verh\u00fcllte Art gesagt; und da der Gehorsam mir aufgetragen hat, dass ich alles genau niederschreiben soll, hatte ich den Eindruck, dass ich noch nicht gehorcht h\u00e4tte.<br \/>\nAls ich Unseren Herrn fragte, sagte Er mir, dass es gut war, wie es ist, denn wer diese Fehler hat, w\u00fcrde es schon verstehen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 16. September 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer aber mich ablehnt, der lehnt den ab, der mich gesandt hat\u201c (Lk 10,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, der Atem, der Herzschlag, der Blutkreislauf der Sch\u00f6pfung sind unsere Liebe, Anbetung, Herrlichkeit. Wir legten in sie hinein, was Wir in Uns selbst sind.<br \/>\nUnsere Natur ist reinste Liebe und unsere Heiligkeit ist so gro\u00df, dass diese Liebe nichts anderes hervorbringt als tiefe Anbetung und immerw\u00e4hrende Verherrlichung unseres G\u00f6ttlichen Seins. So mussten Wir, als Wir die Sch\u00f6pfung hervorbrachten, das in sie hineinlegen, was Wir besitzen und nicht etwas, das nicht zu Uns geh\u00f6rte.<br \/>\nDaher ist der Atem der Sch\u00f6pfung Liebe, und als Herzschlag wird sie mit neuer Liebe wie mit Perlen geziert, die im Fluss ihres Kreislaufs unaufh\u00f6rlich wiederholt: \u2018Anbetung und Herrlichkeit f\u00fcr unseren Sch\u00f6pfer.\u2019<br \/>\nWenn nun die Seele unter den geschaffenen Dingen umhergeht und ihre Liebe in sie hineinlegt, dann gibt sie ihre Liebe und empf\u00e4ngt die Unsere. Diese erzeugt weitere Liebe, welche die Seele von neuem erwartet, um die Liebe der Seele zu empfangen und ihr die eigene zu geben.<br \/>\nSo kommt es zu einem Austausch und Wettstreit zwischen der Seele und den geschaffenen Dingen, die sich miteinander vereinen und unserem H\u00f6chsten Sein Liebe, Anbetung und Verherrlichung darbringen.<br \/>\nWenn du also lieben willst, bedenke, dass alle geschaffenen Dinge unsere Vollmacht haben, dir Liebe zu geben, solange sie nur die deine empfangen.<br \/>\nSo geht das Fest unserer Liebe zwischen Himmel und Erde ohne Unterbrechung weiter: du wirst die Gl\u00fcckseligkeit unserer Liebe sp\u00fcren, und dein Atem und Herzschlag wird in dir durch einen Atem der Liebe und einen Herzschlag der Anbetung ausgetauscht werden.<br \/>\nUnd in deinem Blut wird immerw\u00e4hrende Herrlichkeit f\u00fcr deinen Sch\u00f6pfer kreisen. So sollst du wissen, dass unsere Werke voller Leben sind. Unsere Sch\u00f6pferkraft hat die Eigenschaft, dass sie in alle Werke, die Wir tun, den Lebenskeim hineinlegt und ihn den Menschen mitteilt, die diese [Werke] gebrauchen.<br \/>\nDie Sch\u00f6pfung ist randvoll mit unseren Sch\u00f6pfer-Werken. Die Erl\u00f6sung ist ein endloses Feld, angef\u00fcllt mit unseren Taten, die den Menschen das Leben und das Gut bringen sollten, das sie enthalten.<br \/>\nSo sind Wir von der Pracht unserer Werke umgeben, aber es schmerzt Uns, dass die Menschen diese Werke nicht annehmen, ja dass sie viele dieser Werke nicht einmal kennen.<br \/>\nDaher sind sie f\u00fcr sie wie tot, da sie [nur] in dem Ma\u00df Leben bringen und Fr\u00fcchte des Lebens produzieren, wie die Menschen von ihnen Gebrauch machen.<br \/>\nWenn Wir so viele vitale Werke und so viele Eigenschaften von Uns [der Gefahr] ausgesetzt sehen, ohne dass sie die Fr\u00fcchte hervorbringen, die sie enthalten, und vielmehr noch die Menschen arm, schwach und ohne das Leben des wahren Guten sehen, schmerzt Uns dies sehr.<br \/>\nDu kannst gar nicht begreifen, in welch leidvolle Lage Uns die Gesch\u00f6pfe bringen. Wir gleichen einem Vater, der viele Kinder hat. Er bereitet das Essen vor und ist dabei ganz festlich gestimmt im Gedanken, dass seine Kinder nicht hungern m\u00fcssen, sondern von dem Seinigen essen werden.<br \/>\nDann richtet er den Tisch, bereitet die Teller mit den diversen Speisen, die er gekocht hat und ruft die Kinder herein, dass sie von den guten Speisen kosten, die er bereitet hat. Diese aber h\u00f6ren nicht auf die Stimme des Vaters und r\u00fchren das Mahl nicht an.<br \/>\nWie gro\u00df ist doch der Kummer des Vaters, wenn er sieht, dass sich die Kinder nicht an seinen Tisch setzen und die von ihm bereiteten Speisen nicht essen! Der blo\u00dfe Blick auf den Tisch voller Speisen schmerzt ihn. So ergeht es Uns, wenn Wir sehen, dass die Gesch\u00f6pfe sich nicht um die vielen Werke k\u00fcmmern, die Wir mit so viel Liebe f\u00fcr sie gemacht haben.<br \/>\nJe mehr du also von unseren Gaben nimmst, umso mehr g\u00f6ttliches Leben empf\u00e4ngst du, umso gl\u00fccklicher machst du Uns und l\u00e4sst du unsere tiefe Wunde der menschlichen Undankbarkeit abheilen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 24. April 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62195","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62195"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62195\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}