{"id":62227,"date":"2025-10-03T22:00:58","date_gmt":"2025-10-03T20:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-1017-24\/"},"modified":"2025-10-03T21:02:10","modified_gmt":"2025-10-03T19:02:10","slug":"samstag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-1017-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-26-woche-im-jahreskreis-lk-1017-24\/","title":{"rendered":"Samstag der 26. Woche im Jahreskreis (Lk 10,17-24)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17In jener Zeit kehrten die Zweiundsiebzig zur\u00fcck und berichteten voll Freude: Herr, sogar die D\u00e4monen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen. 18Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.<br \/>\n19Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu \u00fcberwinden. Nichts wird euch schaden k\u00f6nnen. 20Doch freut euch nicht dar\u00fcber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch dar\u00fcber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.<br \/>\n21In dieser Stunde rief Jesus, vom Heiligen Geist erf\u00fcllt, voll Freude aus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. 22Mir ist von meinem Vater alles \u00fcbergeben worden; niemand wei\u00df, wer der Sohn ist, nur der Vater, und niemand wei\u00df, wer der Vater ist, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.<br \/>\n23Jesus wandte sich an die J\u00fcnger und sagte zu ihnen allein: Selig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht. 24Ich sage euch: Viele Propheten und K\u00f6nige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und wollten h\u00f6ren, was ihr h\u00f6rt, und haben es nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eFreut euch dar\u00fcber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind\u201c (Lk 10, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der G\u00f6ttliche Wille umgibt mich stets. Bald ruft Er mich, bald nimmt Er mich an seine lichtvolle Brust, und wenn ich auf seinen Ruf antworte und seine Umarmung erwidere, dann liebt Er mich so sehr und m\u00f6chte mir so viel geben, dass ich gar nicht wei\u00df, wo ich seine Gaben hintun soll.<br \/>\nSeine gro\u00dfe Liebe und Freigebigkeit besch\u00e4men mich, und ich liebe jenen Heiligen Willen, der mich so sehr liebt. Da sprach der s\u00fc\u00dfe Jesus, als Er meine kleine Seele besuchte, mit unsagbarer Z\u00e4rtlichkeit zu mir:<br \/>\n&#8222;Tochter meines Wollens, du sollst wissen, dass nur dein Jesus alle Geheimnisse meines Fiat kennt, denn da Ich das Wort des Vaters bin, r\u00fchme Ich Mich, all seine Gro\u00dftaten gegen die Menschen erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDarum ist seine Liebe \u00fcberstr\u00f6mend, denn bei allem, was Er tat, rief Er dich, sowohl in den Werken der Sch\u00f6pfung als auch denen meiner Erl\u00f6sung. Wenn du seinen Ruf geh\u00f6rt und Ihm geantwortet hast: &#8218;Hier bin ich, was willst Du?&#8216; dann gab dir mein Wille seine Werke zum Geschenk; hast du aber nicht geantwortet, so rief Er dich stets, solange bis du Ihn anh\u00f6ren w\u00fcrdest.<br \/>\nAls nun mein Wille den Himmel schuf, rief Er dich in jenes blaue Gew\u00f6lbe und sagte zu dir: &#8218;Meine Tochter, komm und sieh, wie sch\u00f6n der Himmel ist, den Ich f\u00fcr dich erschaffen habe.<br \/>\nIch habe ihn erschaffen, um dich damit zu beschenken, komm, um dieses gro\u00dfe Geschenk zu empfangen. Wenn du Mir nicht zuh\u00f6rst, kann Ich es dir nicht geben. Du l\u00e4sst Mich dastehen mit dem &#8218;ausstehenden&#8216; Geschenk in meinen H\u00e4nden, um dich immerdar zu rufen. I<br \/>\nch werde dich solange rufen, bis Ich dich als Besitzerin meiner Gabe sehe. Der Himmel hat eine \u00fcberaus gro\u00dfe Ausdehnung, so dass man die Erde im Vergleich dazu als kleines Loch bezeichnen k\u00f6nnte.<br \/>\nDaher haben alle ihren Platz und es gibt einen Himmel f\u00fcr jeden einzelnen, und Ich rufe sie alle mit Namen, um sie damit zu beschenken.\u2018 Aber wie gro\u00df ist sein Schmerz, wenn Er immer wieder ruft und nicht angeh\u00f6rt wird und die Gesch\u00f6pfe den Himmel betrachten, als w\u00e4re er kein Geschenk, das Er ihnen vermacht hat!<br \/>\nDie Liebe meines Willens ist so gro\u00df, dass Er, als Er die Sonne erschuf, dich mit ihren lichtvollen Stimmen rief und auf die Suche nach dir und nach allen ging, um sie mit der Sonne zu beschenken.<br \/>\nDein Name ist also mit Buchstaben aus Licht in die Sonne eingeschrieben, und Ich kann ihn auch nicht vergessen. Wie ihr Licht von ihrer Sph\u00e4re herab bis zu dir gelangt, so ruft Er dich dabei st\u00e4ndig.<br \/>\nEr begn\u00fcgt sich also nicht damit, dich von der H\u00f6he ihrer Sph\u00e4re aus einzuladen, sondern m\u00f6chte \u2013 dich immer mehr liebend \u2013 bis in die Tiefe hinabsteigen und spricht durch ihr Licht und ihre W\u00e4rme zu dir: &#8218;Empfange meine Gabe: Diese Sonne habe Ich f\u00fcr dich erschaffen&#8216;.<br \/>\nWenn die Menschen Ihn anh\u00f6ren, dann feiert Er ein Freudenfest, da Er sieht, dass der Mensch [nun] die Sonne als Eigentum und Geschenk seines Sch\u00f6pfers besitzt.<br \/>\nMein Wille ruft dich \u00fcberall und allerorts: Er ruft dich im Wind, bald ungest\u00fcm, bald seufzend, bald so, als wollte Er weinen und dich dr\u00e4ngen, Ihm zuzuh\u00f6ren, damit Er dich mit diesem Element beschenken k\u00f6nne.<br \/>\nEr ruft dich im Rauschen des Meeres um dir zu sagen: &#8218;Dieses Meer ist dein: nimm es als Geschenk, das Ich dir mache&#8216;. Er ruft dich sogar in der Luft, die du einatmest, im V\u00f6glein, das singt, und will dir sagen: &#8218;Alles mache Ich dir zum Geschenk&#8216;.<br \/>\nWenn die Seele nun auf den Anruf eingeht, wird das Geschenk best\u00e4tigt; antwortet sie nicht, bleiben die Gaben gleichsam zwischen Himmel und Erde in der Schwebe, verspart.<br \/>\nIn der Tat, wenn mein Wille [die Seele] ruft, so deshalb, weil Er gerufen werden m\u00f6chte, um die Kommunikation, den \u201aHandelsverkehr\u2018 zwischen Ihm und den Seelen aufrechtzuerhalten, um sich zu erkennen zu geben und die unaufh\u00f6rliche Liebe zwischen Ihm und der Seele, die in seinem Fiat lebt, zu erwecken.<br \/>\nIn der Tat, nur die im G\u00f6ttlichen Willen lebende Seele vernimmt mit gr\u00f6\u00dferer Leichtigkeit seine vielen Anrufe, da Er, w\u00e4hrend Er den Menschen durch seine Werke ruft, sich [zugleich] am Grund seiner Seele vernehmen l\u00e4sst. So wird der Mensch von beiden Seiten her gerufen.<br \/>\nWie oft habe Ich dich zudem nicht in alle Akte meiner Menschheit gerufen und tue es weiterhin? Ich wurde empfangen und rief dich, um dir das Geschenk meiner Empf\u00e4ngnis zu machen.<br \/>\nIch wurde geboren und rief dich noch lauter, und schlie\u00dflich weinte, seufzte und wimmerte Ich sogar, um dich zum Mitleid zu r\u00fchren, damit du Mir sogleich antworten m\u00f6gest, damit Ich dich mit meiner Geburt, meinen Tr\u00e4nen, Seufzern und meinem Wimmern beschenken k\u00f6nne.<br \/>\nWenn meine Himmlische Mutter Mich in Windeln wickelte, so rief Ich dich, damit du zugleich mit Mir gewickelt werdest. Kurzum, Ich rief dich hinein in jedes Wort, das Ich sagte, in jeden Schritt, den Ich tat, in jeden Schmerz, den Ich erlitt, in jeden Tropfen meines Blutes.<br \/>\nBis hinein in meinen letzten Atemzug, den Ich auf dem Kreuz aushauchte, rief Ich dich, um dir alles zum Geschenk zu machen. Und um dich in Sicherheit zu bringen, legte Ich dich gemeinsam mit Mir in die H\u00e4nde meines Himmlischen Vaters.<br \/>\nWo habe Ich dich nicht gerufen, um dich mit all meinen Akten zu beschenken? Um meiner Liebe ein Ventil zu verschaffen und dich sp\u00fcren zu lassen, wie sehr Ich dich liebte? Um die S\u00fc\u00dfigkeit meiner hinrei\u00dfenden Stimme, die entf\u00fchrt, erschafft und erobert, in deinem Herzen erklingen zu lassen?<br \/>\nUnd auch um deine Stimme zu vernehmen, die Mir zusagt: &#8218;Hier bin ich, sag mir Jesus, was willst Du?&#8216; als Vergeltung f\u00fcr meine Liebe und als Beteuerung, dass du meine Gaben angenommen hast, und damit Ich also sagen konnte: &#8218;Ich bin angeh\u00f6rt worden, meine Tochter hat Mich erkannt und liebt Mich&#8216;?<br \/>\nEs ist wahr, dass dies \u201eExzesse\u201c unserer Liebe sind, doch zu lieben und nicht erkannt und geliebt zu werden, ist unertr\u00e4glich, und man kann so nicht weiterleben. Darum werden Wir unsere Liebestorheiten und Kunstgriffe fortsetzen, um unserem Leben der Liebe freien Lauf zu lassen.\u2019<br \/>\nDann f\u00fcgte Er mit einem Ausdruck noch intensiverer Liebe hinzu: &#8222;Meine Tochter, so zahlreich sind unsere Seufzer, so gro\u00df unser sehns\u00fcchtiges Verlangen, weil Wir m\u00f6chten, dass der Mensch immer bei Uns sei, weil Wir ihm stets von dem Unsrigen schenken wollen.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, was Wir ihm geben wollen? Unseren Willen! Wenn Wir ihm diesen geben, gibt es kein Gut, das Wir ihm nicht schenken. Nachdem Wir ihn also in unserer Liebe, Sch\u00f6nheit, Heiligkeit usw. gleichsam ertr\u00e4nkt haben, sagen Wir zu ihm: &#8222;Wir haben dir so viel gegeben, und du gibst Uns nichts?&#8220;<br \/>\nUnd die Seele, die wie besch\u00e4mt ist, weil sie nichts hat, das sie Uns geben k\u00f6nnte \u2013 und wenn sie etwas hat, so geh\u00f6rt es Uns \u2013 schaut sodann ihren Willen an und gibt ihn Uns als sch\u00f6nste Ehrenbezeigung f\u00fcr ihren Sch\u00f6pfer. Wei\u00dft du, was Wir dann tun?<br \/>\nWenn sie Uns ihren Willen in jedem Augenblick g\u00e4be, so w\u00fcrden Wir ihr so viele Male das Verdienst verleihen, als h\u00e4tte sie so viele Willen, wie oft sie ihn Uns geschenkt hat. Und Wir geben ihr so oft unseren Willen, wie oft sie Uns den ihren gegeben hat, indem Wir in ihr so viele Male unsere Heiligkeit, Liebe usw. verdoppeln.&#8220;<br \/>\nAls ich das h\u00f6rte, sagte ich: &#8222;Mein teurer Jesus, ich verdiene viel, wenn ich so viele Male das Verdienst erhalte, wie oft ich Dir meinen Willen gebe, und als Vergeltung den Deinen daf\u00fcr zu haben ist der gr\u00f6\u00dfte Gewinn f\u00fcr mich; doch was gewinnst Du dabei?&#8220;<br \/>\nDa sagte Er l\u00e4chelnd: &#8222;Dir kommt das Verdienst zu, und Mir der Gewinn, die ganze Glorie meines G\u00f6ttlichen Willens zu empfangen. Wie oft Ich Ihn dir gebe, so oft verdoppelt, vervielfacht, verhundertfacht sich meine g\u00f6ttliche Glorie, die Ich durch die Seele empfange.<br \/>\nSo kann Ich also sagen: &#8218;Sie gibt Mir alles, und Ich gebe ihr alles&#8216;.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 16. Januar 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig sind die, deren Augen sehen, was ihr seht\u201c (Lk 10,23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, in meinem Willen gibt es den leeren Raum des menschlichen Wirkens im G\u00f6ttlichen, und diese Leere muss von denen aufgef\u00fcllt werden, die in meinem Willen leben.<br \/>\nJe aufmerksamer du darin bist, in meinem Willen zu leben und Ihn den anderen bekanntzumachen, umso schneller wird dieser leere Raum ausgef\u00fcllt wer-den auf eine Art, dass mein Wille, der den menschlichen Willen in sich umherschweben und zum Ursprung, von dem er ausgegangen ist, zur\u00fcckkehren sieht, sich befriedigt f\u00fchlen und seine sehnlichen W\u00fcnsche bez\u00fcglich der Menschengeschlechter erf\u00fcllt sehen wird.<br \/>\nEs macht nichts, wenn es nur wenige sind oder sogar nur einer ist, denn mein Wille kann sich mit seiner Macht f\u00fcr alles entsch\u00e4digen, sogar mit einem einzi-gen Menschen, wenn Er keinen anderen findet.<br \/>\nDoch ist es stets ein menschlicher Wille, der in den Meinigen kommen muss, um all das auszuf\u00fcllen (zu ersetzen), was die anderen nicht tun. Das wird Mir so wohlgef\u00e4llig sein, dass Ich die Himmel aufrei\u00dfen und meinen Willen herabsteigen lassen und die Sch\u00e4tze und Wunder bekanntmachen werde, die Er enth\u00e4lt.<br \/>\nJedesmal, wenn du erneut in meinen Willen eintrittst, dr\u00e4ngst du Mich, dir neue Kenntnisse \u00fcber Ihn zu vermitteln und weitere Wunder zu erz\u00e4hlen, denn Ich will, dass du das Gute kennst, das du tust, damit du es wertsch\u00e4tzst und es zu besitzen w\u00fcnschst.<br \/>\nUnd wenn Ich sehe, dass du es liebst und sch\u00e4tzt, lasse Ich es dich besitzen. Die [Er]Kenntnisse sind die Augen der Seele. Die unwissende Seele ist wie blind f\u00fcr dieses Gut und diese Wahrheiten.<br \/>\nIn meinem Willen gibt es aber keine blinden Seelen, sondern jede Kenntnis l\u00e4sst sie noch weiter blicken. Tritt daher oft in mein Wollen ein, dehne deine Grenzen in Ihm aus, und wenn Ich das bemerke, komme Ich wieder und erz\u00e4hle dir noch \u00fcberraschendere Dinge \u00fcber meinen Willen.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 2. April 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine gute Tochter, wie sehr w\u00fcnschte Ich, dass alle w\u00fcssten, was es bedeutet, in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu leben, was ihnen unglaublich vorkommt! Aber wei\u00dft du warum? Weil sie nicht wissen, was mein Wille ist und die ganze Reihe der Wunder nicht kennen, die Er im Gesch\u00f6pf wirken kann und wirken will.<br \/>\nDa sie Ihn also nicht kennen, halten sie es f\u00fcr unm\u00f6glich, dass Er im Gesch\u00f6pf all das tun kann, was Ich dir sage. O, wenn sie Ihn kennen w\u00fcrden! Das, was Er tut und was Er sagt, ist noch wenig.<br \/>\nDie Kenntnis ist es, die bewirkt, dass Wir Uns zur Seele hin aufmachen, und die Uns den Platz und den leeren Raum bereitet, wo Wir unsere unerh\u00f6rten Wunder verwahren k\u00f6nnen. Es ist die Kenntnis, die der Seele die Augen schenkt, um unsere g\u00f6ttlichen Wunder betrachten und sch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen. Alles ist ein Wunder f\u00fcr den, der in unserem Willen lebt.<br \/>\nDu sollst dies wissen: wenn die Seele ihre Akte in meinem Willen verrichtet, dann werden alle erschaffenen Dinge vom Willen und Wort jener Seele belebt; alle Dinge besitzen eine Stimme, wobei die einen Liebe sagen, die anderen Ehre, jene Anbetung, diese dort Dank oder Lobpreis unserem Sch\u00f6pfer. Welchen Wohlklang bilden sie in der Atmosph\u00e4re, welch s\u00fc\u00dfen Zauber, dass man sich davon entz\u00fcckt f\u00fchlt!<br \/>\nAber von wem stammen all diese Stimmen? Von dem, der in unserem Willen lebt!<br \/>\nEs ist so, wie wenn [ein Meister] in kundiger Weise Stimmen und Kl\u00e4nge in die Holz- oder Metallinstrumente einschlie\u00dft: dann \u201asingen\u2018 und \u201asprechen\u2018 die Instrumente.<br \/>\n\u00c4hnlich ist es bei der Seele, die in meinem Willen lebt. Ihre Liebe, die Mich geliebt und verherrlicht sehen will, ist so gro\u00df, dass sie ihren Willen, ihre Stimme und ihre Liebe in die geschaffenen Dinge einschlie\u00dft: das eine erz\u00e4hlt Mir dann die Geschichte meiner Liebe, das andere besingt meine Herrlichkeit, und alle haben Mir anscheinend etwas zu sagen.<br \/>\nO, wie freut Mich dies, weil Ich sehe, dass der Mensch \u00fcber die ganze Sch\u00f6pfung gebietet und als [priesterlicher] K\u00f6nig, der er ist, alles anregt, belebt und bewirkt, dass Ich von allem geliebt werde! Wie s\u00fc\u00df klingt dies an unser g\u00f6ttliches Ohr!<br \/>\nAlles habe Ich dem Menschen gegeben, und alles gibt er Mir, und Ich gebe ihm wiederum alles zur\u00fcck.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 6. M\u00e4rz 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62227","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62227\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}