{"id":62266,"date":"2025-10-03T22:00:34","date_gmt":"2025-10-03T20:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hl-franz-von-assisi-gedenktag-mt-11-25-30\/"},"modified":"2025-10-03T21:33:00","modified_gmt":"2025-10-03T19:33:00","slug":"hl-franz-von-assisi-gedenktag-mt-11-25-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hl-franz-von-assisi-gedenktag-mt-11-25-30\/","title":{"rendered":"HL. FRANZ VON ASSISI \u2013 Gedenktag &#8211; (Mt 11, 25-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">25In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast. 26Ja, Vater, so hat es dir gefallen.<br \/>\n27Mir ist von meinem Vater alles \u00fcbergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. 28Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.<br \/>\n29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. 30Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca329;\">\u201eKommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen\u201c (Mt 11,28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich begleitete meinen s\u00fc\u00dfen Jesus in seinen Leiden der Passion, und Er lie\u00df sich sehen und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Schuld kettet die Seele an und hindert sie am Tun des Guten: der Geist empfindet die Kette der S\u00fcnde und wird daran gehindert, das Gute zu begreifen, der Wille f\u00fchlt die Kette, die ihn einwickelt und f\u00fchlt sich stumpf, und anstatt das Gute zu wollen, will er das B\u00f6se; das gefesselte Verlangen f\u00fchlt seine Fl\u00fcgel, um zu Gott zu fliegen, gestutzt.<br \/>\nO, wie erregt der Anblick des von seinen eigenen S\u00fcnden gefesselten Menschen mein Mitleid! Deshalb war das erste Leid, das Ich in der Passion erdulden wollte, die Ketten: Ich wollte gefesselt sein, um den Menschen von seinen Ketten zu l\u00f6sen. Die Ketten, die Ich erlitt, verwandelten sich, sobald sie Mich ber\u00fchrten, in Ketten der Liebe, die, als sie den Menschen ber\u00fchrten, die seinen verbrannten und zerbrachen und ihn mit meinen liebenden Ketten fesselten.<br \/>\nMeine Liebe wirkt, sie kann nicht unwirksam bleiben. Deshalb bereitete Ich f\u00fcr alle und f\u00fcr jeden einzelnen das, was n\u00f6tig war, um sie wiederherzustellen, zu heilen und von neuem zu schm\u00fccken. Alles tat Ich, damit, wenn die Seele sich entscheidet, sie alles bereit und zu ihrer Verf\u00fcgung vorfindet.<br \/>\nSo halte Ich meine Ketten bereit, um die ihren zu verbrennen; die Fetzen meines Fleisches, um ihre Wunden zu bedecken und sie mit Sch\u00f6nheit zu zieren, mein Blut, um ihr das Leben zur\u00fcckzugeben. Alles halte Ich f\u00fcr jeden bereit und in Reserve, was er braucht, doch meine Liebe will sich schenken und m\u00f6chte wirken. Ich f\u00fchle eine Sehnsucht, eine unwiderstehliche Kraft, die Mir keine Ruhe l\u00e4sst, wenn Ich nicht gebe, und wei\u00dft du, was Ich tue?<br \/>\nWenn Ich sehe, dass niemand etwas nimmt, konzentriere Ich meine Ketten, die St\u00fccke meines Fleisches und mein Blut in dem, der sie w\u00fcnscht und Mich liebt, und \u00fcbers\u00e4e ihn mit Sch\u00f6nheit, indem Ich ihn mit den Ringen der Ketten meiner Liebe schm\u00fccke und sein Gnadenleben verhundertfache, und so kann sich meine Liebe ergie\u00dfen und beruhigt sich.\u201c<br \/>\nDoch w\u00e4hrend Er dies sagte, sah ich, dass seine Ketten, die Fetzen seines Fleisches und sein Blut, \u00fcber mich flossen, und Er freute sich daran, sie an mir anzubringen und mich \u00fcber und \u00fcber mit Juwelen zu schm\u00fccken. Wie gut ist Jesus, Er sei stets gepriesen! Dann kehrte Er zur\u00fcck und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich empfinde das Bed\u00fcrfnis, dass das Gesch\u00f6pf sich in Mir ausruht, und Ich Mich in ihm, doch wei\u00dft du, wann das Gesch\u00f6pf in Mir ruht, und Ich in ihm? Wenn sein Intellekt an Mich denkt und Mich versteht, ruht es im Intellekt seines Sch\u00f6pfers, und die des Sch\u00f6pfers findet ihre Ruhe im geschaffenen Geist.<br \/>\nWenn der menschliche Wille sich mit dem G\u00f6ttlichen Willen vereint, umarmen sich die beiden Willen und ruhen gemeinsam. Wenn die menschliche Liebe sich \u00fcber alle geschaffenen Dinge erhebt, und nur ihren Gott liebt, welche sch\u00f6ne Ruhe finden Gott und die Seele beiderseits! Wer Ruhe schenkt, der findet sie.<br \/>\nIch mache Mich zum Bett der Seele und halte sie im s\u00fc\u00dfesten Schlaf in meinen Armen gefesselt. Daher komm und ruhe an meiner Brust.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 18. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cca329;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, jede Wahrheit, die Ich dir \u00fcber mein Fiat offenbare, l\u00e4sst dich ein weiteres St\u00fcck in Ihm wachsen, ist ein weiterer \u201aHappen\u2018, um dir Kraft zu geben, dich zu w\u00e4rmen und noch mehr in Ihm zu best\u00e4rken. Es ist ein neuer Schluck, den du aus dem unermesslichen Meer meines Willens trinkst, es ist ein weiterer G\u00f6ttlicher Besitz, den du erwirbst. Nun musst du wissen, dass Wir dir f\u00fcr jeden weiteren Akt, den du in Ihm tust, unsere Himmlische Tafel decken: wenn du liebst, n\u00e4hrt Er dich mit unserer Liebe; wenn du so weit kommst, Uns zu verstehen, n\u00e4hrt Er dich mit unserer Weisheit und schenkt dir so viele sch\u00f6ne Neuheiten und Kenntnisse \u00fcber deinen Sch\u00f6pfer!<br \/>\nSo wird dein Gott zu deiner bevorzugten Speise und n\u00e4hrt dich bei allem, was du tust, bald mit unserer Macht, bald mit unserer G\u00fcte, bald mit unserer Milde, mit unserer St\u00e4rke, Barmherzigkeit und unserem Licht. Deshalb absorbiert Uns die menschliche Begrenztheit, wenn sie in unserem Ewigen Willen lebt, Schluck f\u00fcr Schluck, H\u00e4ppchen um H\u00e4ppchen. Da das Gesch\u00f6pf n\u00e4mlich klein ist, kann es, auch wenn es so viel nimmt, wie einem Gesch\u00f6pf nur m\u00f6glich ist, nicht alles zugleich aufnehmen, was es von unserem G\u00f6ttlichen Sein aufnehmen sollte; zumal es dazu dient, Uns gegenseitig gl\u00fccklich zu machen: Wir beim Geben und das Gesch\u00f6pf beim Empfangen. Wir geben von dem Unsrigen, und das Gesch\u00f6pf schenkt Uns seine Kleinheit. Wir bearbeiten es nach unserem Wunsch, und es ist bereit, Uns an sich wirken zu lassen.<br \/>\nEs ist dieser beiderseitige Austausch, das gegenseitige Zusammenwachsen, das Miteinander-Sprechen, das unsere sch\u00f6nsten Werke bildet, und Wir entfalten das Leben unseres Willens im Gesch\u00f6pf. Von Nichts kommt nichts, daher m\u00fcssen Wir aktiv sein, sprechen, Uns verst\u00e4ndlich machen, arbeiten, um die sch\u00f6ne Statuen heranzubilden, die unser Leben wiederholen. Wenn Wir also jemanden finden, der Uns anh\u00f6ren und sich Uns hingeben m\u00f6chte, um [Gnaden] zu erhalten, dann halten Wir nichts von dem zur\u00fcck, was Wir f\u00fcr die Seelen tun k\u00f6nnen und zu tun verm\u00f6gen.<br \/>\nNun, meine Tochter, wenn die Seele sich mit unserem Fiat ern\u00e4hrt hat, sodass sie keine andere Speise mehr kennt, und die Kette ihrer Akte gebildet hat, die alle mit den Kennzeichen der G\u00f6ttlichen Tugenden gesiegelt sind, dann bleibt Gott in seinen G\u00f6ttlichen Tugenden in der Seele \u201agefangen\u2018. Wenn sie dann liebt, ist es Gott, der die Macht seiner Liebe, seiner G\u00fcte, Heiligkeit usw. in den Akten der Seele zur Schau stellt.<br \/>\nDie Macht, die mittels dieser Akte, die Gott in der Seele vollbringt, zutage tritt, ist daher so gro\u00df, dass sie Himmel und Erde erf\u00fcllt und \u00fcber allen Seelen schwebt. Sie erf\u00fcllt sie mit seiner machtvollen Liebe, \u00fcberw\u00e4ltigt sie und l\u00e4sst sie den Kuss des G\u00f6ttlichen Willens empfangen, in einer Weise, dass die Menschheitsfamilie seine Macht und Liebe f\u00fchlt, die herrschen m\u00f6chte; zumal ihnen diese Rechte von Gott gew\u00e4hrt werden, der in einem Gesch\u00f6pf verborgen ist, das zu ihrer menschlichen Rasse geh\u00f6rt: diese Rechte werden sie nicht aberkennen k\u00f6nnen, au\u00dfer einigen Treulosen, die jedoch meine Macht zu \u00fcberw\u00e4ltigen und zu besiegen vermag. Lass Mich also das Werk meines Willens in dir vollenden, widersetze dich in nichts, und Wir werden beide \u00fcber seine Herrschaft in den anderen Seelen froh sein.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 10. Mai 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca329;\">\u201eNehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele\u201c (Mt 11,29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, als ich den gebenedeiten Jesus nur kurz sah, der zu mir sagte: \u201eMeine Tochter, wahre Liebe vergisst sich selbst und lebt f\u00fcr die Interessen, die Leiden und f\u00fcr alles, was zu der geliebten Person geh\u00f6rt.\u201c<br \/>\nIch fragte: \u201eHerr, wie kann man sich selbst vergessen, wenn wir das \u201eIch\u201c so stark f\u00fchlen? Es ist ja nicht etwas, das weit weg von uns oder getrennt von uns ist, dass man es leicht vergessen k\u00f6nnte.\u201c<br \/>\nJesus erwiderte, dass genau hierin das Opfer der wahren Liebe liege \u2013 w\u00e4hrend man sich also selbst hat, muss man von all dem leben, was zur geliebten Per-son geh\u00f6rt.<br \/>\nMehr noch, wenn man an sich selbst denkt, muss diese Erinnerung dazu dienen, sich noch mehr abzum\u00fchen, wie man sich f\u00fcr den geliebten Gegenstand ver-zehren kann.<br \/>\nWenn der Geliebte sieht, dass sich die Seele ganz Ihm schenkt, wird Er sie gut zu belohnen wissen, indem Er sich Selbst ihr ganz schenkt und sie von seinem G\u00f6ttlichen Leben leben l\u00e4sst. Wer daher alles vergisst, findet alles.<br \/>\nAu\u00dferdem muss man den Unterschied sehen zwischen dem, was man vergisst und was man findet: Man vergisst das H\u00e4ssliche und findet das Sch\u00f6ne, man vergisst die Natur und findet die Gnade, man vergisst die Leidenschaften und findet die Tugenden, man vergisst die Armut und findet den Reichtum, man vergisst die Torheit und findet die Weisheit, man vergisst die Welt und findet den Himmel.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 10. November 1903)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":82224,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62266","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62266"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62266\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82224"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}