{"id":62292,"date":"2025-10-09T20:00:57","date_gmt":"2025-10-09T18:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/unsere-liebe-frau-vom-rosenkranz-gedenktag-lk-1114-26\/"},"modified":"2025-10-09T20:14:31","modified_gmt":"2025-10-09T18:14:31","slug":"freitag-der-27-woche-im-jahreskreis-lk-1115-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-27-woche-im-jahreskreis-lk-1115-26\/","title":{"rendered":"Freitag der 27. Woche im Jahreskreis (Lk 11,15-26)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14In jener Zeit trieb Jesus einen D\u00e4mon aus, der stumm war. Als der D\u00e4mon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten. 15Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anf\u00fchrer der D\u00e4monen, treibt er die D\u00e4monen aus.<br \/>\n16Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. 17Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird ver\u00f6den, und ein Haus ums andere st\u00fcrzt ein.<br \/>\n18Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die D\u00e4monen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. 19Wenn ich die D\u00e4monen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anh\u00e4nger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.<br \/>\n20Wenn ich aber die D\u00e4monen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen. 21Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; 22wenn ihn aber ein St\u00e4rkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der St\u00e4rkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.<br \/>\n23Wer nicht f\u00fcr mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. 24Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die W\u00fcste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zur\u00fcckkehren, das ich verlassen habe.<br \/>\n25Und wenn er es bei seiner R\u00fcckkehr sauber und geschm\u00fcckt antrifft, 26dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJedes Reich, das in sich gespalten ist, wird ver\u00f6den, und ein Haus ums andere st\u00fcrzt ein\u201c (Lk 11,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich meinen gewohnten Zustand fortsetzte, sprach mein s\u00fc\u00dfer Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Finsternis ist so dicht und die Gesch\u00f6pfe st\u00fcrzen sich noch mehr hinein, ja, sie graben sich in diesen Finsternissen selbst den Abgrund, wo sie umkommen werden; der Verstand des Menschen ist blind geblieben, er hat kein Licht mehr, um das Gute anzusehen, sondern nur das B\u00f6se, das ihn \u00fcberfluten und ihn umkommen lassen wird: sodass sie dort, wo sie glaubten, Sicherheit zu finden, den Tod finden werden. Ach, meine Tochter, meine Tochter!&#8220;<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n&#8222;Die in meinem Willen vollbrachten Akte sind wie Sonnen, die alles erleuchten; denn f\u00fcr jeden Akt, den die Seele in meinem Willen tut, erleuchtet eine weitere Sonne blindgewordene Geister und strahlt Licht in jene, die ein wenig guten Willen haben, um dem Abgrund [der H\u00f6lle] zu entrinnen; die anderen [ohne guten Willen] werden alle umkommen.<br \/>\nWie viel Gutes bewirken daher in diesen Zeiten der dichten Finsternis, die in meinem Willen vollbrachten Akte der Seelen! Wenn sich jemand retten k\u00f6nnen wird, dann wird es allein kraft dieser in meinem Willen vollbrachten Akte sein!&#8220; Er sprach es und zog sich zur\u00fcck.<br \/>\nDann kehrte er von neuem zur\u00fcck und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Die Seele, die meinen Willen tut und in Ihm lebt, k\u00f6nnte Ich meine Kutsche nennen, und Ich habe die Z\u00fcgel \u00fcber alles in der Hand: Ich halte die Z\u00fcgel des Verstandes, der Gef\u00fchle, der W\u00fcnsche, und nicht einen davon lasse Ich in ihrer Macht; und um es bequemer zu haben, setze Ich Mich auf ihr Herz, und meine Herrschaft ist vollst\u00e4ndig; und Ich mache, was Ich will: Bald lasse Ich den Wagen dahineilen, bald lasse Ich ihn fliegen, Er tr\u00e4gt Mich zum Himmel, Ich reise rund um die ganze Erde, bald wieder halte Ich an.<br \/>\nO, wie glorreich und siegreich bin Ich und herrsche und befehle.<br \/>\nWenn aber die Seele nicht meinen Willen tut und im menschlichen Willen lebt, geht der Wagen kaputt, sie entrei\u00dft Mir die Z\u00fcgel und Ich verbleibe ohne Herrschaft, wie ein armer, aus seinem Reich vertriebener K\u00f6nig; und der Feind nimmt meinen Platz ein, und die Z\u00fcgel bleiben in der Gewalt der eigenen Leidenschaften.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 28.9.1917)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte meine gewohnten Akte im H\u00f6chsten Willen, und ein unzug\u00e4ngliches Licht h\u00fcllte mein kleines Wesen ein und machte mir alle Werke meines Sch\u00f6pfers wie gegenw\u00e4rtig.<br \/>\nIch hatte ein \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr jedes geschaffene Ding, eine Bewegung f\u00fcr jede Bewegung, eine Anbetung und ein anerkennendes Danke f\u00fcr die ganze Sch\u00f6pfung.<br \/>\nIch begriff jedoch, dass es eben dasselbe Licht war, das mir dieses \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcr jedes Ding, jene Bewegung, jene Anbetung verlieh. Ich war nur in der Gewalt dieses Lichtes, und w\u00e4hrend es mich ausdehnte, machte es mich zugleich kleiner und tat mit meiner Kleinheit, was es wollte.<br \/>\nAls ich nun in diesem Zustand war, litt ich, da ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus nicht sah, und dachte mir: \u201eJesus hat mich verlassen, und in diesem gebenedeiten Licht wei\u00df ich nicht, wohin ich meine Schritte lenken soll, um Ihn wieder zu finden, denn man sieht weder einen Anfang noch ein Ende.<br \/>\nO heiliges Licht, lasse mich Jenen finden, Der mein ganzes Leben ist, mein h\u00f6chstes Gut!\u201d Doch als mich der Schmerz der Beraubung meines Jesus verzehrte, trat Er voller G\u00fcte aus meinem Inneren heraus und sprach ganz z\u00e4rtlich zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, warum f\u00fcrchtest du dich? Ich verlasse dich nicht, sondern es ist vielmehr der H\u00f6chste Wille, der Mich in dir ausblendet. Das Licht meines Willens ist grenzenlos, unendlich, hier gibt es keine Grenzen, weder sieht man, wo es beginnt, noch wo es aufh\u00f6rt.<br \/>\nMeine Menschheit hingegen besitzt ihre Grenzen und Beschr\u00e4nkungen. Und da meine Menschheit geringer ist als mein Ewiger Wille, bleibe Ich in Ihn eingeh\u00fcllt und wie in den Schatten gestellt.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich in dir bin, \u00fcberlasse Ich meinem Willen das Handlungsfeld und erfreue Mich an seinem g\u00f6ttlichen Wirken in der Kleinheit deiner Seele und bereite eine neue Lektion f\u00fcr dich vor, um dich immer mehr die Wunder meines H\u00f6chsten Willens erkennen zu lassen.<br \/>\nSei deshalb sicher, dass Ich bei dir bin, wenn du in Ihm schwimmst, ja Ich tue vielmehr mit dir, was du tust, und um Ihm das ganze Wirkungsfeld zu geben, bin Ich in dir wie verborgen, um Mich an seinen Fr\u00fcchten zu erfreuen.<br \/>\nNun, meine Tochter, wisse, dass das wahre Licht untrennbar ist. Schau, auch die Sonne in der Atmosph\u00e4re hat dieses Vorrecht und besitzt die Einheit des Lichtes.<br \/>\nDas Licht in ihrer Sph\u00e4re ist derartig verdichtet, dass sie kein Atom davon verliert, und obwohl sie in die Tiefe herabsteigt, indem sie die ganze Erde mit Licht erf\u00fcllt, teilt sich das Licht nie.<br \/>\nEs ist derartig kompakt in sich selbst, eine solch unzertrennliche Einheit, dass sie nie etwas von ihrem Sonnenlicht verliert.<br \/>\nDies ist so wahr, dass sie ihre Strahlen zusammen ausbreitet und \u00fcberall von der Erde die Finsternis vertreibt, und ihr ganzes Licht zusammen wieder zur\u00fcckzieht, wobei sie nicht einmal die Spuren ihrer Atome zur\u00fcckl\u00e4sst.<br \/>\nWenn das Sonnenlicht teilbar w\u00e4re, w\u00e4re die Sonne schon lange \u00e4rmer an ihrem Licht geworden und h\u00e4tte nicht mehr die Kraft, die ganze Erde zu erleuchten, und man k\u00f6nnte sagen: \u201eGeteiltes Licht, trostlose Erde.\u201d<br \/>\nSo kann die Sonne ihren Sieg besingen: sie besitzt ihre ganze Kraft und all ihre Effekte dank der Einheit ihres Lichtes.<br \/>\nWenn die Erde so viele wunderbare und unz\u00e4hlige Wirkungen empf\u00e4ngt, dass man die Sonne das Leben der Erde nennen kann, kommt alles von der Einheit des Lichtes, das sie besitzt, dass sie seit so vielen Jahrhunderten nicht einmal ein Atom ihres Lichtes verloren hat, das Gott ihr anvertraut hat.<br \/>\nDaher ist sie stets triumphierend, majest\u00e4tisch, feststehend und immer stabil, um in ihrem Licht den Triumph und die Herrlichkeit des ewigen Lichtes ihres Sch\u00f6pfers zu r\u00fchmen.<br \/>\nNun, meine Tochter, die Sonne ist das Symbol meines Ewigen Willens, und wenn dieses Symbol die Einheit des Lichtes besitzt, umso mehr dann mein Wille, der nicht Symbol ist, sondern die Wirklichkeit des Lichtes.<br \/>\nDie Sonne kann ein Schatten des unzug\u00e4nglichen Lichtes meines Willens genannt werden. Du hast seine Unermesslichkeit geschaut, dass man keinen Ball aus Licht sieht wie bei der Sonne, sondern unermessliche Weite, wo das menschliche Auge weder ein Ende noch einen Anfang sehen kann.<br \/>\nUnd doch ist die grenzenlose Ausdehnung dieses Lichtes enthalten in einem einzigen Akt des Ewigen Willens. All dieses ungeschaffene Licht ist derart kompakt, dass es untrennbar und unteilbar wird; so besitzt Es, mehr als die Sonne, die ewige Einheit, in welcher der Triumph Gottes und aller unserer Werke begr\u00fcndet ist.<br \/>\nNun, dieser Triumph der Einheit des H\u00f6chsten Willens, der Mittelpunkt seines Sitzes, seines Thrones, ist der Mittelpunkt der Heiligsten Dreifaltigkeit.<br \/>\nVon diesem g\u00f6ttlichen Zentrum gehen seine leuchtendsten Strahlen hervor und erf\u00fcllen das ganze himmlische Vaterland: alle Heiligen und Engel werden von der Einheit meines Willens umh\u00fcllt und empfangen seine unz\u00e4hligen Wirkungen.<br \/>\nMein Wille, der alle zu sich hinzieht, macht aus ihnen eine einzige Einheit mit der H\u00f6chsten Einheit unseres Willens. Diese Strahlen erf\u00fcllen die ganze Sch\u00f6pfung, und die Einheit meines Willens bildet ihre Einheit mit der Seele, die in meinem Willen lebt.<br \/>\nSchau, die Einheit dieses Lichtes meines Willens, der im Mittelpunkt der Drei G\u00f6ttlichen Personen ist, ist bereits in dir festgemacht, so ist eines das Licht, einer der Akt, einer der Wille.<br \/>\nNun, wann immer du nun deine Akte in dieser Einheit vollbringst, sollst du wissen, dass sie bereits diesem einzigen Akt des Mittelpunkts [unseres G\u00f6ttlichen Willens] einverleibt sind, und die Gottheit ist bereits mit dir, um das zu tun, was du tust.<br \/>\nDie Himmlische Mutter, die Heiligen und Engel und die ganze Sch\u00f6pfung, alle wiederholen sie im Chor deinen Akt und f\u00fchlen [in deinen Akten] die Wirkungen unseres H\u00f6chsten Willens.<br \/>\nSo achte aufmerksam auf das nie zuvor gesehene Wunder unseres einzigen Aktes, der Himmel und Erde erf\u00fcllt, dieses Wunder der Dreifaltigkeit selbst, die sich mit dem menschlichen Gesch\u00f6pf vereint, und sich gleichsam zum ersten Akt des Akts des Gesch\u00f6pfs macht.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 27. Mai 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eO Macht meines Willens, wie gro\u00df bist du! Du allein vereinigst das gr\u00f6\u00dfte, das h\u00f6chste Wesen, mit dem kleinsten und niedrigsten und bildest daraus ein einziges!<br \/>\nDu allein hast die Kraft, das Gesch\u00f6pf von allem freizumachen, das nicht zu Dir geh\u00f6rt, um mit deinen Widerspiegelungen diese Ewige Sonne in ihm bilden zu k\u00f6nnen, die, mit ihren Strahlen Himmel und Erde erf\u00fcllend, sich mit der Sonne der H\u00f6chsten Majest\u00e4t vollst\u00e4ndig vereint.<br \/>\nDu allein besitzt diese Kraft, die h\u00f6chste Macht mitzuteilen, auf eine Art, dass das Gesch\u00f6pf sich mit deiner Kraft zu diesem [einen] einzigen Akt des Sch\u00f6pfergottes erheben kann.<br \/>\nAch, meine Tochter, wenn das Gesch\u00f6pf nicht in der Einheit meines Willens lebt, verliert es die einzigartige Kraft und bleibt wie getrennt von dieser Kraft, die Himmel und Erde erf\u00fcllt und das ganze Universum tr\u00e4gt, als w\u00e4re es die kleinste Flaumfeder.<br \/>\nNun, wenn die Seele sich nicht von meinem Willen beherrschen l\u00e4sst, verliert sie die einzige Kraft in allen ihren Handlungen, daher bleiben alle ihre Akte, da sie nicht von einer einzigen Kraft ausgehen, untereinander gespalten: geteilt die Liebe, gesondert die Handlung, losgel\u00f6st das Gebet. So sind alle Akte des Gesch\u00f6pfes, da sie zertrennt sind, arm, unzul\u00e4nglich und ohne Licht.<br \/>\nDaher ist die Geduld armselig, die Liebe schwach, der Gehorsam lahm, die Demut blind, das Gebet stumm, das Opfer leblos und kraftlos, denn da das Leben meines Willens fehlt, fehlt die einmalige Kraft, die alles vereinend, jedem Akt des Gesch\u00f6pfes dieselbe Kraft verleiht.<br \/>\nSomit bleiben diese Akte nicht nur untereinander getrennt, sondern durch den menschlichen Willen besch\u00e4digt \u2013 daher hat jeder seinen Fehler.<br \/>\nDies widerfuhr Adam. Mit dem R\u00fcckzug aus dem H\u00f6chsten Willen verlor er die einmalige Kraft seines Sch\u00f6pfers, und da ihm [nur] seine menschliche begrenzte Kraft blieb, f\u00fchlte er die Anstrengung in seinem Arbeiten.<br \/>\nUmso mehr, als die Energie, die er in die Erf\u00fcllung einer Handlung legte, ihn schw\u00e4chte, und wenn er eine weitere tun sollte, f\u00fchlte er nicht mehr dieselbe Kraft wie zuvor. So erfuhr er am eigenen Leib die Armseligkeit seiner Handlungen.<br \/>\nDa ihm die einzigartige Kraft fehlte, waren seine Handlungen nicht nur gespalten, sondern jede wies ihre eigenen Fehler auf. Es erging ihm wie einem reichen Herrn, der ausgedehnteste Besitzt\u00fcmer hat.<br \/>\nSolange diese einem einzigen Herrn geh\u00f6ren, prunkt dieser mit ihnen und macht gro\u00dfe Ausgaben, er hat wer wei\u00df wie viele Diener unter sich, und von den gro\u00dfen Gewinnen, die er einstreift, t\u00e4tigt er stets neue Erwerbungen.<br \/>\nDoch stelle dir vor, dieser Besitz wird mit anderen Erben aufgeteilt: dann w\u00e4re seine gro\u00dfe Kraft schon verloren. Weder kann er mit seinem Besitz so angeben wie fr\u00fcher, noch Neues erwerben, sondern er m\u00fcsste seine Ausgaben einschr\u00e4nken, seine Diener w\u00e4ren nur wenige.<br \/>\nDamit ist seine Gr\u00f6\u00dfe und Vornehmheit verschwunden, es bleiben kaum die Spuren davon. So ging es dem Adam. Mit dem R\u00fcckzug aus meinem Willen verlor er die eine einzige Kraft seines Sch\u00f6pfers, und damit verlor er seine Vornehmheit und Herrschaft und f\u00fchlte auch keine Kraft mehr, im Guten zu prunken.<br \/>\nSo geht es dem, der nicht ganz in die Arme meines Willens hingegeben ist, denn mit Ihm verwandelt sich die Kraft des Guten in [die eigene] Natur, und die Armut gibt es nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 8. August 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus werden immer l\u00e4nger. O wie l\u00e4sst Er mich nach seiner R\u00fcckkehr schmachten! Wie scheinen die Stunden und Tage Jahrhunderte zu sein ohne Ihn, doch Jahrhunderte der Nacht, nicht des Tages!<br \/>\nNun, w\u00e4hrend ich voll Sehnsucht auf seine R\u00fcckkehr wartete, trat Er wie ein aufflammender Blitz aus meinem Inneren hervor, dr\u00fcckte mich an sich und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der Mensch wurde von Gott mit drei Kr\u00e4ften erschaffen, mit Ged\u00e4chtnis, Verstand und Willen, und zwar damit er in Verbindung mit den G\u00f6ttlichen Personen der Heiligsten Dreifaltigkeit bleiben k\u00f6nne.<br \/>\nDiese waren wie Wege, um zu Gott aufzusteigen, wie T\u00fcren, um einzutreten, wie Zimmer, um [darin] seinen st\u00e4ndigen Aufenthalt zu bilden, das Gesch\u00f6pf zu Gott hin, Gott zum Gesch\u00f6pf.<br \/>\nDiese sind die k\u00f6niglichen Wege f\u00fcr den einen wie den anderen, die goldenen Pforten, welche Gott auf dem Grund der Seele niederlegte, damit die H\u00f6chste Herrschaft der G\u00f6ttlichen Majest\u00e4t eintreten k\u00f6nne, das sichere und unersch\u00fctterliche Gemach, wo Gott seinen himmlischen Aufenthalt nehmen solle.<br \/>\nNun, um sein Reich im Inneren der Seele bilden zu k\u00f6nnen, m\u00f6chte mein Wille diese drei Kr\u00e4fte, die dem Gesch\u00f6pf gegeben sind, um es zur \u00c4hnlichkeit mit seinem Sch\u00f6pfer zu erheben, in der Ordnung des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes vorfinden.<br \/>\nMein Wille w\u00fcrde seine Besitzt\u00fcmer nicht verlassen, wenn diese drei Kr\u00e4fte der Seele in der Ordnung Gottes w\u00e4ren, und Er w\u00fcrde gl\u00fccklich und wie nat\u00fcrlich herrschen, denn indem sie in der Ordnung Gottes blieben, w\u00fcrden diese drei Kr\u00e4fte die Ordnung in sich selbst und au\u00dferhalb von sich selbst bewahren; das Reich des Willens Gottes und jenes des Gesch\u00f6pfes w\u00e4ren kein geteiltes Reich, sondern ein einziges, und somit w\u00e4ren ihre Herrschaft und ihre Regierung eine einzige.<br \/>\nUmso mehr, als mein Wille nicht regieren kann, wo keine Ordnung und Harmonie herrschen \u2013 diese untrennbaren Eigenschaften und unerl\u00e4sslichen Merkmale der G\u00f6ttlichen Personen.<br \/>\nUnd die Seele kann nie geordnet sein und mit ihrem Sch\u00f6pfer harmonieren, wenn sie nicht ihre drei Kr\u00e4fte ge\u00f6ffnet h\u00e4lt, um von Gott seine geordneten Eigenschaften und harmonischen Wesensmerkmale zu empfangen, sodass mein Wille, wenn Er die g\u00f6ttlichen Harmonien und die h\u00f6chste Ordnung des g\u00f6ttlichen und menschlichen Reiches vorfindet, daraus ein einziges bildet und darin mit seiner vollen Herrschaft regiert.<br \/>\nAch, meine Tochter, welche Unordnung herrscht in den drei Kr\u00e4ften der menschlichen Seele! Man kann sagen, dass sie Uns die \u201eT\u00fcr vor der Nase\u201c zugeschlagen und die Wege versperrt haben, um unseren Schritt zu hindern und die Kommunikation mit Uns zu unterbrechen, w\u00e4hrend es das gr\u00f6\u00dfte Geschenk war, das Wir ihnen machten, als Wir sie schufen.<br \/>\nDiese drei Kr\u00e4fte sollten dazu dienen, Den zu verstehen, der die Menschen erschaffen hat, damit die Seele zur \u00c4hnlichkeit mit Ihm heranwachse, und \u2013 indem ihr Wille in den ihres Sch\u00f6pfers eingeschmolzen ist, Ihm das Recht gebe, Ihn herrschen zu lassen.<br \/>\nDeshalb kann der H\u00f6chste Wille nicht in der Seele herrschen, wenn diese drei Kr\u00e4fte \u2013 Verstand, Ged\u00e4chtnis und Wille \u2013 sich nicht vereinen, um zu der Bestimmung zur\u00fcckzukehren, f\u00fcr den Gott sie [im Menschen] erschaffen hat.<br \/>\nBete daher, dass diese drei Kr\u00e4fte zur Ordnung und Harmonie ihres Sch\u00f6pfers zur\u00fcckkehren, damit mein H\u00f6chster Wille [in ihnen] in vollem Triumph herrschen kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 12. August 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSolange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein St\u00e4rkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der St\u00e4rkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute. Wer nicht f\u00fcr mich ist, der ist gegen mich\u201c (Lk 11, 21+23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann dachte ich mir: \u201eMein erster Vater Adam besa\u00df, ehe er s\u00fcndigte, all diese Bande und Beziehungen der Verbindung mit der ganzen Sch\u00f6pfung, denn da er den H\u00f6chsten Willen unversehrt besa\u00df, war es gleichsam nat\u00fcrlich, in sich die ganzen Verbindungen wahrzunehmen, wo immer Er wirkte.<br \/>\nAls er sich nun aus diesem so heiligen Willen zur\u00fcckzog, empfand er da nicht den Riss, der ihn von der ganzen Sch\u00f6pfung trennte, den Bruch aller Verbindungen und alle Bande, die wie in einem einzigen Zug von ihr abgerissen wurden?<br \/>\nWo ich nur beim Gedanken, ob ich einen Akt tun oder nicht tun soll, und allein wenn ich z\u00f6gere, f\u00fchle, wie der Himmel zittert.<br \/>\nIch sp\u00fcre, wie die Sonne sich zur\u00fcckzieht, die ganze Sch\u00f6pfung ersch\u00fcttert wird und dabei ist, mich allein zu lassen, sodass ich zusammen mit ihnen erzittere und erschrocken, ohne zu z\u00f6gern das tue, was ich tun soll. Wie konnte er das tun? F\u00fchlte er nicht diesen so qualvollen und grausamen Riss?\u201c<br \/>\nUnd Jesus bewegte sich in meinem Inneren und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, Adam empfand diesen so qualvollen Riss. Trotzdem fiel er ins Labyrinth seines Willens, der ihm keine Ruhe mehr gab, weder ihm noch seinen Nachkommen.<br \/>\nDie ganze Sch\u00f6pfung zog sich wie in einem einzigen Zug von ihm zur\u00fcck, es zogen sich die Seligkeit zur\u00fcck, der Friede, die Kraft, die Erhabenheit, alles. Er blieb allein mit sich selbst. Armer Adam, wie teuer kam ihn der R\u00fcckzug aus meinem Willen zu stehen!<br \/>\nAllein das Gef\u00fchl, isoliert und nicht mehr von der ganzen Sch\u00f6pfung begleitet zu sein, jagte ihm solchen Schrecken und solches Entsetzen ein, dass er zu einem \u00e4ngstlichen Menschen wurde, er f\u00fcrchtete sich vor allem und sogar vor meinen Werken selbst, und das zurecht, denn es hei\u00dft: \u201aWer nicht mit Mir ist, der ist gegen Mich\u2019.<br \/>\nDa er nicht mehr mit meinen Werken verbunden war, sollten sie sich zurecht gegen ihn stellen. Armer Adam, es gibt viele Gr\u00fcnde, ihn zu bemitleiden: er hatte nicht das Beispiel eines anderen vor Augen, der gefallen war und von dem gro\u00dfen \u00dcbel, das ihm widerfahren war, sodass er vorsichtig w\u00e4re, nicht zu fallen. Er hatte keine Vorstellung vom B\u00f6sen.<br \/>\nTats\u00e4chlich, meine Tochter, hat das B\u00f6se, die Schuld, der Fall eines anderen zwei Wirkungen: f\u00fcr den, der schlecht ist und fallen will, dient es als Vorbild, als Antrieb, gleichsam als Anstiftung, um in den Abgrund des B\u00f6sen zu st\u00fcrzen.<br \/>\nDem, der gut ist, und der nicht fallen m\u00f6chte, dient es als Gegenmittel, Abschreckung, Hilfe und zur Verteidigung, um nicht zu fallen.<br \/>\nDenn wenn man das gro\u00dfe \u00dcbel sieht, dient einem das Ungl\u00fcck des anderen als Lehrbeispiel, um nicht zu fallen und nicht denselben Weg zu gehen, um nicht in dieselbe ungl\u00fcckliche Lage zu geraten.<br \/>\nSo macht einen das \u00dcbel des anderen aufmerksam und vorsichtig. Der Fall Adams ist f\u00fcr dich also eine gro\u00dfe Hilfe, eine Lektion, ein Ruf, w\u00e4hrend er selbst hingegen keine Lektion vom B\u00f6sen hatte, denn das B\u00f6se gab es damals noch nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 10. November 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62292","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62292"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62292\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}