{"id":62300,"date":"2025-10-11T12:00:03","date_gmt":"2025-10-11T10:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/28-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1711-19\/"},"modified":"2025-10-11T16:30:07","modified_gmt":"2025-10-11T14:30:07","slug":"28-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1711-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/28-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1711-19\/","title":{"rendered":"28. Sonntag im Jahreskreis \u2013 C &#8211; (Lk 17,11-19)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">11Es geschah auf dem Weg nach Jerusalem: Jesus zog durch das Grenzgebiet von Samarien und Galil\u00e4a. 12Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Auss\u00e4tzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen 13und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!<br \/>\n14Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und es geschah: W\u00e4hrend sie hingingen, wurden sie rein. 15Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. 16Er warf sich vor den F\u00fc\u00dfen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war ein Samariter.<br \/>\n17Da sagte Jesus: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun? 18Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, au\u00dfer diesem Fremden? 19Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEiner von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den F\u00fc\u00dfen Jesu zu Boden und dankte ihm\u201c (Lk 17, 15-16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Als sich mein armer Geist im unermesslichen Licht des G\u00f6ttlichen Willens verlor, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, wer empfangen will, muss geben.<br \/>\nDas Geben disponiert das Gesch\u00f6pf zum Empfang und Gott zum Geben. Oft macht es auch dein Jesus so: Wenn ich etwas von der Seele will, dann gebe Ich. Und wenn Ich gro\u00dfe Opfer w\u00fcnsche, dann gebe Ich viel, so dass die Seele im Blick auf meine gro\u00dfen Gaben, die Ich ihr schenkte, besch\u00e4mt wird und nicht den Mut hat, Mir das erbetene Opfer zu verweigern.<br \/>\nWenn man einer Person etwas gibt, so verpflichtet man sie quasi, man zieht ihre Aufmerksamkeit und ihre Liebe an. Zu Geben bedeutet Wertsch\u00e4tzung und Hoffnung und erweckt im Herzen [des Empf\u00e4ngers] die Erinnerung an den Geber.<br \/>\nWie oft wurden Personen, die einander nicht kannten, durch ein Geschenk zu Freunden? Nun, in der g\u00f6ttlichen Ordnung ist der Geber immer Gott, der als Erster dem Gesch\u00f6pf seine Gaben spendet.<br \/>\nWenn dieses jedoch nicht reagiert und seinem Sch\u00f6pfer etwas [zur\u00fcck] gibt \u2013 und sei es auch nur seine kleine Liebe, seine Dankbarkeit, ein kleines Opfer, dann geben Wir dem Gesch\u00f6pf keine weiteren Gaben.<br \/>\nDenn wenn Wir schenkten, so deshalb weil Wir [etwas zur\u00fcck erhalten] wollten \u2013 weil es dadurch, dass es Uns nichts gab, die Korrespondenz mit Uns abgeschlossen und die sch\u00f6ne Freundschaft unterbrochen hat, die unsere Gabe erwecken wollte.<br \/>\nNun, meine Tochter, zu geben und zu empfangen sind die ersten und unentbehrlichen Akte, die ganz klar zeigen, dass Wir das Gesch\u00f6pf lieben und es Uns liebt.<br \/>\nDoch das ist nicht genug, die Seele muss auch zu empfangen verstehen, indem sie das empfangene Gut in ihre Natur umwandelt, wenn sie es isst und gut kaut, sodass die Gabe in das Blut der Seele gewandelt wird.<br \/>\nWenn Wir unsere Gaben ausspenden, bezwecken Wir n\u00e4mlich dies: Wir wollen die Gabe, die Wir gegeben haben, in [der Seele] in Natur umgewandelt sehen, weil erst dann unsere Gaben nicht mehr gef\u00e4hrdet sind und Uns disponieren, noch gr\u00f6\u00dfere zu geben.<br \/>\nDie Seele, welche sie in ihre Natur umgewandelt hat, bringt unsere Gabe in Sicherheit, bleibt deren Besitzerin und wird in sich das Gute, die Quelle und die empfangene Gabe in Natur umgewandelt f\u00fchlen.<br \/>\nDa unsere Gaben Friede, Wonne, unbesiegbare Kraft und Himmelsluft mit sich bringen, wird die Seele in sich selbst die Natur des Friedens, des Gl\u00fccks, der g\u00f6ttlichen St\u00e4rke f\u00fchlen, die in ihr himmlische Luft hervorbringen werden.<br \/>\nDies ist der Grund, warum Ich schweige, nachdem Ich dir die gro\u00dfe Gabe meines Wortes geschenkt habe: weil Ich n\u00e4mlich warte, dass du dich von meinem Wort n\u00e4hrst und es gut kaust, sodass Ich meine Worte in dir in deine Natur umgewandelt sehe.<br \/>\nIst dies der Fall, dann f\u00fchle Ich das unwiderstehliche Bed\u00fcrfnis der Liebe, erneut zu dir zu sprechen, da eine Gabe von Mir die n\u00e4chste ruft, und sie nicht isoliert bleiben k\u00f6nnen.<br \/>\nSo habe Ich in einer Seele, die meine Gaben in ihre Natur umwandelt, stets etwas zu geben, zu sagen und zu tun.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 10. Mai 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da brachte mich mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus aus meinem K\u00f6rper heraus und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, der Sch\u00f6pfer geht auf die Suche nach dem Gesch\u00f6pf, um die G\u00fcter, die Er in der Sch\u00f6pfung hervorbrachte, in dessen Scho\u00df zu legen.<br \/>\nAus diesem Grund verf\u00fcgt Er, dass es stets, in allen Jahrhunderten, Seelen gibt, die Ihn allein suchen, damit Er seine G\u00fcter in jene legen kann, die Ihn suchen und seine Gaben empfangen wollen. So bewegt sich der Sch\u00f6pfer vom Himmel herab und das Gesch\u00f6pf von der Erde [zu Ihm] hinauf, wo sie sich treffen: Der Eine, um zu geben, das andere, um zu empfangen.<br \/>\nIch empfinde ein starkes Bed\u00fcrfnis zu geben; wenn man G\u00fcter bereith\u00e4lt, um sie zu verschenken und niemanden hat, dem man sie geben k\u00f6nnte und man sie unwirksam und brachliegen lassen muss, weil die \u00dcbereinstimmung seitens jener fehlt, die sich nicht um ihren Empfang k\u00fcmmern, ist dies stets eine gro\u00dfe Pein.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, in wem Ich die G\u00fcter, die Ich bei der Sch\u00f6pfung hervorbrachte, niederlegen kann? In dem, der sich meinen Willen zu eigen macht, denn Er allein verleiht der Seele die Aufnahmef\u00e4higkeit, die Wertsch\u00e4tzung und die wahre Disposition zum Empfang der Gaben ihres Sch\u00f6pfers, und reicht ihr die Vergeltung, Dankbarkeit, Danksagung und Liebe dar, welche die Seele f\u00fcr die Gaben zu geben verpflichtet ist, die sie von einer so gro\u00dfen G\u00fcte empfangen hat.<br \/>\nKomm daher mit Mir, und wandern Wir gemeinsam durch Himmel und Erde, damit Ich in dir die Liebe niederlege, die Ich aus Liebe zu den Menschen [aus Mir hervorgebracht und] in alle geschaffenen Dinge gelegt habe, und damit du meine Liebe vergiltst und gemeinsam mit Mir alle mit meiner Liebe liebst, und Wir allen Liebe schenken m\u00f6gen; so werden Wir zu zweit alle lieben \u2013 Ich werde nicht mehr allein sein.\u201d<br \/>\nSo wanderten Wir \u00fcberall hin, und Jesus legte seine Liebe in mich, die alle geschaffenen Dinge enthielten. Ich bildete das Echo seiner Liebe und wiederholte mit Ihm das \u201eIch liebe Dich\u201d seitens aller Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Tochter, bei der Erschaffung des Menschen goss Ich ihm mit meinem Hauch die Seele ein und wollte ihm dabei den allerinnersten Teil unseres Inneren einfl\u00f6\u00dfen, welcher unser Wille ist, der ihm damit auch alle Partikel unserer Gottheit bringen sollte, die der Mensch als Gesch\u00f6pf fassen konnte, so sehr, dass Wir ihn zu unserem Abbild machten.<br \/>\nDoch der undankbare Mensch wollte seinen Willen von dem Unseren abspalten, und obwohl ihm doch die Seele verblieb, verdunkelte und infizierte ihn sein menschlicher Wille, der den Platz des G\u00f6ttlichen einnahm, und machte alle g\u00f6ttlichen Partikel unwirksam, bis er ihn ganz in Unordnung brachte und entstellte.<br \/>\nDa Ich ihn jetzt von neuem disponieren m\u00f6chte, diesen meinen Willen zu empfangen, muss Ich ihn wieder anhauchen, damit mein Atem seine Finsternis und Ansteckung vertreibe und die Partikel unserer Gottheit aktiviere, die Wir ihm bei seiner Erschaffung eingegossen hatten.<br \/>\nO, wie sehr w\u00fcnsche Ich, ihn so sch\u00f6n und wiederhergestellt zu sehen, wie Ich ihn schuf! Mein Wille allein kann dieses gro\u00dfe Wunder wirken. Deshalb will Ich dich anhauchen, damit dir diese gro\u00dfe Wohltat zuteilwerde, dass mein Wille in dir herrsche und dir alle G\u00fcter und Rechte zur\u00fcckgebe, die Er dem Menschen bei der Erschaffung verlieh.\u201d<br \/>\nW\u00e4hrend Er so sprach, trat Er zu mir heran, hauchte mich an, sah mich an, dr\u00fcckte mich an sich und entschwand dann von mir. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 16. Juli 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun?\u201c (Lk 17, 17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen fand ich das Jesuskind in meinen Armen, als ich au\u00dferhalb meines K\u00f6rpers war. Er war von verschiedenen frommen Personen und Priestern umgeben, und viele von ihnen waren auf Eitelkeiten, auf Luxus und Mode aus. Sie schienen untereinander das alte Sprichwort zu bem\u00fchen: \u201eDer Habit macht noch nicht den M\u00f6nch aus.\u201c<br \/>\nDer gebenedeite Jesus sagte zu mir: \u201eMeine Geliebte, o wie betrogen f\u00fchle Ich Mich um die Herrlichkeit, welche die Gesch\u00f6pfe Mir schulden! Sie wird Mir mit so viel Unverfrorenheit verweigert, sogar von Personen, die sich fromm nennen!\u201c<br \/>\nAls ich das h\u00f6rte, sagte ich: \u201eGeliebtes Kindlein meines Herzens, beten wir drei Ehre sei dem Vater und legen die Intention hinein, deiner Gottheit die ganze Herrlichkeit darzubringen, welche die Gesch\u00f6pfe Ihr schulden, so wirst Du wenigstens eine Wiedergutmachung erhalten.\u201c<br \/>\nEr sagte: \u201eJa, ja, beten wir.\u201c<br \/>\nSo beteten wir gemeinsam, dann sprachen wir ein Ave Maria und machten die Meinung, der K\u00f6nigin und Mutter ebenso die ganze Verherrlichung zu geben, welche die Gesch\u00f6pfe ihr schulden.<br \/>\nO wie sch\u00f6n war das gemeinsame Gebet mit dem gebenedeiten Jesus! Ich f\u00fchlte mich so wohl dabei, dass ich sagte: \u201eMein Geliebter, wie gerne w\u00fcrde ich den Glauben in deine H\u00e4nde bekennen, indem ich zusammen mit Dir das Credo bete!\u201c<br \/>\nEr sprach: \u201eDas Glaubensbekenntnis wirst du selber beten, denn es steht dir zu, nicht Mir, und du wirst es im Namen aller Gesch\u00f6pfe sprechen, zu meiner gr\u00f6\u00dferen Herrlichkeit und Ehre.\u201c<br \/>\nSo legte ich meine H\u00e4nde in die Seinen und betete das Credo. Dann sprach der gebenedeite Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, es scheint, dass Ich Mich erleichterter f\u00fchle, und dass die schwarze Wolke der menschlichen Undankbarkeit, besonders der frommen Seelen, weg ist.<br \/>\nAch, meine Tochter, das \u00e4u\u00dferliche Tun hat so viel Kraft, dass es in das Innere eindringt und ein stoffliches Gewand um die Seele formt; und wenn diese von der G\u00f6ttlichen Ber\u00fchrung erfasst wird, f\u00fchlen sie dies nicht lebendig, da sie ihre Seelen mit einem schlammigen Gewand umh\u00fcllt haben, und da sie nicht die lebendige Gnade empfinden, wird die Gnade entweder zur\u00fcckgewiesen oder bleibt fruchtlos.<br \/>\nO wie schwierig ist es, Vergn\u00fcgungen zu genie\u00dfen, sich \u00e4u\u00dferlich luxuri\u00f6s zu kleiden und diese Dinge [zugleich] innerlich zu verachten! Vielmehr geschieht das Gegenteil, d.h., in seinem Inneren liebt man und freut sich an dem, wovon man au\u00dfen umgeben ist.<br \/>\nMeine Tochter, bedenke du selbst, wie gro\u00df der Schmerz meines Herzens in diesen Zeiten ist, meine Gnade von allen Arten von Menschen zur\u00fcckgewiesen zu sehen, w\u00e4hrend es doch all mein Trost ist, den Gesch\u00f6pfen beizustehen, und das ganze Leben der Gesch\u00f6pfe g\u00f6ttliche Hilfe ist.<br \/>\nDoch die Gesch\u00f6pfe lehnen meinen Beistand und meine Hilfe ab. Du aber komme, um an meinem Schmerz teilzuhaben und bemitleide Mich in meiner Bitterkeit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 26. April 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, und weil ich seit einigen Tagen ganz zusammengezogen war, sodass ich mich bewegungsunf\u00e4hig f\u00fchlte, sagte Er zu mir, indem Er meine H\u00e4nde in die seinen nahm: \u201eMeine Tochter, lass Mich dich l\u00f6sen.\u201c<br \/>\nUnd indem Er sich nahe zu mir begab, legte Er meine Arme \u00fcber seine Schultern, und sagte zu mir: \u201eNun bist du gel\u00f6st. Dr\u00fccke dich an Mich, der Ich gekommen bin, um dir Gesellschaft zu leisten und im Gegenzug die deine zu erhalten.<br \/>\nSiehst du, Ich bin der von den Menschen isolierte Gott: Ich lebe in ihrer Mitte, bin das Leben eines jeden ihrer Akte, und sie sehen Mich an, als w\u00e4re Ich nicht bei ihnen. O, wie beweine Ich meine Einsamkeit!<br \/>\nMich hat dasselbe Schicksal getroffen wie die Sonne: w\u00e4hrend sie mit ihrem Licht und ihrer W\u00e4rme inmitten aller lebt, und es keine Fruchtbarkeit gibt, die nicht von ihr kommt, und sie mit ihrer Hitze die Erde von so viel Unflat reinigt und ihre G\u00fcter unz\u00e4hlige sind, die sie gro\u00dfz\u00fcgig \u00fcber alle niedersteigen l\u00e4sst, lebt sie doch stets allein in der H\u00f6he und der undankbare Mensch entsendet ihr nie ein \u201eDanke!\u201c, ein Zeichen der Anerkennung.<br \/>\nSo bin ich: Allein, immer allein, w\u00e4hrend Ich in ihrer Mitte das Licht eines jeden Gedanken bin, der Klang eines jeden Wortes, die Bewegung eines jeden Werkes, der Schritt eines jeden Fu\u00dfes, der Schlag eines jeden Herzens; und der undankbare Mensch l\u00e4sst Mich allein, sagt Mir kein \u201eDankesch\u00f6n\u201c, kein \u201eIch liebe Dich\u201c.<br \/>\nIch bleibe im Intellekt allein, denn das Licht, das Ich ihnen gebe, verwenden sie f\u00fcr sich selbst, und vielleicht, um Mich zu beleidigen. In den Worten bleibe Ich allein, denn der Klang, den sie bilden, dient oftmals dazu, um Mich zu l\u00e4stern.<br \/>\nIch bleibe allein in den Werken, weil sie sich ihrer bedienen, um Mich zu t\u00f6ten, in den Schritten, im Herzen, die nur beabsichtigen, Mir ungehorsam zu sein und das zu lieben, was nicht Mir angeh\u00f6rt. O, wie lastet diese Einsamkeit auf Mir!<br \/>\nDoch meine Liebe und Gro\u00dfmut sind so gro\u00df, dass Ich wirksamer als die Sonne meinen Lauf fortsetze, und in meinem Lauf halte Ich Ausschau, ob Mir jemand in so gro\u00dfer Einsamkeit Gesellschaft leisten will, und wenn Ich ihn finde, bilde Ich meine st\u00e4ndige Gesellschaft mit ihm und \u00fcbersch\u00fctte ihn \u00fcberreich mit all meinen Gnaden.<br \/>\nDeshalb bin Ich zu dir gekommen, Ich war so vieler Einsamkeit m\u00fcde, lasse Mich nie allein, meine Tochter!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 26. Juni 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Als ich weiter \u00fcber die Geburt des kleinen K\u00f6nigs Jesus nachdachte, fragte ich Ihn: &#8218;Liebes kleines Kindchen, sag mir, was tatest Du, als Du den schrecklichen Undank der Menschen gegen deine so gro\u00dfe Liebe sahst?&#8216;<br \/>\nDa erwiderte Jesus: &#8222;Meine Tochter, h\u00e4tte Ich die menschliche Undankbarkeit gegen meine so gro\u00dfe Liebe in Betracht gezogen, so w\u00e4re Ich gleich wieder in den Himmel zur\u00fcckgekehrt.<br \/>\nIch h\u00e4tte also meine Liebe betr\u00fcbt und verbittert und das Fest in Trauer verwandelt. Willst du wissen, wie Ich meine gr\u00f6\u00dften Werke noch sch\u00f6ner mache? Mit dem Aufwand und der gr\u00f6\u00dften Pracht meiner Liebe lasse Ich alles beiseite, die menschliche Undankbarkeit, die S\u00fcnden, die Armseligkeiten und Schw\u00e4chen, und Ich gebe meinen gr\u00f6\u00dften Werken [freien] Lauf, als ob es diese Dinge nicht g\u00e4be.<br \/>\nWollte Ich das B\u00f6se im Menschen ber\u00fccksichtigen, h\u00e4tte Ich weder gro\u00dfen Werke tun, noch meine ganze Liebe dabei ins Spiel bringen k\u00f6nnen. Ich w\u00e4re in meiner Liebe gehemmt und blockiert.<br \/>\nUm hingegen in meinen Werken frei zu sein und sie so sch\u00f6n wie m\u00f6glich zu gestalten, stelle Ich alles zur Seite, und wenn n\u00f6tig, decke Ich alles mit meiner Liebe zu, sodass Ich nichts sehe als meine Liebe und meinen Willen.<br \/>\nSo gehe Ich bei meinen gr\u00f6\u00dften Werken vor und vollbringe sie, als h\u00e4tte Mich niemand beleidigt, denn zu unserer Ehre darf nichts an der Zierde, Sch\u00f6nheit und Gro\u00dfartigkeit unserer Werke mangeln.<br \/>\nDaher w\u00fcnsche Ich, dass auch du dich nicht mit deinen Schw\u00e4chen, Armseligkeiten und \u00dcbeln befasst. In der Tat, je mehr man daran denkt, desto schw\u00e4cher f\u00fchlt man sich, desto mehr erdr\u00fccken die \u00dcbel das arme Gesch\u00f6pf, und das Elend zieht sich noch mehr um den Menschen zusammen.<br \/>\nIndem man an sie denkt, n\u00e4hrt die Schwachheit wieder die Schwachheit, und das arme Gesch\u00f6pf f\u00e4llt noch tiefer, die \u00dcbel gewinnen an Kraft, das Elend l\u00e4sst es vor Hunger sterben. Denkt man hingegen nicht an sie, verschwinden sie von selbst.<br \/>\nGanz gegenteilig verh\u00e4lt es sich mit dem Guten: ein Gut n\u00e4hrt das andere Gute, ein Akt der Liebe ruft nach weiterer Liebe, eine Hingabe an meinen Willen l\u00e4sst neues g\u00f6ttliches Leben in sich f\u00fchlen.<br \/>\nDer Gedanke an das Gute bildet also die Nahrung und die Kraft, um weiteres Gutes zu tun. Daher will Ich, dass sich deine Gedanken nur damit befassen, Mich zu lieben und in meinem Willen zu leben.<br \/>\nMeine Liebe wird dein Elend und all deine \u00dcbel verbrennen. Mein G\u00f6ttlicher Wille wird sich zu deinem Leben machen und sich deiner Armseligkeiten als Schemel bedienen, auf dem Er seinen Thron errichten kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 25. Dezember 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eUnd er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet\u201c (Lk 17,19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin in meinem gewohnten Zustand, dachte ich daran, wie viel mein s\u00fc\u00dfer Jesus getan und gelitten hat, um die Seelen zu retten, und Er sagte bei seinem Kommen zu mir: \u201eMeine Tochter, all das, was meine Menschheit tat, Gebete, Worte, Werke, Schritte und Leiden, ist dabei, sich dem Menschen zu schenken, doch wer nimmt, wer empf\u00e4ngt die Veredelung meines Wirkens?<br \/>\nWer sich Mir n\u00e4hert und sich beim Gebet mit Mir vereinigt, der empf\u00e4ngt die Veredelung meines Gebetes und die G\u00fcter, die dieses enth\u00e4lt. Wer mit Mir vereint spricht oder lehrt, empf\u00e4ngt die Veredelung und die Fr\u00fcchte meiner Worte. Und wer mit Mir vereint arbeitet oder leidet, empf\u00e4ngt die Veredelung und die G\u00fcter, die in meinen Peinen und Werken vorhanden sind.<br \/>\nAnsonsten bleiben alle Sch\u00e4tze, die Ich f\u00fcr die Seele erworben habe, in der Schwebe, und, da die Seele nicht in Mir aufgepfropft wurde, zieht sie keinen Nutzen aus den G\u00fctern, die meine Menschheit mit so viel Liebe geben will: denn wenn es keine Vereinigung gibt, bleiben die G\u00fcter des Einen wie unwirksam f\u00fcr den anderen.<br \/>\nStelle dir ein Rad vor: der Mittelpunkt des Rades ist meine Menschheit, die Speichen sind all das, was Sie getan und gelitten hat; der Kreisumfang, wo die Speichen befestigt sind, ist die ganze Menschheitsfamilie, die sich um das Rad dreht.<br \/>\nWenn nun dieser Kreisumfang, dieser zweite Kreis des Rades, sich nicht n\u00e4hert, um den Halt durch die Speichen zu bekommen, bleiben die Speichen in der Schwebe und k\u00f6nnen die G\u00fcter nicht mitteilen, die das Zentrum des Rades enth\u00e4lt. O wie leide Ich, wenn Ich sehe, dass meine vielen G\u00fcter in der Schwebe sind, welche die Undankbarkeit der Menschen nicht nur nicht annimmt, sondern verachtet und mit F\u00fc\u00dfen tritt!<br \/>\nDeshalb gehe Ich mit solcher Sehnsucht auf die Suche nach Seelen, die in meinem Willen leben wollen, um in ihnen die Speichen meines Rades befestigen zu k\u00f6nnen; und mein Wille wird ihnen die Gnade verleihen, den Kreisumfang des zweiten Kreises des Rades bilden zu k\u00f6nnen, und sie werden alle G\u00fcter empfangen, welche die anderen Mir zur\u00fcckweisen und verachten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 29. August 1922)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62300","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62300"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62300\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}