{"id":62309,"date":"2025-10-10T21:00:36","date_gmt":"2025-10-10T19:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-27-woche-im-jahreskreis-lk-1127-28\/"},"modified":"2025-10-10T21:53:40","modified_gmt":"2025-10-10T19:53:40","slug":"samstag-der-27-woche-im-jahreskreis-lk-1127-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-27-woche-im-jahreskreis-lk-1127-28\/","title":{"rendered":"Samstag der 27. Woche im Jahreskreis (Lk 11,27-28)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27In jener Zeit, als Jesus zum Volk redete, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich gen\u00e4hrt hat. 28Er aber erwiderte: Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes h\u00f6ren und es befolgen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich gen\u00e4hrt hat\u201c (Lk 11,27)<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meditierte gerade dar\u00fcber, wie die K\u00f6nigin Mutter dem Jesuskind ihre Milch reichte und sagte mir: \u201eWas mag wohl zwischen der Heiligten Mutter und dem kleinen Jesus dabei vorgegangen sein?\u201c In dem Augenblick f\u00fchlte ich, wie Er sich in meinem Inneren bewegte und h\u00f6rte Ihn sagen:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, als Ich die Milch von der Brust meiner s\u00fc\u00dfesten Mutter trank, saugte Ich zusammen mit der Milch die Liebe ihres Herzens ein, und es war mehr Liebe als Milch die Ich trank; und in jenen Schlucken h\u00f6rte Ich sie gleichsam sprechen: \u201eIch liebe Dich, ich liebe Dich, o Sohn\u201c, und Ich antwortete ihr: \u201eIch liebe dich, Ich liebe dich, o Mama\u201c.<br \/>\nUnd darin war Ich nicht allein, sondern meinem \u201eIch liebe dich\u201c, folgten der Vater, der Hl. Geist und die ganze Sch\u00f6pfung \u2013 die Engel, die Heiligen, die Sterne, die Sonne, die Wassertropfen, die Pflanzen, die Blumen, die Sandk\u00f6rner, alle Elemente und wiederholten: \u201eWir lieben dich, wir lieben dich, o Mutter unseres Gottes, in der Liebe unseres Sch\u00f6pfers\u201c.<br \/>\nMeine Mutter sah dies alles und wurde davon \u00fcberflutet. Sie konnte kein Fleckchen finden, wo sie nicht sagen h\u00f6rte, dass Ich sie liebte; ihre Liebe blieb zur\u00fcck und gleichsam allein und wiederholte: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich.\u2018<br \/>\nDoch sie konnte Mir nie gleichkommen, da die gesch\u00f6pfliche Liebe ihre Grenzen und ihre Zeit hat, w\u00e4hrend meine Liebe ungeschaffen, unbegrenzt und ewig ist. Und dies geschieht bei jeder Seele, die Mir sagt: \u201aIch liebe Dich\u2018, dann wiederhole auch Ich ihr: \u201aIch liebe dich\u2018, und zusammen mit Mir ist die ganze Sch\u00f6pfung, um sie in meiner Liebe zu lieben.<br \/>\nO, wenn die Seelen verst\u00fcnden, welche Sch\u00e4tze und welche Ehre sie erwerben w\u00fcrden, wenn sie blo\u00df sagen: \u201aIch liebe Dich\u2018! Dies allein w\u00fcrde ausreichen, dass ein Gott an ihrer Seite ihnen zu Ehren erwidert: \u201aAuch Ich liebe dich\u2018.\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 27. Dezember 1908)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter meines Willens, die Akte meiner Himmlischen Mutter waren so wertvoll, weil sie aus dem unermesslichen Scho\u00df meines G\u00f6ttlichen Willens hervorgingen, dessen Reich und Leben Sie besa\u00df.<br \/>\nEs gab keine Bewegung, Akt, Atem noch Herzschlag von Ihr, die nicht voll des H\u00f6chsten Willens waren, sodass sie schlie\u00dflich nach au\u00dfen \u00fcberflossen. Ihre liebenden K\u00fcsse entsprangen aus seiner<br \/>\nQuelle, ihre keuschen Umarmungen, mit denen Sie meine kindliche Menschheit umfing, enthielten seine Unermesslichkeit. Als Ich ihre reinste Milch aus ihrer jungfr\u00e4ulichen Brust trank, mit der Sie Mich n\u00e4hrte, saugte Ich an der unermesslichen Brust meines Fiat.<br \/>\nSo bezog Ich in dieser Milch aus dem unermesslichen Abgrund meines G\u00f6ttlichen Willens dessen unendliche Freuden und unaussprechliche S\u00fc\u00dfigkeit, die Nahrung, die Substanz und das Wachstum meiner kindlichen Menschheit. Daher nahm Ich in ihren K\u00fcssen den ewigen Kuss meines Willens wahr, der den Akt, den Er tut, unaufh\u00f6rlich tut.<br \/>\nIn ihren Umarmungen f\u00fchlte Ich, wie Mich die Unermesslichkeit Gottes umfing; und mit ihrer Milch n\u00e4hrte Sie Mich auf g\u00f6ttliche und menschliche Weise und schenkte Mir erneut meine himmlischen Wonnen und die Freuden meines G\u00f6ttlichen Willens, der Sie ganz erf\u00fcllte.<br \/>\nH\u00e4tte die H\u00f6chste K\u00f6nigin nicht einen G\u00f6ttlichen Willen in ihrer Macht gehabt, so h\u00e4tten Mich ihre K\u00fcsse, ihre Liebe, ihre Umarmungen und ihre Milch nicht befriedigen k\u00f6nnen \u2013 h\u00f6chstens meine Menschheit h\u00e4tte sich damit begn\u00fcgt.<br \/>\nDoch meine Gottheit, Ich, das Wort des Vaters, der Ich die Unendlichkeit und Unermesslichkeit in meiner Macht hatte, w\u00fcnschte unendliche K\u00fcsse, unermessliche Umarmungen, eine Milch voll g\u00f6ttlicher Freuden und S\u00fc\u00dfigkeiten.<br \/>\nNur so war Ich zufrieden, da meine Mutter, die meinen G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, Mir K\u00fcsse, Umarmungen, Liebe und alle ihre Akte geben konnte, die etwas vom Unendlichen an sich hatten.<br \/>\nNun, du musst wissen, dass alle Akte, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen getan werden, nicht von Ihm getrennt werden k\u00f6nnen. Der Akt und mein Wille bilden sozusagen einen einzigen Gegenstand.<br \/>\nMein Wille kann Licht, und der Akt kann W\u00e4rme genannt werden, die man nicht trennen kann. So werden alle, die mein Fiat als Leben besitzen, alle Akte der Himmlischen Mutter in ihrer Macht haben.<br \/>\nSie wiederum hatte alle Akte dieser Seelen in ihrer Macht, sodass Ich Mich in ihren K\u00fcssen und Umarmungen von all jenen gek\u00fcsst und umarmt f\u00fchlte, die in meinem Willen leben sollen. Und in diesen, [die in meinem Willen leben sollen], f\u00fchle Ich Mich wieder von meiner Mutter gek\u00fcsst und umarmt.<br \/>\nIn meinem Willen ist alles gemeinsam und in vollkommener \u00dcbereinstimmung. Jeder menschliche Akt steigt aus seinem Scho\u00df herab, und mein Wille l\u00e4sst ihn in seiner Macht wieder zum Mittelpunkt, von dem er ausgegangen ist, hinaufsteigen.<br \/>\nSei deshalb aufmerksam und lasse dir nichts entgehen, das nicht in meinen G\u00f6ttlichen Willen eintritt, wenn du Mir alles geben und alles empfangen willst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 18. Oktober 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann nahm ich meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen Willen wieder auf, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus versetzte meinen kleinen Willen hinein in den Sch\u00f6pfungsakt seines Willens: Mein Gott, wie viele \u00dcberraschungen! Mein geringer Intellekt verliert sich und vermag nichts zu sagen. Da sprach mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus bei einem kurzen Besuch voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gute Tochter, unser Fiat stellte bei der Sch\u00f6pfung unsere wirkende, m\u00e4chtige und weise Liebe auf eine Art zur Schau, dass alle geschaffenen Dinge durchtr\u00e4nkt sind mit unserer Liebe, Macht, Weisheit und unaussprechlichen Sch\u00f6nheit.<br \/>\nWir k\u00f6nnen sie die Verwalter unseres H\u00f6chsten Seins nennen. Als Wir aber die Erhabene K\u00f6nigin erschufen, gingen Wir noch weiter.<br \/>\nUnsere Liebe begn\u00fcgte sich nicht damit, ihre Pracht zu entfalten, sondern wollte sich die Haltung, den Ausdruck des Erbarmens, der Z\u00e4rtlichkeit und solch tiefen und innigen Mitgef\u00fchls geben, als wollte sie sich in Tr\u00e4nen aus Liebe zu den Menschen verwandeln.<br \/>\nSiehe, wie daher unser Fiat sich aussprach, um Sie [Maria] zu erschaffen und Ihr das Leben zu verleihen, da schuf Es [zugleich] das Verzeihen, die Barmherzigkeit und Vers\u00f6hnung zwischen Uns und dem Menschengeschlecht.<br \/>\nWir hinterlegten dies in diesem himmlischen und heiligen Gesch\u00f6pf als Verwalterin zwischen unseren und ihren Kindern. So besitzt die H\u00f6chste Herrin also Meere des Verzeihens, der Barmherzigkeit, des Erbarmens und tr\u00e4nenvolle Meere unserer Liebe.<br \/>\nIn diese kann Sie alle Generationen einh\u00fcllen, die in diesen von Uns in Ihr geschaffenen Meeren wiederhergestellt werden, den Meeren des Verzeihens, der Barmherzigkeit und eines so z\u00e4rtlichen Mitleids, dass es die h\u00e4rtesten Herzen erweicht.<br \/>\nMeine Tochter, mit Recht verwahrten Wir alles in dieser Himmlischen Mutter, denn da Sie das Reich unseres Willens besitzen sollte, wurde Ihr alles anvertraut.<br \/>\nSie allein hat gen\u00fcgend Platz, um die von Uns erschaffenen Meere besitzen zu k\u00f6nnen. Mit seiner sch\u00f6pferischen und erhaltenden Macht bewahrt unser Wille das unversehrt, was Er erschafft, und nimmt nie ab, obwohl Wir immer geben.<br \/>\nWo aber nicht unser Wille ist, da k\u00f6nnen Wir weder geben, noch anvertrauen, noch hinterlegen. Wir finden keinen Platz, unsere Liebe wird an so vielen sch\u00f6nen Werken gehindert, die Wir in den Gesch\u00f6pfen tun wollen.<br \/>\nNur in dieser Erhabenen Herrin fand unsere Liebe kein Hindernis, daher konnte sie sich so pr\u00e4chtig entfalten und wirkte so viele Wunder, dass Wir Ihr sogar die g\u00f6ttliche Fruchtbarkeit verliehen, damit Sie Mutter ihres Sch\u00f6pfers werde.\u201c<br \/>\nDarauf stellte mir mein geliebter Jesus alle Akte vor Augen, die Er gemeinsam mit seiner Himmlischen Mutter tat: w\u00e4hrend Sie arbeiteten, bildeten die Liebesmeere von Beiden einen einzigen Ozean, der seine Wogen bis zum Himmel erhob und alles einh\u00fcllte.<br \/>\nJesus sprach: \u201eDiese Wellen reichten sogar bis zu unserer Gottheit. Sie ergossen einen ergiebigen Regen der Liebe \u00fcber unser G\u00f6ttliches Wesen, und Wir brachten die Liebe aller mit, die Erfrischung und den Balsam, wodurch die Gottheit bes\u00e4nftigt wurde und die Gerechtigkeit in Liebes\u00fcberschwang f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe verwandelte.<br \/>\nMan kann sagen, dass unsere Liebe die Menschheitsfamilie mit neuer Liebe wiederherstellte und Gott sie mit doppelter Liebe liebte, aber wo? In der K\u00f6nigin und in ihrem lieben Sohn.<br \/>\nJetzt vernimm eine weitere \u00dcberraschung: Als Ich als kleiner S\u00e4ugling die Milch meiner Mutter trank, saugte Ich die Seelen ein, weil Sie sie bei sich verwahrt hielt.<br \/>\nAls Sie Mir ihre Milch reichte, hinterlegte Sie in Mir alle Seelen mit dem Wunsch, dass Ich sie liebe, allen einen Kuss gebe und aus ihnen ihren und meinen Sieg mache.<br \/>\nNicht nur dies, sondern Sie lie\u00df Mich zugleich mit ihrer Milch ihre M\u00fctterlichkeit und Z\u00e4rtlichkeit einsaugen und dr\u00e4ngte sich Mir mit ihrer Liebe auf, dass Ich die Seelen mit m\u00fctterlicher und v\u00e4terlicher Liebe liebe.<br \/>\nIch empfing nun in Mir ihre M\u00fctterlichkeit und unbeschreibliche Z\u00e4rtlichkeit, und so liebte Ich die Seelen mit einer g\u00f6ttlichen Liebe, die [zugleich] m\u00fctterlich und v\u00e4terlich war.<br \/>\nNachdem Sie sie alle in Mir verwahrt hatte, legte Ich sie mit einem Kunstkniff meiner Liebe, mit einem Atemzug, mit einem sanften Blick von neuem in ihrem m\u00fctterlichen Herzen nieder.<br \/>\nAls Vergeltung schenkte Ich Ihr meine v\u00e4terliche und meine g\u00f6ttliche Liebe, die unaufh\u00f6rlich, best\u00e4ndig, unverr\u00fcckbar ist und sich nie \u00e4ndert \u2013 denn die menschliche Liebe \u00e4ndert sich leicht.<br \/>\nIch wollte aber, dass meine unzertrennliche Mutter dieselben Vorz\u00fcge meiner Liebe besitze und die Seelen so liebe, wie ein Gott sie zu lieben vermag. So fand in jedem Akt, den Wir taten, vom kleinsten bis zum gr\u00f6\u00dften, ein Austausch der Hinterlegung von Seelen statt, die Wir machten, Ich in Ihr und Sie in Mir.<br \/>\nJa, Ich kann sogar sagen, dass Wir diese Hinterlegung der Seelen verdoppelten, da Ich das, was Ich von meiner teuren Mutter empfing, mit h\u00f6chster Eifersucht als gr\u00f6\u00dftes Geschenk von ihrer Seite, in meinem g\u00f6ttlichen Herzen beh\u00fctete.<br \/>\nUnd wenn Sie mein Geschenk empfing, bewahrte Sie es so eifers\u00fcchtig, dass Sie ihre ganze M\u00fctterlichkeit einsetzte, um das gro\u00dfe Geschenk zu beh\u00fcten, das ihr Sohn Ihr machte.<br \/>\nIn diesem Austausch an Hinterlegungen nun, die Wir t\u00e4tigten, nahm unsere Liebe immer mehr zu und liebte alle Gesch\u00f6pfe mit neuer Liebe.<br \/>\nWir machten Pl\u00e4ne, wie Wir sie noch mehr lieben und sie alle mittels der Liebe besiegen k\u00f6nnten und setzten unser Leben aufs Spiel, um sie in Sicherheit zu bringen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 14. Februar 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig sind vielmehr die, die das Wort Gottes h\u00f6ren und es befolgen\u201c (Lk 11, 28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da dachte ich bei mir: \u201eIch f\u00fchle mich als die schlechteste von allen, und doch sagt mir mein s\u00fc\u00dfer Jesus, dass seine Pl\u00e4ne mit mir gro\u00df sind und dass sein Werk, das Er in mir wirkt, so wichtig ist, dass Er es nicht einmal den Engeln anvertrauen will, sondern Er selbst dessen Besch\u00fctzer, Handelnde und Zuschauer sein will. Doch, was Gro\u00dfes tue ich schon? Nichts; mein \u00e4u\u00dferes Leben ist so gew\u00f6hnlich, dass ich Dinge tue, die weniger als die der anderen sind.\u201c<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dies dachte, sagte mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, indem Er meinen Gedanken unterbrach, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, man sieht, dass du ohne deinen Jesus nur Unsinn denken und sagen kannst. Auch meine liebe Mutter tat nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches in ihrem \u00e4u\u00dferen Leben, im Gegenteil, scheinbar tat sie weniger als manche andere. Sie lie\u00df sich zu den gew\u00f6hnlichsten Handlungen des Lebens herab: sie spann, n\u00e4hte, kehrte, machte Feuer, wer h\u00e4tte je gedacht, dass sie die Mutter eines Gottes war? Ihre \u00e4u\u00dferen Taten deuteten \u00fcberhaupt nicht darauf hin.<br \/>\nUnd als sie Mich in ihrem Scho\u00df trug, das Ewige Wort in sich schloss, rief jede ihrer Bewegungen, jede menschliche Handlung, die Anbetung seitens der ganzen Sch\u00f6pfung hervor.<br \/>\nVon Ihr ging das Leben und die Bewahrung aller Gesch\u00f6pfe aus: die Sonne hing \u00fcber Ihr und erwartete die Bewahrung ihres Lichtes und ihrer W\u00e4rme, die Erde die Entwicklung des pflanzlichen Lebens, alles drehte sich um sie. Himmel und Erde warteten auf ihre Winke, und doch, wer sah etwas? Niemand.<br \/>\nIhre ganze Gr\u00f6\u00dfe, Macht und Heiligkeit, die unermesslichen Meere des Guten, die von ihr ausgingen, waren in ihrem Inneren. Jeder ihrer Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Gedanken und Worte ergossen sich in ihren Sch\u00f6pfer.<br \/>\nZwischen ihr und Gott flossen ununterbrochene Str\u00f6me, die sie empfing und weitergab, nichts trat aus ihr hervor, das ihren Sch\u00f6pfer nicht verwundet h\u00e4tte und wodurch sie nicht von Ihm verwundet worden w\u00e4re.<br \/>\nDiese Str\u00f6me lie\u00dfen sie wachsen, erhoben sie, lie\u00dfen sie alles \u00fcberragen; doch niemand sah etwas, nur Ich, ihr Gott und Sohn war allem gewahr. Zwischen Mir und meiner Mutter flossen so viele Str\u00f6me, dass ihr Herzschlag in dem Meinigen floss, und der Meine in dem ihren, sodass sie von meinem ewigen Herzschlag lebte und Ich von ihrem m\u00fctterlichen Herzschlag.<br \/>\nSo waren unsere Leben miteinander verwoben, und das war genau das, was sie in meinen Augen als meine Mutter auszeichnete. Die \u00e4u\u00dferen Handlungen befriedigen Mich nicht, noch gefallen sie Mir, wenn sie nicht aus einem Inneren hervorgehen, dessen Leben von Mir gebildet wird.<br \/>\nNun, was wunderst du dich, dass dein \u00e4u\u00dferes Leben ganz gew\u00f6hnlich ist? Ich bedecke meine gr\u00f6\u00dften Werke mit den gew\u00f6hnlichsten Dingen, damit niemand auf sie hinzeigen kann und Ich somit mehr Handlungsfreiheit habe.<br \/>\nUnd wenn Ich alles vollendet habe, bereite Ich \u00dcberraschungen und zeige sie allen, womit Ich alle in Staunen versetze. Doch es ist sicher, dass das Werk, das Ich in dir wirke, gro\u00df ist. Kommt es dir trivial vor, dass Ich alle deine Akte im Strom meines Willens flie\u00dfen lasse, und der Strom meines Willens in deinen Akten flie\u00dft?<br \/>\nUnd dass, w\u00e4hrend diese Str\u00f6me flie\u00dfen, sie einen einzigen Akt mit allen Akten der Gesch\u00f6pfe bilden und einen G\u00f6ttlichen Willen \u00fcber alle von ihnen laufen lassen, der sich zum Handelnden eines jeden ihrer Akte macht und sie alle durch einen g\u00f6ttlichen Akt, eine g\u00f6ttliche Liebe, Wiedergutmachung, eine g\u00f6ttliche und ewige Verherrlichung ersetzt?<br \/>\nUnd dass der Strom eines menschlichen Willens in st\u00e4ndiger Beziehung mit einem G\u00f6ttlichen Willen ist, und dass einer sich in den anderen ausgie\u00dft? Meine Tochter, was Ich dir rate, ist, dass du aufmerksam bist und mir treu folgst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 16. M\u00e4rz 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eSo folgte ich weiterhin den Akten des G\u00f6ttlichen Willens, und als ich an dem Punkt anlangte, als Er die H\u00f6chste K\u00f6nigin aus dem Nichts rief, hielt ich an, um Sie zu betrachten \u2013 ganz sch\u00f6n und majest\u00e4tisch.<br \/>\nIhre Rechte als K\u00f6nigin erstreckten sich \u00fcberallhin; Himmel und Erde beugten ihre Knie, um Sie als Herrscherin \u00fcber alle und alles anzuerkennen. Und ich verehrte und liebte die Erhabene Herrin aus dem Grunde meines Herzens und wollte als die Kleine, die ich bin, einen Sprung auf ihre m\u00fctterlichen Knie machen und Ihr sagen:<br \/>\n\u2018Heilige Mama, ganz sch\u00f6n bist Du, und Du bist so, weil Du im G\u00f6ttlichen Willen gelebt hast. O Du, die Du Ihn besitzt \u2013 bitte Ihn doch, dass Er auf die Erde herabsteige und unter deinen Kindern zur Herrschaft gelange!\u2019 Als ich das tat, f\u00fcgte mein angebeteter Jesus hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, w\u00e4re auch meine Mutter nicht meine Mutter gewesen, so h\u00e4tte Sie allein deshalb, weil Sie den G\u00f6ttlichen Willen vollkommen tat und kein anderes Leben kannte und in seiner F\u00fclle lebte, kraft ihres st\u00e4ndigen Lebens in meinem Fiat alle G\u00f6ttlichen Vorrechte besessen.<br \/>\nSie w\u00e4re auch dann die K\u00f6nigin und die Sch\u00f6nste von allen Gesch\u00f6pfen gewesen. Wo n\u00e4mlich mein G\u00f6ttliches Fiat regiert, will Es alles geben und h\u00e4lt nichts zur\u00fcck.<br \/>\nVielmehr liebt Es das Gesch\u00f6pf so sehr, dass Es von seinen liebenden Kunstgriffen Gebrauch macht und sich im Gesch\u00f6pf verbirgt und in ihm klein macht und sich von ihm liebend gern gleichsam \u201ezusammenschlagen\u201c l\u00e4sst.<br \/>\nHat nicht die Himmlische Herrin in der Tat meinen G\u00f6ttlichen Willen au\u00dfer Gefecht gesetzt, als Sie soweit kam, dass Ich in Ihr empfangen wurde und Mich in ihrem Scho\u00df verbarg?<br \/>\nO, wenn alle w\u00fcssten, wozu mein G\u00f6ttlicher Wille f\u00e4hig ist und was Er tun kann, dann w\u00fcrden sie alle Opfer bringen, um allein von meinem Willen zu leben!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 12. Oktober 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGlaubst du, dass ich nicht bei den so zahlreichen Lektionen anwesend war und zuh\u00f6rte, die mein geliebter Sohn dir \u00fcber seinen G\u00f6ttlichen Willen gab? Ich war dabei und h\u00f6rte jedes Wort, das Er dir sagte.<br \/>\nIn jedem Wort dankte ich meinem Sohn und f\u00fchlte mich doppelt verherrlicht, dass Er von dem Reich sprach, das Ich bereits besa\u00df, welches mein ganzes Gl\u00fcck und der Grund f\u00fcr das gro\u00dfe Geschenk meines Sohnes war.<br \/>\nAls Ich Ihn sprechen h\u00f6rte, sah Ich, wie das Gl\u00fcck meiner Kinder mit dem meinen verbunden (auf das meine aufgepfropft) wurde. O, wie freute Ich mich! Alle Lehren, die Er dir gegeben hat und noch mehr, alles ist bereits in mein Herz eingeschrieben.<br \/>\nAls Ich sah, wie Jesus sie dir wiederholte, genoss Ich in jeder Lehre ein weiteres Paradies. Und wann immer du unaufmerksam und vergesslich warst, bat Ich um Vergebung f\u00fcr dich und ersuchte Ihn, seine Lehren zu wiederholen.<br \/>\nUm mich zufriedenzustellen, wiederholte Er, da Er seiner Mama nichts verweigern kann, dir seine sch\u00f6nen Lehren. Meine Tochter, Ich bin immer mit Jesus, manchmal jedoch verberge Ich Mich in Ihm, und Er scheint alles ohne Mich zu tun. Ich bin aber in seinem Inneren, wirke mit und bin \u00fcber das informiert, was Er tut.<br \/>\nEin andermal verbirgt Er Sich in seiner Mama und l\u00e4sst Mich alleine handeln, doch wirkt Er immer zugleich mit. Dann wiederum enth\u00fcllen Wir Uns beide gemeinsam, und die Seelen sehen die Mutter und den Sohn, die sie so sehr lieben, und zwar je nachdem, wie die Umst\u00e4nde und ihr Wohl es erfordern.<br \/>\nOft k\u00f6nnen Wir Uns aus Liebe nicht zur\u00fcckhalten und handeln im \u00dcberma\u00df an ihnen. Doch sei dir sicher, dass dort, wo mein Sohn ist, Ich bin, und dort, wo Ich bin, mein Sohn ist.<br \/>\nEs ist dies ein Auftrag, der mir vom H\u00f6chsten Sein gegeben wurde, dessen Ich Mich nicht entledigen kann noch will; umso mehr, als dies die Freuden meiner Mutterschaft sind, die Fr\u00fcchte meiner Schmerzen, die Herrlichkeit des Reiches, das Ich besitze, der Wille und das Wohlgefallen der Heiligsten Dreifaltigkeit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 28. Mai 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":55579,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62309","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62309"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62309\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55579"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}