{"id":62391,"date":"2025-10-15T21:00:46","date_gmt":"2025-10-15T19:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-28-woche-im-jahreskreis-lk-1147-54\/"},"modified":"2025-10-14T20:02:56","modified_gmt":"2025-10-14T18:02:56","slug":"donnerstag-der-28-woche-im-jahreskreis-lk-1147-54","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-28-woche-im-jahreskreis-lk-1147-54\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 28. Woche im Jahreskreis (Lk 11,47-54)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">47In jener Zeit sprach Jesus: Weh euch! Ihr errichtet Denkm\u00e4ler f\u00fcr die Propheten, die von euren V\u00e4tern umgebracht wurden. 48Damit best\u00e4tigt und billigt ihr, was eure V\u00e4ter getan haben. Sie haben die Propheten umgebracht, ihr errichtet ihnen Bauten.<br \/>\n49Deshalb hat auch die Weisheit Gottes gesagt: Ich werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden einige von ihnen t\u00f6ten und andere verfolgen, 50damit das Blut aller Propheten, das seit der Erschaffung der Welt vergossen worden ist, an dieser Generation ger\u00e4cht wird, 51vom Blut Abels bis zum Blut des Zacharias, der im Vorhof zwischen Altar und Tempel umgebracht wurde. Ja, das sage ich euch: An dieser Generation wird es ger\u00e4cht werden.<br \/>\n52Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schl\u00fcssel der T\u00fcr zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert.<br \/>\n53Als Jesus das Haus verlassen hatte, begannen die Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er, ihn mit vielerlei Fragen hartn\u00e4ckig zu bedr\u00e4ngen; 54sie versuchten, ihm eine Falle zu stellen, damit er sich in seinen eigenen Worten verfange.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch werde Propheten und Apostel zu ihnen senden, und sie werden einige von ihnen t\u00f6ten und andere verfolgen\u201c (Lk 11,49)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich aufs h\u00f6chste betr\u00fcbt und beweinte im Gebet mein hartes Los, Dessen beraubt zu sein, Der mein ganzes Leben war. Mein Zustand ist nicht wieder gut zu machen, niemand erbarmt sich meiner, alles ist Gerechtigkeit. Wer sollte zudem Mitleid mit mir haben, wenn Er, die Quelle des Mitleids, es mir verweigert?<br \/>\nNun, als ich weinte und betete, f\u00fchlte ich, wie Jesus meine H\u00e4nde in die Seinen nahm, und Er hob mich in die H\u00f6he und sprach: \u201eKommet alle, ein so gro\u00dfes Schauspiel zu sehen, das man weder im Himmel noch auf Erden je erlebt hat: eine Seele, die aus reiner Liebe zu Mir st\u00e4ndig stirbt.\u201d<br \/>\nBei diesen Worten Jesu \u00f6ffneten sich die Himmel, und die ganze himmlische Hierarchie sah mich an; auch ich betrachtete mich und sah meine arme Seele verwelkt und sterbend, wie eine Blume, die sich gerade \u00fcber ihren Stiel beugt.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich starb, verlieh mir eine geheime Kraft Leben. Ach, vielleicht ist es die strafende Gerechtigkeit Gottes, die mich gerechterweise bestraft! Mein Gott, mein Jesus! Hab Erbarmen mit mir, habe Mitleid mit einer armen Sterbenden!<br \/>\nMich trifft das h\u00e4rteste Los unter allen armen Sterblichen: zu sterben, ohne sterben zu k\u00f6nnen! Mein s\u00fc\u00dfer Jesus hielt mich fast die ganze Nacht in seinen Armen, um mir Kraft zu geben und mir in meiner Agonie beizustehen.<br \/>\nIch meinte, Er h\u00e4tte schlie\u00dflich Mitleid mit mir und nehme mich mit sich \u2013 doch vergebens! Nachdem Er mich etwas aufgemuntert hatte, verlie\u00df Er mich mit den Worten: \u201eMeine Tochter, mein Wille erleidet st\u00e4ndige Tode seitens der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nEr ist Leben, und als Leben m\u00f6chte Er lebendiges Licht spenden, doch der Mensch weist dieses Licht zur\u00fcck \u2013 und dieses Licht stirbt tats\u00e4chlich f\u00fcr den Menschen, da es nicht aufgenommen wird, und mein Wille empfindet den Schmerz des Todes, den der Mensch diesem Licht bereitet hat.<br \/>\nMein Wille m\u00f6chte die Eigenschaften und Vorz\u00fcge bekanntmachen, die Er enth\u00e4lt, und der Mensch lehnt diese Kenntnis ab, zugleich mit den Eigenschaften und Vorz\u00fcgen, die Er enth\u00e4lt \u2013 so stirbt mein Wille f\u00fcr den Menschen bez\u00fcglich dieser Kenntnis und jener Vorz\u00fcge und Eigenschaften, die mein Wille enth\u00e4lt; und mein Wille f\u00fchlt die Pein des Todes, den der Mensch den Vorz\u00fcgen und Eigenschaften meines Willens bereitet hat.<br \/>\nSo \u00e4hnlich ist es auch, wenn Er Liebe geben will und nicht aufgenommen wird: dann versp\u00fcrt Er den Tod, welcher der Liebe versetzt wird. Wenn Er Heiligkeit oder Gnade schenken will, f\u00fchlt Er, wie Ihm der Mensch den Tod bez\u00fcglich der Heiligkeit und Gnade gibt, die Er schenken m\u00f6chte.<br \/>\nSo erleidet Er einen andauernden Tod f\u00fcr das Gute, das Er geben will. Sp\u00fcrst nicht zudem auch du in dir den st\u00e4ndigen Tod, den mein Wille erleidet?<br \/>\nDa du in Ihm lebst, bist du wie nat\u00fcrlich gezwungen, diese Tode mit zu erleiden, die mein Wille leidet, und in einem Zustand st\u00e4ndiger Agonie zu leben.\u201d<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, sagte ich: \u201eJesus, meine Liebe, mir scheint dies nicht so zu sein; es ist deine Beraubung, die mich t\u00f6tet und mir das Leben nimmt, ohne mich sterben zu lassen.\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eMeine Beraubung von der einen Seite, mein Wille von der anderen, der dich in sich absorbiert h\u00e4lt und somit an seinen Leiden teilhaben l\u00e4sst.<br \/>\nMeine Tochter, wenn man wahrhaft in meinem Willen lebt, so gibt es kein einziges Leid, das mein Wille vom Menschen empf\u00e4ngt und das Er nicht mit der Seele teilt, die in Ihm lebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 1. Dezember 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAls Jesus das Haus verlassen hatte, begannen die Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er, ihn mit vielerlei Fragen hartn\u00e4ckig zu bedr\u00e4ngen; sie versuchten, ihm eine Falle zu stellen, damit er sich in seinen eigenen Worten verfange\u201c (Lk 11,53+54)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen lie\u00df sich der gebenedeite Jesus als ganz kleines Kind sehen, doch so reizend und sch\u00f6n, dass Er mich mit s\u00fc\u00dfem Zauber hinriss. Er machte sich besonders liebenswert, als Er dann mit seinen winzig kleinen H\u00e4nden kleine N\u00e4gel nahm und mich mit einer Meisterhaftigkeit annagelte, die nur meines stets liebensw\u00fcrdigen Jesus w\u00fcrdig war.<br \/>\nDann erf\u00fcllte Er mich mit K\u00fcssen und Liebe, und so tat ich mit Ihm. Sp\u00e4ter dann schien ich mich in der Grotte meines neugeborenen Jesus zu befinden, und mein kleiner Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine geliebte Tochter, wer kam, Mich in meiner Geburtsgrotte zu besuchen? Nur Hirten waren die ersten Besucher, die einzigen, die dauernd kamen und gingen und Mir ihre Gaben und Kleinigkeiten darbrachten.<br \/>\nSie waren die Ersten, welche um mein Kommen in die Welt wussten und folglich auch die ersten Bevorzugten, die mit meiner Gnade erf\u00fcllt wurden.<br \/>\nDaher erw\u00e4hle Ich stets arme, unwissende, verachtete Menschen und mache Wunder der Gnade aus ihnen, da sie stets die disponiertesten sind, Mir am leichtesten Geh\u00f6r schenken und Mir ohne viele Schwierigkeiten und Haarspaltereien glauben, was im Gegensatz dazu bei den Gebildeten nicht der Fall ist.<br \/>\nDann kamen die Weisen, doch zeigten sich keine Priester, w\u00e4hrend diese die Ersten in meinem Gefolge h\u00e4tten sein sollen, da sie aufgrund der Schriften, die sie studierten, besser als alle anderen die Zeit und den Ort kannten, und es f\u00fcr sie leichter war, Mich zu besuchen.<br \/>\nDoch keiner, keiner r\u00fchrte sich, sondern w\u00e4hrend sie den Sterndeutern den Ort wiesen, bewegten sie sich selbst nicht, noch lie\u00dfen sie sich herab, einen Schritt zu tun, um meinem Kommen nachzusp\u00fcren.<br \/>\nDies war bei meiner Geburt ein \u00fcberaus bitterer Kummer, denn in diesen Priestern war die Anh\u00e4nglichkeit an Reicht\u00fcmer, Interessen, Familien und \u00c4u\u00dferlichkeiten so gro\u00df, dass sie ihre Sicht wie ein Lichtschein blendete, ihre Herzen verh\u00e4rtete und ihre Intelligenz f\u00fcr die Erkenntnis der heiligsten und sichersten Wahrheiten schw\u00e4chte.<br \/>\nSie waren so in die niedrigen Dinge der Erde versenkt, dass sie niemals geglaubt h\u00e4tten, dass ein Gott in so gro\u00dfer Armut und Erniedrigung auf die Erde kommen k\u00f6nnte.<br \/>\nUnd das war nicht nur bei meiner Geburt so, sondern auch im Laufe meines Lebens: als Ich die aufsehenerregendsten Wunder wirkte, folgte Mir niemand, sondern sie planten meinen Tod und t\u00f6teten Mich am Kreuz.<br \/>\nUnd nachdem Ich meine ganze Kunst angewendet hatte, um sie an Mich zu ziehen, verga\u00df Ich sie und erw\u00e4hlte daf\u00fcr arme und unwissende M\u00e4nner, welche meine Apostel waren, und bildete mit ihnen meine Kirche: Ich trennte sie von ihren Familien, l\u00f6ste sie von jeder Bindung an den Reichtum, f\u00fcllte sie mit den Sch\u00e4tzen meiner Gnaden und bef\u00e4higte sie, meine Kirche und die Seelen zu leiten.<br \/>\nDoch du musst wissen, dass dieser mein Schmerz immer noch andauert, denn die Priester dieser Zeit haben sich mit den Priestern jener Zeit verb\u00fcndet.<br \/>\nSie reichten sich die H\u00e4nde, was ihre Anh\u00e4nglichkeit an die Familie, an Interessen und \u00e4u\u00dferliche Dinge betrifft und sorgen sich sehr wenig oder \u00fcberhaupt nicht um das Innerliche.<br \/>\nMehr noch, einige sind so tief gesunken, dass sie sogar Weltleuten zeigen, wie ungl\u00fccklich sie in ihrem Stand sind, wobei sie ihre W\u00fcrde bis aufs \u00e4u\u00dferste und sogar unter die Weltleute selbst erniedrigen. Ach, meine Tochter, welche Wertsch\u00e4tzung kann ihr Wort noch unter den V\u00f6lkern haben?<br \/>\nMehr noch, ihretwegen geht es den V\u00f6lkern glaubensm\u00e4\u00dfig immer schlechter, und diese sinken in den Abgrund noch schlimmerer \u00dcbel. Sie tappen m\u00fchsam in der Finsternis herum, da sie in den Priestern kein Licht mehr sehen.<br \/>\nDarum sind H\u00e4user der Versammlungen f\u00fcr Priester n\u00f6tig, damit die Priester vom Nebel der Finsternis befreit, von dem sie umgeben sind \u2013 Familien, Interessen und Sorgen um \u00c4u\u00dferes \u2013 das Licht der wahren Tugenden spenden k\u00f6nnen, und die V\u00f6lker sich von den Irrt\u00fcmern bekehren m\u00f6gen, in die sie gefallen sind.<br \/>\nDiese Versammlungen sind so notwendig, dass sie jedes Mal, wenn die Kirche aufs tiefste gesunken ist, fast immer das Mittel war, um sie wieder sch\u00f6ner und majest\u00e4tischer auferstehen zu lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 10; 25. Dezember 1910)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wegen der st\u00e4ndigen Entbehrungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus lebe ich wie eine Sterbende. Diesen Morgen befand ich mich ganz in Jesus, als schwimme ich in der Unermesslichkeit meines H\u00f6chsten Gutes.<br \/>\nDann schaute ich in mich und sah Jesus in mir, und nahm wahr, wie das ganze Wesen Jesu sprach: die F\u00fc\u00dfe, die H\u00e4nde, das Herz, der Mund, mit einem Wort, dies alles waren Stimmen; und nicht nur das, sondern das Wunderbare war, dass jene Stimmen unermesslich wurden, sich in jedem Gesch\u00f6pf vervielf\u00e4ltigten: die F\u00fc\u00dfe Jesu sprachen zu den F\u00fc\u00dfen und zu jedem Schritt der Gesch\u00f6pfe, die H\u00e4nde zu den Werken, die Augen zu den Blicken, die Gedanken zu jedem Gedanken.<br \/>\nWelche Harmonie zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf! Welch zauberhafter Anblick, welche Liebe! Aber leider, alle diese Harmonien wurden von der Undankbarkeit und den S\u00fcnden zerbrochen, die Liebe wurde mit Beleidigungen vergolten.<br \/>\nUnd Jesus sprach ganz betr\u00fcbt zu mir: \u201eMeine Tochter, Ich bin das WORT \u2013 Verbum, und meine Liebe zu den Menschen ist so gro\u00df, dass Ich Mich in so vielen Stimmen vervielf\u00e4ltige, wie viele Akte, Gedanken, Affekte, W\u00fcnsche jedes Gesch\u00f6pf verrichtet, um von ihnen die Vergeltung dieser Akte zu erhalten, die aus Liebe zu Mir getan wurden.<br \/>\nIch gebe Liebe und will Liebe erhalten, aber Ich empfange daf\u00fcr Beleidigungen; Ich gebe das Leben, und wenn sie k\u00f6nnten, w\u00fcrden sie Mir den Tod bringen; aber trotz alledem setze Ich meinen liebenden Dienst fort.<br \/>\nNun wisse jedoch, dass die Seele, die vereint mit Mir und in meinem Willen lebt, in meiner Unermesslichkeit schwimmt, und gemeinsam mit Mir ganz Stimme ist.<br \/>\nWenn sie also geht, sprechen ihre F\u00fc\u00dfe zum S\u00fcnder, ihre Gedanken sind Stimmen f\u00fcr den Geist der Menschen, und so ist es mit allem \u00fcbrigem.<br \/>\nBei diesen Seelen allein finde Ich in etwa eine Vergeltung im Werk der Sch\u00f6pfung; und da sie sehen, dass sie nichts aus sich verm\u00f6gen, treten sie, um meiner Liebe zu entsprechen und die Harmonie zwischen Mir und ihnen aufrecht zu erhalten, in meinen Willen ein, machen sich zu dessen Besitzern und handeln auf g\u00f6ttliche Weise.<br \/>\nSo findet meine Liebe Erleichterung, und Ich liebe sie mehr als alle anderen Gesch\u00f6pfe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 15. April 1916)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine liebste Tochter, deine Gesellschaft wird mir sehr angenehm sein, weil ich in dir das erste Geschenk Jesu an mich erblicke: Ein Geschenk, gebildet aus reiner Liebe, die Frucht seines und meines Opfers, ein Geschenk, das mir eines Tages das Leben meines Eingeborenen selbst kosten wird.<br \/>\nJetzt h\u00f6re mir zu: Meine Tochter, f\u00fcr deine Mutter beginnt jetzt ein Leben des Leidens, der Einsamkeit und langer Trennungen von meinem H\u00f6chsten Gut.<br \/>\nDie Jahre seines verborgenen Lebens gingen zu Ende, und seine Liebe dr\u00e4ngt ihn unwiderstehlich, unter die Menschen zu gehen, Sich zu erkennen zu geben und sich auf die Suche nach dem Menschen zu begeben, der sich im Labyrinth seines Willens verstrickt hat und jetzt von allen \u00dcbeln befallen ist.<br \/>\nDer liebe Hl. Josef war schon gestorben. Jesus ging weg, und ich blieb alleine in meinem kleinen H\u00e4uschen. Als mein geliebter Jesus mich im Gehorsam bat, weggehen zu d\u00fcrfen &#8211; denn er machte nie etwas, das er mir nicht vorher sagte &#8211; wurde mein Herz von Schmerz zerrissen.<br \/>\nAber da ich wusste, dass dies der H\u00f6chste Wille war, sprach ich sofort mein \u201eFiat\u201c aus, und z\u00f6gerte keinen Moment. Und mit diesem Fiat meines Sohnes und dem Meinem trennten wir uns. Er segnete mich mit z\u00e4rtlicher Liebe und verlie\u00df mich dann.<br \/>\nIch begleitete ihn mit meinen Blicken, soweit ich konnte, und zog mich dann zur\u00fcck und \u00fcberlie\u00df mich ganz diesem G\u00f6ttlichen Willen, der mein Leben war. Aber, O Macht des G\u00f6ttlichen Willens! &#8211; Dieser Heilige Wille lie\u00df mich nie meinen Sohn aus den Augen verlieren, noch verlor er mich aus den Augen, sondern ich f\u00fchlte seinen Herzschlag in Meinem. Und Jesus f\u00fchlte den Meinen in Seinem.<br \/>\nLiebe Tochter, ich hatte meinen Sohn vom G\u00f6ttlichen Willen empfangen, und was dieser Heilige Wille gibt, das ist nie der Endlichkeit noch der Trennung unterworfen; seine Geschenke sind best\u00e4ndig und ewig.<br \/>\nDaher geh\u00f6rte mein Sohn ganz mir, niemand konnte ihn mir wegnehmen: weder der Tod, noch der Schmerz, noch die Trennung, denn der G\u00f6ttliche Willen hatte ihn mir geschenkt.<br \/>\nDaher war unsere Trennung nur scheinbar, aber in Wirklichkeit waren wir zusammen verschmolzen. Um- so mehr, da es EIN Wille war, der uns beseelte.<br \/>\nWie konnten wir daher getrennt werden? Du musst wissen, dass ich im Licht des G\u00f6ttlichen Willens erkannte, wie schlecht und undankbar mein Sohn behandelt wurde.<br \/>\nSeine ersten Schritte richtete er nach Jerusalem; und er besuchte als Erstes den heiligen Tempel, in dem er die Reihe seiner Predigten begann. Aber, welch ein Schmerz!<br \/>\nSein Wort, das voll Leben ist, das den Frieden, die Liebe und die Ordnung bringt, wurde falsch ausgelegt und mit Misstrauen und Bosheit angeh\u00f6rt, besonders von den Gelehrten und Weisen jener Zeit.<br \/>\nUnd als mein Sohn sagte, dass er der Sohn Gottes war, das Wort des Vaters, derjenige, der gekommen war, um sie zu retten, da gerieten sie so in Wut, dass sie ihn mit ihren w\u00fctenden Blicken vernichten wollten. O, wie litt da mein geliebter Jesus!<br \/>\nAls er sah, dass sein sch\u00f6pferisches Wort zur\u00fcckgewiesen wurde, erlitt er gleichsam Todesqualen, und ich war ganz darauf bedacht, dieses blutende g\u00f6ttliche Herz zu tr\u00f6sten und opferte ihm mein m\u00fctterliches Herz auf, um seine Wunden selbst zu empfangen, um ihn zu tr\u00f6sten, ihm beizustehen und ihn aufzurichten &#8230;<br \/>\nOh wie oft, nachdem sie seine Worte gleichsam zerrissen hatten, sah ich ihn vergessen von allen, ohne dass ihm jemand eine Erfrischung angeboten h\u00e4tte, alleine, au\u00dferhalb der Stadtmauern, im Freien, unter dem Sternenhimmel, an einen Baum gelehnt, wie er weinte und betete um das Heil aller.<br \/>\nUnd ich, meine liebe Tochter, weinte in meinem H\u00e4uschen zusammen mit ihm. Und im Licht des G\u00f6ttlichen Fiat sandte ich ihm meine Tr\u00e4nen, meine keuschen Umarmungen und meine K\u00fcsse als Trost und St\u00e4rkung.<br \/>\nEs konnte jedoch meinen geliebten Sohn aufhalten, dass er sich von den Gro\u00dfen und Gelehrten zur\u00fcckgewiesen sah; seine Liebe eilte und forderte Seelen.<br \/>\nDaher umgab er sich mit Armen, Betr\u00fcbten, Kranken, Kr\u00fcppeln, Blinden, Stummen, und mit viererlei \u00dcbeln behafteten armen Menschen; alles Dies versinnbildlichte das mannigfaltige Ungemach, das ihr menschlicher Wille verursacht hatte.<br \/>\nUnd Jesus in seiner Barmherzigkeit heilte alle, tr\u00f6stete und lehrte alle. So wurde er der Freund, der Vater, der Arzt, der Lehrer der Armen.<br \/>\nMeine Tochter, wie die armen Hirten es waren, die ihn bei seiner Geburt willkommen gehei\u00dfen hatten, so sind es die Armen, die ihn in den letzten Jahren seines Lebens hier unter bis zum Tod begleiten.<br \/>\nDenn die Armen, die Unwissenden sind die Einfachsten, die am wenigsten an ihrem eigenen Urteil und an ihrer eigenen Vorstellung h\u00e4ngen, und sind daher die am meisten geliebten und gesegneten \u201eBenjamine\u201c meines lieben Sohnes; hat er nicht arme Fischer als Apostel berufen, als S\u00e4ulen der zuk\u00fcnftigen Kirche?<br \/>\nMeine liebste Tochter, es w\u00e4re zu ausf\u00fchrlich, wenn ich dir alles erz\u00e4hlen wollte, was mein Sohn in diesen drei Jahren seines \u00f6ffentlichen Lebens wirkte und litt, und ich mit ihm. Im FIAT habe ich mich von meinem Sohn getrennt, und das Fiat gab mir die Kraft, das Opfer zu vollbringen.<br \/>\nIch empfehle dir, dass das G\u00f6ttliche Fiat in allem, was du tun und leiden kannst, dein erster und dein letzter Akt sei. Wenn du alles ins ewige Fiat einschlie\u00dft, wirst du die Kraft zu allen Schmerzen finden, wenn es dir auch das Leben kosten sollte.<br \/>\nVersprich daher deiner Mutter, dass sie dich immer im G\u00f6ttlichen Willen antreffen wird. So wirst auch du dich untrennbar von mir und Unserem H\u00f6chsten Gut, Jesus, f\u00fchlen.\u201c \u2026 (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 26. Tag)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62391","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62391"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62391\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}