{"id":62436,"date":"2025-10-18T12:00:10","date_gmt":"2025-10-18T10:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/29-sonntag-im-jahreskreis-lk-181-8\/"},"modified":"2025-10-14T20:59:23","modified_gmt":"2025-10-14T18:59:23","slug":"29-sonntag-im-jahreskreis-lk-181-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/29-sonntag-im-jahreskreis-lk-181-8\/","title":{"rendered":"29. Sonntag im Jahreskreis (Lk 18,1-8)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit sagte Jesus den J\u00fcngern durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: 2In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht f\u00fcrchtete und auf keinen Menschen R\u00fccksicht nahm. 3In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Widersacher!<br \/>\n4Und er wollte lange Zeit nicht. Dann aber sagte er sich: Ich f\u00fcrchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen R\u00fccksicht; 5weil mich diese Witwe aber nicht in Ruhe l\u00e4sst, will ich ihr Recht verschaffen. Sonst kommt sie am Ende noch und schl\u00e4gt mich ins Gesicht.<br \/>\n6Der Herr aber sprach: H\u00f6rt, was der ungerechte Richter sagt! 7Sollte Gott seinen Auserw\u00e4hlten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen z\u00f6gern? 8Ich sage euch: Er wird ihnen unverz\u00fcglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, den Glauben auf der Erde finden?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit sagte Jesus den J\u00fcngern durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten\u201c (Lk 18,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Flug im G\u00f6ttlichen Fiat dauert an. Mein armer Geist kann nicht anders, als in seinen unz\u00e4hligen Akten zu kreisen. Ich f\u00fchle, wie eine h\u00f6here Macht meinen Geist auf die Werke meines Sch\u00f6pfers konzentriert, und mein Geist kreist unerm\u00fcdlich umher.<br \/>\nO, wie viele sch\u00f6ne \u00dcberraschungen findet er bald in der Sch\u00f6pfung, bald in der Erl\u00f6sung, \u00fcber die der gebenedeite Jesus selbst erz\u00e4hlt und mir sagt, dass in dem, was mir \u00fcberraschend scheint, nichts anderes als eine noch gr\u00f6\u00dfere Erfindung seiner Liebe [verborgen] ist!<br \/>\nW\u00e4hrend ich meine Runden im Paradies und in den Zeiten vor seiner Ankunft auf Erden machte, fragte ich mich: \u2018Warum wartete Jesus so lange zu, ehe Er kam, um die Menschheit zu erl\u00f6sen?\u2019 Da bewegte Er sich in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn unsere unendliche Weisheit dem Gesch\u00f6pf eine Wohltat schenken soll, z\u00e4hlt sie nicht die Zeit, sondern die Akte des Gesch\u00f6pfes. In der Tat, vor der Gottheit existieren weder Tage noch Jahre, sondern nur ein einziger, nie endender Tag.<br \/>\nDaher bemessen Wir nicht die Zeit, sondern z\u00e4hlen die Akte, die das Gesch\u00f6pf vollbracht hat. In der Zeit also, die dir so lange erscheint, waren die Akte, die Wir w\u00fcnschten, um kommen und den Menschen erl\u00f6sen zu k\u00f6nnen, noch nicht vollbracht.<br \/>\nDenn nur Akte bestimmen die Gew\u00e4hrung einer Wohltat, nicht die Zeit. Mehr noch, die Menschen zwangen unsere Gerechtigkeit, sie vom Angesicht der Erde zu vertilgen, wie es bei der Flut geschah. Nur Noah verdiente durch seinen Gehorsam gegen unseren Willen und sein lang dauerndes Opfer des Baues der Arche, mit seiner Familie gerettet zu werden.<br \/>\nDurch seine Akte verdiente er auch das Fortbestehen der neuen Generation, aus welcher der verhei\u00dfene Messias kommen sollte. Ein lang dauerndes und fortgesetztes Opfer besitzt solche Anziehungskraft und hinrei\u00dfende Kraft auf das h\u00f6chste Sein, dass Es beschlie\u00dft, gro\u00dfe G\u00fcter zu geben und das Leben der Menschheit weiterbestehen zu lassen.<br \/>\nH\u00e4tte Noah Uns nicht gehorcht und das Opfer einer so lang dauernden Arbeit gebracht, w\u00e4re er in der Flut umgekommen, und somit w\u00e4ren die Welt und die neue Generation zu Ende gegangen. Erkennst du den Wert eines langfristigen und st\u00e4ndigen Opfers?<br \/>\nEs ist so gro\u00df, dass man damit sich selbst rettet und neues Leben in den anderen entstehen l\u00e4sst, sowie auch die G\u00fcter, die Wir zu geben beschlossen haben. F\u00fcr das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens wollte Ich daher dein langes und st\u00e4ndiges Opfer deines so viele Jahre im Bett verbrachten Lebens.<br \/>\nDein langes Opfer barg dich selbst \u2013 mehr als die Arche \u2013 im Reich meines G\u00f6ttlichen Willens und macht zudem meine G\u00fcte geneigt, ein so gro\u00dfes Gut zu gew\u00e4hren, n\u00e4mlich die Herrschaft meines Willens unter den Menschen.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 12. M\u00e4rz 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, absolute, notwendige und h\u00f6chst wichtige Bedingungen, die lebendig und substantiell das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens zusichern (sicherstellen), sind die, dass Ich von den Menschen gro\u00dfe Opfer w\u00fcnsche \u2013 und langdauernde Opfer.<br \/>\nSo muss unsere G\u00fcte kraft des verlangten Opfers, der Seele, von der sie es verlangt hat, \u00fcberraschende Gnaden gew\u00e4hren. Somit wird der Seele, die von meiner Liebe, von meinen Gaben und Gnaden fasziniert ist, das Opfer, das Ich von ihr fordere, wie ein Nichts erscheinen, obwohl sie wei\u00df, dass ihr [selbst\u00e4ndiges] Leben [nun] zu Ende ist.<br \/>\nSie wird kein Recht mehr \u00fcber sich selbst haben, sondern alle Rechte werden bei Dem liegen, der das Opfer von ihr fordert. W\u00fcrde sie nicht die ganze Intensit\u00e4t des akzeptierten Opfers kennen, dann h\u00e4tte es nicht den ganzen Wert.<br \/>\nJe besser man n\u00e4mlich die Gr\u00f6\u00dfe und das Gewicht des Opfers erkennt, umso gr\u00f6\u00dferer Wert wird hineingelegt. Die Kenntnis legt den genauen und vollendeten Wert in das Opfer.<br \/>\nWer hingegen nicht die ganze Belastung eines Opfers kennt \u2013 o, wie stark vermindert sich dann der Wert, die Gnade und die Wohltat, die man erlangen soll! Zudem bleibt unsere Liebe verwundet, und unsere Macht f\u00fchlt sich machtlos vor einer Seele, von der Wir gro\u00dfe Opfer erbitten und ihr die Last zeigen, der sie sich unterwerfen soll; und diese akzeptiert alles \u2013 rein aus Liebe zu Uns und um unseren Willen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nDas langandauernde Opfer bringt ein langandauerndes Gebet mit sich. Wir sind ganz Ohr, ganz aufmerksam, und unsere Blicke sind hingerissen, wenn die Seele mitten im Feuerbrand des von Uns gew\u00fcnschten Opfers betet \u2013 und worum betet sie und was w\u00fcnscht sie?<br \/>\nDas, was Wir wollen: dass unser \u201aWille geschehe, wie im Himmel so auf Erden\u2018. Ach, wenn sie k\u00f6nnte, w\u00fcrde sie Himmel und Erde umdrehen und h\u00e4tte gern alles in ihrer Macht, damit alle um das bitten, was sie will, damit ihr Opfer die Absicht erreicht und die von Gott gew\u00fcnschte Frucht tr\u00e4gt!<br \/>\nUnsere Vaterg\u00fcte ist so gro\u00df, dass es Uns unm\u00f6glich ist, die Absicht eines langen Opfers und eines ausgedehnten Gebetes nicht zu gew\u00e4hren. Das sind die Bedingungen seitens der Gesch\u00f6pfe. Dies haben Wir mit dir getan und Wir w\u00fcnschen, dass du es wei\u00dft.<br \/>\nWir geben unsere Dinge n\u00e4mlich keinen Blinden, die wegen ihrer Blindheit die G\u00fcter nicht kennen, die Wir ihnen oder ihrer Umgebung gew\u00e4hren, noch weniger Stummen, die in ihrer Stummheit keine Worte finden, um unsere Wahrheiten und Gnaden kundzutun. Zun\u00e4chst schenken Wir die Kenntnis von dem, was Wir mit der Seele tun m\u00f6chten, und dann schenken und tun Wir das, was Wir verf\u00fcgt haben.<br \/>\nDie Kenntnis kann man den Anfang, den leeren Platz, den Samen nennen: hierin werden das Opfer und unsere Dinge deponiert, und die Kenntnis ruft das sch\u00f6ne Gebet [der Seele] hervor, das Uns schwach macht, mit Ketten und unzertrennlichen Banden fesselt und bewirkt, dass Wir der Seele das Erw\u00fcnschte gew\u00e4hren; zudem wollte unser Wille, der Leben und Werk ist, und allem und allen das Leben gibt, seitens der Menschheitsfamilie das Leben einer Seele zu seiner Verf\u00fcgung, die ohne sich zu widersetzen in der Macht seines Willens bleibe, damit Er mit ihr tun k\u00f6nne, was Er will.<br \/>\nDies brauchte Er, um auf Erden herrschen zu k\u00f6nnen und wird Ihm als St\u00fctze und Bedingung dienen, damit Er seitens der Gesch\u00f6pfe sein Reich garantiere. Jetzt kommen die Bedingungen f\u00fcr die Garantie seitens Gottes. Doch wem k\u00f6nnte Er sie geben, wenn nicht der [Seele], von der Er das Opfer verlangt hat?<br \/>\nSo waren meine langdauernden Offenbarungen \u00fcber die Wahrheiten meines Willens, meine vielen Worte \u00fcber sein Reich und das Gute, das Er tun will und tun soll, seinen langen, ca. sechstausend Jahre w\u00e4hrenden Kummer, dass Er regieren m\u00f6chte, aber zur\u00fcckgewiesen wurde, die vielen Verhei\u00dfungen an G\u00fctern, Gl\u00fcck und Freuden, die Er geben m\u00f6chte, wenn sie Ihn regieren lassen \u2013 nichts anders als Zusicherungen, die Ich den Menschen bez\u00fcglich dieses Reiches meines Fiat gew\u00e4hrte.<br \/>\nDiese Garantien wurden im sch\u00f6nsten, heiligsten, kostbarsten Gegenstand gegeben und besiegelt, d.h. im Zentrum des Feuerbrandes deines von Uns gew\u00fcnschten Opfers.<br \/>\nIch kann sagen, dass Ich nie m\u00fcde werde, Garantien abzugeben \u2013 Ich spreche, Ich spreche stets von neuem, auf neue Weisen, und teile neue Wahrheiten mit, neue Formen, \u00fcberraschende Gleichnissen, stets \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nIch h\u00e4tte nie so viel gesagt, wenn Ich nicht sicher w\u00e4re, dass mein Reich auf Erden herrschen soll. So ist es fast unm\u00f6glich, dass meine so lang dauernden Kundgebungen und ein so lang andauerndes Opfer von dir nicht die ersehnten Fr\u00fcchte seitens Gottes und seitens der Gesch\u00f6pfe erbringen sollen.<br \/>\nSetze daher deinen Flug in jenem Fiat fort, das die Macht hat, sich seinen Weg zu bahnen, alle Schwierigkeiten zu \u00fcberw\u00e4ltigen und kraft der Liebe seine grausamsten Feinde zu seinen treuesten Freunden und Verteidigern zu machen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 27. M\u00e4rz 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, du musst wissen, wenn das Gesch\u00f6pf unaufh\u00f6rlich um die Erlangung eines Gutes betet, so erwirbt es die Fassungskraft f\u00fcr den Besitz dieses Gutes.<br \/>\nUnd wenn es dieses Gut besitzt, kann es bewirken, dass auch andere es besitzen. Das Gebet ist wie Bezahlung des Preises f\u00fcr den Kauf des Gutes, das die Seele w\u00fcnscht.<br \/>\nDas Gebet erzeugt Respekt, Wertsch\u00e4tzung und Liebe, die n\u00f6tig sind, um es besitzen zu k\u00f6nnen und schafft in der Seele den leeren Platz, wo das gew\u00fcnschte Gut eingeschlossen werden kann, sonst h\u00e4tte die Seele keinen Platz f\u00fcr meine Gabe.<br \/>\nZudem kannst du Mir keine gr\u00f6\u00dfere Herrlichkeit darbringen, als Mich darum zu bitten, dass mein Wille bekannt werde und herrsche. Dies ist mein eigenes Gebet, mein Seufzer und mein Herzschlag, dies sind meine brennenden W\u00fcnsche.<br \/>\nWisse, dass meine Liebe, meinen Willen bekanntzumachen, so gro\u00df ist, dass Ich sie nicht mehr zur\u00fcckhalten kann. Sie ergie\u00dft sich \u00fcber dich, und l\u00e4sst dich sprechen: \u201aDein Fiat komme, dein Wille werde erkannt!\u2019 So bin Ich es, der in dir betet, nicht du.<br \/>\nEs sind meine Liebeserg\u00fcsse, meine Ventile der Liebe, die das Bed\u00fcrfnis empfinden, Mich mit dem Gesch\u00f6pf zu vereinigen, um nicht alleine um ein solches Gut zu beten. Um diesem Gebet noch mehr Wirkung zu verleihen, gebe Ich meine Werke in deine Macht, die ganze Sch\u00f6pfung, mein Leben, meine Tr\u00e4nen, meine Leiden, damit es nicht ein Gebet von Worten allein sei, sondern ein Gebet, das durch meine Werke, mein Leben, meine Leiden und Tr\u00e4nen best\u00e4tigt werde.<br \/>\nO wie s\u00fc\u00df klingt dein Kehrreim in meinen Ohren, dein liebevoller Refrain, in dem der meine widerhallt: \u201aDein Fiat komme, dein Wille werde bekannt!\u2019 Wenn du das nicht t\u00e4test, w\u00fcrdest du mein Gebet in dir unterdr\u00fccken, und Ich w\u00e4re in Bitterkeit und m\u00fcsste ganz alleine beten.<br \/>\nDoch muss Ich dir noch dies sagen: Wei\u00dft du, wer den Wunsch hat, alle meine Werke und Leiden aufzusp\u00fcren, um Mich zu bitten, dass mein Wille bekannt werde und herrsche? Die Seele, die Ihn erkannt hat und liebt!<br \/>\nSie kann angesichts des gro\u00dfen Gutes nicht anders, als immer wieder darum zu bitten, dass alle Ihn kennen und besitzen. Bedenke also, dass Ich mit dir bin und gemeinsam mit dir bete, wenn du das Gef\u00fchl hast, dass du nicht anders kannst als um den Triumph meines Willens zu beten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 15. Juli 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSollte Gott seinen Auserw\u00e4hlten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen z\u00f6gern?\u201c (Lk 18,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich unter dem furchtbaren Alpdruck seiner Entbehrung. Ich war bedr\u00fcckt, ich schmachtete und f\u00fchlte mich so schlecht, dass ich nicht mehr konnte. Nachdem mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus mich unter einer so schmerzvollen Kelter gut ausgepresst hatte, hatte Er Mitleid mit meiner \u00e4u\u00dfersten Betr\u00fcbnis, nahm mich fest in seine Arme und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eArme Tochter, wie schlecht geht es dir! Mut, Ich m\u00f6chte nicht, dass du an dieses \u00e4u\u00dferste Extrem kommst; du betr\u00fcbst dich zu sehr, wo du dich doch tr\u00f6sten solltest. Dein Inneres spricht st\u00e4ndig vor der G\u00f6ttlichen Majest\u00e4t und ist ein fortw\u00e4hrender Akt.<br \/>\nDein unaufh\u00f6rliches Bitten um mein Reich des G\u00f6ttlichen FIAT bringt vor Gott die Sicherheit des Sieges mit sich. So hast du entweder [schon] gesiegt, oder bist dabei zu siegen. Ein fortw\u00e4hrendes Tun und Sprechen erwirbt die Natur einer siegreichen Macht vor Gott.<br \/>\nGott verliert gleichsam die Widerstandskraft, und die Seele erlangt siegreiche Kraft. Es findet ein Austausch statt: Gott wird entwaffnet, und die Seele wird mit g\u00f6ttlichen Waffen ausger\u00fcstet, doch dem H\u00f6chsten Wesen ist es nicht gegeben, zu widerstehen.<br \/>\nScheint dir dieses st\u00e4ndige Bitten um das Reich meines ewigen Willens unbedeutend? Dass du Runden durch die ganze Sch\u00f6pfung machst, so wie in allen Akten, die Ich in der Erl\u00f6sung tat, in den Meeren der Akte der Liebe und des Leidens der H\u00f6chsten Himmelsk\u00f6nigin, damit mein Reich komme?<br \/>\nDu bittest um nichts f\u00fcr dich, kreist immer wieder und bittest immer wieder, dass mein G\u00f6ttlicher Wille bekannt werde, herrsche und regiere. Hier tritt kein Schatten von etwas Menschlichem ein, noch Eigennutz.<br \/>\nDieses Gebet ist der heiligste und g\u00f6ttlichste Akt, es ist das Gebet des Himmels, nicht der Erde, denn es ist das reinste, sch\u00f6nste, unbesiegbare, das nur das Interesse der g\u00f6ttlichen Herrlichkeit einschlie\u00dft. Bis jetzt hat Mich niemand mit solchem Nachdruck gebeten.<br \/>\nMeine Mama bat Mich so eindringlich um die Erl\u00f6sung und war darin siegreich, doch um das Reich meines Willens hat bisher niemand so nachdr\u00fccklich gebetet, dass er einen Gott besiegen h\u00e4tte k\u00f6nnen.<br \/>\nDeshalb besagt dein Nachdruck viel, selbst der Aufruhr der ganzen Natur sagt viel aus. In diesen Zeiten verk\u00fcnden alle aus dem Gleichgewicht geratende Elemente etwas Gutes, und das ist f\u00fcr die Neuordnung meines Reiches notwendig. Es ist das Gr\u00f6\u00dfte, deshalb bedarf es der Umw\u00e4lzungen, um die Erde zu reinigen.<br \/>\nIch w\u00fcnsche also nicht, dass du dich zu sehr betr\u00fcbst, sondern vielmehr deinen st\u00e4ndigen Flug fortsetzt, und deinen Nachdruck, damit du die vollst\u00e4ndige Kraft erwirbst, das Reich des H\u00f6chsten FIAT zu gewinnen.\u201d<br \/>\nSo betete ich weiter und sp\u00fcrte, wie sich eine Hand unter meinen Kopf legte. Aus dieser Hand traten drei kleine Quellen hervor: von einer entstr\u00f6mte Wasser, von einer anderen Feuer, und von der dritten Blut, das die Erde \u00fcberschwemmte, worin Menschen, St\u00e4dte und Reiche fortgerissen wurden.<br \/>\nEs war erschreckend, die kommenden \u00dcbel zu sehen, und ich bat meinen geliebten Jesus, sich zu bes\u00e4nftigen. Ich bat Ihn um Leiden, damit Er die V\u00f6lker verschone, und Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Wasser, Feuer und Blut werden sich miteinander vereinigen und Gerechtigkeit \u00fcben. Alle Nationen sind dabei, sich zu bewaffnen, um Krieg zu f\u00fchren; das reizt die g\u00f6ttliche Gerechtigkeit aufs H\u00f6chste, die den Elementen anordnet, Rache an ihnen zu \u00fcben.<br \/>\nDaher wird die Erde Feuer speien, die Luft wird Wasserfont\u00e4nen regnen lassen, und die Kriege werden Str\u00f6me von menschlichem Blut erzeugen, in denen viele verschwinden und St\u00e4dte und Gebiete zerst\u00f6rt werden. Welche Niedertracht!<br \/>\nNach so vielen \u00dcbeln eines erlittenen Krieges bereiten sie einen noch schrecklicheren vor und versuchen, fast die ganze Welt zu bewegen, als w\u00e4re sie ein einziger Mann. Bedeutet dies nicht, dass die S\u00fcnde bis ins Mark der Knochen eingetreten ist, um die Natur selbst in S\u00fcnde zu verwandeln?\u201d<br \/>\nO, wie schlecht ging es mir, als ich das h\u00f6rte! Ich betete zu Jesus, dass Er von seiner Gerechtigkeit absehe und die Barmherzigkeit ins Spiel bringe. Wenn Er ein S\u00fchnopfer brauchte, war ich bereit, wenn die Menschen nur verschont w\u00fcrden: \u201e\u2026 und Jesus, wenn du mir dies nicht gew\u00e4hren willst, nimm mich von der Erde fort; ich kann nicht mehr bleiben.<br \/>\nDeine Beraubungen versetzen mir den st\u00e4ndigen Tod, die Gei\u00dfeln martern mich, und wie kann ich zudem leben, wenn ich nicht mit meinen Leiden die Leiden unserer Br\u00fcder verhindern kann? Jesus! Jesus! Hab Mitleid mit mir, Mitleid mit allen! Bes\u00e4nftige Dich und stelle deine kleine Tochter zufrieden.\u201c<br \/>\nIn diesem Augenblick, ich wei\u00df nicht wie, f\u00fchlte ich mich von Leiden erf\u00fcllt, die ich seit einiger Zeit nicht mehr empfunden hatte. Ich kann nicht sagen, was mir geschehen ist; dies gibt mir Hoffnung, dass die schweren \u00dcbel wenigstens zum Teil verhindert werden. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 12. August 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSollte Gott seinen Auserw\u00e4hlten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern bei ihnen z\u00f6gern?\u201c (Lk 18, 7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele meinen Willen in ihre Akte und ihr Gebet ruft, dann wiederholt Er gemeinsam mit der Seele den Akt und betet zusammen mit ihr. Da Er sich nun in seiner Unermesslichkeit \u00fcberall befindet, f\u00fchlen die Sch\u00f6pfung, Sonne, Wind, Himmel, die Engel und Heiligen in sich selbst die Kraft des sch\u00f6pferischen Gebetes, und alle beten.<br \/>\nDie Wunder dieses allm\u00e4chtigen Gebetes beziehen alle mit ein und schenken sich allen. Nur jene, die es undankbarerweise nicht aufnehmen wollen, bleiben seiner Wirkungen beraubt. So besitzt mein Wille also die Eigenschaft (Kraft) des Gebetes.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n ist es, Ihn auf seine G\u00f6ttliche Weise und mit seiner Sch\u00f6pferischen Kraft beten zu sehen, die sich allen auferlegt und bewirkt, dass alle beten! Dieses Gebet dr\u00e4ngt sich unseren G\u00f6ttlichen Eigenschaften auf und l\u00e4sst reichlich Barmherzigkeit, Gnade, Vergebung und Liebe herabstr\u00f6men.<br \/>\nEs gen\u00fcgt zu sagen, dass es unser Gebet ist, um behaupten zu k\u00f6nnen: \u201aEs kann alles geben.\u2019\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 6. Juli 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62436","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62436"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62436\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}