{"id":62513,"date":"2025-10-21T21:00:48","date_gmt":"2025-10-21T19:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1239-48\/"},"modified":"2025-10-21T18:00:57","modified_gmt":"2025-10-21T16:00:57","slug":"mittwoch-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1239-48","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1239-48\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 29. Woche im Jahreskreis (Lk 12,39-48)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">39In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses w\u00fcsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so w\u00fcrde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. 40Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.<br \/>\n41Da sagte Petrus: Herr, sagst du dieses Gleichnis nur zu uns oder auch zu allen? 42Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr \u00fcber sein Gesinde einsetzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die Tagesration gibt?<br \/>\n43Selig der Knecht, den der Herr damit besch\u00e4ftigt findet, wenn er kommt! 44Wahrhaftig, das sage ich euch: Er wird ihn \u00fcber sein ganzes Verm\u00f6gen einsetzen.<br \/>\n45Wenn aber der Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr versp\u00e4tet sich zu kommen! und anf\u00e4ngt, die Knechte und M\u00e4gde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen, 46dann wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in St\u00fccke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungl\u00e4ubigen zuweisen.<br \/>\n47Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum k\u00fcmmert und nicht danach handelt, der wird viele Schl\u00e4ge bekommen. 48Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schl\u00e4ge verdient, der wird wenig Schl\u00e4ge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zur\u00fcckgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eHaltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet\u201c (Lk 12,40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u2018Meine Liebe, ein Gedanke betr\u00fcbt mich: Ich f\u00fcrchte, dass ich es an der [beharrlichen] Fortsetzung meiner Akte in deinem G\u00f6ttlichen Willen fehlen lassen k\u00f6nnte und mein Glockengel\u00e4ute somit unterbrochen wird. Dann w\u00fcrdest Du, da ich Dich beleidigt h\u00e4tte, mich beiseitestellen und mir nicht mehr die Gnade schenken, in deinem Willen zu leben.\u2019<br \/>\nDa erwiderte Jesus: \u201eMeine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht. Wisse, dass ein Schritt dem n\u00e4chsten Schritt Leben gibt, ein Gut Leben und St\u00fctze eines weiteren Gutes ist, ein Akt den n\u00e4chsten Akt ins Leben ruft. Auch das B\u00f6se, die Schuld ist Leben weiterer \u00dcbel und anderer Fehler.<br \/>\nDie Dinge bleiben nie isoliert, sondern haben fast immer ihre Abfolge. Das Gute ist wie der Same, der zeugende Kraft hat: wenn man ihn nur geduldig in den Scho\u00df der Erde s\u00e4t, wird er zehn, zwanzig Mal so viel hervorbringen.<br \/>\nDas gilt auch f\u00fcr die Seele: hat sie Geduld und achtet sie darauf, in ihrer Seele die Saat des Guten einzuschlie\u00dfen, das sie selbst getan hat, wird das Gute, das sie getan hat, generiert, vermehrt und verhundertfacht werden.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, was es bedeutet, einen guten Akt zu vollbringen! Jeder Akt ist ein Schutz, den sie erwirbt und ist vor unserem Thron eine wortreiche Stimme dessen, der etwas Gutes getan hat. Mit jedem weiteren guten Akt besitzt die Seele einen zus\u00e4tzlichen Besch\u00fctzer zu ihrer Verteidigung.<br \/>\nWenn nun die Lebensumst\u00e4nde ihr solche Bedr\u00e4ngnisse und Pr\u00fcfungen auferlegen, dass sie zu schwanken und zu fallen scheint, dann handeln die guten Akte, die sie getan hat, gleichsam als Angreifer und best\u00fcrmen Uns, damit die Seele, die Uns geliebt und eine Reihe vieler guter Akte vollbracht hatte, nicht wanke.<br \/>\nSie kommen der Seele als Unterst\u00fctzung zu Hilfe, sodass sie in der Pr\u00fcfung nicht unterliege. Angenommen, sie hat eine Reihe von Akten in unserem Willen getan: dann ist in jedem Akt ein Wert und eine g\u00f6ttliche Kraft, welche die Seele verteidigt!<br \/>\nWir sehen, dass in jedem ihrer Akte unser Wille gleichsam miteinbezogen ist und machen Uns daher selbst zu Verteidigern und Unterst\u00fctzern dieser Seele, die unserem G\u00f6ttlichen Fiat in ihren Akten das Leben verliehen hat.<br \/>\nK\u00f6nnen Wir Uns vielleicht Selbst etwas verweigern oder unseren t\u00e4tigen Willen im Gesch\u00f6pf verkennen? Sicher nicht. F\u00fcrchte dich also nicht, sondern gib dich vielmehr als kleines Neugeborenes unseren Armen hin, sodass du unsere Unterst\u00fctzung und den Schutz deiner eigenen Akte erf\u00e4hrst.<br \/>\nGlaubst du, dass ein wiederholtes, fortgesetztes Gut nichts wert ist? Es sind g\u00f6ttliche Besitzt\u00fcmer, welche die Seele erwirbt, Heere, die sich formieren und sie die himmlische Heimat erobern lassen.<br \/>\nWer fortgesetzt viele gute Akte vollbrachte, gleicht einer Person, die einen gro\u00dfen Besitz erworben hat: erleidet sie einen R\u00fcckschlag, wird ihr das nicht sehr schaden, da ihr gro\u00dfer Besitz sie f\u00fcr die erlittene Schlappe entsch\u00e4digen wird.<br \/>\nDoch bei einem anderen, der wenig erworben hat oder nichts besitzt, reicht ein kleiner Verlust, um ihn in die Armut des gr\u00f6\u00dften Elends zu st\u00fcrzen. So ist es, wenn man viel Gutes tut oder andererseits wenig bis nichts tut.<br \/>\nDaher wiederhole Ich dir stets, sei aufmerksam, sei Mir treu, und lass deinen Flug in meinem Willen andauern.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 7. September 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Wenn Jesus uns ruft, sind wir sofort bereit, seinem Ruf zu entsprechen? Der Ruf Gottes kann in verschiedener Weise erfolgen: mittels Einsprechungen, durch das Lesen guter B\u00fccher, durch gutes Beispiel.<br \/>\nEr kann sich aber auch im Gef\u00fchl bemerkbar machen durch das Wirken seiner Gnade. Mit gewaltiger Stimme aber spricht er zu uns durch Naturkatastrophen.<br \/>\nMein s\u00fc\u00dfer Jesus! Deine Stimme ert\u00f6ne stets in meinem Herzen. All das, was mich innerlich und \u00e4u\u00dferlich umgibt, sei ein best\u00e4ndiger Zuruf, dich zu lieben.<br \/>\nDer Wohllaut deiner g\u00f6ttlichen Stimme m\u00f6ge mich stets daran hindern, auf eine menschliche Stimme zu h\u00f6ren, die mich zerstreut und von dir ablenkt. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 2 bis 3 Uhr: Jesus von Hannas verh\u00f6rt, beschimpft und ins Angesicht geschlagen)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer ist denn der treue und kluge Verwalter\u2026?\u201c (Lk 12, 42)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verbringe u\u0308beraus bittere Tage, wegen der Art und Weise, in der Jesus mit mir umgeht, aber ich bin ganz ergeben in seinen Heiligsten Willen. Wenn ich mich bei Jesus u\u0308ber seine Entbehrung und sein Schweigen beklage, dann sagt Er zu mir:<br \/>\n&#8222;Es ist nicht die Zeit, auf dieses zu achten; dies sind Kindereien, und fu\u0308r sehr schwache Seelen, die um sich selbst besorgt sind und nicht um Mich, Seelen die an das denken, was sie fu\u0308hlen und nicht daran, was ihnen zu tun obliegt. Diese Seelen riechen fu\u0308r Mich &#8218;allzumenschlich&#8216;, und Ich kann Mich ihnen nicht anvertrauen.<br \/>\nVon dir erwarte Ich mir dies nicht, Ich wu\u0308nsche den Heroismus der Seelen, die sich selbst vergessen und sich nur um Mich ku\u0308mmern, und sich mit Mir vereint mit der Rettung meiner Kinder besch\u00e4ftigen, die der D\u00e4mon mit aller Schlauheit meinen Armen zu entrei\u00dfen sucht.<br \/>\nIch m\u00f6chte, dass du dich an die [Gegebenheiten der] Zeiten anpasst: einmal leidvoll, einmal traurig, und jetzt tragisch; und gemeinsam mit Mir bete und beweine die Blindheit der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDein Leben muss verschwinden, indem du in dir mein ganzes Leben an dessen Stelle treten l\u00e4sst: wenn du so tust, werde Ich in dir den Wohlgeruch meiner Gottheit verspu\u0308ren, und Ich werde Mich dir anvertrauen in diesen traurigen Zeiten, die nichtsdestoweniger nur ein Vorspiel der Zu\u0308chtigungen sind \u2013 was wird sein, wenn die Dinge so weiter gehen? Arme Kinder, arme Kinder!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 8.Februar 1915)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDer Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum k\u00fcmmert und nicht danach handelt, der wird viele Schl\u00e4ge bekommen. Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schl\u00e4ge verdient, der wird wenig Schl\u00e4ge bekommen\u201c (Lk 12,47+48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich dachte mir: \u201eWie konnte Adam mit seinem R\u00fcckzug aus dem G\u00f6ttlichen Willen von einer solchen H\u00f6he derart in die Tiefe st\u00fcrzen?\u201c Und Jesus bewegte sich in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn in der nat\u00fcrlichen Ordnung einer von gr\u00f6\u00dfter H\u00f6he herabf\u00e4llt, dann kommt er entweder g\u00e4nzlich um oder er zerschellt und wird so entstellt, dass er seine urspr\u00fcngliche Gesundheit, Sch\u00f6nheit und Erhabenheit unm\u00f6glich wiedererlangen kann und bleibt ein armer Kr\u00fcppel, verkr\u00fcmmt und hinkend; wenn er Vater ist, wird aus ihm eine Generation von Verkr\u00fcppelten, Blinden, Verkr\u00fcmmten und Lahmen hervorgehen.<br \/>\nIn \u00e4hnlicher Weise ist es in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung. Adam fiel aus gr\u00f6\u00dfter H\u00f6he. Er war von seinem Sch\u00f6pfer so hoch erhoben worden, dass er die Erhabenheit des Himmels, der Sterne, der Sonne \u00fcbertraf. Da er in meinem Willen lebte, wohnte er \u00fcber allem, ja in Gott selbst.<br \/>\nSiehst du also, von wo Adam herabst\u00fcrzte? Bei der H\u00f6he, von der er herabst\u00fcrzte, war es ein Wunder, dass er nicht g\u00e4nzlich umkam, doch wenn er auch nicht umkam, so war der Schock, den er durch den Fall erlitt, so schwer, dass er in seiner seltenen Sch\u00f6nheit unvermeidlich verkr\u00fcppelt, zerschmettert und entstellt war.<br \/>\nEr war in allen G\u00fctern zersplittert, schwerf\u00e4llig beim Arbeiten, wie benommen im Verstand. Ein st\u00e4ndiges Fieber schw\u00e4chte ihn, das alle Tugenden erlahmen lie\u00df, und er keine Kraft mehr f\u00fchlte, sich zu beherrschen.<br \/>\nDer sch\u00f6nste Charakterzug des Menschen, die Herrschaft \u00fcber sich selbst, war verschwunden, und es traten die Leidenschaften an dessen Stelle, um ihn zu tyrannisieren, ihn unruhig und traurig zu machen.<br \/>\nDa er Vater und Haupt der Generationen war, ging aus ihm die Familie der Lahmen hervor. Meinen Willen nicht zu tun, wird leichthin als bedeutungslos abgetan, hingegen ist es der totale Ruin des Gesch\u00f6pfs.<br \/>\nJe mehr Akte des eigenen Willens es tut, ebenso oft vermehrt es seine \u00dcbel und seinen Untergang, und gr\u00e4bt sich den tiefsten Abgrund, wo es hineinst\u00fcrzt.\u201d&#8230;\u00a0(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 8. April 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62513","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62513","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62513"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62513\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62513"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62513"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62513"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}