{"id":62524,"date":"2025-10-22T21:00:13","date_gmt":"2025-10-22T19:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1249-53\/"},"modified":"2025-10-22T07:56:06","modified_gmt":"2025-10-22T05:56:06","slug":"donnerstag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1249-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1249-53\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 29. Woche im Jahreskreis (Lk 12,49-53)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">49In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh w\u00e4re ich, es w\u00fcrde schon brennen! 50Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedr\u00fcckt, solange sie noch nicht vollzogen ist. 51Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.<br \/>\n52Denn von nun an wird es so sein: Wenn f\u00fcnf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei, 53der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh w\u00e4re ich, es w\u00fcrde schon brennen!\u201c (Lk 12,49)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen kam mein anbetungswu\u0308rdiger Jesus ein kleine Weile und sagte mir: \u201eMeine Tochter, wer alles von Gott will, muss sich selbst Gott ganz hingeben.\u201c<br \/>\nUnd Er endete, ohne mir im Moment noch mehr zu sagen. Da ich Ihn mir nahe sah, sagte ich zu Ihm: \u201eHerr, hab Mitleid mit mir; siehst Du nicht, wie alles trocken und verdorrt ist? Es scheint mir, dass ich so trocken geworden bin, als h\u00e4tte ich niemals einen Tropfen Regen erhalten.\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eSo ist es besser. Wei\u00dft du nicht, dass das Feuer, je trockener das Holz, es umso leichter entzu\u0308ndet und in Feuer verwandelt? Ein Funke allein genu\u0308gt, es zu entzu\u0308nden.<br \/>\nDoch wenn es voller Feuchtigkeit und nicht gut abgetrocknet ist, braucht es ein gro\u00dfes Feuer, um es anzuzu\u0308nden, und viel Zeit, um es in Feuer zu verwandeln. So ist es auch in der Seele: wenn alles trocken ist, genu\u0308gt ein Funke, um sie vollst\u00e4ndig in das Feuer der g\u00f6ttlichen Liebe zu verwandeln.\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eHerr, Du machst Dir einen Spa\u00df mit mir. Wie h\u00e4sslich ist dann alles; und was hast Du u\u0308berdies zum Verbrennen, wenn alles trocken ist?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eIch mache mir keinen Spa\u00df mit dir; und verstehst du das nicht selbst, dass, wenn nicht alles in der Seele trocken ist, die Selbstzufriedenheit ein Feuchtigkeit ist, die Befriedigung, der eigene Geschmack, die Selbstsch\u00e4tzung eine Feuchtigkeit ist?<br \/>\nWenn andererseits alles trocken ist und die Seele wirkt, haben diese S\u00e4fte keinen Ort, von dem sie sich erheben k\u00f6nnten, und das G\u00f6ttliche Feuer findet die blo\u00dfe Seele so nackt und trocken vor, wie sie von ihm erschaffen wurde, ohne andere wesensfremde S\u00e4fte; somit gelingt es diesem Feuer, da die Seele etwas ist, das zu ihm geh\u00f6rt, \u00e4u\u00dferst leicht, sie in sein eigenes G\u00f6ttliches Feuer zu verwandeln.<br \/>\nSodann gie\u00dfe Ich ihr ein Gewand des Friedens ein, und dieser Friede wird erhalten durch den inneren Gehorsam und bewahrt durch den \u00e4u\u00dferen Gehorsam.<br \/>\nDieser Friede bringt Gott in seiner Ganzheit in der Seele hervor, d.h. alle Werke, Tugenden und Weisen des Menschgewordenen Wortes, solcherart, dass man in ihr seine Einfachheit, seine Demut, die Abh\u00e4ngigkeit seines kindlichen Lebens, die Vollkommenheit seiner Tugenden als Erwachsener, die Abt\u00f6tung und die Kreuzigung seines Sterbens sehen kann.<br \/>\nDoch es beginnt stets damit: jemand, der den ganzen Christus will, muss Christus alles geben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 29. April 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und befand mich au\u00dferhalb meiner selbst; da sah ich mich als kleines Dampfboot und war ganz \u00fcberrascht, mich in dieser Gestalt zu erblicken. Inzwischen kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Leben des Menschen ist ein Dampfer, und wie das Feuer allein diesen Dampfer antreibt, und er sich umso schneller bewegt, je lebhafter und st\u00e4rker das Feuer ist, und sich langsamer bewegt, wenn das Feuer schwach ist, und stehenbleibt, wenn das Feuer verl\u00f6scht, so ist es auch mit der Seele: Wenn das Feuer der Gottesliebe stark ist, kann man sagen, dass sie \u00fcber die Dinge der Erde hinwegfliegt, immerzu eilt und zu ihrem Mittelpunkt fliegt, welcher Gott ist.<br \/>\nWenn das Feuer aber schwach ist, kann man sagen, dass sie nur m\u00fchsam geht, dahin kriecht und sich mit all dem beschmutzt, was von der Erde ist. Wenn das Feuer aber ausgeht, bleibt die Seele stehen, ohne das Leben Gottes in sich selbst, wie tot f\u00fcr alles, was g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nMeine Tochter, wenn die Seele all ihre Handlungen nur mit der Absicht tut, Mich zu lieben und keinen anderen Lohn f\u00fcr ihr Werk will als allein meine Liebe, dann geht sie immer im Tageslicht, und es wird nie Nacht f\u00fcr sie, mehr noch, sie wandert in der Sonne selbst, die sie beinahe wie Dampf umgibt und die Seele in sich selber wandeln und die ganze F\u00fclle des Lichtes genie\u00dfen l\u00e4sst.<br \/>\nNicht nur das, sondern ihre eigenen Handlungen dienen ihr als Licht f\u00fcr die Reise, und vermehren f\u00fcr sie stets neues Licht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 1. November 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich mich sehr abgem\u00fcht hatte, kam der gebenedeite Jesus ganz kurz vorbei und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, man kann sagen, dass das ganze G\u00f6ttliche Leben von der Liebe das Leben empf\u00e4ngt: Die Liebe bewirkt, dass dieses Leben generiert, hervorbringt, erschafft, bewahrt, und sie verleiht all seinem Wirken kontinuierliches Leben. Wenn es keine Liebe h\u00e4tte, w\u00fcrde es nicht wirken oder h\u00e4tte kein Leben.<br \/>\nNun, die Gesch\u00f6pfe sind nichts als Funken, die aus dem gro\u00dfen Feuer der Liebe, aus Gott, hervorgingen, und ihr Leben empf\u00e4ngt aus diesem Funken heraus, Leben[digkeit] und die Eignung zum Wirken. So empf\u00e4ngt auch das menschliche Leben von der Liebe das Leben.<br \/>\nDoch gebrauchen es nicht alle, um das Sch\u00f6ne und Gute \u2013 das Alles zu lieben und zu tun, sondern formen diesen Funken um: einige machen daraus Liebe zu sich selbst, andere Liebe zu den Gesch\u00f6pfen, zum Reichtum, und sogar Liebe zu den Tieren, zum gr\u00f6\u00dften Kummer ihres Sch\u00f6pfers, der diese Funken aus seinem gro\u00dfen Feuer hervortreten lie\u00df und sie alle in sich selbst wieder zur\u00fcckzuerhalten sehnt, und zwar vergr\u00f6\u00dfert, als ebenso viele Abbilder seines G\u00f6ttlichen Lebens.<br \/>\nDoch wenige sind es, die der Nachahmung ihres Sch\u00f6pfers entsprechen.<br \/>\nDaher, meine Geliebte, liebe Mich und lasse sogar deinen Atem einen kontinuierlichen Liebesakt zu Mir sein, damit aus diesem Funken ein kleines Feuer werde und so der Liebe deines Sch\u00f6pfers ein Ventil gebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 15. Juni 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch bin nicht der einsame Gott, nein, Ich will das Gesch\u00f6pf gemeinsam mit Mir, mein Echo muss in dem seinen widerhallen und seines in Meinem und daraus ein einziges bilden; und wenn Ich so viele Jahrhunderte lang gewartet habe, um meinen im Gesch\u00f6pf wirkenden Willen bekanntzumachen, und den seinen, der in meinem wirkt, ihn beinahe auf meine eigene Ebene erhebend, so deshalb, weil Ich die Gesch\u00f6pfe vorbereiten und disponieren sollte, von den geringeren zu den gr\u00f6\u00dferen Kenntnissen \u00fcberzugehen; Ich musste wie ein Lehrer handeln, der zuerst die Vokale und Konsonanten lehrt und dann zu den Aufs\u00e4tzen weitergeht.<br \/>\nBisher wusste man nichts anderes von meinem Willen als die Vokale und die Konsonanten; es war n\u00f6tig, dass Ich zu den Aufs\u00e4tzen fortschreite, und dies wird das Leben meines Willens ausf\u00fchren.<br \/>\nDen ersten Aufsatz will Ich von dir: Wenn du aufmerksam bist, wirst du es gut machen, sodass du Mir die Ehre eines Essays erweist, den dir dein Jesus gegeben hat, das vornehmste Aufsatzthema, das Thema des Ewigen Wollens, das Mir die gr\u00f6\u00dfte Ehre einbringen, und der, die Verbindung mit den Gesch\u00f6pfen bildend, neue Horizonte, neue Himmel und neue \u00dcberma\u00dfe meiner Liebe bekannt machen wird.<br \/>\nSiehst du, in meinem H\u00f6chsten Willen sind alle inneren Akte, die meine Menschheit tat, wie in Erwartung, um als Boten herauszutreten und sich auf den Weg zu machen; diese Akte wurden f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe getan und wollen sich schenken und sich bekannt machen; und da sie sich nicht geben [k\u00f6nnen], f\u00fchlen sie sich wie eingekerkert und bitten und flehen, dass mein Wille sie bekannt macht, um das Gute geben zu k\u00f6nnen, das sie enthalten.<br \/>\nIch befinde Mich in den Umst\u00e4nden einer armen Mutter, die ihr Kind f\u00fcr lange Zeit im Scho\u00df beh\u00e4lt, und da die Zeit gekommen ist, es zur Welt zu bringen, schmachtet, wenn sie es nicht gebiert, Schmerzen hat, und, um das eigene Leben unbesorgt, um jeden Preis geb\u00e4ren will.<br \/>\nDie Stunden und Tage der Verz\u00f6gerung scheinen ihr Jahre und Jahrhunderte zu sein; alles hat sie getan und vorbereitet, es bleibt nichts mehr, als es zur Welt zu bringen.<br \/>\nSo bin Ich: mehr als eine Mutter habe Ich so viele Jahrhunderte lang in Mir, mehr als eine Leibesfrucht, alle meine menschlichen Akte zur\u00fcckbehalten, die Ich in der Heiligkeit des Ewigen Wollens getan habe, um sie den Gesch\u00f6pfen zu geben; und wenn sie sich schenken, werden sie die menschlichen Akte des Gesch\u00f6pfes zu g\u00f6ttlichen Akte erheben, es mit der sch\u00f6nsten Sch\u00f6nheit schm\u00fccken, mit dem Leben meines Willens leben lassen und ihm den Wert, die Wirkungen und die G\u00fcter verleihen, die mein Wille besitzt.<br \/>\nDaher schmachte Ich mehr als eine Mutter, gr\u00e4me Mich, brenne nach dieser Geburt meines Willens; die Zeit ist gekommen, es bleibt nichts anderes [zu tun], als jemanden zu finden, der die erste Geburt empfangen soll, um die anderen Geburten in weiteren Gesch\u00f6pfen fortzusetzen.<br \/>\nDeshalb sage Ich dir, sei aufmerksam, erweitere dein Herz, um den gesamten Wert, die Wirkungen, die Kenntnis, die mein Wille enth\u00e4lt, aufnehmen zu k\u00f6nnen, damit Ich die erste Geburt in dich legen kann.<br \/>\nWelche Freude wirst du Mir machen! Du wirst der Anfang meiner Gl\u00fcckseligkeit auf Erden sein. Der menschliche Wille, k\u00f6nnte Ich sagen, hat Mich mitten unter den Gesch\u00f6pfen ungl\u00fccklich gemacht, und mein im Gesch\u00f6pf wirkender Wille wird meine Seligkeit wiederherstellen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 19. Oktober 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine Menschheit erwies meinem Willen vollkommene Herrlichkeit und vollst\u00e4ndige Ehre. Es war genau in meinem Inneren, im Mittelpunkt dieses Herzens, wo Ich das Reich des H\u00f6chsten Willens formte.<br \/>\nDa der Mensch es verloren hatte und auch keine Hoffnung bestand, es zur\u00fcckerwerben zu k\u00f6nnen, so kaufte es meine Menschheit mit inneren und unerh\u00f6rten Leiden zur\u00fcck, indem sie Ihm alle geschuldeten Ehren und die Ihm von den Gesch\u00f6pfen geraubte Herrlichkeit erwies, um es von neuem dem Menschen zur\u00fcckzugeben.<br \/>\nSo wurde das Reich meines Willens in[nerhalb] meiner Menschheit gebildet, deshalb trug all das, was in ihr gebildet wurde und aus ihr hervortrat, die Pr\u00e4gung des FIAT.<br \/>\nJeder meiner Gedanken, Blicke, Atemz\u00fcge, Herzschl\u00e4ge, jeder Tropfen meines Blutes, alles, alles trug das Siegel des FIAT meines h\u00f6chsten Reiches.<br \/>\nDies verlieh Mir so viel Herrlichkeit und schm\u00fcckte Mich so sehr, dass Himmel und Erde dahinter zur\u00fcckblieben und vor Mir gleichsam in den Schatten gestellt wurden, weil mein G\u00f6ttlicher Wille allem \u00fcberlegen ist, und Ihm alles als sein Schemel zu F\u00fc\u00dfen liegt.<br \/>\nNun, beim Rundgang durch die Jahrhunderte schaute Ich aus, wem Ich dieses Reich anvertrauen k\u00f6nnte, und Ich war wie eine schwangere Mutter, die schmachtet und Schmerzen leidet, weil sie ihre Leibesfrucht zur Welt bringen m\u00f6chte und es nicht kann.<br \/>\nArme Mutter, wie leidet sie, weil sie sich nicht an der Frucht ihres Leibes erfreuen kann, umso mehr, als diese Geburt reif geworden ist und nicht hervortritt; so ist ihre Existenz immer gef\u00e4hrdet.<br \/>\nMehr als eine schwangere Mutter war Ich, viele Jahrhunderte lang. Wie viel habe Ich gelitten! Wie bin Ich fast umgekommen, als Ich die Interessen meiner Herrlichkeit in Gefahr sah, sowohl in der Sch\u00f6pfung wie auch der Erl\u00f6sung!<br \/>\nUmso mehr, als Ich dieses Reich wie im Geheimen und in meinem Herzen verborgen hielt, ohne mein Herz aussch\u00fctten zu k\u00f6nnen, um es kundzutun.<br \/>\nDies lie\u00df Mich noch mehr schmachten, denn da Ich in den Menschen nicht die wahre Bereitschaft sah, dass Ich ihnen diese meine Geburt geben k\u00f6nne, und sie nicht alle G\u00fcter des Reiches der Erl\u00f6sung angenommen hatten, konnte Ich es nicht riskieren, ihnen das Reich meines Willens zu schenken, das noch gr\u00f6\u00dfere G\u00fcter enth\u00e4lt.<br \/>\nUmso mehr, als die G\u00fcter der Erl\u00f6sung als Aussteuer und Gegengift dienen sollten, damit sich beim Eintritt der Menschen ins Reich meines Willens nicht ein zweiter Fall wiederhole, wie es bei Adam war.<br \/>\nWenn daher alle diese G\u00fcter nicht ganz angenommen, sondern diese Sch\u00e4tze im Gegenteil gepl\u00fcndert und zertreten wurden, wie konnte diese Geburt meines Reiches aus meiner Menschheit hervortreten?<br \/>\nDeshalb begn\u00fcgte Ich Mich damit, Mich mehr als eine Mutter zu verzehren, zu leiden und zu warten, um die teure Geburt meines Reiches nicht der Gefahr auszusetzen.<br \/>\nSo schmachtete Ich, weil Ich sie zur Welt bringen wollte, um die Gesch\u00f6pfe damit zu beschenken und die gef\u00e4hrdeten Interessen der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung alle in Sicherheit zu bringen; denn solange der Mensch nicht ins Reich des H\u00f6chsten Willens zur\u00fcckkehrt, werden unsere und seine Gewinne stets in Gefahr sein.<br \/>\nAu\u00dferhalb unseres Willens ist der Mensch allezeit eine Unordnung in unserem sch\u00f6pferischen Werk, er ist eine misst\u00f6nende Note, die der Heiligkeit unserer Werke die vollkommene Harmonie raubt.<br \/>\nSo betrachtete Ich den Verlauf von Jahrhunderten und wartete auf meine kleine Neugeborene des Reiches meines Willens, und stellte alle G\u00fcter der Erl\u00f6sung um sie herum auf, um das Reich meines Willens abzusichern.<br \/>\nMehr als eine leidende Mutter, die so viel geschmachtet hat, vertraue Ich dir diese meine Geburt und die Geschicke dieses meines Reiches an.<br \/>\nUnd nicht nur meine Menschheit ist es, die diese Geburt zur Welt bringen will, die Mich so viel kostet, sondern die ganze Sch\u00f6pfung ist schwanger von meinem Willen und schmachtet, weil sie Ihn f\u00fcr die Menschen geb\u00e4ren m\u00f6chte, um das Reich ihres Gottes inmitten der Gesch\u00f6pfe wiederherzustellen.<br \/>\nDeshalb ist die Sch\u00f6pfung wie ein Schleier, der meinen Willen wie eine Geburt [dahinter] verbirgt, aber die Menschen nehmen den Schleier und verwerfen die Geburt, die darin ist.<br \/>\nSchwanger von meinem Willen ist die Sonne: w\u00e4hrend die Menschen die Wirkungen des Lichtes, das wie ein Schleier meinen Willen verh\u00fcllt, und die G\u00fcter, die es hervorbringt, annehmen, weisen sie dann meinen Willen zur\u00fcck, erkennen Ihn nicht an und lassen sich auch nicht von Ihm beherrschen.<br \/>\nSo nehmen sie die nat\u00fcrlichen G\u00fcter, die in der Sonne sind, aber die G\u00fcter der Seele, das Reich meines Willens, das in der Sonne herrscht und sich ihnen schenken will, weisen sie zur\u00fcck.<br \/>\nO, wie schmachtet mein Wille in der Sonne, Den sie in der H\u00f6he ihrer Sph\u00e4re geb\u00e4ren will, damit Er inmitten der Gesch\u00f6pfe herrsche!<br \/>\nSchwanger von meinem Willen ist der Himmel, der mit seinen Augen aus Licht, welche die Sterne sind, auf die Gesch\u00f6pfe schaut, ob sie Ihn aufnehmen m\u00f6chten, damit Er in ihrer Mitte herrsche.<br \/>\nSchwanger von meinem Willen ist das Meer, das sich mit seinen tosenden Wellen vernehmen l\u00e4sst, und dessen Wassermassen Ihn wie ein Schleier verbergen.<br \/>\nAber der Mensch bedient sich des Meeres, entnimmt seine Fische und k\u00fcmmert sich nicht um meinen Willen, er l\u00e4sst Ihn schmachten wie eine in die Eingeweide des Wassers zur\u00fcckgedr\u00e4ngte Geburt. So sind alle Elemente schwanger von meinem Willen: der Wind, das Feuer, die Blumen, die ganze Erde, sie sind alle wie Schleier, die Ihn verbergen.<br \/>\nNun, wer wird meiner Menschheit ein Ventil und eine Erleichterung verschaffen? Wer wird diese H\u00fcllen so vieler erschaffener Dingen zerrei\u00dfen, die meinen Willen verbergen?<br \/>\nWer wird in allen Dingen den Tr\u00e4ger meines Willens erkennen, Ihm die schuldige Ehre erweisen, Ihn in seiner Seele herrschen lassen, Ihm die Herrschaft geben und sich Ihm unterwerfen?<br \/>\nSei daher aufmerksam, meine Tochter, bereite deinem Jesus diese Freude, der bis jetzt so lange geschmachtet hat, um diese Geburt meines H\u00f6chsten Reiches zur Welt zu bringen; gemeinsam mit Mir wird die ganze Sch\u00f6pfung, wie in einem einzigen Akt, die Schleier zerrei\u00dfen und in dir die Geburt meines Willens niederlegen, Den alle Dinge verh\u00fcllen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 19; 14. Juli 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":82624,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62524","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62524"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62524\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}