{"id":62536,"date":"2025-10-23T21:00:08","date_gmt":"2025-10-23T19:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1254-59\/"},"modified":"2025-10-23T13:20:23","modified_gmt":"2025-10-23T11:20:23","slug":"freitag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1254-59","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-1254-59\/","title":{"rendered":"Freitag der 29. Woche im Jahreskreis (Lk 12,54-59)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">54In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und es kommt so. 55Und wenn der S\u00fcdwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiss. Und es trifft ein.<br \/>\n56Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels k\u00f6nnt ihr deuten. Warum k\u00f6nnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten? 57Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil?<br \/>\n58Wenn du mit deinem Gegner vor Gericht gehst, bem\u00fch dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen. Sonst wird er dich vor den Richter schleppen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener \u00fcbergeben, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gef\u00e4ngnis werfen. 59Ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn du mit deinem Gegner vor Gericht gehst, bem\u00fch dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen. Sonst wird er dich vor den Richter schleppen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener \u00fcbergeben, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gef\u00e4ngnis werfen\u201c (Lk 12,58)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich sehr leidend, noch dazu musste ich Jesus entbehren. Nachdem ich mich sehr abgem\u00fcht hatte, kam Er nur f\u00fcr wenige Augenblicke und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Leiden und Kreuze sind wie viele Vorladungen, die Ich den Seelen schicke, und wenn die Seele diese Vorladungen annimmt \u2013 seien es nun Vorladungen, welche die Seele benachrichtigen, dass Schulden zu zahlen sind, oder ob es eine Nachricht ist, um eine Eroberung f\u00fcr das ewige Leben zu machen \u2013 wenn die Seele Mir darauf antwortet, indem sie Ergebung in meinen Willen zeigt, wenn sie Mir dankt und meine heiligen Verf\u00fcgungen anbetet, dann kommen Wir sofort \u00fcberein, und die Seele vermeidet viele m\u00f6gliche Unannehmlichkeiten wie z.B., noch einmal vorgeladen zu werden, die Einschaltung von Rechtsanw\u00e4lten, den Rechtsstreit und die Verurteilung durch den Richter.<br \/>\nAllein indem sie mit Ergebung und Dankbarkeit auf die Vorladung antwortet, wird sie f\u00fcr alles Ersatz leisten, denn das Kreuz wird f\u00fcr die Seele Vorladung, Advokat und Richter sein, ohne dass sie etwas anderes ben\u00f6tigt, um vom ewigen Reich Besitz zu nehmen.<br \/>\nWenn sie diese Vorladungen aber nicht annimmt \u2013 dann male dir selbst aus, in wie viele Abgr\u00fcnde der Ungnade und der Schwierigkeiten sich die Seele st\u00fcrzt, und mit welcher Strenge sie der Richter verurteilen wird, dass sie das Kreuz als ihren Richter gemieden hat, das viel milder, mitleidvoller und geneigter gewesen w\u00e4re, die Seele zu bereichern statt sie zu richten, mehr darauf bedacht, die Seele zu versch\u00f6nern, als sie zu verurteilen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 5. M\u00e4rz 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine arme Kleine, Mut! Es ist mein Wille, der seinen ersten Platz in dir will, doch Ich brauche Mich nicht entscheiden, dich nicht zu verlassen: meine Entscheidung habe Ich [schon] getroffen, als du dich entschieden hast, Mich nicht mehr zu verlassen, also haben Wir einander gegenseitig das Leben geraubt, Ich das deine und du das Meine, mit diesem Unterschied, dass du Mich fr\u00fcher ohne die \u00dcberblendung des Lichtes meines FIAT gesehen hast.<br \/>\nEs war wie eingeschlossen in Mir, und nun, da Es in dir Leben annehmen will, ist Es aus Mir \u00fcbergeflossen und sich bilokierend, hat Es meine Menschheit in sein Licht eingeschlossen; so f\u00fchlst du mein Leben durch den Widerschein seines Lichtes hindurch. Warum f\u00fcrchtest du also, dass Ich dich verlasse?<br \/>\nNun, du musst wissen, dass meine Menschheit in Sich alle, von den Gesch\u00f6pfen zur\u00fcckgewiesenen Akte wiederherstellte, von denen mein G\u00f6ttlicher Wille, der Sich ihnen schenkte, wollte, dass sie diese tun.<br \/>\nIch stellte sie alle wieder her und hinterlegte sie in Mir selbst, um Sein Reich zu bilden, wobei Ich die geeignete Zeit abwartete, um sie aus Mir heraustreten zu lassen und sie in den Gesch\u00f6pfen niederzulegen, als Fundament dieses Reiches. H\u00e4tte Ich nicht so gehandelt, so k\u00f6nnte sich das Reich meines Willens unter den Menschen nicht verwirklichen.<br \/>\nDenn nur Ich als Mensch und Gott konnte f\u00fcr den Menschen Ersatz leisten und in Mir das ganze Werk eines G\u00f6ttlichen Willens aufnehmen, das die Gesch\u00f6pfe empfangen und tun sollten, und es ihnen durch Mich mitteilen.<br \/>\nIn der Tat, im Garten Eden blieben die beiden Willen, der menschliche und der G\u00f6ttliche, gleichsam in Feindschaft zur\u00fcck, da sich der menschliche dem G\u00f6ttlichen widersetzt hatte, und alle anderen Beleidigungen waren wie die Folge davon.<br \/>\nDaher musste Ich zuerst in Mir alle Akte, die dem G\u00f6ttlichen FIAT entgegengesetzt waren, wiederherstellen, und das FIAT in Mir sein Reich ausbreiten lassen. Wenn Ich diese beiden widerspr\u00fcchlichen Willen nicht vers\u00f6hnt h\u00e4tte, wie h\u00e4tte Ich die Erl\u00f6sung bewerkstelligen k\u00f6nnen?<br \/>\nDeshalb war in all dem, was Ich auf Erden tat, der erste Akt jener, die Harmonie und Ordnung zwischen den beiden Willen wiederherzustellen, um mein Reich zu bilden. Die Erl\u00f6sung war die Folge davon.<br \/>\nDarum musste Ich die Folgen des \u00dcbels beseitigen, die der menschliche Wille verursacht hatte, und so schenkte Ich \u00fcberaus wirksame Heilmittel, um danach das gro\u00dfe Gut des Reiches meines Willens zu offenbaren.<br \/>\nDie Widerspiegelungen seines Lichtes tun also nichts anderes als dir die Akte zu \u00fcberbringen, die meine Menschheit enth\u00e4lt, damit alles in dir G\u00f6ttlicher Wille sei. Folge Ihm daher aufmerksam und f\u00fcrchte dich nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 12. Februar 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum das Reich des G\u00f6ttlichen Willens nicht vor der Ankunft Unseres Herrn auf Erden erscheinen konnte. Das Pfropfreis Jesu Christi und das des Adam.<br \/>\nIch machte gerade meinen Rundgang in der Sch\u00f6pfung und folgte allen Akten, die das G\u00f6ttliche Fiat vom Garten Eden an bis zur Herabkunft des G\u00f6ttlichen Wortes auf Erden getan hatte und dachte mir dabei: \u2018Warum kam das Reich des G\u00f6ttlichen Willens nicht auf die Erde, ehe der Sohn Gottes vom Himmel auf die Erde herabstieg?\u2019<br \/>\nUnd mein s\u00fc\u00dfer Jesus trat aus meinem Inneren heraus und nahm meine Gedanken zum Anlass, um folgendes zu erwidern: \u2013 (wobei ich anmerken m\u00f6chte, dass es mir vielmehr scheint, dass Er, wenn Er mit mir sprechen m\u00f6chte, mir gewisse \u00dcberlegungen eingibt und Zweifel und Schwierigkeiten in mir erweckt, sowie den Wunsch nach der Kenntnis vieler Dinge \u00fcber sein Reich; will Er mir hingegen nichts sagen, ist mein Geist ruhig, und ich kann auch \u00fcber nichts nachdenken, sondern Ich durchwandere in seinem Licht die Akte des G\u00f6ttlichen Willens):<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens konnte nicht vor meiner Herabkunft auf die Erde kommen, da es keine Menschheit gab, die \u2013 soweit f\u00fcr ein Gesch\u00f6pf \u00fcberhaupt m\u00f6glich \u2013 die F\u00fclle meines G\u00f6ttlichen Fiat besa\u00df.<br \/>\nUnd ohne seinen Besitz gab es kein Recht, weder nach der g\u00f6ttlichen noch nach der menschlichen Ordnung. Der Himmel war verschlossen; die zwei Willen, der menschliche und der G\u00f6ttliche, waren gleichsam miteinander verfeindet.<br \/>\nDer Mensch f\u00fchlte sich wie unf\u00e4hig, um ein so gro\u00dfes Gut zu bitten, sodass er nicht einmal daran dachte. Und dem Herrn war es aus Gerechtigkeit unm\u00f6glich, es ihm zu schenken.<br \/>\nVor meinem Kommen auf Erden standen sich Gott und das Gesch\u00f6pf wie die Erde und die Sonne gegen\u00fcber: die Erde besitzt nicht den Samen und kann daher diesen nicht zu Staub zerkleinern und den Sch\u00f6ssling bilden, um daraus die Pflanze dieses Samens heranwachsen zu lassen.<br \/>\nDie Sonne findet keinen Spr\u00f6ssling vor und kann daher nicht die Wirkungen mitteilen, die sie besitzt, um mit ihrer belebenden Kraft die Pflanze gedeihen und sich entfalten zu lassen. So sind Erde und Sonne einander gleichsam fremd.<br \/>\nSie w\u00fcrden sich, w\u00e4ren sie vernunftbegabt, sozusagen feindselig ansehen, weil die Erde jenes Gute nicht hervorbringen und empfangen und die Sonne es nicht geben kann.<br \/>\nDies war der Zustand der Menschheit ohne den Samen meines Fiat \u2013 und ohne Same hofft man vergeblich auf die Pflanze. Nun, als Ich auf die Erde kam, bekleidete sich das G\u00f6ttliche Wort mit menschlichem Fleisch und bildete damit das Pfropfreis am Baum der Menschheit.<br \/>\nMeine Menschheit stellte sich dem Ewigen Wort als Same zur Verf\u00fcgung, und mein G\u00f6ttlicher Wille bildete das neue Pfropfreis mit meinem menschlichen Willen.<br \/>\nDa Ich das Haupt aller Menschengeschlechter bin, begann von dieser Aufpfropfung aus der rechtm\u00e4\u00dfige Anspruch auf beiden Seiten: auf Seite der Menschen [das Recht,] das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens erhalten, und auf Seiten Gottes, es geben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nNun, wenn der G\u00e4rtner eine Aufpfropfung macht, dann assimiliert der Baum nicht sofort die Kraft der neuen S\u00e4fte, sondern erst nach und nach. Daher tr\u00e4gt er zu Beginn nur wenige Fr\u00fcchte, doch im Ma\u00df, wie er heranw\u00e4chst, vermehren sich die Fr\u00fcchte und werden reichhaltiger und schmackhafter, bis der ganze Baum herangewachsen ist, beladen mit Zweigen und Fr\u00fcchten.<br \/>\nSo \u00e4hnlich ist auch die Veredelung, die Ich am Baum der Menschheit t\u00e4tigte: ca. zweitausend Jahre sind vergangen, und die Menschheit hat noch nicht alle S\u00e4fte von meinem Pfropfreis aufgenommen. Doch es gibt Grund zur Hoffnung, weil es den Samen, das Pfropfreis gibt, und das Gesch\u00f6pf daher darum bitten kann.<br \/>\nUnd dem Herrn ist es jetzt m\u00f6glich, es zu geben, weil meine Menschheit existiert, die kraft des Fleischgewordenen Wortes meinen G\u00f6ttlichen Willen von Natur aus besitzt, und somit sowohl dem Menschen wie auch Gott die Rechte zur\u00fcckerstattet hat.<br \/>\nSo ist alles, was Ich in der Erl\u00f6sung wirkte, nichts anderes als eine Vorbereitung, Bew\u00e4sserung und Kultivierung, damit sich diese himmlische Veredelung entfalte, die Ich zwischen den zwei Willen, dem menschlichen und dem G\u00f6ttlichen vornahm.<br \/>\nWie konnte also das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens vor meiner Ankunft auf Erden erscheinen, wenn das Pfropfreis fehlte, wie auch das Prinzip des Lebens meines Willens, sein st\u00e4ndiges Wirken in der Seele, und sein erster Akt im Akt des menschlichen Wirkens, um sein Reich in jedem gesch\u00f6pflichen Akt auszubreiten?<br \/>\nEs ist zwar richtig, dass mein G\u00f6ttlicher Wille mit seiner Macht und Unermesslichkeit seine Herrschaft \u00fcberall ausdehnte, aber im menschlichen Willen war Er nicht als Lebensprinzip, sondern nur durch seine Macht und Unermesslichkeit vorhanden.<br \/>\nEr war in der gleichen Lage, in welcher Sonne und Erde sich befinden: die Sonne erf\u00fcllt die Erde mit ihrem Licht und verleiht ihr auch ihre Wirkungen. Aber die Erde wird nicht zur Sonne und die Sonne nicht zur Erde, weil Sonne und Erde nicht miteinander verschmelzen, sodass die eine ihr Leben in der anderen bilden w\u00fcrde.<br \/>\nDaher bleiben sie stets Himmelsk\u00f6rper, die einander fremd sind und sich nicht \u00e4hnlich sehen. Wie sehr die Sonne die Erde auch erleuchtet, erw\u00e4rmt und ihr ihre wunderbaren Wirkungen mitteilt, so bleibt doch, da sie weder ihr [eigenes] Leben mitteilt, noch die Erde ihre Rechte des Lebens der Sonne abtritt, die Erde immer Erde und die Sonne wird stets Sonne sein.<br \/>\nIn diesem Zustand befand und befindet sich mein G\u00f6ttlicher Wille: solange der Mensch seinen Willen nicht dem Meinen abtritt, kann mein Wille nicht sein Lebensprinzip in den menschlichen Willen legen und kann die Fusion (\u201eVerschmelzung\u201c) des Einen mit dem anderen nicht stattfinden.<br \/>\nSo wird das Gesch\u00f6pf immer Gesch\u00f6pf sein, ohne die \u00c4hnlichkeit und das Leben seines Sch\u00f6pfers in der Tiefe seiner Seele, das nur mein G\u00f6ttliches Fiat heranbilden kann.<br \/>\nDarum wird stets eine Un\u00e4hnlichkeit und ein Abstand bestehen, selbst wenn mein G\u00f6ttlicher Wille die Seele erleuchtet und ihr aus G\u00fcte und Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und durch die Wirkung der Macht und Unermesslichkeit, die Er von Natur aus besitzt, seine wunderbaren Wirkungen mitteilt.<br \/>\nZumal Adam, als er s\u00fcndigte und seinen eigenen Willen tat, nicht nur den Holzwurm in der Wurzel des Baumes der Menschheit bildete.<br \/>\nVielmehr f\u00fcgte er noch das Pfropfreis hinzu \u2013 eine Aufpfropfung, welche alle schlechten S\u00e4fte \u00fcbertrug, die dieses Pfropfreis Adams im Lauf der Jahrhunderte am Baum der Menschheit hervorbringen sollte.<br \/>\nZu Beginn erzeugt eine Aufpfropfung weder viel Gutes noch viel B\u00f6ses, sondern setzt nur den Beginn des B\u00f6sen oder Guten. Tats\u00e4chlich beging Adam nicht [selbst] all das B\u00f6se, das in den Menschengeschlechtern vorhanden ist.<br \/>\nDoch sobald er die Aufpfropfung vornahm, setzte er eine Lawine von \u00dcbeln in Gang, umso mehr da er nicht sofort das entgegengesetzte Pfropfreis [zur Verf\u00fcgung] hatte, n\u00e4mlich mein Kommen auf Erden.<br \/>\nEs mussten vielmehr erst viele Jahrhunderte vergehen, weshalb die schlechten S\u00e4fte zunahmen und sich die \u00dcbel vervielfachten und man deswegen an das Reich meines Willens nicht einmal denken konnte.<br \/>\nDoch als Ich auf die Erde kam, bildete Ich in meiner Empf\u00e4ngnis das entgegengesetzte Pfropfreis am Baum der Menschheit. Und langsam kamen die \u00dcbel zum Stillstand und wurden die schlechten S\u00e4fte vernichtet.<br \/>\nSo besteht alle Hoffnung auf die Errichtung des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens unter den V\u00f6lkern. Die vielen Wahrheiten, die Ich dir \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat mitgeteilt habe, sind Schl\u00fcckchen des Lebens.<br \/>\nEinige von ihnen bew\u00e4ssern, manche kultivieren, wieder andere vermehren die S\u00e4fte f\u00fcr den Baum der Menschheit, den Ich [durch die Aufpfropfung] veredelt habe.<br \/>\nDa also nun das Leben meines G\u00f6ttlichen Fiat in den Baum meiner Menschheit eingegangen ist und das Pfropfreis gebildet hat, kann man voller Hoffnung sein, dass mein Reich sein Zepter, seine gerechte Herrschaft und Befehlsgewalt unter den Menschen haben wird.<br \/>\nBete also und zweifle nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 27. Oktober 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Ich zu meinem Recht als Mutter, das ich u\u0308ber alle hatte, auch das Recht als Mutter und K\u00f6nigin aller Schmerzen dazu erwarb. Mit meinen eigenen Schmerzen verdiente ich das Geld, um die Schulden meiner Kinder, auch der undankbaren Kinder zu bezahlen.<br \/>\nDu musst wissen, meine Tochter, dass ich infolge des Lichtes des G\u00f6ttlichen Willens, der in mir regierte, schon all die Leiden kannte, die mich treffen sollten, weit mehr als die vom heiligen Propheten mir angeku\u0308ndigten; er prophezeite mir die Schmerzen, die mich vom \u00c4u\u00dferen her treffen wu\u0308rden, aber von den inneren Leiden, die fu\u0308r mich noch qualvoller w\u00e4ren, und von den inneren Leiden zwischen mir und meinem Sohn, sagte er mir kein Wort.<br \/>\nAls sie mir jedoch bei diesem so feierlichen Akt der Aufopferung meines Sohnes wieder vor Augen gestellt wurden, fu\u0308hlte ich mein Herz derma\u00dfen durchbohrt, dass es blutete und sich neue Adern des Schmerzes und tiefe Wunden in meiner Seele auftaten.<br \/>\nH\u00f6re jetzt deiner Mama zu. In deinen Leiden und schmerzhaften Begegnungen, die auch dir nicht fehlen, wenn du erkennst, dass der G\u00f6ttliche Wille irgendein Opfer von dir verlangt, sei bereit, verliere nicht den Mut, sondern wiederhole sofort das kostbare und su\u0308.e FIAT, jenes \u201eWas du willst, das will auch ich\u201c und lasse mit heroischer Liebe den G\u00f6ttlichen Willen seinen k\u00f6niglichen Thron mitten in deinen Leiden aufschlagen, damit er sie dir in Mu\u0308nzen von unendlichem Wert umwandle, mit denen du deine Schulden und auch die deiner Bru\u0308der und Schwestern abzahlen kannst, um sie aus der Sklaverei des menschlichen Willens zu erl\u00f6sen und als freie S\u00f6hne und T\u00f6chter in das Reich des G\u00f6tt lichen Fiat zu fu\u0308hren.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Wille sch\u00e4tzt und belohnt so sehr das Opfer, das er vom Gesch\u00f6pf gefordert hat, dass er ihm seine g\u00f6ttlichen Rechte abtritt und es zur K\u00f6nigin des Opfers u\u0308ber all das Gute einsetzt, das fu\u0308r die Gesch\u00f6pfe daraus entsteht.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: Vierte Betrachtung)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62536","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62536"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62536\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}