{"id":62545,"date":"2025-10-24T21:00:12","date_gmt":"2025-10-24T19:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-131-9\/"},"modified":"2025-10-24T21:44:11","modified_gmt":"2025-10-24T19:44:11","slug":"samstag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-131-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-29-woche-im-jahreskreis-lk-131-9\/","title":{"rendered":"Samstag der 29. Woche im Jahreskreis (Lk 13,1-9)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Zu jener Zeit kamen einige Leute zu Jesus und berichteten ihm von den Galil\u00e4ern, die Pilatus beim Opfern umbringen lie\u00df, so dass sich ihr Blut mit dem ihrer Opfertiere vermischte. 2Da sagte er zu ihnen: Meint ihr, dass nur diese Galil\u00e4er S\u00fcnder waren, weil das mit ihnen geschehen ist, alle anderen Galil\u00e4er aber nicht?<br \/>\n3Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt. 4Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden &#8211; meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht? 5Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.<br \/>\n6Und er erz\u00e4hlte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Fr\u00fcchte trug, fand er keine. 7Da sagte er zu seinem Weing\u00e4rtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?<br \/>\n8Der Weing\u00e4rtner erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und d\u00fcngen. 9Vielleicht tr\u00e4gt er doch noch Fr\u00fcchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn ihr euch nicht bekehrt\u2026\u201c (Lk 13, 3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein G\u00f6ttlicher Wille wurde vom Anbeginn der Sch\u00f6pfung an, den Gesch\u00f6pfen als ihr Leben geschenkt. Er \u00fcbernahm die Aufgabe, dieses sein Leben in ihnen unversehrt, sch\u00f6n und in voller Kraft zu bewahren, indem Er ihm (diesem Leben) in jedem gesch\u00f6pflichen Akt einen seiner G\u00f6ttlichen Akte darreichte, einen Akt aus der H\u00f6he seiner Heiligkeit, seines Lichtes, seiner Macht und Sch\u00f6nheit.<br \/>\nEr erwartete st\u00e4ndig ihren Akt, um ihnen von dem Seinigen zu geben, um aus ihnen ein Wunder des G\u00f6ttlichen Lebens zu machen, w\u00fcrdig seiner Macht und Weisheit.<br \/>\nUm dies zu verstehen, gen\u00fcgt es, wenn Ich dir sage, dass mein G\u00f6ttlicher Wille so viele Leben von Sich Selbst in jedem Gesch\u00f6pf bilden sollte, und Er daher seine ganze F\u00e4higkeit und G\u00f6ttlichen Eigenschaften, die Er besa\u00df, in Ausf\u00fchrung brachte.<br \/>\nWie sch\u00f6n w\u00e4ren diese G\u00f6ttlichen Leben in den Gesch\u00f6pfen gewesen! Wenn Wir sie ansahen, sollten Wir in ihnen unseren Widerschein, unser Abbild, den Widerhall unserer Gl\u00fcckseligkeit vorfinden. Welche Freude, welches Fest w\u00e4re die Sch\u00f6pfung f\u00fcr Uns und f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe gewesen!<br \/>\nDu sollst nun dies wissen: wer meinen G\u00f6ttlichen Willen nicht tut und nicht in Ihm lebt, der m\u00f6chte das eigene G\u00f6ttliche Leben in sich zerst\u00f6ren, das er besitzen sollte. Das eigene Leben vernichten, welch ein Verbrechen!<br \/>\nWer w\u00fcrde den nicht verurteilen, der das eigene leibliche Leben zugrunde richten, oder keine Nahrung zu sich nehmen wollte, und abgezehrt, krank, und zu allem unf\u00e4hig wird?<br \/>\nNun, wer meinen Willen nicht tut, zerst\u00f6rt das eigene Leben, das die G\u00fcte Gottes ihm geben m\u00f6chte; und wer Ihn nur zeitweise tut, und nicht in Ihm lebt, ist mangels st\u00e4ndiger und ausreichender Nahrung, ein armer Kranker, ohne Kraft, ausgezehrt und unf\u00e4hig, das wahre Gute zu tun.<br \/>\nWenn er etwas Gutes zu tun scheint, ist es ohne Leben, schleppend, da nur mein Wille allein ihm Leben geben kann. Welches Verbrechen, meine Tochter, welches Verbrechen, das keinerlei Mitleid verdient!\u201d<br \/>\nMein liebensw\u00fcrdiger Jesus zeigte sich m\u00fcde und fast unruhig wegen seines gro\u00dfen Schmerzes \u00fcber so viele zerst\u00f6rte Leben in den Seelen, und auch ich war dar\u00fcber bek\u00fcmmert und sprach zu Ihm: \u201eMeine Liebe, sag mir, was hast Du?<br \/>\nDu leidest sehr, die Vernichtung dieser G\u00f6ttlichen Leben deines anbetungsw\u00fcrdigen Willens ist dein gr\u00f6\u00dfter Schmerz: so bitte ich Dich, gib doch, dass dein Reich komme, damit dieser dein Schmerz sich in Freude verwandle. So wird die Sch\u00f6pfung Dir nicht mehr Unrast und Schmerz bereiten, sondern Ruhe und Gl\u00fcckseligkeit.\u201c<br \/>\nDa ich sah, dass meine Worte Ihn nicht beruhigen konnten, rief ich mir alle Akte seines Willens zu Hilfe, die in der Sch\u00f6pfung ablaufen (getan werden), f\u00fcgte die meinen hinzu und umgab Jesus mit den Akten seines Willens.<br \/>\nEin unermessliches Licht bildete sich um Jesus herum, dieses Licht blendete alle \u00dcbel der Gesch\u00f6pfe aus, und Er fand Ruhe. Dann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Tochter, mein Wille allein kann Mir Ruhe verschaffen.<br \/>\nWenn du Mich rastlos siehst und Mich beruhigen willst, dann stelle dich selbst f\u00fcr die Entfaltung des Lebens meines Willens in dir zur Verf\u00fcgung. Indem du dir seine Akte zu eigen machst, werde Ich in dir sein Licht, seine Heiligkeit, seine unendlichen Freuden finden, die Mir Ruhe verschaffen.<br \/>\nDann werde Ich die Z\u00fcchtigung der Menschen ein wenig aussetzen, die nur allzu viel Strafe verdienen wegen dieser G\u00f6ttlichen Leben, die sie in sich zunichtemachen, dass sie sogar die Vernichtung aller nat\u00fcrlichen Ressourcen und sogar ihres eigenen Lebens verdienen.<br \/>\nSiehst du nicht, wie das Meer \u00fcber sein Ufer tritt und sich auf den Weg macht, um diese Leben in seinen Scho\u00df hineinzurei\u00dfen und sie in sich zu begraben? Der Wind, die Erde, fast alle Elemente r\u00fccken aus, um die Gesch\u00f6pfe zu packen und zu vernichten.<br \/>\nEs sind die in der Sch\u00f6pfung aus Liebe zu ihnen \u00fcberall verstreuten Akte meines Willens: da sie nicht mit Liebe aufgenommen wurden, verwandeln sie sich in Gerechtigkeit.t (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 28. September 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt\u201c (Lk 13,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin in meinem gewohnten Zustand, sah ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus nur kurz; Er hatte ein Kreuz in seiner Hand, das er gerade \u00fcber die Menschen goss und sagte mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Welt ist stets verdorben, doch es gibt bestimmte Zeiten, in welchen sie solche Verderbtheit erreicht, dass sie, wenn Ich nicht einen Teil meines Kreuzes \u00fcber die Menschen gie\u00dfen w\u00fcrde, alle in der Verderbnis umkommen w\u00fcrden.<br \/>\nSo geschah es zu der Zeit, als Ich auf die Erde kam: mein Kreuz allein rettete viele aus der Verderbnis, in die sie versenkt waren.<br \/>\nSo hat auch in diesen Zeiten die Schlechtigkeit ein solches Ausma\u00df erreicht, dass, wenn Ich nicht Gei\u00dfeln, Dornen, Kreuze ausgie\u00dfen w\u00fcrde, die unter den Menschen sogar Blutvergie\u00dfen verursachen, sie in den Wellen der Verderbnis versenkt blieben.\u201c<br \/>\nUnd als Er dies sagte, schien Er dieses Kreuz \u00fcber die Menschen zu werfen und Z\u00fcchtigungen traten ein. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 21. April 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus ganz betr\u00fcbt erblicken, als Er nahe daran war, der Gerechtigkeit ihren Lauf zu lassen, doch wie gezwungen von den Gesch\u00f6pfen selbst. Ich bat ihn, dass Er die Gei\u00dfeln zur\u00fcckhalte, und Er sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, zwischen dem Sch\u00f6pfer und dem Gesch\u00f6pf gibt es nichts anderes als Str\u00f6me der Liebe. Die S\u00fcnde unterbricht diesen Strom und \u00f6ffnet den Strom der Gerechtigkeit.<br \/>\nMeine Gerechtigkeit verteidigt die Rechte meiner beleidigten Liebe, meiner zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf unterbrochenen Liebe, und sich den Weg in ihre Mitte bahnend, m\u00f6chte sie diese zerbrochene Liebe wieder vereinigen.<br \/>\nAch, wenn der Mensch nicht s\u00fcndigte, h\u00e4tte meine Gerechtigkeit nichts mit dem Gesch\u00f6pf zu tun! Sobald die Schuld beginnt, macht sich die Gerechtigkeit auf den Weg. Glaubst du, Ich m\u00f6chte den Menschen schlagen?<br \/>\nNein, nein, im Gegenteil, es schmerzt Mich, es ist hart f\u00fcr Mich, ihn anzutasten, doch er selbst zwingt Mich und veranlasst Mich, ihn zu schlagen.<br \/>\nDu bete, dass der Mensch bereue, damit die Gerechtigkeit, den Strom der Liebe sofort vereinigend, sich zur\u00fcckziehen kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 12. April 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEin Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum; und als er kam und nachsah, ob er Fr\u00fcchte trug, fand er keine\u201c (Lk 13,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich die hl. Kommunion empfangen hatte, dachte ich \u00fcber die G\u00fcte Unseres Herrn nach, als Er sich selbst einem so armen Gesch\u00f6pf, wie ich es bin, zur Speise gab, und \u00fcberlegte, wie ich einer so gro\u00dfen Gunst entsprechen k\u00f6nne. W\u00e4hrenddessen sagte der gebenedeite Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie Ich Mich zur Speise f\u00fcr das Gesch\u00f6pf mache, so kann auch das Gesch\u00f6pf f\u00fcr Mich zur Speise werden, indem es sein ganzes Inneres in Nahrung f\u00fcr Mich umwandelt, sodass ihre Gedanken, Gef\u00fchle, W\u00fcnsche, Neigungen, Herzschl\u00e4ge, Seufzer, ihre Liebe, alles \u2013 ganz auf Mich ausgerichtet ist.<br \/>\nUnd wenn Ich die wahre Frucht meiner Speise sehe, welche darin besteht, die Seele zu verg\u00f6ttlichen und alles in Mich selbst umzuwandeln, komme Ich dazu, Mich von der Seele zu n\u00e4hren, d.h. von ihren Gedanken, ihrer Liebe und allem \u00dcbrigen.<br \/>\nSo k\u00f6nnte die Seele zu Mir sagen: \u201eWie Du so weit gegangen bist und Dich f\u00fcr mich zur Speise gemacht und mir alles gegeben hast, so habe auch ich mich zur Speise f\u00fcr Dich gemacht. Ich habe nichts mehr, was ich Dir noch geben k\u00f6nnte, denn alles, was ich bin, geh\u00f6rt ganz Dir.\u201c<br \/>\nDa begriff ich den enormen Undank der Gesch\u00f6pfe: w\u00e4hrend Jesus sich herabl\u00e4sst, in einem solchen \u00dcberma\u00df der Liebe sich zu unserer Speise zu machen, verweigern wir Ihm seine Nahrung, und so geht Er leer aus. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 17. November 1904)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sagte er zu seinem Weing\u00e4rtner: Jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Fr\u00fcchte tr\u00e4gt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen?\u201c (Lk 13,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich wegen der Beraubung meines stets liebensw\u00fcrdigen Jesus sehr bedr\u00fcckt und sagte mir: \u201eAlles ist f\u00fcr mich zu Ende, so sehr ich auch Ausschau halte nach Ihm, Er kommt nicht. Welche Qual, welches Martyrium!\u201d<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ich dies dachte, lie\u00df sich mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus als Gekreuzigter erblicken; Er breitete sich \u00fcber meine arme Person aus, und ein Licht, das aus seiner anbetungsw\u00fcrdigen Stirn strahlte, sagte mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, mein Wille schlie\u00dft mein ganzes Wesen ein, und wer Ihn in sich besitzt, besitzt Mich, mehr als h\u00e4tte er meine st\u00e4ndige Gegenwart, da mein Wille \u00fcberall eindringt, bis in die innersten Fasern.<br \/>\nEr z\u00e4hlt die Herzschl\u00e4ge, die Gedanken und macht sich zum Leben des sch\u00f6nsten Teils der Seele, d.h. ihres Inneren, woraus, wie aus einer Quelle, die \u00e4u\u00dferen Werke entspringen und die Seele untrennbar von Mir machen. Wenn jedoch meine Gegenwart meinen Willen nicht in der Seele vorfindet, kann Er nicht das Leben ihres ganzen Inneren sein, und sie bleibt wie getrennt von Mir.<br \/>\nWie viele Seelen, die zuvor meine Gunsterweise und meine Gegenwart genossen, fielen dann von neuem in Schuld, da die F\u00fclle meines Willens, sein Licht und seine Heiligkeit nicht in ihnen waren; sie nahmen an Vergn\u00fcgungen teil, trennten sich von Mir, da in ihnen nicht jener G\u00f6ttliche Wille war, der die Seele f\u00fcr jede Schuld unantastbar macht, auch f\u00fcr die kleinste\u2026<br \/>\nSo werden die reinsten, heiligsten, gr\u00f6\u00dften Werke in jenen geschaffen, welche die ganze F\u00fclle meines Willens besitzen. Siehst du, auch im Gesch\u00f6pf hat dessen Wille die Oberherrschaft. Wenn also ein Wille da ist, besitzt der Mensch Leben; wenn dieser nicht da ist, dann gleicht er einem Baum, der zwar einen Stamm, Zweige und Bl\u00e4tter hat, aber keine Frucht.<br \/>\nNun, der Wille im Gesch\u00f6pf ist zwar nicht der Gedanke, doch verleiht er dem Akt des Geistes Leben. Er ist nicht das Auge, aber verleiht dem Blick Leben, denn wenn der Menschen einen Willen besitzt, m\u00f6chte das Auge sehen, die Dinge erkennen, sonst ist es, wie wenn das Auge kein Leben h\u00e4tte.<br \/>\nDer Wille ist nicht Wort, doch gibt er jedem Wort Leben. Er ist nicht die Hand, doch haucht er der Handlung Leben ein. Er ist nicht Schritt, doch gibt er dem Schritt Leben. Er ist nicht Liebe, Verlangen, Gef\u00fchl, aber gibt der Liebe, dem Wunsch, dem Gef\u00fchl Leben.<br \/>\nDoch das ist nicht alles: W\u00e4hrend der Wille das Leben aller menschlichen Akte ist, wird das Gesch\u00f6pf, wenn es seine Akte vollbringt, seiner eigenen Akte entkleidet, wie der Baum, der mit Fr\u00fcchten beladen ist, von den H\u00e4nden, die sie pfl\u00fccken, entbl\u00f6\u00dft wird.<br \/>\nUnd doch verbleiben im Willen die Blicke, die das Gesch\u00f6pf getan hat, wie versiegelt, die Gedanken, die es gebildet hat, die Worte, die es gesprochen hat, die Handlungen, die es verrichtet hat.<br \/>\nSo hat die Hand gearbeitet, doch ihre Handlung bleibt nicht in ihren H\u00e4nden, sondern geht weiter, und wer wei\u00df, wohin sie geht \u2013 sie verbleibt jedoch im Willen. So bleibt alles im Willen des Menschen eingeschrieben, gebildet und versiegelt.<br \/>\nWenn dies im menschlichen Willen so ist, blo\u00df weil Ich den Samen und die \u00c4hnlichkeit mit dem Meinen [in ihn] ges\u00e4t habe, dann kannst du dir selbst ausmalen, wie mein Wille in Mir selbst sein muss, und wie es erst sein wird, wenn das Gesch\u00f6pf sich von meinem Willen in Besitz nehmen l\u00e4sst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 24. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus ganz in Eile, schlang die Arme um meinen Hals, dr\u00fcckte mich fest an sich und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich mache mit der Welt Schluss, Ich kann nicht mehr. Die Beleidigungen und Leiden, die sie Mir zuf\u00fcgen, sind zu zahlreich, deshalb muss Ich sie vernichten.\u201d<br \/>\nIch zitterte, als ich das h\u00f6rte, und sagte zu Ihm: \u201eMeine Liebe und mein Leben, sicher leidest Du viel und kannst nicht mehr, weil Du allein leiden willst.<br \/>\nDoch w\u00fcrdest Du deine Leiden mit mir teilen, so w\u00fcrdest Du weniger leiden und nicht so weit kommen, dass Du die armen Gesch\u00f6pfe nicht mehr ertragen kannst.<br \/>\nLass mich also an deinen Leiden teilhaben, teilen wir sie miteinander und Du wirst sehen, dass Du die Menschen noch ertragen kannst. Mach schnell, leide nicht mehr allein, versuche es, o Jesus. Du hast Recht, Du leidest viel, deshalb bitte ich Dich: teilen Wir sie miteinander und bes\u00e4nftige Dich.\u201c<br \/>\nNach langem Insistieren lie\u00df mein s\u00fc\u00dfer Jesus mich leiden, aber es waren [nur] die Schatten seiner Leiden. Dennoch f\u00fchlte ich mich wie vernichtet und zermalmt. Ich kann aber nicht sagen, was ich gelitten habe, und bei gewissen Dingen ist es besser zu schweigen.<br \/>\nDann verbarg sich Jesus in mir, gleichsam m\u00fcde von seinem langen Leiden, um etwas Erleichterung zu finden, und ich f\u00fchlte mich ganz erf\u00fcllt von Jesus. Ich sah \u00fcberall in mir die Augen Jesu, und Er sagte mir, dass diese Augen \u00fcberdr\u00fcssig waren, die Erde zu betrachten, und Er eine Zuflucht suche.<br \/>\nDas Licht der Augen Jesu war auf verschiedene Orte der Erde fokussiert, und die an diesen Orten begangenen Gr\u00e4ueltaten waren so zahlreich, dass dieses Licht Ihn dr\u00e4ngte, sie zu vernichten.<br \/>\nIch bat Ihn um Schonung, indem ich Ihm sein Blut, seine Leiden, sein Leben, seinen ewigen Willen vor Augen stellte, und Jesus sprach voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Macht der Gebete, der Akte, der Leiden, die in meinem Willen erlitten werden, ist unerreichbar. W\u00e4hrend du gebetet und gelitten hast, beteten mein Blut, meine Schritte, meine Werke, vervielf\u00e4ltigten sich meine Leiden und wiederholten sich.<br \/>\nSo gibt Mir alles, was in Ihm getan wird, die Gelegenheit, von Neuem das zu wiederholen, was Ich damals auf Erden tat. Dies ist der gr\u00f6\u00dfte Akt, um die Gerechtigkeit Gottes zu bes\u00e4nftigen.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 22; 21. August 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62545","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62545","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62545"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62545\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62545"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62545"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62545"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}