{"id":62557,"date":"2025-10-25T12:00:40","date_gmt":"2025-10-25T10:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/30-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-189-14-2\/"},"modified":"2025-10-24T21:43:20","modified_gmt":"2025-10-24T19:43:20","slug":"30-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-189-14-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/30-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-189-14-2\/","title":{"rendered":"30. Sonntag im Jahreskreis \u2013 C \u2013 (Lk 18,9-14)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit \u00fcberzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Beispiel: 10Zwei M\u00e4nner gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharis\u00e4er, der andere ein Z\u00f6llner.<br \/>\n11Der Pharis\u00e4er stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die R\u00e4uber, Betr\u00fcger, Ehebrecher oder auch wie dieser Z\u00f6llner dort. 12Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.<br \/>\n13Der Z\u00f6llner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir S\u00fcnder gn\u00e4dig! 14Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zur\u00fcck, der andere nicht. Denn wer sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit \u00fcberzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Beispiel\u201c (Lk 18,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eHerr, in deiner Gegenwart klage ich mich der S\u00fcnde des Stolzes an.\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eKomm an mein Herz und setze dein Ohr daran, und du wirst das grausame Martyrium wahrnehmen, das du meinem Herzen mit dieser S\u00fcnde bereitet hast.\u201c<br \/>\nZitternd legte ich mein Ohr an dieses anbetungsw\u00fcrdige Herz \u2013 aber wer kann sagen, was ich in diesem Augenblick h\u00f6rte und begriff? Besonders nach so langer Zeit werde ich nur etwas Ungenaues sagen.<br \/>\nIch erinnere mich, dass sein Herz so stark schlug, dass seine Brust zu zerspringen schien, dass sie in St\u00fccke gerissen w\u00fcrde und vom Schmerz fast zerst\u00f6rt wurde. Ach! Wenn ich es vermocht h\u00e4tte, w\u00e4re ich so weit gekommen, das G\u00f6ttliche Sein durch den Stolz zu zerst\u00f6ren. Ich werde ein Gleichnis bringen, um mich verst\u00e4ndlich zu machen, sonst habe ich keine Worte, um mich auszudr\u00fccken.<br \/>\nStellt euch einen K\u00f6nig vor, und zu F\u00fc\u00dfen dieses K\u00f6nigs einen Wurm, welcher anw\u00e4chst und aufschwillt und zu glauben beginnt, er sei jemand, und der solche Dreistigkeit erreicht, da er beim Wachsen \u2013 St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck \u2013 den Kopf dieses K\u00f6nigs erreicht, und ihm die Krone abnehmen und auf seinen eigenen Kopf setzen will. Dann nimmt er ihm die k\u00f6niglichen Gew\u00e4nder weg, wirft ihn von seinem Thron und versucht schlie\u00dflich, ihn zu t\u00f6ten.<br \/>\nAber das \u00c4rgste an diesem Wurm ist, dass er selbst sein eigenes Sein nicht kennt, so sehr t\u00e4uscht er sich, und er wei\u00df nicht, dass der K\u00f6nig, um ihn zu vernichten, nichts tun muss als ihn zu packen und unter seinen F\u00fc\u00dfen zu zerquetschen \u2013 und so ihm ein Ende zu machen. Nun, der Stolz dieses Wurmes, wenn er es tun k\u00f6nnte, ruft in Wahrheit Emp\u00f6rung und Mitleid hervor, und ist zugleich l\u00e4cherlich.<br \/>\nSo sah ich mich vor Gott, und das erf\u00fcllte mich mit solcher Verlegenheit und solchem Kummer, dass ich die Marter in meinem Herzen erneuert f\u00fchlte, die der gebenedeite Jesus gelitten hat.<br \/>\nDann verlie\u00df Er mich, und ich empfand eine solche Qual und verstand, wie h\u00e4sslich diese S\u00fcnde des Stolzes ist, dass es unm\u00f6glich zu beschreiben ist\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 1; (15-17))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich habe geschaut und wieder geschaut, gesucht und abermals gesucht, w\u00e4hrend Ich die ganze Erde umrundete, doch auf dich richtete Ich meine Blicke und fand Ich mein Wohlgefallen, und Ich w\u00e4hlte dich unter tausenden.\u201c<br \/>\nDann wandte Er sich an bestimmte Leute, die ich sehen konnte, und ermahnte sie mit den Worten: \u201eMangel an Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr andere ist Mangel an wahrer christlicher Demut und an Milde, denn ein dem\u00fctiger und sanfter Geist wei\u00df alle zu respektieren und legt die Dinge der anderen stets zum Guten aus.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 3. Juni 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus wird mit Dornen gekr\u00f6nt, als Spottk\u00f6nig behandelt, unerh\u00f6rten Qu\u00e4lereien und Beschimpfungen ausgesetzt. Er aber s\u00fchnt in besonderer Weise f\u00fcr die S\u00fcnden des Stolzes. Gehen wir den Gedanken des Hochmuts aus dem Weg? Schreiben wir Gott das Gute zu, das wirtun, halten wir uns f\u00fcr geringer als alle anderen?<br \/>\nIst unser Geist ent\u00e4u\u00dfert von s\u00fcndhaften Gedanken, um der Gnade Raum zu gew\u00e4hren? In vielen F\u00e4llen geben wir der Gnade kein Asylrecht, weil wir den Kopf von anderen Gedanken voll haben.<br \/>\nIst aber unser Geist nicht von Gott erf\u00fcllt, sind wir selbst daran schuld, wenn der D\u00e4mon uns bel\u00e4stigt, da wir ja selbst die Versuchung sch\u00fcren. Ist hingegen unser Geist mit Gott erf\u00fcllt, dann findet der Teufel, wenn er sich uns n\u00e4hert, keinen Anhaltspunkt, der ihm dazu dienen k\u00f6nnte, unseren Versuchungen die von ihm beabsichtigte Richtung zu geben.<br \/>\nIn Schanden zieht er ab. Denn heilige Gedanken haben eine solche Macht \u00fcber ihn, dass, wenn er sich an uns heranschleicht, sie ihn wie mit Schwertst\u00f6\u00dfen verwunden und in die Flucht schlagen. Zu Unrecht beklagen wir uns also, wenn unser Geist vom Geist der Finsternis bel\u00e4stigt und versucht wird.<br \/>\nUnsere geringe Wachsamkeit ist es, die ihn aufstachelt, uns anzufallen. Er sp\u00e4ht die Regungen unseres Geistes aus, und wenn er sie im Geringsten von heiligen Gedanken entbl\u00f6\u00dft sieht, greift er uns an.<br \/>\nAnstatt Jesus mit unseren heiligen Gedanken zu erquicken und ihm die Dornen aus dem Haupt zu ziehen, sind wir undankbar genug, sie ihm einzudr\u00fccken und ihn nur noch mehr die Stiche f\u00fchlen zu lassen. So wird die Frucht der Gnade vereitelt, und das Wirken der heiligen Einsprechungen kann in unserem Geist nicht seinen freien Lauf nehmen. (Die Stundenuhr der Passion Jesu Christi; Stunde von 9 bis 10 Uhr: Jesus mit Dornen gekr\u00f6nt, verspottet und verh\u00f6hnt. Ecce homo! Von Pilatus zum Tode verurteilt)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDer Z\u00f6llner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir S\u00fcnder gn\u00e4dig!\u201c (Lk 18,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMein teurer Geliebter, la\u00df mich Schmerzen \u00fcber meine S\u00fcnden empfingen, so dass sie, verzehrt vom Schmerz und der Reue, Dich beleidigt zu haben, aus meiner Seele, und auch von deinem Ged\u00e4chtnis ausgel\u00f6scht werden k\u00f6nnen. Ja, gib mir so viel Kummer, so viel ich Dich zu beleidigen gewagt habe.<br \/>\nMehr noch, lass den Kummer dies \u00fcbertreffen, so werde ich mich noch enger an Dich schmiegen k\u00f6nnen.\u201c Ich erinnere mich, dass, als ich dies einmal sagte, mein stets g\u00fctiger Jesus zu mir sprach: \u201eDa du so betr\u00fcbt bist, Mich beleidigt zu haben, will Ich dich selbst bereiten, um Kummer \u00fcber deine S\u00fcnden zu empfinden; so siehst du, wie h\u00e4sslich die S\u00fcnde ist, und welche bittere Pein mein Herz leidet.<br \/>\nSage deshalb zusammen mit Mir: \u201eWenn ich das Meer durchquere, bist Du im Meer, obwohl ich Dich nicht sehe; wenn ich auf die Erde auftrete, bist Du unter meinen F\u00fc\u00dfen. Ich habe ges\u00fcndigt.\u201c<br \/>\nUnd dann f\u00fcgte Jesus mit leiser Stimme, beihane weinend, hinzu: \u201eUnd doch habe Ich dich geliebt, und zur gleichen Zeit habe Ich dich bewahrt.\u201c W\u00e4hrend Jesus das sagte, und ich zusammen mit Ihm, wurde ich von solchem Kummer \u00fcber die zugef\u00fcgten Beleidigungen ergriffen, dass ich flach zu Boden fiel; und Jesus verschwand.<br \/>\nEs waren wenige Worte, doch ich verstand so viele Dinge, dass man unm\u00f6glich alles wiedergeben kann, was ich erfasste. In den ersten Worten verstand ich die Unermesslichkeit, Gr\u00f6\u00dfe und Gegenwart Gottes in jedem Ding, ohne dass Ihm auch nur der Schatten unserer Gedanken entgehen kann; auch begriff ich meine Nichtigkeit im Vergleich mit einer so gro\u00dfen und heiligen Majest\u00e4t.<br \/>\nIm Wort \u201eIch habe ges\u00fcndigt\u201c erfasste ich die H\u00e4sslichkeit der S\u00fcnde, die Schlechtigkeit, die K\u00fchnheit, die ich besessen hatte, Ihn beleidigt zu haben. Und w\u00e4hrend meine Seele das betrachtete, wurde mein Herz von solchem Kummer ergriffen, als ich Jesus Christus sagen h\u00f6rte \u201eDoch Ich habe dich geliebt, und zugleich habe Ich dich bewahrt\u201c, dass ich zu sterben glaubte, denn ich begriff die unermessliche Liebe, die der Herr mir entgegenbrachte, in demselben Akt, in welchem ich Ihn zu beleidigen und auch zu t\u00f6ten versuchte.<br \/>\nO Herr, wie gut bist Du zu mir gewesen, und ich \u2013 stets undankbar, und immer noch so schlecht! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus in einer traurigen Verfassung. Er hatte seine H\u00e4nde eng gefesselt, sein Gesicht mit Speichel bedeckt, und viele Leute schlugen Ihn f\u00fcrchterlich.<br \/>\nDoch Er blieb ruhig, sanft, ohne eine Bewegung zu machen oder eine Klage auszusto\u00dfen; nicht einmal einen Lidschlag tat Er, um anzuzeigen, dass Er diese Schm\u00e4hungen zu leiden w\u00fcnschte, und dies nicht nur \u00e4u\u00dferlich, sondern auch innerlich.<br \/>\nWas f\u00fcr ein r\u00fchrendes Schauspiel, dass es die h\u00e4rtesten Herzen brach! Wie viel sagte dieses Antlitz, behangen mit Speichel, beschmutzt mit Dreck! Ich f\u00fchlte Erschrecken, ich zitterte, ich sah mich selbst voller Stolz vor Jesus. W\u00e4hrend Er so erschien, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, nur mit den Kleinen kann man umgehen, wie man will; nicht jene, die an menschlicher Vernunft klein sind, sondern die klein, aber erf\u00fcllt von g\u00f6ttlicher Vernunft sind. Ich allein kann sagen, dass Ich dem\u00fctig bin, denn im Menschen sollte das, was Demut hei\u00dft, sich eher Selbsterkenntnis nennen; und wer sich nicht selbst kennt, geht bereits in der Unwahrheit.\u201c<br \/>\nJesus blieb f\u00fcr Minuten still, und ich stand da und betrachtete Ihn. W\u00e4hrenddessen sah ich eine Hand, die ein Licht trug, welche in meinem Inneren die intimsten verborgenen Orte durchsuchte, um zu sehen, ob in mir Selbsterkenntnis und Liebe zur Erniedrigung, Dem\u00fctigung und Schmach zu finden sei.<br \/>\nJenes Licht fand einen Leerraum in meinem Inneren, und ich sah auch, dass er mit Dem\u00fctigungen und Besch\u00e4mung gef\u00fcllt werden sollte nach dem Beispiel des gebenedeiten Jesus. O, wie viel lie\u00dfen mich dieses Licht und dieses heilige Angesicht, das vor mir war, verstehen! Ich sagte zu mir selbst:<br \/>\n\u201eEin Gott, aus Liebe zu mir erniedrigt und gedem\u00fctigt, und ich, eine S\u00fcnderin, ohne diese Ehrenzeichen! Ein Gott, best\u00e4ndig und fest im Ertragen so vieler Beleidigungen, sodass Er sich nicht einmal ein klein wenig bewegt, um diesen ekelhaften Speichel abzusch\u00fctteln!<br \/>\nAch, mir wird sein Inneres vor dem Angesicht Gottes und sein \u00c4u\u00dferes vor den Menschen gezeigt, und doch k\u00f6nnte Er, wenn Er wollte, sich selbst befreien, denn nicht die Ketten fesseln Ihn, sondern sein fester Wille, die Menschheit um jeden Preis retten zu wollen.<br \/>\nUnd ich? Und ich? Wo sind meine Dem\u00fctigungen, wo die Festigkeit und Best\u00e4ndigkeit im Tun des Guten aus Liebe zu meinem Jesus und aus Liebe zu meinem N\u00e4chsten? Ach, wie verschieden sind wir als Opfer \u2013 ich und Jesus! Ach, wir sehen uns \u00fcberhaupt nicht \u00e4hnlich!\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend mein kleines Gehirn sich in diesen \u00dcberlegungen verlor, sagte mir mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus: \u201eNur meine Menschheit war erf\u00fcllt von Schmach und Dem\u00fctigungen, bis sie sogar nach au\u00dfen \u00fcberflossen.<br \/>\nDeshalb zittern Himmel und Erde vor meinen Tugenden, und die Seelen, welche Mich lieben, gebrauchen meine Menschheit als eine Treppe, um h\u00f6herzusteigen und ein paar kleine Tr\u00f6pfchen meiner Tugenden aufzulecken. Sage mir nun: \u201eAngesichts meiner Demut, wo ist die deine?<br \/>\nIch allein kann mich r\u00fchmen, die wahre Demut zu besitzen. Meine, mit meiner Menschheit vereinte Gottheit, k\u00f6nnte bei jedem Schritt, in Worten und Werken Wunder tun; hingegen schloss Ich Mich willentlich in den Umkreis meiner Menschheit ein, Ich zeigte Mich als der \u00c4rmste und ging so weit, mich unter die S\u00fcnder zu mischen.<br \/>\nIch h\u00e4tte das Erl\u00f6sungswerk in k\u00fcrzester Zeit vollbringen k\u00f6nnen, sogar mit einem einzigen Wort; doch wollte Ich im Lauf vieler Jahre, mit vielen Bedr\u00e4ngnissen und Leiden, Mir die Armseligkeiten des Menschen zu eigen machen.<br \/>\nIch wollte Mich selbst in vielen Akten \u00fcben, damit der Mensch vollkommen erneuert und auch in den niedrigsten Werken verg\u00f6ttlicht w\u00fcrde. Tats\u00e4chlich, als sie von Mir ge\u00fcbt worden sind, der Ich Gott und Mensch war, empfingen sie neuen Glanz und erhielten das Merkmal von g\u00f6ttlichen Werken.<br \/>\nMeine, in meiner Menschheit verborgene Gottheit wollte sich zu solcher Niedrigkeit herablassen und sich dem Lauf der menschlichen Handlungen unterwerfen, w\u00e4hrend Ich mit einem einzigen Willensakt unendliche Welten erschaffen h\u00e4tte k\u00f6nnen.<br \/>\nSie wollte das Elend und die Schw\u00e4chen der anderen f\u00fchlen, als w\u00e4ren sie Ihre eigenen, und wollte meine Menschheit mit allen S\u00fcnden der Menschen vor der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit bedeckt sehen, die daf\u00fcr die Strafe abzuzahlen hatte \u2013 um den Preis unerh\u00f6rter Leiden und mit dem Vergie\u00dfen meines ganzen Blutes.<br \/>\nSo \u00fcbte Ich ununterbrochene Akte von tiefer und heroischer Demut. Hier siehst du, o Tochter, den unermessliche Unterschied zwischen meiner Demut und der Demut der Gesch\u00f6pfe \u2013 sogar jener aller meiner Heiligen \u2013 welche vor meinem Angesicht nur ein Schatten ist; denn das Gesch\u00f6pf ist immer ein Gesch\u00f6pf und wei\u00df nicht, wie Ich es wei\u00df, wie gro\u00df das Gewicht der S\u00fcnde ist.<br \/>\nWenn auch heroische Seelen nach meinem Beispiel sich selbst anboten, die Leiden anderer zu leiden, so sind ihre Leiden nicht verschieden von denen der anderen Gesch\u00f6pfe; sie sind nichts Neues f\u00fcr sie, denn sie sind aus demselben Lehm gemacht.<br \/>\nZudem ist der blo\u00dfe Gedanke, dass diese Leiden die Ursache f\u00fcr neue Gewinne sind und Gott verherrlichen, eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr sie. \u00dcberdies ist das Gesch\u00f6pf in den Umkreis eingeschr\u00e4nkt, in welchen Gott es gesetzt hat, und es kann nicht aus diesen Grenzen heraustreten, in die sie von Gott limitiert wurde.<br \/>\nO, wenn es in ihrer Macht w\u00e4re, Dinge zu tun oder ungeschehen zu machen, wie vieles mehr w\u00fcrden sie noch tun \u2013 jeder w\u00fcrde die Sterne erreichen! Doch meine verg\u00f6ttlichte Menschheit hatte keine Grenzen, sondern schr\u00e4nkte sich freiwillig in sich selbst ein, und damit wurden alle meine Werke wie mit einem Band mit heroischer Demut umflochten.<br \/>\nDieser Mangel an Demut war die Ursache von allen \u00dcbeln gewesen, welche die Erde \u00fcberfluteten; und durch das \u00dcben dieser Tugend musste Ich alle G\u00fcter von der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit herabziehen.<br \/>\nAch ja, keine Zugest\u00e4ndnisse von Gnaden kommen von meinem Thron, wenn nicht mittels der Demut, noch kann man eine Eintrittskarte von Mir erhalten, die nicht die Unterschrift der Demut tr\u00e4gt. Kein Gebet erh\u00f6ren meine Ohren, und nichts bewegt mein Herz zu Mitleid, wenn es nicht in den Duft des Wohlgeruchs der Demut geh\u00fcllt ist.<br \/>\nWenn es die Seele nicht fertigbringt, diesen Keim von Ehre und [Selbst-]sch\u00e4tzung in sich zu zerst\u00f6ren \u2013 und er wird vernichtet, wenn man so weit kommt, Verachtung, Dem\u00fctigung, Verlegenheit zu lieben \u2013 wird sie ein Dornengeflecht um ihr Herz f\u00fchlen und eine Leere in ihrem Herzen wahrnehmen, die ihr stets Unbehagen verschafft und sie meiner Heiligsten Menschheit sehr un\u00e4hnlich macht.<br \/>\nWenn sie nicht so weit kommt, Dem\u00fctigungen zu lieben, wird sie sich h\u00f6chstens selbst ein wenig erkennen k\u00f6nnen, doch wird sie nicht vor Mir leuchten, bekleidet mit dem sch\u00f6nen und sympathischen Gewand der Demut.\u201c<br \/>\nWer kann beschreiben, wie viele Dinge ich \u00fcber diese Tugend verstand, und den Unterschied zwischen Selbsterkenntnis und Demut? Ich schien mit meinen eigenen H\u00e4nden den Unterschied zwischen diesen beiden Tugenden zu greifen, doch habe ich keine Worte, um mich zu erkl\u00e4ren.<br \/>\nUm etwas zu sagen, werde ich ein Bild gebrauchen, zum Beispiel: Ein Armer wei\u00df, dass er arm ist und offenbart freim\u00fctig seine Armut, auch Leuten gegen\u00fcber, die ihn nicht kennen, und die vielleicht glauben k\u00f6nnten, er besitze etwas.<br \/>\nMan kann sagen, dass er sich selbst kennt und die Wahrheit sagt; daher wird er mehr geliebt und bewegt andere zum Mitleid mit seinem armseligen Zustand, und jeder hilft ihm. So ist die Selbsterkenntnis.<br \/>\nWenn aber der Arme sich sch\u00e4mt, seine Armut kundzutun und damit prahlt, er sei reich, w\u00e4hrend jeder wei\u00df, dass er nicht einmal Kleider hat, um sich selbst zu bedecken und vor Hunger stirbt, was geschieht dann?<br \/>\nJeder verachtet ihn, niemand hilft ihm, und er wird ein Gegenstand des Spotts und l\u00e4cherlich f\u00fcr jeden, der ihn kennt. Und dieser Elende, vom Schlechten zum Schlechteren \u00fcbergehend, endet im Verderben. So ist der Stolz vor Gott und auch vor anderen Menschen. Und wenn sich jemand nicht selbst erkennt, so verl\u00e4sst er bereits die Wahrheit und st\u00fcrzt auf den Weg der Falschheit hinab.<br \/>\nNun, hier ist der Unterschied zur Demut, obwohl mir scheint, dass Selbsterkenntnis und Demut Schwestern sind, die aus demselben Scho\u00df geboren wurden, und man kann nie dem\u00fctig sein, wenn man sich selbst nicht kennt.<br \/>\nEin anderes Beispiel: es gibt einen Reichen, der aus Liebe zur Demut seine vornehmen Gew\u00e4nder ablegt und sich mit armseligen Lumpen bedeckt. Er lebt unbekannt und offenbart niemandem, wer er ist.<br \/>\nEr mengt sich unter die \u00c4rmsten, lebt mit den Armen, als w\u00e4re er einer von ihnen und macht aus Schm\u00e4hungen und Erniedrigungen seine Freuden. Hier ist die sch\u00f6ne Schwester der Selbsterkenntnis, d.h. die Demut.<br \/>\nSowohl im ersten Beispiel von den zwei Armen wie auch im Beispiel des Reichen sieht man, wie die Selbsterkenntnis ohne Demut schadet und zu nichts n\u00fctzt, wenn sie aber Demut hervorbringt, ist sie \u00fcberaus kostbar.<br \/>\nAch ja, die Demut zieht die Gnade an. Demut bricht die st\u00e4rksten Ketten, welche die S\u00fcnden sind. Demut \u00fcberwindet jede Mauer der Trennung zwischen der Seele und Gott, und bringt sie zu Ihm zur\u00fcck.<br \/>\nDemut ist eine kleine Pflanze, doch stets gr\u00fcn und bl\u00fchend, nicht den W\u00fcrmern ausgesetzt, die sie anfressen k\u00f6nnten; noch werden Winde, Hagel oder Hitze f\u00e4hig sein, ihr zu schaden oder sie im Geringsten welken zu lassen.<br \/>\nObwohl sie die kleinste Pflanze ist, bringt die Demut sehr hohe Zweige hervor, die sogar in den Himmel eindringen und das Herz Unseres Herrn umranken; und nur die Zweige aus dieser kleinen Pflanze haben freien Zugang zu diesem anbetungsw\u00fcrdigen Herz.<br \/>\nDie Demut ist der Anker des Friedens in den Seest\u00fcrmen dieses Lebens. Demut ist das Salz, welches alle Tugenden w\u00fcrzt und die Seele vor der Verderbnis der S\u00fcnde bewahrt.<br \/>\nDemut ist das kleine Gras, das auf den Wegen sprie\u00dft, die von den Reisenden beschritten werden; wenn es zertreten wird, verschwindet es, doch bald kann man es wieder sprie\u00dfen sehen, sch\u00f6ner als vorher.<br \/>\nDemut ist wie eine zarte Veredlung, welche die wilde Pflanze zart macht. Demut ist der [Sonnen]Untergang der Schuld. Demut ist die Neugeborene der Gnade. Demut ist wie der Mond, der uns in der Finsternis der Nacht dieses Lebens f\u00fchrt.<br \/>\nDemut ist wie der kluge H\u00e4ndler, der es wohl versteht, mit seinen Reicht\u00fcmern Gesch\u00e4fte zu machen und nicht einen Cent der Gnade verschwendet, der ihm gegeben wurde. Demut ist der Schl\u00fcssel zur Himmelst\u00fcr, sodass niemand eintreten kann, wenn er diesen Schl\u00fcssel nicht in guter Verwahrung h\u00e4lt.<br \/>\nSchlie\u00dflich \u2013 ansonsten w\u00fcrde ich nie aufh\u00f6ren und es w\u00fcrde zu lange werden \u2013 ist die Demut das L\u00e4cheln Gottes und des ganzen Himmels und das Wehklagen der ganzen H\u00f6lle. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 12. Januar 1900)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn wer sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden\u201c (Lk 18,14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr betr\u00fcbt wegen der Abwesenheit meines h\u00f6chsten und einzigen Gutes, sah ich Ihn schlie\u00dflich nach langem Warten aus dem Inneren meines Herzens herauskommen; Er weinte und gab mir mit seinen Augen zu verstehen, dass Er wegen der Beschneidungswunde litt.<br \/>\nSo weinte Er und erwartete von mir, das Blut zu trocknen, das von dieser Wunde herausfloss, und die Pein des Schnittes zu lindern. Ich f\u00fchlte Mitleid und Verlegenheit zugleich, sodass ich nicht wagte, es zu tun; die Liebe dr\u00e4ngte mich aber, und ich fand \u2013 ich wei\u00df nicht wie \u2013 ein kleines Tuch in meiner Hand und versuchte so gut ich konnte, das Blut des Jesuskindes zu trocknen.<br \/>\nDabei f\u00fchlte ich mich voller S\u00fcnden und glaubte, dass ich der Grund f\u00fcr jenen Schmerz war. O, wie leid tat Er mir! Ich f\u00fchlte mich von dieser Bitterkeit aufgesogen, und das gebenedeite Kindlein sagte voller Mitleid mit meinem elenden Zustand zu mir:<br \/>\n\u201eJe mehr die Seele sich erniedrigt und sich selbst erkennt, umso n\u00e4her kommt sie der Wahrheit; und wenn sie in der Wahrheit ist, versucht sie, auf dem Weg der Tugenden voranzuschreiten, von denen sie sich selbst sehr weit entfernt sieht. Und wenn sie sich auf dem Weg der Tugenden sieht, erkennt sie sofort, wie viel f\u00fcr sie noch zu tun bleibt, denn die Tugenden haben kein Ende, sie sind unendlich, wie Ich es bin.<br \/>\nSo versucht die Seele, sich in der Wahrheit befindend, stets sich zu vervollkommnen, doch wird sie nie den Punkt erreichen, sich selbst vollkommen zu sehen. Und dies hilft ihr und bewirkt, dass die Seele ununterbrochen arbeitet und sich bem\u00fcht, sich mehr zu vervollkommnen, ohne die Zeit m\u00fc\u00dfig zu verschwenden.<br \/>\nUnd Ich \u00fcberarbeite sie, von dieser Arbeit der Seele angetan, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, um in ihr die \u00c4hnlichkeit mit Mir abzubilden. Deshalb also wollte Ich beschnitten werden, um ein Beispiel h\u00f6chster Demut zu geben, das sogar die Engel des Himmels in Erstaunen versetzte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 1. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Vollkommenheit ist Licht. Wer sagt, dass er sie erreichen will, der macht es wie jemand, der einen K\u00f6rper aus Licht in seiner Hand ergreifen m\u00f6chte. Wenn er es versucht, entwischt ihm das Licht durch seine Finger, blo\u00df seine Hand bleibt in dieses Licht versenkt.<br \/>\nNun, das Licht ist Gott, und Gott allein ist vollkommen, und die Seele, die vollkommen sein will, tut nichts anderes, als die Schatten und Tr\u00f6pfchen Gottes zu ergreifen, und manchmal tut sie nichts anderes, als im Licht, d.h., in der Wahrheit allein zu leben.<br \/>\nUnd wie das Licht tiefer dringt und mehr Raum einnimmt, je mehr leeren und tieferen Raum es vorfindet, so erf\u00fcllt das G\u00f6ttliche Licht eine Seele umso mehr, je leerer und dem\u00fctiger sie ist, und teilt ihr seine Gnaden und Vollkommenheiten mit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 6; 22. Dezember 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam mein s\u00fc\u00dfer Jesus kurz und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wer das Kreuz auf menschliche Weise betrachtet, findet es schmutzig und somit schwerer und bitterer; wer es aber auf G\u00f6ttliche Weise betrachtet, findet es voller Licht, leicht und s\u00fc\u00df; die menschliche Sichtweise entbehrt n\u00e4mlich der Gnade, der Kraft und des Lichtes, und daher erk\u00fchnt sich die Seele zu sagen:<br \/>\n\u201eWarum hat mir jener dieses Unrecht zugef\u00fcgt? Warum hat mir dieser jenen \u00c4rger, jene Verleumdung angetan?\u201c Und die Seele wird voller Emp\u00f6rung, Zorn, Rache[gedanken], und dadurch wird das Kreuz beschmutzt, dunkel, schwer und bitter.<br \/>\nDie G\u00f6ttliche Sichtweise hingegen ist voller Gnaden, Kraft und Licht, und die Seele ist daher nicht so unverfroren zu fragen: \u201eHerr, warum hast Du mir dies angetan?\u201c, sondern sie dem\u00fctigt sich, f\u00fcgt sich, und so wird das Kreuz leicht und bringt ihr Licht und S\u00fc\u00dfigkeit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 20. November 1909)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":91265,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62557","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62557","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62557"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62557\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/91265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62557"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62557"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62557"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}