{"id":62633,"date":"2024-10-29T00:00:22","date_gmt":"2024-10-28T23:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-30-woche-im-jahreskreis-lk-1318-21\/"},"modified":"2024-11-05T15:51:07","modified_gmt":"2024-11-05T14:51:07","slug":"dienstag-der-30-woche-im-jahreskreis-lk-1318-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-30-woche-im-jahreskreis-lk-1318-21\/","title":{"rendered":"Dienstag der 30. Woche im Jahreskreis (Lk 13,18-21)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18In jener Zeit sprach Jesus: Wem ist das Reich Gottes \u00e4hnlich, womit soll ich es vergleichen? 19Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann in seinem Garten in die Erde steckte; es wuchs und wurde zu einem Baum, und die V\u00f6gel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.<br \/>\n20Au\u00dferdem sagte er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? 21Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen gro\u00dfen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchs\u00e4uert war.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit sprach Jesus: Wem ist das Reich Gottes \u00e4hnlich, womit soll ich es vergleichen?\u201c (Lk 13,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich betete und verlor mich ganz im Heiligsten Willen Gottes, und hatte dabei einige Zweifel in meinem Geist \u00fcber all das, was mein s\u00fc\u00dfer Jesus mir \u00fcber seinen Heiligsten Willen gesagt hatte.<br \/>\nDa dr\u00fcckte Er mich an sich und erleuchtete meinen Geist mit folgenden Worten: \u201eMeine Tochter, mein Wille ist Anfang, Mitte und Ende jeder Tugend; ohne den Keim meines Willens kann man nicht von wahrer Tugend sprechen.<br \/>\nEr ist wie der Same einer Pflanze: je tiefer er seine Wurzeln in den Boden versenkt hat, umso h\u00f6her wird der Baum, den der Same enth\u00e4lt.<br \/>\nSo ist also zuerst der Same da, dieser formt die Wurzeln aus; die Wurzeln haben die Kraft, die Pflanze unter der Erde hervorsprie\u00dfen zu lassen, und im Ma\u00df wie sich die Wurzeln in die Erde senken, bilden sich die Zweige, die so in die H\u00f6he wachsen, dass sie eine sch\u00f6ne Krone bilden, welche den Ruhm des Baumes darstellen wird, der durch seine \u00dcberf\u00fclle an Fr\u00fcchten zum Nutzen und zur Ehre dessen gereichen wird, der den Samen ges\u00e4t hat.<br \/>\nDies ist das Bild meiner Kirche: der Same ist mein Wille, in dem meine Kirche geboren wurde und heranwuchs. Doch f\u00fcr das Wachstum eines Baumes braucht es Zeit, und damit einige B\u00e4ume Fr\u00fcchte bringen, dauert es Jahrhunderte lang. Je wertvoller die Pflanze ist, umso l\u00e4nger dauert es.<br \/>\nSo ist es mit dem Baum meines Willens: da er der kostbarste, edelste, g\u00f6ttlichste, h\u00f6chste ist, brauchte er Zeit um zu wachsen und seine Fr\u00fcchte bekannt werden zu lassen.<br \/>\nSo hat die Kirche also den Samen gekannt, und wusste, dass es ohne Ihn keine Heiligkeit gibt. Dann hat sie die Zweige erkannt, doch sie war stets um diesen selben Baum herum.<br \/>\nJetzt muss sie seine Fr\u00fcchte kennenlernen, um sich davon zu ern\u00e4hren und sie zu genie\u00dfen. Dies wird mein ganzer Ruhm und meine Krone sein, die Glorie und Krone aller Tugenden und der ganzen Kirche.<br \/>\nNun, warum wunderst du dich also, dass Ich statt die Fr\u00fcchte meines Willens fr\u00fcher kundzutun, sie dir nach so vielen Jahrhunderten geoffenbart habe? Wie k\u00f6nnte Ich die Fr\u00fcchte bekanntmachen, wenn es den Baum noch nicht gab?<br \/>\nMit allem geht es so: Wenn einer K\u00f6nig werden soll, wird er nicht zum K\u00f6nig gekr\u00f6nt, ehe nicht das Reich, das Heer, die Minister und der K\u00f6nigspalast feststehen \u2013 er wird zum Schluss gekr\u00f6nt. Wollte man den K\u00f6nig kr\u00f6nen, ohne das Reich, die Armee usw. aufgestellt zu haben, w\u00e4re das ein Spottk\u00f6nig.<br \/>\nNun, mein Wille sollte alles kr\u00f6nen und die Vollendung meiner Ehre seitens der Gesch\u00f6pfe sein, da die Seele nur in meinem Willen sagen kann: \u201aIch habe alles vollbracht\u2018; und da Ich in ihr alles erf\u00fcllt finde, was Ich will, zeige Ich der Seele nicht nur die Fr\u00fcchte, sondern ern\u00e4hre sie und lasse sie eine solche H\u00f6he erreichen, dass sie alle \u00fcbertrifft.<br \/>\nDeshalb liebe und sch\u00e4tze Ich es so sehr, dass die Fr\u00fcchte, die Wirkungen, die unermesslichen Sch\u00e4tze, die mein Wille enth\u00e4lt, und der gro\u00dfe Nutzen, den die Seele erlangt, wenn sie in Ihm lebt, bekannt werden. Wenn man sie nicht kennt, wie k\u00f6nnte man sie ersehnen? Und noch viel weniger k\u00f6nnen sich die Menschen davon ern\u00e4hren.<br \/>\nWenn Ich das Leben in meinem Willen nicht bekanntmachen w\u00fcrde \u2013 seine Bedeutung und die Werte, die Er enth\u00e4lt \u2013 dann w\u00fcrde der Sch\u00f6pfung und den Tugenden die Krone mangeln und meinem Werk w\u00fcrde die Kr\u00f6nung fehlen.<br \/>\nSiehe deshalb, wie notwendig es ist, dass alles, was Ich dir \u00fcber meinen Willen gesagt habe, kundgemacht und bekannt wird, und auch der Grund, warum Ich dich so sehr dr\u00e4nge und wie Ich dich immer aus der gew\u00f6hnlichen Ordnung heraustreten lasse?<br \/>\nWenn Ich auch andere Gesch\u00f6pfe und die Gnaden, die Ich ihnen erwiesen habe, erst nach ihrem Tod bekannt mache, so lasse Ich bei dir, die du noch am Leben bist, zu, dass dies, was Ich dir \u00fcber meinen Willen gesagt habe, bekannt werde, denn wenn man es nicht wei\u00df, wird es weder gesch\u00e4tzt noch geliebt werden.<br \/>\nDie Kenntnis wird wie ein D\u00fcnger die Fr\u00fcchte des Baumes reifen lassen, und von den gut herangereiften Fr\u00fcchten werden sich die Gesch\u00f6pfe ern\u00e4hren. Wie sehr werden Wir Uns beide dann dar\u00fcber freuen!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 15. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, es ist meine Angewohnheit, meine gr\u00f6\u00dften Werke zuerst auf du und du, in der Vertrautheit mit einer einzigen Seele, zu wirken. Tats\u00e4chlich war meine Mutter [nur] eine, und mit Ihr allein f\u00fchrte Ich das ganze Werk und das gro\u00dfe Wunder meiner Inkarnation aus.<br \/>\nNiemand drang in unsere Geheimnisse ein, noch drangen sie in das Heiligtum unserer Wohnungen ein, um zu sehen, was zwischen Mir und der Himmlischen Herrin vorging.<br \/>\nAuch hatte Sie in der Welt weder eine hohe Stellung noch Autorit\u00e4t inne, denn Ich nehme bei meiner Auswahl nie auf W\u00fcrde und h\u00f6heren Rang R\u00fccksicht, sondern Ich sehe auf das kleine Individuum, in dem Ich meinem Willen ins Angesicht sehen kann, der die gr\u00f6\u00dfte W\u00fcrde und Autorit\u00e4t ist.<br \/>\nObwohl Sie keine Stellung noch W\u00fcrde noch \u00dcberlegenheit in der Welt hier unten hatte, hingen von der Erhabenheit des kleinen jungen M\u00e4dchens von Nazareth, das meinen Willen besa\u00df, Himmel und Erde ab.<br \/>\nIn ihren H\u00e4nden lag das Schicksal des Menschengeschlechts, lag das Los meiner ganzen Herrlichkeit, die Ich von der gesamten Sch\u00f6pfung empfangen sollte.<br \/>\nSo gen\u00fcgte es, dass das Geheimnis der Inkarnation in der Einen, meiner Auserw\u00e4hlten, gebildet werde, damit die anderen das Gut der Erl\u00f6sung empfangen konnten. Eine war meine Menschheit, und aus ihr ging die Generation der Erl\u00f6sten hervor.<br \/>\nDaher gen\u00fcgt es, in einem Gesch\u00f6pf das gesamte Gut zu bilden, das ben\u00f6tigt wird, um die Generation aus diesem Gut hervortreten zu lassen, wie ein Same gen\u00fcgt, um die Generation dieses Samens abertausendmal vervielf\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDarum liegt die ganze Macht, die Kraft, die F\u00e4higkeit, die f\u00fcr eine sch\u00f6pferische Kraft erforderlich ist, in der Bildung des ersten Samens. Ist der erste gebildet, ist er wie die Hefe, um weitere Generationen zu bilden.<br \/>\nSo gen\u00fcgt Mir eine einzige Seele, damit Ich in ihr, wenn sie Mir die absolute Freiheit gibt, das Gut einschlie\u00dfe, das Ich will, und in ihr die Sonne des H\u00f6chsten FIAT bilde.<br \/>\nDiese Sonne wird mit ihren Strahlen auf die Oberfl\u00e4che der Erde treffen und die Generation der S\u00f6hne und T\u00f6chter meines Willens heranbilden.<br \/>\nNun musst du wissen, dass alle unsere gr\u00f6\u00dften Werke in sich das Abbild der g\u00f6ttlichen Einheit tragen, und je mehr Gutes zu tun sie bestimmt sind, umso mehr Gutes schlie\u00dfen sie von dieser h\u00f6chsten Einheit ein.<br \/>\nSiehst du, auch in der Sch\u00f6pfung gibt es Gleichnisse dieser g\u00f6ttlichen Einheit, die, w\u00e4hrend es einzigartige Werke sind, so viel Gutes tun, wie es die ganze Vielfalt unserer anderen Werke zusammen nicht vollbringt. Schau auf das Firmament, die Sonne ist eine, doch wie viele G\u00fcter enth\u00e4lt sie nicht?<br \/>\nWie viel Gutes bringt sie nicht der Erde? Man kann sagen, dass das Leben der Erde von der Sonne abh\u00e4ngt: w\u00e4hrend sie eine ist, umschlie\u00dft sie mit ihrem Licht alle und alles, tr\u00e4gt alles in ihrem Scho\u00df aus Licht und gibt jedem einen bestimmten Akt.<br \/>\nJe nach den verschiedenen Dingen, die sie erf\u00fcllt, teilt sie die Fruchtbarkeit mit, die Entfaltung, die Farbe, die S\u00fc\u00dfigkeit, die Sch\u00f6nheit. Dennoch ist die Sonne eine, w\u00e4hrend die Sterne viele sind, doch bewirken sie nicht so viel Gutes, wie es die Sonne der Erde erweist, obwohl sie [nur] eine ist.<br \/>\nDie Macht eines einzigen, von der sch\u00f6pferischen Macht belebten Aktes, ist unbegreiflich. Es gibt kein Gut, das nicht aus diesem hervorgehen k\u00f6nnte. Er kann das Angesicht der Erde verwandeln \u2013 von trockener, w\u00fcster Erde in einen bl\u00fchenden Fr\u00fchling.<br \/>\nDer Himmel ist einer, und deshalb dehnt er sich \u00fcberall aus. Das Wasser ist eines, und obwohl es an verschiedenen Orten der Erde verteilt zu sein scheint, indem es Meere, Seen, Fl\u00fcsse bildet, kommt es doch beim Herabsteigen vom Himmel in einer einzigen Form herunter, und es gibt keinen Ort auf der Erde, wo kein Wasser ist.<br \/>\nSo sind die von Uns erschaffenen Dinge, die in sich das Abbild der g\u00f6ttlichen Einheit tragen, jene, die am meisten Gutes tun, es sind die notwendigsten, und ohne sie k\u00f6nnte die Erde kein Leben haben.<br \/>\nGlaube daher nicht, meine Tochter, dass du allein bist, es ist die Einheit eines gro\u00dfen Werkes, das Ich in dir entfalten muss, oder dass du keine \u00e4u\u00dfere W\u00fcrde und Autorit\u00e4t hast \u2013 das besagt nichts.<br \/>\nMein Wille ist mehr als alles. Sein Licht scheint stumm zu sein, doch in seinem Schweigen erf\u00fcllt Er den Verstand der Menschen und l\u00e4sst sie so beredt sprechen, dass Er die Gelehrtesten verwirrt und zum Schweigen bringt.<br \/>\nDas Licht spricht nicht, aber erm\u00f6glicht einen zu sehen, es macht die verborgensten Dinge bekannt. Das Licht spricht nicht, doch mit seiner milden und s\u00fc\u00dfen W\u00e4rme erw\u00e4rmt es, erweicht die h\u00e4rtesten Dinge, die verstocktesten Herzen.<br \/>\nDas Licht enth\u00e4lt keinen Samen, keinerlei Materie, alles ist rein in ihm, man sieht nichts anderes als eine Welle von strahlendem, silbrigem Licht, doch es versteht, derart einzudringen, dass es bewirkt, dass die unfruchtbarsten Dinge generieren, sich entwickeln und fruchtbar werden.<br \/>\nWer kann der Kraft des Lichtes widerstehen? Niemand. Auch die Blinden \u2013 wenn sie es nicht sehen, so f\u00fchlen sie doch seine W\u00e4rme. Die Stummen und die Tauben f\u00fchlen und empfangen das Gut des Lichtes. Nun, wer kann dem Licht meines ewigen FIAT widerstehen?<br \/>\nAlle seine Kenntnisse werden mehr sein als die Strahlen des Lichtes meines Willens, welche die Erdoberfl\u00e4che treffen, und in die Herzen eindringend werden sie das Gut bringen, welches das Licht meines Willens enth\u00e4lt und zu geben versteht.<br \/>\nDoch diese Strahlen m\u00fcssen ihre eigene Sph\u00e4re haben, von der sie ausgehen, sie m\u00fcssen in einem einzigen Punkt konzentriert sein, von dem sie zutage treten, um das Morgenrot, den Tag, den Mittag und den Sonnenuntergang in den Herzen zu bilden, um von neuem aufzugehen.<br \/>\nSo bist du die Sph\u00e4re, dieser eine Punkt. Die in ihm konzentrierten Strahlen sind meine Kenntnisse, welche der Generation der Kinder des Reiches meines Willens die Fruchtbarkeit verleihen werden.<br \/>\nDeshalb rate Ich dir stets, aufmerksam zu sein, damit keine von meinen Kenntnissen verloren geht, sonst w\u00fcrdest du einen Strahl aus dem Inneren deiner Sph\u00e4re verloren gehen lassen, und du kannst nicht einmal alle Sch\u00e4tze begreifen, die er enth\u00e4lt.<br \/>\nJeder Strahl enth\u00e4lt n\u00e4mlich eine spezielle Wohltat, die er den Kindern meines Willens erweisen soll. Du w\u00fcrdest Mich der Glorie dieses Gutes f\u00fcr meine Kinder und auch dich selbst der Herrlichkeit berauben, einen weiteren Lichtstrahl aus deiner Sph\u00e4re zu verbreiten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 22. Dezember 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEs ist wie ein Senfkorn\u2026\u201c (Lk 13, 19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, beruhige dich, Ich w\u00e4hle, wen Ich will; wisse jedoch, dass Ich alle meine Werke zwischen Mir und einem einzigen Gesch\u00f6pf beginne; nachher breiten sie sich aus. In der Tat, wer war der erste Zuseher meines Fiat der Sch\u00f6pfung?<br \/>\nAdam, etwas sp\u00e4ter Eva, das war sicher keine Menschenmenge; nach vielen Jahren erst wurden Massen daraus, ja ganze V\u00f6lker, die Zuschauer meiner Sch\u00f6pfung waren.<br \/>\nBeim zweiten Fiat war nur meine Mutter Zuseherin, nicht einmal St. Josef wusste etwas davon, und meine Mutter befand sich mehr noch als in deiner Lage; so gro\u00df war die sch\u00f6pferische Kraft meines in ihr gewirkten Werkes, dass sie betreten war und nicht die Kraft f\u00fchlte, jemandem davon Mitteilung zu machen.<br \/>\nWenn es St. Josef sp\u00e4ter erfuhr, so war Ich es, der ihm das Geheimnis offenbarte. In ihrem jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df also spross dieses Fiat wie ein Same, es bildete sich die \u00c4hre, um den Samen zu vermehren und trat dann ans Licht. Doch wer waren die Zuseher?<br \/>\nGanz wenige; in der Kammer von Nazareth waren es allein meine teure Mutter und der heilige Josef. Als meine Menschheit dann heranwuchs, ging Ich hinaus und gab Mich zu erkennen, aber nicht allen; sp\u00e4ter breitete sich diese Kenntnis aus und wird sich weiter ausbreiten.<br \/>\nSo wird es auch beim dritten Fiat sein: es wird in dir heranreifen, die \u00c4hre wird sich bilden, und der Priester allein wird davon Kenntnis haben; dann einige wenige Seelen, und sp\u00e4ter wird es sich ausbreiten und denselben Weg nehmen wie die Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung.<br \/>\nJe mehr du dich zermalmt f\u00fchlst, umso mehr w\u00e4chst die \u00c4hre des dritten Fiat in dir und setzt Frucht an: sei daher aufmerksam und treu.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 24.1.1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAu\u00dferdem sagte er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen gro\u00dfen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchs\u00e4uert war\u201c (Lk 13,20+21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach durchquerte ich weiterhin das endlose Meer des G\u00f6ttlichen Fiat. Im Ma\u00df, wie ich meine kleinen Akte im Ewigen Willen tat, bildeten sich viele Keime in meiner Seele. Die Samen dieser Keime waren aus Licht des G\u00f6ttlichen Willens gebildet \u2013 in vielf\u00e4ltigen Farben, aber alle von Licht belebt.<br \/>\nDa lie\u00df sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus sehen, wie Er diese Keime einen nach dem andern anhauchte, und als Er dies tat, wuchsen diese Keime so hoch, dass sie die Unermesslichkeit Gottes ber\u00fchrten.<br \/>\nIch war erstaunt \u00fcber die G\u00fcte Jesu, meines H\u00f6chsten Gutes, der diese Keime so liebevoll in seine heiligsten H\u00e4nde nahm, sie anhauchte und dann alle geordnet in meine Seele legte.<br \/>\nDa blickte Er mich liebevoll an und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, wo immer die sch\u00f6pferische Kraft meines G\u00f6ttlichen Willens ist, hat mein g\u00f6ttlicher Hauch die Macht, die Akte des Gesch\u00f6pfes unermesslich zu machen.<br \/>\nWenn n\u00e4mlich das Gesch\u00f6pf in meinem Fiat wirkt, tritt die sch\u00f6pferische Kraft in seinen Akt ein und legt die Quelle der g\u00f6ttlichen Unermesslichkeit in ihn hinein, und der kleine gesch\u00f6pfliche Akt wandelt sich um: einer in eine Quelle von Licht, ein anderer in eine Quelle der Liebe, wieder andere in Quellen der G\u00fcte, der Sch\u00f6nheit oder Heiligkeit.<br \/>\nMit einem Wort, je mehr Akte die Seele tut, umso mehr g\u00f6ttliche Quellen erwirbt sie. Diese wachsen so hoch, dass sie sich in der Unermesslichkeit ihres Sch\u00f6pfers verlieren.<br \/>\nEs ist wie beim Sauerteig, der das Mehl durchs\u00e4uern kann, vorausgesetzt, man gibt beim Brotbacken die kleine [Portion] Sauerteig als Fermentationskeim dazu. F\u00fcgt man aber keine Hefe hinzu, so wird, selbst wenn das Mehl dasselbe ist, das Brot nie aufgehen, sondern unges\u00e4uert bleiben.<br \/>\nSo ist mein G\u00f6ttlicher Wille, der wirksamer als der Sauerteig den menschlichen Akt in g\u00f6ttlicher Weise fermentiert, wobei der menschliche Akt zu einem g\u00f6ttlichen Akt wird.<br \/>\nWenn Ich den Keim meines G\u00f6ttlichen Willens im Akt des Gesch\u00f6pfes vorfinde, freue Ich Mich daran, seinen Akt anzuhauchen, und lasse ihn so hoch aufgehen, dass er unermesslich wird.<br \/>\nUmso mehr, als Wir diesen Akt \u2018Unseren Akt\u2019 nennen k\u00f6nnen \u2013 \u2018Unseren Willen, der im Gesch\u00f6pf wirkt\u2019.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 15. September 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann erwog ich, wie schwierig mir das Kommen des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens schien, und mein geliebter Jesus f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie der Sauerteig die Kraft hat, das Brot zu durchs\u00e4uern, so ist mein Wille der Sauerteig in den Akten des Gesch\u00f6pfs. Wenn die Seele meinen G\u00f6ttlichen Willen in ihre Akte ruft, so bleiben sie von Ihm durchs\u00e4uert, fermentiert und bilden das Brot des Reiches meines Willens.<br \/>\nNun reicht die Hefe aber nicht aus, um viel Brot herzustellen, sondern es braucht [auch] eine Menge Mehl sowie jemanden, der Mehl und Hefe vermischt. Es ist Wasser n\u00f6tig, das verbindende Element zur Verknetung von Mehl und Hefe, damit der Sauerteig fermentieren kann und das Mehl diese durchs\u00e4uernde Kraft empf\u00e4ngt.<br \/>\nDann braucht man Feuer, um dieses Brot zu backen, damit es eine n\u00e4hrende und verdauliche Speise wird. Braucht man f\u00fcr die Zubereitung nicht mehr Zeit und mehr Akte, als es zu essen? Das Opfer besteht in seiner Herstellung, gegessen wird es sofort und dabei verkostet man den Geschmack des Opfers.<br \/>\nSo ist also, meine Tochter, der Sauerteig meines G\u00f6ttlichen Fiat nicht ausreichend, der nur die Kraft hat, deine Akte zu fermentieren, sie vom menschlichen Willen zu entleeren und in das Brot des G\u00f6ttlichen Willens umzuwandeln.<br \/>\nEs braucht vielmehr fortgesetzte Akte und Opfer, und zwar f\u00fcr eine lange Zeit, sodass mein Wille mit seiner durchs\u00e4uernden Kraft all diese Akte fermentiert, um viel Brot herzustellen und es f\u00fcr die Kinder seines Reiches bereit und in Reserve zu halten.<br \/>\nWenn alles bereitet ist, m\u00fcssen Wir nur noch die [n\u00f6tigen] Ereignisse beschlie\u00dfen, und das ist leichter und wird schneller geschehen, da es in unserer Macht steht, die Zweitursachen zu bewegen, um das zu tun, was Wir wollen.<br \/>\nTat Ich bei der Erl\u00f6sung nicht dasselbe? Meine langen drei\u00dfig Jahre des verborgenen Lebens waren wie die Hefe, in der alle meine Akte fermentiert wurden, um das gro\u00dfe Erl\u00f6sungswerk zu bilden und zu durchs\u00e4uern.<br \/>\nDas kurze \u00f6ffentliche Leben und meine Passion waren mein durchs\u00e4uertes Brot, das mein G\u00f6ttlicher Wille in meinen Akten bereitete und durchs\u00e4uerte. Dies brach Ich allen als Brot und gab es ihnen zum Essen, damit alle das Brot der Erl\u00f6sten empfangen und die n\u00f6tige Kraft erwerben, sich zu retten.<br \/>\nMache dir daher keine Sorgen, sondern tue deine Pflicht und lasse dir keinen Akt entgehen, dem du nicht die Hefe meines Willens hinzuf\u00fcgst, damit dein Wesen von Ihm fermentiert wird, und Ich werde an alles \u00dcbrige denken.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 10. Mai 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":82715,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62633","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62633"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62633\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82715"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}