{"id":62668,"date":"2025-10-29T20:00:59","date_gmt":"2025-10-29T19:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-30-woche-im-jahreskreis-lk-1331-35\/"},"modified":"2025-10-29T19:59:04","modified_gmt":"2025-10-29T18:59:04","slug":"donnerstag-der-30-woche-im-jahreskreis-lk-1331-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-30-woche-im-jahreskreis-lk-1331-35\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 30. Woche im Jahreskreis (Lk 13,31-35)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">31Zu jener Zeit kamen einige Pharis\u00e4er zu Jesus und sagten: Geh weg, verlass dieses Gebiet, denn Herodes will dich t\u00f6ten. 32Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Ich treibe D\u00e4monen aus und heile Kranke, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich mein Werk vollenden.<br \/>\n33Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nirgendwo anders als in Jerusalem umkommen. 34Jerusalem, Jerusalem, du t\u00f6test die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre K\u00fcken unter ihre Fl\u00fcgel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt.<br \/>\n35Darum wird euer Haus von Gott verlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJerusalem, Jerusalem, du t\u00f6test die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre K\u00fcken unter ihre Fl\u00fcgel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt\u201c (Lk 13,34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann f\u00fchlte ich mich bedr\u00fcckt, da die Beraubungen Jesu immer l\u00e4nger werden. Ich f\u00fchlte die ganze Last meiner langen Verbannung und den Schmerz \u00fcber mein fernes Vaterland. Eine tiefe Traurigkeit \u00fcberflutete meine arme Seele, und mein geliebter Jesus, Der sich in meinem Inneren bewegte, sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Wir beide m\u00fcssen Geduld haben und an die Arbeit der Bildung des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens denken. Niemand wei\u00df davon, was Wir gerade tun, die Opfer, die n\u00f6tig sind, die st\u00e4ndigen Akte, die Gebete, die erforderlich sind, um ein solches Gut zu bilden und zu erlangen.<br \/>\nNiemand nimmt an unseren Opfern teil, niemand hilft uns, dieses Reich zu bilden, das ihnen ein solches Gut bringen wird. W\u00e4hrend sie Uns keinerlei Aufmerksamkeit schenken, denken sie daran, das elende Leben zu genie\u00dfen, ohne sich auch nur daf\u00fcr zu disponieren, das Gut zu empfangen, das Wir gerade vorbereiten.<br \/>\nO, wenn die Menschen sehen k\u00f6nnten, was im Verborgenen unserer Herzen geschieht, wie \u00fcberrascht w\u00e4ren sie vor Verwunderung! So geschah es auch, als Ich und meine Mutter auf Erden waren. Als Wir das Reich der Erl\u00f6sung vorbereiteten und alle n\u00f6tigen Heilmittel, damit alle das Heil finden k\u00f6nnten, ersparten Wir Uns weder Opfer noch M\u00fchen, noch Leben und Gebet.<br \/>\nW\u00e4hrend wir damit besch\u00e4ftigt waren, an alle zu denken, das Leben f\u00fcr alle zu geben, dachte niemand an Uns und wusste niemand, was Wir gerade taten. Meine Himmlische Mama war die Schatzwalterin des Reiches der Erl\u00f6sung, daher nahm Sie teil an allen Opfern und allen Schmerzen.<br \/>\nNur der heilige Josef wusste, was Wir taten, doch trat er nicht in alle unsere Schmerzen ein. O, wie schmerzte unser Herz, als Wir dies sahen: w\u00e4hrend Mutter und Sohn sich vor Leiden und Liebe f\u00fcr alle verzehrten, um alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Heilmittel f\u00fcr alle zu bereiten, sie zu heilen und in Sicherheit zu bringen, da dachten sie nicht nur nicht an Uns, sondern beleidigten und verachteten Uns.<br \/>\nAndere wieder trachteten Mir sogar von meiner Geburt an nach dem Leben! Dies wiederhole Ich mit dir, meine Tochter, um das Reich meines G\u00f6ttlichen FIAT aufzubauen. Die Welt empf\u00e4ngt von Uns, obwohl sie Uns nicht kennt, und nur mein assistierender Diener wei\u00df, was Wir tun, nimmt aber weder an unseren Opfern noch an unserer Arbeit Teil.<br \/>\nWir sind allein, habe also Geduld bei dieser langen Arbeit: je mehr Wir arbeiten, desto mehr Fr\u00fcchte dieses himmlischen Reiches werden Wir genie\u00dfen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 30. April 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend mein armer Geist das Meer des G\u00f6ttlichen Fiat durchpfl\u00fcgte, begriff ich entsprechend meiner kleinen Fassungskraft seinen Wert und seine Heiligkeit sowie auch das gro\u00dfe Wunder, dass die in Ihm lebende Seele einen so heiligen und grenzenlosen Willen in sich einzuschlie\u00dfen vermag und Tr\u00e4gerin und Besitzerin eines so heiligen Willens wird, der alles einh\u00fcllt und umschlie\u00dft.<br \/>\nDass das Gro\u00dfe das Kleine einschlie\u00dft, ist nicht verwunderlich, doch dass das Kleine das Gro\u00dfe einschlie\u00dft, ist ein unglaubliches Wunder, das nur Gott wirken kann.<br \/>\nG\u00fcte meines Gottes, wie bewundernswert bist du, z\u00e4rtlicher als eine liebende Mutter, die sich in ihr Kind einschlie\u00dfen m\u00f6chte, um es in Sicherheit zu bringen; die das Leben ihrer eigenen Leibesfrucht wiederholt, um die Ehre zu haben, sagen zu k\u00f6nnen: \u2018Das Kind ist seiner Mutter ganz \u00e4hnlich.\u2019<br \/>\nDoch w\u00e4hrend mein Geist inmitten der reinen Freuden des G\u00f6ttlichen Fiat selig war, tr\u00fcbte ein Wirbelwind der Traurigkeit meine Freuden.<br \/>\nIch verstand das gro\u00dfe \u00dcbel und die schreckliche Beleidigung Gottes, wenn wir uns die Freiheit nehmen, eigenm\u00e4chtig unseren Willen zu tun. Da kam mein geliebter Jesus wieder kurz zu mir und sprach voller Bitterkeit:<br \/>\n\u201eAch, meine gute Tochter, der menschliche Wille! Er f\u00fchrt Krieg gegen Gott und gegen sich selbst. Die Waffen, die er gegen seinen Sch\u00f6pfer einsetzt, verwunden ihn selbst, und seine Seele wird vor Gott wie ein zerfetzter Leib.<br \/>\nMit jedem weiteren Akt des menschlichen Willens wird der Abstand vom Sch\u00f6pfer, von seiner Heiligkeit, Kraft und Macht, seiner Liebe und Unwandelbarkeit gr\u00f6\u00dfer.<br \/>\nOhne meinen G\u00f6ttlichen Willen wird die Seele wie eine belagerte Stadt, welche die Feinde verhungern lassen und in allen ihren Gliedern martern; mit jenem Unterschied, dass die Henker, die ihr die Glieder ausrei\u00dfen, keine Feinde sind, sondern der eigene Wille, der sich selbst zum eigenen Feind macht.<br \/>\nW\u00fcrdest du doch meinen Schmerz kennen, wenn Ich die Seelen in St\u00fccke zerfetzt sehe! Jeder Akt ihres eigenen Willens trennt die Seele mehr von Gott und entfernt sie weiter von der Sch\u00f6nheit ihrer Erschaffung.<br \/>\nEr l\u00e4sst die Seele von ihrem Ursprung abweichen, die wahre und reine Liebe erkalten und bereitet ihr entweder eine vorzeitige H\u00f6lle, wenn der Wille in schwere S\u00fcnde f\u00e4llt, oder ein Fegefeuer bei l\u00e4sslicher S\u00fcnde.<br \/>\nDer menschliche Wille ist wie der Wundbrand f\u00fcr den Leib, der das Fleisch in St\u00fccke zerfallen l\u00e4sst und die menschliche Sch\u00f6nheit entstellt.<br \/>\nArm sind die Seelen ohne meinen G\u00f6ttlichen Willen, da nur Er allein die einigende Eigenschaft besitzt, die alles miteinander vereint \u2013 die Gedanken, W\u00fcnsche, Affekte, die Liebe und den Willen des Menschen, und seiner Seele die sch\u00f6ne einheitliche Form verleiht.<br \/>\nOhne meinen Willen jedoch will der Gedanke dies, der Wille jenes, das Verlangen das, die Liebe wieder anderes, sodass sie untereinander im Streit liegen, sich verwirren und spalten.<br \/>\nAch, ohne meinen Willen herrscht weder Friede noch Einigkeit! Es fehlt einer, der die getrennten Teile wieder zementiert und vereinigt und die Seele gegen alle auftretenden \u00dcbel stark macht.<br \/>\nDaher weint dein Jesus bitterlich \u00fcber das Ungl\u00fcck dieser Menschen \u2013 mehr als \u00fcber den Untergang Jerusalems, das gest\u00fcrzt wurde, weil es seinen Messias nicht anerkennen wollte und Ihn t\u00f6tete.<br \/>\nSo wird auch mein Wille verkannt, w\u00e4hrend Er doch in ihrer Mitte und in ihnen ist; sie machen aus ihren Seelen kleine verw\u00fcstete St\u00e4dte und n\u00f6tigen Mich, meine Drohung zu wiederholen, dass f\u00fcr sie \u201akein Stein auf dem anderen bleiben wird\u2018 (vgl. Lk. 19, 42-44); ohne meinen Willen sind sie n\u00e4mlich wie Zitadellen ohne K\u00f6nig und haben somit weder einen Besch\u00fctzer, noch einen Verteidiger, noch jemand, der ihnen die notwendige Nahrung reicht, um Gutes zu tun und nicht ins B\u00f6se verstrickt zu werden.<br \/>\nIch beweine ihr Los und bete, dass sie meinen Willen erkennen, Ihn lieben und Ihn herrschen lassen; und du bete gemeinsam mit Mir.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 5. M\u00e4rz 1933)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, wie schmerzt es Uns, das Gesch\u00f6pf nicht in unserem Willen leben zu sehen! Wenn es nicht in Ihm lebt, m\u00f6chte es Uns gleichsam in unserer himmlischen Heimat \u201averstecken\u2018 und will nicht, dass Wir gemeinsam mit ihm auf Erden leben. Unser Wille ist ihm eine Last, es flieht vor unserer Heiligkeit, verschlie\u00dft dem Licht die T\u00fcr und sucht die Finsternis.<br \/>\nDas arme Gesch\u00f6pf! Wenn es den eigenen Willen tut, wird es vor K\u00e4lte und Hunger sterben und kann sagen: &#8218;Der Himmel geh\u00f6rt mir nicht&#8216;. Die Menschen, die nicht in unserem Willen leben, leben als Verbannte auf Erden, ohne St\u00fctze, Schutz und Kraft: selbst das Gute verwandelt sich f\u00fcr sie in Bitternis, und gegebenenfalls sogar in Fehler.<br \/>\nDaher stellen diese unseren Kummer dar und unterdr\u00fccken st\u00e4ndig unsere Liebe. So gro\u00df ist die Liebe unseres Willens, dass jedes Wort oder jede Kenntnis, die Er \u00fcber sich selbst offenbart, nicht nur ein g\u00f6ttliches Leben von Ihm ist, sondern ein neues Leben, eines verschieden vom anderen, neu in der Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und Liebe.<br \/>\nDarum haben Wir so gro\u00dfes Wohlgefallen und sind voll festlicher Freude, wenn Wir verk\u00fcnden, was unser Wille ist, was Er im Umkreis (im Wirkungsfeld) des Gesch\u00f6pfes zu tun vermag und tun kann, und auf welch edlen, erhabenen, hohen Platz Er es in unserem g\u00f6ttlichen Scho\u00df stellen will.<br \/>\nIn der Tat, mit der Bekanntmachung unserer Willens tun Wir nichts anderes als neue g\u00f6ttliche Leben aus Uns hervorzubringen. Sobald die Seele diese [Leben] in Besitz nimmt, empfangen Wir von ihr unsere neue Liebe, unsere neue Sch\u00f6nheit, G\u00fcte, usw. O, wie sehr f\u00fchlen Wir Uns mittels unserer eigenen Leben verherrlicht und geliebt von der Seele, der Wir sie zu erkennen gegeben haben!<br \/>\nWenn Wir Uns also einer Seele zu erkennen geben, die Uns erkennen will, und Uns von ihr finden lassen, so ist dies der Akt, der Uns am meisten verherrlicht. Unsere Liebe findet jemanden, bei dem sie sich Erleichterung verschaffen und dem sie das geben kann, was Wir wollen.<br \/>\nWelchen Sinn h\u00e4tte es zudem, Menschen zu erschaffen, wenn Wir Uns nicht zu erkennen geben wollten? Es ist die Kenntnis, die Uns zur Seele hinabsteigen und sie bis zu Uns sich erheben l\u00e4sst.<br \/>\nWenn Wir also sehen, dass du dich nach tieferer Erkenntnis unseres Willens sehnst, bereite Ich dir unverz\u00fcglich die sch\u00f6nsten \u00dcberraschungen unseres allm\u00e4chtigen Fiat; aber nicht, um es dir blo\u00df mitzuteilen, sondern um dir die Wohltat zu schenken, die Wir dir zeigen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 4. April 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62668","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62668","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62668"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62668\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62668"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62668"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62668"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}