{"id":62711,"date":"2022-10-29T13:00:35","date_gmt":"2022-10-29T11:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/31-sonntag-im-jahreskreis-lk-191-10\/"},"modified":"2022-10-29T08:36:53","modified_gmt":"2022-10-29T06:36:53","slug":"31-sonntag-im-jahreskreis-lk-191-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/31-sonntag-im-jahreskreis-lk-191-10\/","title":{"rendered":"31. Sonntag im Jahreskreis (Lk 19,1-10)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt. 2Dort wohnte ein Mann namens Zach\u00e4us; er war der oberste Zollp\u00e4chter und war sehr reich. 3Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein.<br \/>\n4Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste. 5Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zach\u00e4us, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.<br \/>\n6Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. 7Als die Leute das sahen, emp\u00f6rten sie sich und sagten: Er ist bei einem S\u00fcnder eingekehrt. 8Zach\u00e4us aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die H\u00e4lfte meines Verm\u00f6gens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zur\u00fcck.<br \/>\n9Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. 10Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDort wohnte ein Mann namens Zach\u00e4us; er war der oberste Zollp\u00e4chter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei\u2026\u201c (Lk 19,2+3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen kam das Jesuskind, als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war. Ich erblickte Ihn so klein, als ob Er gerade geboren worden w\u00e4re und fragte Ihn: \u201eMein lieber Kleiner, was ist der Grund \u2013 wer lie\u00df Dich vom Himmel herabsteigen und so klein in der Welt geboren werden?\u201c<br \/>\nEr sagte: \u201eDer Grund daf\u00fcr war die Liebe. Nicht nur das, sondern meine Geburt in der Zeit war ein Erguss der Liebe der Heiligsten Dreifaltigkeit zu den Gesch\u00f6pfen. In einem Erguss der Liebe meiner Mutter wurde Ich aus ihrem Scho\u00df geboren, und in einem Erguss der Liebe werde Ich in den Seelen wiedergeboren, aber dieses Sich-Ergie\u00dfen wird vom Verlangen bewirkt: sobald die Seele Mich ersehnt, werde Ich empfangen.<br \/>\nJe mehr sie in dieser Sehnsucht voranschreitet, umso mehr wachse Ich in der Seele; wenn dieser Wunsch ihr ganzes Inneres erf\u00fcllt und sogar nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dft, dann werde Ich im ganzen Menschen wiedergeboren, d.h., in seinem Geist, in seinem Mund, in seinen Werken und Schritten.<br \/>\nAuf entgegengesetzte Weise vollzieht auch der Teufel seine Geburt in den Seelen: sobald die Seele das B\u00f6se zu ersehnen und zu w\u00fcnschen beginnt, wird der Teufel mit seinen verkehrten Werken empfangen, und wenn dieser Wunsch gen\u00e4hrt wird, w\u00e4chst der Teufel und f\u00fcllt das ganze Innere des Menschen mit den h\u00e4sslichsten und abscheulichsten Leidenschaften, sodass er schlie\u00dflich nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dft, indem der Mensch allen Lastern freie Bahn l\u00e4sst.<br \/>\nMeine Tochter, in wie vielen Seelen lebt der D\u00e4mon auf in diesen so \u00fcberaus traurigen Zeiten! Wenn die Menschen und D\u00e4monen die Macht dazu h\u00e4tten, dann h\u00e4tten sie meine Geburt in den Seelen vernichtet.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 24. Dezember 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u2026\u201cDoch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein\u201c (Lk 19,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setze meine gewohnte Hingabe an das G\u00f6ttliche FIAT fort. W\u00e4hrend ich seinen Akten folgte, sah ich eine Menge Leute, die alle von kleiner Gestalt waren \u2013 schlecht ern\u00e4hrt, kr\u00e4nklich, rachitisch und einige mit Wunden. In dieser Menge konnte man weder kindliche Frische, noch die Sch\u00f6nheit jugendlichen Alters, noch die W\u00fcrde des reifen Menschen entdecken.<br \/>\nSie erschienen wie eine Ansammlung von Leuten ohne Ordnung, nicht gut gen\u00e4hrt, ausgehungert, und wenn sie a\u00dfen, wurden sie nie satt. Wie viel Mitleid erregte diese gro\u00dfe Menge, welche fast die ganze Welt zu sein schien! Ich wusste nicht, wer sie waren, noch die Bedeutung ihres Wesens \u2013 dass niemand von ihnen zur rechten Statur herangewachsen war.<br \/>\nDa trat mein geliebter Jesus seufzend aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, welch ungl\u00fcckliche Menschenmenge! Diese sind nichts anderes als jene vielen, die das v\u00e4terliche Erbe verlassen haben, das ihnen ihr Himmlischer Vater gegeben hat.<br \/>\nArme Kinder, ohne v\u00e4terliches Erbe! Sie besitzen weder ihre L\u00e4ndereien, wo sie sicher leben k\u00f6nnten, noch haben sie genug Nahrung, um sich zu ern\u00e4hren, und sind gen\u00f6tigt, von Diebstahl und Raub und von substanzlosen Speisen zu leben. Daher ist es f\u00fcr sie recht schwierig, zur rechten Gestalt heranzuwachsen, da ihre Glieder nicht kr\u00e4ftig genug sind, um sich zu entwickeln.<br \/>\nSo sind sie rachitisch, schwach, am Verhungern, ohne je satt zu werden. Alles, was sie zu sich nehmen, ist ihrem Wachstum nicht zutr\u00e4glich, da es keine passenden und ihnen zugedachten Speisen sind, und auch nicht zu ihrem Erbe geh\u00f6ren.<br \/>\nMeine Tochter, das Erbe, das mein Himmlischer Vater diesen Menschen gegeben hatte, war mein G\u00f6ttlicher Wille. In Ihm sollten sie [ad\u00e4quate] Speise finden, um zur rechten Gestalt heranzuwachsen, balsamische Luft, um gesund und stark zu werden, und die ihrem Gesicht eine kindliche Frische, die Sch\u00f6nheit des Jugendalters und die W\u00fcrde eines reifen Menschen einpr\u00e4gen sollte.<br \/>\nNichts Gutes gab es in diesem Erbe, wor\u00fcber der Mensch nicht Besitzer sein sollte. Er sollte alle G\u00fcter, die er wollte, zu seiner Verf\u00fcgung haben, in der Seele und im Leib. Als der Mensch das Erbe meines G\u00f6ttlichen Willens verlie\u00df, fand er die Dinge nicht mehr zu seiner Verf\u00fcgung und war nicht mehr Herr, sondern Diener und gezwungen, von M\u00fchsalen zu leben. Wie kann er dann zur rechten Gestalt heranwachsen?<br \/>\nDeshalb erwarte Ich mit so viel Liebe die vielen, die in unserem Erbe des G\u00f6ttlichen FIAT leben sollen. Dieses Erbe wird Uns sch\u00f6ne Menschen mit richtigen Proportionen heranbilden, sch\u00f6n und frisch, die sich mit nahrhaften Speisen ern\u00e4hren, sodass sie stark und voll entwickelt sein werden und den ganzen Ruhm unseres sch\u00f6pferischen Werkes ausmachen.<br \/>\nUnser Kummer ist gro\u00df, wenn Wir diese ungl\u00fcckliche und entstellte Schar ansehen, und voll Schmerz wiederholen Wir: \u2018Ach, unser Werk kam nicht schwach aus unseren H\u00e4nden hervor, ohne Sch\u00f6nheit und Frische, sondern sein blo\u00dfer Anblick erf\u00fcllte Uns mit Liebe, ja entz\u00fcckte Uns, so sch\u00f6n war es.\u2019<br \/>\nBei diesen Worten schwillt unsere Liebe an, m\u00f6chte nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dfen und unseren G\u00f6ttlichen Willen auf den Weg senden, damit Er unter den Gesch\u00f6pfen herrsche und unser Werk so sch\u00f6n und grazi\u00f6s wiederherstelle, wie es aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorging.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 6. Januar 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist\u201c (Lk 19,9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich fuhr also fort, mich in den G\u00f6ttlichen Willen zu versenken und erweckte [Reue]Leid \u00fcber jede, meinem Jesus zugef\u00fcgte Beleidigung, vom ersten bis zum letzten Menschen, der auf die Erde kommen wird; w\u00e4hrend ich Reue erweckte, bat ich um Vergebung und sprach: \u201eMein Jesus, meine Liebe, es gen\u00fcgt mir nicht, Leid zu erwecken und Dich um Vergebung zu bitten, sondern ich m\u00f6chte gern jegliche S\u00fcnde vernichten, damit Du niemals mehr beleidigt wirst.\u201d<br \/>\nDa bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, Ich empfand einen besonderen Schmerz f\u00fcr jede S\u00fcnde, und \u00fcber meinem Schmerz hing die Vergebung f\u00fcr den S\u00fcnder.<br \/>\nDieser mein Schmerz ist nun in meinem Willen wie in der Schwebe und erwartet den S\u00fcnder, wenn er Mich beleidigt, damit, wenn er bereut, Mich beleidigt zu haben, mein Schmerz herabsteige, um sich gemeinsam mit dem seinen zu betr\u00fcben und ihm sogleich die Vergebung zu schenken. Doch wie viele beleidigen Mich und betr\u00fcben sich nicht dar\u00fcber? So bleiben mein Schmerz und meine Vergebung in meinem Willen in der Schwebe und wie isoliert.<br \/>\nDanke, meine Tochter, danke, dass du in meinen Willen kommst, um meinem Schmerz und meiner Vergebung Gesellschaft zu leisten; fahre nur fort, in meinem Willen umherzugehen, mache dir meinen Schmerz zu eigen und rufe bei jeder Beleidigung aus: \u201eSchmerz! Vergebung!\u201c, damit Ich nicht allein bin, der die Betr\u00fcbnis empfindet und die Vergebung erfleht, sondern die Gesellschaft der kleinen Tochter meines Willens habe, die sich mit Mir betr\u00fcbt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21. Oktober 1925)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62711","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62711"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62711\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}