{"id":62820,"date":"2022-11-05T13:00:27","date_gmt":"2022-11-05T12:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/32-sonntag-im-jahreskreis-lk-2027-38\/"},"modified":"2022-11-07T13:19:43","modified_gmt":"2022-11-07T12:19:43","slug":"32-sonntag-im-jahreskreis-lk-2027-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/32-sonntag-im-jahreskreis-lk-2027-38\/","title":{"rendered":"32. Sonntag im Jahreskreis (Lk 20,27-38)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27In jener Zeit kamen einige von den Sadduz\u00e4ern, die die Auferstehung leugnen, zu Jesus und fragten ihn: 28Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterl\u00e4sst, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.<br \/>\n29Nun lebten einmal sieben Br\u00fcder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos. 30Da nahm sie der zweite, 31danach der dritte, und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterlie\u00dfen keine Kinder, als sie starben. 32Schlie\u00dflich starb auch die Frau. 33Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.<br \/>\n34Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen. 35Die aber, die Gott f\u00fcr w\u00fcrdig h\u00e4lt, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten. 36Sie k\u00f6nnen auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu S\u00f6hnen Gottes geworden sind.<br \/>\n37Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt. 38Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn f\u00fcr ihn sind alle lebendig.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit kamen einige von den Sadduz\u00e4ern, die die Auferstehung leugnen\u2026\u201c (Lk 20,27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach betrachtete ich die Auferstehung unseres Herrn, und Er kehrte wieder zur\u00fcck und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Meine Tochter, meine Auferstehung vervollst\u00e4ndigte, besiegelte, und stellte Mir alle Ehren wieder her.<br \/>\nSie rief alle meine Werke zum Leben, die Ich im Laufe meines Lebens auf Erden vollbracht hatte, und formte den Keim der Auferstehung der Seelen, bis hin zu den K\u00f6rpern beim Allgemeinen Gericht. Ohne meine Auferstehung w\u00e4re also meine Erl\u00f6sung unvollst\u00e4ndig gewesen, und meine sch\u00f6nsten Werke w\u00e4ren begraben worden.<br \/>\nSo ist es auch mit der Seele: wenn sie nicht g\u00e4nzlich in meinem Willen aufersteht, bleiben alle ihre Werke unvollst\u00e4ndig. Wenn sich K\u00e4lte in den g\u00f6ttlichen Dingen einschleicht, Leidenschaften sie bedr\u00fccken und Laster sie tyrannisieren, werden sie das Grab f\u00fcr die Seele bilden.<br \/>\nDa n\u00e4mlich das Leben meines Willens fehlt, fehlt jener, der das g\u00f6ttliche Feuer wiederaufleben l\u00e4sst, fehlt jener, der mit einem einzigen Schlag alle Leidenschaften ert\u00f6tet und alle Tugenden aufleben l\u00e4sst.<br \/>\nMein Wille ist mehr als die Sonne, die alles \u00fcberstrahlt, alles fruchtbar macht, alles in Licht verwandelt und die Seele ganz in Gott auferstehen l\u00e4sst.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 4. April 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Indessen dachte ich mir: \u201aDas Kommen des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens scheint mir unm\u00f6glich. Wie kann es kommen, wenn die \u00dcbel auf erschreckende Weise \u00fcberhandnehmen?\u2019 Diese Worte aber erregten den Unmut meines s\u00fc\u00dfen Jesus, und Er sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, wenn du daran zweifelst, glaubst du nicht an meine Macht und erkennst sie nicht an, die doch keine Grenzen hat und alles kann, wenn Ich es will. Du sollst wissen, dass Wir bei der Erschaffung des Menschen unser Leben in ihn legten, er war unsere Wohnst\u00e4tte.<br \/>\nWenn Wir nun dieses unser Leben nicht mit seiner Zierde und Herrschaft, mit unserem vollen Triumph in Sicherheit bringen, indem Wir dem Menschen bekanntmachen, dass Wir in dieser Wohnung leben, und er sich geehrt f\u00fchlen m\u00f6ge, von einem Gott beherrscht und bewohnt zu sein; wenn Wir also das nicht tun, bedeutet dies, dass unsere Macht begrenzt, ihr Verm\u00f6gen nicht unendlich ist.<br \/>\nWer nicht die Macht hat, sich selbst zu retten, kann noch viel weniger die anderen retten. Vielmehr dient aber das wahre Gute, die grenzenlose Macht zuerst dazu, sich selbst zu retten und dann flie\u00dft sie in die anderen \u00fcber. Nun, als Ich auf die Erde kam, um zu leiden und zu sterben, wollte Ich den Menschen, d.h. meine Wohnst\u00e4tte, in Sicherheit bringen.<br \/>\nW\u00fcrde es nicht auch dir befremdlich scheinen, dass, w\u00e4hrend Ich die Wohnung in Sicherheit brachte, Ich als ihr Besitzer und Bewohner, ohne seine Rechte, ohne Herrschaft und unverm\u00f6gend sein sollte, Mich selbst in Sicherheit zu bringen? Ach nein, nein, meine Tochter! Dies w\u00e4re absurd und gegen die Ordnung unserer unendlichen Weisheit gewesen.<br \/>\nDie Erl\u00f6sung und das Reich meines Willens sind ganz eins und unzertrennlich miteinander verbunden. Mein Kommen auf die Erde bewirkte die Erl\u00f6sung des Menschen und sollte zugleich das Reich meines Willens errichten, damit Ich Mich selbst rette und Mir meine Rechte wieder nehme, die Mir als Sch\u00f6pfer mit Recht geb\u00fchren.<br \/>\nIch unterwarf Mich in der Erl\u00f6sung so vielen Dem\u00fctigungen, unerh\u00f6rten Leiden, ja sogar dem Kreuzestod und unterzog Mich allem, um meine Wohnung in Sicherheit zu bringen und die ganze Pracht, Sch\u00f6nheit und Herrlichkeit wiederherzustellen, mit der Ich sie errichtet hatte, damit sie von neuem Meiner w\u00fcrdig sei. \u2013 Als nun alles zu Ende schien und meine Feinde Genugtuung \u00fcber meinen Tod empfanden, da rief meine grenzenlose Macht meine Menschheit wieder zum Leben.<br \/>\nUnd mit der Auferstehung erstand alles zugleich mit Mir wieder auf: die Gesch\u00f6pfe, meine Leiden und die G\u00fcter, die Ich f\u00fcr sie erworben hatte. Wie meine Menschheit \u00fcber den Tod triumphierte, so erstand auch mein Wille wieder auf und triumphierte in den Seelen, in denen Er sein Reich erwartet.<br \/>\nW\u00e4re meine Menschheit nicht auferstanden und h\u00e4tte Ich diese Macht nicht besessen, so w\u00e4re die Erl\u00f6sung gescheitert und man h\u00e4tte daran zweifeln k\u00f6nnen, ob es das Werk eines Gottes w\u00e4re. Es war meine Auferstehung, die zu erkennen gab, wer Ich war, und die alle Sch\u00e4tze besiegelte, die auf Erden zu bringen Ich gekommen war.<br \/>\nSo wird mein G\u00f6ttlicher Wille das doppelte Siegel sein, die \u00dcbertragung seines Reiches, das meine Menschheit besa\u00df, in die Seelen; zumal Ich ja f\u00fcr die Seelen dieses Reich meines G\u00f6ttlichen Willens in meiner Menschheit gebildet hatte. Warum also sollte Ich es ihnen nicht gew\u00e4hren? Es ist h\u00f6chstens eine Frage der Zeit, doch f\u00fcr Uns sind die Zeiten wie ein einziger Punkt.<br \/>\nUnsere Macht wird so gro\u00dfe Wunder wirken und den Menschen mit neuen Gnaden, neuer Liebe und neuem Licht \u00fcberh\u00e4ufen, dass unsere Wohnst\u00e4tten Uns erkennen und Uns freiwillig und spontan die Herrschaft \u00fcberlassen werden. Dann wird unser Leben mit seinen vollen Rechten im Menschen sichergestellt sein.<br \/>\nMit der Zeit wirst du sehen, was meine Macht zu tun vermag und tun kann, wie sie alles zu erobern versteht und die verstocktesten Rebellen \u00fcberw\u00e4ltigen kann. Wer kann je meiner Macht widerstehen? Mit einem einzigen Hauch werfe Ich alles nieder, vernichte und stelle alles wieder her, wie es Mir am besten gef\u00e4llt.<br \/>\nBete daher und lass deinen st\u00e4ndigen Ruf erschallen: \u201aEs komme das Reich deines Fiat, und dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.\u2019\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 31. Mai 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201e\u2026 F\u00fcr ihn sind alle lebendig\u201c (Lk 20,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fahre in meinem gewohnten Zustand fort, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus l\u00e4sst sich fl\u00fcchtig sehen, oder Er sagt ein Wort und entschwindet, oder er verbirgt sich in meinem Inneren. Ich erinnere mich, dass Er eines Tages sagte:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, Ich bin der Mittelpunkt, und die ganze Sch\u00f6pfung empf\u00e4ngt von diesem Zentrum Leben; so bin Ich also das Leben jedes Gedankens, jedes Wortes, jeder Handlung, von allem, aber die Gesch\u00f6pfe ben\u00fctzen dieses Leben, das Ich ihnen gebe, um daraus eine Gelegenheit zu ergreifen, Mich zu beleidigen; Ich gebe Leben, und sie w\u00fcrden, wenn sie k\u00f6nnten, Mir den Tod geben.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 3. August 1916)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ganz im G\u00f6ttlichen Wollen verloren und sagte zu meinem Jesus: \u201eAch, ich bitte Dich, lasse mich niemals aus deinem Heiligsten Willen hinausgehen, gib, dass ich stets in diesem deinem liebensw\u00fcrdigen Wollen denke, spreche, wirke und liebe!\u201d<br \/>\nNun, w\u00e4hrend ich dies sagte, f\u00fchlte ich mich von einem ganz reinen Licht umgeben und erblickte sodann Jesus, mein h\u00f6chstes und einziges Gut, der zu mir sagte: \u201eMeine geliebte Tochter, Ich liebe diese in meinem Willen verrichteten Akte so sehr, dass, sobald die Seele in Ihn eintritt, um zu wirken, der Schatten meines Lichtes sie umgibt und Ich eilends bewirke, dass mein und ihr Akt einen einzigen bilden.<br \/>\nUnd da Ich der erste Akt der ganzen Sch\u00f6pfung bin, w\u00e4ren ohne meine erste Bewegung alle geschaffenen Dinge gel\u00e4hmt, kraftlos und zur geringsten Bewegung unf\u00e4hig. Das Leben liegt in der Bewegung, ohne sie ist alles tot; so bin Ich die erste Bewegung und verleihe allen anderen Bewegungen Leben und Eignung, sodass sich die Sch\u00f6pfung auf meinen prim\u00e4ren Ansto\u00df hin in Umlauf setzt.<br \/>\nEs ist wie bei einer Maschine: sobald die erste Bewegung des Hauptrades angesto\u00dfen wird, beginnen sich alle anderen R\u00e4dchen zu drehen. Du siehst also, dass eine Seele, die in meinem Willen wirkt, sich fast von Natur aus in meiner prim\u00e4ren Bewegung bewegt, und in meiner Bewegung handelnd, kommt sie so weit, dass sie sich in der Bewegung aller Gesch\u00f6pfe befindet und darin wirkt.<br \/>\nUnd Ich sehe und sp\u00fcre das Gesch\u00f6pf, das in meiner eigenen Bewegung und den Bewegungen aller Gesch\u00f6pfe flie\u00dft, und Mir dadurch in all seinen Bewegungen so viele g\u00f6ttliche Akte darbringt, wie viele beleidigende Akte alle anderen Menschen begehen, und zwar nur deshalb, weil es in meiner prim\u00e4ren Bewegung gewirkt hat.<br \/>\nDaher kann Ich behaupten, dass eine Seele, die in meinem Wollen lebt, Mir f\u00fcr alle Ersatz leistet, Mich vor allen verteidigt und meine Bewegung, d.h., mein eigenes Leben, in Sicherheit bringt. Siehe, deswegen ist das Wirken in meinem Willen das Wunder der Wunder, doch ohne L\u00e4rm und ohne menschlichen Applaus.<br \/>\nUnd dennoch ist es mein wahrer Triumph \u00fcber die ganze Sch\u00f6pfung, und da er ganz g\u00f6ttlich ist, bleibt das Menschliche stumm und findet keine angemessenen Worte des Beifalls f\u00fcr den Triumph meines H\u00f6chsten Willens.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 9. April 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62820","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62820"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62820\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}