{"id":62866,"date":"2025-11-10T21:00:19","date_gmt":"2025-11-10T20:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-32-woche-im-jahreskreis-lk-177-10\/"},"modified":"2025-11-10T22:19:20","modified_gmt":"2025-11-10T21:19:20","slug":"dienstag-der-32-woche-im-jahreskreis-lk-177-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-32-woche-im-jahreskreis-lk-177-10\/","title":{"rendered":"Dienstag der 32. Woche im Jahreskreis (Lk 17,7-10)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7In jener Zeit sprach Jesus: Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pfl\u00fcgt oder das Vieh h\u00fctet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? 8Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, g\u00fcrte dich, und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.<br \/>\n9Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? 10So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unn\u00fctze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unn\u00fctze Sklaven\u201c (Lk 17, 10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte gerade meine gewohnten Akte im H\u00f6chsten Wollen und dachte mir: \u201eIst es m\u00f6glich, dass die vielen Heiligen des Alten Testaments, die sich so sehr in ihrer Wundermacht auszeichneten, wie ein Moses, ein Elias und die vielen Propheten und Heiligen nach dem Kommen unseres Herrn, die durch ihre Tugenden und Gro\u00dftaten so wunderbar waren, dennoch keiner von ihnen das Reich des G\u00f6ttlichen Willens besessen und in der Einheit seines Lichtes gelebt hat? Das scheint unglaublich.\u201c<br \/>\nAls ich dies erwog, trat mein s\u00fc\u00dfer Jesus aus meinem Inneren heraus, dr\u00fcckte mich an sich und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, dennoch ist es wahr, dass bis jetzt niemand das Reich meines Willens besessen noch die ganze F\u00fclle der Einheit des Lichtes genossen hat, das Er enth\u00e4lt.<br \/>\nDies ist es n\u00e4mlich, was Mich am meisten interessiert und am meisten verherrlicht und was sogar alle g\u00f6ttlichen Rechte in Sicherheit bringen, das Werk der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung vervollst\u00e4ndigen und zudem den Gesch\u00f6pfen die gr\u00f6\u00dfte Wohltat bringen wird, die es im Himmel und auf Erden geben kann.<br \/>\nWenn dies also schon [in einem Heiligen] gewesen w\u00e4re, dann h\u00e4tte Ich dies auf eine Art getan, dass Ich es bekannt gemacht h\u00e4tte. Wie Ich die vielen Tugenden und Wunder meiner Heiligen bekannt machte, so h\u00e4tte Ich die Seele bekannt gemacht, die das Reich meines Willens besessen hat, das Mir so sehr am Herzen liegt, um es an die anderen weiterzugeben, damit diese die Seele nachahmen, die es besessen hat.<br \/>\nNun, die Heiligen des Alten Testamentes waren in derselben Lage wie Adam, dem der G\u00f6ttliche Wiederhersteller fehlte, Der, w\u00e4hrend er den menschlichen und den G\u00f6ttlichen Willen festigen sollte, auf g\u00f6ttliche Weise die Schuld des schuldig gewordenen Menschen abzahlen musste.<br \/>\nJedoch nahmen sowohl die Heiligen der Antike wie auch die modernen, ebenso viel von meinem Willen, wie sie von Ihm erkannten. Die Wunder selbst, die sie wirkten, waren kleine Partikel der Macht meines Willens, die ihnen mitgeteilt worden war.<br \/>\nSo haben alle meine Heiligen, einige unter seinem Schatten, andere in den Widerspiegelungen seines Lichtes gelebt, andere seiner Macht ergeben, wieder andere in den Ordnungen seiner Befehle, denn es gibt keine Heiligkeit ohne meinen Willen.<br \/>\nDoch sie haben von Ihm [nur] jenes Wenige besessen, das sie kannten und nicht mehr, denn erst wenn man ein Gut erkennt, dann ersehnt man es und erlangt seinen Besitz. Niemand besitzt ein Gut oder ein Eigentum, ohne es zu kennen.<br \/>\nAngenommen, er besitzt es, kennt es aber nicht \u2013 dann ist dieses Gut f\u00fcr ihn wie tot, da die lebendige Kenntnis fehlt. Nun, da mein Wille das Gr\u00f6\u00dfte ist, alles umschlie\u00dft und alle Dinge, vom gr\u00f6\u00dften bis zum kleinsten, Ihm gegen\u00fcber gleichsam verschwinden, m\u00fcsste man \u00fcber meinen Willen so viel wissen, dass es alles, was man \u00fcber die Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung, die Tugenden und alle Wissenschaften kennt, \u00fcbertrifft.<br \/>\nMein Wille sollte ein Buch f\u00fcr jeden Schritt, f\u00fcr jeden Akt, f\u00fcr jedes geschaffene Ding sein, sodass die ganze Erde voller B\u00fccher und Kenntnisse w\u00e4re, die das Reich meines Willens betreffen, dass es die Zahl der erschaffenen Dinge \u00fcbersteigt.<br \/>\nNun, wo sind diese B\u00fccher? Kein Buch ist bekannt, kaum einige Worte kennt man \u00fcber Ihn, w\u00e4hrend Er am Ursprung einer jeden Kenntnis und von allem stehen m\u00fcsste.<br \/>\nDa Er n\u00e4mlich das Leben eines jeden Dinges ist, sollte Er \u00fcber allem stehen, wie das Bild des K\u00f6nigs in der W\u00e4hrung eingepr\u00e4gt ist, die im Reich in Umlauf ist, wie das Licht der Sonne, das \u00fcber jeder Pflanze strahlt, um ihr das Leben mitzuteilen, wie das Wasser, das den Durst der brennenden Lippen l\u00f6scht, wie eine Speise, die den Hunger nach langem Fasten stillt.<br \/>\nAlles m\u00fcsste von den Kenntnissen \u00fcber meinen Willen erf\u00fcllt sein, und wenn dies nicht der Fall ist, ist dies ein Zeichen, dass das Reich meines Willens nicht bekannt und somit nicht besessen wird.<br \/>\nK\u00f6nntest du Mir etwa einen Heiligen nennen, der behauptet hat, dieses Reich zu besitzen und die Einheit des Lichtes des H\u00f6chsten Willens? Sicher nicht. Ich selbst habe wenig dar\u00fcber gesprochen.<br \/>\nDas Reich meines Willens nun ist der h\u00f6chste Punkt, der Gott und der \u00c4hnlichkeit mit Ihm am meisten nahekommt. H\u00e4tte Ich nun ausgedehnter \u00fcber dieses Reich sprechen wollen und bekundet, dass Ich es im Menschen errichten wolle so wie der unschuldige Adam es besa\u00df, dann w\u00e4ren alle, da der Fall Adams noch frisch war, entmutigt gewesen, h\u00e4tten Mir den R\u00fccken zugekehrt und gesagt: \u201eWenn der unschuldige Adam es sich nicht zutraute noch die Best\u00e4ndigkeit besa\u00df, in diesem heiligen Reich zu leben, so dass er selbst und alle Generationen ins Elend, in die Leidenschaften und nicht wiedergutzumachende \u00dcbel st\u00fcrzten, wie k\u00f6nnen wir, die wir schuldig sind, in einem so heiligen Reich leben?<br \/>\nSch\u00f6n ist es, ja, doch wir m\u00fcssen feststellen, dass es nicht f\u00fcr uns ist.\u201d<br \/>\nNicht nur das, sondern weil mein Wille das Erhabenste ist, brauchte man dazu die Wege, die Transportmittel, die Treppen, die schicklichen Kleider, die angemessenen Speisen, um in diesem Reich wohnen zu k\u00f6nnen. Nun, mein Kommen auf die Erde diente dazu, all dies bereitzustellen.<br \/>\nSo waren jedes meiner Worte, jedes Werk, Leid, Gebet, Beispiel, jedes eingesetzte Sakrament, Wege, die Ich bildete, Transportmittel, um sie rascher dorthin gelangen zu lassen, Treppen, um sie aufsteigen zu lassen.<br \/>\nMan kann sagen, dass Ich ihnen die Kleider meiner Menschheit gab, die ger\u00f6tet waren von meinem Blut, damit sie in diesem so heiligen Reich meines Willens geziemend gekleidet seien, von dem die unerschaffene Weisheit bei der Sch\u00f6pfung beschlossen hat, es dem Menschen als Erbe zu geben.<br \/>\nWenn Ich also auch wenig dar\u00fcber gesprochen habe \u2013 denn wenn Ich rede, spreche Ich zu bestimmter Zeit und gewissen Umst\u00e4nden, da die Notwendigkeit und der Nutzen des Gutes, das mein Wort enth\u00e4lt, in ihm eingeschlossen werden soll \u2013 so schuf Ich, anstatt zu sprechen, die Taten, und behielt Mir vor, zu dir \u00fcber das Reich meines Willens zu sprechen.<br \/>\nNun, wie konnten sie es besitzen ohne eine volle Kenntnis dar\u00fcber zu haben? Andererseits sollst du dies wissen: alles, was Ich dir \u00fcber Ihn mitgeteilt habe \u2013 seine Wunder, seine G\u00fcter, was f\u00fcr die Seele zu tun angebracht ist, um sich in diesem Reich festigen zu k\u00f6nnen, mein ausdr\u00fccklicher Wille, dass der Mensch in mein Reich zur\u00fcckkehrt, und wie Ich alles, die Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung gemacht habe, damit der Mensch in den Besitz meines verlorenen Reiches eintrete \u2013 sind Bande der \u00dcbermittlung.<br \/>\nEs sind T\u00fcren, damit Er eintrete, Geschenke, die Ich mache, Gesetze und Belehrungen, wie man in ihm lebt, Intelligenz, um ihnen das Gut, das sie besitzen, verst\u00e4ndlich zu machen und damit sie es sch\u00e4tzen.<br \/>\nWenn all das fehlte, wie konnten sie dieses Reich meines Willens besitzen? Es w\u00e4re, wie wenn eine Person in ein anderes Reich ziehen und dort leben wollte, ohne Pass, ohne die Gesetze, noch die Lebensweise, noch die Mundart zu kennen.<br \/>\nDer arme Mensch, der Eintritt w\u00fcrde ihm verwehrt, und wenn er so [als Eindringling] hineingelangt, w\u00fcrde er sich in so gro\u00dfer Verlegenheit befinden, dass er selbst gerne dieses Reich verlassen w\u00fcrde, \u00fcber das er nichts wei\u00df.<br \/>\nNun, meine Tochter, scheint es dir nicht leichter, ermutigender, der menschlichen Natur naheliegender, dass sie ins Reich meines Willens \u00fcbergehen, nachdem sie das Reich der Erl\u00f6sung kennengelernt haben?<br \/>\nIm Reich der Erl\u00f6sung k\u00f6nnen n\u00e4mlich die Blinden, Kr\u00fcppel und Kranken geheilt werden, da keine Blinden [und Kranken] ins Reich meines Willens gelangen, sondern [in Ihm sind] alle aufrecht und in bl\u00fchender Gesundheit.<br \/>\nZudem finden sie alle m\u00f6glichen Mittel im Reich der Erl\u00f6sung und sogar den Pass meines Leidens und meines Todes, um ins Reich meines Willens \u00fcberzugehen, und entschlie\u00dfen sich, bewegt vom Anblick eines so gro\u00dfen Schatzes, dieses Reich in Besitz zu nehmen.<br \/>\nSei daher aufmerksam und wolle die G\u00fcter in diesem Reich meines Willens, weder einschr\u00e4nken noch mindern; dies geschieht n\u00e4mlich, wenn du nicht alles kundtust, was Ich dich wissen lasse, denn die Kenntnis ist Tr\u00e4gerin der Gabe.<br \/>\nWenn Ich jetzt \u00fcberreichliche Kenntnissen \u00fcber meinen Willen gebe, so sind dies Geschenke, die Ich mache, und in diesen Gaben lege Ich das Mehr oder Weniger fest, das Ich ins Reich meines Willens lege, zum Wohl derer, die es besitzen sollen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 1. Juli 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, welch s\u00fc\u00dfe Erinnerung ist [f\u00fcr Uns] die Erschaffung des Menschen! Er war gl\u00fccklich und Wir auch. Wir empfanden die Frucht der Gl\u00fcckseligkeit unseres Werkes und genossen es so sehr, ihn zu lieben und wieder geliebt zu werden!<br \/>\nUnser G\u00f6ttlicher Wille bewahrte ihn f\u00fcr Uns frisch und sch\u00f6n. Er brachte Uns den Menschen in seinen Armen aus Licht und lie\u00df Uns die Sch\u00f6nheit des von Uns erschaffenen Werkes betrachten \u2013 unseren teuren Sohn.<br \/>\nAls Sohn hielten Wir ihn in unserem Haus, in unseren grenzenlosen G\u00fctern, und folglich war er als Sohn auch der herrschende Besitzer. Jenen, den Wir so liebten und der Uns so liebte, nicht Herrn sein zu lassen \u2013 dies h\u00e4tte der Natur unserer Liebe widersprochen.<br \/>\nIn der wahren Liebe gibt es kein Dein und Mein, sondern man hat alles [als] gemeinsam[en Besitz]. Zudem f\u00fcgte es Uns keinerlei Schaden zu, wenn Wir ihn als Besitzer handeln lie\u00dfen, sondern machte Uns fr\u00f6hlich, brachte Uns zum L\u00e4cheln, unterhielt Uns und bereitete Uns die sch\u00f6nen \u00dcberraschungen an unseren eigenen G\u00fctern.<br \/>\nWarum sollte er \u00fcberdies nicht Herr sein, da er doch unseren G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, der \u00fcber alles Herr ist und alles beherrscht? H\u00e4tten Wir den Menschen nicht zum Herrn gemacht, so h\u00e4tten Wir unseren eigenen Willen unfrei machen (\u201azu Diensten\u2018 stellen) m\u00fcssen \u2013 was nicht sein kann \u2013 denn wo Er regiert, existiert keine Dienerschaft, sondern alles ist Herrschaft (Eigent\u00fcmerschaft).<br \/>\nSolange daher der Mensch in unserem G\u00f6ttlichen Fiat lebte, kannte er keine Knechtschaft. Erst als er durch die S\u00fcnde aus unserem G\u00f6ttlichen Willen hinaustrat, verlor er die Herrschaft und degradierte sich zur Knechtschaft.<br \/>\nWelch gro\u00dfe Ver\u00e4nderung \u2013 vom Sohn zum Knecht! Er verwirkte die Befehlsgewalt \u00fcber die geschaffenen Dinge und wurde zum Diener von allem. Der Mensch f\u00fchlte sich mit dem R\u00fcckzug aus unserem G\u00f6ttlichen Fiat bis in die Grundfesten ersch\u00fcttert und nahm seine eigene Person als schwankend (wankelm\u00fctig) wahr.<br \/>\nEr erfuhr, was Schwachheit bedeutet und f\u00fchlte sich als Diener der Leidenschaften, die ihn mit Scham vor sich selbst erf\u00fcllten und verlor schlie\u00dflich seine Herrschaft. Kraft, Licht, Gnade und Friede waren also nicht mehr wie fr\u00fcher in seiner Macht, sondern er musste sie mit Tr\u00e4nen und Gebeten von seinem Sch\u00f6pfer erbetteln.<br \/>\nSiehst du also, was es bedeutet, in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu leben? Es bedeutet, Herr zu sein; und Diener ist, wer seinen eigenen Willen tut.\u201d<br \/>\nDiese Worte Jesu \u00fcberraschten mich und ich sagte zu Ihm: \u201eMeine Liebe, wie tr\u00f6stlich es auch ist, Dich \u00fcber deinen G\u00f6ttlichen Willen sprechen zu h\u00f6ren, so schmerzt es ebenso, vom \u00dcbel des menschlichen Willens zu vernehmen.\u201d<br \/>\nJesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, Ich muss dir \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat erz\u00e4hlen, was als Einladung und Lockmittel dienen wird, um mit lieblichen, sanften und starken Stimmen alle zum Leben im Palast meines G\u00f6ttlichen Willens zu berufen, damit sie nicht mehr Sklaven, sondern Herren seien.<br \/>\nIn gleicher Weise muss Ich aber zu dir auch \u00fcber die \u00dcbel des menschlichen Willens sprechen, weil Ich dem Menschen den freien Willen nie nehmen werde.<br \/>\nDarum muss Ich im Reich meines G\u00f6ttlichen Willens die W\u00e4chter und edlen Wachtposten aufstellen, die die Gesch\u00f6pfe bewachen. Sie sollen ihnen das gro\u00dfe Ungl\u00fcck des menschlichen Willens aufzeigen, damit sie wachsam seien, und ihren Willen verabscheuend, die Gl\u00fcckseligkeit und Herrschaft lieben, die ihnen mein G\u00f6ttlicher Wille schenkt.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 26. Februar 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte meine Runden in der Sch\u00f6pfung, um den Akten des G\u00f6ttlichen Willens nachzufolgen, die Er in ihr tat. Wie viele \u00dcberraschungen gab es da! Jedes erschaffene Ding enthielt eine so gro\u00dfe Gl\u00fcckseligkeit, um damit alles und alle gl\u00fccklich machen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDa sprach mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, als Er mich so erstaunt sah, voller G\u00fcte zu mir: \u201eMeine Tochter, unser H\u00f6chstes Sein besitzt die Quelle der Gl\u00fcckseligkeit, daher konnten aus Uns keine Dinge oder Wesen hervorgehen, die nicht gl\u00fccklich w\u00e4ren.<br \/>\nSo besitzt die ganze Sch\u00f6pfung eine solche F\u00fclle an Gl\u00fcck, dass sie der ganzen Erde vollkommenes irdisches Gl\u00fcck schenken kann. Daher erfreute sich Adam der F\u00fclle des Gl\u00fccks, alle Dinge lie\u00dfen Str\u00f6me von Freuden und Wonnen auf ihn herabregnen.<br \/>\nIn seinem Inneren schloss er, da er meinen Willen besa\u00df, Meere der Befriedigung, der Seligkeiten und endlosen Freuden ein. F\u00fcr ihn war innen und au\u00dfen alles Gl\u00fcckseligkeit. Als er s\u00fcndigte und sich meinem Willen entzog, trennte sich die Freude von ihm.<br \/>\nAlle geschaffenen Dinge zogen die Freuden, die sie in sich bargen, in ihren Scho\u00df zur\u00fcck und gaben dem Menschen nur [mehr] die n\u00f6tigen Mittel, nicht wie einem Eigent\u00fcmer, sondern wie einem undankbaren Diener. Du siehst also, dass die Ungl\u00fcckseligkeit weder aus Uns hervorging, noch Wir sie geben konnten, da Wir keine besa\u00dfen; und was man nicht hat, kann man unm\u00f6glich geben.<br \/>\nSo war es die S\u00fcnde, die im Menschen den Samen des Ungl\u00fccks, des Schmerzes und aller \u00dcbel s\u00e4te, die ihn innerlich und \u00e4u\u00dferlich umgeben. Als dann die Himmlische Herrin auf die Erde kam und danach meine Heiligste Menschheit, begann die ganze Sch\u00f6pfung zu feiern, l\u00e4chelte Uns vor Freude zu und begann erneut, auf Uns Freuden und Gl\u00fcck herabstr\u00f6men zu lassen.<br \/>\nAls Wir ins Freie traten, liefen die geschaffenen Dinge Uns entgegen, verneigten sich und lie\u00dfen \u00fcber Uns Freuden und Gl\u00fcck herabkommen. Die Sonne schenkte Uns die Wonnen ihres Lichtes, erfreute unseren Blick mit ihren mannigfaltigen Farben, gab Uns voll Freude die K\u00fcsse ihrer Liebe, die sie besa\u00df und breitete sich ehrf\u00fcrchtig in Anbetung unter unseren Schritten aus.<br \/>\nDer Wind regnete auf Uns die Freuden seiner Frische und entfernte mit seinen Windst\u00f6\u00dfen von Uns die faulige Luft so vieler S\u00fcnden. Die V\u00f6gel umgaben Uns, um Uns mit ihren Trillern und Liedern zu erfreuen. Wie viel sch\u00f6ne Musik machten sie Uns, sodass Ich ihnen sogar befehlen musste, sich von Mir zu entfernen und in die Luft aufzufliegen, um ihrem Sch\u00f6pfer zu huldigen!<br \/>\nDie Erde erbl\u00fchte unter meinen Schritten, um Mich mit ihrem gro\u00dfen Blumenschmuck zu erfreuen, und als Ich ihr befahl, Mir keine derartige Bezeigung zu machen, gehorchte sie Mir.<br \/>\nDie Luft brachte Mir die Freuden unseres allm\u00e4chtigen Atems \u2013 denn wenn der Mensch atmete, dann schenkten Wir ihm Leben, indem Wir ihn mit g\u00f6ttlichen Freuden und Wonnen \u00fcberh\u00e4uften; wenn Ich atmete, f\u00fchlte Ich unsere Freuden und Wonnen erneuert, die Wir bei der Erschaffung des Menschen erfuhren.<br \/>\nSo gab es keine geschaffenen Dinge, die nicht die Freuden, die sie besa\u00dfen, ausstr\u00f6men lassen wollten, nicht nur um Mich zu begl\u00fccken, sondern um Mir als ihrem Sch\u00f6pfer Huldigung und Ehre darzubringen.<br \/>\nIch opferte sie meinem Vater im Himmel auf, um Ihm die Herrlichkeit, Ehre, Huldigung und Liebe f\u00fcr so viel Pracht und wunderbare Werke zu geben, die Wir in der Sch\u00f6pfung aus Liebe zum Menschen vollbracht hatten.<br \/>\nNun, meine Tochter, diese Freuden in den geschaffenen Dingen existieren immer noch. Wie die Sch\u00f6pfung von Uns mit solchem Glanz, solcher Pracht und mit der F\u00fclle des Gl\u00fccks gemacht wurde, so hat sie nichts verloren. Wir warten n\u00e4mlich auf unsere Kinder, die S\u00f6hne und T\u00f6chter unseres Willens, die mit Recht die Freuden und irdische Gl\u00fcckseligkeit genie\u00dfen werden, welche die ganze Sch\u00f6pfung besitzt.<br \/>\nIch k\u00f6nnte sagen, dass sie aus Liebe zu diesen immer noch existiert, und die Menschen \u2013 wenn auch nicht die F\u00fclle des Gl\u00fccks \u2013 so doch wenigstens die lebensnotwendigen Dinge genie\u00dfen.<br \/>\nDass die Sch\u00f6pfung nach so viel menschlicher Undankbarkeit und so vielen schaudererregenden S\u00fcnden immer noch existiert, spricht von der Gewissheit des Reiches meines Willens auf Erden; es wird n\u00e4mlich der Mensch, der meinen Willen besitzt, sich bef\u00e4higen, die Freuden der Sch\u00f6pfung zu empfangen und Uns die Herrlichkeit, Liebe und Vergeltung f\u00fcr all das darzubringen, was Wir f\u00fcr ihn getan haben.<br \/>\nEr wird f\u00e4hig werden, alles m\u00f6gliche und vorstellbare Gute zu wirken, das ein Gesch\u00f6pf nur tun kann. Daher kommt alles darauf an, dass die Seelen unseren Willen besitzen, denn dies war der Ursprung der ganzen Sch\u00f6pfung, einschlie\u00dflich des Menschen: alles war unser Wille, alle lebten eingeschlossen in Ihm und fanden in Ihm, was sie wollten: Freuden, Friede, vollkommene Ordnung, alles stand zu ihrer Verf\u00fcgung.<br \/>\nAls sie vom Ursprung abger\u00fcckt waren, ver\u00e4nderten alle Dinge ihr Aussehen: Das Gl\u00fcck verwandelte sich in Schmerz, die St\u00e4rke in Schwachheit, die Ordnung in Unordnung, der Friede in Krieg. Armer Mensch ohne meinen Willen! Er ist der wahrhaft Blinde, der arme Gel\u00e4hmte, und wenn er etwas Gutes tut, dann ist alles M\u00fchsal und Bitterkeit.<br \/>\nAlle Dinge finden, wenn sie sich vom Ursprung her ableiten lassen, aus dem sie ihre Existenz hatten, den Weg, den festen Schritt und den gl\u00fccklichen Ausgang der Werke oder des Guten, die sie unternommen haben.<br \/>\nWenn sie den Ursprung verlieren, werden sie verdreht, schwanken, verirren sich auf dem Weg und k\u00f6nnen schlie\u00dflich nichts bewirken; und wenn sie scheinbar etwas bewirken, dann ist es armselig und mitleiderregend.<br \/>\nAuch in den menschlichen Dingen ist es so: wollte der Lehrer dem Sch\u00fcler [nur] die Konsonanten und nicht die Vokale beibringen, so w\u00fcrde der \u00c4rmste, da es in jedem Wort und in allen Schrifttexten, von der geringsten bis zur h\u00f6chsten Wissenschaft, Selbstlaute gibt, nie lesen lernen. Und wenn er es wollte, w\u00fcrde er verr\u00fcckt werden.<br \/>\nWer hat all dieses \u00dcbel verursacht? Die Entfernung vom Ursprung der Wissenschaft, welche die Vokale sind. Ach, meine Tochter! Solang der Mensch nicht zu seinem Ursprung zur\u00fcckkehrt und nicht wieder in meinen G\u00f6ttlichen Willen eintritt, wird das Werk meiner Sch\u00f6pfung zerbrochen und entstellt sein. Armer Mensch, ohne die ersten Vokale meines G\u00f6ttlichen Willens!<br \/>\nWie viel Licht Ich ihm auch verleihen und zu ihm sprechen mag, so wird er Mich nicht verstehen, weil ihm der Ursprung und die ersten Vokale fehlen, um meine Lehren \u00fcber mein Fiat lesen zu k\u00f6nnen. Daher ist er ohne Grundlage, ohne Fundament, ohne Lehrer, ohne Verteidigung. So gro\u00df ist sein Schwachsinn, dass er seinen armseligen Zustand nicht [einmal] erkennt.<br \/>\nDeshalb fleht er auch nicht darum, wieder in meinen Willen einzutreten, um die ersten Vokale zu lernen, mit denen er von Gott erschaffen worden war, um sich die wahre Himmelswissenschaft weiter aneignen zu k\u00f6nnen und sich so sein ganzes irdisches und himmlisches Gl\u00fcck zu bereiten.<br \/>\nDeshalb fl\u00fcstere Ich stets ans Ohr seines Herzens: \u201aMein Kind, tritt wieder in meinen Willen ein! Komm zur\u00fcck zu deinem Ursprung, wenn du Mir \u00e4hnlich sein willst und w\u00fcnschst, dass Ich dich als meinen Sohn, meine Tochter anerkenne.\u2018 O wie schmerzt es, Kinder zu haben, die Mir nicht \u00e4hnlich sind, die unedel, arm, heruntergekommen, ungl\u00fccklich sind \u2013 und warum all das?<br \/>\nWeil sie das gro\u00dfe Erbe des Himmlischen Vaters zur\u00fcckgewiesen haben und Mich zwingen, \u00fcber ihr Los zu weinen. Tochter, bete, dass alle meinen Willen anerkennen, und du, anerkenne und sch\u00e4tze Ihn, liebe Ihn mehr als dein eigenes Leben und lasse Ihn dir auch nicht einen Augenblick lang entgehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 2. August 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62866","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62866"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62866\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}