{"id":62884,"date":"2025-11-08T12:00:53","date_gmt":"2025-11-08T11:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-des-weihetages-der-lateranbasilika-joh-2-13-22-4\/"},"modified":"2025-11-08T21:07:00","modified_gmt":"2025-11-08T20:07:00","slug":"fest-des-weihetages-der-lateranbasilika-joh-2-13-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-des-weihetages-der-lateranbasilika-joh-2-13-22\/","title":{"rendered":"FEST DES WEIHETAGES DER LATERANBASILIKA (Joh 2, 13-22)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. 14Im Tempel fand er die Verk\u00e4ufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort sa\u00dfen.<br \/>\n15Er machte eine Gei\u00dfel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler sch\u00fcttete er aus, und ihre Tische stie\u00df er um. 16Zu den Taubenh\u00e4ndlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!<br \/>\n17Seine J\u00fcnger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer f\u00fcr dein Haus verzehrt mich. 18Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen l\u00e4sst du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst?<br \/>\n19Jesus antwortete ihnen: Rei\u00dft diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. 20Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?<br \/>\n21Er aber meinte den Tempel seines Leibes. 22Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine J\u00fcnger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIm Tempel fand er die Verk\u00e4ufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort sa\u00dfen\u201c (Joh 2, 14)<br \/>\n\u2026 Danach vergingen lange Tage der Entbehrung meines s\u00fc\u00dfen Jesus. Ich f\u00fchlte mich gefoltert und am Ende meiner Kraft, sodass ich, als ich das niederschreiben wollte, was Er mir an den vergangenen Tagen gesagt hatte, mich unf\u00e4hig dazu f\u00fchlte.<br \/>\nAls Er sah, dass ich nicht konnte, und die gro\u00dfen M\u00fchen, die ich zum Schreiben aufwendete, trat Er aus dem Grund meines Inneren hervor wie einer, der von einem langen Schlaf aufwacht und sprach in mitleidsvollem Ton zu mir:<br \/>\n\u201eArme Tochter, Mut! Bek\u00fcmmere dich nicht! Es ist wahr, dass das Martyrium meiner Beraubung schrecklich ist, und wenn Ich dich nicht im Verborgenen unterst\u00fctzt h\u00e4tte, h\u00e4ttest du es nicht lebend ertragen k\u00f6nnen; umso mehr, als Der, Der dich martert, mein G\u00f6ttlicher Wille ist, der unermesslich und ewig ist, und deine Kleinheit daher das ganze Gewicht seiner Unermesslichkeit sp\u00fcrt und sich unter ihm zermalmt f\u00fchlt.<br \/>\nDoch wisse, meine Tochter, dass es seine gro\u00dfe Liebe zu dir, seiner kleinen Tochter, ist, und daher m\u00f6chte sein Licht nicht nur deine Seele wiederherstellen, sondern auch deinen Leib.<br \/>\nSein Licht m\u00f6chte ihn gleichsam pulverisieren, und indem Er die Atome deines Staubes mit seinem Licht und seiner W\u00e4rme beseelt, m\u00f6chte Er jeglichen Keim und Saft des menschlichen Willens wegnehmen, damit alles sowohl in deiner Seele, wie auch in deinem Leib heilig sei.<br \/>\nEr will nichts, auch kein Atom deines Wesens dulden, das nicht von meinem Willen beseelt und konsekriert w\u00e4re. Daher bedeutet dein hartes Martyrium nichts anderes, als dass alles aufgezehrt wird, was nicht zu Ihm geh\u00f6rt.<br \/>\nWei\u00dft du nicht, dass der menschliche Wille der Entweiher des Gesch\u00f6pfes ist? Wenn er seine kleinen Wege und geringsten \u00d6ffnungen zum Eintritt in die Seele vorfindet, profaniert er die heiligsten und unschuldigsten Dinge.<br \/>\nMein Wille machte aus dem Menschen seinen heiligen und lebenden Tempel, wo Er seinen Thron, seine Wohnst\u00e4tte, seine Herrschaft, seine Herrlichkeit errichten m\u00f6chte.<br \/>\nNun nimmt es mein Wille wahr, wenn die Seele dem menschlichen Willen einen kleinen Einlass gew\u00e4hrt und f\u00fchlt seinen Tempel, seinen Thron, seine Wohnst\u00e4tte, seine Herrschaft und seine eigene Herrlichkeit entweiht.<br \/>\nDarum m\u00f6chte dich mein Wille in allem erreichen, auch in meiner Gegenwart selbst, um zu pr\u00fcfen, ob seine Herrschaft \u00fcber dich absolut ist, und du dich damit begn\u00fcgst, dass Er allein in dir herrscht und das Vorrecht f\u00fchrt.<br \/>\nAlles in dir muss G\u00f6ttlicher Wille sein, damit Er sagen kann: \u201eIch bin gewiss, sie hat Mir nichts verweigert, nicht einmal das Opfer der Gegenwart ihres Jesus, Den sie mehr liebte als sich selbst, daher ist mein Reich in Sicherheit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 22. Januar 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #deac2c;\">\u201eSchafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!\u201c (John 2, 16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein geliebtes Gut, ich sehe, dass Du Deine Schritte neuerdings gegen Jerusalem richtest, und daher begleite ich Dich mit meinem \u201eIch liebe Dich, ich bete Dich an, ich lobe Dich, ich danke Dir\u201c.<br \/>\nAber welchen Schmerz leidet nicht Dein G\u00f6ttliches Herz, als Es wahrnimmt, dass der Tempel, das Haus Deines Vaters, entweiht wird, gleichsam als w\u00e4re es ein Marktplatz!<br \/>\nBei solchem Anblick ger\u00e4tst Du in Zorn, nimmst die Stricke und mit g\u00f6ttlicher Autorit\u00e4t schl\u00e4gst Du nach rechts und nach links, st\u00fcrzt alles um und wirfst die Entweiher hinaus. Der Kraft Deines gebietenden Aktes stellt sich niemand entgegen und alle fliehen.<br \/>\nMein Jesus, ich umh\u00fclle jene Stricke mit meinem \u201eIch liebe Dich\u201c, um Dich zu bitten, Dich von Neuem zu erheben, um unseren menschlichen Willen zu verjagen, der es gewagt hat, Deinen lebendigen Tempel unserer Seelen zu entweihen.<br \/>\nIch flehe Dich an, schlage ihn derart in die Flucht, dass er nicht mehr wage, die Seelen zu beherrschen, sondern seinen Platz g\u00e4nzlich Deinem G\u00f6ttlichen Willen \u00fcberlasse! (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Achtzehnte Stunde)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #deac2c;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch leide darunter, wenn sie von Mir denken, dass Ich streng sei und dass Ich mehr von der Gerechtigkeit Gebrauch mache als von der Barmherzigkeit.<br \/>\nSie gehen mit Mir um, als ob Ich sie bei jeder Gelegenheit schlagen wollte. O, wie f\u00fchle Ich Mich von jenen verunehrt, weil sie das dazu bringt, in angemessener Distanz von Mir zu bleiben, und wer auf Distanz bleibt, kann nicht die ganze Verschmelzung mit meiner Liebe empfangen.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend sie es sind, die Mich nicht lieben, glauben sie von Mir, dass Ich streng und gleichsam ein Wesen sei, das Angst macht, w\u00e4hrend sie mit einem blo\u00dfen Blick auf mein Leben feststellen k\u00f6nnen, dass Ich nur einen einzigen Akt der Gerechtigkeit \u00fcbte, als Ich n\u00e4mlich, um das Haus meines Vaters zu verteidigen, die Stricke nahm und nach rechts und links schlug, um die Profanierer zu vertreiben.<br \/>\nAll das \u00dcbrige war v\u00f6llige Barmherzigkeit: Barmherzigkeit war meine Empf\u00e4ngnis, meine Geburt, meine Worte, meine Werke, meine Schritte, mein Blutvergie\u00dfen, meine Leiden, alles in Mir war barmherzige Liebe.<br \/>\nTrotzdem f\u00fcrchten sie Mich, w\u00e4hrend sie sich mehr vor sich selbst als vor Mir f\u00fcrchten m\u00fcssten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 9. Juni 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #deac2c;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen trug mich mein sanftester Jesus aus mir heraus und lie\u00df mich den Niedergang sehen, in den die Menschheit verfallen war. Es ist erschreckend, dar\u00fcber nachzudenken!<br \/>\nAls ich inmitten dieser Leute war, sagte Jesus fast weinend: \u201eO Mensch, wie hast du dich verunstaltet, entstellt, entw\u00fcrdigt! O Mensch, Ich habe dich geschaffen, damit du mein lebendiger Tempel seiest, doch du hast aus dir die Wohnung des Teufels gemacht!<br \/>\nSchau, sogar die Pflanzen, indem sie von Bl\u00e4ttern, Bl\u00fcten und Fr\u00fcchten bedeckt sind, lehren dich Sittsamkeit und Schamgef\u00fchl, das du gegen\u00fcber deinem Leib haben musst; doch du hast jede Schamhaftigkeit verloren und sogar die nat\u00fcrliche Zur\u00fcckhaltung, die du haben solltest: so bist du schlimmer geworden als die Tiere, sodass Ich nichts anderes habe, mit dem Ich dich vergleichen k\u00f6nnte.<br \/>\nDu warst mein Abbild, doch Ich erkenne dich nicht mehr, sondern bin so entsetzt \u00fcber deine Unreinheiten, dass Mich dein blo\u00dfer Anblick ekelt, und du selbst Mich zwingst, vor dir zu fliehen.\u201c<br \/>\nAls Jesus dies sagte, f\u00fchlte ich mich gemartert vom Schmerz, meinen geliebten Jesus so verbittert zu sehen, daher sagte ich zu Ihm: \u201eHerr, Du hast recht, dass Du im Menschen nichts Gutes mehr findest, und dass er eine solche Blindheit erreicht hat, dass er sich nicht einmal mehr an die Gesetze der Natur halten kann.<br \/>\nWenn Du also auf den Menschen blicken willst, wirst Du nichts anderes tun als Z\u00fcchtigungen zu schicken; deshalb bitte ich Dich, deinen Blick fest auf deine Barmherzigkeit zu richten, und so wird alles gut werden.\u201c<br \/>\nAls ich dies sagte, sprach Jesus zu mir: \u201eTochter, erquicke Mich in meinem Schmerz.\u201c<br \/>\nIm Augenblick, als Er dies sagte, nahm Er die Dornenkrone herab, die in seinem anbetungsw\u00fcrdigen Haupt inkarniert schien und dr\u00fcckte sie auf meines. Ich f\u00fchlte bitterste Leiden, doch war ich zufrieden, dass Jesus getr\u00f6stet war.<br \/>\nDanach sagte Er mir: \u201eTochter, ich liebe die reinen Seelen sehr, und wie Ich gezwungen bin, vor den unreinen zu fliehen, werde Ich von den reinen wie von einem Magneten angezogen, um in ihnen zu wohnen.<br \/>\nReinen Seelen leihe Ich gerne meinen Mund, um sie mit meiner eigenen Zunge sprechen zu lassen, deshalb haben sie keine Anstrengung zu machen, um die Seelen zu bekehren.<br \/>\nIch freue Mich nicht nur, in diesen Seelen meine Passion fortzusetzen und so die Erl\u00f6sung weiterzuf\u00fchren, sondern was noch mehr ist, Ich habe gro\u00dfes Wohlgefallen daran, in ihnen meine eigenen Tugenden zu verherrlichen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 2; 1. August 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #deac2c;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter meiner Liebe, lass Mich Erleichterung [bei dir] finden, da Ich nicht mehr an Mir halten kann. Wie hart ist es, zu lieben und nicht wiedergeliebt zu werden und niemanden zu haben, dem Ich meine Liebes\u00fcberraschungen mitteilen k\u00f6nnte!<br \/>\nEs ist das unsagbarste Leid f\u00fcr unser H\u00f6chstes Wesen. H\u00f6re Mich daher an. Du sollst wissen, dass Ich auf die Erde kam, um meine Wohnst\u00e4tten in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nDer Mensch ist meine Wohnung, den Ich Mir mit so viel Liebe gebildet hatte, in der, um sie meiner w\u00fcrdig zu machen, meine Macht und die kreative Kunst meiner Weisheit mitgewirkt hatten.<br \/>\nSie war ein Wunder, diese Wohnung, ein Wunder unserer Liebe und unserer g\u00f6ttlichen H\u00e4nde. Als sie sich nun unserem Willen entzogen hatte, st\u00fcrzte unsere Wohnst\u00e4tte ein, wurde verfinstert und zur Behausung von Feinden und R\u00e4ubern. Welch ein Schmerz war dies doch f\u00fcr Uns!<br \/>\nDaher diente mein Leben hier unten dazu, [Uns] diese Wohnung zur\u00fcckzugeben, wiederherzustellen und in Sicherheit zu bringen, die Wir Uns mit soviel Liebe errichtet hatten.<br \/>\nAuch sie geh\u00f6rte Uns, und es geziemte sich, sie zu retten, um sie von neuem bewohnen zu k\u00f6nnen. Um sie zu retten, setzte Ich daher alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Mittel ein: Ich setzte mein eigenes Leben aufs Spiel, um sie stark zu machen und von neuem zu festigen.<br \/>\nIch vergoss all mein Blut, um sie von allen Unreinheiten abzuwaschen und ihr mit meinem Tod das Leben wiederzugeben, um sie w\u00fcrdig zu machen, Denjenigen von neuem als Bewohner aufzunehmen, der sie erschaffen hatte.<br \/>\nNachdem Wir nun alle Mittel ausgegeben hatten, um unsere Wohnst\u00e4tte zu retten, geb\u00fchrte es f\u00fcr Uns, den K\u00f6nig in Sicherheit zu bringen, der darin wohnen sollte: unsere Liebe blieb wie gehemmt auf halber Bahn stehen, wie aufgeh\u00e4ngt und angehalten auf ihrem Weg.<br \/>\nDaher wird das Reich unseres Willens dazu dienen, jenes von den Gesch\u00f6pfen zur\u00fcckgewiesene Fiat in Sicherheit zu bringen und Ihm den Eintritt in seine Wohnung zu gew\u00e4hren, damit Es als Souver\u00e4n, der Es ist, regieren und herrschen k\u00f6nne.<br \/>\nEs w\u00e4re kein unserer sch\u00f6pferischen Weisheit w\u00fcrdiges Werk, die Wohnung sicherzustellen, und Den, der sie bewohnen soll, im Freien umherirren zu lassen, ohne Reich und ohne Herrschaftsgebiet.<br \/>\nDie Wohnstatt zu retten und nicht Sich selbst zu retten, noch die geretteten Wohnst\u00e4tten bewohnen zu k\u00f6nnen, w\u00e4re widersinnig, so als bes\u00e4\u00dfen Wir nicht gen\u00fcgend Macht, um Uns Selbst zu retten.<br \/>\nDies wird nie der Fall sein. Wenn Wir m\u00e4chtig genug waren, unser Sch\u00f6pfungswerk zu retten, werden Wir die Macht haben, unser Leben in unserem Werk in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nO ja, Wir werden unser Reich haben, Wir werden unerh\u00f6rte Wunder wirken, um es zu besitzen! Unsere Liebe wird ihren Lauf vollenden, sie wird nicht auf halbem Wege stehenbleiben, sondern sich von den Fesseln befreien.<br \/>\nSie wird ihren Lauf fortsetzen und Balsam auf die Wunden des menschlichen Willens legen. Sie wird jene Wohnungen mit g\u00f6ttlichen Friesen schm\u00fccken und mit ihrer Herrschaftsgewalt unser Fiat herbeirufen, diese Wohnung zu bewohnen und zu herrschen, indem sie Ihm alle Ihm geschuldeten Rechte verleiht.<br \/>\nWenn das Reich meines Willens nicht gewiss w\u00e4re, welchen Nutzen h\u00e4tte es dann, die Wohnungen in Ordnung zu bringen und wiederherzustellen?<br \/>\nAch, meine Tochter, du begreifst nicht gut, was es hei\u00dft, unseren Willen nicht zu tun: Uns werden damit alle Rechte genommen, man unterdr\u00fcckt so viele unserer g\u00f6ttlichen Leben.<br \/>\nUnsere Liebe war und ist so gro\u00df, dass Wir in jedem Akt des Gesch\u00f6pfes Uns Selbst erschaffen wollten, damit Wir geliebt und erkannt werden und in st\u00e4ndigem Austausch des Lebens zwischen den Gesch\u00f6pfen und Uns stehen.<br \/>\nDies ohne unseren Willen zu bewerkstelligen, ist unm\u00f6glich: Er allein hat die Macht und die Kraft, die Gesch\u00f6pfe so &#8218;anpassungsf\u00e4hig&#8216; zu machen, dass sie unser g\u00f6ttliches Leben empfangen. Er setzt unsere Liebe in Bewegung, um Uns im Akt des Gesch\u00f6pfes zu erschaffen.<br \/>\nDu sollst wissen, dass bei jedem Akt, den das Gesch\u00f6pf in unserem Willen tut, eine unwiderstehliche Kraft Uns ruft. Wir schauen die Seele an, spiegeln Uns in ihr und erschaffen mit einer Liebe, der Wir nicht widerstehen k\u00f6nnen, unser Leben.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, was es hei\u00dft, unser Leben zu erschaffen! Es ist dabei ein so gro\u00dfer &#8218;Aufwand&#8216; an Liebe beteiligt, dass Wir in unserer Liebesemphase ausrufen: &#8222;Ach, die Seele hat Uns erm\u00f6glicht, unser Leben in ihrem Akt heranzubilden!\u201c Wir f\u00fchlen eine Gleichheit (Ebenb\u00fcrtigkeit) mit unserer Liebe, Heiligkeit und Glorie.<br \/>\nUnd Wir warten mit sehns\u00fcchtigem Verlangen auf die st\u00e4ndige Wiederholung ihrer Akte in unserem Willen, um unser Leben zu wiederholen, damit Wir in ihrem Akt Uns Selbst haben, die Wir Uns lieben und Uns verherrlichen.<br \/>\nDann haben Wir den wahren Zweck der Sch\u00f6pfung [erreicht], dass alles Uns dient. Auch der kleinste Akt des Gesch\u00f6pfes dient dazu, unser Leben zu wiederholen und unsere Liebe in ihrer Pracht zur Schau zu stellen.<br \/>\nDaher wird das Leben in unserem Willen alles f\u00fcr Uns sein und alles f\u00fcr das Gesch\u00f6pf.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 28. Dezember 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #deac2c;\">\u201eRei\u00dft diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten\u201c (Joh 2, 19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine kleine Tochter meines Willens, es ist wirklich wahr, dass die Seele, die nicht in unserem Willen lebt, Ihn einsam macht und zum Schweigen bringt.<br \/>\nDu sollst wissen, dass jede Seele f\u00fcr Uns eine neue und besondere Arbeit ist und Wir somit Neues zu sagen haben. Lebt sie aber nicht in unserem Willen, f\u00fchlen Wir sie ferne von Uns, weil ihr Wille nicht in Unserem ist; so kommen Wir Uns alleingelassen von ihr vor und in unserer Arbeit blockiert.<br \/>\nWenn Wir sprechen m\u00f6chten, ist es, als wollten Wir zu Tauben und Stummen reden. Wer also nicht in unserem Willen lebt, ist unser Kreuz, er hindert unseren Schritt, bindet Uns die Arme und rei\u00dft unsere sch\u00f6nsten Werke nieder, und Ich, der Ich das WORT bin, muss schweigen!<br \/>\nNun sollst du wissen, dass die Seele im Stand der Gnade der Tempel Gottes ist. Wenn jedoch die Seele in unserem Willen lebt, macht sich Gott selbst zum Tempel der Seele.<br \/>\nWie gro\u00df ist doch der Unterschied zwischen dem ersten, der Seele als Tempel Gottes und dem letzteren, Gott als Tempel der Seele! Der erste ist ein Tempel, der Gefahren und Feinden ausgesetzt, sowie Leidenschaften unterworfen ist.<br \/>\nOftmals befindet sich unser H\u00f6chstes Sein in diesen Tempeln wie in steinernen Tempeln, um die sich niemand k\u00fcmmert und die nicht angemessen geliebt werden. Die kleine Lampe ihrer st\u00e4ndigen Liebe, welche die Seele als Huldigung f\u00fcr ihren Gott haben sollte, der in ihr wohnt, verl\u00f6scht ohne das reine \u00d6l.<br \/>\nUnd wenn sie, was nie geschehen m\u00f6ge, je in schwere S\u00fcnde f\u00e4llt, st\u00fcrzt unser Tempel ein und wird von Dieben in Beschlag genommen, von unseren und ihren Feinden, die ihn profanieren und verunstalten.<br \/>\nDer zweite Tempel, d.h. Gott als Tempel der Seele, ist keinen Gefahren ausgesetzt. Die Feinde k\u00f6nnen sich nicht n\u00e4hern, und die Leidenschaften verlieren ihre Kraft.<br \/>\nDie Seele ist in diesem unserem g\u00f6ttlichen Tempel wie die kleine Hostie, die ihren Jesus in sich konsekriert bewahrt. Mit der unverlierbaren Liebe, die sie sch\u00f6pft, empf\u00e4ngt und von der sie gespeist wird, bildet sie die kleine lebendige Lampe, die immer brennt, ohne je zu verl\u00f6schen.<br \/>\nDieser unser Tempel nimmt seinen k\u00f6niglichen Platz ein, sein Wille wird erf\u00fcllt, und er ist unsere Herrlichkeit und unser Triumph. Was tut nun die kleine Hostie in diesem unserem Tempel? Sie betet, liebt und lebt vom G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nSie ersetzt meine Menschheit auf Erden, nimmt meinen Platz des Leidens ein und ruft die ganze Armee unserer Werke, dass sie unser Gefolge bilden.<br \/>\nSch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung besitzt sie als ihr Eigentum und handelt als Kommandantin dar\u00fcber: bald stellt sie diese wie eine Armee um Uns auf, im Akt des Gebetes und der Anbetung, bald als Heer im Akt, Uns zu lieben und zu verherrlichen.<br \/>\nDoch tut sie immer als Erste das, von dem sie w\u00fcnscht, dass unsere Werke [es] tun, und endet stets mit ihrem kleinen, Uns so wohlgef\u00e4lligen Kehrreim, \u201aDein Wille werde erkannt, geliebt und regiere und herrsche auf der ganzen Welt.\u2019<br \/>\nSo gehen alle Sehns\u00fcchte, Seufzer, Interessen, Sorgen und Gebete dieser kleinen Hostie, die in unserem g\u00f6ttlichen Tempel lebt, dahin, dass unser Fiat alle umfasse, alle \u00dcbel der Gesch\u00f6pfe beiseitestelle und mit seinem allm\u00e4chtigen Hauch sich in den Herzen aller den Platz schaffe, um sich zum Leben eines jeden Menschen zu machen.<br \/>\nKann man \u00fcberhaupt einen sch\u00f6neren, heiligeren, n\u00fctzlicheren und wichtigeren Dienst f\u00fcr Himmel und Erde versehen als diese kleine Hostie, die in unserem Tempel lebt?<br \/>\n\u00dcberdies stellt unsere Liebe, unsere Macht bei einer Seele, die in unserem Willen lebt, alles zur Schau, alle Gesch\u00e4ftigkeit und alle Kunstgriffe: Er macht sich klein und schlie\u00dft sich in der Seele ein, um ihr Leben zu bilden, und von der Seele bleibt nur die H\u00fclle als Bedeckung zur\u00fcck.<br \/>\nEr macht sich unermesslich, wie Er ist, und wird zum prachtvollen Tempel, um die Seele darin sicher zu bewahren und sich ihrer Gesellschaft zu erfreuen. Wer unseren Willen tut, ist immer mit Uns besch\u00e4ftigt, und Wir immer mit ihm.<br \/>\nSieh daher gut zu, dass du stets in unserem Willen seiest.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 11. M\u00e4rz 1934)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":31524,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62884","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62884","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62884"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62884\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31524"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62884"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62884"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62884"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}