{"id":62899,"date":"2025-11-12T21:00:34","date_gmt":"2025-11-12T20:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-32-woche-im-jahreskreis-lk-1720-25\/"},"modified":"2025-11-12T19:41:57","modified_gmt":"2025-11-12T18:41:57","slug":"donnerstag-der-32-woche-im-jahreskreis-lk-1720-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-32-woche-im-jahreskreis-lk-1720-25\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 32. Woche im Jahreskreis (Lk 17,20-25)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit als Jesus von den Pharis\u00e4ern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an \u00e4u\u00dferen Zeichen erkennen k\u00f6nnte. 21Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.<br \/>\n22Er sagte zu den J\u00fcngern: Es wird eine Zeit kommen, in der ihr euch danach sehnt, auch nur einen von den Tagen des Menschensohnes zu erleben; aber ihr werdet ihn nicht erleben. 23Und wenn man zu euch sagt: Dort ist er! Hier ist er!, so geht nicht hin, und lauft nicht hinterher!<br \/>\n24Denn wie der Blitz von einem Ende des Himmels bis zum andern leuchtet, so wird der Menschensohn an seinem Tag erscheinen. 25Vorher aber muss er vieles erleiden und von dieser Generation verworfen werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDas Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an \u00e4u\u00dferen Zeichen erkennen k\u00f6nnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch\u201c (Lk 17,20-21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen lie\u00df sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus sehr leidend sehen, dass meine arme Seele vor Mitleid verging. Alle seine Glieder waren verrenkt; Er hatte so tiefe und schmerzende Wunden, dass Er seufzte und sich unter den schmerzhaften Kr\u00e4mpfen wand.<br \/>\nEr n\u00e4herte sich mir, als wolle Er mich an seinen Leiden teilnehmen lassen: bei seinem blo\u00dfen Anblick f\u00fchlte ich, wie sich seine Leiden in mir widerspiegelten; da sprach Jesus voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich kann nicht mehr. Ber\u00fchre meine bitteren Wunden, um sie zu lindern, dr\u00fccke deinen Kuss der Liebe auf sie, damit deine Liebe die Kr\u00e4mpfe abschw\u00e4che, die Ich erdulde.<br \/>\nDieser so \u00fcberaus schmerzvolle Zustand ist das wahre Bild [des Zustandes] meines Willens unter den Menschen: Er ist in ihrer Mitte, doch wie geteilt, denn da sie ihren eigenen Willen, und nicht den Meinen tun, ist mein Wille gleichsam verrenkt und wie von den Menschen verwundet. Vereinige daher deinen Willen mit dem Meinen und erleichtere meine [schmerzhafte] Verrenkung.\u201d<br \/>\nIch dr\u00fcckte Ihn an mich und k\u00fcsste die Wunden der H\u00e4nde. O, wie schmerzten sie Ihn wegen so vieler, auch heiliger Werke, die jedoch ihren Ursprung nicht im Willen Gottes haben!<br \/>\nUm den Schmerz zu lindern, nahm ich sie fest in meine H\u00e4nde, und Jesus lie\u00df sich alles gefallen, im Gegenteil, Er w\u00fcnschte es; so machte ich es auch bei den anderen Wunden, sodass Er fast den ganzen Morgen bei mir blieb. Bevor Er mich verlie\u00df, sagte Er abschlie\u00dfend zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, du hast Mich bes\u00e4nftigt, Ich f\u00fchle meine Gebeine [wieder] eingerenkt; doch wei\u00dft du, wer Mir Linderung verschaffen und meine ausgerenkten Knochen wieder einrichten kann?<br \/>\nDie Seele, die meinen Willen in sich herrschen l\u00e4sst. Wenn sie ihren Willen beiseite stellt und ihm auch nicht einen einzigen Akt des Lebens zugesteht, macht sich mein Wille zum Herrn der Seele: Er regiert, befiehlt und herrscht \u2013 und verh\u00e4lt sich wie in seinem eigenen Haus, d.h. in meiner Himmlischen Heimat.<br \/>\nDa es also mein Haus ist, handle und verf\u00fcge Ich als Besitzer und gebe das Meine dazu; denn da es meine Wohnst\u00e4tte ist, kann Ich darin aufstellen, was Ich will, und damit tun, was Ich will, und Ich empfange die gr\u00f6\u00dfte Ehre und Herrlichkeit, die Mir das Gesch\u00f6pf darbringen kann.<br \/>\nWer indessen seinen eigenen Willen tun m\u00f6chte, macht sich selbst zum Herrn, verf\u00fcgt und befiehlt, und mein Wille ist wie ein armer Fremder, um den man sich nicht k\u00fcmmert und zuweilen sogar verachtet.<br \/>\nIch m\u00f6chte etwas von dem Meinigen dazulegen, doch kann Ich es nicht, weil der menschliche Wille Mir keinen Platz freimachen will; auch in den heiligen Dingen m\u00f6chte er den Ton angeben (die erste Geige spielen), und Ich kann nichts von Mir dazugeben. Wie schlecht geht es Mir in der Seele, die ihren Willen herrschen l\u00e4sst!\u201d<br \/>\nEs ist so \u00e4hnlich wie bei einem Vater, der einen seiner S\u00f6hne in der Ferne besucht, oder bei einem Freund, der zu einem anderen Freund geht. Wenn er klopft, wird die T\u00fcr ge\u00f6ffnet, doch er wird k\u00fchl empfangen und im ersten Zimmer stehen gelassen.<br \/>\nNiemand bereitet ihm eine Mahlzeit oder ein Bett, wo er sich ausruhen k\u00f6nnte. Man l\u00e4sst ihn weder an den eigenen Freuden noch an den Sorgen teilhaben. Welche Beleidigung, welcher Kummer f\u00fcr diesen Vater oder Freund! Wenn er Gl\u00fcckwunschgeschenke mitgebracht hat, l\u00e4sst er nichts davon zur\u00fcck, sondern geht weg, in der Tiefe seines Herzens durchbohrt.<br \/>\nGanz anders ist es in einer Seele, die meinen Willen in sich herrschen l\u00e4sst: sobald die Kinder des Vaters oder Freunde, den Vater oder Freund erblicken, beginnen sie ein Fest zu feiern, bereiten die sch\u00f6nste Mahlzeit, das weichste Bett, ja sie geben ihm sogar volle Besitzrechte \u00fcber das ganze Haus, und auch \u00fcber sich selbst.<br \/>\nIst das nicht der gr\u00f6\u00dfte Erweis von Ehre, Liebe, Respekt und Unterwerfung gegen einen Vater oder einen Freund? Und wie viele sch\u00f6ne und gute Dinge werden diese nicht als Dank f\u00fcr so viel Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zur\u00fccklassen? So ist mein Wille.<br \/>\nEr kommt vom Himmel, um in den Seelen zu wohnen, doch anstatt Mich Herr und Meister sein zu lassen, behandeln sie Mich wie einen Fremden und Verwahrlosten.<br \/>\nDoch mein Wille geht nicht fort, selbst wenn sie Mich wie einen Fremden behandeln; Ich bleibe in ihrer Mitte und warte darauf, dass Ich ihnen meine Sch\u00e4tze, meine Gnaden und meine Heiligkeit schenken kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 8. Februar 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Liebe, dein Wille ist \u00fcberall, sodass alle in Ihm leben, und doch empfangen nicht alle diese \u00c4hnlichkeit.\u201d Und Jesus f\u00fcgte sofort hinzu: \u201eUnd was hat dies damit zu tun, meine Tochter?<br \/>\nEs ist wahr, dass alle in meinem Willen leben, denn es gibt keinen Ort, an dem Er sich nicht befindet, doch fast alle leben in Ihm als Fremde, oder wie S\u00f6ldner, andere gezwungenerma\u00dfen, andere in Auflehnung.<br \/>\nSolche leben in Ihm und kennen Ihn nicht, noch besitzen sie seine G\u00fcter, sondern sie sind Usurpatoren des Lebens selbst, das sie von meinem Willen empfangen haben.<br \/>\nJeder ihrer Akte vergr\u00f6\u00dfert die Un\u00e4hnlichkeit zwischen ihrem Willen und Dem ihres Sch\u00f6pfers, es ist die Best\u00e4tigung ihrer Armut, ihrer Leidenschaften und der dichten Finsternis, mit der sie sich anf\u00fcllen, sodass sie blind sind f\u00fcr alles, was Himmel ist.<br \/>\nUm zur Gleichheit mit meinem Willen zu gelangen, kann man nicht als Fremder leben, sondern als Besitzer; wer in Ihm leben m\u00f6chte, muss alle Dinge als die eigenen ansehen und sich ganz um sie k\u00fcmmern; deshalb ist es n\u00f6tig, eine Sache zu kennen, um sie zu lieben und zu besitzen.<br \/>\nSo sch\u00f6n und gut etwas auch ist, wenn man es nicht g\u00e4nzlich besitzt, liebt und sch\u00e4tzt man es nicht, und wendet nicht die ganze F\u00fcrsorge auf, die es verdient, man hat stets einen gleichg\u00fcltigen Blick, wenn man es betrachtet, und einen Herzschlag ohne Leben, um es zu lieben.<br \/>\nWenn einem jedoch eine Sache geh\u00f6rt, ist man ganz Auge, um sie zu betrachten, und ganz Herz, um sie zu lieben, man sch\u00e4tzt sie und macht daraus sogar einen G\u00f6tzen f\u00fcr das eigene Herz.<br \/>\nDie Sache an sich ist nicht sch\u00f6ner geworden, sie ist dieselbe, die sie war und hat keinerlei Ver\u00e4nderung erfahren; die Ver\u00e4nderung trat bei der Person ein, die sie erworben hat und sie wie etwas beh\u00e4lt, das ausschlie\u00dflich ihr geh\u00f6rt.<br \/>\nDas also erh\u00e4lt die Seele, wenn sie in meinem Willen lebt: Sie empf\u00e4ngt Ihn als ihr Eigentum, besitzt Ihn, empfindet seine himmlische Aura, sein Leben des Himmels, die \u00c4hnlichkeit mit Dem, Der sie erschaffen hat, und in meinem Willen lebend, f\u00fchlt sie sich \u00fcbers\u00e4t mit den Widerspiegelungen ihres Sch\u00f6pfers.<br \/>\nIn allem nimmt sie die Macht dieses FIAT wahr, das allen Dingen Leben gibt, und in dem Ozean der G\u00fcter, die sie besitzt, spricht sie: \u201eWie gl\u00fccklich bin ich! Der Wille Gottes ist mein, ganz mein, ich besitze Ihn und liebe Ihn.\u201d Deshalb breiten sich alle in meinem Willen vollbrachten Akte \u00fcber alle aus, und alle nehmen an ihnen teil.<br \/>\nSiehst du, als du beim ersten Tagesanbruch sagtest: \u201eMein Geist steige auf im H\u00f6chsten Willen, um alle Intelligenzen der Gesch\u00f6pfe mit deinem Willen zu bedecken, damit alle in Ihm sich erheben, und ich erweise Dir im Namen aller die Anbetung, Liebe und Unterwerfung jedes geschaffenen Verstandes\u201c, w\u00e4hrend dieser Worte legte sich ein himmlischer Tau \u00fcber alle Gesch\u00f6pfe, der sie bedeckte, um allen die Erwiderung deines Aktes zu bringen.<br \/>\nO wie sch\u00f6n war es, alle Gesch\u00f6pfe mit diesem himmlischen Tau bedeckt zu sehen, den mein Wille bildete, dessen Symbol der n\u00e4chtliche Tau ist, der sich am Morgen auf allen Pflanzen befindet, um sie zu schm\u00fccken und ihnen Fruchtbarkeit zu verleihen, und jene, die am Verdorren sind, am Austrocknen zu hindern.<br \/>\nMit seiner himmlischen Ber\u00fchrung scheint Er eine Ber\u00fchrung des Lebens auf sie zu legen, damit sie gedeihen. Wie bezaubernd der Tau am fr\u00fchen Morgen auch ist, noch viel bezaubernder und sch\u00f6ner ist der Tau der Akte, welche die Seele in meinem Willen bildet.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 4. Juni 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Was t\u00e4te eine Person, nachdem sie unter unerh\u00f6rten Opfern und lange Zeit ein Werk getan hat, das ihr das Leben kostet und von unsch\u00e4tzbarem Wert ist \u2013 und die, nur weil dem Werk ein Punkt, eine Schattierung oder ein Farbton fehlt, das Werk nun nicht vollenden kann, das sie so viel kostet?<br \/>\nWie sch\u00f6n, kostbar und unsch\u00e4tzbar wertvoll das Werk auch ist, dass es das Verm\u00f6gen, den Ruhm und das vollkommene Gl\u00fcck jener Person darstellen w\u00fcrde \u2013 so kann sie es doch weder der \u00d6ffentlichkeit zeigen, noch behaupten, dass es ein vollst\u00e4ndiges Werk ist, weil ein Punkt fehlt.<br \/>\nF\u00fcr diese Person w\u00fcrde sich das Leben in Kummer verwandeln, und sie empf\u00e4nde die Last ihres zwar sch\u00f6nen, aber unvollendeten Werkes. So ist sie ungl\u00fccklich und f\u00fchlt sich gedem\u00fctigt statt geehrt. Wie viele Opfer w\u00fcrde sie nicht bringen?<br \/>\nSie w\u00fcrde ihr Leben hingeben, um diesen einen Punkt anzubringen und ihr Werk damit zu vollenden. In dieser Lage befinden Wir Uns. Nichts fehlt unserem Werk der Sch\u00f6pfung \u2013 Himmel, Sonnen, Werke und Pracht jeder Art.<br \/>\nDoch ein Punkt fehlt \u2013 und zwar ein Punkt, der mein so sch\u00f6nes Werk entstellt. Aber dieser Punkt ist der wichtigste, es ist die sch\u00f6nste Nuance, die lebhafteste Farbe, die in der Sch\u00f6pfung fehlt: alles und alle leben in meinem Fiat, doch ein Punkt davon \u2013 und zwar die Menschheitsfamilie \u2013 ist au\u00dferhalb von Ihm, ist au\u00dferhalb meines Reiches und lebt im Ungl\u00fcck.<br \/>\nWelcher Schmerz! In meinem Willen ist Platz f\u00fcr jeden, und doch gibt es welche, die au\u00dferhalb von Ihm leben. O wie sehr entstellen sie unsere Sch\u00f6pfung und machen sie unvollst\u00e4ndig! Was w\u00fcrden Wir nicht alles tun, um sie vollendet zu sehen?<br \/>\nJedes Opfer, meine Tochter, Wir sind gewillt, alles zu tun. Ich habe bereits mein Leben in der Erl\u00f6sung hingegeben, um diesen Punkt im Sch\u00f6pfungswerk anzubringen.<br \/>\nWenn sie erkennen, was Wille Gottes bedeutet und das viele Gute, das Er tun kann, und dass es f\u00fcr Uns das einzige ist, das Uns am meisten am Herzen liegt, n\u00e4mlich die Rechte unseres G\u00f6ttlichen Fiat in Sicherheit zu bringen und Ihn herrschen zu lassen, um alle mit unserer eigenen Gl\u00fcckseligkeit in unserem Willen gl\u00fccklich zu sehen \u2013 dann werden sie beim Lesen dieser Schriften \u00fcber das Gro\u00dfe, das Ich dir offenbarte und in deiner Seele wirkte, nicht mehr \u00fcberrascht sein, sondern sagen: \u2018F\u00fcr einen so heiligen Willen, der alles getan hat, war es gerecht, dass Er einen solchen Aufwand an Gnaden und so viele erhabene Lehren in jener Seele entfalte, in der Er die erste Schatzkammer (\u201eDepot\u201c) seines Reiches anlegen sollte \u2013 damit wir Ihn verstehen, Ihn lieben und uns nach Ihm sehnen k\u00f6nnen.\u2019<br \/>\nSei daher aufmerksam, weil es darum geht, einem G\u00f6ttlichen Willen seine Rechte zu geben, um das Werk der Sch\u00f6pfung zu vollenden.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 16. Mai 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte mit etwas Sorge \u00fcber das G\u00f6ttliche Fiat nach, und tausend Gedanken gingen mir durch den Kopf \u00fcber das, was mein s\u00fc\u00dfer Jesus mir dar\u00fcber gesagt hatte \u2013 besonders \u00fcber sein Reich.<br \/>\nIch \u00fcberlegte: \u2018Aber herrscht der G\u00f6ttliche Wille jetzt auf Erden? Er ist zwar \u00fcberall, und es gibt keinen Ort, an dem Er nicht existiert, aber hat Er sein Zepter in der Hand und seine absolute Befehlsgewalt unter den V\u00f6lkern?\u2019<br \/>\nAls sich mein Geist in so vielen Gedanken verlor, trat mein liebensw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, mein G\u00f6ttlicher Wille regiert. Er kann mit Mir, dem Ewigen Wort, verglichen werden.<br \/>\nAls Ich vom Himmel herabstieg, schloss Ich Mich im Scho\u00df meiner Himmlischen Mutter ein, und wer wusste schon davon? Niemand, nicht einmal der heilige Josef wusste zu Beginn meiner Empf\u00e4ngnis, dass Ich schon in ihrer Mitte war, nur meine unzertrennliche Mutter war aller Dinge gewahr (vgl. Lk 17,20).<br \/>\nSo ereignete sich das gro\u00dfe Wunder meiner Herabkunft vom Himmel auf die Erde: In Wirklichkeit war Ich \u2013 w\u00e4hrend Ich in meiner Unermesslichkeit \u00fcberall existierte und Himmel und Erde in Mir versenkt waren \u2013 mit meiner ganzen Person im m\u00fctterlichen Scho\u00df der Unbefleckten K\u00f6nigin eingeschlossen.<br \/>\nNiemand kannte Mich und Ich war allen unbekannt. Dies ist also der erste Teil der Parallele zwischen Mir, dem G\u00f6ttlichen Wort, Das vom Himmel herabstieg, und meinem G\u00f6ttlichen Willen, der seinen ersten Schritt hin zu seiner Herrschaft auf Erden tut.<br \/>\nWie damals meine ersten Schritte auf die Jungfr\u00e4uliche Mutter gerichtet waren, so lenkte mein Wille seine ersten Schritte zu dir.<br \/>\nAls Er deinen Willen von dir verlangte und du ihn Ihm \u00fcberlie\u00dfest, da bildete Er sofort seinen ersten Akt der Empf\u00e4ngnis in deiner Seele; und als Er dir seine Kenntnisse mitteilte und sie dir als viele g\u00f6ttliche Schl\u00fcckchen reichte, bildete Er sein Leben und begann mit der Errichtung seines Reiches.<br \/>\nDoch wer wusste lange Zeit etwas davon? Niemand; nur Ich und du wussten von allem, und nach einiger Zeit erfuhr mein Stellvertreter, der dich leitete, davon, was in dir geschah \u2013 Symbol meines Repr\u00e4sentanten, des heiligen Josef.<br \/>\nEr sollte von den Menschen f\u00fcr meinen Vater gehalten werden und hatte, ehe Ich aus dem m\u00fctterlichen Scho\u00df hervortrat, die gro\u00dfe Ehre und Gabe, darum zu wissen, dass Ich bereits in ihrer Mitte war.<br \/>\nDiesen ersten Schritten lie\u00df Ich den n\u00e4chsten folgen. Ich reiste nach Betlehem, um dort geboren zu werden und wurde von den Hirten dieses Ortes erkannt und besucht. Doch es waren keine einflussreichen Personen und sie behielten die wunderbare Nachricht f\u00fcr sich, dass Ich schon zur Erde gekommen war.<br \/>\nSie befassten sich daher auch nicht damit, Mich \u00fcberall bekannt zu machen und zu verbreiten \u2013 und Ich blieb weiterhin der verborgene und allen unbekannte Jesus. Doch war Ich, obwohl unbekannt, bereits in ihrer Mitte \u2013 wieder ein Sinnbild f\u00fcr meinen G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nSehr oft kamen andere Stellvertreter von Mir von nah und fern zu dir, welche die sch\u00f6ne Nachricht \u00fcber das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens vernommen hatten, \u00fcber seine Wahrheiten und dass Er erkannt werden m\u00f6chte.<br \/>\nSie besch\u00e4ftigten sich jedoch nicht mit seiner Verbreitung, teils aus mangelndem Einfluss oder aus fehlendem Willen. So blieb Er unbekannt und ignoriert, obwohl Er schon in ihrer Mitte war.<br \/>\nDoch weil Er nicht bekannt ist, ist Er nicht an der Herrschaft. Er herrscht nur in dir, wie Ich allein bei meiner himmlischen Mutter und meinem N\u00e4hrvater, dem heiligen Josef, lebte. Der dritte Schritt meines Kommens auf die Erde ist das Exil: Die heiligen Sterndeuter hatten Mich aufgesucht und mit ihrer Suche ein wenig Unruhe erweckt.<br \/>\nDies hatte dem Herodes Angst gemacht, der, anstatt sich ihnen anzuschlie\u00dfen und Mich ebenfalls zu besuchen, sich gegen mein Leben verschw\u00f6ren und Mich t\u00f6ten wollte.<br \/>\nDaher musste Ich notwendigerweise in die Verbannung gehen: auch dies versinnbildlicht meinen G\u00f6ttlichen Willen: sehr oft scheint Er einiges Interesse zu erwecken, dass sie Ihn durch Publikation bekanntmachen m\u00f6chten.<br \/>\nDoch was geschieht? Manche werden von Angst gepackt, andere f\u00fcrchten, sich zu kompromittieren, andere wollen sich unter diesem oder jenem Vorwand nicht opfern \u2013 alles l\u00f6st sich in Worten auf, und mein G\u00f6ttlicher Wille bleibt aus der Mitte der V\u00f6lker verbannt.<br \/>\nIch kehrte [dennoch] nicht in den Himmel zur\u00fcck, sondern blieb unter den Menschen im Exil, nur mit meiner G\u00f6ttlichen Mutter und dem Heiligen Josef, die Mich sehr gut kannten und f\u00fcr die Ich das Paradies auf Erden war \u2013 w\u00e4hrend Ich f\u00fcr die anderen gleichsam nicht existierte.<br \/>\nSo ist es auch mit meinem Willen: nachdem Er sein Leben mit dem Gefolge seiner Kenntnisse in dir herangebildet hat und [noch] nicht die Wirkungen erzielt und den Zweck erreicht, wozu Er sich bekannt gemacht hat, wie k\u00f6nnte Er dann [sein Werk verlassen und] fortgehen?<br \/>\nIn der Tat, wenn Wir beschlie\u00dfen, ein Werk zu tun oder eine Wohltat zu spenden, kann Uns niemand davon abbringen. So wird auch mein G\u00f6ttlicher Wille trotz seiner Verbannung und Verborgenheit \u2013 so wie Ich nach drei\u00dfig Jahren des verborgenen Lebens mein \u00f6ffentliches Leben aus\u00fcbte und Mich bekannt machte \u2013 nicht stets verborgen bleiben k\u00f6nnen.<br \/>\nEr wird vielmehr sein Ziel erreichen, sich bekannt zu machen, um unter den Menschen zu herrschen. Sei daher aufmerksam und wisse die gro\u00dfe Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens in deiner Seele zu sch\u00e4tzen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 21. Oktober 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62899","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62899","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62899"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62899\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62899"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62899"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62899"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}