{"id":62980,"date":"2025-11-18T21:00:23","date_gmt":"2025-11-18T20:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-33-woche-im-jahreskreis-lk-1911-28\/"},"modified":"2025-11-18T21:15:03","modified_gmt":"2025-11-18T20:15:03","slug":"mittwoch-der-33-woche-im-jahreskreis-lk-1911-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-33-woche-im-jahreskreis-lk-1911-28\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 33. Woche im Jahreskreis (Lk 19,11-28)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->11In jener Zeit meinten die Menschen, weil Jesus schon nahe bei Jerusalem war, das Reich Gottes werde sofort erscheinen. Daher erz\u00e4hlte er ihnen ein weiteres Gleichnis. 12Er sagte: Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die K\u00f6nigsw\u00fcrde zu erlangen und dann zur\u00fcckzukehren.<br \/>\n13Er rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie Geld im Wert von zehn Minen und sagte: Macht Gesch\u00e4fte damit, bis ich wiederkomme. 14Da ihn aber die Einwohner seines Landes hassten, schickten sie eine Gesandtschaft hinter ihm her und lie\u00dfen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser Mann unser K\u00f6nig wird.<br \/>\n15Dennoch wurde er als K\u00f6nig eingesetzt. Nach seiner R\u00fcckkehr lie\u00df er die Diener, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte sehen, welchen Gewinn jeder bei seinen Gesch\u00e4ften erzielt hatte. 16Der erste kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine zehn Minen erwirtschaftet.<br \/>\n17Da sagte der K\u00f6nig zu ihm: Sehr gut, du bist ein t\u00fcchtiger Diener. Weil du im Kleinsten zuverl\u00e4ssig warst, sollst du Herr \u00fcber zehn St\u00e4dte werden. 18Der zweite kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine f\u00fcnf Minen erwirtschaftet.<br \/>\n19Zu ihm sagte der K\u00f6nig: Du sollst \u00fcber f\u00fcnf St\u00e4dte herrschen. 20Nun kam ein anderer und sagte: Herr, hier hast du dein Geld zur\u00fcck. Ich habe es in ein Tuch eingebunden und aufbewahrt; 21denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist: Du hebst ab, was du nicht eingezahlt hast, und erntest, was du nicht ges\u00e4t hast.<br \/>\n22Der K\u00f6nig antwortete: Aufgrund deiner eigenen Worte spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht ges\u00e4t habe? 23Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann h\u00e4tte ich es bei der R\u00fcckkehr mit Zinsen abheben k\u00f6nnen.<br \/>\n24Und zu den anderen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die zehn Minen hat. 25Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn.<br \/>\n26Da erwiderte er: Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. 27Doch meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr K\u00f6nig werde &#8211; bringt sie her, und macht sie vor meinen Augen nieder! 28Nach dieser Rede zog Jesus weiter und ging nach Jerusalem hinauf.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie Geld im Wert von zehn Minen und sagte: Macht Gesch\u00e4fte damit, bis ich wiederkomme\u201c (Lk 19,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand und vereinte mich mit Unserem Herrn, indem ich seine Gedanken, seinen Herzschlag, seine Atemz\u00fcge und all seine Bewegungen mit den meinen zu einem einzigen vereinigte, und dann machte ich noch die Meinung, zu allen Menschen zu gehen und jedem einzelnen all dies zu schenken; und da ich mit Jesus am \u00d6lberg vereint war, schenkte ich noch allen und jedem einzelnen und auch den Seelen im Fegefeuer, seine Blutstropfen, seine Gebete und Leiden, und alles Gute, das Er tat, damit alle Atemz\u00fcge, Bewegungen und Herzschl\u00e4ge der Gesch\u00f6pfe wiederhergestellt, gel\u00e4utert und verg\u00f6ttlicht w\u00fcrden; und ich gab ihnen die Quelle aller Sch\u00e4tze, n\u00e4mlich seine Leiden, als ihre Heilmittel f\u00fcr alles.<br \/>\nW\u00e4hrend ich das tat, sprach Jesus in meinem Inneren: \u201eMeine Tochter, mit diesen deinen Absichten verwundest du Mich st\u00e4ndig, und da du sie so oft machst, folgen die [Liebes]Pfeile schnell aufeinander, und Ich werde stets auf neue verwundet.\u201c<br \/>\nUnd ich fragte: \u201eWie ist es m\u00f6glich, dass Du verwundet bist und Dich [dennoch] verbirgst und mich durch das Warten auf dein Kommen so leiden l\u00e4sst? Sind dies die Wunden \u2013 ist das die Liebe, die Du zu mir hast?\u201c<br \/>\nDarauf Er: \u201eVielmehr habe Ich noch gar nichts gesagt, gemessen an all dem, was Ich dir sagen sollte, und die Seele selbst kann, w\u00e4hrend sie noch auf Erden pilgert, nicht alle Sch\u00e4tze und die Liebe zwischen dem Gesch\u00f6pf und dem Sch\u00f6pfer begreifen, dass n\u00e4mlich ihr Wirken, ihre Worte, ihr Leiden \u2013 dies alles in meinem Leben ist, und sie nur, wenn sie auf diese Weise handelt, allen Gutes tun kann.<br \/>\nIch sage dir nur, dass jeder deiner Gedanken, Herzschl\u00e4ge und Bewegungen, jedes Glied und jedes leidende Gebein an dir \u2013 wie so viele Lichter sind, die von dir ausgehen, mich ber\u00fchren und Ich sie zum Wohl aller aufl\u00f6se, und Ich dir daf\u00fcr dreimal so viele andere Lichter der Gnade zur\u00fccksende, und im Himmel die [entsprechenden] Glorienlichter.<br \/>\nEs gen\u00fcgt, wenn Ich dir sage, dass diese innige Verbindung so stark ist, dass der Sch\u00f6pfer die Orgel ist, das Gesch\u00f6pf der Klang, der Sch\u00f6pfer die Sonne, das Gesch\u00f6pf die Strahlen, der Sch\u00f6pfer die Blume, das Gesch\u00f6pf der Duft.<br \/>\nKann etwa das eine ohne das andere sein? Sicher nicht. Glaubst du, dass Ich deine inneren Aktivit\u00e4ten und Leiden nicht ber\u00fccksichtige? Wie k\u00f6nnte ich sie vergessen, wenn sie von Mir selbst ausgehen und eine Einheit mit Mir bilden?<br \/>\nAls Erg\u00e4nzung f\u00fcge Ich noch an, dass jedes Mal wenn man an meine Leiden denkt, es so ist, als w\u00fcrde man diesen Schatz, der ja f\u00fcr alle bereitliegt, auf die Bank bringen, um ihn zu vermehren und zum Wohl aller zu verteilen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 21. November 1907)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wollte mich mit meinem s\u00fc\u00dfen Jesus vereinigen, aber ich sah mich selbst so erb\u00e4rmlich, dass ich nicht wusste, was ich Ihm geben sollte, und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus sagte zu mir, um mich zu tr\u00f6sten:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, f\u00fcr den, der in meinem Willen lebt, gibt es keine Vergangenheit und Zukunft, sondern alles ist im gegenw\u00e4rtigen Akt; und so ist auch alles, was Ich tat und litt, immer gegenw\u00e4rtig wie ein andauernder Akt; wenn Ich also meinem Vater Genugtuung leisten oder den Gesch\u00f6pfen Wohltaten erweisen will, kann Ich dies tun, wie wenn Ich gerade im Akt des Leidens oder Handelns w\u00e4re.<br \/>\nSo verbindet sich das, was das Gesch\u00f6pf in meinem Willen leiden oder tun kann, mit meinen Leiden und meinen Werken und wird zu einem einzigen; und wenn die Seele Mir einen Beweis der Liebe mit ihren Leiden geben will, so kann sie die Leiden nehmen, die sie ein anderes Mal gelitten hat, und die ein andauernder Akt sind, und sie Mir geben, um ihre Liebe und ihre Genugtuung Mir gegen\u00fcber zu wiederholen.<br \/>\nWenn Ich den Eifer der Seele sehe, die ihre Akte gleichsam auf die Bank legt, um sie zu vervielf\u00e4ltigen und die Zinsen einzuheben, um Mir Liebe und Genugtuung zu verschaffen, so gebe Ich ihr meine Leiden und meine vervielf\u00e4ltigten Werke.<br \/>\nDies, um sie noch mehr zu bereichern und um Mich nicht an Liebe \u00fcbertreffen zu lassen, um ihr Liebe zu schenken und Mich wiederlieben zu lassen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 7. Juli 1917)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer hat, dem wird gegeben werden\u201c (Lk 19, 26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich folgte dem G\u00f6ttlichen Willen in seinen Akten, und mein geliebter Jesus folgte mir mit seinem Blick, um zu beobachten, ob ich alle seine Werke besuchte, und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich schaue gerade, ob du alle meine Hoheitsgebiete aufsuchst. Du musst wissen, dass die Sch\u00f6pfung mein Territorium ist, die Erl\u00f6sung beinhaltet hinzugef\u00fcgte Territorien.<br \/>\nJa, meine Kindheit, meine Tr\u00e4nen und Wimmern als Kleinkind, meine Gebete, meine Werke, meine Schritte, mein verborgenes und \u00f6ffentliches Leben sind ebenso viele R\u00e4ume von Mir, die Ich in meinen Territorien errichtete.<br \/>\nEs gibt nichts, was Ich tat, und kein Leid, das Ich litt, das Ich nicht dazu benutzte, um die Grenzen der g\u00f6ttlichen Hoheitsgebiete auszudehnen und sie dann den Gesch\u00f6pfen zu schenken.<br \/>\nNun beobachte Ich jeden Tag, ob wenigstens die kleine Tochter meines Willens alle meine Gebiete aufsucht und in jedes meiner Zimmer eintritt.<br \/>\nWenn Ich dich deinen Rundgang beginnen sehe, um die Sonne zu besuchen, die Sterne, den Himmel, das Meer und alle geschaffenen Dinge, f\u00fchle Ich, dass meine Territorien, die Ich mit so viel Liebe gemacht und den Gesch\u00f6pfen gegeben habe, nicht verlassen sind.<br \/>\nEs gibt wenigstens einen, der sie besucht, und wenn er sie besucht, bedeutet es, dass er sie liebt und das Geschenk angenommen hat.<br \/>\nSo warte Ich mit Sehnsucht darauf, dass du deine Besuche in Betlehem fortsetzt, wo Ich geboren wurde, dass du meine Tr\u00e4nen aufsuchst, meine Leiden, meine Schritte, meine Werke, die Wunder, die Ich tat, die Sakramente, die Ich einsetzte, meine Passion, mein Kreuz, mit einem Wort, alles.<br \/>\nIch mache dich aufmerksam, wenn dir etwas entgeht, damit du deinen kleinen Besuch machst, und sei es nur wie im Vor\u00fcbergehen. O, wie bin Ich gl\u00fccklich, dass meine Zimmer alle besucht werden!<br \/>\nMeine Tochter, welch ein Schmerz ist es, zu geben und daf\u00fcr nicht anerkannt zu werden, geben zu wollen, und niemand ist da, der das Gute nimmt, das man schenken m\u00f6chte! Wei\u00dft du, was Ich tue?<br \/>\nWenn Ich dich ganz allein Runden machen sehe, um alle meine Gebiete und Zimmer zu besuchen, gebe Ich dir alle G\u00fcter, die es in ihnen gibt, sodass Ich das, was Ich den anderen geben sollte, in dir konzentriere. So gebe Ich dir alles, und du gibst Mir alles.<br \/>\nDenn um der Seele alles geben zu k\u00f6nnen, muss Ich alles in ihr finden, und sie muss, um Mir alles geben zu k\u00f6nnen, alles besitzen. Wer alles hat, hat die Fassungskraft, Mir alles zu geben und alles zu empfangen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 9. August 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":74082,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62980","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62980"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62980\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}