{"id":63001,"date":"2025-11-22T12:00:43","date_gmt":"2025-11-22T11:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/34-sonntag-im-jahreskreis-hochfest-christkoenig-c-lk-2335-43\/"},"modified":"2025-11-22T19:35:39","modified_gmt":"2025-11-22T18:35:39","slug":"34-sonntag-im-jahreskreis-hochfest-christkoenig-c-lk-2335-43","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/34-sonntag-im-jahreskreis-hochfest-christkoenig-c-lk-2335-43\/","title":{"rendered":"34. SONNTAG IM JAHRESKREIS \u2013 HOCHFEST CHRISTK\u00d6NIG \u2013 C \u2013 (Lk 23,35-43)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">35In jener Zeit verlachten die f\u00fchrenden M\u00e4nner des Volkes Jesus und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erw\u00e4hlte Messias Gottes ist. 36Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig 37und sagten: Wenn du der K\u00f6nig der Juden bist, dann hilf dir selbst!<br \/>\n38\u00dcber ihm war eine Tafel angebracht; auf ihr stand: Das ist der K\u00f6nig der Juden. 39Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verh\u00f6hnte ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns!<br \/>\n40Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du f\u00fcrchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. 41Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn f\u00fcr unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. 42Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst. 43Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca531;\">\u201eAuch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig\u201c (Lk 23,36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein gekreuzigter Heiland! Deine Leiden nehmen immer mehr zu. Auf dem Kreuz bist du wirklich der K\u00f6nig der Schmerzen. Unter allen deinen Qualen entgeht dir keine Seele, jeder einzelnen schenkst du dein eigenes Leben. Deine Liebe sieht sich jedoch von den Gesch\u00f6pfen verachtet.<br \/>\nDa sie keinen Ausweg finden kann, wird sie nur umso heftiger und l\u00e4sst dich uns\u00e4gliche Qualen durchleiden. In dieser Pein sucht sie zu ergr\u00fcnden, was sonst noch m\u00f6glich w\u00e4re, um den Menschen zu gewinnen, und sie l\u00e4sst dich sprechen: \u201eSiehe, meine Seele, wie sehr ich dich geliebt habe.<br \/>\nWillst du kein Mitleid mit dir selbst haben, so hab wenigstens Mitleid mit meiner Liebe!\u201c Unterdessen wendest du, da du den Seelen nichts mehr zu geben hast, den matten Blick deiner Mutter zu. Deine Leiden martern auch sie zu Tode, kreuzigen auch sie. Mutter und Sohn verstehen sich, und es ist ein Trost f\u00fcr dich und eine Genugtuung, dass du der armen Menschheit deine treue Mutter schenken kannst.<br \/>\nIn Johannes erblickst du das ganze Menschengeschlecht. Mit einer Stimme, die so z\u00e4rtlich ist, dass alle Menschenherzen ger\u00fchrt werden k\u00f6nnten, sprichst du: \u201eMutter, siehe da, dein Sohn!\u201c, und zu Johannes: \u201eSiehe da, deine Mutter!\u201c Deine Stimme dringt ein in das Mutterherz, und vereint mit der Stimme deines Blutes f\u00e4hrt sie fort: \u201eMeine Mutter, dir vertraue ich alle meine Kinder an.<br \/>\nAlle Liebe, die du f\u00fcr mich empfindest, empfinde f\u00fcr sie. All deine Bem\u00fchungen und all deine m\u00fctterlichen Z\u00e4rtlichkeiten wende meinen Kindern zu; du sollst sie mir alle retten.\u201c\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 13 bis 14 Uhr: Zweite Stunde des Todeskampfes Jesu)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca531;\">\u201eUnd sagten: Wenn du der K\u00f6nig der Juden bist, dann hilf dir selbst!\u201c (Lk 23,37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an die Passion meines s\u00fc\u00dfen Jesus und f\u00fchlte mir diese Leiden so nahe, als w\u00fcrde Er sie gerade jetzt erleiden; da blickte Er mich an und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, Ich litt alle Peinen in meinem Willen, und als Ich sie litt, \u00f6ffneten sie in meinem Willen ebenso viele Wege, um jedes Gesch\u00f6pf zu erreichen.<br \/>\nH\u00e4tte Ich nicht in meinem Willen gelitten, der alles miteinschlie\u00dft, so w\u00e4ren meine Leiden nicht zu dir und zu jedem gelangt, sondern w\u00e4ren in meiner Menschheit geblieben.<br \/>\nDa Ich sie jedoch in meinem Willen erlitt, taten sie nicht nur so viele Wege von Mir zu ihnen hin auf, sondern \u00f6ffneten ebenso viele andere, damit die Seelen in Mich eintreten konnten, um sich mit diesen Leiden zu vereinigen, und damit Mir jede Seele die Pein zuf\u00fcge, die sie Mir mit ihren Beleidigungen im Laufe aller Jahrhunderte zuf\u00fcgen sollte.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich unter dem Sturm der Schl\u00e4ge war, brachte mein Wille Mir jedes Gesch\u00f6pf nahe, dass es Mich schlage; so waren es nicht nur die Schergen, die Mich gei\u00dfelten, sondern die Gesch\u00f6pfe aller Zeiten, die mit ihren S\u00fcnden an der barbarischen Gei\u00dfelung mitwirken sollten; und so war es auch in all den anderen Leiden: mein Wille brachte Mir alle, niemand entzog sich dem Aufruf.<br \/>\nAlle waren Mir gegenw\u00e4rtig, niemand entging Mir. Deshalb waren meine Leiden um vieles h\u00e4rter und vielf\u00e4ltiger als jene sichtbaren! Wenn du also m\u00f6chtest, dass die Aufopferung meiner Leiden, dein Mitleid, deine Wiedergutmachung und deine kleinen Leiden nicht nur zu Mir gelangen, sondern denselben Weg wie die Meinigen nehmen, dann lasse alles in meinen Willen eingehen, und alle Generationen werden die Wirkungen davon erfahren.<br \/>\nUnd dies betrifft nicht nur meine Leiden, sondern auch meine Worte, denn in meinem Willen gesprochen, erreichten sie alle; wie zum Beispiel, als Pilatus Mich fragte, ob Ich ein K\u00f6nig sei, und Ich ihm antwortete: \u201eMein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt w\u00e4re, so w\u00fcrden Millionen von Engelslegionen Mich verteidigen.\u201d<br \/>\nAls Mich Pilatus so arm, gedem\u00fctigt und verachtet sah, wunderte er sich und sagte mit gr\u00f6\u00dferem Nachdruck: \u201eWie, Du bist ein K\u00f6nig?\u201d<br \/>\nUnd Ich erwiderte ihm und allen, die sich wie er in einer Machtposition befinden, mit Festigkeit: \u201eIch bin ein K\u00f6nig und bin dazu in die Welt gekommen, die Wahrheit zu lehren, und die Wahrheit ist dies, dass es keineswegs hohe Posten, Reiche, W\u00fcrden und Befehlsgewalt sind, die den Menschen zum Herrscher machen, ihn adeln und \u00fcber alle erheben; dies ist vielmehr Sklaverei und Elend und unterwirft ihn niedrigen Leidenschaften und ungerechten Menschen, sodass auch er viele ungerechte Akte begeht, die ihn entw\u00fcrdigen, beschmutzen und ihm den Hass seiner Untergebenen zuziehen.<br \/>\nSo bedeuten die Reicht\u00fcmer Sklaverei, und die hohen Posten sind Schwerter, die viele t\u00f6ten oder verwunden. Die wahre Herrschaft ist die Tugend, die Losl\u00f6sung von allem, es bedeutet, sich f\u00fcr alle zu opfern und sich allen zu unterwerfen; dies ist die wahre Herrschaft, die alle fesselt und die Liebe aller auf sich zieht.<br \/>\nSo wird also meine Herrschaft kein Ende haben, w\u00e4hrend die deine nahe daran ist, zu vergehen.\u201d Diese Worte lie\u00df Ich in meinem Willen an das Ohr aller dringen, die sich in hohen Stellungen befinden, um ihnen die gro\u00dfe Gefahr zu zeigen, in der sie sich befinden, und jene zu warnen, die Posten, W\u00fcrden und F\u00fchrung anstreben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16. 16. Juli 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca531;\">\u201e\u00dcber ihm war eine Tafel angebracht; auf ihr stand: Das ist der K\u00f6nig der Juden\u201c (Lk 23, 38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Pilatus Mich verh\u00f6ren wollte und Mich fragte: \u201eEin K\u00f6nig bist Du? Und wo ist dein Reich?\u201d, wollte Ich ihm eine weitere erhabene Lehre erteilen und sprach: \u201eIch bin ein K\u00f6nig\u201d, und wollte damit sagen: \u201eWei\u00dft du, welches mein Reich ist?<br \/>\nMein Reich sind meine Schmerzen, mein Blut, meine Tugenden: dies ist das wahre Reich, das Ich nicht au\u00dferhalb Meiner, sondern in Mir besitze. Was man im \u00c4u\u00dferen besitzt, ist kein wahres Reich, noch eine gesicherte Herrschaft, da alles, was nicht im Menschen ist, weggenommen und widerrechtlich angeeignet (usurpiert) werden kann, und der Mensch dann gezwungen ist, es zur\u00fcckzulassen; was jedoch im Inneren ist, kann ihm niemand rauben; die Herrschaft wird ewig in seinem Inneren sein.<br \/>\nDie Merkmale meiner Herrschaft sind meine Wunden, meine Dornen, das Kreuz; Ich mache es nicht wie die anderen K\u00f6nige, welche die V\u00f6lker au\u00dferhalb von sich und in Unsicherheit leben lassen, und manchmal sogar hungern lassen.<br \/>\nIch nicht! Ich rufe meine V\u00f6lker auf, in den Gem\u00e4chern meiner Wunden zu wohnen, gest\u00e4rkt und besch\u00fctzt von meinen Schmerzen, getr\u00e4nkt von meinem Blut, ges\u00e4ttigt von meinem Fleisch \u2013 und nur dies ist die wahre Herrschaft.<br \/>\nAlle anderen Reiche sind Reiche der Sklaverei, der Gefahren und des Todes, doch in meinem Reich ist das wahre Leben. Wie viele erhabene Lehren, wie viele tiefe Geheimnisse sind in meinen Worten!<br \/>\nJede Seele m\u00fcsste sich bei Leiden und Schmerzen, wenn sie von allen gedem\u00fctigt und verlassen wird und die wahren Tugenden \u00fcbt, selbst sagen: \u201eDies ist mein Reich, das nicht der Verg\u00e4nglichkeit unterworfen ist, keiner kann es mir wegnehmen, noch es antasten, sondern mein Reich ist ewig und G\u00f6ttlich, \u00e4hnlich dem meines s\u00fc\u00dfen Jesus; meine Schmerzen und Leiden best\u00e4tigen es mir und machen mein Reich noch st\u00e4rker und wehrhafter, und angesichts meiner gro\u00dfen St\u00e4rke wird niemand einen Krieg gegen mich wagen.\u201c Dies ist das Reich des Friedens, das alle meine Kinder anstreben sollten.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 5. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cca531;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, folgte ich den Stunden der Passion meines s\u00fc\u00dfen Jesus, besonders, als Er Pilatus vorgef\u00fchrt wurde, der Ihn nach seinem Reich fragte.<br \/>\nUnd mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, es war das erste Mal in meinem irdischen Leben, dass Ich es mit einer heidnischen Autorit\u00e4t zu tun hatte, die Mich fragte, was mein Reich sei, und Ich erwiderte ihm, dass mein Reich nicht von dieser Welt ist; wenn es von dieser Welt w\u00e4re, w\u00fcrden tausende Legionen von Engeln Mich verteidigen.<br \/>\nDoch damit \u00f6ffnete Ich den Heiden mein Reich und teile ihnen meine himmlischen Lehren mit, sodass Pilatus Mich fragte: \u201eWie, du bist ein K\u00f6nig?\u201c Und Ich antwortete ihm sofort: \u201eIch bin ein K\u00f6nig, und Ich bin in die Welt gekommen, um die Wahrheit zu lehren.\u201c<br \/>\nDamit wollte Ich Mir den Weg in seinen Geist bahnen, um Mich zu erkennen zu geben, sodass er ber\u00fchrt wurde und Mich fragte: \u201eWas ist Wahrheit?\u201c Doch er wartete nicht auf meine Antwort, und Ich hatte nicht die Gelegenheit, Mich selbst verst\u00e4ndlich zu machen.<br \/>\nIch h\u00e4tte zu ihm gesagt: \u201eDie Wahrheit bin Ich, alles in Mir ist Wahrheit: Wahrheit ist meine Geduld inmitten so vieler Beleidigungen; Wahrheit ist mein sanfter Blick unter so vielen Verspottungen, Verleumdungen, Schm\u00e4hungen; Wahrheit ist mein liebensw\u00fcrdiges und anziehendes Benehmen inmitten so vieler Feinde, die Mich hassen, w\u00e4hrend Ich sie liebe, und die, w\u00e4hrend sie Mir den Tod bereiten wollen, Ich umarmen und ihnen das Leben geben m\u00f6chte; Wahrheit sind meine Worte voller W\u00fcrde und himmlischer Weisheit; alles in Mir ist Wahrheit.<br \/>\nDie Wahrheit ist majest\u00e4tischer als die Sonne, die, so viel man auch auf ihr herumtrampeln will, umso sch\u00f6ner und leuchtender aufgeht, dass sie sogar ihre eigenen Feinde besch\u00e4mt und sie vor ihren F\u00fc\u00dfen selbst zu Boden wirft.\u201c<br \/>\nPilatus fragte Mich mit aufrichtigem Herzen, und Ich war bereit, ihm zu antworten, Herodes hingegen fragte Mich mit Bosheit und aus Neugier, und Ich antwortete ihm nicht.<br \/>\nDenen also, die die heiligen Dinge mit Aufrichtigkeit wissen wollen, enth\u00fclle Ich sogar noch mehr, als sie wissen wollen; wer sie indessen mit Bosheit und aus Neugier kennen will, dem verberge Ich Mich, und w\u00e4hrend sie Spott mit Mir treiben wollen, verwirre Ich sie und mache Mich \u00fcber sie lustig.<br \/>\nDoch da meine Person die Wahrheit in sich trug, tat sie auch vor Herodes ihren Dienst: mein Schweigen angesichts der st\u00fcrmischen Fragen des Herodes, mein bescheidener Blick, die Haltung meiner Person, voller Sanftheit, W\u00fcrde und Adel, waren alles Wahrheiten, und wirksame Wahrheiten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 1. Juni 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca531;\">\u201eJesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein\u201c (Lk 23,43)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus und nahm mich, da ich ein wenig leidend war, in seine Arme wobei Er zu mir sprach:<br \/>\n&#8222;Meine geliebte Tochter, meine geliebte Tochter, ruhe dich in Mir aus; ja behalte deine Leiden nicht bei dir, sondern lege sie auf mein Kreuz, damit sie den meinen das Geleit geben und Mich erquicken, und meine Leiden die deinen begleiten und dich st\u00fctzen, mit demselben Feuer brennen und sich zusammen verzehren.<br \/>\nUnd Ich werde deine Leiden als die meinen betrachten, Ich werde ihnen dieselben Wirkungen verleihen, den gleichen Wert, und sie werden dieselbe Aufgabe erf\u00fcllen, die Ich auf dem Kreuz beim Vater und bei den Seelen hatte.<br \/>\nJa, komm du selbst auf das Kreuz; wie gl\u00fccklich werden wir zusammen sein, auch im Leiden, weil es nicht das Leiden ist, welches das Gesch\u00f6pf ungl\u00fccklich macht, sondern das Leiden macht es siegreich, glorreich, reich und sch\u00f6n; aber es wird ungl\u00fccklich, wenn ihm etwas in seiner Liebe fehlt.<br \/>\nDu wirst, mit Mir am Kreuz vereint, in allem in der Liebe befriedigt werden, selbst deine Leiden werden Liebe sein, dein Leben wird Liebe, ganz Liebe sein, und deshalb wirst du gl\u00fccklich sein.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12. April 1917)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cca531;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein am Kreuz angenagelter Heiland! W\u00e4hrend ich mit dir bete, h\u00e4lt die hinrei\u00dfende Macht deiner Liebe und deiner Leiden meinen Blick auf dich gerichtet. Aber mir m\u00f6chte das Herz brechen, wenn ich dich so sehr leiden sehe.<br \/>\nDu verschmachtest vor Liebe und Schmerz. Die Flammen, die in deinem Herzen brennen, schlagen so hoch empor, dass sie nahe daran sind, dein Herz in Asche zu legen. Deine in Schranken gehaltene Liebe ist st\u00e4rker als selbst der Tod.<br \/>\nDu m\u00f6chtest ihr einen Ausweg geben, schaust den Sch\u00e4cher zu deiner Rechten an und Gemeint ist hier die ungeordnete oder s\u00fcndhafte Anh\u00e4nglichkeit an die Dinge der Erde. entrei\u00dft ihn der H\u00f6lle. Deine Gnade r\u00fchrt an sein Herz.<br \/>\nEr wird vollst\u00e4ndig umgewandelt, erkennt und bekennt dich als Gott und ruft in aufrichtiger Reue \u00fcber sein S\u00fcndenleben aus: \u201eHerr, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst!\u201c Und du z\u00f6gerst nicht, ihm Antwort zu geben: \u201eWahrlich, ich sage dir, heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein.\u201c<br \/>\nDamit hast du den ersten Triumph deiner Liebe erlangt. Ich sehe aber auch, dass deine Liebe nicht allein dem Sch\u00e4cher, sondern auch unz\u00e4hligen Sterbenden das Herz bezwingt.<br \/>\nAch, du stellst ihnen ja dein Blut zur Verf\u00fcgung, deine Liebe, deine Verdienste, und wendest alle Kunstgriffe an, die Gott zur Verf\u00fcgung stehen, ihre Herzen zu r\u00fchren und f\u00fcr dich zu gewinnen. Aber selbst in diesem Augenblick wird deine Liebe durchkreuzt.<br \/>\nWie viele Sterbende weisen sie zur\u00fcck, misstrauen dir und verzweifeln! Dein Schmerz dar\u00fcber ist so gro\u00df, dass du dich von neuem in Schmerzen h\u00fcllst. Ich m\u00f6chte, mein Jesus, f\u00fcr jene s\u00fchnen, die im Augenblick des Todes an deiner Barmherzigkeit verzweifeln.<br \/>\nMeine s\u00fc\u00dfe Liebe, fl\u00f6\u00dfe allen Menschen, besonders jenen, die sich im Todeskampf befinden, Zuversicht und Vertrauen zu dir ein. Kraft der Verhei\u00dfung, die du dem Sch\u00e4cher gegeben hast, gew\u00e4hre ihnen Licht, St\u00e4rke und Beistand, um heilig sterben und von dieser Erde zum Himmel fliegen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSchlie\u00dfe alle Seelen in deinem heiligsten Leib, in deinem Blut und in deinen Wunden ein. Lass um der Verdienste deines kostbaren Blutes willen nicht zu, dass auch nur eine einzige Seele verlorengehe. Die Stimme deines Blutes gebe auch jetzt noch allen Seelen die tr\u00f6stliche Verhei\u00dfung: \u201eHeute noch wirst du mit mir im Paradiese sein.\u201c (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 13 bis 14 Uhr: Zweite Stunde des Todeskampfes Jesu)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63001","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63001"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63001\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}