{"id":63010,"date":"2025-11-21T21:00:28","date_gmt":"2025-11-21T20:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-33-woche-im-jahreskreis-lk-2027-40\/"},"modified":"2025-11-20T20:25:03","modified_gmt":"2025-11-20T19:25:03","slug":"samstag-der-33-woche-im-jahreskreis-lk-2027-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-33-woche-im-jahreskreis-lk-2027-40\/","title":{"rendered":"Samstag der 33. Woche im Jahreskreis (Lk 20,27-40)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27In jener Zeit kamen einige von den Sadduz\u00e4ern, die die Auferstehung leugnen, zu Jesus und fragten ihn: 28Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterl\u00e4sst, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.<br \/>\n29Nun lebten einmal sieben Br\u00fcder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos. 30Da nahm sie der zweite, 31danach der dritte, und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterlie\u00dfen keine Kinder, als sie starben.<br \/>\n32Schlie\u00dflich starb auch die Frau. 33Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.<br \/>\n34Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen. 35Die aber, die Gott f\u00fcr w\u00fcrdig h\u00e4lt, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten. 36Sie k\u00f6nnen auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu S\u00f6hnen Gottes geworden sind.<br \/>\n37Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt. 38Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn f\u00fcr ihn sind alle lebendig. 39Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet. 40Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDie aber, die Gott f\u00fcr w\u00fcrdig h\u00e4lt, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben\u2026\u201c (Lk 20, 35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ein wenig leidend und sagte zu meinem stets liebensw\u00fcrdigen Jesus: &#8222;Wann wirst Du mich mit Dir nehmen? Ach Jesus, schnell, mach, dass der Tod mir dieses Leben entrei\u00dfe und mich mit Dir im Himmel wieder vereine!\u201c<br \/>\nUnd Jesus: &#8222;Meine Tochter, f\u00fcr die Seele, die meinen Willen tut und in Ihm lebt, gibt es keinen Tod. Der Tod ist f\u00fcr den, der nicht meinen Willen tut, weil er so vielem absterben muss: sich selbst, den Leidenschaften, der Welt.<br \/>\nAber wer meinen Willen tut, hat nichts, dem er absterben m\u00fcsste, er ist schon an das Leben des Himmel gewohnt; der Tod bedeutet f\u00fcr diese Seele nichts anders als ihre Lumpen abzulegen, wie wenn sie die Armenkleidung ablegt und die Gew\u00e4nder der K\u00f6nigin anlegt, um die Verbannung zu verlassen und die Heimat in Besitz zu nehmen, weil die Seele, die meinen Willen tut, nicht dem Tod und dem Urteil unterworfen ist, sondern ihr Leben ist ewig; was der Tod an ihr tun sollte, hat die Liebe vorwegnehmend schon getan, und mein Wille hat sie in Mir ganz neu geordnet, sodass es nichts mehr gibt, wor\u00fcber Ich sie richten sollte.<br \/>\nStehe also fest in meinem Willen, und wenn du es am wenigsten erwartest, wirst du dich in meinem Willen im Himmel wiederfinden.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 9. Juni 1912)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn f\u00fcr ihn sind alle lebendig\u201c (Lk 20,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">An diesem Morgen lie\u00df sich der gebenedeite Jesus in einem Strom von Licht sehen, und die Gesch\u00f6pfe waren in dieses Licht getaucht, auf eine Weise, dass alle menschlichen Handlungen die Eignung zum Handeln aus diesem Licht sch\u00f6pften.<br \/>\nAls ich das sah, sagte der gebenedeite Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, Ich wirke st\u00e4ndig bei jeder kleinsten menschlichen Handlung mit, sei es auch nur ein Gedanke, ein Atemzug, eine Bewegung, doch die Gesch\u00f6pfe denken nicht an diese meine Haltung ihnen gegen\u00fcber.<br \/>\nSie tun nicht nur alle ihre Werke nicht f\u00fcr Mich, von dem sie das Leben ihres eigenen Wirkens empfangen, sondern sie schreiben sich selber zu, was sie tun.<br \/>\nO, wenn sie an diese meine kontinuierliche Gesinnung d\u00e4chten, die Ich ihnen gegen\u00fcber habe, dann w\u00fcrden sie sich nicht das widerrechtlich anma\u00dfen, was Mir geh\u00f6rt, zum Schaden meiner Ehre und ihres eigenen Wohls, w\u00e4hrend sie doch alles f\u00fcr Mich tun und Mir geben sollten! Alles, was f\u00fcr Mich getan wird, kann in Mich eintreten, und Ich verwahre es in Mir, um ihnen alles im n\u00e4chsten Leben zu geben.<br \/>\nDoch alles, was nicht f\u00fcr Mich getan wird, kann nicht in Mich eintreten, da es keine Meiner w\u00fcrdigen Werke sind, sondern Mich ekelt vor ihnen und Ich weise sie zur\u00fcck, selbst wenn meine Gesinnung darin war.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 10. Oktober 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine Liebe zu den Gesch\u00f6pfen ist gro\u00df. Siehst du, wie das Sonnenlicht die Erde \u00fcberflutet?<br \/>\nWenn du aus jenem Licht so viele Atome machen k\u00f6nntest, w\u00fcrdest du in jenen Lichtatomen meine melodische Stimme vernehmen, die dir [ununterbrochen] eins nach dem anderen wiederholen w\u00fcrde: Ich liebe dich, Ich liebe dich, Ich liebe dich&#8230; sodass sie dir keine Zeit lie\u00dfen, sie zu z\u00e4hlen, und du w\u00e4rest von der Liebe ertr\u00e4nkt.<br \/>\nUnd tats\u00e4chlich sage Ich dir &#8222;Ich liebe dich, Ich liebe dich, Ich liebe dich&#8220; im Licht, das dein Auge erf\u00fcllt, &#8222;Ich liebe dich&#8220; in der Luft, die du einatmest, &#8222;Ich liebe dich&#8220; im Windsto\u00df, der dein Ohr streift, &#8222;Ich liebe dich&#8220; in der W\u00e4rme und in der K\u00e4lte, die dein Tastsinn f\u00fchlt, &#8222;Ich liebe dich&#8220; im Blut, das in deinen Adern flie\u00dft.<br \/>\nMein Herzschlag sagt dir &#8222;Ich liebe dich&#8220; im Schlag deines Herzens, &#8222;Ich liebe dich&#8220; wiederhole Ich dir in jedem Gedanken deines Geistes, &#8222;Ich liebe dich&#8220; in jeder Bewegung deiner H\u00e4nde, &#8222;Ich liebe dich&#8220; in jedem Schritt deiner F\u00fc\u00dfe, &#8222;Ich liebe dich&#8220; in jedem Wort; denn nichts geschieht innerhalb und au\u00dferhalb von dir, ohne dass ein Liebesakt von Mir gegen dich mit beteiligt w\u00e4re.<br \/>\nSo wartet ein &#8222;Ich liebe dich&#8220; von Mir nicht auf das n\u00e4chste. Und von deinen &#8222;Ich liebe dich&#8220;, wie viele davon sind f\u00fcr Mich?\u201c<br \/>\nIch blieb verwirrt zur\u00fcck und f\u00fchlte mich innen und au\u00dfen wie bet\u00e4ubt von den vielen Ch\u00f6ren der &#8222;Ich liebe dich&#8220; meines sanften Jesus; und meine &#8222;Ich liebe Dich&#8220; waren so sp\u00e4rlich und beschr\u00e4nkt, dass ich sagte &#8218;O, mein liebender Jesus, wer kann Dir je gleichkommen?&#8216;<br \/>\nAber was das betrifft, was ich gesagt habe, scheine ich noch nichts von dem ausgesagt zu haben, was Jesus mich verstehen lie\u00df. Dann f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n&#8222;Die wahre Heiligkeit besteht darin, meinen Willen zu tun und alles in Mir neu zu ordnen; wie Ich f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe alles in der Ordnung halte, so sollten die Gesch\u00f6pfe alles f\u00fcr Mich und in Mir ordnen: Mein Wille l\u00e4sst alle Dinge in der Ordnung stehen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 23. April 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hingabe an das Fiat ist ein \u00e4u\u00dferstes Bed\u00fcrfnis meines armen Herzens, da Es mich seine g\u00f6ttliche Vater- und Mutterschaft sp\u00fcren l\u00e4sst. Mit seinen Licht-Armen h\u00e4lt Es mich fest an seine Brust gedr\u00fcckt, um sich wie eine \u00fcberaus z\u00e4rtliche Mutter in mich zu ergie\u00dfen, die ihre Tochter mit unzertrennlicher Liebe liebt, aber so sehr, dass sie ihr Leben in der Tochter hervorbringen will.<br \/>\nDies scheint ein Liebeswahn, eine g\u00f6ttliche Leidenschaft dieser heiligen Mutter zu sein. Es l\u00e4sst sie ganz Auge, ganz Aufmerksamkeit und Sorgfalt, ganz Herz sein, und sie ist st\u00e4ndig dabei, ihr Leben in ihrer Tochter, die ganz in ihren Armen hingegeben ist, empfangen und geboren werden zu lassen und aufzuziehen.<br \/>\nSo erleichtert die Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen die F\u00fcrsorglichkeit und erm\u00f6glicht die Beflissenheit dieser Himmlischen Mutter, ihr Leben, das ganz aus G\u00f6ttlichem Willen besteht, im Gesch\u00f6pf zu bilden.<br \/>\nMeine sch\u00f6ne Mama, nimm mich nicht weg von deiner Brust aus Licht, sodass ich dein Leben in mir f\u00fchlen kann, das st\u00e4ndig mit Pinselstrichen an mir arbeitet und mir dadurch zeigen m\u00f6ge, wie sehr Du mich liebst, wer Du bist und wie sch\u00f6n, liebenswert und anbetungsw\u00fcrdig Du bist!<br \/>\nDoch als mein Geist in der vollst\u00e4ndigen Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen aufging, wiederholte mein s\u00fc\u00dfer Jesus seinen kurzen Besuch bei mir und sprach:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, je mehr man von meinem Willen versteht, desto mehr erfreut man sich seiner Sch\u00f6nheit und Heiligkeit und hat desto mehr Anteil an seinen G\u00fctern.<br \/>\nDie Hingabe an Ihn vernichtet alle Hindernisse und h\u00e4lt die Seele so fest in seinen Armen, dass mein Fiat ohne M\u00fche sein g\u00f6ttliches Leben im Gesch\u00f6pf wieder hervorbringen kann. Wahre und volle Hingabe sagt faktisch: \u201aMach mit mir, was Du willst, mein Leben geh\u00f6rt Dir, und von Meinem will ich nichts mehr wissen.\u2019<br \/>\nSo liefert die Hingabe das Gesch\u00f6pf der Gewalt meines G\u00f6ttlichen Willens aus. Denn du musst wissen, dass alle Dinge und die menschliche Natur selbst ihr Leben aus der ewigen Bewegung Gottes beziehen, auf eine Weise, dass alles um Ihn kreist: die ganze Sch\u00f6pfung, Atmung, Herzschlag und Blutkreislauf stehen unter der Herrschaft der Ewigen Bewegung, und da alle und alles ihr Leben von dieser Bewegung haben, sind sie untrennbar von Gott.<br \/>\nUnd wie sie das Leben haben, so kreisen sie [auch] in einm\u00fctigem Lauf um das H\u00f6chste Sein. So liegt es nicht in der eigenen Macht von Atmung, Herzschlag und Bewegung, zu atmen, zu pochen, sich zu bewegen \u2013 ob sie es wollen oder nicht wollen; da die Bewegung des Ewigen unaufh\u00f6rlich ist, nehmen auch sie den unaufh\u00f6rlichen Akt von Atmung, Herzschlag und Bewegung wahr.<br \/>\nSie f\u00fchren sozusagen ihr Leben mit Gott und mit allen geschaffenen Dingen, die um Ihn kreisen, ohne je stehenzubleiben. Nur den menschlichen Willen haben Wir mit der gro\u00dfen Gabe der freien Willensentscheidung geschaffen, damit er Uns beteuern k\u00f6nne, dass er Uns freiwillig liebt und nicht, weil er \u2013 wie der Atem zum Atmen, wie das Herz zu schlagen und die Bewegung vom Sch\u00f6pfer zu empfangen \u2013 gen\u00f6tigt ist.<br \/>\nVielmehr sollte er Uns mit frei gewolltem, nicht erzwungenem Willen lieben und mit Uns zusammen sein k\u00f6nnen, um das wirkende Leben in unserem Willen zu empfangen. Es war die gr\u00f6\u00dfte Ehre und Gabe, die Wir dem Gesch\u00f6pf erwiesen.<br \/>\nEs zog sich jedoch undankbar aus der unzertrennlichen Einheit mit Uns zur\u00fcck \u2013 und damit aus der Einheit mit allen und allem. Deshalb verirrte, erniedrigte und schw\u00e4chte es sich und verlor die einzigartige Kraft. Der Mensch ist der einzige in der ganzen Sch\u00f6pfung, der seinen Lauf und seinen Ehrenplatz, seine Sch\u00f6nheit und Herrlichkeit verliert.<br \/>\nEr streunt umher, abgeirrt von seinem Platz, den er in unserem Willen einnimmt, der ihn ruft und an seinen Ehrenplatz zur\u00fccksehnt.<br \/>\nSo haben alle einen Platz, auch der Atem und der Herzschlag des Menschen. Da alles und alle einen Platz haben, verlieren sie nie das Leben und ihre unaufh\u00f6rliche Bewegung.<br \/>\nNiemand f\u00fchlt sich arm oder schwach, sondern reich in der ewigen Bewegung ihres Sch\u00f6pfers. Nur der menschliche Wille ist verirrt und der \u00c4rmste von allen, da er nicht auf dem k\u00f6niglichen Platz unseres G\u00f6ttlichen Willens bleiben m\u00f6chte.<br \/>\nDa er sich arm f\u00fchlt, empfindet er sich als ungl\u00fccklich und st\u00f6rt und verwirrt die Menschheitsfamilie. Willst du also reich und gl\u00fccklich sein, dann steige nie von deinem Ehrenplatz innerhalb unseres Willens herab.<br \/>\nDann wirst du alles in deiner Macht haben: St\u00e4rke, Licht und sogar meinen eigenen Willen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 12. Mai 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet\u201c (Lk 20,39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 (156) Nun werde ich mich bem\u00fchen, die zweite Art zu beschreiben, wie Jesus zu mir spricht: sich au\u00dferhalb ihrer selbst befindend, sieht die Seele die Person Jesu Christi, zum Beispiel als Kind oder als Gekreuzigten oder in einer anderen Stellung.<br \/>\nDie Seele sieht den Herrn die Worte aus Seinem Mund \u00e4u\u00dfern und sie antwortet mit ihrem Mund. Manchmal geschieht es, dass die Seele ein Gespr\u00e4ch mit Jesus beginnt, wie zwei vertraute Verm\u00e4hlte es tun w\u00fcrden.<br \/>\nDie Rede des Herrn ist sehr knapp \u2013 nur vier oder f\u00fcnf Worte und manchmal gar nur ein Wort; sehr selten dehnt sie sich ein wenig aus. Aber wie viel Licht fl\u00f6\u00dft Er der Seele in diesen wenigen Worten ein!<br \/>\nMir scheint, dass ich auf den ersten Blick ein kleines Fl\u00fcsschen sehe, aber beim n\u00e4heren Hinsehen kann man anstelle eines Fl\u00fcsschens ein unermessliches Meer erblicken. So ist ein Wort, das Jesus sagt.<br \/>\nDie Unermesslichkeit des Lichtes, das in der Seele verbleibt, ist so gro\u00df, dass beim gr\u00fcndlichen Nachsinnen, so viele erhabene und gewinnbringende Dinge f\u00fcr sie auftauchen, dass die Seele erstaunt ist.<br \/>\n(157) Ich glaube, wenn sich alle Gelehrten zusamment\u00e4ten, so w\u00e4ren sie bei nur einem einzigen Wort Jesu alle verlegen und w\u00fcrden verstummen\u2026.<br \/>\nNun, dieser Weg entspricht eher der menschlichen Natur und kann leicht wiedergegeben werden, denn wenn die Seele in sich selbst eintritt, bringt sie all das mit, was sie aus dem Mund Unseres Herrn geh\u00f6rt hat und vermittelt es dann dem Leib.<br \/>\nEs ist nicht so leicht, wenn Jesus durch den Intellekt spricht. Ich meinerseits denke, dass Jesus diese Art des Sprechens w\u00e4hlt, um sich der menschlichen Natur anzupassen, nicht, dass Er Worte n\u00f6tig h\u00e4tte, um sich verst\u00e4ndlich zu machen, aber auf diese Weise versteht die Seele leichter und kann es dem Beichtvater mitteilen.<br \/>\nMit einem Wort, Jesus handelt wie ein hochgelehrter, weiser und intelligenter Lehrer, der alle Wissenschaft im h\u00f6chsten Grade besitzt und dem niemand anderer gleichkommt.<br \/>\nAber da Er sich inmitten von Sch\u00fclern befindet, die noch nicht die ersten Buchstaben des Alphabets gelernt haben, beh\u00e4lt er all die anderen Wissensgebiete bei sich selbst und lehrt die Sch\u00fcler das ABC, usw.<br \/>\nO wie gut ist Jesus! Er passt Sich den Gelehrten an und spricht zu ihnen in erhabener Weise, und wenn sie Ihn verstehen wollen, m\u00fcssen sie das, was Er ihnen sagt, gut lernen.<br \/>\nUnd er passt sich den Unwissenden an und gibt vor, Selbst auch unwissend zu sein und spricht auf eine einfache Art, sodass niemand bei der Unterrichtsstunde dieses G\u00f6ttlichen Lehrers leer ausgeht\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63010","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63010"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63010\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}