{"id":63026,"date":"2025-11-23T21:00:22","date_gmt":"2025-11-23T20:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-34-woche-im-jahreskreis-gedenktag-unserer-lieben-frau-in-jerusalem-lk-211-4\/"},"modified":"2025-11-23T22:31:15","modified_gmt":"2025-11-23T21:31:15","slug":"montag-der-34-woche-im-jahreskreis-lk-211-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-34-woche-im-jahreskreis-lk-211-4\/","title":{"rendered":"Montag der 34. Woche im Jahreskreis (Lk 21,1-4)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit sah Jesus, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten. 2Dabei sah er auch eine arme Witwe, die zwei kleine M\u00fcnzen hineinwarf. 3Da sagte er: Wahrhaftig, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen.<br \/>\n4Denn sie alle haben nur etwas von ihrem \u00dcberfluss geopfert; diese Frau aber, die kaum das N\u00f6tigste zum Leben hat, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn sie alle haben nur etwas von ihrem \u00dcberfluss geopfert; diese Frau aber, die kaum das N\u00f6tigste zum Leben hat, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben\u201c (Lk 21, 4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich erinnere mich, dass Jesus eines Tages, als es mir schlecht ging, sagte: \u201eMeine Tochter, was w\u00fcrde geschehen, wenn die Musik in der Welt aufh\u00f6rte?\u201c Ich sagte: \u201eHerr, welche Musik k\u00f6nnte aufh\u00f6ren?\u201c<br \/>\nEr f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Geliebte, deine Musik; denn wenn die Seele f\u00fcr Mich leidet, betet, Wiedergutmachung leistet, Mich preist, Mir st\u00e4ndig dankt, ist dies eine st\u00e4ndige Musik f\u00fcr mein Ohr, die Mich davon ablenkt, die Bosheit der Erde wahrzunehmen, und somit auch die angemessenen Gei\u00dfeln zur\u00fcckh\u00e4lt. Nicht nur das, sondern es ist auch Musik im Geist der Menschen und h\u00e4lt sie davon ab, noch Schlechteres zu tun.<br \/>\nWenn Ich dich von der Erde wegn\u00e4hme, w\u00fcrde die Musik dann nicht aufh\u00f6ren? F\u00fcr Mich bedeutet dies nichts, denn es w\u00e4re nichts anderes, als sie von der Erde in den Himmel zu versetzen, und anstatt auf der Erde, h\u00e4tte Ich sie im Himmel. Doch wie soll die Welt fortbestehen?\u201c<br \/>\nDa dachte ich mir: \u201eDas sind die \u00fcblichen Vorw\u00e4nde, um mich nicht mitzunehmen. Es gibt so viele gute Seelen in der Welt, die so viel f\u00fcr Gott tun, und unter all diesen Seelen nehme ich vielleicht blo\u00df den letzten Platz ein.<br \/>\nUnd doch sagt Er, dass die Musik aufh\u00f6ren w\u00fcrde, wenn Er mich abholt? Es gibt so viele, die bessere [Musik] f\u00fcr Ihn machen!\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend ich dar\u00fcber nachdachte, kam Er wie ein Blitz und f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, was du sagst, ist wahr. Es gibt viele gute Seelen, die viel f\u00fcr Mich tun; doch wie schwierig ist es, eine zu finden, die Mir alles gibt, damit auch Ich Mich ganz schenken kann!<br \/>\nEinige halten ein wenig Selbstliebe oder Selbstsch\u00e4tzung zur\u00fcck, andere eine Zuneigung, sei es auch f\u00fcr heilige Menschen, andere eine kleine Eitelkeit, manche behalten eine kleine Anh\u00e4nglichkeit an die Erde zur\u00fcck, andere ein Interesse.<br \/>\nMit einem Wort, die einen haben diese Kleinigkeit, andere jene. Alle behalten etwas Eigenes f\u00fcr sich und das verhindert, dass alles in ihnen g\u00f6ttlich sein kann.<br \/>\nDa also das, was von ihnen kommt, nicht durchwegs g\u00f6ttlich ist, wird ihre Musik in meinem Ohr und im Geist der Menschen nicht diese Wirkungen hervorbringen k\u00f6nnen.<br \/>\nDeshalb werden ihre vielen Werke nicht diese Wirkungen hervorbringen, noch Mir so gefallen k\u00f6nnen wie das Wenige, das jemand tut, der nichts f\u00fcr sich zur\u00fcckh\u00e4lt und sich ganz Mir hingibt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 7. Februar 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte meine Runden im G\u00f6ttlichen Fiat, damit ich, soweit es mir m\u00f6glich ist, seinen g\u00f6ttlichen Akten nachfolge, d.h. dem Fiat der Sch\u00f6pfung und allen heiligen Akten der Seelen, einschlie\u00dflich der Akte meiner Himmlischen Mutter und auch der meines geliebten Jesus.<br \/>\nDoch das Gro\u00dfartige daran war, dass sie, als ich sie aufsp\u00fcrte, zu den meinigen wurden. Der G\u00f6ttliche Wille schenkte sie mir, und ich opferte sie meinem Sch\u00f6pfer auf, als h\u00e4tte ich ein Recht auf alles, als sch\u00f6nste Huldigung, intensivste Liebe und tiefste Anbetung f\u00fcr Den, Der mich erschaffen hat. Ich f\u00fchlte mich mit der Sonne bekleidet, vom Himmel mit allen Sternen umh\u00fcllt, vom Wind, von allem.<br \/>\nAlles war mein, denn alles war vom G\u00f6ttlichen Willen. Ich war ganz erstaunt, und mein guter Jesus wiederholte seinen kurzen Besuch und sprach zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, warum wunderst du dich?<br \/>\nDu sollst wissen, dass alles, was heilig und gut ist, zu meinem Fiat geh\u00f6rt, das der Seele, die zusammen mit Ihm lebt, alles geben m\u00f6chte. Es vollzieht sich ein Austausch auf beiden Seiten, das Gesch\u00f6pf will nichts f\u00fcr sich selbst zur\u00fcckbehalten, sondern Ihm alles schenken.<br \/>\nUnd mein Wille m\u00f6chte ihm alles geben, sogar Sich selbst, umso mehr, als die Sch\u00f6pfung, die Erl\u00f6sung, die Himmelsk\u00f6nigin, alle guten und heiligen Akte, nichts anderes sind als Gottes Hauch.<br \/>\nEr hauchte und sprach \u201aFiat\u2019 und erschuf die ganze Sch\u00f6pfung, Er hauchte und rief die Heiligste Jungfrau ins Dasein, Er hauchte und lie\u00df das Ewige Wort auf die Erde herabsteigen, Er haucht und bringt die guten Werke aller Gesch\u00f6pfe zum Leben.<br \/>\nWer nun in meinem Willen lebt, tut nichts anderes, als Gottes Werke aufzusp\u00fcren, um seinen g\u00f6ttlichen Atem zu finden, um die Werke zu Gott zur\u00fcckzubringen, als Fr\u00fcchte und Macht des Atems seines Sch\u00f6pfers.<br \/>\nO, wie f\u00fchlt Er sich verherrlicht und geliebt, weil Er in den Werken, die Ihm das Gesch\u00f6pf aufopfert, seinen Atem, sein eigenes Leben findet!<br \/>\nWie oft das Gesch\u00f6pf in seinen Werken kreist, so oft f\u00fchlt Er, wie Ihm sein Leben, seine Herrlichkeit und seine Liebe zur\u00fcckgegeben werden. O, wie wartet Er auf diese Geschenke, da Er sieht, wie Ihm seine Gaben zur\u00fcckerstattet werden.<br \/>\nEr f\u00fchlt sich in seinen Werken wiedergeliebt, wie Er Selbst geliebt hat und empfindet, wie seine Liebe und Macht anerkannt wird. Gottes Wohlgefallen dar\u00fcber ist so gro\u00df, dass Er Str\u00f6me von Liebe und Gnaden \u00fcber den ausgie\u00dft, der seine Werke und seine Liebe erkannt hat.<br \/>\nWenn daher, meine Tochter, die Seele mit meinem Willen zusammenlebt, macht Er mit einer Liebe ohnegleichen alles, was Er besitzt, der Seele zum Geschenk. Er macht sie zur Herrin \u00fcber alles, denn man hat nur \u00fcber sein Eigentum das Recht, es anderen geben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIndem ihr daher mein Wille alles zum Geschenk macht, bereitet Er ihr ein weites [Bet\u00e4tigungs-]Feld, damit sie ihrem Sch\u00f6pfer [etwas] geben kann und daf\u00fcr seine doppelte Vergeltung empfange. Doch dieses Geschenk wird ihr erst dann gegeben, wenn sie unsere Werke anerkennt, sch\u00e4tzt und liebt.<br \/>\nDie Liebe gibt ihr das Recht, sich das anzueignen, was meinem Ewigen Willen geh\u00f6rt. K\u00f6nnte mein Wille der Seele nicht alles zum Geschenk machen, was Ihm geh\u00f6rt, so w\u00fcrde Er sich in der Liebe behindert und in seinen Werken gespalten f\u00fchlen, da Er nicht sagen k\u00f6nnte: \u201aWas Mein ist, ist dein, was Ich tue, tust [auch] du.\u2019<br \/>\nMein Wille w\u00fcrde das nicht ertragen und w\u00fcrde sprechen: \u201aZusammen zu leben, das gleiche Leben zu f\u00fchren und der Seele nicht alles geben zu k\u00f6nnen, das ist f\u00fcr meine Liebe unm\u00f6glich; es w\u00e4re so, als k\u00f6nnte Ich Mich ihr nicht anvertrauen.\u2018 Nein, nein, Ich m\u00f6chte dem, der in meinem Willen lebt, alles geben.<br \/>\nWisse, dass die Liebe meines Fiat zu dem, der in Ihm lebt, so gro\u00df ist: wenn die Seele nicht willentlich, sondern aus Schw\u00e4che und Unverm\u00f6gen nicht allen Akten meines Willens nachfolgt, oder auch aufgrund einer Notlage durch Leiden oder wegen anderer Gr\u00fcnde ihr Leben nicht in Ihm flie\u00dft, dann ist die Liebe [meines Fiat] so gro\u00df, dass mein Wille das tut, was die Seele tun sollte.<br \/>\nEr kommt f\u00fcr all ihre M\u00e4ngel auf, ruft ihre Bereitschaft zur\u00fcck, ihre Ordnung, ihre Liebe, damit die Seele sich aufr\u00fcttelt und ihr gemeinsames Leben wiederaufnimmt.<br \/>\nUnd zwar [tut Er dies] deswegen, damit das menschliche Leben weder geteilt noch getrennt sei von dem Seinigen. T\u00e4te Er dies nicht, so w\u00fcrde ein Raum entstehen, der an G\u00f6ttlichem leer ist, den seine Liebe aber nicht ertr\u00e4gt.<br \/>\nDaher gleicht Er das aus, was dem Gesch\u00f6pf fehlt, weil Er w\u00fcnscht, dass sein g\u00f6ttliches Leben im Gesch\u00f6pf nie fehle, sondern st\u00e4ndig andauere. Kann es eine gr\u00f6\u00dfere Liebe geben als jene, die der Seele sogar zusichert: \u201aMut, f\u00fcrchte dich nicht, sondern komm mit ganzem Vertrauen, um mit Mir zu leben und vertraue dich Mir an.<br \/>\nWenn du es einmal daran fehlen l\u00e4sst, stets in meinem Fiat zu wirken, werde ich Mitleid mit dir haben und den aktiven Teil \u00fcbernehmen, den du nicht tun kannst und dir in allem Ersatz leisten\u2019?<br \/>\nDas Reich meines Willens ist ein Reich der Liebe, des Vertrauens und der gegenseitigen \u00dcbereinstimmung.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 34; 18. M\u00e4rz 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8211;<\/strong><\/span>&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine kleine Tochter meines Willens, du wei\u00dft nicht, wie weit meine Liebe zu einer Seele geht, die in Ihm lebt, wie viele Erfindungen Er Mich machen und f\u00fcr sie arrangieren l\u00e4sst. Ich bereite ihr sogar neue \u00dcberraschungen, um Mich stets mit ihr zu besch\u00e4ftigten.<br \/>\nDamit sie immer von Mir \u00fcberrascht und von Mir angezogen ist, lasse Ich ihr keine Zeit. Bald offenbare Ich ihre eine Wahrheit, bald beschenke Ich sie oder zeige ihr unsere hinrei\u00dfende Sch\u00f6nheit und unsere Liebe, die seufzt, brennt und schmachtet, weil sie geliebt werden will.<br \/>\nMit einem Wort, Ich lasse ihr einfach keine Zeit, und w\u00fcnsche dar\u00fcber hinaus, dass auch sie Mir keine Zeit l\u00e4sst, Ich will ihr stets etwas geben.<br \/>\nNun h\u00f6re, was Ich tue: Um immer zu geben und zu empfangen, lade Ich die Seele zum Leben in meinem Willen ein und beschenke sie mit seiner Heiligkeit, seinem Licht, seinem Leben, seiner Liebe und seinen unendlichen Freuden, so viel sie davon nur fassen kann.<br \/>\nNachdem sie einige Zeit darin gelebt hat und Ich sie f\u00fcr treu befunden habe, sage Ich zu ihr: \u201e\u00dcbergib Mir das, was Ich dir gegeben habe.\u201c Als Beweis ihrer Liebe \u00fcbergibt sie Mir, ohne einen Augenblick zu z\u00f6gern, bereitwillig alles, sogar ihren Atem, ihren Herzschlag, ihre Bewegung, alles.<br \/>\nAlles gibt sie Mir und beh\u00e4lt nichts f\u00fcr sich zur\u00fcck, vielmehr ist sie gl\u00fccklich, alles ihrem Jesus zu schenken. Ich nehme alles und schaue immer wieder an, was sie Mir gegeben hat, um Mich voller Gl\u00fcck an ihren Gaben zu erfreuen, die Ich in meinem Herzen verwahre, um sie als Besitz meiner Tochter zu genie\u00dfen.<br \/>\nDoch glaubst du, dass Ich damit zufrieden bin? Von Seiten des Gesch\u00f6pfs bin Ich befriedigt, doch meinerseits \u2013 niemals. Meine Liebe l\u00e4sst Mir keine Ruhe, sie schwillt an, flie\u00dft \u00fcber und l\u00e4sst Mich das gr\u00f6\u00dfte \u00dcberma\u00df erreichen.<br \/>\nWei\u00dft du, was Ich tue? Ich \u00fcbergebe mein ganzes Wesen meinem geliebten Gesch\u00f6pf und verdopple alles f\u00fcr die Seele, was sie Mir gegeben hat.<br \/>\nIch schenke ihr in doppeltem Ma\u00df Liebe, Licht und Heiligkeit, gebe ihr meinen Atem, meine Bewegung, mein eigenes Leben, sodass Ich in ihrem Atem atme, Mich in ihrer Bewegung bewege, in ihrer Liebe liebe, kurz, es gibt nichts, das Ich nicht in ihr tue. I<br \/>\nch will einfach nichts ohne sie tun, sonst k\u00e4me es Mir vor, als w\u00fcrde Ich sie nicht in all meinen Dingen lieben, und das w\u00fcrde meine Liebe nicht ertragen.<br \/>\nWer Mir alles gegeben hat, dem muss Ich alles geben. Scheint es dir unbedeutend, dass dein Jesus dir sein Leben \u00fcbergibt, damit du aus Mir leben kannst?<br \/>\nUnd dass Ich dich um dein Leben bitte (dass Ich Mir dein Leben \u00fcbergeben lasse), damit Ich in dir lebe und gleichsam Vorw\u00e4nde finde, um stets zu geben und stets zu empfangen, und so einen Anlass habe, dir die lange Geschichte meines Willens und die endlose Geschichte meiner Liebe zu erz\u00e4hlen?<br \/>\nUnd das [tue Ich] nicht etwa, um dir einfach Neuigkeiten mitzuteilen, damit du siehst, wie gut, heilig und m\u00e4chtig Ich bin, sondern um dich mit meiner Liebe, meinem Willen, meiner Heiligkeit, G\u00fcte und Sch\u00f6nheit auszustatten.<br \/>\nIst das etwa nicht eine ma\u00dflose Liebe, die unglaublich ist?&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 16. Juni 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMut, meine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht; deine Mama ist ganz f\u00fcr dich da; heute erwartete ich dich, mein Heroismus und mein Triumph im Opfer m\u00f6gen dir Kraft und Mut einfl\u00f6\u00dfen, damit ich meine Tochter in ihren Leiden triumphieren und sie mit Heldenmut und Liebe ertragen sehe, um den Willen Gottes zu erf\u00fcllen.<br \/>\nH\u00f6re mir zu, meine Tochter, ich war kaum drei Jahre alt, als mir meine Eltern sagten, dass sie mich im Tempel dem Herrn weihen wollten.<br \/>\nMein Herz war erfreut zu wissen, dass ich geweiht wurde und dass ich viele Jahre im Hause des Herrn verbringen sollte; aber verbunden mit meiner Freude f\u00fchlte ich einen Schmerz, eine Entbehrung des Teuersten, was man auf Erden haben kann, und zwar meiner lieben Eltern.<br \/>\nIch war noch so klein, hatte die elterliche z\u00e4rtliche F\u00fcrsorge n\u00f6tig, und beraubte mich der Gegenwart zweier gro\u00dfer Heiliger. Ich sah den Tag herannahen, an dem sie sich von mir, die ich ihr Leben mit Freuden und Gl\u00fcck voll ausf\u00fcllte, trennen sollten.<br \/>\nSie f\u00fchlten sich zu Tode betr\u00fcbt; aber in ihrem Leid waren sie dennoch bereit, den heroischen Akt zu vollbringen, mich zum Herrn zu f\u00fchren.<br \/>\nMeine Eltern lieben mich in der Ordnung Gottes und betrachteten mich als gro\u00dfes Geschenk, das ihnen vom Herrn verliehen worden war; das gab ihnen die Kraft, das schmerzhafte Opfer zu bringen.<br \/>\nMeine Tochter, wenn auch du eine unbezwingbare Kraft haben willst, um die h\u00e4rtesten Leiden zu erdulden, sieh zu, dass alle deine Angelegenheiten in der Ordnung Gottes seien, und sch\u00e4tze sie als kostbare Gaben vom Herrn, die dir von der v\u00e4terlichen Hand Gottes gesandt werden.<br \/>\nWisse, dass ich mich mit Mut auf meinen Gang zum Tempel vorbereitete, denn als ich meinen Willen dem Allerh\u00f6chsten \u00fcbergab, und das H\u00f6chste FIAT Besitz von meinem ganzen Sein ergriff, erlangte ich von Natur aus alle Tugenden; ich war Herrin \u00fcber mich selbst; alle Tugenden waren in mir wie viele edle Prinzessinnen, und je nach den Umst\u00e4nden meines Lebens boten sie ohne jeglichen Widerstand ihre Dienste an.<br \/>\nVergebens h\u00e4tten sie mich K\u00f6nigin genannt, wenn ich nicht die Tugend gehabt h\u00e4tte, K\u00f6nigin \u00fcber mich selbst zu sein. Ich besa\u00df in meiner Herrschaft die vollkommene Barmherzigkeit, die unbesiegte Geduld, die bezaubernde Milde, die tiefe Demut und die vollst\u00e4ndige Ausr\u00fcstung der anderen Tugenden.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Wille begl\u00fcckte die kleine Erde meiner Menschheit, die immer in Bl\u00fcte stand, ohne Dornen der Laster. Siehst du also, meine Tochter, was es bedeutet, im G\u00f6ttlichen Willen zu leben?<br \/>\nSein Licht, seine Heiligkeit und Macht verwandeln in der menschlichen Natur alle Tugenden; er erniedrigt sich nicht, in einer Seele mit aufr\u00fchrerischer Natur zu herrschen. Er ist Heiligkeit und will, um zu regieren, eine geordnete und heilige Natur.<br \/>\nDas Opfer meines Tempelgangs war f\u00fcr mich eine Eroberung, \u00fcber diesem Opfer bildete sich in mir der Triumph eines G\u00f6ttlichen Willens; und dieser Triumph erzeugte in mir neue Meere von Gnade, Heiligkeit und Licht, die mich in meinen Leiden gl\u00fccklich machten, um neue Triumphe zu erlangen.<br \/>\nMeine Tochter, lege deine Hand auf dein Herz und sag deiner Mama, ob du deine Natur in Tugenden umgewandelt sp\u00fcrst oder ob du die Dornen der Ungeduld, das Unkraut der Gem\u00fctserregungen, die schlechten Launen der unheiligen Gef\u00fchle wahrnimmst?<br \/>\nH\u00f6re, lass deine Mutter machen, lege deinen Willen in meine H\u00e4nde, entschlossen, ihn nicht mehr zu wollen, und ich werde dich vom G\u00f6ttlichen Willen besitzen lassen, der alles aus dir verbannen wird; das, was du in vielen Jahren nicht gemacht hast, wirst du an einem Tag machen, der der Beginn des wahren Lebens, des Gl\u00fccks und der Heiligkeit sein wird.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 13. Tag)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":82932,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63026","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63026","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63026"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63026\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63026"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63026"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63026"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}