{"id":63074,"date":"2025-11-26T21:00:08","date_gmt":"2025-11-26T20:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-34-woche-im-jahreskreis-lk-2120-28\/"},"modified":"2025-11-26T17:59:46","modified_gmt":"2025-11-26T16:59:46","slug":"donnerstag-der-34-woche-im-jahreskreis-lk-2120-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-34-woche-im-jahreskreis-lk-2120-28\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 34. Woche im Jahreskreis (Lk 21,20-28)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wenn ihr aber seht, dass Jerusalem von einem Heer eingeschlossen wird, dann k\u00f6nnt ihr daran erkennen, dass die Stadt bald verw\u00fcstet wird. 21Dann sollen die Bewohner von Jud\u00e4a in die Berge fliehen; wer in der Stadt ist, soll sie verlassen, und wer auf dem Land ist, soll nicht in die Stadt gehen. 22Denn das sind die Tage der Vergeltung, an denen alles in Erf\u00fcllung gehen soll, was in der Schrift steht.<br \/>\n23Wehe den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen. Denn eine gro\u00dfe Not wird \u00fcber das Land hereinbrechen: Der Zorn Gottes wird \u00fcber dieses Volk kommen. 24Mit scharfem Schwert wird man sie erschlagen, als Gefangene wird man sie in alle L\u00e4nder verschleppen, und Jerusalem wird von den Heiden zertreten werden, bis die Zeiten der Heiden sich erf\u00fcllen.<br \/>\n25Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die V\u00f6lker best\u00fcrzt und ratlos sein \u00fcber das Toben und Donnern des Meeres. 26Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die \u00fcber die Erde kommen; denn die Kr\u00e4fte des Himmels werden ersch\u00fcttert werden.<br \/>\n27Dann wird man den Menschensohn mit gro\u00dfer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen. 28Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure H\u00e4upter; denn eure Erl\u00f6sung ist nahe.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEs werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die V\u00f6lker best\u00fcrzt und ratlos sein \u00fcber das Toben und Donnern des Meeres\u201c (Lk 21,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, als ich kurz den gebenedeiten Jesus sah, wie Er zahlreiche Arme Seelen den V\u00f6lkern zu Hilfe sandte, die viele Schicksalsschl\u00e4ge durch ansteckende Krankheiten und Erdbeben an manchen Orten erfahren sollten.<br \/>\nManche t\u00f6teten sich selbst, andere warfen sich in die Wellen oder ins Meer, und einige t\u00f6teten andere. Es scheint, dass der Mensch seiner selbst m\u00fcde ist, denn ohne Gott f\u00fchlt er nicht die Kraft, weiterzuleben.<br \/>\nO Gott, wie viele Strafen, und wie viele tausende von Menschen werden Opfer dieser Gei\u00dfeln sein! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 9. M\u00e4rz 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDie Kr\u00e4fte des Himmels werden ersch\u00fcttert werden\u201c (Lk 21,26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte dar\u00fcber nach, wie alle Dinge sich um die Sonne drehen: die Erde, wir selbst, alle Gesch\u00f6pfe, das Meer, die Pflanzen, kurz, wir alle drehen uns um die Sonne, und weil wir uns um die Sonne drehen, werden wir erleuchtet und empfangen ihre W\u00e4rme.<br \/>\nSo ergie\u00dft sie ihre sengenden Strahlen \u00fcber alle, und wir und die ganze Sch\u00f6pfung, genie\u00dfen, indem wir uns um sie drehen, ihr Licht und haben Anteil an den Wirkungen und G\u00fctern, welche die Sonne enth\u00e4lt.<br \/>\nNun, wie viele Wesen drehen sich doch um die g\u00f6ttliche Sonne! Alle: alle Engel, die Heiligen, die Menschen, alle geschaffenen Dinge; hat die K\u00f6nigliche Mutter selbst nicht etwa die erste Umdrehung inne, bei der sie in rascher Drehung um diese ewige Sonne alle ihre Widerspiegelungen absorbiert?<br \/>\nAls ich dies dachte, bewegte sich mein G\u00f6ttlicher Jesus in meinem Inneren, dr\u00fcckte mich ganz an sich und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, genau dies war der Zweck, wof\u00fcr Ich den Menschen erschuf: er sollte sich st\u00e4ndig um Mich drehen, und Ich sollte gleichsam als Sonne in der Mitte seines Umlaufes, mein Licht, meine Liebe, die \u00c4hnlichkeit mit Mir und meine ganze Seligkeit in ihm widerstrahlen lassen.<br \/>\nBei jeder Umdrehung w\u00fcrde Ich ihm stets neues Gl\u00fcck, neue Sch\u00f6nheit und noch gl\u00fchendere Pfeile verleihen. Bevor der Mensch s\u00fcndigte, war ihm meine Gottheit nicht verborgen, denn mit seinen Umdrehungen um Mich, war er mein Widerschein und somit das kleine Licht.<br \/>\nSo war es ganz nat\u00fcrlich, dass, wie Ich die gro\u00dfe Sonne bin, das kleine Licht die Widerspiegelungen von Mir empfangen konnte. Doch sobald er s\u00fcndigte, h\u00f6rte er auf, sich um Mich zu drehen; sein kleines Licht wurde dunkel, er wurde blind und verlor das Licht, um meine Gottheit im sterblichen Fleisch sehen zu k\u00f6nnen, soweit ein Gesch\u00f6pf dazu imstande ist.<br \/>\nDaher nahm Ich, als Ich kam, um den Menschen zu erl\u00f6sen, sterbliches Fleisch an, um Mich sichtbar zu machen, nicht nur, weil er mit dem Fleisch ges\u00fcndigt hatte, und Ich mit dem Fleisch daf\u00fcr s\u00fchnen sollte, sondern weil ihm die Augen fehlten, um meine Gottheit sehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDies ist so wahr, dass meine Gottheit, die in meiner Menschheit wohnte, nur durch wenige Blitze und in Funken einige Lichtstrahlen meiner Gottheit aussenden konnte. Du siehst also, welch gro\u00dfes \u00dcbel die S\u00fcnde ist: sie bedeutet, dass der Mensch seine Umdrehung um seinen Sch\u00f6pfer verliert, den Zweck seiner Erschaffung annulliert, von Licht in Finsternis verwandelt wird, von Sch\u00f6nheit in H\u00e4sslichkeit.<br \/>\nSie ist ein so gro\u00dfes \u00dcbel, dass Ich trotz meines ganzen Erl\u00f6sungswerkes seine Augen nicht wiederherstellen konnte, damit er in seinem sterblichen Fleisch meine Gottheit sehen k\u00f6nne, wenn dieses Fleisch nicht, vernichtet und zu Staub geworden durch den Tod, von neuem wieder aufersteht am Tag des Gerichts.<br \/>\nWas w\u00fcrde geschehen, wenn die ganze Sch\u00f6pfung von ihrer Umdrehung um die Sonne abweichen w\u00fcrde? Alle Dinge w\u00fcrden durcheinandergeraten, sie w\u00fcrden das Licht, die Harmonie, die Sch\u00f6nheit verlieren, das eine w\u00fcrde gegen das andere sto\u00dfen; und wenn die Sonne auch fix an ihrem Platz bliebe, w\u00e4re sie f\u00fcr die ganze Sch\u00f6pfung, da sich diese nicht um sie dreht, wie zwecklos.<br \/>\nNun, der Mensch verlor mit der Urs\u00fcnde seine Umdrehung um seinen Sch\u00f6pfer, und deshalb verlor er unsere g\u00f6ttliche Ordnung, die Herrschaft \u00fcber sich selbst, unser Licht. Und jedes Mal, wenn er s\u00fcndigt, dreht er sich nicht nur nicht um seinen Gott, sondern bleibt auch bei seiner Rotation um die G\u00fcter der Erl\u00f6sung immer wieder stehen, die ihm wie eine neue Sonne Vergebung, Ausweg und Rettung bringen sollte.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer seinen Umlauf nie unterbricht? Die Seele, die meinen Willen tut und in Ihm lebt. Sie l\u00e4uft stets ohne anzuhalten und empf\u00e4ngt alle Widerspiegelungen meiner Menschheit, sowie auch die Lichtstrahlen aus meiner Gottheit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 14. September 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eRichtet euch auf, und erhebt eure H\u00e4upter; denn eure Erl\u00f6sung ist nahe\u201c (Lk 21, 28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich ganz bedr\u00fcckt, und eine Melancholie f\u00fcllte meine ganze Seele. Es schien, dass der gebenedeite Jesus mich nicht zu sehr abm\u00fchen lie\u00df, und als Er mich so bedr\u00fcckt sah, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, warum diese Melancholie? Wei\u00dft du nicht, dass die Melancholie f\u00fcr die Seele, wie der Winter f\u00fcr die Pflanzen ist? Er entkleidet sie der Bl\u00e4tter und hindert sie daran, Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte hervorzubringen, sodass, wenn dann nicht die Heiterkeit des Fr\u00fchlings und der W\u00e4rme k\u00e4men, die armen Pflanzen au\u00dfer Gefecht gesetzt und schlie\u00dflich verwelken w\u00fcrden.<br \/>\nSo ist die Melancholie f\u00fcr die Seele: sie nimmt ihr die g\u00f6ttliche Frische, die wie der Regen alle Tugenden gr\u00fcnen l\u00e4sst, macht die Seele unf\u00e4hig zum Gutestun, und wenn diese etwas Gutes tut, dann m\u00fchsam und gleichsam gezwungen, aber nicht aus Tugend.<br \/>\nSie hindert die Seele am Wachstum in der Gnade, und wenn die Seele sich nicht mit einer heiligen Heiterkeit aufrafft, die wie Fr\u00fchlingsregen ist, der den Pflanzen in k\u00fcrzester Zeit das Wachstum verleiht, dann wird sie darin enden, im Guten zu verwelken.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend Er dies sagte, sah ich in einem Lichtblitz die ganze hl. Kirche, die Kriege, welche die Gottgeweihten durchmachen m\u00fcssen und die sie von anderen her erfahren, und auch Kriege zwischen den Gesellschaft[sschicht]en. Es schien wie ein allgemeiner Aufruhr.<br \/>\nEs schien auch, dass der Heilige Vater sich sehr weniger gottgeweihter Personen bedienen musste, um sowohl den Zustand der Kirche, der Priester und anderer, wie auch die Gesellschaft in dieser Situation des Aufruhrs, in eine gute Ordnung zu bringen.<br \/>\nW\u00e4hrend ich das sah, fragte mich der gebenedeite Jesus: \u201eGlaubst du, dass der Triumph der Kirche in weiter Ferne ist?\u201c<br \/>\nIch erwiderte: \u201eJa, sicher, denn wer kann Ordnung in so viele Dinge bringen, die so durcheinander sind?\u201c<br \/>\nEr sagte: \u201eIm Gegenteil, Ich sage dir, dass er nahe ist. Es muss eine Ersch\u00fctterung geschehen, eine starke, und deshalb werde ich alles zugleich zulassen, unter den Gottgeweihten und den Weltleuten, um die Zeit abzuk\u00fcrzen.<br \/>\nUnd inmitten dieser total chaotischen Ersch\u00fctterung, wird sich die gute und geordnete Ersch\u00fctterung ereignen, jedoch in solchem Zustand der Dem\u00fctigung, dass sich die Menschen als verloren betrachten werden; Ich werde ihnen so viel Gnade und Licht geben, dass sie das B\u00f6se erkennen und sich zur Wahrheit bekennen werden k\u00f6nnen, wobei Ich dich auch zu diesem Zweck leiden lasse.<br \/>\nWenn sie trotz alledem nicht auf Mich h\u00f6ren, werde Ich dich in den Himmel holen; dann werden noch ernstere Dinge geschehen, und es wird sich bis zum ersehnten Triumph noch ein wenig l\u00e4nger hinziehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 15. August 1904)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63074","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63074","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63074"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63074\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63074"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63074"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63074"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}