{"id":63119,"date":"2025-11-30T22:00:21","date_gmt":"2025-11-30T21:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-1-adventswoche-mt-85-11\/"},"modified":"2025-12-01T08:21:18","modified_gmt":"2025-12-01T07:21:18","slug":"montag-der-1-adventswoche-mt-85-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-1-adventswoche-mt-85-11\/","title":{"rendered":"Montag der 1. Adventswoche (Mt 8,5-11)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->5In jener Zeit als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: 6Herr, mein Diener liegt gel\u00e4hmt zu Hause und hat gro\u00dfe Schmerzen. 7Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.<br \/>\n8Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. 9Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.<br \/>\n10Jesus war erstaunt, als er das h\u00f6rte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden. 11Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eHerr, mein Diener liegt gel\u00e4hmt zu Hause und hat gro\u00dfe Schmerzen\u201c (Mt 8,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach verstummte Er, ganz betr\u00fcbt wegen des gro\u00dfen Ungl\u00fccks, das der menschliche Wille in den Gesch\u00f6pfen verursacht und sogar Gottes sch\u00f6nes Abbild entstellt hatte, das Er ihnen bei der Erschaffung eingegossen hatte und f\u00fcgte seufzend hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der menschliche Wille l\u00e4hmt das Leben der Seele. Denn ohne meinen Willen kreist das g\u00f6ttliche Leben nicht in der Seele, das mehr als reines Blut die Bewegung, die Vitalit\u00e4t, den vollkommenen Gebrauch aller geistigen F\u00e4higkeiten bewahrt, auf eine Art, dass diese gesund und heilig heranw\u00e4chst und man in der Seele die \u00c4hnlichkeit mit Uns erkennen kann.<br \/>\nWie viele Seelen sind gel\u00e4hmt ohne meinen Willen! Welch mitleiderregendes Schauspiel, die Menschengeschlechter fast alle in der Seele gel\u00e4hmt zu sehen.<br \/>\nDaher sind sie unlogisch denkend, blind f\u00fcr das Gute, taub f\u00fcr die Wahrheit, stumm um sie zu lehren, tr\u00e4ge zu heiligen Werken, unbeweglich, um den Weg des Himmels zu gehen, weil der menschliche Wille, der den Kreislauf meines Willens behindert, die allgemeine L\u00e4hmung in der Menschenseele bewirkt.<br \/>\nEs ist wie beim Leib, dessen Krankheiten zum Gro\u00dfteil, besonders die L\u00e4hmungen, wegen des mangelnden Blutkreislaufs verursacht sind. Wenn das Blut gut kreist, ist der Mensch robust und stark und erleidet keinerlei Unwohlsein.<br \/>\nDoch wenn der Blutkreislauf unregelm\u00e4\u00dfig wird, beginnen die Unp\u00e4sslichkeiten, die Schw\u00e4chen, die Schwindsucht, und wenn der Kreislauf sehr unregelm\u00e4\u00dfig wird, bleibt man gel\u00e4hmt, weil das Blut, das nicht zirkuliert und schnell durch die Adern flie\u00dft, die gro\u00dfen \u00dcbel der menschlichen Natur bildet.<br \/>\nWas w\u00fcrden die Menschen nicht alles unternehmen, wenn sie w\u00fcssten, dass es eine Medizin f\u00fcr einen regelm\u00e4\u00dfigen Blutkreislauf gibt? Sie w\u00fcrden, wer wei\u00df wohin gehen, um sie zu bekommen, damit ihnen kein \u00dcbel widerfahre.<br \/>\nUnd doch gibt es das gro\u00dfe Heilmittel meines Willens, um jegliches \u00dcbel der Seele zu vermeiden, um nicht im Guten gel\u00e4hmt zu sein, sondern stark und kr\u00e4ftig in der Heiligkeit heranzuwachsen, aber wer ergreift es?<br \/>\nEs ist dies ein Heilmittel, das kostenlos gegeben wird, und die Menschen m\u00fcssen auch nicht umherfahren, um es zu erhalten, sondern es ist im Gegenteil stets bereit, sich zu verschenken und sich zum geregelten Leben des Gesch\u00f6pfs zu machen.<br \/>\nWelcher Schmerz, meine Tochter! Welcher Schmerz!\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 31. August 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eJesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen\u201c (Mt 8,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026\u201cKleine Tochter meines G\u00f6ttlichen Wollens, wisse, dass das Vorrecht \u00fcber jeden gesch\u00f6pflichen Akt das absolute Recht meines G\u00f6ttlichen FIAT ist. Wer Ihm das Vorrecht verweigert, nimmt Ihm seine G\u00f6ttlichen Rechte, die Ihm aus Gerechtigkeit geschuldet werden, da Es der Sch\u00f6pfer des menschlichen Willens ist.<br \/>\nWer beschreibt dir, meine Tochter, wie viel B\u00f6ses ein Gesch\u00f6pf tun kann, wenn es so weit kommt, sich dem Willen seines Sch\u00f6pfers zu entziehen? Du siehst, es reichte ein Akt des R\u00fcckzugs des ersten Menschen aus unserem G\u00f6ttlichen Willen, um das Schicksal der Menschengeschlechter zu ver\u00e4ndern, und nicht nur das, sondern das Los unseres G\u00f6ttlichen Willens selbst.<br \/>\nH\u00e4tte Adam nicht ges\u00fcndigt, dann h\u00e4tte das Ewige Wort, d.h. der Wille des Himmlischen Vaters selbst, glorreich, triumphierend und herrschend auf die Erde kommen sollen, sichtbar von seinem Engelheer begleitet, das alle sehen h\u00e4tten sollen.<br \/>\nMit dem Glanz seiner Glorie und seiner Sch\u00f6nheit h\u00e4tte Er alle faszinieren und an sich ziehen sollen. Er w\u00e4re als K\u00f6nig gekr\u00f6nt und mit dem Zepter der Befehlsgewalt gekommen, um K\u00f6nig und Haupt der Menschheitsfamilie zu sein, sodass diese die gro\u00dfe Ehre gehabt h\u00e4tten, sagen zu k\u00f6nnen: \u2018Wir haben einen K\u00f6nig, der Mensch und Gott ist\u2019.<br \/>\nIn der Tat, dein Jesus sollte nicht vom Himmel herabsteigen, um eine kranke Menschheit vorzufinden. Denn h\u00e4tte er sich nicht aus meinem G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckgezogen, so h\u00e4tte es weder Krankheiten der Seele noch des Leibes gegeben, da es [nur] der menschliche Wille war, der das arme Gesch\u00f6pf gleichsam in Leiden ertr\u00e4nkte.<br \/>\nDas FIAT war unantastbar f\u00fcr jeglichen Schmerz und so sollte auch der Mensch sein. So sollte Ich den Menschen gl\u00fccklich, heilig und in der F\u00fclle der G\u00fcter antreffen, mit der Ich ihn erschaffen hatte. Da er aber seinen eigenen Willen tun wollte, verwandelte er unser Los.<br \/>\nUnd da es festgesetzt worden war, dass Ich auf die Erde herabsteigen sollte \u2013 und wenn die Gottheit etwas beschlie\u00dft, kann Sie nichts davon abbringen \u2013 so \u00e4nderte Ich nur die Art und die Erscheinung, aber Ich stieg herab \u2013 doch unter dem\u00fctigster Verkleidung: arm, ohne jegliche glorreiche Ausstattung, leidend und weinend und beladen mit allen menschlichen Armseligkeiten und Leiden.<br \/>\nDer menschliche Wille bewirkte, dass Ich den Menschen ungl\u00fccklich, blind, taub und stumm und voll von allen Armseligkeiten vorfand. Um ihn zu heilen, musste Ich all dieses Elend auf Mich nehmen, und um ihnen keine Angst einzujagen, musste Ich Mich als einer von ihnen zeigen, ihr Bruder werden und ihnen die n\u00f6tigen Medikamente und Heilmittel verabreichen.<br \/>\nSo hat der menschliche Wille die Macht, den Menschen gl\u00fccklich oder ungl\u00fccklich, einen Heiligen oder einen S\u00fcnder, einen Gesunden oder einen Kranken aus ihm zu machen.<br \/>\nDu siehst also, wenn sich die Seele entschlie\u00dft, immer, immer meinen G\u00f6ttlichen Willen zu tun und in Ihm zu leben, wird sie ihr Schicksal \u00e4ndern. Mein G\u00f6ttlicher Wille wird sich \u00fcber die Seele st\u00fcrzen, sie zu seiner Beute machen, und indem Er ihr den Kuss der Erschaffung gibt, wird Er Aussehen und Art ver\u00e4ndern.<br \/>\nSie an seine Brust dr\u00fcckend, wird Er zu ihr sagen: \u2018Lass uns alles beiseitestellen. Die erste Zeit der Sch\u00f6pfung ist f\u00fcr dich und f\u00fcr Mich zur\u00fcckgekehrt. Alles wird Gl\u00fcckseligkeit sein zwischen dir und Mir, du wirst in unserem Haus als unsere Tochter wohnen, in der \u00dcberf\u00fclle der G\u00fcter deines Sch\u00f6pfers.\u2018<br \/>\nH\u00f6re, meine kleine Neugeborene meines G\u00f6ttlichen Willens, h\u00e4tte der Mensch nicht ges\u00fcndigt und sich nicht aus meinem G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckgezogen, so w\u00e4re Ich auf die Erde gekommen, aber wei\u00dft du, wie?<br \/>\nVoller Majest\u00e4t, wie Ich von den Toten auferstand, dass Ich zwar meine mit dem Ewigen Wort vereinte Menschheit hatte, die der eines Menschen \u00e4hnlich war \u2013 aber wie verschieden war doch meine auferstandene Menschheit: verherrlicht, mit Licht bekleidet und weder dem Leiden noch dem Tod unterworfen! Vor dem Tod war meine Menschheit jedoch allen \u2013 wenn auch freiwilligen \u2013 Leiden unterworfen, ja Ich war sogar der Mann der Schmerzen.<br \/>\nUnd da der Mensch seine Augen immer noch durch den menschlichen Willen geblendet hatte, und er somit immer noch krank war, waren es nur wenige, die Mich als Auferstandenen sahen \u2013 was zur Bekr\u00e4ftigung meiner Auferstehung diente.<br \/>\nDann stieg Ich zum Himmel empor, um dem Menschen die [n\u00f6tige] Zeit zu gew\u00e4hren, damit er kraft der Heilmittel und Medikamente gesunde und sich disponiere, meinen G\u00f6ttlichen Willen kennenzulernen, um nicht von seinem eigenen, sondern von Meinem zu leben.<br \/>\nSo werde Ich Mich voller Majest\u00e4t und Glorie inmitten der Kinder meines Reiches zeigen k\u00f6nnen. Darum ist meine Auferstehung die Best\u00e4tigung des \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c.<br \/>\nNach einem so langen Schmerz, den mein G\u00f6ttlicher Wille \u00fcber so viele Jahrhunderte erduldete, wo Er nicht sein Reich und seine absolute Herrschaft auf Erden hatte, war es gerecht, dass meine Menschheit seine G\u00f6ttlichen Rechte in Sicherheit brachte. Und es war gerecht, dass sie meinen und seinen prim\u00e4ren Zweck verwirklichte, n\u00e4mlich sein Reich unter den Menschen zu errichten.<br \/>\nUm \u00fcberdies noch mehr zu untermauern, wie sehr der menschliche Wille sein eigenes Los und das meines Willens in seiner Hinsicht verwandelt hat, sollst du wissen, dass in der ganzen Weltgeschichte nur zwei Personen vom G\u00f6ttlichen Willen gelebt haben, ohne je ihren eigenen zu tun: die H\u00f6chste K\u00f6nigin und Ich Selbst.<br \/>\nDer Abstand, der Unterschied zwischen Uns und den anderen Gesch\u00f6pfen ist unendlich, sodass nicht einmal unsere K\u00f6rper auf der Erde blieben.<br \/>\nSie hatten dem G\u00f6ttlichen FIAT als Palast gedient, und Dieses f\u00fchlte sich unzertrennlich von unseren K\u00f6rpern und beanspruchte daher unsere K\u00f6rper und entf\u00fchrte sie mit seiner herrschenden Kraft, zugleich mit unseren Seelen, in sein Himmlisches Vaterland.<br \/>\nUnd warum all das? Der ganze Grund daf\u00fcr liegt darin, dass unser menschlicher Wille nie einen Akt des Lebens hatte, sondern die ganze Herrschaft und das Handlungsfeld allein meinem G\u00f6ttlichen Willen geh\u00f6rten.<br \/>\nSeine Macht ist unendlich, seine Liebe ist un\u00fcbertrefflich.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 25; 31. M\u00e4rz 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eHerr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund\u201c (Mt 8, 8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen war ich in einem derartigen Zustand der Selbstvernichtung, bis ich so weit kam, mich widerw\u00e4rtig und l\u00e4stig zu finden. Mir schien, ich w\u00e4re das verabscheuungsw\u00fcrdigste Wesen, das man finden k\u00f6nnte.<br \/>\nIch sah mich wie ein kleiner Wurm, der sich warf und wand, doch immer dort im Schmutz blieb, unf\u00e4hig, einen Schritt zu tun.<br \/>\nO Gott, welch menschliches Elend! Obwohl ich so viele Gnaden empfangen habe, bin ich immer noch so schlecht! Mein guter Jesus, stets g\u00fctig mit dieser elenden S\u00fcnderin, kam und sagte mir:<br \/>\n\u201eVerachtung deiner selbst ist dann lobenswert, wenn sie gut mit dem Geist des Glaubens bekleidet ist; doch wenn sie nicht mit dem Geist des Glaubens umh\u00fcllt ist, kann sie dir, anstatt dir Gutes zu tun, Schaden zuf\u00fcgen.<br \/>\nTats\u00e4chlich w\u00e4rest du, dich so zu sehen wie du bist, unf\u00e4hig, irgendetwas Gutes zu tun, ohne Vertrauen (entmutigt), bedr\u00fcckt, w\u00fcrdest nicht wagen, einen Schritt auf dem Weg des Guten zu tun.<br \/>\nAber wenn du dich an Mich lehnst, d.h., dich mit dem Geist des Glaubens kleidest \u2013 wirst du dich selbst kennen und verachten, und zugleich, indem du Mich kennst, voll Vertrauen sein, alles mit Meiner Hilfe tun k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd so, wenn du auf diese Weise handelst, wirst du entsprechend der Wahrheit deinen Weg gehen.\u201c<br \/>\nWie viel Gutes bewirkten diese Worte Jesu in meiner Seele! Ich verstand, dass ich in meine Nichtigkeit eintreten musste und wissen, wer ich bin, doch ich durfte hier nicht stehen bleiben, sondern gleich nachdem ich mich erkannt habe, muss ich in das unermessliche Meer Gottes eintauchen und dort Halt machen, um alle Gnaden zu sch\u00f6pfen, die meine Seele ben\u00f6tigt; sonst ermattet meine Natur, und der D\u00e4mon wird sich um Mittel umsehen, um mich in das Misstrauen zu st\u00fcrzen.<br \/>\nDer Herr sei stets gepriesen, und m\u00f6ge alles zu seiner Ehre sein! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 26. Mai 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eAmen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden\u201c (Mt 8,10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich bitterste Tage der Tr\u00e4nen, der Entbehrung und des Schweigens durchgemacht habe, kann mein armes Herz nicht mehr.<br \/>\nDie Marter, au\u00dferhalb meiner Mitte, Gott, zu sein, ist so gro\u00df, dass ich st\u00e4ndig zermalmt werde inmitten dichter Wogen eines w\u00fctenden Sturmes, und in einem Zustand gro\u00dfer Gewalt bin, sodass ich in jedem Augenblick den Tod erleide, und was noch schlimmer ist, ich kann nicht sterben.<br \/>\nAls ich mich in dieser Lage befand, lie\u00df Er sich f\u00fcr eine kleine Weile sehen und sagte mir: \u201eMeine Tochter, wenn die Seele in allen Dingen den Willen eines anderen tut, sagt man, dass sie Vertrauen in diese Person hat, deshalb lebt sie von dem Willen jemandes anderen, und nicht von ihrem eigenen. So sage Ich, wenn die Seele meinen Willen in allem tut, dass sie Glauben hat.<br \/>\nSo sind also der G\u00f6ttliche Wille und der Glaube Zweige, die vom selben Stamm hervorgebracht werden; und da der Glaube einfach ist, bringen der Glaube und der G\u00f6ttliche Wille einen dritten Zweig hervor, jenen der Einfachheit.<br \/>\nUnd so erwirbt die Seele die Eigenschaften einer Taube in allem zur\u00fcck. Willst du nicht meine Taube sein?\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 22. November 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand; sobald ich meinen anbetungsw\u00fcrdigen Jesus sah, sprach ich zu Ihm: \u201eMein Herr und mein Gott.\u201c Er setzte fort:<br \/>\n\u201eGott, Gott, Gott allein. Tochter, der Glaube l\u00e4sst Gott erkennen, aber das Vertrauen l\u00e4sst Ihn finden, so ist der Glaube ohne Vertrauen ein unfruchtbarer Glaube.<br \/>\nObwohl der Glaube unermessliche Reicht\u00fcmer besitzt, mit denen sich die Seele bereichern kann, bleibt sie immer arm, und es fehlt ihr alles, wenn sie kein Vertrauen hat.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 29. Juli 1904)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63119","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63119"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63119\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}