{"id":63141,"date":"2024-11-30T00:00:03","date_gmt":"2024-11-29T23:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-des-hl-andreas-apostel-mt-4-18-22-5\/"},"modified":"2024-11-27T17:33:01","modified_gmt":"2024-11-27T16:33:01","slug":"fest-des-hl-andreas-apostel-mt-4-18-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-des-hl-andreas-apostel-mt-4-18-22\/","title":{"rendered":"FEST DES HL. ANDREAS, APOSTEL (Mt 4, 18-22)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18In jener Zeit als Jesus am See von Galil\u00e4a entlangging, sah er zwei Br\u00fcder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. 19Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. 20Sofort lie\u00dfen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.<br \/>\n21Als er weiterging, sah er zwei andere Br\u00fcder, Jakobus, den Sohn des Zebed\u00e4us, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebed\u00e4us im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, 22und sogleich verlie\u00dfen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b51919;\">\u201eDa sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen\u201c (Mt 4,19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich beklagte mich bei meinem stets liebensw\u00fcrdigen Jesus wegen seiner \u00fcblichen Entbehrungen und sagte zu Ihm: &#8222;Meine Liebe, welch ein andauernder Tod!<br \/>\nJedes Mal, wenn ich Dich entbehren muss, ist dies ein Tod, den ich f\u00fchle, aber ein solch grausamer und unbarmherziger Tod, dass er, w\u00e4hrend er mich die Wirkungen des Todes sp\u00fcren l\u00e4sst, doch nicht sterben l\u00e4sst; ich kann nicht verstehen, wie die G\u00fcte deines Herzens es ertragen kann, mich so viele st\u00e4ndige Tode erleiden zu sehen, und mich dann wieder leben zu lassen.\u201c<br \/>\nUnd der gebenedeite Jesus kam, dr\u00fcckte mich an sein Herz, und sprach dann zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, dr\u00fccke dich an mein Herz und sch\u00f6pfe das Leben, aber wisse jedoch, das am meisten genugtuende Leiden, das wohlgef\u00e4lligste, das m\u00e4chtigste, das Mir am meisten gleichkommt und vor Mir bestehen kann, ist das Leid meiner Entbehrung; denn es ist ein g\u00f6ttliches Leid.<br \/>\nDu sollst wissen, dass die Seelen so sehr mit Mir verbunden sind, dass sie ebenso viele in meiner Menschheit zusammen verkettete Ringe bilden, und wenn sie verloren gehen, brechen diese Ringe, und Ich f\u00fchle den Schmerz, als trennte sich ein Glied vom anderen.<br \/>\nNun, wer kann diese Ringe mit Mir verbinden, wer kann sie wieder so festigen, dass der Bruch verschwindet, wer kann sie von neuem in Mich eintreten lassen, um ihnen Leben zu verleihen? Die Leiden meiner Entbehrung, weil sie g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nMeine Pein \u00fcber den Verlust der Seelen ist g\u00f6ttlich; die Qual der Seele, die Mich nicht sieht und nicht h\u00f6rt, ist g\u00f6ttlich, und da alle beide g\u00f6ttliche Leiden sind, k\u00f6nnen sie einander k\u00fcssen, sich verbinden, einander gen\u00fcgen und eine solche Macht besitzen, dass sie die Seele, die sich losgel\u00f6st hat, ergreifen und sie mit meiner Menschheit verbinden.<br \/>\nMeine Tochter, die Entbehrung Meiner kostet dich viel? Und wenn sie dich viel kostet, dann halte ein Leiden von solch gro\u00dfem Preis nicht f\u00fcr nutzlos.<br \/>\nWie Ich es dir zum Geschenk mache, so behalte es nicht f\u00fcr dich, sondern lass es mitten unter die K\u00e4mpfenden gelangen, entrei\u00dfe die Seelen den Kugeln und schlie\u00dfe sie in Mich ein, und lege dein Leiden als Best\u00e4tigung und Siegel darauf und lasse es um die ganze Welt kreisen, um Seelen fischen zu lassen und sie alle zu Mir zur\u00fcckzuf\u00fchren; in dem Ma\u00df, wie du die Leiden meiner Entbehrung f\u00fchlst, so wirst du das Siegel der Wiedervereinigung aufdr\u00fccken.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 2. April 1917)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b51919;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte mein Leben im G\u00f6ttlichen FIAT fort. W\u00e4hrend ich meine Akte in Ihm tat, absorbierte ich Licht, das Widerspiegelungen hervorbrachte, und ebenso viele F\u00e4den aus Licht traten hervor, die ein Netz aus Licht bildeten, das sich \u00fcber die Erde ausbreitete, um die Gesch\u00f6pfe [darin] aufzunehmen. Da bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, jedes Mal, wenn du deinen Rundgang in meinem Willen machst, nimmst du noch mehr Licht auf, um das Netz zu bilden, die Gesch\u00f6pfe darin zu fangen. Wei\u00dft du, was dieses Netz ist? Es sind meine Kenntnisse.<br \/>\nJe mehr Wahrheiten Ich dir \u00fcber das ewige FIAT offenbare, umso mehr disponiere und erweitere Ich das Netz, um die Seelen aufzunehmen, die in meinem Reich leben sollen.<br \/>\nDies macht den Herrn geneigt, sie dir zu geben: wenn du in unserem Willen kreist, werden deine Akte durch Ihn zu Licht und weiten sich so sehr aus, dass sie die Gottheit ber\u00fchren, und du ziehst weiteres Licht der Wahrheit mitten unter die Menschen an.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 2. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b51919;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026\u201c Du musst wissen, dass unsere Liebe so gro\u00df ist, dass alle Gesch\u00f6pfe in diesem unermesslichen Meer unserer Liebe schwimmen und sich aufhalten.<br \/>\nUnd als w\u00e4ren Wir mit dieser unserer unermesslich gro\u00dfen Liebe noch nicht zufrieden, macht sich unser H\u00f6chstes Sein zum Fischer und fischt [aus diesem Meer] die winzigen Liebestr\u00f6pfchen der Gesch\u00f6pfe, ihre kleinen Akte und Opfer, die aus Liebe zu Uns gelittenen Leiden, ihre von Herzen kommenden Liebesakte.<br \/>\nAlles fischen Wir aus diesem unserem eigenen Meer, damit Uns die Freude und Seligkeit zuteilwerde, dass die Seele unsere Liebe erwidert; so sehr \u201alechzen\u2018 Wir danach, dass Wir t\u00e4glich danach fischen und auf unserer Himmlischen Tafel auftischen. Wahre Liebe besitzt die Eigenschaft, die Dinge umzuwandeln.<br \/>\nSie entz\u00fcckt unsere Augen mit s\u00fc\u00dfem Zauber und l\u00e4sst Uns die kleinen liebevollen Akte der Seelen sch\u00f6n, anmutig, sympathisch erscheinen, sodass die Seele Uns hinrei\u00dft, verwundet und beseligt. Wir selbst entf\u00fchren die Seele und machen aus ihr unsere willkommenste Eroberung.<br \/>\nWenn du Uns also gl\u00fccklich machen und deinem Gott Freuden und Gl\u00fcck bereiten willst, dann liebe, liebe immer und h\u00f6re nie auf, Uns zu lieben; und um noch sicherer zu gehen, schlie\u00dfe dich selbst ganz im G\u00f6ttlichen Fiat ein, das dir nichts entgehen l\u00e4sst, was nicht Liebe f\u00fcr deinen Sch\u00f6pfer w\u00e4re.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 12. Februar 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b51919;\">\u201eSofort lie\u00dfen sie ihre Netze liegen und folgten ihm\u201c (Mt 4,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da lie\u00df sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus kurz sehen und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wenn jemand alles verl\u00e4sst und f\u00fcr Mich wirkt und auf ganz g\u00f6ttliche Weise liebt, dann stehen alle Dinge zu seiner Verf\u00fcgung.<br \/>\nUnd das Kennzeichen, ob jemand alles f\u00fcr Mich verlassen und den Punkt erreicht hat, auf ganz g\u00f6ttliche Weise zu wirken und zu lieben, ist dies, dass er bei allem, beim Wirken, Sprechen und Beten, keinerlei Hindernisse, Missfallen, Widerspr\u00fcche und Gegens\u00e4tze mehr findet, denn angesichts jener Macht dieses ganz g\u00f6ttlichen Handelns und Liebens, beugen alle [diese Widerspr\u00fcche usw.] ihr Haupt und wagen nicht einmal zu atmen.<br \/>\nDenn Ich wache als g\u00fctiger Vater immer \u00fcber das menschliche Herz, und wenn Ich bemerke, dass es Mir entgleitet, d.h., dass es auf [rein] menschliche Weise wirkt und liebt, dann lege Ich Dornen, Missfallen und Bitterkeit hinein, die dieses menschliche Werk und die menschliche Liebe stechen und bitter machen.<br \/>\nWenn die Seele gestochen wird, erkennt sie, dass ihre Handlungsweise nicht g\u00f6ttlich ist, so kehrt sie in sich selbst ein und handelt auf andere Weise; die Stiche sind n\u00e4mlich W\u00e4chter des menschlichen Herzens und verleihen ihm die Augen, um zu sehen, wer es ist, der die Seele bewegt, Gott oder das Gesch\u00f6pf.<br \/>\nWenn die Seele hingegen alles zur\u00fcckl\u00e4sst und auf ganz g\u00f6ttliche Weise handelt und liebt, erfreut sie sich meines Friedens, und anstatt dass sie als W\u00e4chter und Augen jene Stiche hat, ist der Friede ihr W\u00e4chter, der alles, was sie beunruhigen k\u00f6nnte, von ihr abwendet, und jene Augen der Liebe, welche alle in die Flucht schlagen und verbrennen, die sie st\u00f6ren wollen.<br \/>\nDeshalb bleiben diese [W\u00e4chter] im Hinblick auf diese Seele in Frieden, sie lassen sie in Ruhe und stellen sich ihr zur Verf\u00fcgung. Es scheint, dass die Seele sagen kann: \u201aNiemand soll mich antasten, denn ich bin g\u00f6ttlich und geh\u00f6re ganz Jesus, meiner s\u00fc\u00dfen Liebe.<br \/>\nNiemand wage es, meine sanfte Ruhe mit meinem H\u00f6chsten Gut zu st\u00f6ren; wenn ihr es wagen solltet, werde ich euch mit der Macht Jesu, die mir geh\u00f6rt, in die Flucht schlagen\u2018.\u201c<br \/>\nEs scheint, dass ich viel Unsinn gesprochen habe, doch Jesus wird mir sicherlich vergeben, denn ich habe aus Gehorsam gehandelt. Mir scheint, Er tr\u00e4gt mir einen schriftlichen Aufsatz auf, und ich, das Kind und die kleine Unwissende habe nicht die F\u00e4higkeit, ihn auszuarbeiten. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 10; 10. Februar 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b51919;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, als ich den gebenedeiten Jesus nur kurz sah, der zu mir sagte: \u201eMeine Tochter, wahre Liebe vergisst sich selbst und lebt f\u00fcr die Interessen, die Leiden und f\u00fcr alles, was zu der geliebten Person geh\u00f6rt.\u201c<br \/>\nIch fragte: \u201eHerr, wie kann man sich selbst vergessen, wenn wir das \u201eIch\u201c so stark f\u00fchlen? Es ist ja nicht etwas, das weit weg von uns oder getrennt von uns ist, dass man es leicht vergessen k\u00f6nnte.\u201c<br \/>\nJesus erwiderte, dass genau hierin das Opfer der wahren Liebe liege \u2013 w\u00e4hrend man sich also selbst hat, muss man von all dem leben, was zur geliebten Person geh\u00f6rt.<br \/>\nMehr noch, wenn man an sich selbst denkt, muss diese Erinnerung dazu dienen, sich noch mehr abzum\u00fchen, wie man sich f\u00fcr den geliebten Gegenstand verzehren kann.<br \/>\nWenn der Geliebte sieht, dass sich die Seele ganz Ihm schenkt, wird Er sie gut zu belohnen wissen, indem Er sich Selbst ihr ganz schenkt und sie von seinem G\u00f6ttlichen Leben leben l\u00e4sst. Wer daher alles vergisst, findet alles.<br \/>\nAu\u00dferdem muss man den Unterschied sehen zwischen dem, was man vergisst und was man findet: Man vergisst das H\u00e4ssliche und findet das Sch\u00f6ne, man vergisst die Natur und findet die Gnade, man vergisst die Leidenschaften und findet die Tugenden, man vergisst die Armut und findet den Reichtum, man vergisst die Torheit und findet die Weisheit, man vergisst die Welt und findet den Himmel.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 10. November 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b51919;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Wenn Jesus uns ruft, sind wir sofort bereit, seinem Ruf zu entsprechen? Der Ruf Gottes kann in verschiedener Weise erfolgen: mittels Einsprechungen, durch das Lesen guter B\u00fccher, durch gutes Beispiel.<br \/>\nEr kann sich aber auch im Gef\u00fchl bemerkbar machen durch das Wirken seiner Gnade. Mit gewaltiger Stimme aber spricht er zu uns durch Naturkatastrophen.<br \/>\nMein s\u00fc\u00dfer Jesus! Deine Stimme ert\u00f6ne stets in meinem Herzen. All das, was mich innerlich und \u00e4u\u00dferlich umgibt, sei ein best\u00e4ndiger Zuruf, dich zu lieben.<br \/>\nDer Wohllaut deiner g\u00f6ttlichen Stimme m\u00f6ge mich stets daran hindern, auf eine menschliche Stimme zu h\u00f6ren, die mich zerstreut und von dir ablenkt. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 2 bis 3 Uhr: Jesus von Hannas verh\u00f6rt, beschimpft und ins Angesicht geschlagen)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b51919;\">\u201eUnd sogleich verlie\u00dfen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus\u201c (Mt 4, 22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich in der selben Verwirrung war, lie\u00df Er sich wie ein Blitz sehen und lie\u00df mich verstehen, dass ich nicht alles geschrieben hatte, was Er mir am vorhergegangenen Tag gesagt hatte, d.h., dass die Seele nicht nur f\u00fcr Gott leben muss, sondern in Gott.<br \/>\nSo wiederholte mir der gebenedeite Jesus den Unterschied zwischen dem Leben f\u00fcr Gott und dem Leben in Gott mit diesen Worten:<br \/>\n\u201eWenn die Seele f\u00fcr Gott lebt, kann sie Beunruhigungen und Bitterkeit unterworfen sein, sie kann unbest\u00e4ndig sein, die Last der Leidenschaften f\u00fchlen, und sich in irdische Dinge mischen.<br \/>\nDoch das Leben in Gott \u2013 nein, das ist vollkommen verschieden, denn das wichtigste, damit man sagen kann, dass eine Person in einer anderen Person lebt, ist, dass sie ihre eigenen Gedanken ablegt und jene der anderen Person annimmt, und so was ihren Stil und ihrem Geschmack betrifft, und dass sie sogar ihren Willen aufgibt, um den Willen der anderen anzunehmen.<br \/>\nDamit also eine Seele in der Gottheit lebt und in Ihr wohnen kann, muss sie alles ablegen, was ihr geh\u00f6rt, d.h., sich von allem l\u00f6sen, die eigenen Leidenschaften zur\u00fccklassen; mit einem Wort, alles verlassen, um alles in Gott zu finden.<br \/>\nNun, wenn sich die Seele nicht nur gel\u00f6st hat, sondern sich tief erniedrigt hat, dann wird sie imstande sein, durch die niedrige T\u00fcr meines Herzens einzutreten, um in Mir zu leben, entsprechend meiner Art und von meinem eigenen Leben.<br \/>\nDenn obwohl mein Herz unermesslich ist, sodass seine Grenzen endlos sind, ist seine T\u00fcr aber \u00e4u\u00dferst niedrig, und nur jemand, der von allem losgel\u00f6st ist, kann darin eintreten.<br \/>\nDies zu Recht, denn da Ich der Heiligste bin, w\u00fcrde Ich niemals jemandem erlauben, in Mir zu leben, der meiner Heiligkeit fremd ist. Deshalb, meine Tochter, versuche, in Mir zu leben und du wirst das Paradies im Vorhinein besitzen.\u201c<br \/>\nWer kann sagen, wie viel ich von diesem Leben in Gott verstand? Doch dann entschwand Er, und ich blieb im selben Zustand. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 10. Juli 1900)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63141","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63141"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63141\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}