{"id":63203,"date":"2025-12-04T20:00:48","date_gmt":"2025-12-04T19:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-1-adventswoche-mt-927-31\/"},"modified":"2025-12-04T20:00:10","modified_gmt":"2025-12-04T19:00:10","slug":"freitag-der-1-adventswoche-mt-927-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-1-adventswoche-mt-927-31\/","title":{"rendered":"Freitag der 1. Adventswoche (Mt 9,27-31)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27In jener Zeit, als Jesus vor\u00fcber ging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids! 28Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr.<br \/>\n29Darauf ber\u00fchrte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. 30Da wurden ihre Augen ge\u00f6ffnet. Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in acht! Niemand darf es erfahren. 31Doch sie gingen weg und erz\u00e4hlten von ihm in der ganzen Gegend.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a22cd1;\">\u201eIn jener Zeit, als Jesus vor\u00fcber ging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!\u201c (Mt 9,27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, zum Glauben zur\u00fcckkehrend, sagte Jesus: \u201eUm zu empfangen, muss man glauben. Wie f\u00fcr das Haupt ohne das Augenlicht alles Finsternis und Verwirrung ist, sodass man beim Gehen einmal an dieser, dann an jener Stelle stolpern und schlie\u00dflich ganz fallen w\u00fcrde, so geht es der Seele ohne Glauben \u2013 sie tut nichts anderes als von Abgrund zu Abgrund zu st\u00fcrzen.<br \/>\nAber der Glaube dient der Seele als Sehverm\u00f6gen und als Licht, welches sie zum ewigen Leben f\u00fchrt\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 1; 227+228)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a22cd1;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun, w\u00e4hrend ich dies erz\u00e4hle, frage ich mich in meinem Inneren: \u201eAber was ist dieser Gehorsam? Woraus ist er gemacht? Was ist die Nahrung, die ihn unterst\u00fctzt?\u201c<br \/>\nUnd Jesus lie\u00df seine harmonische Stimme an meine Ohren dringen, die spricht: \u201eWillst du wissen, was Gehorsam ist? Gehorsam ist die Quintessenz der Liebe; Gehorsam ist die feinste, reinste, vollkommenste Liebe, entnommen dem leidvollsten Opfer \u2013 sich selbst zu vernichten, um wieder zu leben aus Gott. \u00dcberaus vornehm und g\u00f6ttlich, toleriert der Gehorsam nichts Menschliches in der Seele, nichts, das nicht zu ihm geh\u00f6rt.<br \/>\nDeshalb ist er ganz darauf bedacht, in der Seele alles zu vernichten, was nicht zu seiner g\u00f6ttlichen Vornehmheit geh\u00f6rt, n\u00e4mlich die Eigenliebe. Und wenn er das erreicht hat, k\u00fcmmert es ihn wenig, wenn er alleine sich m\u00fcht und anstatt der Seele arbeitet, w\u00e4hrend er der Seele erlaubt, friedvoll zu ruhen.<br \/>\nSchlie\u00dflich \u2013 der Gehorsam, das bin Ich Selbst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 3. Oktober 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a22cd1;\">\u201eEr sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann?\u201c (Mt 9,28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Als ich alle diese Worte meines H\u00f6chsten Gutes \u00fcberdachte, stiegen in mir gleichsam Zweifel und Schwierigkeiten auf; da sprach Er mit unbeschreiblicher Virtuosit\u00e4t zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gute Tochter, wundere dich nicht \u00fcber meine Worte. F\u00fcr meinen Willen ist alles m\u00f6glich, es gibt f\u00fcr Ihn keine Unm\u00f6glichkeit. Solange sich die Seele nur von Ihm f\u00fchren l\u00e4sst, ist alles getan (erledigt).<br \/>\nWisse, dass alles, was Ich dir sage, zum Aufbau, zur Ordnung und Harmonisierung des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens dient. Ich gehe genauso vor wie bei der Sch\u00f6pfung: Zuerst sprach Ich das Fiat aus und schwieg dann.<br \/>\nUnd obgleich [in der Hl. Schrift] von Tagen die Rede ist, gab es zu jener Zeit noch keine Tage [von 24 Stunden in unserem Sinn]. So k\u00f6nnte man sie auch Epo-chen nennen, wo Ich das gro\u00dfe Gef\u00fcge des Universums gestaltete.<br \/>\nIch sprach und Ich waltete, und das Werk, das mein Wort hervorbrachte, gefiel Mir so gut, dass ein [erstes] \u2018Fiat\u2019 von Mir Mich f\u00fcr ein weiteres Fiat vorberei-tete und dazu hinriss, und dann zu noch einem usw.; Ich h\u00f6rte mit meinen Fiat erst dann auf, als Ich sah, dass seinem Werk nichts [mehr] fehlte, sondern al-les Pracht, Sch\u00f6nheit, Ordnung und Harmonie war.<br \/>\nDamit Ich Mich meiner Werke erfreuen k\u00f6nne, lie\u00df Ich in ihnen mein eigenes Fiat als Leben und W\u00e4chter zur\u00fcck. Mein eigenes Fiat band Mich mit seiner Macht in meinen Werken und machte Mich von ihnen unzertrennlich.<br \/>\nAlles kommt darauf an, dass Ich mein erstes \u2018Fiat\u2019 ausspreche, meine erste Unterweisung gebe und in der Seele die Macht und das Walten meines \u2018Fiat\u2019 hin-terlege. Wenn Ich den Anfang gesetzt habe, kann Ich sagen: \u201aIch h\u00f6re nicht auf, bis das Werk vollendet ist.\u2018<br \/>\nWas h\u00e4ttest du gesagt, wenn Ich die Sch\u00f6pfung nur zu H\u00e4lfte gemacht h\u00e4tte? Es w\u00e4re kein Werk, das Meiner w\u00fcrdig ist, noch \u00fcbersch\u00e4umende Liebe von Mir. Deshalb zieht Mich ein \u2018Fiat\u2019 an und entrei\u00dft Mir das n\u00e4chste und schafft in der Seele einen leeren Platz, wo Ich die Ordnung und Harmonie meines wirken-den \u2018Fiat\u2019 niederlegen kann.<br \/>\nMein Fiat bereitet die Seele und dr\u00e4ngt Mich, ihr weitere Unterweisungen zu geben. So k\u00f6nnen Wir gemeinsam viele Akte vollbringen, welche zusammen die neue Sch\u00f6pfung \u2013 noch sch\u00f6ner und kunstvoller als das Gef\u00fcge des Universums \u2013 darstellen, die dem Reich meines Willens selbst dienen soll.<br \/>\nDaher ist jedes meiner Worte ein Werk, ein weiterer Liebeserguss, und beendet das erste Fiat, das Ich begonnen habe. Das erste und das letzte Fiat, das Ich ausgesprochen habe, werden sich die Hand reichen.<br \/>\nSomit werden sie die Verflechtung der neuen Sch\u00f6pfung meines Reiches am Grunde der Seele sein, das an die Nachkommenschaft weitergegeben wird und mehr als das Universum selbst, den Menschengeschlechtern Sch\u00e4tze, Heiligkeit und Gnaden bringen wird.<br \/>\nDu siehst also, was ein Wort mehr oder weniger, eine Lektion mehr oder weniger bedeutet. Es sind Werke: wenn man sie nicht aufnimmt oder in Betracht zieht, dann dr\u00e4ngt Mich mein \u2018Fiat\u2019 nicht, dass Ich voll Entz\u00fccken weitere \u2018Fiat\u2019 ausspreche, und so wird mein Werk nicht vollendet sein.<br \/>\nIch werde aber warten und meine Lehren wiederholen. Wenn Ich sie wiederhole, zeigt dies, dass du das, was Ich dir gesagt habe, nicht in Betracht gezogen hast. Ich w\u00fcnsche aber, dass nichts fehlt, weil alle meine Worte zu dir \u00fcber meinen Willen festgesetzt sind.<br \/>\nSei daher aufmerksam und lasse Mich tun, was Ich will.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Stu-diengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 6. November 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a22cd1;\">\u201eJesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in acht! Niemand darf es erfahren. Doch sie gingen weg und erz\u00e4hlten von ihm in der ganzen Gegend\u201c (Mt 9, 30-31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKannst du Mir sagen, weshalb der Gehorsam so verherrlicht wird und so viel Ehre erf\u00e4hrt, dass Er der Seele das Bild Gottes einpr\u00e4gt?\u201c<br \/>\nGanz verlegen, wusste ich nicht, was ich erwidern sollte, doch durch ein intellektuelles Licht, das Er mir sandte, antworte der gebenedeite Jesus Selbst; und da es durch Licht war, nicht Worte, habe ich keine Begriffe, um mich auszudr\u00fccken.<br \/>\nDer Gehorsam will jedoch, dass ich versuche, es niederzuschreiben. Ich glaube, ich werde gro\u00dfen Unsinn sagen, und Dinge schreiben, die nicht zusammenpassen, doch ich setze all meinen Glauben in den Gehorsam, besonders, da dies Dinge sind, die ihn direkt betreffen, und ich beginne meinen Versuch: Es schien mir also, dass Jesus sagte: \u201eDer Gehorsam wird so verherrlicht, weil er die Kraft hat, die menschlichen Leidenschaften bis in ihre Wurzeln hinein zu entwurzeln. Er vernichtet in der Seele alles, was irdisch und materiell ist und erstattet der Seele zu ihrer gro\u00dfen Ehre wieder ihren urspr\u00fcnglichen Zustand zur\u00fcck, d.h., so wie sie von Gott in ihrer urspr\u00fcnglichen Gerechtigkeit erschaffen wurde, ehe sie aus dem irdischen Eden vertrieben wurde.<br \/>\nUnd in diesem erhabenen Zustand f\u00fchlt sich die Seele stark hingezogen zu allem, was gut ist; sie f\u00fchlte alles, was gut, heilig und vollkommen ist, gleichsam als [w\u00e4re es] ihr eingeboren, und empfindet gr\u00f6\u00dften Schrecken sogar vor dem Schatten des B\u00f6sen.<br \/>\nMit dieser gl\u00fccklichen Natur, die sie aus der \u00fcberaus erfahrenen Hand des Gehorsams empfangen hat, findet die Seele keine Schwierigkeit mehr darin, die erhaltenen Befehle auszuf\u00fchren; umso mehr, da jener, der anordnet, stets das Gute befehlen muss.<br \/>\nUnd so siehst du, wie es der Gehorsam versteht, das g\u00f6ttliche Bild gut einzupr\u00e4gen; nicht nur das, sondern er verwandelt die menschliche Natur in die g\u00f6ttliche, denn so wie Gott gut, heilig und \u00fcberaus vollkommen und zu allem Guten geneigt ist und alles B\u00f6se sehr hasst, so hat der Gehorsam die Kraft, die menschliche Natur zu verg\u00f6ttlichen, und sie die g\u00f6ttlichen Eigenschaften erwerben zu lassen.<br \/>\nUnd je mehr sich die Seele von dieser h\u00f6chst erfahrenen Hand f\u00fchren l\u00e4sst, umso mehr erwirbt sie vom G\u00f6ttlichen und macht ihr eigenes Sein zunichte.<br \/>\nDeshalb ist der Gehorsam so verherrlicht und geehrt, sodass Ich selbst Mich ihm unterworfen habe und dadurch geehrt und verherrlicht wurde; und durch ihn gab Ich all meinen Kindern die Ehre und Herrlichkeit zur\u00fcck, die sie wegen des Ungehorsams verloren hatten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 8. November 1900)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63203","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63203"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63203\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}