{"id":63211,"date":"2025-12-06T12:00:21","date_gmt":"2025-12-06T11:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/2-adventssonntag-a-mt-31-12\/"},"modified":"2025-12-03T19:52:27","modified_gmt":"2025-12-03T18:52:27","slug":"2-adventssonntag-a-mt-31-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/2-adventssonntag-a-mt-31-12\/","title":{"rendered":"2. Adventssonntag \u2013 A &#8211; (Mt 3,1-12)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jenen Tagen trat Johannes der T\u00e4ufer auf und verk\u00fcndete in der W\u00fcste von Jud\u00e4a: 2Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. 3Er war es, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat: Eine Stimme ruft in der W\u00fcste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Stra\u00dfen!<br \/>\n4Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen G\u00fcrtel um seine H\u00fcften; Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung. 5Die Leute von Jerusalem und ganz Jud\u00e4a und aus der ganzen Jordangegend zogen zu ihm hinaus; 6sie bekannten ihre S\u00fcnden und lie\u00dfen sich im Jordan von ihm taufen.<br \/>\n7Als Johannes sah, dass viele Pharis\u00e4er und Sadduz\u00e4er zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kommenden Gericht entrinnen k\u00f6nnt? 8Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, 9und meint nicht, ihr k\u00f6nntet sagen: Wir haben ja Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen.<br \/>\n10Schon ist die Axt an die Wurzel der B\u00e4ume gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 11Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist st\u00e4rker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.<br \/>\n12Schon h\u00e4lt er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in nie erl\u00f6schendem Feuer verbrennen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a340e6;\">\u201eBereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Stra\u00dfen!\u201c (Mt 3,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Intellekt kreist stets im G\u00f6ttlichen Fiat, um seine Akte anzutreffen, mich mit ihnen zu vereinigen, sie zu geleiten, zu lieben und Ihm sagen zu k\u00f6nnen: \u201aIch habe die Liebe deiner Akte in meiner Macht, daher liebe ich Dich, so wie Du mich liebst, und tue das, was Du tust.\u2019<br \/>\nO wie sch\u00f6n ist es, wenn man sagen kann: \u201eIch bin im G\u00f6ttlichen Willen aufgegangen, gleichsam verschwunden, und daher geh\u00f6ren seine St\u00e4rke, seine Liebe, seine Heiligkeit und sein Wirken mir. Wir gehen mit einem einzigen Schritt, haben eine einzige Bewegung und eine einzige Liebe\u201c!<br \/>\nUnd ganz festlich gestimmt, scheint der G\u00f6ttliche Wille zu sagen: \u201aWie freut es Mich, Ich bin nicht mehr allein, Ich f\u00fchle in Mir einen Herzschlag, eine Bewegung, einen Willen, der in Mir str\u00f6mt, und vereint mit Mir l\u00e4sst Mich die Seele nicht allein und tut, was Ich tue.\u2018<br \/>\nW\u00e4hrend sich mein Geist so im G\u00f6ttlichen Wollen verlor, dachte ich mir: \u201aWas aber bewirken diese meine Akte im G\u00f6ttlichen Willen schon Gutes? W\u00e4hrend ich nichts tue, tut Er alles. Und da ich mit Ihm, ja in Ihm bin, sagt Er zu mir, ich t\u00e4te, was Er tut.<br \/>\nEr sagt dies zu Recht, denn da ich in Ihm bin, ist es unm\u00f6glich, nicht zu tun, was Er tut, denn seine Macht ist so gro\u00df, dass sie mein Nichts erf\u00fcllt und mich das tun l\u00e4sst, was das Alles tut; weder kann, noch versteht Er anders zu handeln.\u2019<br \/>\nDa \u00fcberraschte mich mein guter Jesus mit einem kurzen Besuch und sagte zu mir: \u201eKleine Tochter meines Willens, wie sch\u00f6n ist dies! Das Gesch\u00f6pf kann keine gr\u00f6\u00dfere Ehre empfangen, als in meinen Willen eingelassen zu werden.<br \/>\nDie Augenblicke, die kleinsten Akte, die in Ihm getan werden, umfassen Jahrhunderte, und sind, da sie g\u00f6ttlich sind, von solcher Macht erf\u00fcllt, dass man alles tun kann, was man mit ihnen tun will, und alles erlangen kann. Das G\u00f6ttliche Sein bleibt in diesen Akten [gleichsam] gefesselt, da es seine Akte sind, und muss ihnen den Wert geben, den sie verdienen.<br \/>\n\u00dcberdies sollst du wissen, dass die in meinem Willen getanen Akte die Pfade bilden, auf denen die Seelen in Ihn eintreten sollen. Diese Wege sind sehr notwendig; w\u00fcrden nicht zuvor heroische Seelen, die in Ihm leben, auftreten und die Hauptstra\u00dfen seines Reiches ausbauen, so w\u00fcrden die Menschengeschlechter die Wege nicht finden und nicht wissen, wie sie es anstellen sollen, in meinen Willen einzutreten.<br \/>\nMeine Tochter, beim Aufbau einer Stadt werden zuerst die Wege angelegt, die die Ordnung festlegen, die eine Stadt haben muss. Dann werden die Fundamente zu ihrer Errichtung gelegt.<br \/>\nW\u00fcrden keine Wege, Ausg\u00e4nge und n\u00f6tigen Verbindungen angelegt, best\u00fcnde die Gefahr, dass sich die Einwohner anstelle einer Stadt ein Gef\u00e4ngnis zusammenbauen, denn ohne Ausstattung mit Wegen finden sie keinen Ausgang.<br \/>\nDu siehst also, wie notwendig die Wege sind. Nun, diese Stadt ohne Wege ist der menschliche Wille, der in seinem Gef\u00e4ngnis eingesperrt, alle Wege zur himmlischen Stadt meines G\u00f6ttlichen Willens verschlossen hat.<br \/>\nDie Seele nun, die in Ihn eintritt, bricht das Gef\u00e4ngnis ab, rei\u00dft die ungl\u00fcckliche Stadt ohne Wege und Ausg\u00e4nge nieder. Und der g\u00f6ttliche Baumeister zeichnet in der Macht meines Willens [mit der Seele] den Plan der Stadt, ordnet [den Bau von] Stra\u00dfen [an], errichtet die Verbindungswege.<br \/>\nAls un\u00fcbertrefflicher K\u00fcnstler agierend, gestaltet Er die neue Zitadelle der Seele mit solcher Meisterhaftigkeit, dass Er die Verbindungswege f\u00fcr den Eintritt weiterer Seelen und die Konstruktion so vieler Zitadellen schafft, dass Er daraus ein Reich aufbauen kann.<br \/>\nDie erste wird das Vorbild f\u00fcr die anderen sein. Du siehst also, wozu die in meinem Willen getanen Akte dienen. Sie sind so notwendig f\u00fcr Mich, dass Mir ohne sie der Weg fehlen w\u00fcrde, um Ihn zur Herrschaft gelangen zu lassen.<br \/>\nDarum w\u00fcnsche Ich dich immer in meinem Willen; verlass Ihn niemals, wenn du deinen Jesus gl\u00fccklich machen willst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 4. M\u00e4rz 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a340e6;\">\u201eBringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt\u2026\u201c (Mt 3,8)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da kam der gebenedeite Jesus nur kurz und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um die Gottheit zu finden, muss man durch den Schleier der Menschheit Christi hindurch wirken, d.h., vereint mit seiner Menschheit, mit dem Willen Christi selbst, als w\u00e4re sein Wille und jener der Seele nur einer, um Ihm allein zu gefallen; man muss auf seine Art selbst wirken, alles auf Christus ausrichten, Ihn in alles hineinrufen, was die Seele tut, als m\u00fcsste Er selbst ihre eigenen Handlungen verrichten.<br \/>\nWenn die Seele so tut, befindet sie sich in st\u00e4ndigem Kontakt mit Gott; tats\u00e4chlich war die Menschheit f\u00fcr Christus nichts anderes als eine Art Schleier, der die Gottheit bedeckte, und wenn die Seele inmitten dieser Schleier wirkt, befindet sie sich bereits mit Gott.<br \/>\nWer nicht durch Christi Heiligste Menschheit wirken m\u00f6chte und Ihn [dennoch] finden will, ist wie einer, der die Frucht haben m\u00f6chte, ohne die Schale vorzufinden \u2013 das ist unm\u00f6glich.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 17. Oktober 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a340e6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Sodann meditierte ich \u00fcber die Einheit des G\u00f6ttlichen FIAT und fragte mich: \u201eWie konnten alle jene Seelen so viel Gutes und so viele gro\u00dfe Werke tun, wenn sie nicht die Einheit mit Ihm besa\u00dfen?\u201c<br \/>\nDa f\u00fcgte Jesus, stets g\u00fctig, hinzu: \u201eMeine Tochter, alles Gute, das bisher von den Gesch\u00f6pfen getan wurde, wurde kraft der Wirkungen meines G\u00f6ttlichen Willens getan, denn es gibt nichts Gutes ohne Ihn.<br \/>\nDoch bisher hat noch niemand vollkommen und vollst\u00e4ndig in der Einheit mit Ihm gelebt, nur meine K\u00f6nigliche Mutter. Daher erlangte Sie das gro\u00dfe Wunder der Inkarnation des Wortes.<br \/>\nH\u00e4tten Seelen in der Einheit mit Ihm gelebt, so w\u00e4re die Erde zum paradiesischen Zustand [wie in Eden] zur\u00fcckgekehrt. Au\u00dferdem h\u00e4tten jene, die die Einheit mit meinem Willen besessen h\u00e4tte, diese weder einschlie\u00dfen, noch widerstehen k\u00f6nnen, davon zu sprechen.<br \/>\nEs w\u00e4re gewesen, als wollte sich die Sonne in ein Kristallgef\u00e4\u00df zur\u00fcckziehen, ohne ihre Strahlen auszusenden; h\u00e4tte sie nicht vielmehr mit ihrer Glut das Glas zerbrochen, um frei ihre Strahlen auszusenden?<br \/>\nDie Einheit mit meinem FIAT zu besitzen und nicht dar\u00fcber zu sprechen, und nicht seine Strahlen und die Sch\u00f6nheit seiner Kenntnisse zu verbreiten, das w\u00e4re unm\u00f6glich f\u00fcr sie gewesen. Es h\u00e4tte ihnen das Herz zerrissen, wenn sie es nicht aussch\u00fctten k\u00f6nnten, um [wenigstens] einen Teil der F\u00fclle seines Lichtes und seiner G\u00fcter kundzutun.<br \/>\nDarum wurde das Gute kraft der Wirkungen meines Willens getan. So geschieht es, dass die Sonne kraft der Wirkungen, die ihr Licht enth\u00e4lt, die Pflanzen keimen l\u00e4sst und die Erde so viel Gutes hervorbringen l\u00e4sst.<br \/>\nEs scheint, dass die Erde und die Wirkungen der Sonne zusammenarbeiten, um Pflanzen, Fr\u00fcchte und Blumen f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe hervorzubringen, doch die Erde erhebt sich nicht in die Sph\u00e4re der Sonne.<br \/>\nWenn dies gesch\u00e4he, h\u00e4tte die Sonne so viel Kraft, den dunklen Teil [von] der Erde wegzunehmen, und alle ihre Staubatome w\u00fcrden sich in Licht verwandeln, und die Erde w\u00fcrde zu einer Sonne.<br \/>\nDoch da sich die Erde nicht erhebt, noch die Sph\u00e4re der Sonne in die Tiefe hinabsteigt, bleibt die Erde Erde, und die Sonne verwandelt sie nicht in sich. Es scheint, dass sie sich gegenseitig aus der Ferne betrachten, einander helfen und zusammenarbeiten mittels der Wirkungen des Lichtes, das die Sonne aus der H\u00f6he ihrer Sph\u00e4re \u00fcber die Erde ausbreitet.<br \/>\nObwohl die Erde viele wunderbare Wirkungen empf\u00e4ngt und die sch\u00f6nsten Blumen hervorbringt, besteht doch eine gro\u00dfe Entfernung zwischen der Erde und der Sonne, und sie sehen einander weder \u00e4hnlich, noch wird das Leben der einen zum Leben der anderen. Daher wei\u00df die Erde weder von der Sonne zu sprechen, noch kann sie alle Wirkungen nennen, die sie enth\u00e4lt, noch wie viel Hitze und Licht sie besitzt.<br \/>\nSo ist das Gesch\u00f6pf, wenn es nicht die Einheit mit meinem Willen besitzt: es erhebt sich weder in seine h\u00f6chste Sph\u00e4re, um Sonne zu werden, noch steigt meine G\u00f6ttliche Sonne herab, um zum Leben des Gesch\u00f6pfes zu werden. Wenn jedoch die Gesch\u00f6pfe Gutes tun m\u00f6chten, kreisen sie um sein Licht, und Er teilt ihnen die Wirkungen mit, um das Gute keimen zu lassen, das sie wollen.<br \/>\nDenn mein FIAT verweigert sich niemandem, sondern erweckt mit seiem Licht die menschliche Natur neu, um sie wiederaufleben und Fr\u00fcchte guter Werke hervorbringen zu lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 2. Februar 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a340e6;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin stets im G\u00f6ttlichen Willen, wenn auch in unaussprechlichen Bitternissen, die gleichsam sein Meer selbst tr\u00fcben wollten. Doch dieses Meer des FIAT erhebt seine Wellen, deckt mich zu und verbirgt mich darin, vers\u00fc\u00dft meine Bitterkeit, gibt mir neue Kraft und l\u00e4sst mich den Weg in seinem Willen fortsetzen.<br \/>\nSo gro\u00df ist seine Macht, dass Er meine Bitternisse verschwinden und aus ihnen sein Leben f\u00fcr mich wiedererstehen l\u00e4sst, voll S\u00fc\u00dfigkeit, ganz sch\u00f6n und majest\u00e4tisch. Ich bete Ihn an, danke Ihm und bitte Ihn, mich nie allein zur\u00fcck zu lassen. Da wiederholte mein guter Jesus seinen kurzen Besuch und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMut, meine gute Tochter, denn der Kummer w\u00fcrde dir die Kraft zum st\u00e4ndigen Leben in meinem Willen rauben. Sorge dich auch nicht darum, was sie sagen und tun. Unser ganzer Sieg besteht darin, dass sie Uns nicht daran hindern k\u00f6nnen, zu tun, was Wir wollen.<br \/>\nSo kann Ich zu dir \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen sprechen und du kannst Mir zuh\u00f6ren, keine Macht vermag das zu verhindern. All meine Worte \u00fcber meinen Willen an dich sind nichts anderes als die Ausf\u00fchrung unseres Beschlusses, der ab aeterno im Rat der Heiligsten Dreifaltigkeit getroffen wurde, dass n\u00e4mlich unser Wille sein Reich auf der Erde haben muss.<br \/>\nUnsere Ratschl\u00fcsse sind unfehlbar, niemand kann Uns an deren Ausf\u00fchrung hindern. Wie die Sch\u00f6pfung und die Erl\u00f6sung beschlossen wurden, so ist auch das Reich unseres Willens auf Erden festgesetzt.<br \/>\nDarum musste Ich, um diesen unseren Ratschluss auszuf\u00fchren, die G\u00fcter kundtun, die in Ihm sind, seine Eigenschaften, Sch\u00f6nheiten und Wunder. Du siehst also, wie notwendig es war, dir so viel mitzuteilen, um diesen Ratschluss auszuf\u00fchren.<br \/>\nMeine Tochter, zu diesem Zweck wollte Ich den Menschen auf dem Wege der Liebe besiegen, aber die menschliche Niedertracht hindert Mich daran. Daher werde Ich Gerechtigkeit anwenden, die Erde reinigen und alle sch\u00e4dlichen Gesch\u00f6pfe hinwegnehmen, die wie Giftpflanzen die unschuldigen Pflanzen vergiften.<br \/>\nWenn Ich alles gel\u00e4utert habe, werden sich meine Wahrheiten den Weg bahnen, um den \u00dcberlebenden das Leben, den Balsam, den Frieden zu verleihen, den sie enthalten. Alle werden den G\u00f6ttlichen Willen aufnehmen, Ihm den Friedenskuss geben, und zur Besch\u00e4mung jener, die nicht an Ihn geglaubt, ja Ihn sogar verurteilt haben, wird Er herrschen, und Ich werde mein Reich auf der Erde haben, sodass mein Wille wie im Himmel so auf Erden geschehe.<br \/>\nDaher sage Ich dir noch einmal: weichen Wir in nichts ab, gehen Wir unseren Weg, und Wir werden von Siegen singen k\u00f6nnen. Auch jene gehen ihren Weg, auf dem sie Verwirrung und Besch\u00e4mung \u00fcber sich selbst finden.<br \/>\nSie gleichen Blinden, die nicht an das Sonnenlicht glauben, weil sie es nicht sehen. Sie werden in ihrer Blindheit bleiben, w\u00e4hrend jene, die es sehen und glauben, sich an ihm freuen und zu ihrem h\u00f6chsten Gl\u00fcck die Sch\u00e4tze des Lichtes vorweisen, mit ihnen prunken werden.\u201c<br \/>\nJesus verstummte, und mein armer Geist war \u00fcber die vielen schrecklichen \u00dcbel bek\u00fcmmert, welche die Erde erf\u00fcllen und noch erf\u00fcllen werden. In diesem Augenblick zeigte sich die Erhabene K\u00f6nigin, mit roten und fast blutigen Augen wegen des vielen Weinens.<br \/>\nWelche Herzenspein, meine Himmlische Mama weinen zu sehen! Da sprach Sie in ihrem m\u00fctterlichen Ton mit unaussprechlicher Z\u00e4rtlichkeit unter Tr\u00e4nen zu mir: \u201eMeine liebste Tochter, bete zusammen mit Mir. Wie leidet mein Herz beim Anblick der Gei\u00dfeln, welche die ganze Menschheit einh\u00fcllen werden.<br \/>\nDie Unbest\u00e4ndigkeit der F\u00fchrenden \u2013 heute sagen sie etwas und morgen nehmen sie es wieder zur\u00fcck \u2013 wird die V\u00f6lker in ein Meer von Leiden und sogar von Blut st\u00fcrzen. Meine armen Kinder! Bete, meine Tochter \u2013 lass Mich nicht allein in meinem Schmerz \u2013 dass doch alles zum Triumph des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens gereichen m\u00f6ge.\u201c<br \/>\nDann folgte ich dem G\u00f6ttlichen Willen in seinen Akten und gab mich ganz in seine Arme hin, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus nahm seine Rede wieder auf:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn die Seele in unseren Willen eintritt, um sich Ihn anzueignen, macht sie sich den Unseren zu dem ihren, und Wir machen den ihren zu Unserem. In allem, was die Seele tut, wenn sie liebt, anbetet, arbeitet, leidet, betet, bildet unser Wille den g\u00f6ttlichen Samen in ihren Akten.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n, frisch und heilig w\u00e4chst sie heran! Unser Wille ist wie der Saft, die Lymphe f\u00fcr die Pflanzen. Ist der Saft vorhanden, so gedeihen die Pflanzen gut und sind gr\u00fcn, haben kr\u00e4ftige Bl\u00e4tter und bringen reife, \u00fcppige und schmackhafte Fr\u00fcchte hervor.<br \/>\nWenn es aber am Saft zu mangeln beginnt, verliert die arme Pflanze ihr gr\u00fcnes Kleid, die Bl\u00e4tter fallen ab, sie kann keine sch\u00f6nen Fr\u00fcchte mehr hervorbringen und trocknet schlie\u00dflich aus. Der Saft ist n\u00e4mlich gleichsam die Seele der Pflanze, wie die Lebenss\u00e4fte, die sie n\u00e4hren und gedeihen lassen. So ist die Seele ohne meinen Willen.<br \/>\nSie verliert das Prinzip, das Leben und die Seele des Guten, sie verliert das lebendige Wachstum, die Frische und Kraft, sie wird farblos, h\u00e4sslich, w\u00e4chst k\u00fcmmerlich heran und b\u00fc\u00dft schlie\u00dflich den Samen des Guten ein.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, wie sehr Ich eine Seele bemitleide, die ohne meinen Willen lebt! Ich k\u00f6nnte sie \u201adie leidvollen Szenen der Sch\u00f6pfung\u2018 nennen. Ich, der Ich alles mit so gro\u00dfer Sch\u00f6nheit und Harmonie erschaffen habe, bin von der menschlichen Undankbarkeit gezwungen, meine sch\u00f6nsten Gesch\u00f6pfe, die Ich gemacht habe, arm, schwach und mit erb\u00e4rmlichen Wunden bedeckt zu sehen \u2013 und dennoch steht mein Wille allen zur Verf\u00fcgung und verweigert sich niemandem.<br \/>\nNur wer Ihn zur\u00fcckweist, wer undankbar ist und Ihn nicht kennen will, beraubt sich Seiner freiwillig zu unserem h\u00f6chsten Schmerz.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 2. Oktober 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63211","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63211"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63211\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}