{"id":63243,"date":"2024-12-09T00:00:42","date_gmt":"2024-12-08T23:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-2-adventswoche-lk-517-26\/"},"modified":"2024-12-08T16:53:07","modified_gmt":"2024-12-08T15:53:07","slug":"montag-der-2-adventswoche-lk-517-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-2-adventswoche-lk-517-26\/","title":{"rendered":"Montag der 2. Adventswoche (Lk 5,17-26)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17Eines Tages, als Jesus lehrte, sa\u00dfen unter den Zuh\u00f6rern auch Pharis\u00e4er und Gesetzeslehrer; sie waren aus allen D\u00f6rfern Galil\u00e4as und Jud\u00e4as und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn dr\u00e4ngte ihn dazu, zu heilen. 18Da brachten einige M\u00e4nner einen Gel\u00e4hmten auf einer Tragbahre. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen.<br \/>\n19Weil es ihnen aber wegen der vielen Leute nicht m\u00f6glich war, ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach, deckten die Ziegel ab und lie\u00dfen ihn auf seiner Tragbahre in die Mitte des Raumes hinunter, genau vor Jesus hin. 20Als er ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann: Deine S\u00fcnden sind dir vergeben.<br \/>\n21Da dachten die Schriftgelehrten und die Pharis\u00e4er: Wer ist das, dass er eine solche Gottesl\u00e4sterung wagt? Wer au\u00dfer Gott kann S\u00fcnden vergeben? 22Jesus aber merkte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was habt ihr f\u00fcr Gedanken im Herzen?<br \/>\n23Was ist leichter, zu sagen: Deine S\u00fcnden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? 24Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde S\u00fcnden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gel\u00e4hmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!<br \/>\n25Im gleichen Augenblick stand der Mann vor aller Augen auf. Er nahm die Tragbahre, auf der er gelegen hatte, und ging heim, Gott lobend und preisend. 26Da gerieten alle au\u00dfer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir etwas Unglaubliches gesehen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eDa brachten einige M\u00e4nner einen Gel\u00e4hmten auf einer Tragbahre. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen\u201c (Lk 5,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, und nachdem ich bitterste Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus durchlitten hatte, zeigte Er sich schlie\u00dflich.<br \/>\nOhne mir auch nur ein Wort zu sagen, versetzte Er mich in eine schmerzvolle Stellung, in vollkommene Unbeweglichkeit\u2026 Ich f\u00fchlte das Leben und konnte mich nicht bewegen, ich nahm den Atem wahr und konnte nicht atmen.<br \/>\nMeine ganze arme Person konnte sich nicht im mindesten bewegen, und w\u00e4hrend ich den Schmerz litt, war ich nicht in der Lage, mich wegen des Schmerzes, den ich empfand, zu kr\u00fcmmen, sondern war durch die Gegenwart Jesu und seines Heiligsten Willens gezwungen, unbeweglich zu bleiben.<br \/>\nAls es nun meinem gebenedeiten Jesus gefiel, streckte Er seine Arme aus, wie um mich zu nehmen und an seine Brust zu dr\u00fccken und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, hast du bemerkt, wie schmerzlich der Zustand der Unbeweglichkeit ist?<br \/>\nEs ist der h\u00e4rteste Zustand, denn sogar, wenn man die bittersten Schmerzen erleidet, bereitet die Bewegung Erleichterung und ist Zeichen des Lebens; die Verkr\u00fcmmungen sind stumme Stimmen, die um Hilfe bitten und von den Umstehenden Mitleid erheischen.<br \/>\nDu hast erfahren, wie schmerzvoll das ist: doch wei\u00dft du, warum Ich dich in diesen Zustand der Unbeweglichkeit versetzte? Um dir den Zustand vor Augen zu f\u00fchren, in dem sich meine Gnade befindet und von dir eine Wiedergutmachung zu haben.<br \/>\nO, in welchem Zustand der Unbeweglichkeit befindet sich meine Gnade! Sie ist Leben und dauernde Bewegung und st\u00e4ndig dabei, sich den Menschen zu schenken.<br \/>\nDie Gesch\u00f6pfe weisen sie zur\u00fcck und machen sie reglos; sie f\u00fchlt das Leben, will das Leben geben, und ist von der menschlichen Undankbarkeit gen\u00f6tigt, bewegungslos und ohne Regung zu bleiben.<br \/>\nWelche Pein! Meine Gnade ist Licht und breitet sich so nat\u00fcrlich wie das Licht aus, und die Gesch\u00f6pfe tun nichts anderes, als Finsternis auszustr\u00f6men.<br \/>\nW\u00e4hrend mein Licht in sie eintreten will, l\u00e4hmt die Finsternis, die sie verbreiten, mein Licht und macht es wie unbeweglich und leblos f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nMeine Gnade ist Liebe und enth\u00e4lt die Kraft, alle zu entfachen, doch die Menschen lieben etwas anders und machen diese Liebe f\u00fcr sie gleichsam zunichte \u2013 und meine Gnade empfindet den qualvollsten Schmerz wegen der Unbeweglichkeit, in welche die Gesch\u00f6pfe sie versetzen.<br \/>\nO, in welch schmerzlichsten Bedr\u00e4ngnissen befindet sich meine Gnade! Und dies nicht nur von denen, die offen als schlecht bezeichnet werden, sondern die man religi\u00f6se (gottgeweihte), fromme Seelen nennt; und oftmals wegen einer unbedeutenden Kleinigkeit, wegen einer Sache, die ihnen nicht liegt, einer Laune, einer ganz unedlen Anh\u00e4nglichkeit oder weil sie selbst in den heiligen<br \/>\nDingen nicht die Befriedigung ihres eigenen Willens finden; w\u00e4hrend meine Gnade ganz beweglich und lebendig f\u00fcr sie ist, schr\u00e4nken sie sie ein bis zur Bewegungslosigkeit und klammern sich an das, was ihnen passt, an Launen und menschliche Anh\u00e4nglichkeiten und alles, worin sie die Befriedigung ihres eigenen Ich finden.<br \/>\nSo setzen sie an Stelle meiner Gnade das eigene Ich als Leben und eigenen G\u00f6tzen ein. Doch kennst du die Tr\u00f6sterin, die unzertrennliche Begleiterin, jene, welche die Bewegung und das Leben meiner Gnade hinrei\u00dft, ja deren Bewegung noch mehr beschleunigt und sie keinen Augenblick bewegungslos sein l\u00e4sst?<br \/>\nEs ist die Seele, die in meinem Willen lebt. Wo mein Wille herrscht, ist meine Gnade immer in Bewegung, stets in Feststimmung, immer am Werk und bleibt niemals verdrossen und unt\u00e4tig.<br \/>\nDie Seele, in der mein Wille herrscht, ist der Liebling, der Benjamin der Gnade, ihre kleine Sekret\u00e4rin, in der sie die Geheimnisse ihrer Schmerzen und ihrer Freuden niederlegt und der sie alles anvertraut, da mein Wille genug Platz hat, um das Depot aufzunehmen, das meine Gnade fasst, denn sie ist nichts anderes als ein st\u00e4ndiger Spross aus meinem h\u00f6chsten Willen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 20. Juli 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eJesus aber merkte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was habt ihr f\u00fcr Gedanken im Herzen?\u201c (Lk 5,22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, von der verzehrenden Liebe schreite fort, meine t\u00e4tige Liebe zu betrachten. Jede Seele brachte mir die B\u00fcrde ihrer S\u00fcnden, ihrer Schw\u00e4chen und Leidenschaften, und meine Liebe trug mir auf, die B\u00fcrde einer jeder aufzunehmen, mit den Leiden und Genugtuungen, die jede von ihnen meinem himmlischen Vater geben sollte.<br \/>\nSo wurde meine Passion gemeinsam mit mir empfangen. Schaue mich gut an im Scho\u00df meiner himmlischen Mama! O, wie ist meine kleine Menschheit gequ\u00e4lt!<br \/>\nBetrachte gut, wie mein kleines K\u00f6pfchen von einem Kranz aus Dornen umgeben ist, die, indem sie mir stark die Schl\u00e4fen umwinden, mich Str\u00f6me von Tr\u00e4nen aus den Augen vergie\u00dfen lassen, noch kann ich mich bewegen, um sie zu trocknen!&#8230;<br \/>\nAch ich bitte dich, lasse dich zum Mitleid mit mir bewegen! Trockne mir die Augen von so vielen Tr\u00e4nen, du, die du die Arme frei hast, um mir das tun zu k\u00f6nnen!<br \/>\nDiese Dornen sind der Kranz von so vielen schlechten Gedanken, die sich im menschlichen Geist aufh\u00e4ufen; o, wie stechen sie mich, mehr als die Dornen, die die Erde hervorbringt!<br \/>\nAber betrachte auch die lange Kreuzigung von neun Monaten! Ich kann weder einen Finger, noch eine Hand, noch einen Fu\u00df bewegen; hier bin ich immer unbeweglich, es ist kein Platz, um mich auch nur ein bisschen zu bewegen.<br \/>\nWelch harte und lange Kreuzigung, mit der zus\u00e4tzlichen B\u00fcrde, dass alle schlechten Werke, die Form von N\u00e4geln annehmend, mir wiederholt H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe durchbohren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Weihnachtsnovene)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, ich betrachte dich in der konsekrierten Hostie, k\u00fcsse im Geist deine Stirne, auf der die Majest\u00e4t der Gottheit thront, f\u00fchle aber auch die Stiche deiner Dornenkrone.<br \/>\nO wie viele Seelen gibt es, die dir auch in der Hostie die Dornenstiche nicht ersparen! Statt dir die Huldigung guter Gedanken darzubringen, kommen sie mit b\u00f6sen Gedanken.<br \/>\nDu neigst von Neuem dein Haupt wie bei deiner Passion, empf\u00e4ngst und erduldest die Stiche, welche die Dornen ihrer schlimmen Gedanken dir bereiten. Meine Liebe! Ich n\u00e4here mich dir, um deine Leiden zu teilen.<br \/>\nNimm alle meine Gedanken in deinen Geist auf, um jene Dornen fernzuhalten, die dir so bitteren Schmerz bereiten. Jeder meiner Gedanken gehe in jeden deiner Gedanken \u00fcber, um jeden b\u00f6sen Gedanken zu s\u00fchnen und so dich zu tr\u00f6sten. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 20 bis 21 Uhr: Das eucharistische Mahl)<br \/>\n\u201eSteh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!\u201c (Lk 5, 24)<br \/>\n\u2026 Mein Jesus, Dein v\u00e4terliches Herz f\u00fchlt starke Schmerzen wegen des menschlichen Elends, daher schickst Du Dich an, Wunder auszus\u00e4en, um inmitten der Gesch\u00f6pfen Deinen G\u00f6ttlichen Willen regieren zu lassen: Du richtest die Verkr\u00fcppelten auf, reinigst die Auss\u00e4tzigen, heilst die Gel\u00e4hmten.<br \/>\nUnd ich, mein Himmlischer Erl\u00f6ser, indem ich Dich immer mit meinem \u201eIch liebe Dich, ich bete Dich an, ich preise Dich, ich danke Dir\u201c begleite, bitte Dich, diejenigen aufzurichten, die hinkend in Deinem Willen gehen, die menschlichen Generationen vom Aussatz des Willens zu reinigen, der sie an der Seele und vielleicht auch am K\u00f6rper entstellt hat, alle jene zu heilen, die von ihrem Willen gel\u00e4hmt worden sind. (aus \u201eRundgang der Seele im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Siebzehnte Stunde)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63243","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63243","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63243"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63243\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63243"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63243"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}