{"id":63255,"date":"2025-12-08T21:00:39","date_gmt":"2025-12-08T20:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-2-adventswoche-mt-1812-14\/"},"modified":"2025-12-08T21:50:14","modified_gmt":"2025-12-08T20:50:14","slug":"dienstag-der-2-adventswoche-mt-1812-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-2-adventswoche-mt-1812-14\/","title":{"rendered":"Dienstag der 2. Adventswoche (Mt 18,12-14)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">12In jener Zeit fragte Jesus seine J\u00fcnger: Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, l\u00e4sst er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zur\u00fcck und sucht das verirrte?<br \/>\n13Und wenn er es findet &#8211; amen, ich sage euch: er freut sich \u00fcber dieses eine mehr als \u00fcber die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verlorengeht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eUnd wenn er es findet &#8211; amen, ich sage euch: er freut sich \u00fcber dieses eine\u2026\u201c(Mt 18,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fuhr in meinem gewohnten Zustand fort, da lie\u00df sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in meiner N\u00e4he sehen, sein Herz war ganz in Flammen und bei jedem Herzschlag kam ein Licht aus seinem Herzen hervor; dieses Licht umgab mich ganz und verteilte sich auf die ganze Sch\u00f6pfung. Ich war dar\u00fcber erstaunt, und Er sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich bin ewiges Licht, und alles, was aus Mir hervorgeht ist Licht, sodass nicht nur mein Herzschlag Licht ausstr\u00f6mt, sondern jeder Gedanke von Mir, jeder Atemzug, jedes Wort, jeder Schritt, jeder Tropfen meines Blutes sind Lichter, die von Mir ausstr\u00f6men und sich inmitten aller Gesch\u00f6pfe verteilend, sich als Leben an die Stelle jedes einzelnen von ihnen setzen, und daf\u00fcr die Vergeltung ihrer kleinen Lichter w\u00fcnschen, da auch sie Lichter sind, die von meinem eigenen Lichte ausgestr\u00f6mt sind, aber die S\u00fcnde verkehrt das Wirken der Kreatur in Finsternis.<br \/>\nMeine Tochter, so sehr liebe Ich die Gesch\u00f6pfe, dass Ich sie in meinem Hauch empfing und sie auf meinen Knien gebar, um sie auf meinem Scho\u00df ausruhen zu lassen und in Sicherheit zu bewahren, aber die Gesch\u00f6pfe entfliehen Mir, und da Ich sie nicht in meinem Atem wahrnehme noch auf meinen Knien finde, so ruft mein Atem sie best\u00e4ndig, meine Knie sind des Wartens m\u00fcde und Ich gehe, sie \u00fcberall zu suchen, dass sie zu Mir zur\u00fcckkehren.<br \/>\nAch, in welche Bedr\u00e4ngnis des Schmerzes und der Liebe versetzen Mich die Gesch\u00f6pfe!&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 28. September 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, es ist unser Wille, dass das Gesch\u00f6pf wieder in unseren Scho\u00df und in unsere Sch\u00f6pferarme aufsteige, damit Wir ihm von neuem unseren st\u00e4ndigen Hauch mitteilen, und ihm in diesem Hauch den Strom schenken, der alle G\u00fcter, Freuden und Wonnen erzeugt.<br \/>\nDoch damit Wir dem Menschen diesen Hauch geben k\u00f6nnen, muss er in unserem Willen leben, denn nur in Ihm kann er ihn empfangen und ihn Uns geben.<br \/>\nUnser Fiat hat die Eigenschaft, dass Es das Gesch\u00f6pf unzertrennlich von Uns macht \u2013 und was Wir von Natur aus tun und sind, das kann es durch Gnade tun. Bei der Erschaffung des Menschen stellten Wir ihn nicht in eine Entfernung von Uns.<br \/>\nVielmehr gaben Wir ihm, damit er mit Uns zusammen sei, unseren eigenen G\u00f6ttlichen Willen, der ihm den ersten Akt geben sollte, damit er gemeinsam mit seinem Sch\u00f6pfer handle.<br \/>\nDas war der Grund, warum unsere Liebe, Macht und Sch\u00f6nheit, unser Licht und unsere Freuden alle zugleich hervorquollen, aus unserem G\u00f6ttlichen Sein \u00fcberflossen, und jenem den Tisch deckten, den Wir mit so gro\u00dfer Liebe mit unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden geformt und mit unserem eigenen Hauch gezeugt hatten.<br \/>\nWir wollten Uns an unserem Werk erfreuen, ihn gl\u00fccklich sehen mit unserem eigenen Gl\u00fcck, sch\u00f6n mit unserer Sch\u00f6nheit, reich an unserem Reichtum.<br \/>\nUmso mehr, da es unser Wille war, dem Gesch\u00f6pf nahe zu bleiben, gemeinsam zu wirken und Uns gemeinsam mit ihm zu unterhalten. Spiele kann man nicht aus einer Entfernung spielen, sondern in der N\u00e4he.<br \/>\nDeshalb war das einzige Mittel, das sich zwangsl\u00e4ufig aus der Erschaffung heraus ergab und um unser Werk und die Zielsetzung zu wahren, f\u00fcr die Wir es erschaffen haben, dass Wir den Menschen mit dem G\u00f6ttlichen Willen ausstatteten.<br \/>\nDieser sollte ihn genauso bewahren, wie er aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgegangen ist, und der Mensch w\u00fcrde sich all unserer G\u00fcter erfreuen, und Wir k\u00f6nnten Uns an seinem Gl\u00fcck freuen.<br \/>\nDaher gibt es \u2013 damit der Mensch an seinen Ehrenplatz zur\u00fcckkehre und abermals zusammen mit seinem Sch\u00f6pfer wirke, und Sie sich gegenseitig unterhalten \u2013 keine anderen Mittel als seinen Wiedereintritt in unser Fiat.<br \/>\nDieses Fiat soll den Menschen triumphierend in unsere Arme legen, die ihn schon erwarten, um ihn eng an unsere g\u00f6ttliche Brust zu dr\u00fccken und ihm zu beteuern: \u2018Endlich bist du nach sechstausend Jahren zur\u00fcckgekehrt!<br \/>\nDu bist umhergeirrt, hast alle \u00dcbel durchgemacht \u2013 weil es nichts Gutes ohne unser Fiat gibt \u2013 , du hast genug Erfahrungen gesammelt und am eigenen Leib versp\u00fcrt, was es hei\u00dft, aus Ihm herauszugehen.<br \/>\nSo tritt niemals mehr aus Ihm heraus \u2013 und nun komm und ruhe dich aus und freue dich an dem, was dir geh\u00f6rt, denn in unserem Willen wurde dir alles gegeben.\u2019 Sei daher achtsam, meine Tochter. Wir werden dir alles geben, wenn du stets in unserem Fiat lebst.<br \/>\nUnser Atem wird seine Wonne darin finden, immer \u00fcber dir zu hauchen, um unsere Freuden, unser Licht und unsere Heiligkeit in dich \u00fcberflie\u00dfen zu lassen.<br \/>\nEr wird dir auch die Gesinnung unserer Werke mitteilen, damit Wir die kleine Tochter, die aus unserem G\u00f6ttlichen Willen neu generiert wurde, immer zusammen mit Uns behalten k\u00f6nnen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 28. April 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eSo will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verlorengeht\u201c (Mt 18, 14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; \u201eWieviel Liebe, wieviel Liebe! Siehst du, wie Ich litt! Als der Schmerz sich in Mir bildete, sagte Ich: &#8218;Mein Leid, geh, lauf, eile auf der Suche nach dem Menschen, hilf ihm, und meine Leiden werden die Kraft der seinen sein.&#8216;<br \/>\nAls Ich mein Blut vergoss, sagte Ich zu jedem Tropfen: \u201aLauft, eilt, rettet Mir den Menschen, und wenn er tot ist, gebt ihm das Leben, aber das g\u00f6ttliche Leben, und wenn er flieht, lauft ihm von hinten nach, umgebt ihn von allen Seiten, besch\u00e4mt ihn mit Liebe, bis er sich ergibt.\u2018<br \/>\nAls sich die Wunden meines K\u00f6rpers unter den Gei\u00dfelhieben bildeten, wiederholte Ich: &#8218;Meine Wunden, bleibt nicht bei Mir stehen, sucht den Menschen, und wenn ihr ihn findet, von Schuld verwundet, setzt euch wie ein Siegel auf ihn, um ihn wieder zu heilen\u2018; so stellte Ich alles also, was Ich tat und sagte, um den Menschen herum auf, um ihn in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nAuch du sollst aus Liebe zu Mir nichts f\u00fcr dich behalten, sondern lasse alles hinter dem Menschen her eilen, um ihn zu retten, und Ich werde dich wie ein anderes &#8218;Ich-Selbst\u2018 betrachten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 4. Oktober 1917)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Seele, die ihren eigenen Willen tut, sondert sich von allen ab und arbeitet allein. Niemand hilft ihr, niemand verleiht ihr Kraft oder Licht, um ihre Handlungen bestm\u00f6glich zu tun.<br \/>\nAlle \u00fcberlassen sie der Gewalt ihres eigenen Ich, einsam, ohne St\u00fctze und Verteidigung: man k\u00f6nnte sie die Verlassene, Verlorene der Sch\u00f6pfung nennen.<br \/>\nAls gerechte Strafe muss die Seele, die ihren Willen tun m\u00f6chte, die ganze Last der Einsamkeit erleiden, in die sie sich selbst gebracht hat, und das Fehlen jeglicher Hilfe. O, wie gro\u00df ist mein Schmerz, so viele Gesch\u00f6pfe auch von Mir abgesondert zu sehen!<br \/>\nDamit sie am eigenen Leib versp\u00fcren, was es hei\u00dft, ohne meinen Willen zu handeln, bleibe Ich quasi in weiter Ferne und lasse sie die ganze Last des menschlichen Willens f\u00fchlen, der ihnen niemals Ruhe gibt und zu ihrem grausamsten Tyrannen wird.<br \/>\nDas genaue Gegenteil trifft auf die Seele zu, die meinen Willen tut: alle sind mit ihr, der Himmel, die Heiligen, die Engel, denn zur Ehre und aus Respekt vor meinem G\u00f6ttlichen Wollen f\u00fchlen sich alle verpflichtet, dieser Seele zu helfen und sie in jenen Akten zu unterst\u00fctzen, in die mein Wille eintritt.<br \/>\nEr selbst bringt die Seele mit allen in Verbindung und befiehlt allen, ihr zu helfen, sie zu verteidigen und ihr Gesellschaft zu leisten. Die Gnade l\u00e4chelt ihr schon zu, das Licht ergl\u00e4nzt in ihrer Seele und sie reichen ihr das Beste, das Sch\u00f6nste f\u00fcr ihren Akt.<br \/>\nIch selbst bin rege t\u00e4tig in der Seele, die meinen Willen tut und lasse meine Akte in den ihren flie\u00dfen, um die Ehre, Liebe und Herrlichkeit meiner Akte im Akt der Seele zu erlangen, die in meinem Willen t\u00e4tig war.<br \/>\nDaher also f\u00fchlt sie sich mit allen verbunden und nimmt die Kraft, Unterst\u00fctzung, Gesellschaft und Verteidigung seitens aller wahr.<br \/>\nSo kann die Seele, die meinen Willen tut und in Ihm lebt, die Wiedergefundene der Sch\u00f6pfung genannt werden, die Tochter, Schwester und Freundin aller. Sie gleicht der Sonne, die aus der H\u00f6he ihrer Sph\u00e4re Licht verstr\u00f6mt, das gr\u00f6\u00dfer wird und alle in ihr Licht einschlie\u00dft.<br \/>\nSie schenkt sich allen, verweigert sich niemandem, umarmt als treue Schwester alles und verleiht allem Geschaffenen als Pfand ihrer Liebe ihre wohltuende Wirkung, wobei sie sich selbst zum Leben der Wirkung macht, die sie ausspendet: in einigen Dingen bildet sie das Leben der S\u00fc\u00dfigkeit heran, in anderen das Leben des Duftes, das Leben der Farben usw.<br \/>\nSo verstr\u00f6mt auch mein Wille aus der H\u00f6he seines Throns sein Licht. Wo Er eine Seele findet, die Ihn aufnehmen und in sich herrschen lassen m\u00f6chte, umgibt, umf\u00e4ngt, w\u00e4rmt und bearbeitet Er sie, damit sie heranreife und so sein wunderbares Leben einschlie\u00dfe, als w\u00e4re es das Leben der Seele.<br \/>\nAufgrund dieses Lebens ist alles und sind alle mit dieser Seele, da alles meinem anbetungsw\u00fcrdigen Willen geh\u00f6rt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 26. November 1933)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leidender Heiland! W\u00e4hrend ich, an dein Herz geschmiegt, mich damit besch\u00e4ftige, deine Schmerzen zu betrachten, nehme ich wahr, dass krampfhaftes Zittern deine Menschheit bef\u00e4llt.<br \/>\nAlle deine Glieder sind in Aufruhr, als ob eines sich vom anderen l\u00f6sen wollte. In den durch die entsetzlichen Zuckungen hervorgerufenen Qualen rufst du mit lauter Stimme: \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u201c<br \/>\nBei diesem Ruf erbeben alle, die Finsternisse werden dichter, deine vom Schmerz versteinerte Mutter erbleicht und ist nahe daran, in Ohnmacht zu fallen.<br \/>\nMein Leben, mein Alles, mein Jesus, was sehe ich? Ach, du bist dem Tode nahe. O wenn dich doch die Leiden, die so treu bei dir ausharren, wenigstens jetzt verlassen wu\u0308rden!<br \/>\nSelbst nach so gro\u00dfen Qualen schaust du mit unermesslichem Schmerz jene Seelen, die dir noch nicht g\u00e4nzlich angegliedert sind, schaust auch die zahlreichen Seelen, die verlorengehen, empfindest schmerzlich die Trennung von jenen, die sich von dir lossagen.<br \/>\nDu, der du der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit Genugtuung leisten musst, empfindest die Todesangst eines jeden, sogar die Peinen, die sie in der H\u00f6lle zu leiden haben, und rufst mit starker Stimme allen zu:<br \/>\n\u201eO verlasst mich nicht! Wollt ihr noch mehr Leiden, wohlan, ich bin dazu bereit, aber trennt euch nicht von meiner Menschheit. Denn diese Trennung ist fu\u0308r mich der Schmerz der Schmerzen, der Tod u\u0308ber jeden Tod.<br \/>\nAlles \u00dcbrige werde ich fu\u0308r nichts erachten, h\u00e4tte ich nicht eure qualvolle Trennung zu erdulden. O habt Mitleid mit meinem Blut, mit meinen Wunden und mit meinem Tod. Unaufh\u00f6rlich lasse ich eure Herzen den Ruf vernehmen: O verlasst mich nicht!\u201c<br \/>\nMeine Liebe, wie leide ich mit dir! Du ringst mit dem Tode, das Haupt sinkt auf deine Brust, das Leben will dich verlassen. Meine Liebe, auch ich fu\u0308hle mich dem Tode nahe und m\u00f6chte mit dir ausrufen: \u201eSeelen, Seelen!\u201c<br \/>\nVon diesem Kreuz, von diesen deinen Wunden werde ich nicht weggehen, weil ich Seelen von dir erbitten will. Wenn du es willst, steige ich in die Herzen aller Menschen hinab und umgebe sie mit deinen Leiden, damit sie dir nicht entrinnen.<br \/>\nWenn es m\u00f6glich w\u00e4re, wu\u0308rde ich mich an die Eingangspforte der H\u00f6lle stellen, um jene Seelen zum Ru\u0308ckzug zu zwingen, die fu\u0308r sie bestimmt sind, und sie zu deinem Herzen fu\u0308hren.<br \/>\nMein Jesus, du schweigst, und ich beweine deinen nahen Tod. O wie habe ich Mitleid mit dir! Ich dru\u0308cke dein Herz fest an das meinige und erweise ihm alle Z\u00e4rtlichkeiten, deren ich f\u00e4hig bin.<br \/>\nUm dir einen Trost zu spenden, der deinen Leiden gerecht wird, m\u00f6chte ich g\u00f6ttliche Z\u00e4rtlichkeit haben und dir mit ihr all meine Teilnahme bezeigen, m\u00f6chte mein Herz in einen Strom von Wonne verwandeln, um diese in dein Herz zu gie\u00dfen und dir die Bitterkeit zu versu\u0308\u00dfen, die du angesichts des Untergangs so vieler Seelen empfindest.<br \/>\nZu schmerzvoll erklingt dein Schrei, weil dich der Vater verlassen hat, aber noch schmerzvoller ist fu\u0308r dich der Untergang der Seelen, die sich von dir entfernen. Er ist es, der deinem Herzen so bittere Klage entlockt. O Jesus! Vermehre in allen die Gnade, dass keine Seele verlorengehe.<br \/>\nMeine Su\u0308hne soll jenen, die sich ins Verderben stu\u0308rzen wu\u0308rden, so zum Nutzen gereichen, dass sie nicht verworfen werden. Ich bitte dich auch, mein Jesus, um deiner \u00e4u\u00dfersten Verlassenheit willen, den dich liebenden Seelen Beistand zu leisten, denen du dich zu entziehen scheinst, um sie zu Gef\u00e4hrten deiner Verlassenheit zu haben.<br \/>\nM\u00f6gen die Leiden dieser Seelen gleich Stimmen sein, welche die Seelen in deine N\u00e4he rufen und dich so in deinem Schmerz aufrichten. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 12 bis 13 Uhr: Erste Stunde des Todeskampfes Jesu am Kreuz)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63255","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63255"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63255\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}