{"id":63273,"date":"2025-12-09T21:00:53","date_gmt":"2025-12-09T20:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-2-adventswoche-mt-1128-30\/"},"modified":"2026-07-14T15:22:37","modified_gmt":"2026-07-14T13:22:37","slug":"mittwoch-der-2-adventswoche-mt-1128-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-2-adventswoche-mt-1128-30\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 2. Adventswoche (Mt 11,28-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">28In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. 29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. 30Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eKommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen\u201c (Mt 11,28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem armseligen Zustand, da schien es, dass Er \u00f6fter als einmal kam, und ich schien Ihn als Kind zu sehen, wie von einem Schatten umgeben.<br \/>\nEr sagte zu mir: \u201eTochter, empfindest du nicht die Frische meines Schattens? Ruhe darin aus, dann wirst du Erholung finden.\u201c<br \/>\nWir schienen gemeinsam in seinem Schatten zu ruhen, und ich f\u00fchlte mich in seiner N\u00e4he wieder ganz gest\u00e4rkt. Dann fuhr Er fort: \u201eMeine Geliebte, wenn du Mich liebst, m\u00f6chte Ich, dass du weder in dich, noch au\u00dferhalb von dir blickst, noch darauf schaust, ob du warm oder kalt bist, ob du viel oder wenig tust, ob du leidest oder dich freust.<br \/>\nAll das muss in dir vernichtet werden und du sollst deine Augen allein darauf richten, ob du f\u00fcr Mich so viel tust, wie du kannst und alles, um Mir zu gefallen.<br \/>\nDie anderen Gesinnungen k\u00f6nnen Mir nicht gefallen, so hoch, erhaben und betriebsam sie auch sein m\u00f6gen, noch meine Liebe zufriedenstellen.<br \/>\nO wie viele Seelen verf\u00e4lschen die wahre Andacht und profanieren die heiligsten Werke mit ihrem eigenen Willen, indem sie immer sich selbst suchen!<br \/>\nUnd wenn die Seele auch in den heiligen Dingen ihre eigene Art und ihren Geschmack und ihre eigene Befriedigung sucht und somit sich selbst findet, fl\u00fcchtet sie vor Gott und findet Ihn nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 31. Juli 1904)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eKommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen\u201c (Mt 11, 28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fu\u0308hlte mich sehr bedru\u0308ckt, doch ganz hingegeben in die Arme Jesu; ich betete, dass Er sich meiner erbarme, da fu\u0308hlte ich meine Sinne schwinden und sah, wie ein kleines M\u00e4dchen aus mir heraustrat, schwach, blass, und ganz versunken in eine tiefe Traurigkeit.<br \/>\nDer gebenedeite Jesus kam auf sie zu, nahm sie in seine Arme und dru\u0308ckte sie, von Mitleid bewegt, an sein Herz; Er beru\u0308hrte mit seinen H\u00e4nden ihre Stirn und bezeichnete ihre Augen, die Lippen, die Brust und alle Glieder mit dem Kreuzzeichen.<br \/>\nDa wurde sie gest\u00e4rkt, gewann die Farbe zuru\u0308ck und raffte sich aus dem Zustand der Traurigkeit auf, und als Jesus sah, dass sie die Kraft zuru\u0308ckgewann, dru\u0308ckte Er sie zur gr\u00f6\u00dferen St\u00e4rkung noch fester ans Herz und sprach zu ihr: \u201eArme Kleine, in welchem Zustand bist du! Doch fu\u0308rchte dich nicht, dein Jesus wird dich aus diesem Zustand befreien.\u201d<br \/>\nW\u00e4hrenddessen dachte ich mir: \u201eWer wird dieses M\u00e4dchen sein, das aus mir heraustrat und das Jesus so liebt?\u201d Da sprach mein su\u0308\u00dfer Jesus: \u201eMeine Tochter, dieses M\u00e4dchen ist deine Seele \u2013 bist du selbst \u2013 und Ich liebe sie so sehr, dass Ich es nicht ertrage, dich so traurig und schwach zu sehen.<br \/>\nDaher bin Ich gekommen, um dir neues Leben einzugie\u00dfen und neue Kraft.\u201d Als ich dies h\u00f6rte, sprach ich weinend zu Ihm: \u201eJesus, meine Liebe und mein Leben, wie sehr fu\u0308rchte ich, dass Du mich verl\u00e4sst!<br \/>\nWas mache ich ohne Dich? Wie kann ich weiterleben, in welch beklagenswerten Zustand wird meine arme Seele geraten? Wie schrecklich qu\u00e4lt mich der Gedanke, dass Du mich verlassen k\u00f6nntest!<br \/>\nEs ist ein Schmerz, der mich zerfleischt, mir den Frieden raubt und die H\u00f6lle in mein Herz bringt! Jesus, hab Mitleid, Barmherzigkeit und Erbarmen mit mir, dem kleinen M\u00e4dchen! Ich habe niemanden, wenn Du mich ver-l\u00e4sst, ist alles zu Ende fu\u0308r mich!\u201d<br \/>\nDa nahm Jesus seine Rede wieder auf und erwiderte: \u201eMeine Tochter, beruhige dich, fu\u0308rchte dich nicht, dein Jesus verl\u00e4sst dich nicht. Ich bin eifersu\u0308chtig auf dein Vertrauen, und wu\u0308nsche nicht, dass du Mir nur im Geringsten misstraust.<br \/>\nSiehst du, Ich liebe es so sehr, dass die Seelen ein volles Vertrauen zu Mir haben, so dass Ich ihnen oftmals einige ihrer Fehler oder Unvollkommenheiten verberge, oder manchen Mangel an Entsprechung gegen meine Gnade, um ihnen keinen Vorwand (keine Gelegenheit) zu geben, nicht volles Vertrauen zu Mir zu haben; wenn n\u00e4mlich die Seele das Vertrauen verliert, bleibt sie wie getrennt von Mir und ganz in sich selbst verkapselt.<br \/>\nSie begibt sich in eine angemessene Distanz zu Mir und ist in ihrem Liebeselan wie gel\u00e4hmt und somit auch in ihrer Opferbereitschaft fu\u0308r Mich gel\u00e4hmt. O, welchen Schaden richtet das Misstrauen an!<br \/>\nMan k\u00f6nnte sagen, es ist wie der Frost im Fru\u0308hling, der die pflanzliche Vegetation zum Stillstand bringt, und sie oftmals \u2013 wenn er stark ist \u2013 auch absterben l\u00e4sst.<br \/>\nSo unterbricht auch das Misstrauen, noch mehr als der Frost, die Entfaltung der Tugenden und legt gleichsam Eisesk\u00e4lte auf die brennendste Liebe\u2026. O, wie oft hat der Mangel an Vertrauen meine Pl\u00e4ne und die gr\u00f6\u00dfte Heiligkeit verhindert! Deshalb dulde Ich eher einige Fehler als das Misstrauen, denn diese k\u00f6nnen nie so viel Schaden anrichten\u2026.<br \/>\nUnd wie k\u00f6nnte Ich dich zudem verlassen, da Ich so viel in deiner Seele gewirkt habe? Schau doch, wie viel Ich arbeiten musste.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 2. September 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ganz in das G\u00f6ttliche Fiat versenkt. Sein Licht blendet meinen Verstand, und w\u00e4hrend Es mich in seinem Licht absorbiert, bewirkt Es, dass ich seinen Akten in der Sch\u00f6pfung folge.<br \/>\nDoch dabei empfand ich solche Bitterkeit und Bedr\u00fcckung, dass ich meine Akte im G\u00f6ttlichen Willen nur m\u00fchsam vollziehen konnte. Mein s\u00fc\u00dfer Jesus hatte Mitleid mit mir und sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie schmerzt Mich deine Bitterkeit, die Ich in mein Herz ausgegossen f\u00fchle! So hab also Mut. Wei\u00dft du nicht, dass Bedr\u00fcckung und Bitterkeit f\u00fcr das Gute wie ein schleichendes Gift sind?<br \/>\nDieses bewirkt, dass sich die Seele so abqu\u00e4lt, dass sie in eine \u00e4u\u00dferste Agonie ger\u00e4t und den Todeskampf im Herzen sp\u00fcrt, und [auch] meine Liebe liegt in ihrem Herzen im Todeskampf; die Seele f\u00fchlt die Agonie auf ihren Lippen \u2013 und mein Gebet liegt im Todeskampf; sie f\u00fchlt die Agonie in ihren H\u00e4nden und Schritten \u2013 und meine Werke und Schritte f\u00fchlen sich wie im Todeskampf.<br \/>\nMehr noch [gilt dies] f\u00fcr die Seele, die meinen G\u00f6ttlichen Willen als Leben haben m\u00f6chte. Da ihr Wille mit dem Meinen eins ist, f\u00fchle Ich, wie ihre Agonie in meine G\u00f6ttliche Person eingegossen wird.<br \/>\nHabe daher Mut. Gib dich meinen Armen hin, und Ich werde ein neues, noch strahlenderes Licht aus meinem G\u00f6ttlichen Willen erscheinen lassen.<br \/>\nEs macht sich zu einer Wiege und wird dich in ihr wiegen, um dir meine G\u00f6ttliche Ruhe mitzuteilen und mit seinem Licht und seiner Glut das schleichende Gift deiner Bitterkeit vernichten und sie in S\u00fc\u00dfigkeit und in eine Freudenquelle verwandeln.<br \/>\nDu wirst in der Wiege meines G\u00f6ttlichen Willens sanfte Ruhe finden und wenn du aufwachst, werden Bitterkeiten und Bedr\u00fcckungen verschwunden sein.<br \/>\nIch werde dich mit deiner gewohnten Sanftmut und Heiterkeit in meinen Armen halten, damit das Leben meines G\u00f6ttlichen Willens in dir noch weiter zunehme.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 20. September 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eNehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele\u201c (Mt 11, 29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchle mich in den Armen des G\u00f6ttlichen Fiat, dessen Liebe so gro\u00df ist, dass Es mich mit seinem Licht ern\u00e4hrt und mit seiner W\u00e4rme w\u00e4rmt. Wenn ich m\u00fcde bin, wiegt Es mich auf seinen Knien, um mich seine Ruhe verkosten zu lassen, die mich zu neuem Leben erstehen l\u00e4sst.<br \/>\nG\u00f6ttlicher Wille, wie liebensw\u00fcrdig bist Du! Du allein vermagst mich wahrhaftig zu lieben, und ich finde [in Dir] meine Zuflucht vor allen meinen \u00dcbeln! Aber ich war bedr\u00fcckt, da ich die Personen in meiner Umgebung meinetwegen leiden und gro\u00dfe Opfer bringen sah.<br \/>\nWie ist es schmerzvoll, die anderen geopfert zu sehen! Da sprach mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der mich in seine Arme nahm, um mich zu bemitleiden, voller Z\u00e4rtlichkeit zu mir:<br \/>\n&#8222;Mut, meine arme Tochter! Ich w\u00fcnsche nicht, dass du dir dar\u00fcber Sorgen machst. Du sollst wissen, dass Ich auch die kleinen Opfer und Aufmerksamkeiten gut zu bezahlen wei\u00df und kann, umso mehr die gro\u00dfen.<br \/>\nIch z\u00e4hle alles und lasse nicht einen einzigen f\u00fcr Mich dargebrachten Seufzer unbelohnt, speziell wenn diese Opfer f\u00fcr jemanden gebracht werden, der Mich liebt und in meinem Willen leben m\u00f6chte. Dann empfinde Ich es so, als w\u00e4ren sie f\u00fcr Mich Selbst gebracht.<br \/>\nDamit diese Opfer mit gutem Willen dargebracht werden, lege Ich meinen g\u00f6ttlichen Geschmack hinein, sodass Ich die Seelen den Geschmack und die Freude am Opferbringen versp\u00fcren lasse, und diese somit das Bed\u00fcrfnis empfinden, sie zu bringen, und Gefallen und Freude am Opfer finden.<br \/>\nDiese sind wie Salz und W\u00fcrze f\u00fcr die Speisen, wie Schmier\u00f6l f\u00fcr die R\u00e4der. Haben sich diese zuvor nur m\u00fchsam gedreht, so laufen sie nach der Schmierung ganz fl\u00fcssig.<br \/>\nDer g\u00f6ttliche Geschmack &#8218;entleert&#8216; das Opfer [an Last] und macht es leicht und wohlgef\u00e4llig. Siehe, das ist der Grund, warum Wir in unserer Liebe eine heilige Leidenschaft schufen, einen Geschmack, ein Wohlgefallen, dass Wir nicht sein k\u00f6nnen, ohne das Gesch\u00f6pf zu lieben.<br \/>\nEs war diese unsere Liebesleidenschaft, die Uns das \u00e4u\u00dferste Verlangen empfinden lie\u00df, die Liebe zu den Menschen mit unseren Werken zu bezeugen, sodass Wir, ohne dass Uns jemand darum gebeten h\u00e4tte, einen Himmel, eine Sonne und so viele andere Dinge erschufen.<br \/>\nNachdem Wir diese Dinge erschaffen hatten, sahen Wir sie an und fanden einen solchen Geschmack und ein Wohlgefallen daran, dass Wir in unserer Begeisterung der Liebe ausriefen:<br \/>\n&#8222;Wie sch\u00f6n sind unsere Werke \u2013 aber sie werden Uns noch mehr verherrlichen und noch mehr Wohlgefallen bereiten, wenn sich unsere Werke den Gesch\u00f6pfen schenken, um sie zu lieben, damit Wir von ihnen geliebt werden!\u201c<br \/>\nDann gesellte sich zu unserer Liebesleidenschaft, zum \u00e4u\u00dfersten Bed\u00fcrfnis, sie zu lieben, die Torheit, der &#8218;Fieberwahn&#8216; der Liebe, sodass Wir Uns nicht mit blo\u00dfen Werken allein begn\u00fcgten: Die Liebe erreichte ein solches Ma\u00df, dass Wir ersehnten, auch das Leben daf\u00fcr einzusetzen.<br \/>\nIn der Tat, was lie\u00df Mich dieser Drang zu lieben, den Ich in Mir versp\u00fcrte, nicht alles tun? Er lie\u00df Mich unerh\u00f6rte Peinen erdulden, Ich ertrug die erniedrigendsten Dem\u00fctigungen, bis hin zum Tod selbst unter schrecklichen Qualen.<br \/>\nNun, diese unsere Liebesleidenschaft gibt sich nicht zufrieden, wenn sie das Gesch\u00f6pf nicht an unserer eigenen Passion der Liebe teilnehmen l\u00e4sst. Darum schaffen Wir in den Opfern, die Wir sie bringen lassen, die heilige Leidenschaft.<br \/>\nWir statten sie aus mit Geschmack und Wonnen, damit die Seelen die sch\u00f6nsten Eroberungen machen k\u00f6nnen. Diese Leidenschaft wird erfinderisch und m\u00fcht sich auf tausend Weisen ab. Wenn sie nicht t\u00e4tig ist, scheint sie weder existieren noch leben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn keine Leidenschaft da ist, auch in den heiligen Werken, und Geschmack an den Opfern, so scheinen es gemalte, aber keine lebendigen Werke zu sein: sie haben etwas Kaltes, Apathisches an sich, das mehr Widerwillen erweckt als Wohlgefallen und vielleicht mehr Schlechtes als Gutes hervorbringt.<br \/>\nSorge dich daher, meine Tochter, nicht um die Opfer, die man f\u00fcr dich bringt: Ich sollte dir vielmehr sagen, dass sie diese Opfer f\u00fcr Mich, nicht f\u00fcr dich bringen.<br \/>\nIch werde so viel Gnade hineinlegen und einen solchen Geschmack und Genuss, dass diese das Opfer [von der Last] freimachen. Je nach [dem Ma\u00df] der Liebe, mit der die Seelen es bringen, werde Ich Mich in sie ergie\u00dfen und werde, wenn sie das von Mir gew\u00fcnschte Opfer bringen, mein Leben in ihnen wachsen lassen.<br \/>\nIst es etwa nicht meine Liebesleidenschaft, die Mich so viel \u00fcber meinen Willen sagen l\u00e4sst, um im Menschen die Leidenschaft f\u00fcr das Leben in meinem Willen zu schaffen?<br \/>\nIndem Ich so viel dar\u00fcber sage, m\u00f6chte Ich den menschlichen Willen in unseren g\u00f6ttlichen Gen\u00fcssen ertr\u00e4nken, sodass er sich kraft des Geschmacks, den er verkostet und der Wonne, die er versp\u00fcrt, zum Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen entschlie\u00dfe.<br \/>\nZudem kannst du es selbst best\u00e4tigen, wie viele Gen\u00fcsse, Wonnen und Freuden Ich dir in dem Opferzustand schenkte, in den Ich dich versetzt habe!<br \/>\nLass daher deinen Jesus handeln, der das Opfer zu arrangieren, gut zu regeln wei\u00df und es liebensw\u00fcrdig, leicht und auch w\u00fcnschenswert macht, zumal Ich das Opfer der Seele mit der Kraft, der St\u00fctze und dem Leben meines Opfers erg\u00e4nze.<br \/>\nMein Opfer nimmt sozusagen das Opfer der Seele in seinen Scho\u00df auf und schenkt dem- oder derjenigen F\u00fchrung, Leben und Licht, der oder die sich mit gutem Willen f\u00fcr Mich opfern will.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 30. M\u00e4rz 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eDenn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht\u201c (Mt 11, 30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen sagte der gebenedeite Jesus bei seinem Kommen zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Kreuze und Abt\u00f6tungen sind wie ebenso viele Taufbecken, und jede Art von Kreuz, das in den Gedanken meiner Passion eingetaucht wird, verliert die H\u00e4lfte seiner Bitterkeit und verringert seine Last um die H\u00e4lfte.\u201c<br \/>\nDann verschwand Er wie ein Blitz, und ich blieb zur\u00fcck und verrichtete gewisse Akte der Anbetung und Wiedergutmachung in meinem Inneren; Er kam von neuem und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eWelch ein Trost ist es f\u00fcr Mich zu sehen, dass du das von neuem tust, was meine Menschheit vor vielen Jahrhunderten getan hat! Denn alles, was Ich f\u00fcr jede Seele zu tun festgesetzt habe, wurde vorher in meiner Menschheit getan.<br \/>\nUnd wenn die Seele Mir entspricht, dann tut sie das wieder, was Ich f\u00fcr sie getan habe, in sich selbst. Wenn aber nicht, bleibt es nur in Mir selbst getan, was Mir unaussprechliche Bitterkeit bereitet.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 5. Juni 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alles kommt darauf an, den gro\u00dfen Nutzen zu begreifen, welcher der Seele mit dem Tun meines Willens zuteilwird, wenn sie in Ihm wirkt und lebt, und zu verstehen, wer jener Wille ist, der dieses Opfer w\u00fcnscht, und dass sich dieser h\u00f6chste Wille nicht herabl\u00e4sst, mit einem niedrigen, kleinen und endlichen Willen zu vermischen und zusammen zu leben; Er m\u00f6chte n\u00e4mlich die Akte der Seele, die in meinem Willen zu leben w\u00fcnscht, ewig, unendlich und G\u00f6ttlich machen.<br \/>\nUnd wie k\u00f6nnte Er das vollbringen, wenn sie den Hauch ihres menschlichen Willens einsetzen will, und sei es auch in einer heiligen Sache, wie du sagst? Er ist doch immerhin ein endlicher Wille, und somit w\u00e4re dieses Leben in meinem Willen keine Realit\u00e4t mehr, sondern eine blo\u00dfe Redensart.<br \/>\nDie Aufgabe meines Willens ist hingegen eine totale Herrschaft, und es ist gerecht, dass das kleine Atom des menschlichen Willens besiegt wird und seinen Handlungs[spiel]raum in meinem Willen verliert.<br \/>\nWas w\u00fcrdest du sagen, wenn sich ein kleines Licht, ein Streichholz oder ein Feuerfunke in die Sonne begeben wollte, um seinen eigenen Weg zu gehen und mitten in der Sonne sein Licht- und Handlungsfeld zu gestalten?<br \/>\nW\u00e4re die Sonne mit Vernunft ausgestattet, so w\u00fcrde sie sich emp\u00f6ren, und ihr Licht und ihre Glut w\u00fcrden dieses kleine Licht, das Streichholz oder den Funken vernichten; und du w\u00fcrdest sie als erste verspotten, indem du ihre Verwegenheit verurteilst, dass sie ihr eigenes Handlungsfeld mitten im Licht der Sonne aufrichten wollen\u2026<br \/>\nSo ist der Hauch des menschlichen Willens in meinem Willen \u2013 sogar im Guten. Gib daher gut acht, dass dein eigener Wille in nichts Leben habe; Ich habe dich ganz bedeckt und in Mir verborgen, damit du f\u00fcr nichts anderes mehr Augen habest als allein f\u00fcr meinen Willen, um Ihm ein freies Handlungsfeld in deiner Seele zu geben.<br \/>\nDie Schwierigkeit wird eher darin liegen, dieses Leben in meinem Willen recht zu verstehen, nicht im Sich-Opfern. Wenn die Seelen n\u00e4mlich die gro\u00dfen Sch\u00e4tze begriffen haben, die ihnen aus dem Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen zukommen, dass sie aus Armen Reiche werden, aus Sklaven niedriger Leidenschaften zu Freien und Herren, aus Dienern zu Befehlenden, aus Ungl\u00fccklichen zu Gl\u00fccklichen, sogar inmitten der Leiden dieses armen Lebens, dann werden sie sich in alle G\u00fcter verlieben, die in meinem Willen sind [und sie sehnlichst erflehen], und es wird f\u00fcr sie eine ersehnte und erw\u00fcnschte Ehre sein, alles vollst\u00e4ndig zu opfern um dieser G\u00fcter willen.<br \/>\nDeshalb dr\u00e4nge Ich dich so sehr, das mitzuteilen, was Ich dir \u00fcber meinen Willen sage, denn alles wird darauf ankommen, Ihn zu begreifen, zu erkennen und zu lieben.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Ir-mengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 25. Juni 1925)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63273","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63273"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63273\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}