{"id":63289,"date":"2025-12-07T20:00:57","date_gmt":"2025-12-07T19:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-der-ohne-erbsuende-empfangenen-jungfrau-und-gottesmutter-maria-lk-1-26-38-4\/"},"modified":"2025-12-07T20:23:21","modified_gmt":"2025-12-07T19:23:21","slug":"hochfest-der-ohne-erbsuende-empfangenen-jungfrau-und-gottesmutter-maria-lk-1-26-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-der-ohne-erbsuende-empfangenen-jungfrau-und-gottesmutter-maria-lk-1-26-38\/","title":{"rendered":"HOCHFEST DER OHNE ERBS\u00dcNDE EMPFANGENEN JUNGFRAU UND GOTTESMUTTER MARIA (Lk 1, 26-38)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">26In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galil\u00e4a namens Nazaret 27zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.<br \/>\n28Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegr\u00fc\u00dft, du Begnadete, der Herr ist mit dir. 29Sie erschrak \u00fcber die Anrede und \u00fcberlegte, was dieser Gru\u00df zu bedeuten habe.<br \/>\n30Da sagte der Engel zu ihr: F\u00fcrchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. 31Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du geb\u00e4ren: dem sollst du den Namen Jesus geben.<br \/>\n32Er wird gro\u00df sein und Sohn des H\u00f6chsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. 33Er wird \u00fcber das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.<br \/>\n34Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? 35Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird \u00fcber dich kommen, und die Kraft des H\u00f6chsten wird dich \u00fcberschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.<br \/>\n36Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. 37Denn f\u00fcr Gott ist nichts unm\u00f6glich. 38Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verlie\u00df sie der Engel.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #dbac3d;\">\u201eDer Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegr\u00fc\u00dft, du Begnadete, der Herr ist mit dir\u201c (Lk 1, 28)<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen, nachdem ich sehr zu k\u00e4mpfen hatte, kam die K\u00f6nigin Mutter mit dem Kind in ihren Armen; sie gab Ihn mir und trug mir auf, Ihn mit st\u00e4ndigen Liebesakten zu umgeben.<br \/>\nIch tat so viel ich konnte, und als ich dies tat, sagte Jesus mir: Meine Geliebte, die wohlgef\u00e4lligsten und tr\u00f6stlichsten Worte f\u00fcr meine Mutter sind diese: \u201aDominus Tecum.\u2019 (\u201aDer Herr ist mit dir\u2019).<br \/>\nDenn kaum hatte der Erzengel diese ausgesprochen, da sp\u00fcrte sie, wie ihr das ganze G\u00f6ttliche Wesen mitgeteilt wurde und sie f\u00fchlte sich so sehr mit g\u00f6ttlicher Macht erf\u00fcllt, dass sich angesichts der g\u00f6ttlichen Macht, die ihre aufl\u00f6ste, und meine Mutter mit der g\u00f6ttlichen Macht in ihren H\u00e4nden verblieb.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 10. Januar 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8218;Mein s\u00fc\u00dfer Jesus, w\u00e4hrend ich Dich so umschlungen halte, will ich Dir meine Liebe bezeugen, meine Dankbarkeit und all das, was das Gesch\u00f6pf Dir gegen\u00fcber zu tun verpflichtet ist daf\u00fcr, dass Du unsere K\u00f6nigin und Mutter unbefleckt erschaffen hast, die sch\u00f6nste, die heiligste, ein Wunder an Gnaden; dass Du sie mit allen Gaben bereichert und sie auch zu unserer Mutter gemacht hast.<br \/>\nUnd dies tue ich im Namen aller vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Gesch\u00f6pfe. Ich m\u00f6chte gleichsam wie im Flug jeden Akt der Gesch\u00f6pfe, jedes Wort, jeden Gedanken, Herzschlag, Schritt nehmen und Dir in jedem von ihnen sagen: &#8218;Ich liebe Dich, ich danke Dir, ich preise Dich, Ich bete Dich an f\u00fcr alles, was Du an meiner und deiner Himmlischen Mutter getan hast.&#8216;<br \/>\nJesus nahm meinen Akt mit so gro\u00dfer Freude an, dass Er zu mir sagte: \u201eMeine Tochter, mit gro\u00dfer Sehnsucht wartete Ich auf diesen deinen Akt im Namen aller Generationen; meine Gerechtigkeit und meine Liebe f\u00fchlten das Bed\u00fcrfnis nach dieser Vergeltung, denn gro\u00df sind die Gnaden, die auf alle niedersteigen, dadurch dass Ich meine Mutter so sehr bereichert habe.<br \/>\nUnd doch haben sie daf\u00fcr niemals ein Wort, ein Dankesch\u00f6n f\u00fcr Mich.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 18. Dezember 1920)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis meiner geliebten Mama war au\u00dferordentlich und ganz wunderbar, sodass Himmel und Erde dar\u00fcber staunten und ein Fest feierten.<br \/>\nAlle Drei G\u00f6ttlichen Personen wetteiferten miteinander: Der Vater goss ein unermessliches Meer von Macht aus; Ich, der Sohn, ein unendliches Meer von Weisheit, und der Heilige Geist ein unermessliches Meer ewiger Liebe, die miteinander verschmolzen und ein einziges Meer bildeten, und mitten in diesem Meer geschah die Empf\u00e4ngnis dieser Jungfrau, der Auserw\u00e4hlten unter den Auserw\u00e4hlten.<br \/>\nDie Gottheit steuerte also die Substanz dieser Empf\u00e4ngnis bei, und jenes Meer war nicht nur der Lebensmittelpunkt dieses wunderbaren und einzigartigen Gesch\u00f6pfes, sondern blieb um die Jungfrau herum, nicht nur, um sie vor allem abzuschirmen, was sie verdunkeln k\u00f6nnte, sondern um ihr in jedem Augenblick neue Sch\u00f6nheiten, neue Gnaden, Macht, Weisheit, Liebe, Vorrechte usw. zu verleihen.<br \/>\nSo wurde ihre kleine Natur in der Mitte dieses Meeres empfangen, bildete sich und wuchs unter dem Einfluss dieser g\u00f6ttlichen Wellen heran, sodass \u2013 sobald dieses edle und einzigartige Gesch\u00f6pf empfangen war \u2013 die Gottheit nicht warten wollte, wie Sie es gew\u00f6hnlich bei den anderen Gesch\u00f6pfen tut, sondern ihre Umarmungen, die Vergeltung ihrer Liebe, ihre K\u00fcsse w\u00fcnschte und sich an ihrem unschuldigen L\u00e4cheln erfreuen wollte.<br \/>\nDeshalb schenkte Ich ihr, sobald sie empfangen war, den Vernunftgebrauch, stattete sie mit allen Wissenschaften aus, lie\u00df sie unsere Freuden kosten und zeigte ihr unseren Kummer hinsichtlich der Sch\u00f6pfung.<br \/>\nVom Mutterscho\u00df an schon kam sie in den Himmel, zu F\u00fc\u00dfen unseres Thrones, um Uns zu umarmen und unsere Liebe zu vergelten mit ihren z\u00e4rtlichen K\u00fcssen; und sich in unsere Arme werfend, l\u00e4chelte sie Uns so freudig an, voll Dankbarkeit und Danksagung, dass sie Uns zum L\u00e4cheln brachte.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n war der Anblick dieses unschuldigen und bevorzugten Gesch\u00f6pfes, bereichert mit allen g\u00f6ttlichen Eigenschaften, wie es in unsere Mitte kam, ganz Liebe und Vertrauen, ohne Angst.<br \/>\nTats\u00e4chlich ist es allein die S\u00fcnde, die zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf eine Distanz aufbaut, die Liebe unterbricht, das Vertrauen aufl\u00f6st und Angst einfl\u00f6\u00dft.<br \/>\nSo kam sie in unsere Mitte als K\u00f6nigin, die Uns mit ihrer von Uns geschenkten Liebe beherrschte, bezauberte, in Festfreude versetzte und Uns noch mehr Liebe entlockte.<br \/>\nUnd Wir lie\u00dfen sie gew\u00e4hren, genossen die Liebe, die sie Uns entriss und setzten sie zur K\u00f6nigin des Himmels und der Erde ein. Himmel und Erde jauchzten und feierten gemeinsam mit Uns, da sie nach so vielen Jahrhunderten ihre K\u00f6nigin hatten.<br \/>\nDie Sonne l\u00e4chelte in ihrem Licht und sch\u00e4tzte sich gl\u00fccklich, ihrer K\u00f6nigin mit ihrem Licht dienen zu d\u00fcrfen. Der Himmel, die Sterne und das ganze Universum l\u00e4chelten vor Freude und feierten festlich, da sie ihre K\u00f6nigin erfreuen und ihr die Harmonie der Sph\u00e4ren und ihrer Sch\u00f6nheit zeigen sollten.<br \/>\nDie Pflanzen l\u00e4chelten, die ihre K\u00f6nigin ern\u00e4hren sollten, und auch die Erde l\u00e4chelte und f\u00fchlte sich geehrt, ihr die Wohnung zur Verf\u00fcgung zu stellen und von den F\u00fc\u00dfen ihrer Herrscherin betreten zu werden.<br \/>\nNur die H\u00f6lle klagte und f\u00fchlte ihre Kraft wegen der Herrschaft dieser erhabenen Herrin dahinschwinden. Doch wei\u00dft du, was der erste Akt dieses Himmlischen Gesch\u00f6pfes war, als sie sich zum ersten Mal vor unserem Thron befand?<br \/>\nSie wusste, dass alle \u00dcbel des Menschen von der Abspaltung seines Willens vom Willen seines Sch\u00f6pfers herr\u00fchrten, und zitternd und unverz\u00fcglich band sie ihren Willen zu F\u00fc\u00dfen meines Thrones, ohne ihn \u00fcberhaupt kennen zu wollen.<br \/>\nUnd mein Wille band sich an sie und begr\u00fcndete sich zur Mitte ihres Lebens, sodass sich zwischen ihr und Uns alle Str\u00f6me, alle Beziehungen, alle Verbindungen auftaten und es kein Geheimnis gab, das Wir ihr nicht anvertrauten.<br \/>\nEs war in der Tat der sch\u00f6nste, der gr\u00f6\u00dfte, der heroischste Akt, den sie vollzog, ihren eigenen Willen Uns zu F\u00fc\u00dfen zu legen; dieser Akt entz\u00fcckte Uns und bewirkte, dass Wir sie zur K\u00f6nigin \u00fcber alles einsetzten.<br \/>\nSiehst du also, was es bedeutet, sich an meinen Willen zu binden und den eigenen nicht zu kennen? Der zweite Akt war, dass sie sich aus Liebe zu Uns zu jeglichem Opfer anbot; der dritte, dass sie Uns die Ehre und Herrlichkeit seitens der ganzen Sch\u00f6pfung, die der Mensch Uns genommen hatte, indem er seinen eigenen Willen tat, zur\u00fcckerstattete.<br \/>\nUnd vom Mutterscho\u00df an schon weinte sie aus Liebe zu Uns, da sie Uns beleidigt sah, und auch aus Schmerz \u00fcber den schuldigen Menschen. O, wie r\u00fchrten Uns diese unschuldigen Tr\u00e4nen, und wie sehr beschleunigten sie die ersehnte Erl\u00f6sung!<br \/>\nDiese K\u00f6nigin beherrschte Uns, fesselte Uns, entriss Uns unendliche Gnaden und machte Uns dem Menschengeschlecht so geneigt, dass Wir ihren wiederholten flehentlichen Bitten nicht widerstehen konnten noch vermochten.<br \/>\nDoch woher erlangte sie eine solche Macht, einen solchen Einfluss auf die Gottheit? Ach, du hast es verstanden, es war die Macht unseres Willens, der in ihr handelte und sie, w\u00e4hrend Er sie beherrschte, zur Beherrscherin Gottes selbst machte.<br \/>\nWie k\u00f6nnten Wir zudem einem so unschuldigen Gesch\u00f6pf widerstehen, das von der Macht und Heiligkeit unseres Willens beherrscht war? Dies w\u00e4re so, als w\u00fcrden Wir Uns selbst Widerstand leisten.<br \/>\nWir erblickten in ihr unsere g\u00f6ttlichen Eigenschaften: wie Wellen ergossen sich \u00fcber sie der Widerschein unserer Heiligkeit, unserer g\u00f6ttlichen Vorgehensweisen, unserer Liebe, Macht usw.<br \/>\nUnd unser Wille, der ihre Mitte war, zog alle Spiegelungen unserer g\u00f6ttlichen Eigenschaften an und machte sich selbst zur Krone und Verteidigung der Gottheit, die in ihr wohnte.<br \/>\nH\u00e4tte diese Unbefleckte Jungfrau nicht den G\u00f6ttlichen Willen als Mitte ihres Lebens gehabt, so w\u00e4ren alle anderen Vorrechte und Privilegien, mit denen Wir sie bereicherten, im Vergleich dazu ein absolutes Nichts gewesen. Dieser war es, der in ihr die vielen Privilegien best\u00e4tigte und bewahrte, ja sie vielmehr in jedem Augenblick noch erneut vervielfachte.<br \/>\nDies ist der Grund, weshalb Wir sie zur K\u00f6nigin \u00fcber alle einsetzen, denn Wir wirken stets mit Vernunft, Weisheit und Gerechtigkeit: sie gew\u00e4hrte ihrem menschlichen Willen niemals Leben und unser Wille war in ihr stets unversehrt.<br \/>\nWie k\u00f6nnten Wir zu einem anderen Gesch\u00f6pf sagen: \u201eDu bist die K\u00f6nigin des Himmels, der Sonne, der Sterne usw.\u201c, wenn es, anstatt von unserem Willen, von seinem eigenen menschlichen Willen beherrscht worden w\u00e4re?<br \/>\nAlle Elemente, der Himmel, die Sonne, die Erde, h\u00e4tten sich dem Regime und der Herrschaft dieser Kreatur entzogen und in ihrer stummen Sprache ausgerufen: \u201eWir wollen sie nicht, wir sind ihr \u00fcberlegen, weil wir uns nie aus deinem Ewigen Willen zur\u00fcckgezogen haben.<br \/>\nWie Du uns erschaffen hast \u2013 so sind wir\u201c, h\u00e4tte die Sonne gerufen mit ihrem Licht, die Sterne mit ihrem Funkeln, das Meer mit seinen Wellen, und so alles \u00dcbrige.<br \/>\nWie jedoch alle die Herrschaft dieser himmlischen Jungfrau f\u00fchlten, die gleichsam wie ihre Schwester nie ihren eigenen Willen, sondern allein den Willen Gottes kennen wollte, da feierten sie nicht nur ein Fest, sondern f\u00fchlten sich geehrt, nun ihre K\u00f6nigin zu haben und eilten zu ihr, um ihr Gefolge zu bilden und ihr Hochachtung zu zollen, der Mond als Schemel zu ihren F\u00fc\u00dfen, die Sterne als Krone, die Sonne als Diadem, die Engel als Diener, die Menschen wie in Erwartung.<br \/>\nAlle, alle erwiesen ihr die Ehre und zollten ihr ihre Hochachtung. Es gibt keine Ehre und Herrlichkeit, die unserem Willen nicht gegeben werden kann, sei es, wenn Er in Uns handelt, wie auf seinem eigenen Thronsitz, oder wenn Er im Gesch\u00f6pf wohnt\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 8. Dezember 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis meiner K\u00f6nigin und Mutter; nachdem ich kommuniziert hatte, zeigte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus wie in einem ganz hell erleuchteten Zimmer, und in diesem Licht konnte man alles sehen, was Er im Laufe seines ganzen Lebens getan hatte: es war die geordnete Aufstellung seiner Verdienste, seiner Werke, Leiden, Wunden, seines Blutes \u2013 alles, was das Leben eines Gottmenschen in sich barg; Er war gleichsam gerade dabei, einer Ihm \u00fcberaus teuren Seele [mit seinen Verdiensten] zuvorzukommen, um sie auch vom geringsten Schatten des B\u00f6sen zu bewahren.<br \/>\nIch war \u00fcber so viel Aufmerksamkeit Jesu erstaunt, und Er sprach zu mir: \u201eMeiner kleinen Neugeborenen will Ich die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis der ohne S\u00fcnde empfangenen Jungfrau bekanntmachen.<br \/>\nZuerst sollst du wissen, dass meine Gottheit ein einziger Akt ist: alle Akte konzentrieren sich in einem einzigen. Dies bedeutet, Gott zu sein, es ist das gr\u00f6\u00dfte Wunder unseres Dreieinigen G\u00f6ttlichen Wesens: keiner Abfolge von Akten unterworfen zu sein. Und wenn es der Seele scheint, dass Wir bald dieses tun und bald etwas anderes, bedeutet es vielmehr, das bekannt zu machen, was in diesem einzigen Akt [f\u00fcr Uns schon immer] vorhanden ist.<br \/>\nDa n\u00e4mlich das Gesch\u00f6pf unf\u00e4hig ist, alles zugleich zu erkennen, lassen Wir ihm [unsere Wahrheit] nach und nach erkennen.<br \/>\nNun, alles, was Ich, das Ewige Wort, in meiner angenommenen Menschheit tun sollte, bildete einen einzigen Akt mit jenem einzigen Akt, den meine Gottheit enth\u00e4lt.<br \/>\nBevor also dieses edle Gesch\u00f6pf empfangen wurde, existierte alles schon, was das Ewige Wort auf Erden tun sollte. So stellten sich in dem Akt, als diese Jungfrau empfangen wurde, all meine Verdienste, meine Leiden, mein Blut und alles, was das Leben eines Gottmenschen enthielt, um ihre Empf\u00e4ngnis auf, und sie wurde in den endlosen Abgr\u00fcnden meiner Verdienste, meines g\u00f6ttlichen Blutes und im unermesslichen Meer meiner Leiden empfangen.<br \/>\nDurch diese blieb sie unbefleckt, sch\u00f6n und rein; meine unsch\u00e4tzbaren Verdienste versperrten dem Feind den Weg, und er konnte ihr in keinster Weise schaden.<br \/>\nEs ist gerecht, dass Jene, die den Sohn eines Gottes empfangen sollte, zuerst selbst in den Werken dieses Gottes empfangen werde, um dann dieses Wort empfangen zu k\u00f6nnen, das zur Erl\u00f6sung des Menschengeschlechtes kommen sollte.<br \/>\nSo wurde sie zuerst in Mir empfangen, und Ich wurde dann in Ihr empfangen. Es galt nur mehr, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, dies den Menschen be-kanntzumachen, doch in der Gottheit war es gleichsam schon geschehen.<br \/>\nDeshalb war es jenes hervorragende Gesch\u00f6pf, welches am reichlichsten die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung erntete, oder vielmehr deren vollst\u00e4ndige Frucht empfing; da sie in dieser [Erl\u00f6sung] empfangen war, liebte, sch\u00e4tzte und bewahrte sie wie ihr Eigentum alles, was der Sohn Gottes auf Erden wirkte.<br \/>\nO, die Sch\u00f6nheit dieser zarten Kleinen! Sie war ein Wunder der Gnade, eine Gro\u00dftat unserer Gottheit; sie wuchs als unsere Tochter auf, war unsere Zierde, unsere Freude, unsere Ehre und Herrlichkeit.\u201d<br \/>\nAls mein s\u00fc\u00dfer Jesus dies sagte, dachte ich in meinem Geist: \u201eEs ist wahr, dass die K\u00f6nigin Mutter in den endlosen Verdiensten meines Jesus empfangen wurde, doch ihr Blut und ihr Leib wurden im Scho\u00df der heiligen Anna empfangen, die nicht von dem Makel der Erbs\u00fcnde ausgenommen war.<br \/>\nWie kann es daher sein, dass sie nichts von den vielen \u00dcbeln ererbt hat, die wir alle von der S\u00fcnde unseres ersten Vaters Adam geerbt haben? Und Jesus: \u201eMeine Tochter, du hast noch nicht verstanden, dass alles B\u00f6se im Willen liegt.<br \/>\nEs war der Wille, der den Menschen, d.h. seine Natur \u00fcberw\u00e4ltigte, nicht die Natur den Willen des Menschen. So blieb die Natur auf ihrem Platz, wie sie von Mir geschaffen worden war \u2013 darin \u00e4nderte sich nichts.<br \/>\nEs war sein Wille, der sich \u00e4nderte und sich gegen nichts geringeres als den G\u00f6ttlichen Willen stellte, und dieser rebellische Wille \u00fcberw\u00e4ltigte seine Natur, schw\u00e4chte und verseuchte sie und machte sie zur Sklavin der niedrigsten Leidenschaften.<br \/>\nEs war, als w\u00fcrde ein Beh\u00e4lter voller D\u00fcfte oder Kostbarkeiten ausgeleert und mit Moder oder unedlem Zeug angef\u00fcllt: \u00e4ndert sich etwa das Gef\u00e4\u00df?<br \/>\nGe\u00e4ndert hat sich das, was man hineingetan hat, doch der Beh\u00e4lter ist stets derselbe, und er wird h\u00f6chstens, je nach seinem Inhalt, mehr oder weniger sch\u00e4tzenswert. So war der Mensch.<br \/>\nDie Tatsache, dass nun meine Mama in einem Gesch\u00f6pf aus dem Menschengeschlecht empfangen wurde, f\u00fcgte ihr keinerlei Schaden zu, da ihre Seele gegen jede S\u00fcnde immun war.<br \/>\nZwischen ihrem Willen und dem ihres Gottes gab es keine Trennung, die g\u00f6ttlichen Str\u00f6me fanden weder ein Hindernis noch einen Widerstand, um sich \u00fcber sie zu ergie\u00dfen, und in jedem Augenblick str\u00f6mten stets neue Gnaden auf sie herab.<br \/>\nMit diesem Willen und dieser ganz heiligen, ganz reinen, ganz sch\u00f6nen Seele blieb also das Gef\u00e4\u00df ihres Leibes, den sie von ihrer Mutter bekam, duftend, wiederhergestellt, geordnet und verg\u00f6ttlicht, sodass sie auch von allen nat\u00fcrlichen Krankheiten frei war, von denen die menschliche Natur befallen war.<br \/>\nO, ja! Gerade sie war es, die den Keim des \u201aFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u2018 empfing, der sie adelte und in ihrem Ursprung wiederherstellte, wie der Mensch von Uns erschaffen wurde, ehe er s\u00fcndigte, ja sie \u00fcbertraf ihn noch.<br \/>\nSie wurde immer noch sch\u00f6ner durch die st\u00e4ndigen Str\u00f6me dieses FIAT, das allein die Eigenschaft besitzt, Abbilder herzustellen, die Dem ganz \u00e4hnlich sind, der sie erschaffen hat.<br \/>\nUnd kraft dieses G\u00f6ttlichen Willens, der in ihr wirkte, kann man sagen, dass sie durch die Gnade das ist, was Gott von Natur aus ist. Unser Wille kann alles tun und \u00fcberall hingelangen, wenn die Seele Ihm Handlungsfreiheit gibt und unser Werk nicht mit ihrem menschlichen Willen unterbricht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 8. Dezember 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Heute ist das Fest der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis. Meere der Liebe, der Sch\u00f6nheit, der Macht und der Gl\u00fcckseligkeit flossen aus der Gottheit \u00fcber dieses Himmlische Gesch\u00f6pf.<br \/>\nWas den Menschen daran hindert, in diese Meere einzutreten, ist der menschliche Wille. Was Wir einmal tun, das tun Wir immer, ohne je aufzuh\u00f6ren, Wir bleiben im st\u00e4ndigen Akt, es zu tun. In der Gottheit ist das Geben Natur, mit einem unaufh\u00f6rlichen Akt.<br \/>\nDaher treten diese Meere noch immer \u00fcber die Ufer, und die K\u00f6nigin Mutter erwartet ihre T\u00f6chter, damit Sie sie in diesen Meeren leben l\u00e4sst und viele kleine K\u00f6niginnen aus ihnen macht.<br \/>\nDem menschlichen Willen jedoch ist der Eintritt untersagt, es gibt keinen Platz f\u00fcr ihn, und nur, wer vom G\u00f6ttlichen Willen lebt, kann Zutritt haben. Daher kannst du, meine Tochter, wann immer du willst, in die Meere deiner Mutter eintreten.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille ist dein Garant, mit Ihm wirst du freien Weg und Eintritt haben. Mehr noch, Maria erwartet und w\u00fcnscht dich. Und du wirst unser und ihr Gl\u00fcck durch deine Gl\u00fcckseligkeit verdoppeln.<br \/>\nWir sind gl\u00fccklicher, wenn Wir geben, und wenn das Gesch\u00f6pf unsere Wohltaten nicht annimmt, unterdr\u00fcckt es die Seligkeit in Uns, die Wir ihm geben wollen. Daher w\u00fcnsche Ich nicht, dass du bedr\u00fcckt bist.<br \/>\nHeute ist das gr\u00f6\u00dfte Fest, da der G\u00f6ttliche Wille in der K\u00f6nigin des Himmels Leben hatte. Es war das Fest aller Feste, der erste Kuss, die erste G\u00f6ttliche Umarmung, die das Gesch\u00f6pf seinem Sch\u00f6pfer gab, kraft unseres FIAT, welches das erhabene Kind besa\u00df \u2013 das Gesch\u00f6pf, das sich mit seinem Sch\u00f6pfer an die Tafel setzte.<br \/>\nSo ist heute auch auf eine besondere Art dein Fest, wegen der Sendung, die dir mein G\u00f6ttlicher Wille verliehen hat. Komm deshalb in die Meere der Unbefleckten K\u00f6nigin und freue dich an ihrem und deinem Fest.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 8. Dezember 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich will dich noch tiefer in die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis meiner Heiligsten Mutter eindringen lassen, in ihre Wunder, wie Sie ihren Sch\u00f6pfer liebte und aus Liebe zu Uns alle Gesch\u00f6pfe liebte.<br \/>\nDie kleine K\u00f6nigin begann im Akt der Empf\u00e4ngnis ihr Leben zusammen mit dem G\u00f6ttlichen Willen und somit gemeinsam mit ihrem Sch\u00f6pfer; daher f\u00fchlte Sie die ganze Kraft, die Unermesslichkeit und das Feuer der g\u00f6ttlichen Liebe, die so gewaltig war, dass Sie sich verloren und ertr\u00e4nkt von Liebe f\u00fchlte und nicht anders konnte, als Den zu lieben, der Sie so sehr liebte.<br \/>\nSie f\u00fchlte sich so sehr geliebt, weil Gott Ihr sogar seinen Willen in ihre Macht gegeben hatte, dass Sie Ihn als eigenes Leben besitze: dies kann man die gr\u00f6\u00dfte Liebe Gottes nennen, die heldenhafteste Liebe, die Liebe, die allein sagen kann: \u201aIch habe nichts mehr zu geben, Ich habe dir schon alles gegeben.\u2019<br \/>\nUnd die kleine K\u00f6nigin bediente sich dieses Lebens, um Ihn [so] zu lieben, wie Sie geliebt wurde. Sie verlor keinen Augenblick, ohne Ihn zu lieben und suchte, Ihm in der Liebe gleichzukommen.<br \/>\nNun machte unser G\u00f6ttlicher Wille, der die Allsicht aller Dinge besitzt, und vor dem sich nichts verbergen kann, diesem heiligen Gesch\u00f6pf alle menschlichen Generationen gegenw\u00e4rtig, jede S\u00fcnde, die sie begangen hatten und begehen w\u00fcrden.<br \/>\nVom ersten Augenblick ihrer Empf\u00e4ngnis an begann die Himmlische Kleine, die kein anderes Leben kannte als allein jenes des G\u00f6ttlichen Willens, sich mit g\u00f6ttlichem Schmerz wegen jeder S\u00fcnde der Menschen zu betr\u00fcben, sodass sie rund um jede Schuld ein Meer der Liebe und des g\u00f6ttlichen Schmerzes bildete.<br \/>\nMein Wille, der keine geringen Dinge zu tun vermag, formte in ihrer sch\u00f6nen Seele Meere des Schmerzes und der Liebe wegen jeder einzelnen S\u00fcnde und f\u00fcr jedes einzelne Gesch\u00f6pf.<br \/>\nSo wurde die Kleine Heilige Jungfrau schon vom ersten Augenblick ihres Lebens an zur K\u00f6nigin der Schmerzen und der Liebe. Wenn unser Wille, der alles vermag und Ihr solchen Schmerz und solche Liebe eingefl\u00f6\u00dft hatte, Sie nicht mit seiner Macht gest\u00fctzt h\u00e4tte, so w\u00e4re Sie wegen jeder S\u00fcnde gestorben und ebenso viele Male von Liebe verzehrt worden, als Gesch\u00f6pfe existieren sollten.<br \/>\nSo begann unsere Gottheit, kraft unseres [wirkenden] Willens, g\u00f6ttlichen Schmerz und g\u00f6ttliche Liebe f\u00fcr alle und jeden einzelnen zu empfinden. O, wie f\u00fchlten Wir Uns f\u00fcr alle genuggetan und vergolten!<br \/>\nWegen dieses Schmerzes und dieser g\u00f6ttlichen Liebe f\u00fchlen Wir Zuneigung zu allen! Mariens Liebe war so gro\u00df, dass sie Uns beherrschte und Uns jene Seelen lieben lie\u00df, die Sie liebte, sodass, als dieses erhabene Gesch\u00f6pf ans Licht der Welt trat, das Ewige Wort sich beeilte, sich auf die Suche nach den Menschen zu begeben und sie zu retten.<br \/>\nWer kann der Macht unseres im Gesch\u00f6pf wirkenden Willens widerstehen? Und was kann das Gesch\u00f6pf nicht tun und erlangen, wenn es nur will? Maria war es ja, die die Erl\u00f6sung vorbereitete, ihren Sch\u00f6pfer besiegte und das Ewige Wort auf die Erde herabbrachte.<br \/>\nO, wenn alle die gro\u00dfe Wohltat begriffen, die Wir der Menschheit erwiesen haben, indem Wir ihnen diese Himmlische K\u00f6nigin schenkten, dann w\u00fcrden sich alle an ihre m\u00fctterlichen Knie dr\u00fccken, um von Ihr diesen G\u00f6ttlichen Willen zu erflehen, dessen Leben Sie besitzt!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 12. April 1935)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIch will meine Himmlische Mutter ehren und die Geschichte ihrer Unbefleckten Empf\u00e4ngnis erz\u00e4hlen. Nur Ich kann davon sprechen, weil Ich der Urheber eines so gro\u00dfen Wunders bin.<br \/>\nNun, meine Tochter, der erste Akt dieser Empf\u00e4ngnis war ein Fiat von Uns, ausgesprochen mit solcher Feierlichkeit und einer derartigen Gnadenf\u00fclle, dass er alles und alle einschloss.<br \/>\nAlles konzentrierten Wir in dieser Empf\u00e4ngnis der Jungfrau. Unser G\u00f6ttliches Fiat, in dem Vergangenheit und Zukunft nicht existieren, hatte die Inkarnation des Wortes gegenw\u00e4rtig, und lie\u00df Maria empfangen und inkarniert werden in meiner eigenen Inkarnation, der des zuk\u00fcnftigen Erl\u00f6sers.<br \/>\nMein Blut, das im Akt war, als ob Ich es gerade vergie\u00dfen w\u00fcrde, besprengte Sie, schm\u00fcckte Sie, best\u00e4tigte Sie und st\u00e4rkte Sie best\u00e4ndig auf g\u00f6ttliche Weise. Doch das gen\u00fcgte meiner Liebe nicht. All ihre Akte, Worte und Schritte wurden zuerst in meinen Akten, Worten und Schritten empfangen, und erst dann wurden sie lebendig.<br \/>\nMeine Menschheit war die Zuflucht, das Versteck, die Inkorporation dieses Himmlischen Gesch\u00f6pfs. Wenn Sie Uns also liebte, war ihre Liebe in meiner Liebe inkarniert und empfangen \u2013 o, wie sehr liebte Sie Uns!<br \/>\nIhre Liebe schloss alles und alle ein. Ich kann sagen, dass Sie so liebte, wie ein Gott zu lieben versteht, mit unseren eigenen Torheiten der Liebe gegen Uns und alle Gesch\u00f6pfe; und zwar mit einer Liebe, die, wenn sie einmal liebt, liebt und immer und unaufh\u00f6rlich liebt.<br \/>\nIhr Gebet wurde in meinem Gebet empfangen und besa\u00df daher einen unermesslichen Wert und Macht \u00fcber unser H\u00f6chstes Sein: wer k\u00f6nnte Ihr etwas verweigern? Ihre so zahlreichen Leiden, Schmerzen und Martyrien wurden zuerst in meiner Menschheit empfangen, und dann [erst] f\u00fchlte Sie in sich das Leben der Leiden und der qualvollen Martern, alle beseelt von g\u00f6ttlicher St\u00e4rke.<br \/>\nSo kann man sagen, dass Sie in Mir empfangen wurde, ihr Leben von Mir ausging. Alles, was Ich tat und litt, stellte sich um dieses heilige Gesch\u00f6pf auf, um Sie zu geleiten, und damit Ich Mich st\u00e4ndig \u00fcber Sie ergie\u00dfe und zu Ihr sagen k\u00f6nne: \u201aDu bist das Leben meines Lebens, Du bist ganz sch\u00f6n, Du bist die erste Erl\u00f6ste.<br \/>\nMein G\u00f6ttliches Fiat hat Dich geformt, Dich angehaucht und Dich in meinen Werken empfangen werden lassen, in meiner eigenen Menschheit.\u2018 Nun, meine Tochter, die Empf\u00e4ngnis dieses himmlischen Gesch\u00f6pfs im Menschgewordenen Wort wurde von Uns mit h\u00f6chster Weisheit, mit unerreichbarer Macht, mit unersch\u00f6pflicher Liebe und mit einer Zierde vollbracht, die unseren Werken angemessen ist.<br \/>\nDa Ich, das Wort des Vaters, vom Himmel herabsteigen sollte, um im Scho\u00df einer Jungfrau Fleisch anzunehmen, gen\u00fcgte der Heiligkeit meiner Gottheit nicht nur die Jungfr\u00e4ulichkeit und die Tatsache, dass Sie vom Makel der Erbs\u00fcnde ausgenommen war.<br \/>\nVielmehr war es f\u00fcr unsere Liebe und Heiligkeit vonn\u00f6ten, dass diese Jungfrau zuerst in Mir empfangen wurde, mit all den Vorrechten, Tugenden und Sch\u00f6nheiten, die das Leben des Fleischgewordenen Wortes besitzen sollte.<br \/>\nSomit konnte Ich dann in Jener empfangen werden, die in Mir empfangen worden war. Ich fand in Ihr meinen Himmel, die Heiligkeit meines Lebens, mein eigenes Blut, das Sie hervorgebracht und so oft betaut hatte.<br \/>\nIch fand meinen eigenen Willen vor, der Ihr seine g\u00f6ttliche Fruchtbarkeit mitteilte und das Leben ihres Sohnes bildete, der zugleich der Sohn Gottes war. Um Sie w\u00fcrdig zu machen, Mich empfangen zu k\u00f6nnen, umkleidete mein G\u00f6ttliches Fiat Sie und hielt Sie unter seiner best\u00e4ndigen Herrschaft, die alle Akte besitzt, als w\u00e4ren sie ein einziger Akt.<br \/>\nUm Ihr alles geben zu k\u00f6nnen, rief mein Fiat meine vorhergesehenen Verdienste, ja mein ganzes Leben in den Akt (d.h. wie wenn sie gerade jetzt geschehen), und goss dies st\u00e4ndig in ihre sch\u00f6ne Seele ein.<br \/>\nDeshalb kann Ich allein die wahre Geschichte der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis und ihres ganzen Lebens erz\u00e4hlen, weil Ich Sie in Mir empfing und \u00fcber alles Bescheid wei\u00df.<br \/>\nWenn die Heilige Kirche von der Himmelsk\u00f6nigin spricht, kann sie blo\u00df die ersten Lettern des Alphabets ihrer Heiligkeit und Gr\u00f6\u00dfe und der Gaben, mit denen Sie bereichert wurde, buchstabieren.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, welches Wohlgefallen Ich empfinde, wenn Ich von meiner Himmlischen Mutter spreche, dann w\u00fcrdest du Mir, wer wei\u00df wie viele Fragen stellen, um Mir oft die Freude zu machen, von Jener zu sprechen, die Ich so sehr liebe und die Mich so geliebt hat!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 8. Dezember 1936)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute fand mein armer Geist, als er im G\u00f6ttlichen Willen schwamm, die Empf\u00e4ngnis der K\u00f6nigin des Himmels gerade im Gange, im Akt vor. Die Wunder und \u00dcberraschungen sind unbeschreiblich! Da dachte ich mir: \u201aWas kann man denn noch \u00fcber die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis aussagen, nachdem so viel gesagt worden ist?\u2019<br \/>\nDa \u00fcberraschte mich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus ganz festlich, als wollte Er die Empf\u00e4ngnis der Himmelsk\u00f6nigin feiern und sprach zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, wie viel habe Ich noch \u00fcber die Empf\u00e4ngnis dieses Himmlischen Gesch\u00f6pfes zu sagen!<br \/>\nEs war ein Leben, das Wir erschufen, nicht ein Werk.<br \/>\nZwischen einem Werk und einem Leben besteht ein gro\u00dfer Unterschied. Zudem war es ein g\u00f6ttliches und ein menschliches Leben, in dem die h\u00f6chste \u00dcbereinstimmung an Heiligkeit, Liebe und Macht herrschen sollte, dass das eine dem anderen gleichkomme.<br \/>\nSo gro\u00df waren die Wunder, die Wir bei der Erschaffung dieses Lebens wirkten, dass Wir das gr\u00f6\u00dfte Wunder und eine Kette von Wundern wirken mussten, damit dieses Leben die G\u00fcter fassen konnte, die Wir in Ihr hinterlegten, verwahrten.<br \/>\nDieses heilige, ohne Erbs\u00fcnde empfangene Gesch\u00f6pf, f\u00fchlte das Leben seines Sch\u00f6pfers, Seinen t\u00e4tigen Willen, der nichts anderes tat, als neue Meere der Liebe zu erwecken. O, wie sehr liebte Sie Uns! Sie f\u00fchlte Uns in und au\u00dferhalb von sich selbst, und Sie eilte, um sich \u00fcberall und in allem befinden zu k\u00f6nnen, wo das Leben ihres Sch\u00f6pfers war!<br \/>\nEs w\u00e4re das h\u00e4rteste und grausamste Martyrium f\u00fcr Sie gewesen, wenn Sie nicht \u00fcberall sein k\u00f6nnte, um Uns zu lieben. Unser Wille brachte Sie zum Fliegen, und unser Leben &#8211; w\u00e4hrend Es in sich verblieb \u2013 lie\u00df sich \u00fcberall finden, um sich lieben zu lassen und um sich an Jener zu erfreuen, die Uns so sehr liebte und von dem Sie wiedergeliebt wurde.<br \/>\nVernimm nun eine andere \u00dcberraschung: als Sie empfangen wurde, begann Sie ihren Lauf, und Wir liebten Sie mit einer unendlichen Liebe. Sie nicht zu lieben, w\u00e4re auch f\u00fcr Uns das grausamste Martyrium gewesen.<br \/>\nAls Sie sich daher beeilte, drau\u00dfen unser Leben aufzusp\u00fcren, das Sie im Inneren besa\u00df \u2013 denn ein Gut ist niemals vollst\u00e4ndig, wenn man es nicht innen und au\u00dfen besitzt \u2013 wurde Sie empfangen im Himmel und in den Sph\u00e4ren des Himmels.<br \/>\nDort bildeten die Sterne eine Krone f\u00fcr Sie, huldigten Ihr und erkl\u00e4rten Sie zu ihrer K\u00f6nigin. Sie erwarb die Rechte einer K\u00f6nigin \u00fcber alle Himmelsk\u00f6rper.<br \/>\nUnsere Unermesslichkeit erwartete Sie in der Sonne, und Sie lief und wurde in der Sonne empfangen, welche Sie, sich auf ihrem verehrungsw\u00fcrdigen Haupt zum Diadem machend, mit Licht bekleidete und als K\u00f6nigin des Lichtes pries.<br \/>\nUnsere Unermesslichkeit und Macht erwarteten Sie im Wind, in der Luft, im Meer, und Sie eilte, lief, ohne in ihrem Lauf zu verweilen und blieb im Wind, in der Luft, im Meer empfangen und erlangte die K\u00f6nigsrechte \u00fcber alles.<br \/>\nSo l\u00e4sst die erhabene Herrin ihre Macht, ihre Liebe, ihre Mutterschaft im Himmel, in der Sonne, im Wind und im Meer flie\u00dfen, bis hin zur Luft, die alle einatmen. \u00dcberall und allerorten und in allen blieb Sie also empfangen.<br \/>\nWo immer unsere Macht und Unermesslichkeit war, errichtete Sie ihren Thron, um Uns und alle zu lieben. Dies war das gr\u00f6\u00dfte Wunder, das unsere m\u00e4chtige Liebe wirkte: Sie zu bilokieren, in allen geschaffenen Dingen und Wesen zu vervielf\u00e4ltigen, damit Wir Sie in allen und \u00fcberall finden k\u00f6nnten.<br \/>\nDie Himmelsk\u00f6nigin handelt wie die Sonne: auch wenn jemand ihr Licht nicht will, setzt sich ihr Licht durch und spricht: \u201aOb du mich willst oder nicht, ich muss meinen Lauf vollenden, ich muss dir Licht spenden.\u2018<br \/>\nW\u00e4hrend man sich aber vor dem Sonnenlicht verbergen kann, kann sich vor der H\u00f6chsten Herrin niemand verstecken, sonst k\u00f6nnte man Sie nicht tats\u00e4chlich die universelle K\u00f6nigin und Mutter aller und von allem nennen.<br \/>\nUnd Wir verm\u00f6gen keine Worte zu sagen, ohne Fakten zu schaffen.<br \/>\nSiehst du also, wie weit unsere Macht und Liebe bei der Empf\u00e4ngnis dieses Heiligen Gesch\u00f6pfes gingen? Wir erhoben Sie zu solcher H\u00f6he und Herrlichkeit, dass Sie sagen kann: \u201eWo mein Sch\u00f6pfer ist, da bin Ich, um Ihn zu lieben. Er hat Mich mit solcher Macht und Herrlichkeit bekleidet, dass Ich die Herrscherin \u00fcber alles bin, und alles von Mir abh\u00e4ngt.<br \/>\nMein Herrschaftsbereich erstreckt sich \u00fcberallhin, sodass Ich, w\u00e4hrend Ich in allen Dingen empfangen bin, in Mir den Himmel, die Sonne, den Wind, das Meer und alles empfangen habe, alles in Mir besitze, auch meinen Sch\u00f6pfer, und Ich Herrscherin und Herrin \u00fcber alle bin.<br \/>\nDies ist meine ganze unerreichbare Gr\u00f6\u00dfe, meine Herrlichkeit, der niemand gleichkommt, meine gro\u00dfe Ehre, dass Ich mit meiner Liebe alle umfange, alle liebe und allen geh\u00f6re, und sogar die Mutter meines Sch\u00f6pfers bin.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 8. Dezember 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; \u201eMeine gesegnete Tochter, heute ist das Fest der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis. Es ist das sch\u00f6nste Fest, das gr\u00f6\u00dfte Fest f\u00fcr Uns und den Himmel und die Erde. Im Akt, da Wir dieses himmlische Gesch\u00f6pf aus dem Nichts riefen, wirkten Wir solche Wunder und Wunderwerke, dass Himmel und Erde davon erf\u00fcllt wurden.<br \/>\nAlle riefen Wir herbei, niemand wurde beiseitegestellt, damit alle zugleich mit Ihr neu geboren w\u00fcrden: es war die Wiedergeburt von allen und von allem. Unser G\u00f6ttliches Wesen floss so sehr aus Uns \u00fcber, dass Wir Ihr im Akt der Empf\u00e4ngnis Meere der Liebe, der Heiligkeit und des Lichtes zur Verf\u00fcgung stellten, mit denen sie alle lieben, alle heilig machen und allen Licht verleihen konnte.<br \/>\nDas Himmlische M\u00e4gdlein f\u00fchlte, wie in ihrem Herzen ein unz\u00e4hlbar gro\u00dfes Volk neu geboren wurde. Und was tat unsere Vaterg\u00fcte?<br \/>\nZuerst gaben Wir Sie (Maria) Uns Selbst zum Geschenk, damit Wir Uns an Ihr erfreuen und Sie umwerben m\u00f6gen, und Sie Uns genie\u00dfe und umwerbe, sodann machten Wir Sie jedem Menschen zum Geschenk.<br \/>\nO, wie sehr liebte Sie Uns und alle mit solcher Intensit\u00e4t und F\u00fclle, dass es keinen Ort gibt, wo sich ihre Liebe nicht zeigt. Die ganze Sch\u00f6pfung, die Sonne, der Wind, das Meer \u2013 alle sind voll von der Liebe dieses heiligen Gesch\u00f6pfs, denn auch die Sch\u00f6pfung f\u00fchlte sich mit Ihr zu neuer Herrlichkeit wiedergeboren, umso mehr als alle Menschen [jetzt] die gro\u00dfe Ehre hatten, ihre K\u00f6nigin zu besitzen.<br \/>\nWenn Sie Uns daher zum Wohle ihres Volkes bittet, sagt Sie mit einer Liebe, der Wir nicht widerstehen k\u00f6nnen, zu Uns: \u201aAnbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t, erinnert Euch an das, was Ihr Mir gegeben habt. Ich geh\u00f6re schon Euch und Ich geh\u00f6re [auch] ihnen.<br \/>\nDeshalb m\u00fcsst Ihr mich zu Recht erh\u00f6ren.\u2019\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 8. Dezember 1938)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbac3d;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, h\u00f6re mir zu; es ist mein m\u00fctterliches Herz, das dich so sehr liebt, und sich \u00fcber dich ergie\u00dfen will. Wisse, dass ich dich in meinem Herzen eingeschrieben habe und dich als wahre Tochter liebe; aber ich empfinde einen Schmerz, weil ich dich deiner Mutter nicht \u00e4hnlich sehe.<br \/>\nWei\u00dft du, was uns un\u00e4hnlich macht? Es ist dein Wille, der dir die Frische der Gnade raubt, die Sch\u00f6nheit, die den Sch\u00f6pfer verliebt macht, die St\u00e4rke, die alles \u00fcberwindet und ertr\u00e4gt, die Liebe, die alles verzehrt &#8230; Alles in allem, es ist nicht der Wille, der deine himmlische Mutter beseelt.<br \/>\nDu sollst wissen, dass ich meinen menschlichen Willen nur kannte, um ihn zur Ehre meines Sch\u00f6pfers in jedem Augenblick zum Opfer zu bringen; mein Leben war ganz erf\u00fcllt im G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nVom ersten Augenblick meiner Empf\u00e4ngnis an wurde ich gebildet, belebt und in sein Licht getaucht, das mit seiner Macht meinen menschlichen Kern reinigte, da ich ohne Erbs\u00fcnde empfangen wurde. Meine Empf\u00e4ngnis war makellos und so ehrenvoll, dass sie den Ruhm der g\u00f6ttlichen Familie bildete, nur weil das Allm\u00e4chtige FIAT sich \u00fcber meinen Kern ergoss; rein und heilig wurde ich empfangen.<br \/>\nH\u00e4tte sich der G\u00f6ttliche Willen nicht z\u00e4rtlicher als eine Mutter, \u00fcber meinen Kern ergossen, um die Auswirkungen der Erbs\u00fcnde zu verhindern, so h\u00e4tte mich das traurige Los der anderen Menschen getroffen, die mit der Erbs\u00fcnde empfangen worden sind.<br \/>\nDie prim\u00e4re Ursache war also nur der G\u00f6ttliche Wille; ihm seien die Ehre, der Ruhm und der Dank, dass ich ohne Erbs\u00fcnde empfangen war.<br \/>\nJetzt, Tochter meines Herzens, h\u00f6re deiner Mutter zu: Lege deinen menschlichen Willen beiseite; sei froh, eher zu sterben als ihm einen Akt des Lebens zu gestatten; deine himmlische Mutter h\u00e4tte sich es vorgezogen, tausend und abertausend Mal zu sterben als nur einen einzigen Akt aus meinem Willen zu tun &#8230;<br \/>\nWillst du mich also nicht nachahmen? Wenn du deinen Willen zu Ehren deines Sch\u00f6pfers geopfert h\u00e4ltst, dann wird der G\u00f6ttliche Wille in deiner Seele den ersten Schritt tun, und du wirst dich von einem himmlischen Schein geformt f\u00fchlen, gereinigt und erw\u00e4rmt, wirst die Keime deiner Leidenschaften in dir vernichtet f\u00fchlen, und du wirst dich in die ersten Schritte im Reich des G\u00f6ttlichen Willens versetzt f\u00fchlen.<br \/>\nSei also aufmerksam; wenn du mich treu anh\u00f6rst, werde ich dich f\u00fchren, mit der Hand auf die unbegrenzten Wege des G\u00f6ttlichen FIAT bringen, ich werde dich unter meinem blauen Mantel besch\u00fctzt halten, und du wirst meine Ehre, mein Ruhm und mein und dein Sieg sein.<br \/>\nDie Seele:<br \/>\nUnbefleckte Jungfrau, nimm mich auf deine m\u00fctterlichen Knie und sei meine Mutter; mit deinen heiligen H\u00e4nden nimm Besitz von meinem Willen, reinige ihn, forme und erw\u00e4rme ihn mit der Ber\u00fchrung deiner m\u00fctterlichen H\u00e4nde; lehre mich, einzig und allein im G\u00f6ttlichen Willen zu leben.<br \/>\nTagesaufopferung:<br \/>\nUm mich heute von den Morgenstunden an und in all deinen Handlungen zu ehren, wirst du deinen Willen in meine H\u00e4nde legen und mir sagen: Meine Mama, bringe du selbst das Opfer meines Willens meinem Sch\u00f6pfer dar.<br \/>\nSto\u00dfgebet:<br \/>\nMeine Mutter, schlie\u00dfe den G\u00f6ttlichen Willen in meine Seele ein, damit er seinen ersten Platz einnimmt und dort seinen Thron und seinen Wohnsitz formt. (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 1. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbac3d;\">\u201eDu hast bei Gott Gnade gefunden\u201c (Lk 1, 30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Maria, die Unbefleckte, war ein kleines Licht aus dem menschlichen Stamm, da die menschliche Erde ihr Ursprung war \u2013 Sie war jedoch stets Tochter des Lichtes, da kein Makel in dieses Licht eindrang.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wo ihre ganze Gr\u00f6\u00dfe liegt, wer Ihr Hoheit verlieh, wer die Meere des Lichtes, der Heiligkeit, der Gnade, der Liebe, der Sch\u00f6nheit, der Macht, innerhalb und au\u00dferhalb von Ihr bildete? Meine Tochter, das Menschliche kann niemals weder Gro\u00dfes tun, noch Gro\u00dfes geben.<br \/>\nSo w\u00e4re die Himmelsk\u00f6nigin das kleine Licht geblieben, wenn Sie nicht ihren Willen, der das kleine Licht war, gleichsam beiseitegestellt und sich nicht von meinem G\u00f6ttlichen Willen erf\u00fcllen lassen h\u00e4tte, in Welchem Sie ihr kleines Licht gleichsam verlor.<br \/>\nJener, Der kein kleines Licht, sondern eine grenzenlose Sonne ist, die Sie ganz erf\u00fcllte, bildete Meere des Lichtes, der Gnade und Heiligkeit um Sie herum und schm\u00fcckte Sie so, dass Er Sie ganz sch\u00f6n machte \u2013 mit allen Schattierungen G\u00f6ttlicher Sch\u00f6nheiten \u2013 dass Sie Den in sich verliebt machte, Der Sie erschaffen hatte. Ihre Unbefleckte Empf\u00e4ngnis, so sch\u00f6n und rein sie war, war immer [nur] ein kleines Licht.<br \/>\nEs h\u00e4tte weder ausreichende Kraft noch Licht besessen, um Meere des Lichtes und der Heiligkeit zu bilden, wenn unser G\u00f6ttlicher Wille nicht das kleine Licht erf\u00fcllt und es in eine Sonne umgewandelt h\u00e4tte; und wenn das kleine Licht, n\u00e4mlich der Wille der Himmlischen Herrin, sich nicht damit begn\u00fcgt h\u00e4tte, sich in der Sonne des G\u00f6ttlichen FIAT zu verlieren, um sich von Ihm beherrschen zu lassen.<br \/>\nDies war das gro\u00dfe Wunder, das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens in Ihr. Mit Ihm wurde alles, was Sie tat, zu Licht. Sie ern\u00e4hrte sich von Licht, nichts trat aus Ihr hervor, was nicht Licht war, da Sie die Sonne meines G\u00f6ttlichen Willens in ihrer Macht hatte, dass sie so viel Licht daraus sch\u00f6pfte, wie Sie wollte.<br \/>\nDa es dem Licht eigen ist, sich auszubreiten, zu herrschen, zu befruchten, zu erleuchten, zu erw\u00e4rmen, so breitete sich die Erhabenheit der H\u00f6chsten K\u00f6nigin mit der Sonne meines G\u00f6ttlichen Willens, die Sie besa\u00df, in Gott aus.<br \/>\nIhn beherrschend, bezwang Sie Ihn, auf die Erde zu steigen, Sie wurde befruchtet mit dem ewigen Wort, erleuchtete und erw\u00e4rmte das Menschengeschlecht. Man kann sagen, dass Sie alles in der Kraft des Reiches meines Willens tat, das Sie besa\u00df.<br \/>\nAlle anderen Vorrechte kann man Zierden dieser Mutter und K\u00f6nigin nennen, doch die Substanz all ihrer G\u00fcter, ihrer H\u00f6he, Sch\u00f6nheit, Gr\u00f6\u00dfe und Erhabenheit, war die, dass Sie das Reich meines Willens besa\u00df. Deshalb sagt man von Ihr [nur] das Geringere, doch \u00fcber das Bedeutendere redet man nichts.<br \/>\nDas hei\u00dft, dass man von meinem Willen wenig oder nichts wei\u00df, daher sind sie fast alle stumm, was Ihn betrifft.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 8. Dezember 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":83384,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63289","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63289","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63289"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63289\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/83384"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63289"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63289"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}