{"id":63299,"date":"2025-12-11T21:00:12","date_gmt":"2025-12-11T20:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-2-adventswoche-mt-1116-19\/"},"modified":"2025-12-11T21:50:38","modified_gmt":"2025-12-11T20:50:38","slug":"freitag-der-2-adventswoche-mt-1116-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-2-adventswoche-mt-1116-19\/","title":{"rendered":"Freitag der 2. Adventswoche (Mt 11,16-19)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">16In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: 17Wir haben f\u00fcr euch auf der Fl\u00f6te Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen.<br \/>\n18Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie sagen: Er ist von einem D\u00e4mon besessen. 19Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und S\u00e4ufer, dieser Freund der Z\u00f6llner und S\u00fcnder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eWir haben f\u00fcr euch auf der Fl\u00f6te Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen\u201c (Mt 11,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein s\u00fc\u00dfester Jesus tut sich weiterhin beinahe immer auf dieselbe Art kund. Diesen Morgen f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, meine Liebe gegen die Gesch\u00f6pfe ist so gro\u00df, dass sie wie ein Echo in den himmlischen Regionen widerhallt, die Atmosph\u00e4re erf\u00fcllt und sich \u00fcber die ganze Erde verbreitet. Doch wie entsprechen die Gesch\u00f6pfe diesem liebevollen Echo?<br \/>\nAch, sie vergelten Mir mit einem Echo von Undankbarkeit, das giftig ist und voll von allen m\u00f6glichen Bitterkeiten und S\u00fcnden; mit einem gleichsam todbringenden Echo, das blo\u00df dazu taugt, Mich zu verletzen\u2026\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 25. Oktober 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach bittersten Tagen der Beraubung schwankte mein armes Herz zwischen der Angst, Ihn verloren zu haben und der Hoffnung, Ihn vielleicht wieder sehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nO Gott, welch blutigen Krieg hatte dieses mein armes Herz auszutragen! Die Pein war so gro\u00df, dass es bald eiskalt wurde, bald wie unter einer Presse ausgedr\u00fcckt wurde und Blut heraustropfte.<br \/>\nW\u00e4hrend ich in diesem Zustand war, f\u00fchlte ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus bei mir; Er entfernte einen Schleier von mir, der mich daran hinderte, Ihn zu sehen, und so konnte ich Ihn schlie\u00dflich schauen. Sofort sagte ich zu Ihm: \u201eAch, Herr! Du liebst mich nicht mehr!\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eJa, ja, was Ich dir empfehle ist, meiner Gnade zu entsprechen, und um treu zu sein, musst du wie das Echo sein, das in einem leeren Raum wiederhallt: sobald eine Stimme ert\u00f6nt, vernimmt man sofort danach, ohne die geringste Verz\u00f6gerung, das Hallen des Echos.<br \/>\nSo musst du, sobald du meine Gnade zu empfangen beginnst, das Echo deiner Entsprechung ert\u00f6nen lassen, sogar ohne die Vollendung meiner Gabe abzuwarten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 22. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus setzt seine Besuche weiterhin stets im Schweigen fort und geht wie ein Blitz vor\u00fcber, und Ich verbringe meine Tage in Bitterkeit und wie gebannt, wie wenn mein ganzes Inneres von einem Blitz getroffen w\u00e4re, ohne dass ich mich nach vorne oder zur\u00fcck bewegen kann.<br \/>\nIch kann selbst nicht erkl\u00e4ren, was in meinem Inneren geschehen ist und glaube, besser dar\u00fcber zu schweigen, als zu sprechen. Da kam Er an diesem Morgen ganz kurz und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wer meiner Gnade nicht entspricht, der lebt wie die Raubv\u00f6gel. So tut die Seele nichts anderes, als vom Raub zu leben. Sie raubt meine Gnade, sie lebt und erkennt Mich nicht, und zu guter Letzt beleidigt sie Mich.\u201c<br \/>\nUnd Er verschwand wie ein Blitz und lie\u00df mich noch bet\u00e4ubter zur\u00fcck als vorher. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 20. Februar 1907)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, den eigenen [vom G\u00f6ttlichen Willen getrennten] Willen zu tun ist so schwerwiegend, dass es ein kleineres \u00dcbel w\u00e4re, wenn das Gesch\u00f6pf den Lauf der Sonne, des Himmels, des Windes, der Luft, des Wassers anhielte: dies w\u00fcrde eine so gro\u00dfe Unordnung und so gro\u00dfen Schrecken hervorrufen, dass der Mensch nicht mehr leben k\u00f6nnte.<br \/>\nUnd dennoch w\u00e4re dieses gro\u00dfe \u00dcbel nichts im Vergleich zu dem tragischen Ungl\u00fcck, seinen eigenen Willen zu tun, denn damit hindert der Mensch nicht den Lauf der geschaffenen Dinge, sondern seines Sch\u00f6pfers selbst.<br \/>\nAdam brachte mit seinem R\u00fcckzug aus unserem Willen den Fluss der Gaben zum Stillstand, die Er seinem geliebten Gesch\u00f6pf geben sollte. W\u00e4re Adam f\u00e4hig dazu gewesen, dann h\u00e4tte er Gott [Selbst] zur Unbeweglichkeit eingeschr\u00e4nkt.<br \/>\nAls unser H\u00f6chstes Sein den Menschen schuf, wollte Es in st\u00e4ndiger Verbindung mit ihm bleiben und ihm bald die eine Gabe, bald die andere geben und ihm ununterbrochen viele sch\u00f6ne \u00dcberraschungen bereiten.<br \/>\nTut nun die Seele ihren eigenen Willen, dann sagt sie stillschweigend zu ihrem Sch\u00f6pfer: \u2018Ziehe Dich zur\u00fcck, ich habe keinen Platz, wo ich deine Gaben hinlegen k\u00f6nnte; wenn Du zu mir sprichst, verstehe ich Dich nicht, deine \u00dcberraschungen sind nicht f\u00fcr mich, ich gen\u00fcge mir selbst.\u2019<br \/>\nUnd zu Recht spricht sie so: denn ohne meinen Willen, der ihr prim\u00e4res Leben ist, hat sie das Leben und die Kapazit\u00e4t f\u00fcr die Aufbewahrung meiner Gaben und das Verst\u00e4ndnis unserer himmlischen Sprache verloren, und unsere sch\u00f6nsten \u00dcberraschungen werden ihr fremd.<br \/>\nWenn die Seele nicht unseren Willen tut, verliert sie das Leben Gottes und den sch\u00f6nsten, reizvollsten und wichtigsten Akt ihrer Erschaffung und der Weise, wie sie von Gott geschaffen wurde.<br \/>\nAls sich daher der Mensch aus unserem Fiat zur\u00fcckzog, brachte er sich ganz durcheinander, sodass er bei jedem Schritt wankte, da er sich vom lebendigen Akt seines Lebens losl\u00f6ste und ihn zur\u00fcckwies.<br \/>\nEr trennte sich von jenem stabilen und permanenten Akt, d.h. von unserem G\u00f6ttlichen Willen, der zusammen mit ihm gleichsam ein einziges Leben f\u00fchren sollte.<br \/>\nSo f\u00fchlen Wir Uns vom Menschen zur Unbeweglichkeit eingeschr\u00e4nkt, da Wir geben m\u00f6chten und nicht k\u00f6nnen, sprechen wollen, und er Uns nicht versteht.<br \/>\nEs ist, als lie\u00dfen Wir von der Ferne unsere leidvollen Klagen vernehmen und spr\u00e4chen zu ihm: \u2018O Mensch, h\u00f6re auf, rufe diesen Willen zu dir zur\u00fcck, den du abgewiesen hast!<br \/>\nEr schaut nicht auf das B\u00f6se, das du getan hast, und wenn du Ihn rufst, ist Er bereit, dich in Besitz zu nehmen und in dir sein Reich der Herrschaft, des Friedens, des Gl\u00fcckes, der Ehre, des Sieges f\u00fcr dich und Mich zu errichten.<br \/>\nO, wolle doch kein Sklave mehr sein, noch im Labyrinth deiner \u00dcbel und Armseligkeiten leben! Daf\u00fcr habe Ich dich nicht erschaffen, sondern Ich schuf dich als K\u00f6nig \u00fcber dich selbst und \u00fcber alles.<br \/>\nLade daher meinen Willen ein, dass Er [dein] Leben sei, und Er wird dich deinen Adel und die H\u00f6he deines Platzes erkennen lassen, auf den du von Gott gestellt wurdest.<br \/>\nO, wie wird dich dies freuen, und du wirst deinen Sch\u00f6pfer gl\u00fccklich machen!\u2019\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 8. Mai 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":90976,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63299","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63299"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63299\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}