{"id":63345,"date":"2025-12-12T21:00:59","date_gmt":"2025-12-12T20:00:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-2-adventswoche-179a-10-13\/"},"modified":"2025-12-12T21:21:28","modified_gmt":"2025-12-12T20:21:28","slug":"samstag-der-2-adventswoche-179a-10-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-2-adventswoche-179a-10-13\/","title":{"rendered":"Samstag der 2. Adventswoche (Mt 17,9a.10-13)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9aW\u00e4hrend Jesus und seine J\u00fcnger den Berg hinabstiegen, 10fragten ihn die J\u00fcnger: Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst m\u00fcsse Elija kommen?<br \/>\n11Er gab zur Antwort: Ja, Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen. 12Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden m\u00fcssen.<br \/>\n13Da verstanden die J\u00fcnger, dass er von Johannes dem T\u00e4ufer sprach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201eIch sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, &#8230; Ebenso wird auch der Menschensohn durch sie leiden m\u00fcssen\u201c (Mt 17,12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Mir wird es ergehen wie einem armen Vater, dessen b\u00f6se Kinder ihn nicht nur beleidigen, sondern ihn auch t\u00f6ten wollen. Und wenn sie es nicht tun, dann nur deshalb, weil sie dazu nicht in der Lage sind.<br \/>\nNun, da diese Kinder ihren eigenen Vater t\u00f6ten wollen, ist es kein Wunder, dass sie sich gegenseitig t\u00f6ten, dass eins gegen das andere ist, dass sie sich gegenseitig arm machen und schlie\u00dflich an den Rand des Verderbens gelangen; und was noch schlimmer ist, dass sie sich nicht einmal daran erinnern, dass sie einen eigenen Vater haben.<br \/>\nWas tut nun dieser Vater, der von den eigenen S\u00f6hnen in die Verbannung geschickt worden ist? W\u00e4hrend sich diese bek\u00e4mpfen, sich verwunden, vor Hunger fast umkommen, m\u00fcht sich der Vater im Schwei\u00dfe ab, neue Sch\u00e4tze, Gaben und Heilmittel f\u00fcr seine Kinder zu erwerben.<br \/>\nWenn er sie also beinahe verloren sieht, so begibt er sich mitten unter sie, um sie reicher zu machen. Er reicht ihnen die Heilmittel f\u00fcr ihre Wunden und bringt Friede und Gl\u00fcck zu allen. Dann werden diese Kinder, \u00fcberw\u00e4ltigt von so viel Liebe, sich mit dem Vater durch das Band dauerhaften Friedens verbinden, und sie werden ihn lieben.<br \/>\nSo wird es auch Mir ergehen. Daher w\u00fcnsche Ich dich in meinem Willen als treue Tochter meines Willens und gemeinsam mit Mir an der Arbeit, um die neuen Reicht\u00fcmer zu erwerben, die den Gesch\u00f6pfen gegeben werden sollen.<br \/>\nSei Mir treu und besch\u00e4ftige dich mit nichts anderem.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 12; 26. April 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen dauert an. O, mit welcher Z\u00e4rtlichkeit erwartet Er mich in seinem m\u00fctterlichen Scho\u00df und spricht: \u2018Tochter meines Willens, lass Mich nicht allein.<br \/>\nDeine Mama will dich bei sich haben. Ich w\u00fcnsche deine Gesellschaft in der st\u00e4ndigen Arbeit, die Ich f\u00fcr alle Gesch\u00f6pfe vollbringe. Ich tue alles f\u00fcr sie und verlasse sie auch nicht einen Augenblick, denn wenn Ich sie verlie\u00dfe, w\u00fcrden sie das Leben verlieren.<br \/>\nUnd doch gibt es welche, die Mich nicht erkennen, sondern Mich auch noch beleidigen, w\u00e4hrend Ich alles f\u00fcr sie bin. O wie hart ist die Einsamkeit! Daher sehne Ich Mich nach dir, meine Tochter. Wie lieb ist Mir deine Gesellschaft in meinen Akten!<br \/>\nDie Gesellschaft macht die Arbeit angenehm, sie nimmt deren Last und bringt neue Freuden.\u2019\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 30; 9. November 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe im G\u00f6ttlichen Fiat dauert an. Seine Macht setzt sich bei mir durch und m\u00f6chte, dass ich Ihn als Leben jedes meiner Akte anerkenne.<br \/>\nSo m\u00f6ge Gottes Wille mit seiner Macht die neuen Himmel der Sch\u00f6nheit und Liebe ausbreiten und somit seinen Akt in dem meinen erkennen, der keine kleinen, sondern gro\u00dfe Dinge zu tun versteht. Diese versetzen den ganzen Himmel in Staunen und k\u00f6nnen mit all seinen Werken konkurrieren.<br \/>\nWenn ich Ihn jedoch nicht anerkenne, dann eignet sich mein Akt nicht daf\u00fcr, die Macht des Aktes des G\u00f6ttlichen Willens aufzunehmen: er bleibt ein gesch\u00f6pflicher Akt, und die Macht des Aktes des G\u00f6ttlichen Willens steht abseits.<br \/>\nO G\u00f6ttlicher Wille, gib, dass ich Dich stets erkenne, um in meinen Akt deine wirkende Kraft (Potenzialit\u00e4t) einschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, welche die Werke deines anbetungsw\u00fcrdigen Willens verherrlicht.<br \/>\nAls ich dann dar\u00fcber meditierte, besuchte mein geliebter Jesus kurz meine arme Seele und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, die Anerkennung dessen, was mein Wille im Akt der Seele tun kann, bildet den g\u00f6ttlichen Akt in dieser Seele. Mein Wille legt in diesen Akt als Fundament das g\u00f6ttliche Prinzip.<br \/>\nW\u00e4hrend dieser Akt gebildet wird, erf\u00fcllt ihn mein Wille mit seiner Unwandelbarkeit, auf eine Weise, dass die Seele in ihrem Akt ein g\u00f6ttliches Prinzip wahrnimmt, das kein Anzeichen eines Endes aufweist, sondern eine unver\u00e4nderliche Unwandelbarkeit. Sie wird in sich den Glockenklang ihres fortgesetzten Aktes vernehmen, der kontinuierlich dahinflie\u00dft.<br \/>\nDas Kennzeichen, ob das g\u00f6ttliche Prinzip in den Akten der Seele ist, ist die Kontinuit\u00e4t. Ein langandauernder Akt besagt, dass Gott in ihr und in ihren Akten wohnt, besagt, dass sie im Guten best\u00e4tigt ist.<br \/>\nDer Wert, die Gnade und Macht eines fortgesetzten Aktes sind n\u00e4mlich so gro\u00df, dass er die kleinen Leerr\u00e4ume und geringf\u00fcgigen Schw\u00e4chen, denen die menschliche Natur unterworfen ist, mit intensiver Liebe f\u00fcllt.<br \/>\nEin dauernder Akt, eine andauernd[ge\u00fcbt]e Tugend ist sozusagen Richter, Ordnung und Wachposten f\u00fcr das Gesch\u00f6pf. Deshalb lege Ich so gro\u00dfen Wert darauf, dass deine Akte andauernd sind, weil etwas von Mir darin ist, und Mir mein Akt in dem deinen sonst als entehrt vork\u00e4me.<br \/>\nSiehst du, meine Tochter, meine Liebesglut ist so gro\u00df, das Ich m\u00f6chte, dass alles, was Ich aus Liebe zu den Menschen tat, anerkannt wird \u2013 doch nur, damit Ich geben kann.<br \/>\nIch bin wie versessen darauf zu geben und m\u00f6chte gern \u201eVerwahrer\u201c (Schatzkammern, Depots) meines Lebens, meiner Werke, Leiden, Tr\u00e4nen \u2013 von allem heranbilden. Doch diese (Werke etc.) \u201ekommen nicht von Mir los\u201c (und zu den Seelen hin), wenn man sie nicht anerkennt.<br \/>\nWenn die Seelen sie nicht anerkennen, hindern sie Mich daran, Mich ihnen zu n\u00e4hern und in ihnen das zu verwahren, was Ich mit so viel Liebe schenken m\u00f6chte. Zudem w\u00fcrden meine Gaben wirkungslos bleiben \u2013 die Seelen w\u00e4ren wie Blinde, die ihre Umgebung nicht sehen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Kenntnis hingegen ist das Sehverm\u00f6gen der Seele, das die Sehnsucht, die Liebe und somit die Dankbarkeit gegen Mich aufkommen l\u00e4sst, der Ich so gerne geben will; und die Seelen h\u00fcten eifers\u00fcchtig meinen in ihnen verwahrten Schatz.<br \/>\nJe nach den Umst\u00e4nden bedienen sie sich meines Lebens als Leitlinie, meiner Werke als Best\u00e4tigung ihrer Werke, meiner Leiden als Hilfe in ihren Leiden und meiner Tr\u00e4nen als Waschung, wenn sie befleckt sind!<br \/>\nWie gl\u00fccklich bin Ich, wenn sie Mich und meine Werke gebrauchen, um sich selbst zu helfen! Als Ich auf die Erde kam, war dies meine Absicht, als ihr Kleiner Bruder in ihrer Mitte und in ihnen zu bleiben, um ihnen in ihren N\u00f6ten zu helfen.<br \/>\nWenn sie Mich anerkennen, tue Ich nichts anderes, als Mich in ihnen zu spiegeln. So besiegle Ich das Gute, das sie erkannt haben, quasi wie die Sonne, die durch den Widerschein ihres Lichtes \u00fcber den Pflanzen und Blumen die Substanz der S\u00fc\u00dfigkeit und Farben mitteilt \u2013 nicht scheinbar, sondern in Wirklichkeit.<br \/>\nWenn du also viel erhalten m\u00f6chtest, suche zu erkennen, was mein Wille in der Sch\u00f6pfung tat und tut, und was Er in der Erl\u00f6sung tat. Dann werde Ich gro\u00dfz\u00fcgig mit dir sein und dir nichts von dem verweigern, was Ich dich erkennen lasse.<br \/>\nWisse vielmehr, wenn Ich noch immer als Lehrer handle und dich so viele andere Dinge erkennen lasse, die Mir geh\u00f6ren, so deshalb, weil Ich dir immer noch schenken m\u00f6chte, was Ich dich erkennen lasse. Ich w\u00e4re nicht zufrieden, wenn Ich nicht etwas zu geben h\u00e4tte und meiner Tochter nicht stets Neues g\u00e4be.<br \/>\nDaher warte Ich sehns\u00fcchtig, dass du das Erkannte in deiner Seele auf seinen Platz legst, damit du es als dein Eigentum ansiehst; und w\u00e4hrend du es deponierst, liebkose, bearbeite, st\u00e4rke Ich dich und erweitere deine Fassungskraft, damit du es gut ablegen kannst \u2013 mit einem Wort, Ich erneuere das, was Ich bei der Erschaffung des ersten Menschen tat.<br \/>\nZumal das, was du erkannt hast und was Ich in dir verwahren will, das Meinige ist, und Ich Mich daher niemandem, nicht einmal dir, anvertrauen m\u00f6chte. Ich Selbst will mit meinen eigenen Sch\u00f6pferh\u00e4nden den Platz bereiten und diese Dinge dann in dir verwahren.<br \/>\nUm sie in Sicherheit zu halten, umgebe Ich sie mit meiner Liebe, meiner St\u00e4rke und meinem Licht als Wache. Sei daher aufmerksam und lass dir nichts entgehen; so wirst du Mir erm\u00f6glichen, dir die sch\u00f6nsten \u00dcberraschungen bereiten zu k\u00f6nnen.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 30; 21. Dezember 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b433d6;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gute Tochter, nicht nur meine Menschheit verh\u00fcllte in ganz einzigartiger Weise meine Gottheit und meinen Willen, sondern alle geschaffenen Dinge und die Menschen selbst sind wie Schleier, die unsere Gottheit und unseren anbetungsw\u00fcrdigen Willen verh\u00fcllen.<br \/>\nDas Himmelszelt ist ein Schleier, der unsere unermessliche Gottheit, unsere Festigkeit und Unwandelbarkeit verbirgt. Das gro\u00dfe Heer der Sterne verbirgt die mannigfaltigen Wirkungen, die unsere Unermesslichkeit, Standhaftigkeit und Unersch\u00fctterlichkeit besitzen.<br \/>\nO, wenn der Mensch unter diesem blauen Himmelszelt unsere unverh\u00fcllte Gottheit ohne den blauen Schleier sehen k\u00f6nnte, der Uns verbirgt und verh\u00fcllt, so w\u00e4re seine begrenzte Natur von unserer Majest\u00e4t \u00fcberw\u00e4ltigt, und er w\u00fcrde zitternd [vor Ehrfurcht] unter dem st\u00e4ndigen Blick eines so reinen, heiligen, starken und m\u00e4chtigen Gottes dahinschreiten.<br \/>\nDoch weil Wir den Menschen lieben, verh\u00fcllen Wir Uns und stellen ihm im Verborgenen alles zur Verf\u00fcgung, was er n\u00f6tig hat. Die Sonne ist ein Schleier, der unser unzug\u00e4ngliches Licht verbirgt, unsere blendende Majest\u00e4t, ja Wir m\u00fcssen sogar ein Wunder wirken, um unser unerschaffenes Licht einzuschr\u00e4nken, damit es dem Menschen keine Furcht einjagt.<br \/>\nUnter dem Schleier dieses von Uns geschaffenen Lichtes n\u00e4hern Wir uns dem Menschen, k\u00fcssen und w\u00e4rmen ihn und breiten diesen Schleier aus Licht sogar unter seinen Schritten aus, zur Rechten, zur Linken, \u00fcber seinem Kopf.<br \/>\nWir gehen sogar so weit, dass Wir das Auge des Menschen mit Licht erf\u00fcllen, in der Hoffnung, ob vielleicht die zarte Pupille seines Auges Uns erkennen m\u00f6ge! Aber leider vergebens!<br \/>\nDer Mensch nimmt [nur] den Schleier aus Licht, der Uns verbirgt, und Wir bleiben der unbekannte Gott mitten unter den Menschen. Welch ein Schmerz!<br \/>\nSo ist der Wind ein Schleier, der unsere Macht verh\u00fcllt, die Luft ist ein Schleier, der unser Leben verbirgt, das sich best\u00e4ndig den Gesch\u00f6pfen schenkt, das Meer ist ein Schleier, der unsere Reinheit, unsere Labung und g\u00f6ttliche Erfrischung verbirgt.<br \/>\nDas Rauschen des Meeres verh\u00fcllt unsere best\u00e4ndige Liebe, und wenn Wir merken, dass Wir nicht angeh\u00f6rt werden, gehen Wir so weit, dass Wir St\u00fcrme mit gewaltigen Wellen erzeugen, damit Wir erkannt und geliebt werden.<br \/>\nIn der Tat ist in jeder Wohltat, die der Mensch empf\u00e4ngt, unser Leben drinnen verborgen, das ihm alle G\u00fcter anbietet. Unsere Gottheit liebt den Menschen so sehr, dass Sie so weit geht, sich sogar in der Erde zu verbergen, um sie unter seinen Schritten fest und sicher zu machen, damit er nicht schwanke.<br \/>\nJa, auch im Gesang der V\u00f6gel, in der bl\u00fchenden Wiese, in den mannigfaltigen S\u00fc\u00dfigkeiten der Fr\u00fcchte verbirgt sich unsere Gottheit, um ihm unsere Freuden zu reichen und ihn die unschuldigen Wonnen unseres G\u00f6ttlichen Wesens verkosten zu lassen.<br \/>\nUnd wie viel k\u00f6nnte Ich dir noch \u00fcber die zahlreichen Wunder der Liebe erz\u00e4hlen, die Uns im Menschen verh\u00fcllen und verschleiern? Wir verh\u00fcllen Uns in seinem Atem, im Herzschlag, in der Bewegung, im Ged\u00e4chtnis, Intellekt und Willen.<br \/>\nWir verh\u00fcllen Uns in der Pupille seiner Augen, in seinem Wort, in seiner Liebe. Wie schmerzt es Uns doch, weder erkannt noch geliebt zu werden!<br \/>\nWir k\u00f6nnen sagen, dass Wir in ihm leben. Wir tragen ihn und lassen Uns von ihm tragen; nichts k\u00f6nnte er ohne Uns tun, und doch leben Wir zusammen und kennen Uns nicht!<br \/>\nWelch ein Schmerz! W\u00fcrde er Uns kennen, dann w\u00e4re das Leben des Menschen das gr\u00f6\u00dfte Wunder unserer Liebe und Allmacht. Hinter deren Verschleierungen w\u00fcrden Wir nichts anderes tun, als ihm unsere Heiligkeit und Liebe zu reichen, ihn mit unserer Sch\u00f6nheit zu bedecken und unsere Wonnen genie\u00dfen zu lassen.<br \/>\nDoch da er Uns nicht kennt, h\u00e4lt er Uns f\u00fcr einen fernen Gott, der weit weg ist von ihm. Wenn Wir aber nicht erkannt werden, k\u00f6nnen Wir nichts geben, denn das w\u00e4re so, als g\u00e4ben Wir unsere G\u00fcter blinden Personen.<br \/>\nSo ist der Mensch gezwungen, unter dem Alptraum seines Elends und seiner Leidenschaften zu leben. Der arme Mensch! Er erkennt Uns nicht, weder hinter den Schleiern, die Uns in ihm selbst verbergen, noch unter der H\u00fclle aller geschaffenen Dinge!<br \/>\nEr tut nichts anderes, als vor unserem Leben zu fliehen und vor dem Zweck, f\u00fcr den er geschaffen wurde. Und da Wir seine Undankbarkeit oft nicht mehr ertragen k\u00f6nnen, verwandeln sich die G\u00fcter, die unsere Schleier enthalten, f\u00fcr ihn in Z\u00fcchtigungen.<br \/>\nAnerkenne daher, dass du nichts anderes bist als eine Verh\u00fcllung, die deinen Sch\u00f6pfer verbirgt, Den du aufnimmst, und dass Wir dir in all deinen Akten unser g\u00f6ttliches Leben verleihen k\u00f6nnen.<br \/>\nErkenne Uns und dieses g\u00f6ttliche Leben unter der H\u00fclle aller geschaffenen Dinge, damit alle Dinge dir helfen, ein solches Gut zu empfangen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 8. Dezember 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b433d6;\">\u201e\u2026 Sie haben ihn nicht erkannt\u201c (Mt 17, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, willst du wissen, warum Ich nicht schrieb? Weil Ich durch dich schreiben sollte. Ich bin es, der deinen Intellekt belebt, dir die Worte eingibt, Der mit meiner Hand der deinigen die Bewegung verleiht, um dich die Feder halten und die Worte zu Papier bringen zu lassen.<br \/>\nSo bin Ich es, der schreibt, nicht du. Du tust nichts anderes, als auf das achtzugeben, was Ich schreiben will. Es ist deine ganze Arbeit, aufmerksam zu sein, das \u00dcbrige tue alles Ich.<br \/>\nOft, wenn du keine Kraft zu schreiben hast und beschlie\u00dft, es bleiben zu lassen, dann erf\u00fclle Ich dich, belebe dich mit meinem eigenen Leben und schreibe das, was Ich will, um dich gleichsam hautnah sp\u00fcren zu lassen, dass Ich Selbst es bin, der schreibt.<br \/>\nWie oft hast du das nicht schon erlebt?<br \/>\nDa nun eine Epoche vor\u00fcbergehen musste, bevor das Reich des H\u00f6chsten FIAT bekannt gemacht werde, und um [einige] Zeit vergehen zu lassen, um vorher das Reich der Erl\u00f6sung und sp\u00e4ter dann das andere des G\u00f6ttlichen FIAT bekannt zu machen, verf\u00fcgte Ich, damals nicht zu schreiben.<br \/>\nSondern Ich wollte zusammen mit dir schreiben, durch dich, [erst dann,] wann dieses Reich [zeitlich] n\u00e4her ger\u00fcckt w\u00e4re, und auch, um den Menschen eine neue \u00dcberraschung des \u00dcberma\u00dfes der Liebe dieses meines Willens zu bereiten \u2013 was Er getan und gelitten hat und aus Liebe zu ihnen tun m\u00f6chte.<br \/>\nMeine Tochter, oft bringen die Neuigkeiten neues Leben, neue G\u00fcter mit sich, und die Gesch\u00f6pfe sind den Neuigkeiten sehr zugeneigt und lassen sich ihnen gleichsam tragen.<br \/>\nUmso mehr, als die Neuheiten der neuen Mitteilungen \u00fcber meinen Willen, die eine g\u00f6ttliche Kraft und einen s\u00fc\u00dfen Zauber besitzen, die wie himmlischer Tau \u00fcber die vom menschlichen Willen verbrannte Seelen regnen, Tr\u00e4gerinnen der Seligkeit, des Lichtes und unendlicher G\u00fcter sein werden.<br \/>\nEs gibt weder Drohungen in diesen Mitteilungen noch Schrecken. Wenn es darin etwas zu f\u00fcrchten gibt, so f\u00fcr den, der im Labyrinth des menschlichen Willens bleiben will.<br \/>\nDoch in allem \u00dcbrigen erkennt man nichts anderes als den Widerhall, die Sprache des himmlischen Vaterlandes, den Balsam von hier oben, der heiligt, verg\u00f6ttlicht und die Anzahlung der Seligkeit macht, die nur im seligen Vaterland regiert.<br \/>\nDeshalb habe Ich so gro\u00dfes Wohlgefallen daran, das zu schreiben, was das G\u00f6ttliche FIAT betrifft, denn Ich schreibe Dinge, die zu meiner Heimat geh\u00f6ren.<br \/>\nZu treulos und undankbar w\u00e4ren jene, die in diesen meinen Mitteilungen nicht den Nachklang des Himmels erkennen w\u00fcrde, die lange Kette der Liebe des H\u00f6chsten Willens, die Gemeinsamkeit der G\u00fcter unseres Himmlischen Vaters, die Er den Menschen geben will.<br \/>\nUnd indem Er gleichsam alles beiseite stellen m\u00f6chte, was in der Geschichte der Welt [bisher] geschehen ist, will Er eine neue \u00c4ra beginnen, eine neue Sch\u00f6pfung, wie wenn die neue Sch\u00f6pfungsgeschichte jetzt beginnen w\u00fcrde.<br \/>\nLass Mich deshalb machen, da das, was Ich tue, von h\u00f6chster Wichtigkeit ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 30. Januar 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":74928,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63345","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63345","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63345"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63345\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74928"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63345"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63345"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63345"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}