{"id":63358,"date":"2025-12-13T12:19:16","date_gmt":"2025-12-13T11:19:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/3-adventssonntag-gaudete-sonntag-a-mt-11-2-11\/"},"modified":"2025-12-13T15:02:51","modified_gmt":"2025-12-13T14:02:51","slug":"3-adventssonntag-gaudete-sonntag-a-mt-11-2-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/3-adventssonntag-gaudete-sonntag-a-mt-11-2-11\/","title":{"rendered":"3. ADVENTSSONNTAG \u2013 GAUDETE SONNTAG \u2013 A \u2013 (Mt 11, 2-11)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2In jener Zeit h\u00f6rte Johannes im Gef\u00e4ngnis von den Taten Christi. Da schickte er seine J\u00fcnger zu ihm 3und lie\u00df ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder m\u00fcssen wir auf einen andern warten?<br \/>\n4Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet Johannes, was ihr h\u00f6rt und seht: 5Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Auss\u00e4tzige werden rein, und Taube h\u00f6ren; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verk\u00fcndet. 6Selig ist, wer an mir keinen Ansto\u00df nimmt.<br \/>\n7Als sie gegangen waren, begann Jesus zu der Menge \u00fcber Johannes zu reden; er sagte: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die W\u00fcste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt? 8Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Leute, die fein gekleidet sind, findet man in den Pal\u00e4sten der K\u00f6nige.<br \/>\n9Oder wozu seid ihr hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten. 10Er ist der, von dem es in der Schrift hei\u00dft: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg f\u00fcr dich bahnen.<br \/>\n11Amen, das sage ich euch: Unter allen Menschen hat es keinen gr\u00f6\u00dferen gegeben als Johannes den T\u00e4ufer; doch der Kleinste im Himmelreich ist gr\u00f6\u00dfer als er.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc8dbc;\">\u201eWas habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die W\u00fcste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt?\u201c (Mt 11,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber meinen Zustand nach, der jetzt ganz Friede und Liebe zu sein scheint. Nichts beunruhigt mich, alles ist gut, nichts ist S\u00fcnde. Da sagte ich mir: \u201eWas wird im Augenblick meines Todes sein, wenn sich das Bild \u00e4ndern wird, und ich das Gegenteil davon sehe: alles wird mich beunruhigen, und alles, was ich getan habe, wird nichts anderes als eine Kette von \u00dcbeln sein.\u201c<br \/>\nAls ich dies dachte, sprach Er zu mir: \u201eMeine Tochter, es scheint, du willst dich gewaltsam beunruhigen und Mir meine best\u00e4ndige Ruhe in dir wegnehmen. Glaubst du, dass die Geduld, die Best\u00e4ndigkeit und der Friede deines Zustandes von dir sind, oder vielmehr die Frucht und Gnade Dessen, Der in dir wohnt?<br \/>\nIch allein besitze diese Gaben, und aus der Best\u00e4ndigkeit, dem Frieden und der Geduld kannst du erkennen, wer es ist, Der in dir wirkt. Denn wenn es ihre Natur oder der Teufel ist, dann f\u00fchlt die Seele sich von st\u00e4ndigen Ver\u00e4nderungen beherrscht und sp\u00fcrt bald diese Stimmung, bald jene. Einmal ist sie ganz geduldig, dann wieder total grantig, kurz, die Arme wird umhergetrieben wie ein Schilfrohr von einem starken Wind.<br \/>\nAch, meine Tochter, wo Gott nicht ist, kann es weder Best\u00e4ndigkeit noch wahrhaft Gutes geben, wolle daher meine und deine Ruhe nicht mehr st\u00f6ren, sei vielmehr dankbarer!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 12. September 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cc8dbc;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber die Unwandelbarkeit Gottes und die Ver\u00e4nderlichkeit der Gesch\u00f6pfe nach. Welch ein Unterschied! W\u00e4hrend dieser \u00dcberlegungen bewegte sich mein stets gebenedeiter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, schau: es gibt keinen Ort, wo sich mein Wesen nicht bef\u00e4nde.<br \/>\nIch habe keinen Platz, wohin Ich schwanken (oszillieren) k\u00f6nnte, weder nach rechts noch links, nach vorn oder hinten; es gibt keinen freien Raum, den Ich nicht ausf\u00fcllen w\u00fcrde. Meine Festigkeit findet keinen Ort, an dem Ich nicht w\u00e4re, und f\u00fchlt sich daher unersch\u00fctterlich: dies ist meine ewige Unwandelbar-keit.<br \/>\nDiese unermessliche Unwandelbarkeit macht mich unwandelbar in den Freuden \u2013 was Mir heute gef\u00e4llt, das gef\u00e4llt Mir immer -, unwandelbar in der Liebe, in der Freude, in meinen W\u00fcnschen; habe Ich einmal etwas geliebt, genossen, gewollt, besteht keine Gefahr mehr, dass Ich mich \u00e4ndere, denn daf\u00fcr m\u00fcsste Ich meine Unermesslichkeit einschr\u00e4nken \u2013 was Ich weder kann noch will.<br \/>\nMeine Unwandelbarkeit ist die sch\u00f6nste Aureole, die mein Haupt kr\u00f6nt, sich unter meinen F\u00fc\u00dfen ausbreitet und meiner unwandelbaren Heiligkeit eine ewige Huldigung darbringt. Sag mir, gibt es etwa einen Ort, an dem du Mich nicht findest?\u201d<br \/>\nAls Er so sprach, zeigt sich diese G\u00f6ttliche Unwandelbarkeit vor meinem Geist. Doch wer kann schildern, was ich verstand? Ich f\u00fcrchte, dass ich Unsinn sagen k\u00f6nnte und gehe daher weiter.<br \/>\nDann sprach er die Ver\u00e4nderlichkeit der Gesch\u00f6pfe an und meinte: \u201eArmer Mensch, wie winzig ist sein kleiner Platz! Und so klein, wie er ist, ist sein Platz weder stabil noch fest: heute ist er an einem Ort, morgen wird er an einen anderen hin vertrieben.<br \/>\nDies ist auch der Grund, warum er heute jemanden, etwas oder einen Ort liebt und er ihm gef\u00e4llt; morgen \u00e4ndert sich das und er verachtet vielleicht das sogar, was ihm gestern gefiel und was er liebte&#8230;<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer das arme menschliche Gesch\u00f6pf ver\u00e4nderlich macht? Es ist sein menschlicher Wille, der es in der Liebe, in der Freude, im Gutestun un-best\u00e4ndig macht. Der Wille des Menschen ist jener st\u00fcrmische Wind, der ihn bei jedem Windsto\u00df wie ein leeres Schilfrohr nach rechts und links hin- und herbewegt.<br \/>\nDeshalb wollte Ich, als Ich ihn erschuf, dass er in meinem Willen lebt, damit Dieser jenen st\u00fcrmischen Wind des menschlichen Willens anhalte und ihn im Guten fest, in der Liebe stabil und im Wirken heilig mache.<br \/>\nIch w\u00fcnschte, dass er im unermesslichen Hoheitsgebiet meiner Unwandelbarkeit lebe, doch der Mensch begn\u00fcgte sich nicht damit, sondern wollte seinen kleinen Platz haben und machte sich zum Spielball seiner selbst, der anderen und seiner eigenen Leidenschaften.<br \/>\nDeshalb bitte und flehe Ich das Gesch\u00f6pf an, dass es diesen meinen Willen aufnehme und sich Ihn zu eigen mache, damit es in diesen unwandelbaren Willen zur\u00fcckkehre, von dem es ausgegangen ist, und nicht weiter unbest\u00e4ndig sei, sondern stabil und fest.<br \/>\nIch habe Mich nicht ge\u00e4ndert: Ich erwarte und ersehne den Menschen und m\u00f6chte ihn stets in meinem Willen haben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4u-figer deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 27. November 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cc8dbc;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist scheint nicht anders zu k\u00f6nnen, als \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen nachzudenken. Ich f\u00fchle eine machtvolle Kraft \u00fcber mir, die mir keine Zeit l\u00e4sst, weder an anderes zu denken, noch etwas zu wollen, als nur dieses Fiat, das alles f\u00fcr mich ist.<br \/>\nSo dachte ich mir: \u201aO wie gerne w\u00fcrde ich den G\u00f6ttlichen Willen tun und in Ihm leben, wie man Ihn im Himmel tut und in Ihm lebt!\u2019 Da \u00fcberraschte mich mein guter Jesus mit seinem kurzen Besuch und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, in meiner Himmlischen Heimat herrscht der einzige und universelle Akt: einer ist der Wille aller, sodass der eine will, was der andere will. Keiner \u00e4ndert seine Handlung oder seinen Willen, vielmehr empfindet jeder Selige meinen Willen wie sein eigenes Leben.<br \/>\nEs macht die Substanz der Gl\u00fcckseligkeit des ganzen Himmels aus, dass alle nur einen einzigen Willen besitzen, zumal mein Wille unterbrochene Akte weder tut noch tun kann, sondern [nur] kontinuierliche und universelle.<br \/>\nDa Er im Himmel in vollem Triumph und mit vollst\u00e4ndiger Herrschaft regiert, sp\u00fcren alle sein universelles Leben gleichsam als ihre Natur und sind mit all den G\u00fctern, die Er besitzt, bis zum Rand angef\u00fcllt.<br \/>\nUnterschiede kann es h\u00f6chstens in ihrer Fassungskraft geben, und je nach dem Guten, das sie im Leben getan haben. Doch niemand kann weder den Willen, noch die Handlung, noch die Liebe ver\u00e4ndern.<br \/>\nDie Macht meines G\u00f6ttlichen Willens h\u00e4lt alle Seligen absorbiert, vereint und mit Sich \u201averschmolzen\u2018, als w\u00e4ren sie alle nur ein einziger. Doch glaubst du etwa, dass sich nur im Himmel sein universeller Akt ausdehnt und sein pulsierendes Leben, das sich jedem Gesch\u00f6pf mitteilt?<br \/>\nNein! Was Er im Himmel tut, das tut Er auch auf Erden. Er \u00e4ndert weder seine Handlung noch die Handlungsweise. Sein universeller Akt erstreckt sich zu allen Pilgerseelen.<br \/>\nWer in Ihm lebt, versp\u00fcrt sein g\u00f6ttliches Leben, seine Heiligkeit, seinen unerschaffenen Herzschlag, der sich zum Leben der Seele machend, mit seiner un-aufh\u00f6rlichen Bewegung sich stets und endlos in sie ergie\u00dft.<br \/>\nDie gl\u00fcckliche Seele, die Ihn in sich herrschen l\u00e4sst, f\u00fchlt Ihn \u00fcberall, innen und au\u00dfen: sein universeller Akt umgibt sie von allen Seiten, sodass sie meinen Willen nicht verlassen kann.<br \/>\nDa Er st\u00e4ndig geben m\u00f6chte, ist sie stets damit besch\u00e4ftigt, zu empfangen, sodass sie, auch wenn sie wollte, keine Zeit hat, etwas anderes zu tun oder zu den-ken. So kann die Seele behaupten und \u00fcberzeugt sein, dass sie auf Erden so lebt, wie man im Himmel lebt.<br \/>\nEs ist blo\u00df ein anderer Ort, aber eine ist die Liebe, einer der Wille, eine die Handlung. Doch wei\u00dft du, wer das Leben des Himmels in seiner Seele, den uni-versellen Akt und die einzigartige Kraft meines Willens nicht f\u00fchlt?<br \/>\nDie Seele, die sich nicht von Ihm beherrschen l\u00e4sst! Wenn sie Ihn nicht frei regieren l\u00e4sst, bewirkt sie, dass sich Handlung, Liebe und Wille in jedem Augen-blick \u00e4ndern. Doch es ist nicht mein Wille, der sich \u00e4ndert \u2013 da Er sich nicht \u00e4ndern kann \u2013 sondern die Seele, die sich \u00e4ndert.<br \/>\nDa sie n\u00e4mlich im menschlichen Willen lebt, hat sie weder Kraft noch Kapazit\u00e4t, um den universellen und einzigen Akt meines Willens aufzunehmen. Die \u00c4rmste f\u00fchlt sich unbest\u00e4ndig, nicht beharrlich im Guten und gleicht einem hohlen Schilfrohr, das nicht einmal einem leichten Windhauch standhalten kann.<br \/>\nDie verschiedenen Umst\u00e4nde, Begegnungen und Menschen treiben sie wie ein Wind umher, sodass sie bald dies, bald jenes tut, einmal dieses liebt, einmal jenes. So sieht man sie mal traurig, mal fr\u00f6hlich, bald voller Eifer und bald ganz kalt, mal den Tugenden zugeneigt, mal den Leidenschaften.<br \/>\nMit einem Wort, wenn die Gegebenheit aufh\u00f6rt, dann h\u00f6rt auch der Akt in ihnen auf. O menschlicher Wille, wie schwach, wankelm\u00fctig und arm bist du oh-ne meinen Willen, weil dir das Leben des Guten fehlt, das deinen Willen beseelen sollte. Daher bist du fern vom Leben des Himmels!<br \/>\nMeine Tochter, es gibt weder eine gr\u00f6\u00dfere Ungnade noch ein beweinenswerteres \u00dcbel, als den eigenen Willen zu tun.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vor-l\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 10. November 1933)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cc8dbc;\">\u201eEr ist der, von dem es in der Schrift hei\u00dft: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg f\u00fcr dich bahnen\u201c (Mt 11,10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an das gro\u00dfe Interesse meines stets liebensw\u00fcrdigen Jesus, seinen Heiligen Willen bekannt zu machen und sagte mir: \u2018Er liebt, ersehnt und w\u00fcnscht die Ankunft seines Reiches, und doch z\u00f6gert Er so lange, es unter den V\u00f6lkern erscheinen zu lassen. Wenn Er wollte, kann Er doch alles, die Macht fehlt Ihm nicht, und Er k\u00f6nnte in einem Augenblick Himmel und Erde \u00fcberw\u00e4ltigen.<br \/>\nWer kann seiner Macht widerstehen? Niemand. Zumal in Jesus Wollen und K\u00f6nnen ganz dasselbe sind \u2013 warum also z\u00f6gert Er bis jetzt?\u2018 Als ich dar\u00fcber nach-sann, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus, machte Sich in meinem Inneren bemerkbar und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn man ein Gut ersehnt, w\u00fcnscht und haben m\u00f6chte, so disponiert man sich damit f\u00fcr seinen Empfang. Und wenn man dieses so sehr ersehnte Gut bekommt, dann liebt, sch\u00e4tzt und bewahrt man es und begr\u00fc\u00dft es als das lang ersehnte Geschenk und als den \u00dcberbringer des lang ersehnten Gutes.<br \/>\nNicht nur das, es ist ein weiteres \u00dcberma\u00df unserer Liebe, dass Wir wollen, dass der Mensch das Gute, das Wir ihm schenken m\u00f6chten, ersehne; er soll n\u00e4m-lich etwas von sich dazu beitragen, wenigstens seine Seufzer, Gebete und den Wunsch nach diesem Guten, damit Ich ihm sagen kann: \u201eSiehst du, du hast es dir verdient, denn von dir aus hast du getan, was du konntest, um es zu erlangen, und Wir geben es dir von ganzem Herzen\u201c, wobei aber alles die Wirkung unserer G\u00fcte ist.<br \/>\nDarum zeigen Wir den Gesch\u00f6pfen zuerst, was Wir ihnen geben wol-len. Wir nehmen [mit den Menschen] sozusagen Korrespondenz auf, indem Wir Uns brieflich ank\u00fcndigen und unsere Boten schicken, die ihnen verk\u00fcnden sollen, was Wir geben wollen. So sollen sie sich disponieren und nach dem gro\u00dfe Gut sehnen, das Wir gew\u00e4hren wollen.<br \/>\nGingen Wir bei der Erl\u00f6sung nicht genauso vor? Viertausend Jahre lang warteten die V\u00f6lker: je n\u00e4her die Zeit heranr\u00fcckte, umso dringender waren die An-k\u00fcndigungen und h\u00e4ufiger die Briefe, um die Seelen f\u00fcr die Ankunft Christi vorzubereiten.<br \/>\nSo ist es auch mit dem Reich meines G\u00f6ttlichen Willens: Ich z\u00f6gere noch, da Ich m\u00f6chte, dass sie Es kennenlernen, darum beten, seine Herrschaft ersehnen und den gro\u00dfen Schatz begreifen, den es mit sich bringt, und Ich ihnen also sagen kann: \u201aIhr habt es gewollt und habt es euch verdient, und Es kommt be-reits, um in eurer Mitte zu herrschen.<br \/>\nIndem ihr Es kennengelernt, erbetet und ersehnt habt, habt ihr sein auserw\u00e4hltes Volk gebildet, in welchem es herrschen und regieren kann.\u2018 Ohne Volk kann man kein Reich begr\u00fcnden; dies ist noch ein weiterer Grund, dass man um den Wunsch meines G\u00f6ttlichen Willens nach seiner Herrschaft auf Erden wissen soll.<br \/>\nSie sollen ja darum beten, Ihn ersehnen und sich bereiten, sein Volk zu bilden, in dessen Mitte Er herabsteigen und seinen Palast, seine Residenz, seinen Thron errichten soll. Wundere dich daher nicht \u00fcber die Verz\u00f6gerung, obwohl du siehst, wie gro\u00df mein Verlangen ist, dass mein Wille herrsche.<br \/>\nEs sind die Wege unserer unergr\u00fcndlichen Weisheit, die alles mit Ordnung verf\u00fcgt und diesen zeitlichen Verzug dazu benutzt, um das Wissen [um dieses Reich] voranzubringen \u2013 was die Form von Briefen, Telegrammen, Telefonaten und Botschaften annimmt, um das Volk f\u00fcr die Gabe des Lebens in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu bereiten.<br \/>\nBete daher, und lasse deinen Flug in Ihm andauernd sein.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 26. Februar 1930)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":36297,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63358","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63358\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}