{"id":63375,"date":"2025-12-14T20:00:42","date_gmt":"2025-12-14T19:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-3-adventswoche-mt-2123-27\/"},"modified":"2025-12-15T11:29:55","modified_gmt":"2025-12-15T10:29:55","slug":"montag-der-3-adventswoche-mt-2123-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-3-adventswoche-mt-2123-27\/","title":{"rendered":"Montag der 3. Adventswoche (Mt 21,23-27)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">23In jener Zeit, als Jesus in den Tempel ging und dort lehrte, kamen die Hohenpriester und die \u00c4ltesten des Volkes zu ihm und fragten: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir dazu die Vollmacht gegeben? 24Jesus antwortete ihnen: Auch ich will euch eine Frage stellen. Wenn ihr mir darauf antwortet, dann werde ich euch sagen, mit welchem Recht ich das tue.<br \/>\n25Woher stammte die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von den Menschen? Da \u00fcberlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? 26Wenn wir aber antworten: Von den Menschen!, dann m\u00fcssen wir uns vor den Leuten f\u00fcrchten; denn alle halten Johannes f\u00fcr einen Propheten.<br \/>\n27Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht. Da erwiderte er: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #945fe8;\">\u201eIn jener Zeit, als Jesus in den Tempel ging und dort lehrte, kamen die Hohenpriester und die \u00c4ltesten des Volkes zu ihm und fragten: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir dazu die Vollmacht gegeben?\u201c (Mt 21,23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich wegen der Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus ganz bedr\u00fcckt. O Gott, welches Leid ohne Erbarmen, ohne Erleichterung, ohne Unterst\u00fctzung! Fehlt Jesus, dann fehlt alles, und man sp\u00fcrt, dass das Leben Dessen fehlt, der Leben geben kann.<br \/>\nEs ist ein Schmerz, der das arme menschliche Wesen ganz in Stimmen verwandelt, die nach Dem rufen, der ihm das Leben geben kann, ein Schmerz gleich-sam aus Licht, der mit gr\u00f6\u00dferer Klarheit enth\u00fcllt, wer Jesus ist.<br \/>\nDoch als ich in dieser harten Pein seiner Beraubung schwamm, kam noch eine weitere dazu, die meinen armen Geist qu\u00e4lte: man hatte mir von Zweifeln an meinen Schriften berichtet, weil dort geschrieben stand, dass Jesus mich gek\u00fcsst und umarmt hatte und fast t\u00e4glich zu mir gekommen war.<br \/>\nMein armer Geist hielt dem nicht stand, und ich sprach Albernheiten: \u2018Du siehst, meine Liebe, was dabei herauskommt, wenn Du Dich nicht allen zeigst und kundtust. T\u00e4test Du das, dann w\u00fcrden sie sich so verstricken, dass sie nicht ohne Dich sein k\u00f6nnten, und auch Dich so einwickeln, dass Du nicht ohne sie sein kannst.\u2019<br \/>\nIch f\u00fchlte mich von Zweifeln und \u00c4ngsten gemartert, die ich nicht aufschreiben brauche. Da sprach Jesus, der Mitleid mit mir hatte, voller G\u00fcte zu mir: \u201eMeine Tochter, beruhige dich, beruhige dich. Du wei\u00dft, dass Ich niemals Zweifel und \u00c4ngste in dir duldete, die alte Lumpen des menschlichen Willens sind.<br \/>\nWo mein G\u00f6ttliches Fiat regiert, erlaubt Es diese Armseligkeiten nicht, da Es von Natur aus Friede und Sicherheit ist, und macht die Seele, die sich unter die Herrschaft seines Lichtes stellt, ebenso [friedlich].<br \/>\nDaher w\u00fcnsche Ich von dir nur, dass dein Atem, dein Herzschlag und dein ganzes Wesen nichts anderes als mein Wille und Liebe sei. Liebe und G\u00f6ttlicher Wille stellen zusammen die gr\u00f6\u00dfte Opfergabe und die sch\u00f6nste Huldigung dar, die das Gesch\u00f6pf seinem Sch\u00f6pfer darbringen kann, den Akt, der unserem Akt am \u00e4hnlichsten ist.<br \/>\nBleiben wir daher dabei, einander stets zu lieben und unsere Liebe nie zu unterbrechen. Es gibt im Himmel und auf Erden nichts Gr\u00f6\u00dferes als einen G\u00f6ttli-chen Willen, der stets vollbracht, und eine Liebe, die nie unterbrochen wird.<br \/>\nDies ist allein die Eigenschaft unser G\u00f6ttlichen Wesens und der Seele, die sich in die Gewalt unseres Willens begibt. Warum, meine Tochter, bist du zudem wegen ihrer Worte so betr\u00fcbt?<br \/>\nIch bin der Urheber der Gesetze, und niemand kann Mich einem Gesetz unterstellen, daher tue Ich, was Ich will und was Mir am meisten wohlgef\u00e4llt. \u00dcber die Seelen zu verf\u00fcgen, und dieser Person diesen Plan, jener anderen einen anderen Plan von Mir anzuvertrauen \u2013 dies ist ein Recht, das Ich Mir selbst vor-behalten habe.<br \/>\nUnd \u00fcberdies, was wiegt schwerer? Dass sie Mich t\u00e4glich im Sakrament empfangen, dass Ich durch ihren Mund eingehe und in den Magen hinabsteige \u2013 viel-leicht sogar in Seelen, die voller Leidenschaften sind, um ihnen mein Leben mitzuteilen und mein Blut mit ihrem Blut zu vermischen \u2013 oder einer Seele ei-nen Kuss und eine Umarmung zu geben, die Mich liebt und nur f\u00fcr Mich lebt?<br \/>\nO wie wahr ist es, dass die menschliche Sichtweise kurz[sichtig] ist und dass sie Gro\u00dfes klein und Kleines gro\u00df machen, blo\u00df weil dies nicht allen gel\u00e4ufig ist. \u00dcberdies war alles, was sich zwischen dir und Mir ereignete, die vielen Vertraulichkeiten, meine \u00fcbergro\u00dfe Liebe und meine wiederholten Besuche, f\u00fcr die Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens notwendig, den Ich durch dich bekannt machen sollte.<br \/>\nW\u00e4re Ich nicht so oft gekommen, wie h\u00e4tte Ich dir so viel \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen mitteilen k\u00f6nnen? H\u00e4tte Ich nicht meinen Wohnsitz in deinem Herzen als meinen lebenden Tempel aufgeschlagen, w\u00e4ren meine Unterweisungen nicht so anhaltend gewesen. Deshalb sollten sie verstehen, dass alles, was Ich an deiner Seele tat, meinem G\u00f6ttlichen Willen dienen musste, Der alles verdient.<br \/>\nSo sollten sie, wenn sie von meinen vielen liebevollen Herablassungen h\u00f6ren, begreifen, wie sehr Ich den Menschen liebe und ihn lieben kann, um ihn zu meiner reinen Liebe zu erheben und zum vollen Vertrauen, das er seinem liebenden Sch\u00f6pfer entgegenbringen muss.<br \/>\nWenn n\u00e4mlich kein volles Vertrauen zwischen Mir und der Seele vorhanden ist, kann sie nicht zum Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen erhoben werden. Das Misstrauen stellt der Einheit zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf stets ein Hindernis entgegen, es hemmt den Aufschwung zu Dem, der es so sehr liebt, und l\u00e4sst die Seele nahe am Boden leben.<br \/>\nUnd wenn sie auch nicht [durch die S\u00fcnde] f\u00e4llt, bewirkt der Mangel an Vertrauen, dass die Seele ihre Leidenschaft lebhaft sp\u00fcrt; zumal der Mangel an Ver-trautheit der kritische Punkt im Lauf der Jahrhunderte war und zuweilen auch gute Seelen deswegen vom Weg der Tugend abgehalten wurden.<br \/>\nUm diese, vom schlechten Geist des Mangels an Vertrauen hervorgerufene Lethargie wegzunehmen, wollte Ich Mich dir gegen\u00fcber ganz voller Liebe und von gr\u00f6\u00dferer Vertrautheit als zwischen Vater und Tochter zeigen.<br \/>\nSo sollte Ich nicht nur dich, sondern auch alle anderen zum Leben als Kinder zur\u00fcckrufen, die in meinen Armen gewiegt werden. Ich habe es verkostet \u2013 und auch du \u2013 wie sch\u00f6n es ist, wenn das Gesch\u00f6pf ganz Liebe und Vertrauen zu Mir ist.<br \/>\nIch kann ihm geben, was Ich will, und es hat keine Angst zu erhalten, was es will. Sobald das wahre Vertrauen zwischen Mir und dem Gesch\u00f6pf in die richtige Ordnung gebracht worden ist, ist das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr die Herrschaft meines G\u00f6ttlichen Willens in seiner Seele beseitigt.<br \/>\nIch wei\u00df daher, meine Tochter, worauf meine Pl\u00e4ne abzielen, wozu sie n\u00fctzlich sind, was Ich tue, und kenne all das Gro\u00dfe und Sch\u00f6ne, wenn Ich ein Ge-sch\u00f6pf auserw\u00e4hle. Aber sie, was wissen sie schon? Als Fazit m\u00fcssen sie mein Werk stets kritisieren.<br \/>\nSogar mein kurzes Leben hier unten blieb nicht von Kritik verschont: als sich meine Heiligste Menschheit voller Liebe unter den Menschen bewegte, kriti-sierten sie dennoch, wenn Ich Mich den S\u00fcndern allzu sehr n\u00e4herte, meinen Umgang mit ihnen als ungeziemend.<br \/>\nIch lie\u00df sie reden, und ohne ihren Worten Gewicht beizumessen, setzte Ich Taten und kam den S\u00fcndern sogar noch mehr entgegen und liebte sie noch mehr, um sie zu meiner Liebe hinzuziehen.<br \/>\nAls Ich Wunder wirkte, hatten sie etwas auszusetzen, weil sie Mich f\u00fcr den Sohn des heiligen Josef hielten und meinten, dass der verhei\u00dfene Messias nicht von einem Handwerker abstammen k\u00f6nne.<br \/>\nSo s\u00e4ten sie st\u00e4ndig Zweifel an meiner G\u00f6ttlichen Person, sodass sie die Sonne meiner Menschheit gleichsam umw\u00f6lkten. Ich aber erweckte \u201ekleine Winde\u201c, welche diese Wolken aufl\u00f6sen sollten und erschien in noch strahlenderem Licht in ihrer Mitte, um den Zweck meines Kommens auf Erden, n\u00e4mlich die Erl\u00f6-sung, zu vollenden.<br \/>\nWundere dich also nicht, dass sie an meinem Verhalten dir gegen\u00fcber etwas auszusetzen haben. Obwohl sie mein Wirken an dir wie mit Wolken verdunkel-ten, werde Ich meine kleinen Winde anfachen, um diese Wolken aufzul\u00f6sen.<br \/>\nWenn sie die Wahrheit lieben, werden sie erkennen, dass mein Umgang mit dir \u2013 selbst wenn Ich bei anderen Seelen anders vorging \u2013 f\u00fcr unsere Liebe dennoch n\u00f6tig war, da es der Bekanntmachung und Herrschaft unseres Willens selbst dienen sollte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 2. Juni 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #945fe8;\">\u201eDarum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht. Da erwiderte er: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.\u201c (Mt 21,27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da erschien Jesus ganz aus Licht und sagte die einfachen Worte: \u201eIch bin Licht \u2013 aber woraus besteht dieses Licht? Was liegt ihm zugrunde? Die Wahrheit.<br \/>\nSo bin Ich das Licht, weil Ich die Wahrheit bin. Damit die Seele also Licht sei und in all ihren Handlungen Licht haben m\u00f6ge, m\u00fcssen diese aus der Wahrheit hervorgehen. Wo Finessen (k\u00fcnstliches Verhalten), Trug oder Doppelz\u00fcngigkeit herrschen, kann kein Licht sein, sondern herrscht Finsternis.\u201c<br \/>\nDann verschwand Er wie ein Blitz. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 3. September 1908)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #945fe8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie sehr die Wahrheit auch verfolgt sein mag, kann sie doch nicht umhin, als Wahrheit anerkannt zu werden, und es kommt die Zeit, da gerade jene verfolgte Wahrheit anerkannt und geliebt wird.<br \/>\nIn diesen traurigen Zeiten ist alles Falschheit und Doppelz\u00fcngigkeit; und damit die Wahrheit herrschen k\u00f6nne, verdient der Mensch geschlagen und vernich-tet zu werden; einen Teil dieser Z\u00fcchtigungen werden sie sich selbst bereiten und sich gegenseitig zugrunde richten, ein Teil wird von Mir kommen\u2026\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 1. Juli 1907)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63375","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63375"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63375\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}