{"id":63462,"date":"2025-12-20T12:00:55","date_gmt":"2025-12-20T11:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/4-adventssonntag-a-mt-118-24-2\/"},"modified":"2025-12-21T09:11:33","modified_gmt":"2025-12-21T08:11:33","slug":"4-adventssonntag-a-mt-118-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/4-adventssonntag-a-mt-118-24\/","title":{"rendered":"4. Adventssonntag \u2013 A &#8211; (Mt 1,18-24)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->18Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete &#8211; durch das Wirken des Heiligen Geistes. 19Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht blo\u00dfstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.<br \/>\n20W\u00e4hrend er noch dar\u00fcber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, f\u00fcrchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. 21Sie wird einen Sohn geb\u00e4ren; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen S\u00fcnden erl\u00f6sen.<br \/>\n22Dies alles ist geschehen, damit sich erf\u00fcllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: 23Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie geb\u00e4ren, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das hei\u00dft \u00fcbersetzt: Gott ist mit uns. 24Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #af60f0;\">\u201eMit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete &#8211; durch das Wirken des Heiligen Geistes\u201c (Mt 1,18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Stunde begab ich mich z.B. in Gedanken ins Paradies, und stellte mir die Heiligste Dreifaltigkeit vor: den Vater, der den Sohn auf die Erde sandte, den Sohn, der bereitwillig dem Willen des Vaters gehorchte, den Heiligen Geist, der dabei zustimmte.<br \/>\nMein Geist geriet bei der Betrachtung eines so gro\u00dfen Geheimnisses aus der Fassung, einer solch gegenseitigen, gleichf\u00f6rmigen Liebe, die so stark zwischen Ihnen und gegen\u00fcber den Menschen besteht; und dann sah ich die Undankbarkeit der Menschen, besonders meine eigene. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; (9))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #af60f0;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus als Gekreuzigter und nachdem Er mir seine Leiden mitgeteilt hatte, sagte Er, w\u00e4hrend ich litt, zu mir: \u201eMeine Tochter, bei der Sch\u00f6pfung, pr\u00e4gte Ich der Seele mein Abbild ein.<br \/>\nBei der Inkarnation gab Ich meine Gottheit und verg\u00f6ttlichte dadurch die Menschheit.<br \/>\nUnd da sich in diesem Akt, wo sich die Gottheit in der Menschheit inkarnierte, sie sich zugleich im Kreuz inkarnierte, sodass Ich vom Augenblick meiner Empf\u00e4ngnis an mit dem Kreuz vereint empfangen wurde, kann man sagen, dass genauso, wie mein Kreuz mit Mir in der Inkarnation im Scho\u00df meiner Mutter vereint war, mein Kreuz genauso viele weitere Inkarnationen von Mir im Scho\u00df der Seelen bildet.<br \/>\nUnd wie das Kreuz meine Inkarnation in den Seelen bildet, ist das Kreuz die Inkarnation der Seele in Gott und macht in ihr alles zunichte, was von der Natur stammt, und die Seele f\u00fcllt sich so sehr mit der Gottheit an, dass eine Art Inkarnation entsteht wird: Gott in der Seele und die Seele in Gott.\u201c<br \/>\nIch war wie bezaubert, als ich h\u00f6rte, dass das Kreuz die Inkarnation der Seele in Gott ist und Er wiederholte:<br \/>\n\u201eIch sage nicht \u201aEinheit\u2019, sondern \u201aInkarnation\u2019, denn das Kreuz dringt so tief in die Natur der Seele ein, dass die Natur selbst zum Schmerz wird, und wo Schmerz ist, da ist Gott, ohne dass man Gott und den Schmerz trennen k\u00f6nnte.<br \/>\nDas Kreuz, das diese Art von Inkarnation bildet, macht die Vereinigung noch stabiler, und die Trennung Gottes von der Seele ist beinahe so schwierig wie das Leiden von der Natur zu trennen, w\u00e4hrend bei der [blo\u00dfen] Vereinigung die Trennung leicht geschehen kann.<br \/>\nEs ist dabei immer zu verstehen, dass es nicht die Inkarnation selbst ist, sondern ein Gleichnis der Inkarnation.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 22. Dezember 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #af60f0;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte u\u0308ber den Akt nach, als das Ewige Wort vom Himmel herabstieg und im Scho\u00df der Unbefleckten K\u00f6nigin empfangen wurde, und mein stets liebenswu\u0308rdiger Jesus streckte aus meinem Inneren einen Arm heraus, umschloss meinen Hals und sprach in meinem Inneren:<br \/>\n\u201eMeine geliebte Tochter, wenn die Empf\u00e4ngnis meiner Himmlischen Mutter wunderbar war, und sie im Meer empfangen wurde, das aus den Drei G\u00f6ttlichen Personen hervorging, fand meine Empf\u00e4ngnis nicht im Meer statt, das aus Uns hervorging, sondern im gro\u00dfen Meer, das in Uns ans\u00e4ssig ist, in unserer Gottheit selbst, die in den jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df dieser Jungfrau herniederstieg, und so wurde Ich empfangen.<br \/>\nMan sagt zwar, dass das Wort empfangen wurde, doch mein Himmlischer Vater und der Heilige Geist waren untrennbar von Mir. Es ist wahr, dass Ich der handelnde Teil war, doch sie wirkten mit. Stelle dir zwei Spiegel vor, von denen einer in den anderen denselben Gegenstand reflektiert.<br \/>\nDiese Gegenst\u00e4nde sind drei, und der in der Mitte u\u0308bernimmt die handelnde, leidende, flehende Rolle, die anderen bleiben mit ihm zusammen, wirken mit ihm mit und sind Beobachter. So k\u00f6nnte man sagen, dass von den zwei Reflektoren einer die Heiligste Dreifaltigkeit war und der andere meine teure Mutter.<br \/>\nDa sie im kurzen Lauf ihres Lebens st\u00e4ndig in meinem Willen lebte, bereitete sie in ihrem jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df den kleinen g\u00f6ttlichen Flecken Erdboden, wo Ich, das Ewige Wort, Mich mit menschlichem Fleisch bekleiden sollte, da Ich nie auf einen [blo\u00df] menschlichen Grund (Boden) herabgestiegen w\u00e4re.<br \/>\nUnd als sich die Dreifaltigkeit in ihr spiegelte, wurde Ich empfangen. W\u00e4hrend also dieselbe Dreifaltigkeit weiter im Himmel blieb, wurde Ich im Scho\u00df dieser edlen K\u00f6nigin empfangen.<br \/>\nAlles andere, wie gro\u00df, edel, erhaben, wunderbar es auch sei, auch die Empf\u00e4ngnis der Jungfr\u00e4ulichen K\u00f6nigin selbst, standen dem nach. Es gibt nichts, das mit meiner Empf\u00e4ngnis verglichen werden k\u00f6nnte, weder an Liebe, noch an Gr\u00f6\u00dfe, noch an Macht.<br \/>\nHier geht es nicht darum, ein Leben zu bilden, sondern darum, das LEBEN einzuschlie\u00dfen, welches allen Leben gibt, nicht darum, Mich auszudehnen, sondern Mich einzuschr\u00e4nken, um empfangen werden zu k\u00f6nnen, nicht um zu erhalten, sondern um zu geben; der Eine, der alles erschaffen hat, schloss sich selbst in eine geschaffene und ganz kleine Menschheit ein.<br \/>\nDies kann nur ein Gott wirken, und zwar ein Gott, der liebt und das Gesch\u00f6pf um jeden Preis mit seiner Liebe binden m\u00f6chte, um geliebt zu werden. Doch dies ist noch gar nichts.<br \/>\nWei\u00dft du, wo meine ganze Liebe, all meine Macht und Weisheit aufleuchteten? Kaum hatte die Macht Gottes diese winzige Menschheit gebildet \u2013 und sie war so klein, dass sie mit der Gr\u00f6\u00dfe einer Haselnuss verglichen werden konnte, wobei aber alle Glieder richtig proportioniert ausgebildet waren \u2013 und war das Wort in Ihr empfangen, da empfing die Unermesslichkeit meines Willens, die alle vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuku\u0308nftigen Gesch\u00f6pfe in sich schloss, in Ihm das Leben aller Gesch\u00f6pfe, und wie meine Menschheit heranwuchs, so wuchsen auch diese in Mir heran.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich also scheinbar alleine war, konnte man mit dem Mikroskop meines Willens alle Gesch\u00f6pfe sehen, die in Mir empfangen waren. Ich glich jenem kristallklaren Wasser, das klar scheint, doch unter dem Mikroskop unz\u00e4hlige Mikroben sichtbar werden l\u00e4sst!<br \/>\nMeine Empf\u00e4ngnis war so gro\u00dfartig, dass das gro\u00dfe Rad der Ewigkeit erstaunt und wie ekstatisch war beim Anblick so unz\u00e4hliger Exzesse meiner Liebe und aller Wunder zusammen.<br \/>\nDas gesamte Universum war erschu\u0308ttert beim Anblick Dessen, Der allem Leben gibt \u2013 wie Er sich einschlie\u00dft, einschr\u00e4nkt, klein macht, und alles in sich einschlie\u00dft, um was zu tun? Um die Leben aller zu nehmen und alle wiedergeboren werden zu lassen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 18. Juli 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #af60f0;\">\u201eJosef, Sohn Davids, f\u00fcrchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist\u201c (Mt 1,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, das Vertrauen auf Mich ist die kleine Wolke aus Licht, in der die Seele so eingehu\u0308llt ist, dass alle ihre \u00c4ngste, alle Zweifel, alle Schw\u00e4chen verschwinden, denn das Vertrauen auf Mich bildet fu\u0308r sie nicht nur diese Lichtwolke, die sie ganz einhu\u0308llt, sondern ern\u00e4hrt sie mit entgegengesetzten Speisen, die die Kraft haben, alle \u00c4ngste, Zweifel und Schw\u00e4chen zu zerstreuen.<br \/>\nIn der Tat zerstreut das Vertrauen auf Mich die Furcht und ern\u00e4hrt die Seele mit reiner Liebe, l\u00f6st die Zweifel auf und gibt ihr die Sicherheit, nimmt die Schw\u00e4che hinweg und verleiht ihr St\u00e4rke, ja macht sie sogar so ku\u0308hn im Umgang mit Mir, dass sie sich an meine Brust heftet und saugt; sie saugt und ern\u00e4hrt sich, und will auch keine andere Nahrung.<br \/>\nUnd wenn sie sieht, dass sie beim Saugen nichts bekommt \u2013 was Ich zulasse, um sie zu gr\u00f6\u00dftem Vertrauen anzuregen \u2013 wird sie weder mu\u0308de noch trennt sie sich von meiner Brust, sondern saugt noch st\u00e4rker und st\u00f6\u00dft mit dem Kopf gegen meine Brust, und Ich lache daru\u0308ber und lasse sie gew\u00e4hren.<br \/>\nDie vertrauende Seele ist also mein L\u00e4cheln und meine Unterhaltung; denn wer auf Mich vertraut, liebt Mich, sch\u00e4tzt Mich, h\u00e4lt Mich fu\u0308r reich, m\u00e4chtig, unermesslich; wer Mir hingegen misstraut, liebt Mich nicht wirklich, entehrt Mich, h\u00e4lt Mich fu\u0308r arm, machtlos, klein. Welche Beleidigung gegen meine Gu\u0308te!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 8.Oktober 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #af60f0;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus, nahm meine Hand in die seine und zog mich zu sich in die H\u00f6he, zwischen Himmel und Erde. Ich dr\u00fcckte mich, beinahe \u00e4ngstlich, an Jesus, Der mich fest an seiner heiligsten Hand hielt, und da ich Ihm mein Leid er\u00f6ffnen wollte, das mich so sehr bedr\u00fcckt, sagte ich zu Ihm:<br \/>\n\u201eJesus, meine Liebe und mein Leben, vor einiger Zeit hast Du mir gesagt, dass Du aus mir eine Nachbildung meiner Himmlischen Mutter machen wolltest, und doch wei\u00df man von Ihr fast nichts von den vielen Gnadenmeeren, mit denen Sie in jedem Augenblick von Dir \u00fcberflutet wurde.<br \/>\nSie sagte zu niemandem etwas, Sie behielt alles f\u00fcr sich, noch sagt das Evangelium etwas dar\u00fcber. Man wei\u00df nur, dass Sie deine Mama war und Dich, das Ewige Wort, der Welt brachte, doch alles, was zwischen Dir und Ihr geschah, an Gunsterweisen und Gnaden, das behielt Sie alles f\u00fcr sich.<br \/>\nVon mir nun willst Du das Gegenteil, Du willst, dass ich das kundmache, was Du mir sagst, Du willst das, was zwischen mir und Dir geschieht, nicht geheim halten; das schmerzt mich, worin besteht also hier die Nachbildung meiner Mutter?\u201d<br \/>\nUnd mein s\u00fc\u00dfer Jesus dr\u00fcckte mich fest an sein Herz und sprach z\u00e4rtlich zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Mut, f\u00fcrchte dich nicht. Bei meiner Mama war es so, dass man nichts anderes wusste als das, was f\u00fcr die Kenntnis notwendig und ausreichend war, dass Ich ihr Sohn war und durch Sie kam, um die Generationen zu erl\u00f6sen, und dass Sie die Erste war, in deren Seele Ich mein erstes g\u00f6ttliches Handlungsfeld besa\u00df.<br \/>\nAlles \u00dcbrige an Gunsterweisen und Gnadenmeeren, die Sie empfing, verblieb im Heiligtum der g\u00f6ttlichen Geheimnisse, doch man wusste das Wichtigste, das gr\u00f6\u00dfte, heiligste, dass der Sohn Gottes ihr Sohn war. Das war f\u00fcr Sie die gr\u00f6\u00dfte Ehre und das, was Sie \u00fcber alle Gesch\u00f6pfe erhob.<br \/>\nDa man also das Gr\u00f6\u00dfte von meiner Mama wusste, war das Geringere nicht notwendig. So wird es bei meiner Tochter sein: man wird nur wissen, dass mein Wille sein erstes g\u00f6ttliches Handlungsfeld in deiner Seele hatte, und alles, was notwendig ist, um das bekannt zu machen, was meinen Willen betrifft: dass Er auftreten will, damit das Gesch\u00f6pf zu seinem Ursprung zur\u00fcckkehrt, wie Er es mit Sehnsucht in seinen Armen erwartet, damit es keine Trennung mehr zwischen Mir und ihm geben m\u00f6ge.<br \/>\nWenn man das nicht w\u00fcsste, wie k\u00f6nnten sie dieses gro\u00dfe Gut ersehnen? Wie soll man sich f\u00fcr eine so gro\u00dfe Gnade disponieren? Wenn meine Mutter nicht bekanntmachen wollte, dass Ich das Ewige Wort und ihr Sohn war, welches Gut h\u00e4tte die Erl\u00f6sung hervorgebracht?<br \/>\nDas nicht erkannte Gut, so gro\u00df es auch sei, besitzt keine M\u00f6glichkeit, um das Gut mitzuteilen, das es besitzt. Und wie meine Mama sich nicht widersetzte, so soll auch meine Tochter sich dem nicht widersetzen, was meinen Willen betrifft.<br \/>\nAlle \u00fcbrigen Geheimnisse, die Fl\u00fcge, die du in meinem Willen machst, die G\u00fcter, die du nimmst, die vertrautesten Dinge zwischen Mir und dir werden im Heiligtum der g\u00f6ttlichen Geheimnisse verbleiben.<br \/>\nF\u00fcrchte dich nicht, dein Jesus wird dich in allem zufriedenstellen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 6. M\u00e4rz 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #af60f0;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl ich mich in den Armen des G\u00f6ttlichen Willens hingegeben f\u00fchle, sp\u00fcrte ich, wie mein Geist von Sorgen und \u00c4ngsten \u00fcberflutet war, doch ich opferte sie meinem guten Jesus auf, damit Er sie mit seinem Fiat erf\u00fclle und mir in Frieden und Liebe umwandle; da kam Jesus kurz auf Besuch und sprach g\u00fctig zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, die Angst \u2013 und mag sie auch heilig sein \u2013 ist stets eine menschliche Eigenschaft. Sie unterbricht den Flug der Liebe und erzeugt Bef\u00fcrchtung und M\u00fche auf dem Weg des Guten, da die Seele stets zur Rechten und zur Linken blicken muss und schlie\u00dflich sogar Den f\u00fcrchtet, der die Seele so sehr liebt.<br \/>\nDie Furcht raubt den s\u00fc\u00dfen Schmelz des Vertrauens, das sie in den Armen ihres Jesus leben l\u00e4sst; und wenn sich die Seele zu sehr f\u00fcrchtet, verliert sie Jesus und lebt f\u00fcr sich selbst.<br \/>\nDie Liebe hingegen ist g\u00f6ttliche Tugend und kann mit dem Feuer ihrer reinigenden Kraft die Seele von jeglichem Makel l\u00e4utern. Sie vereint und wandelt sie in ihren Jesus um und fl\u00f6\u00dft ihr so viel Vertrauen ein, dass sie von Jesus hingerissen ist.<br \/>\nDer sanfte Zauber des Vertrauens ist so gro\u00df, dass sie sich gegenseitig entz\u00fccken und nicht ohne einander sein k\u00f6nnen. Wenn die Seele \u00fcberhaupt etwas beachtet, dann schaut [und pr\u00fcft] sie nur, ob sie Den liebt, Der sie so sehr liebt.<br \/>\nSo wird ihr ganzes Wesen in die Liebe eingeschlossen, und da die Liebe der unzertrennliche Spross des G\u00f6ttlichen Willens ist, gibt sie meinem G\u00f6ttlichen Willen seinen ersten herrscherlichen Platz, der sich auf alle menschlichen und spirituellen Akte der Seele erstreckt und alles adelt.<br \/>\nObwohl die menschlichen Akte dieselbe Form und Materie besitzen, aus der sie gebildet wurden und sich im \u00c4u\u00dferen nicht \u00e4ndern, bleibt die ganze Ver\u00e4nderung in der Tiefe des menschlichen Willens.<br \/>\nEs werden n\u00e4mlich alle Akte der Seele, selbst die gleichg\u00fcltigsten Dinge, ins G\u00f6ttliche verwandelt und vom G\u00f6ttlichen Willen best\u00e4tigt, der unaufh\u00f6rlich am Werk ist und \u00fcber alles, was die Seele tut, seinen Frieden ausbreitet; als wahre Mutter bereichert Er seine teure Tochter andauernd mit g\u00f6ttlichen Eroberungen.<br \/>\nVerbanne daher jede Furcht. In meinem Willen haben weder Furcht noch \u00c4ngste noch Misstrauen ein Existenzrecht \u2013 es ist nichts, was zu Uns geh\u00f6rt: Lebe also nur von meiner Liebe und meinem Willen.<br \/>\nWisse, dass das Vertrauen auf Mich eine der reinsten Freuden ist, welche die Seele Mir bereiten kann: sie ist f\u00fcr Mich Tochter und Ich tue mit ihr, was Ich will. Das Vertrauen auf Mich zeigt der Seele sozusagen, wer Ich bin, n\u00e4mlich das unermessliche Sein, Dessen G\u00fcte endlos und dessen Erbarmen grenzenlos ist.<br \/>\nJe mehr Vertrauen Ich finde, desto mehr liebe Ich sie und bin noch gro\u00dfz\u00fcgiger gegen die Seelen.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 26. Mai 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":92946,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63462","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63462"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63462\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}