{"id":63633,"date":"2025-12-26T21:00:05","date_gmt":"2025-12-26T20:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-des-hl-johannes-apostel-und-evangelist-joh-20-2-8\/"},"modified":"2025-12-26T21:22:13","modified_gmt":"2025-12-26T20:22:13","slug":"fest-des-hl-johannes-apostel-und-evangelist-joh-202-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-des-hl-johannes-apostel-und-evangelist-joh-202-8\/","title":{"rendered":"FEST DES HL. JOHANNES, APOSTEL UND EVANGELIST (Joh 20,2-8)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2Am ersten Tag der Woche lief Maria von Magdala schnell zu Simon Petrus und dem J\u00fcnger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.<br \/>\n3Da gingen Petrus und der andere J\u00fcnger hinaus und kamen zum Grab; 4sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere J\u00fcnger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab. 5Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.<br \/>\n6Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen 7und das Schwei\u00dftuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. 8Da ging auch der andere J\u00fcnger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eDa lief sie schnell\u2026\u201c (Joh 20,2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Flug im Fiat dauert an. Ja, ich sp\u00fcre sogar, dass Er mir in jedem Augenblick entgegenkommt, in allem, was ich ber\u00fchre, was ich tue, in den Leiden und Freuden, in allem Geschaffenen, mit dem Er mich umgibt, damit ich es gebrauche.<br \/>\nEr scheint gleichsam auf der Lauer zu liegen, um sich zu erkennen zu geben und mir zu sagen: \u201aHier bin Ich, sag mir, was du willst; du machst Mich noch gl\u00fccklicher, wenn du Mir Gelegenheit gibst, dir noch reichlicher zu geben, so dass Ich wegen der Gl\u00fcckseligkeit meiner Tochter, die Ich gl\u00fccklich mache, noch seliger bin.\u201c<br \/>\nAls nun mein Geist in seinem g\u00f6ttlichen Meer wie versenkt war, \u00fcberraschte mich mein geliebter Jesus mit einem kurzen Besuch und sprach mit einer Liebe, die Er nicht zur\u00fcckhalten konnte, zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, die \u00fcbergro\u00dfe Liebe des G\u00f6ttlichen Willens ist unglaublich.<br \/>\nWenn das Gesch\u00f6pf in Ihm lebt und sein kleines Meer des Fiat in seiner Seele gebildet hat, m\u00f6chte mein Wille, angezogen von seiner eigenen Macht, dieses sein kleines Meer im Bereich der Seele immer weiter ausdehnen. H\u00f6re nun, was Er tut: Erfasst von unwiderstehlicher Liebe, flie\u00dft und wirkt Er stets in jedem Akt, den die Seele verrichtet.<br \/>\nWenn Er sieht, dass sie vom Wort Gebrauch machen [, also sprechen] will, eilt Er ihr entgegen, umh\u00fcllt ihr Wort mit seinem Fiat und vermehrt seine g\u00f6ttliche Macht im Wort der Seele. Wenn sie arbeiten m\u00f6chte, eilt Er hin, nimmt ihre H\u00e4nde, dr\u00fcckt sie an Sich, erf\u00fcllt sie mit seinem Fiat und steigert seine g\u00f6ttliche Macht in ihren Werken.<br \/>\nWenn Er sieht, dass sie gehen und Schritte tun will, eilt Er hin, umh\u00fcllt diese und verleiht ihr die gro\u00dfe Macht, immer auf Den zuzueilen, Der ihr stets entgegenkommt. Wenn sie liebt, beeilt Er sich, ihr neue Liebe zu schenken, Wenn Er sieht, dass sie immer besser zu werden verlangt, eilt Er und steigert ihre G\u00fcte.<br \/>\nEs gibt keinen Gedanken, Herzschlag und Atemzug, den Er nicht mit seinem Fiat erf\u00fcllt, damit seine Weisheit, seine Sch\u00f6nheit und der Herzschlag seiner ewigen Liebe [in der Seele] intensiver werde. Doch das ist noch nicht alles.<br \/>\nGlaubst du, dass mein Wille in seinem Lauf auf die Seele zu, die sein Wollen besitzt, innehalten kann? Um ihr entgegenzueilen, bedient Er sich tats\u00e4chlich aller Dinge: wenn z.B. die Sonne das Gesch\u00f6pf umh\u00fcllt, beeilt Er sich, dem Gesch\u00f6pf [noch] mehr Licht zu spenden; und da das Gesch\u00f6pf mehr als die Sonne ist, verleiht Er ihm die Eigenschaften des Lichtes, ja intensiviert diese noch.<br \/>\nEr verleiht der Seele seine g\u00f6ttliche S\u00fc\u00dfigkeit, seine Fruchtbarkeit, seine mannigfaltigen himmlischen D\u00fcfte, den Geschmack seiner g\u00f6ttlichen Aromen, seine erhabenen Eigenschaften als sch\u00f6nste Farbenvielfalt.<br \/>\nEr tut dies mit der Macht seines Fiat auf eine Weise, dass Er nichts anderes mehr hat als Licht und Glut, mit denen Er sein geliebtes Gesch\u00f6pf, mehr als die Sonne, erf\u00fcllt, und dieses sich [damit] erf\u00fcllen l\u00e4sst.<br \/>\nWenn der Wind das Gesch\u00f6pf anbl\u00e4st, beeilt Er sich, es zu erf\u00fcllen und vermehrt mit seinem Fiat die Macht seiner beherrschenden Liebe, seine g\u00f6ttlichen Seufzer, damit das Gesch\u00f6pf mit Seinem eigenen Seufzen und St\u00f6hnen nach der Ankunft seines Reiches auf Erden verlange.<br \/>\nEr k\u00fcsst und liebkost es, dr\u00fcckt es fest an Sich, damit es f\u00fchlt, wie sehr Er es liebt und wiedergeliebt werden m\u00f6chte. Wenn es Wasser trinkt, beeilt Er sich, es mit Seiner Frische und himmlischen Erquickungen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nNimmt es Nahrung zu sich, beeilt Er sich, es mit der Speise seines Willens zu n\u00e4hren, damit das g\u00f6ttliche Leben im Gesch\u00f6pf wachse, sich festige und sich noch mehr in ihm best\u00e4tige.<br \/>\nMit einem Wort, es gibt nichts, worin mein Wille nicht wirksam w\u00e4re. O, welches Fest feiert Er, wenn Er sieht, dass das Gesch\u00f6pf diese liebliche Begegnung akzeptiert und das Gute annimmt, das Er ihm unaufh\u00f6rlich anbietet!<br \/>\nUnd wenn die Seele ebenfalls in allem auf Den zueilt, Der ihr entgegenl\u00e4uft, o, dann ist mein Fiat von solcher Liebe ergriffen, dass sein grenzenloses Meer anschwillt; dieses bildet \u00fcberaus hohe Wellen und entl\u00e4dt sie in dem kleinen Meer, wobei Er auf wunderbare und au\u00dferordentliche Weise die Fassungskraft und Ausdehnung seines Meeres im kleinen Meer der Seele vergr\u00f6\u00dfert.<br \/>\nMeine Tochter, so ist unsere g\u00f6ttliche Handlungsweise: immer und unaufh\u00f6rlich zu lieben, immer und unaufh\u00f6rlich zu geben. W\u00e4re das nicht so, m\u00fcssten Wir unserer Macht eine Grenze setzen, unsere Liebe einschr\u00e4nken.<br \/>\nDoch dazu sind Wir nicht einmal f\u00e4hig, denn da unser Wesen unendlich ist, eilt es von selbst auf die Suche nach Seelen, die Wir lieben und von denen Wir wiedergeliebt werden wollen.<br \/>\nDarum sind Grenzen f\u00fcr Uns bedeutungslos, und es gibt kein \u201aGenug\u2019. Es k\u00f6nnte h\u00f6chstens einige Undankbare geben, die Uns nicht anerkennen wollen und somit Blinden gleichen: Obwohl die Sonne ihnen ihr Licht nicht verweigert, sondern sie \u00fcberall einh\u00fcllt, k\u00f6nnen sie die Sonne weder sehen noch erkennen; und doch k\u00f6nnen sie nicht leugnen, dass sie ihre W\u00e4rme versp\u00fcren.<br \/>\nDies kann jedoch der Seele, die in unserem Willen lebt, nicht passieren. Er selbst wacht schon \u00fcber sie und wartet st\u00e4ndig darauf, ihr zu begegnen. Wir eilen ihr entgegen, dass sie Uns entgegenl\u00e4uft.<br \/>\nUnd wenn unsere Liebe \u2013 obwohl Wir ihr entgegenlaufen \u2013 ihr dies verbirgt, damit sie [noch mehr angetrieben wird und Uns] noch schneller entgegenl\u00e4uft, o, wie verzehrt sich dann unsere arme Tochter [nach Uns], sodass Wir gen\u00f6tigt sind, sogleich den verh\u00fcllenden Schleier zu zerrei\u00dfen und ihr zu beteuern: \u201aWir sind da, beruhige dich.<br \/>\nF\u00fcrchte nicht, dass Wir jemals unsere Tochter verlassen, die Tochter unseres Wollens.\u2019 Um sie zu beruhigen, lassen Wir sie unsere Liebe noch lebhafter f\u00fchlen und \u00fcberh\u00e4ufen sie mit noch gr\u00f6\u00dferen Gnaden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 18. April 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eDem J\u00fcnger, den Jesus liebte\u2026\u201c (Jhn 20, 2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich schien au\u00dferhalb von mir zu sein und hatte den Eindruck, dass es ein besonderes Fest im Himmel gab und ich zu dem Fest eingeladen war und gemeinsam mit den Seligen selbst sang, denn dort oben muss man nichts lernen, sondern man f\u00fchlt es wie in seinem Inneren eingegossen, und was immer die anderen singen oder tun, kann man selbst tun.<br \/>\nNun schien mir jeder Selige eine Taste, d.h., selbst eine Melodie zu sein \u2013 zwar alle harmonisch vereint untereinander, und doch einer vom anderen verschieden. Einer singt die Noten des Lobpreises, ein anderer die Noten der Verherrlichung, einer der Danksagung, ein anderer singt von Segen, doch all diese Noten vereinigen sich zu einer einzigen Note, und diese Note ist die Liebe.<br \/>\nEs scheint, dass eine einzige Stimme all diese Stimmen vereint und mit dem Wort \u201eLiebe\u201c endet. Dieser Ruf \u201eLiebe\u201c hallt so lieblich und stark wider, dass alle anderen Stimmen von diesem Gesang \u201eLiebe\u201c wie ausgel\u00f6scht werden.<br \/>\nAlle Seligen schienen bei diesem hohen, harmonischen, sch\u00f6nen Ruf oder Gesang \u201eLiebe\u201c, der den ganzen Himmel bet\u00e4ubte, wie ekstatisch, entspannt, wach, trunken zu sein, und nahmen sozusagen an einem weiteren Paradies teil.<br \/>\nDoch wer waren die Gl\u00fccklichen, die es lauter ausriefen und in allem diese Note \u201eLiebe\u201c widerhallen lie\u00dfen, und dem Himmel selbst so gro\u00dfe Gl\u00fcckseligkeit brachten?<br \/>\nEs waren jene, die den Herrn mehr geliebt hatten, als sie auf Erden lebten. Ach, es waren nicht jene, die gro\u00dfe Dinge, Bu\u00dfe, Wunder vollbracht hatten, ach, niemals!<br \/>\nDie Liebe allein \u00fcbertrifft alles und l\u00e4sst alles zur\u00fcck. Wer also viel liebt, nicht wer viel tut, wird dem Herrn wohlgef\u00e4lliger sein.<br \/>\nMir scheint, dass ich Unsinn rede, doch was kann ich tun? Der Gehorsam ist schuld. Wer wei\u00df es nicht, dass man von den Dingen dort oben auf der Erde nicht reden kann?<br \/>\nDaher mache ich Schluss, um nicht noch mehr Unsinn zu reden. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 7; 16. Oktober 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ccaa41;\">\u201eSie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere J\u00fcnger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab\u201c (Joh 20, 4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und befand mich au\u00dferhalb meiner selbst; da sah ich mich als kleines Dampfboot und war ganz \u00fcberrascht, mich in dieser Gestalt zu erblicken. Inzwischen kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Leben des Menschen ist ein Dampfer, und wie das Feuer allein diesen Dampfer antreibt, und er sich umso schneller bewegt, je lebhafter und st\u00e4rker das Feuer ist, und sich langsamer bewegt, wenn das Feuer schwach ist, und stehenbleibt, wenn das Feuer verl\u00f6scht, so ist es auch mit der Seele: Wenn das Feuer der Gottesliebe stark ist, kann man sagen, dass sie \u00fcber die Dinge der Erde hinwegfliegt, immerzu eilt und zu ihrem Mittelpunkt fliegt, welcher Gott ist.<br \/>\nWenn das Feuer aber schwach ist, kann man sagen, dass sie nur m\u00fchsam geht, dahin kriecht und sich mit all dem beschmutzt, was von der Erde ist. Wenn das Feuer aber ausgeht, bleibt die Seele stehen, ohne das Leben Gottes in sich selbst, wie tot f\u00fcr alles, was g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nMeine Tochter, wenn die Seele all ihre Handlungen nur mit der Absicht tut, Mich zu lieben und keinen anderen Lohn f\u00fcr ihr Werk will als allein meine Liebe, dann geht sie immer im Tageslicht, und es wird nie Nacht f\u00fcr sie, mehr noch, sie wandert in der Sonne selbst, die sie beinahe wie Dampf umgibt und die Seele in sich selber wandeln und die ganze F\u00fclle des Lichtes genie\u00dfen l\u00e4sst.<br \/>\nNicht nur das, sondern ihre eigenen Handlungen dienen ihr als Licht f\u00fcr die Reise, und vermehren f\u00fcr sie stets neues Licht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 6; 1. November 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ccaa41;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich sagte darauf: \u2018Meine Liebe, der Lauf deiner Liebe h\u00e4lt nie an; Du eilst und l\u00e4ufst stets dahin, und ich f\u00fchle mich unf\u00e4hig, meine Liebe so dahinstr\u00f6men zu lassen wie Du. Ich bin zu klein und kann mich nicht aufschwingen, um \u00fcberall zu flie\u00dfen, damit ich Dich liebe.\u2019 Da erwiderte mein s\u00fc\u00dfer Jesus:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, auch du kannst im unermesslichen Meer meines G\u00f6ttlichen Willens deine Liebe str\u00f6men lassen. Du wirst es wie ein Schiff machen: wenn es das Meer durchqueren will, taucht es ins Meer ein, die Wasser teilen sich und lassen es vor\u00fcberziehen.<br \/>\nW\u00e4hrend es dahinzieht, l\u00e4sst es einen wei\u00dfen Streifen Kielwasser hinter sich, der anzeigt, dass das Schiff an dieser Stelle das Meer passiert.<br \/>\nNach und nach verschwindet der Streifen, und es bleibt keine Spur von der Durchfahrt des Schiffes mehr. Dennoch hat das Schiff das Meer durchpfl\u00fcgt und ist am gew\u00fcnschten Ziel angekommen.<br \/>\nSo wird auch die Seele, wenn sie lieben m\u00f6chte, in das Meer meines G\u00f6ttlichen Fiat eintauchen und ihren Lauf der Liebe machen. Sie wird die ganze Ewigkeit durchkreisen.<br \/>\nAber es ist anders als beim Schiff, das im Meer keine Spur seiner Durchfahrt zur\u00fcckl\u00e4sst, da sich die stolzen Wasser von hinten wieder schlie\u00dfen und keine Spur zur\u00fccklassen.<br \/>\nVielmehr sprudeln, wenn die Seele ins Meer meines G\u00f6ttlichen Willens eintaucht, um ihren Lauf zu beginnen, unsere G\u00f6ttlichen Wasser auf und bilden gurgelnd eine Furche, die nicht verschwindet.<br \/>\nEs bleibt vielmehr das Zeichen zur\u00fcck und weist alle auf den Lauf der Liebe der Seele in unserem Meer hin, sodass Wir sagen k\u00f6nnen: \u2018Hier kam die Seele, die in unserem Willen lebt, vorbei und vollzog den Lauf ihrer Liebe, denn was in Ihm getan wird, kann nicht ausgel\u00f6scht werden.\u2019<br \/>\nWenn du Uns also anbeten, wenn du sch\u00f6n und heilig, m\u00e4chtig und weise sein willst \u2013 so tauche in unseren Willen ein.<br \/>\nUnd wenn du deinen Lauf machst, wirst du ganz Liebe, ganz sch\u00f6n und ganz heilig werden, du wirst die Wissenschaft \u00fcber deinen Sch\u00f6pfer erwerben, all deine Bewegungen werden tiefe Anbetung sein.<br \/>\nDu wirst in unserem Meer so viele Furchen hinterlassen, wie viele verschiedene L\u00e4ufe du im G\u00f6ttlichen Fiat absolviert hast, sodass Wir sagen k\u00f6nnen:<br \/>\n\u2018In diesem [einen] Lauf, den die kleine Tochter unseres G\u00f6ttlichen Willens in unserem Meer durchlief, formte sie die Furche der Heiligkeit, und Wir heiligten sie und sie blieb heilig; in jenem anderen Lauf tauchte sie in das Meer unserer Sch\u00f6nheit ein und machte ihre Furche, und Wir versch\u00f6nerten sie und sie blieb sch\u00f6n; in einem weiteren Lauf bildete sie die Furche unserer Kenntnisse, und sie erkannte Uns, und Wir sprachen zu ihr und gaben Uns zu erkennen und redeten mit ihr lange \u00fcber unser G\u00f6ttliches Wesen; unser Wort verband und vereinigte sie mit Uns, und Wir empfinden das unwiderstehliche Verlangen, Uns immer mehr zu erkennen zu geben und ihr das gr\u00f6\u00dfte Geschenk der Mitteilung unserer Wahrheiten zu machen\u2018.<br \/>\nSo nimmst du bei jedem Lauf in unserem H\u00f6chsten Fiat stets von dem Unsrigen. Unsere \u00fcberquellende Liebe redet zu Uns \u00fcber dich und weist Uns mit seinem Sprudeln auf deine L\u00e4ufe hin und zeigt Uns, dass du in unserem G\u00f6ttlichen Meer warst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 27; 24. Dezember 1929)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":75291,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-63633","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63633"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63633\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}