{"id":64688,"date":"2026-02-03T20:00:43","date_gmt":"2026-02-03T19:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-61-6\/"},"modified":"2026-02-03T20:43:47","modified_gmt":"2026-02-03T19:43:47","slug":"mittwoch-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-61-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-4-woche-im-jahreskreis-mk-61-6\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 4. Woche im Jahreskreis (Mk 6,1-6)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1bIn jener Zeit kam Jesus in seine Heimatstadt; seine J\u00fcnger begleiteten ihn. 2Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuh\u00f6rten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das f\u00fcr eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das f\u00fcr Wunder, die durch ihn geschehen!<br \/>\n3Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Ansto\u00df an ihm und lehnten ihn ab. 4Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.<br \/>\n5Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die H\u00e4nde auf und heilte sie. Und er wunderte sich \u00fcber ihren Unglauben. 6Jesus zog durch die benachbarten D\u00f6rfer und lehrte dort.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIst das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Ansto\u00df an ihm und lehnten ihn ab\u201c (Mk 6,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eLiebe Tochter, ich hatte meinen Sohn vom G\u00f6ttlichen Willen empfangen, und was dieser Heilige Wille gibt, das ist nie der Endlichkeit noch der Trennung unterworfen; seine Geschenke sind best\u00e4ndig und ewig.<br \/>\nDaher geh\u00f6rte mein Sohn ganz mir, niemand konnte ihn mir wegnehmen: weder der Tod, noch der Schmerz, noch die Trennung, denn der G\u00f6ttliche Willen hatte ihn mir geschenkt. Daher war unsere Trennung nur scheinbar, aber in Wirklichkeit waren wir zusammen verschmolzen. Umso mehr, da es EIN Wille war, der uns beseelte.<br \/>\nWie konnten wir daher getrennt werden? Du musst wissen, dass ich im Licht des G\u00f6ttlichen Willens erkannte, wie schlecht und undankbar mein Sohn behandelt wurde. Seine ersten Schritte richtete er nach Jerusalem; und er besuchte als Erstes den heiligen Tempel, in dem er die Reihe seiner Predigten begann.<br \/>\nAber, welch ein Schmerz! Sein Wort, das voll Leben ist, das den Frieden, die Liebe und die Ordnung bringt, wurde falsch ausgelegt und mit Misstrauen und Bosheit 60 angeh\u00f6rt, besonders von den Gelehrten und Weisen jener Zeit.<br \/>\nUnd als mein Sohn sagte, dass er der Sohn Gottes war, das Wort des Vaters, derjenige, der gekommen war, um sie zu retten, da gerieten sie so in Wut, dass sie ihn mit ihren w\u00fctenden Blicken vernichten wollten.<br \/>\nO, wie litt da mein geliebter Jesus! Als er sah, dass sein sch\u00f6pferisches Wort zur\u00fcckgewiesen wurde, erlitt er gleichsam Todesqualen, und ich war ganz darauf bedacht, dieses blutende g\u00f6ttliche Herz zu tr\u00f6sten und opferte ihm mein m\u00fctterliches Herz auf, um seine Wunden selbst zu empfangen, um ihn zu tr\u00f6sten, ihm beizustehen und ihn aufzurichten \u2026<br \/>\nOh wie oft, nachdem sie seine Worte gleichsam zerrissen hatten, sah ich ihn vergessen von allen, ohne dass ihm jemand eine Erfrischung angeboten h\u00e4tte, alleine, au\u00dferhalb der Stadtmauern, im Freien, unter dem Sternenhimmel, an einen Baum gelehnt, wie er weinte und betete um das Heil aller.<br \/>\nUnd ich, meine liebe Tochter, weinte in meinem H\u00e4uschen zusammen mit ihm. Und im Licht des G\u00f6ttlichen Fiat sandte ich ihm meine Tr\u00e4nen, meine keuschen Umarmungen und meine K\u00fcsse als Trost und St\u00e4rkung.<br \/>\nEs konnte jedoch meinen geliebten Sohn aufhalten, dass er sich von den Gro\u00dfen und Gelehrten zur\u00fcckgewiesen sah; seine Liebe eilte und forderte Seelen. Daher umgab er sich mit Armen, Betr\u00fcbten, Kranken, Kr\u00fcppeln, Blinden, Stummen, und mit viererlei \u00dcbeln behafteten armen Menschen; alles Dies versinnbildlichte das mannigfaltige Ungemach, das ihr menschlicher Wille verursacht hatte.<br \/>\nUnd Jesus in seiner Barmherzigkeit heilte alle, tr\u00f6stete und lehrte alle. So wurde er der Freund, der Vater, der Arzt, der Lehrer der Armen. Meine Tochter, wie die armen Hirten es waren, die ihn bei seiner Geburt willkommen gehei\u00dfen hatten, so sind es die Armen, die ihn in den letzten Jahren seines Lebens hier unter bis zum Tod begleiten.<br \/>\nDenn die Armen, die Unwissenden sind die Einfachsten, die am wenigsten an ihrem eigenen Urteil und an ihrer eigenen Vorstellung h\u00e4ngen, und sind daher die am meisten geliebten und gesegneten \u201eBenjamine\u201c meines lieben Sohnes; hat er nicht arme Fischer als Apostel berufen, als S\u00e4ulen der zuk\u00fcnftigen Kirche?<br \/>\nMeine liebste Tochter, es w\u00e4re zu ausf\u00fchrlich, wenn ich dir alles erz\u00e4hlen wollte, was mein Sohn in diesen drei Jahren seines \u00f6ffentlichen Lebens wirkte und litt, und ich mit ihm.<br \/>\nIm FIAT habe ich mich von meinem Sohn getrennt, und das Fiat gab mir die Kraft, das Opfer zu vollbringen. Ich empfehle dir, dass das G\u00f6ttliche Fiat in allem, was du tun und leiden kannst, dein erster und dein letzter Akt sei. Wenn du alles ins ewige Fiat einschlie\u00dft, wirst du die Kraft zu allen Schmerzen finden, wenn es dir auch das Leben kosten sollte.<br \/>\nVersprich daher deiner Mutter, dass sie dich immer im G\u00f6ttlichen Willen antreffen wird. So wirst auch du dich untrennbar von mir und Unserem H\u00f6chsten Gut, Jesus, f\u00fchlen.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 26. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie\u201c (Mk 6,4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eJeder kann an den Verdiensten und G\u00fctern teilnehmen, die von den Leiden meiner Mutter hervorgebracht wurden. \u2026<br \/>\nWer in jeder Lage, in der er sich befindet, besonders wenn er Mich schwer beleidigt, verachtet, mit F\u00fc\u00dfen getreten sieht, und versucht, Mir Wiedergutmachung zu leisten, Mitleid mit Mir zu haben und gerade f\u00fcr jene zu beten, die Mich beleidigen \u2013 da scheine Ich in dieser Seele meiner eigenen Mutter zu begegnen, die Mich aus der Hand meiner Feinde befreit h\u00e4tte, wenn es Ihr m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<br \/>\nDiese Seele nimmt daher am vierten Schmerz teil&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 17. September 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, um meinen Thron herum ist ein leerer Raum, und dieser leere Raum muss mit jener Herrlichkeit erf\u00fcllt werden, welche die Sch\u00f6pfung Mir schuldet.<br \/>\nWer Mich also von den anderen Gesch\u00f6pfen verachtet sieht und Mich ehrt, nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern auch f\u00fcr die anderen, bewirkt, dass aus diesem leeren Raum wieder Ehre f\u00fcr Mich hervorgeht. Wenn er sieht, dass Ich nicht geliebt werde und er Mich liebt, l\u00e4sst er die Liebe f\u00fcr Mich wiederaufleben.<br \/>\nWenn er sieht, dass Ich die Gesch\u00f6pfe mit Wohltaten \u00fcberh\u00e4ufe, w\u00e4hrend sie undankbar sind und Mir nicht einmal danken, er aber Mir dankt, als w\u00e4ren diese Wohltaten ihm erwiesen worden und sich daf\u00fcr bei Mir erkenntlich zeigt, dann l\u00e4sst er f\u00fcr Mich die Blume der Dankbarkeit und Danksagung in diesem Leerraum wieder aufkeimen; und so ist es auch mit allem \u00dcbrigen, das die Sch\u00f6pfung Mir schuldet, Mir aber mit schwarzer Undankbarkeit verweigert.<br \/>\nDa nun all dies ein Ausfluss der Liebe der Seele ist, die Mir nicht nur das gibt, was sie Mir ihrer selbst wegen schuldet \u2013 und was von ihr \u00fcberstr\u00f6mt, das tut sie f\u00fcr Mich im Namen der anderen \u2013 und da die Herrlichkeit und diese Blumen, mit denen sie diesen leeren Raum um meinen Thron f\u00fcllt, die Frucht der Liebe sind, so erhalten diese Blumen eine noch sch\u00f6nere und Mir wohlgef\u00e4lligere Nuance.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 22. Dezember 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eUnd er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die H\u00e4nde auf und heilte sie. Und er wunderte sich \u00fcber ihren Unglauben. Jesus zog durch die benachbarten D\u00f6rfer und lehrte dort\u201c (Mk 6, 5+6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter, sicher werden sie Mir Rechenschaft ablegen m\u00fcssen. Wenn sie glauben, dass Ich es bin, wird die Rechenschaft sehr streng sein, denn zu glauben, dass Ich es bin, und auch ein einziges Wort von Mir nicht zu ber\u00fccksichtigen, ist so, als wollten sie ein Meer von G\u00fctern zum Wohl der Menschen unterdr\u00fccken, denn mein Wort geht immer von der Kraft der sch\u00f6pferischen Macht aus.<br \/>\nIn der Tat, Ich sprach ein FIAT bei der Sch\u00f6pfung aus und breitete einen mit unz\u00e4hligen Millionen von Sternen \u00fcbers\u00e4ten Himmel aus, ein weiteres FIAT und formte die Sonne. Ich sprach nicht zwanzig Worte, um so viele Dinge in der Sch\u00f6pfung zu bilden, sondern ein einziges FIAT gen\u00fcgte mir.<br \/>\nNun enth\u00e4lt mein Wort noch immer seine sch\u00f6pferische Macht, und sie k\u00f6nnen nicht wissen, ob mein Wort darauf ausgerichtet ist, einen Himmel, einen Stern, ein Meer, oder eine Sonne f\u00fcr die Seelen zu bilden.<br \/>\nWenn sie darauf keine R\u00fccksicht nehmen und meine Worte den Menschen nicht zeigen, dr\u00e4ngen sie schlie\u00dflich diesen Himmel, diese Sonne, die Sterne und das Meer, die den Gesch\u00f6pfen so viel Gutes tun k\u00f6nnten, in Mich selbst zur\u00fcck.<br \/>\nDen Schaden, der daraus entsteht, wird man demjenigen zur Last legen, der sich dar\u00fcber keine Rechenschaft gegeben und mein Wort in Mir abgew\u00fcrgt hat. Wenn sie aber nicht glauben [dass Ich hier spreche], ist es noch schlimmer, weil sie so blind sind, dass sie keine Augen haben, um die Sonne meines Wortes zu sehen, und die Ungl\u00e4ubigkeit bringt sie zur Verstocktheit und Herzensh\u00e4rte.<br \/>\nDer Glaube jedoch erweicht das Herz und disponiert es dazu, sich der Gnade zu unterwerfen und verleiht ihm die Einsicht f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis meiner Wahrheiten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 20; 9. Februar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDu siehst also, wie notwendig es ist zu wissen, dass Ich das Reich meines Willens gew\u00e4hren kann und gew\u00e4hren will; diese Kenntnis ist, k\u00f6nnte Ich sagen, genauso n\u00f6tig wie jene, Mich als Sohn Gottes zu verk\u00fcndigen, der auf die Erde kam.<br \/>\nEs stimmt zwar, dass viele aufgrund dieser Kenntnisse [\u00fcber meinen Willen] Mir dasselbe wieder antun werden wie damals, als Ich Mich als der ersehnte Messias zu erkennen gab: n\u00e4mlich Verleumdungen, Widerspr\u00fcche, Zweifel, Verd\u00e4chtigungen, Verachtung, wie es schon geschah, sobald man das zu drucken begann, was auf die Bekanntmachung meines G\u00f6ttlichen Willens hindeutete.<br \/>\nDoch das besagt nichts: das Gute besitzt n\u00e4mlich die Kraft, das B\u00f6se zu verletzen, und daher f\u00fchlen sich die Menschen und die H\u00f6lle verwundet, bewaffnen sich gegen das Gute, und m\u00f6chten gern das Gute und den oder die, welche es verk\u00fcn-digen wollen, vernichten.<br \/>\nDoch trotz allem, was sie am ersten Anfang beabsichtigten \u2013 dass sie n\u00e4mlich, als Er erscheinen wollte, die Kenntnis meines Willens und seinen Wunsch nach der Herrschaft gleichsam abw\u00fcrgten \u2013 hat Er doch seine ersten Schritte getan; und was die einen nicht glaubten, das glaubten die anderen.<br \/>\nDie ersten Schritte werden die zweiten, die dritten und so weiter nach sich ziehen, wenn auch jene nicht fehlen werden, die Widerspr\u00fcche und Zweifel vorbringen; doch es ist absolut notwendig, dass man meinen G\u00f6ttlichen Willen kennt und wei\u00df, dass Ich Ihn geben kann und geben will.<br \/>\nDies sind Bedingungen, ohne die Gott nicht geben kann, was Er geben m\u00f6chte und das Gesch\u00f6pf nicht empfangen kann. Bete daher und halte dich nicht zur\u00fcck, meinen G\u00f6ttlichen Willen bekannt zu machen.<br \/>\nDie Zeit, die Umst\u00e4nde, die Sachen und Personen ver\u00e4ndern sich und sind nicht immer gleich. So kann man das, was man heute nicht bekommt, morgen erlangen \u2013 jedoch zur Dem\u00fctigung jener, die ein so gro\u00dfes Gut unterdr\u00fcckt haben; aber mein Wille wird triumphieren und sein Reich auf Erden haben.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 30; 20. M\u00e4rz 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine kleine Tochter meines G\u00f6ttlichen Wollens, es gibt weder ein gr\u00f6\u00dferes Wunder noch gr\u00f6\u00dfere G\u00fcte und Liebe noch grenzenlosere Gro\u00dfz\u00fcgigkeit Unsererseits, als in die Tiefe des menschlichen Willens hinabzusteigen und als der Gott, der Wir sind, in ihm zu wirken, so als wirkten Wir in Uns selbst.<br \/>\nDaher also verlieh unsere unendliche Weisheit, ergriffen vom \u00dcberma\u00df der Liebe zum Menschen, diesem seinen kleinen menschlichen Willen, der unabh\u00e4ngig von allen ist.<br \/>\nIndem Wir der Seele diesen freien Willen gaben, stellten Wir Uns selbst zu ihrer Verf\u00fcgung, ob sie es w\u00fcnschte, dass Wir in ihre Kleinheit und Niedrigkeit herabsteigen und als Gott handeln m\u00f6gen und unser Wille in ihr das tue, was Er in unserem H\u00f6chsten Sein tun kann.<br \/>\nDas war das gr\u00f6\u00dfte Wunder und eine Liebe, der keine andere Liebe gleichen kann: dem Gesch\u00f6pf den menschlichen Willen zu geben, um ihm beinahe unterworfen zu sein, als wollten Wir das Gute, das Wir in ihm tun und die Werke, die Wir ausf\u00fchren m\u00f6chten, gleichsam von ihm abh\u00e4ngig machen.<br \/>\nIst das nicht eine Feinheit der un\u00fcbertrefflichen Liebe? Und dass Wir ihm diesen Willen zu seiner freien Entscheidung schenken, damit das Gesch\u00f6pf Uns sagen k\u00f6nne: \u201aDu bist in mein Haus gekommen, und ich muss in Dein Haus kommen.<br \/>\nDeshalb tust Du in mir, was Du tun willst, und mich wirst Du in Dir tun lassen, was ich tun will\u2019, dies war die Vereinbarung zwischen Uns beiden; und da Wir ihm den freien Willen gaben, konnte das Gesch\u00f6pf Uns jetzt sagen, dass es Uns etwas schenkte, das es in seiner Macht hatte. Ist das nicht eine Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und alles \u00fcbersteigende Liebe \u2013 etwas, was nur unser H\u00f6chstes Sein tun konnte und wollte?<br \/>\nDoch das ist noch nicht alles. Unsere Liebe betrachtete wohlgef\u00e4llig diesen freien Willen des Gesch\u00f6pfs. Sie bildete sich so viele Zentren, um sich in ihnen zu bilokieren und so viele Herrschaftsbereiche zu errichten, wo Wir in unseren G\u00f6ttlichen Werken unsere Pracht entfalten sollten und sie ohne Einschr\u00e4nkung und Grenzen ins Unendliche vervielfachen wollten.<br \/>\nWir wollten in diesen Zentren als Gott wirken, als w\u00fcrden Wir in Uns selbst handeln, zumal unsere Liebe im kleinen menschlichen Willen noch mehr Pracht entfaltete und noch mehr Macht anwandte.<br \/>\nEs braucht n\u00e4mlich mehr Kunstfertigkeit, unsere Unermesslichkeit in den kleinen Umkreis des menschlichen Willens einzuschr\u00e4nken und setzte unserer Macht also fast eine Grenze, um Uns in die Tiefen des menschlichen Wollens hinabzulassen.<br \/>\nUnd dann [ist da dieses weitere \u00dcberma\u00df unserer Liebe], dass Wir zusammen mit dem menschlichen Willen das Gesch\u00f6pf sp\u00fcren, in dem, was Wir tun sollten, weil Wir m\u00f6chten, dass der menschliche Wille gemeinsam mit Uns handelt; [es ist] gleichsam, wie wenn sich das Gesch\u00f6pf an Uns anpasst, und Wir Uns ihm angleichen m\u00fcssen.<br \/>\nDoch unsere Liebe ist so gro\u00df, dass sie sich auch seinen menschlichen Handlungsweisen anpasst; dies bereitet Uns mehr Arbeit, unsere Liebe kann sich mehr \u00e4u\u00dfern und liebt diesen menschlichen Willen, der unserer Liebe ihren k\u00f6niglichen Platz, ihre freie Herrschaft \u00fcbergibt, bis zum \u00dcberma\u00df.<br \/>\nWenn Wir hingegen au\u00dferhalb des Kreises des menschlichen Willens wirken \u2013 wer wei\u00df da nicht, dass Wir [ohnehin] alles tun k\u00f6nnen, dass Wir eine Unermesslichkeit besitzen, die alles erreichen kann, eine grenzenlose Macht, die alles tun kann, wenn sie will, eine Weisheit, die alles verf\u00fcgt, eine Liebe, die alle liebt und alles umh\u00fcllt, obwohl sie nicht geliebt wird?<br \/>\nUnser H\u00f6chstes Sein ist frei, Es braucht niemanden und kann tun, was Es will. Da Wir alles verm\u00f6gen, ist es f\u00fcr Uns keine Arbeit, die gr\u00f6\u00dften Werke zu tun, sondern es gen\u00fcgt sie zu wollen, um in einem Augenblick alles zu tun. Wenn Wir hingegen in der Seele wirken wollen, m\u00fcssen Wir sie, als h\u00e4tten Wir sie n\u00f6tig, anlocken, Wir m\u00fcssen ihr das Gut beschreiben, das Wir ihr geben, und was Wir wirken wollen.<br \/>\nWir m\u00f6gen keinen erzwungenen Willen, deshalb w\u00fcnschen Wir, dass sie darum wei\u00df und Uns spontan die T\u00fcren \u00f6ffnet, weil sie sich geehrt f\u00fchlt, Uns den wirkenden Platz in ihrem Willen zu \u00fcberlassen.<br \/>\nIn diese Umst\u00e4nde versetzte Uns unsere Liebe bei der Erschaffung des Menschen. Sie liebte ihn so sehr, dass sie ihm sogar den freien Willen verlieh, damit er sagen kann: \u201aIch kann meinem Sch\u00f6pfer geben\u2019; konnte meine Liebe ihn noch mehr lieben?<br \/>\nDaher sind die Herrlichkeit und Ehre, welche die Seele Mir darbringt, wenn sie Mich in ihrem Willen wirken l\u00e4sst, so gro\u00df, dass sie niemand begreifen kann. Sie bringt Uns unsere eigene Herrlichkeit und Ehre dar. In all ihren Akten str\u00f6mt unser Leben und unsere Liebe, und die Seele kann sagen: \u201aIch gebe Gott Gott.\u2019<br \/>\nEs ist das H\u00f6chste, was die Seele erlangen kann, das gr\u00f6\u00dfte \u00dcberma\u00df der Liebe, die ein Gott erreichen kann. O, wenn die Gesch\u00f6pfe die Liebe und die gro\u00dfe Gabe verst\u00fcnden, die Wir ihnen mit dem freien Willen gemacht haben! Das erhob sie \u00fcber den Himmel, die Sonne, das ganze Universum.<br \/>\nMit all diesem kann Ich tun, was Ich will, ohne dass jemand etwas wei\u00df. Zur Seele jedoch lasse Ich Mich herab und bitte sie mit Liebe um einen kleinen Platz in ihrem Willen, um in ihr wirken und ihr Gutes tun zu k\u00f6nnen. Doch leider verweigern ihn Mir viele und machen meinen Willen im menschlichen Willen unwirksam! Mein Schmerz \u00fcber ihre gro\u00dfe Undankbarkeit ist unendlich.<br \/>\nWas w\u00fcrde dich nun mehr erstaunen? Ein K\u00f6nig, der in seinem Palast wirkt, wo er alles in seiner Macht hat, \u00fcber alle befiehlt, allen Gutes tut, und dessen Palast sich f\u00fcr alles, was der K\u00f6nig tun will, eignet, oder etwa ein K\u00f6nig, der sich in die Niedrigkeit einer H\u00fctte hinabl\u00e4sst und dort dasselbe tut, was er in seinem Palast t\u00e4te?<br \/>\nW\u00fcrde dieser nicht mehr bewundert werden, w\u00e4re es nicht ein gr\u00f6\u00dferes Opfer, eine st\u00e4rkere Liebe, wenn er als K\u00f6nig in der kleinen H\u00fctte t\u00e4tig ist statt im Palast? Im Palast ist alles f\u00fcr seine Aktivit\u00e4t als K\u00f6nig eingerichtet, in der H\u00fctte hingegen muss sich der K\u00f6nig dieser anpassen und sich mit gro\u00dfem Einfallsreichtum bem\u00fchen, dieselben Aktivit\u00e4ten wie in seinem Palast zu tun.<br \/>\nSo sind Wir: es liegt in unserer Natur, im Palast unserer Gottheit gro\u00dfe Dinge zu tun, doch sie in der H\u00fctte des menschlichen Willens zu tun, hat etwas Unglaubliches an sich, und ist das \u00dcberma\u00df unserer gr\u00f6\u00dften Liebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 33; 17. Juni 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-64688","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64688"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64688\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}