{"id":65330,"date":"2025-02-25T00:00:37","date_gmt":"2025-02-24T23:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-914-29\/"},"modified":"2025-02-24T22:47:14","modified_gmt":"2025-02-24T21:47:14","slug":"dienstag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-930-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-7-woche-im-jahreskreis-mk-930-37\/","title":{"rendered":"Dienstag der 7. Woche im Jahreskreis (Mk 9,30-37)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">30In jener Zeit zogen Jesus und seine J\u00fcnger durch Galil\u00e4a. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr; 31denn er wollte seine J\u00fcnger \u00fcber etwas belehren. Er sagte zu ihnen: Der Menschensohn wird den Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn t\u00f6ten; doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen.<br \/>\n32Aber sie verstanden den Sinn seiner Worte nicht, scheuten sich jedoch, ihn zu fragen. 33Sie kamen nach Kafarnaum. Als er dann im Haus war, fragte er sie: Wor\u00fcber habt ihr unterwegs gesprochen?<br \/>\n34Sie schwiegen, denn sie hatten unterwegs miteinander dar\u00fcber gesprochen, wer von ihnen der Gr\u00f6\u00dfte sei. 35Da setzte er sich, rief die Zw\u00f6lf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.<br \/>\n36Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: 37Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSie hatten unterwegs miteinander dar\u00fcber gesprochen, wer von ihnen der Gr\u00f6\u00dfte sei\u201c (Mk 9, 34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand, au\u00dferhalb meiner selbst, zusammen mit Jesus, und ich sagte zu Ihm: &#8218;Meine Liebe, ich m\u00f6chte Dich h\u00f6ren lassen, wie ich es anstelle, um in deinen Willen einzutreten, um zu sehen, ob es Dir gef\u00e4llt oder nicht&#8216;.<br \/>\nIch sagte Ihm also, was ich gew\u00f6hnlich sage, wenn ich in seinen Willen eintrete, wobei ich denke, dass es nicht n\u00f6tig ist, es hier zu wiederholen, da ich es schon anderswo erw\u00e4hnt habe. Und Jesus gab mir einen Kuss, um mit seinem Kuss zu best\u00e4tigen, was ich Ihm sagte.<br \/>\nDann sprach Er zu mir: \u201eMeine Tochter, mein Wille hat die besondere Kraft, die Seelen klein werden zu lassen, so klein, dass sie das \u00e4u\u00dferste Bed\u00fcrfnis versp\u00fcren, dass mein Wille ihnen das Leben spende.<br \/>\nIhre Kleinheit ist derma\u00dfen, dass sie unf\u00e4hig sind, einen Akt zu tun oder einen Schritt zu machen, den ihnen mein Wille nicht zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/>\nSie leben also ganz auf Kosten meines Willens, denn ihre Kleinheit schleppt kein Gep\u00e4ck mit sich, weder eigene Dinge noch Eigenliebe, sondern sie nehmen alles von meinem Willen an, aber nicht um es bei sich zu behalten, sondern um es Mir zu geben.<br \/>\nUnd da sie alles ben\u00f6tigen, leben sie verloren in meinem Willen. H\u00f6re, Ich ging \u2013 wieder und wieder \u2013 auf der Erde umher.<br \/>\nIch schaute alle Gesch\u00f6pfe eines um das andere an, um das kleinste unter allen zu finden. Unter so vielen fand Ich dich, die Kleinste von allen.<br \/>\nDeine Kleinheit gefiel Mir, und Ich erw\u00e4hlte dich und vertraute dich meinen Engeln an, damit sie dich besch\u00fctzen, nicht um dich gro\u00df werden zu lassen, sondern damit sie deine Kleinheit beh\u00fcten.<br \/>\nUnd nun m\u00f6chte Ich das gro\u00dfe Werk der Erf\u00fcllung meines Willens beginnen; du wirst dich deswegen nicht gr\u00f6\u00dfer f\u00fchlen, sondern mein Wille wird dich noch kleiner machen, und du wirst weiterhin die kleine Tochter deines Jesus, die kleine Tochter meines Willens bleiben.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 23. M\u00e4rz 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war sehr bedr\u00fcckt, mit dem Zusatz, dass ich mich so schlecht sah, dass nur Jesus den elenden Zustand meiner Seele kennen konnte, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus sagte voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was bedr\u00fcckt dich? Wei\u00dft du, wie die eigenen Dinge in meinem Willen sind? Sie sind wie Lumpen und Fetzen, die der Seele mehr Unehre als Ehre machen und sie daran erinnern, dass sie eine Arme war und nicht einmal ein Kleid besa\u00df, das ganz war.<br \/>\nWenn Ich eine Seele in meinen Willen rufen m\u00f6chte, damit sie in Ihm ihre feste Wohnst\u00e4tte errichtet, mache Ich es wie ein vornehmer Herr, der eine der \u00c4rmsten in seinen Palast aufnehmen m\u00f6chte, damit sie, die Kleider der Armut ablegend, sich seinem Stand gem\u00e4\u00df kleidet, mit ihm lebt und alle seine G\u00fcter mit ihm teilt.<br \/>\nNun, dieser Herr geht durch alle Stra\u00dfen der Stadt, und wenn er eine der \u00e4rmsten findet, ohne Dach, ohne Bett, nur mit schmutzigen Lumpen bedeckt, nimmt er sie und bringt sie wie im Triumph der N\u00e4chstenliebe in seinen Palast.<br \/>\nDoch er ordnet an, dass sie ihre Lumpen ablegt, sich reinigt und mit den sch\u00f6nsten Gew\u00e4ndern kleidet, und damit sie sich nicht mehr an ihre Armut erinnert, verbrennt er ihre Kleider, denn da er sehr reich ist, erlaubt er in seinem Hause nichts, was an Armut erinnert.<br \/>\nWenn diese Arme nun ihren Lumpen nachtrauert und sich sorgt, weil sie nichts von dem ihren mitgebracht hat, w\u00fcrde sie nicht die G\u00fcte und die Gro\u00dfmut dieses Herrn beleidigen?<br \/>\nSo bin Ich; und wenn jener Herr durch eine Stadt geht, so gehe Ich um die ganze Welt und vielleicht zu allen Generationen, und wo Ich die Kleinste, die \u00c4rmste finde, nehme Ich sie und setze sie in die ewige Sph\u00e4re meines Willens und sage zu ihr: \u201eArbeite gemeinsam mit Mir in meinem Willen, was Mein ist, ist dein.<br \/>\nWenn du etwas Eigenes hast, lege es ab, denn in der Heiligkeit und dem unermesslichen Reichtum meines Willens ist das nichts anderes als elende Lumpen. Die eigenen Verdienste behalten zu wollen, ist Art von Dienern, von Sklaven, nicht von Kindern.<br \/>\nWas dem Vater geh\u00f6rt, geh\u00f6rt den Kindern. Au\u00dferdem, was sind all die Verdienste, die man erwerben k\u00f6nnte verglichen mit einem einzigen Akt meines Willens?<br \/>\nAlle Verdienste haben ihren kleinen Wert, ihr Gewicht und Ma\u00df, doch wer wird jemals einen Akt in meinem Willen ermessen k\u00f6nnen? Niemand, niemand!<br \/>\nUnd was sind deine Verdienste im Vergleich zu den meinen? In meinem Wollen wirst du sie alle finden, und Ich mache dich zu ihrer Besitzerin. Bist du nicht froh dar\u00fcber?<br \/>\nH\u00f6re, meine Tochter, Ich will, dass du alles beiseitel\u00e4sst, deine Sendung ist sehr gro\u00df, und mehr als das Reden erwarte Ich das Tun von dir.<br \/>\nIch will, dass du in fortw\u00e4hrendem Akt in meinem Willen bist, Ich will den Rundgang deiner Gedanken in meinem Wollen, der \u00fcber alle menschlichen Intelligenzen wandelnd, den Mantel meines Willens \u00fcber jeden geschaffenen Verstand ausbreitet, und dass du Mir, dich bis zum Thron des Ewigen erhebend, alle menschlichen Gedanken darbringst, besiegelt mit der Ehre und Herrlichkeit meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nBreite dann den Mantel meines Willens \u00fcber alle Blicke und alle Worte der Menschen aus, als ob du deine Augen und deine Worte auf ihre Blicke und Worte legen und sie \u00fcber alle ihre Blicke und Worte wandern lassen w\u00fcrdest, und indem du sie in meinem Willen versiegelst, erhebe dich von neuem vor die H\u00f6chste Majest\u00e4t, und bringe die Ehre dar, wie wenn alle gem\u00e4\u00df meinem Willen vom Seh- und Sprechverm\u00f6gen Gebrauch gemacht h\u00e4tten.<br \/>\nUnd so ist dein Rundgang andauernd, wenn du arbeitest, atmest oder dein Herz schl\u00e4gt. Dein Weg ist sehr lang: es ist die ganze Ewigkeit, die du zur\u00fccklegen musst. Wenn du w\u00fcsstest, wie viel du bei einem Stillstand verlierst, und dass du Mich nicht einer menschlichen, sondern einer g\u00f6ttlichen Ehrerbietung beraubst!<br \/>\nDies sind die Verdienste, die du zu verlieren f\u00fcrchten musst, nicht deine Lumpen und deine Armseligkeiten; deshalb mehr Aufmerksamkeit, in meinem Willen vorw\u00e4rts zu eilen!\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 20. Januar 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein\u201c (Mk 9, 35)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, wie sehr erniedrigt sich die Seele, wenn sie nicht in unserem Willen lebt!<br \/>\nWenn sie auch Gutes tut, so bleibt, da das Licht meines Willens und die Kraft unserer Heiligkeit fehlen, das Gute, das sie tut, von Nebel bedeckt, der die Sicht tr\u00fcbt und Selbstlob, Eitelkeit und Eigenliebe hervorbringt.<br \/>\nEs wird sozusagen vergiftet, sodass sie nicht mehr viel Gutes hervorbringen kann, weder f\u00fcr sich noch f\u00fcr die anderen.<br \/>\nArmselige &#8218;gute Werke&#8216; ohne meinen Willen! Sie sind wie Glocken ohne Ton, wie Metallst\u00fccke ohne das Bild des K\u00f6nigs, die keinerlei Geldwert besitzen, sondern sich h\u00f6chstens in eigene Befriedigung verwandeln.<br \/>\nUnd Ich bin aus Liebe zu den Menschen sehr oft gezwungen, ihnen das Gute zu verg\u00e4llen, das sie tun, damit sie in sich selbst Einkehr halten und aufrichtig und heilig zu wirken suchen.<br \/>\nWer hingegen in unserem Willen lebt, l\u00e4uft keine Gefahr, dass der Rauch der Selbstsch\u00e4tzung in seine Werke eindringt, auch nicht in seine gr\u00f6\u00dften.<br \/>\nDiese Seele ist das kleine Fl\u00e4mmchen, gen\u00e4hrt vom gro\u00dfen Licht, das Gott ist, und das Licht wei\u00df sich freizumachen von der Finsternis der Leidenschaft, vom Nebel des Selbstlobes.<br \/>\nDa die Seele Licht ist, kann sie gleichsam mit H\u00e4nden greifen, dass in allem, was sie an Gutem tut, es Gott ist, der in ihrem eigenen Nichts wirkt.<br \/>\nWenn dieses Nichts nicht von allem freigemacht wurde, was nicht Gott angeh\u00f6rt, steigt Gott nicht hinab in die Niedrigkeit des Nichts [dieser Seele] um gro\u00dfe Werke zu vollbringen, die Seiner w\u00fcrdig sind.<br \/>\nSo tritt also in unseren Willen nicht einmal die Demut ein, sondern das wirkliche Nichts, die Kenntnis, dass man Nichts ist, und dass alles Gute, das in die Seele eintritt, nichts anderes als g\u00f6ttliches Wirken ist. Gott ist also der Tr\u00e4ger des Nichts, und das Nichts der Tr\u00e4ger Gottes.<br \/>\nIn meinem Willen ver\u00e4ndern sich also alle Dinge f\u00fcr das Gesch\u00f6pf. Die Seele ist nichts anderes als das kleine Licht, das m\u00f6glichst viel vom gro\u00dfen Licht meines Fiat absorbieren soll, sodass sie sich von nichts anderem als von Licht, Liebe, G\u00fcte und g\u00f6ttlicher Heiligkeit n\u00e4hrt.<br \/>\nWelche Ehre, von Gott gen\u00e4hrt zu werden! Da das Gesch\u00f6pf das kleine Fl\u00e4mmchen ist, verwundert es also nicht, dass auch Gott sich von ihm ern\u00e4hrt.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 25. April 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79363,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-65330","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65330"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65330\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65330"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}