{"id":67023,"date":"2026-03-31T20:00:57","date_gmt":"2026-03-31T18:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-karwoche-mt-2614-25\/"},"modified":"2026-03-31T20:02:30","modified_gmt":"2026-03-31T18:02:30","slug":"mittwoch-der-karwoche-mt-2614-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-karwoche-mt-2614-25\/","title":{"rendered":"Mittwoch der Karwoche (Mt 26,14-25)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">14In jener Zeit ging einer der Zw\u00f6lf namens Judas Iskariot zu den Hohenpriestern 15und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie zahlten ihm drei\u00dfig Silberst\u00fccke. 16Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern.<br \/>\n17Am ersten Tag des Festes der Unges\u00e4uerten Brote gingen die J\u00fcnger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl f\u00fcr dich vorbereiten? 18Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister l\u00e4sst dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen J\u00fcngern das Paschamahl feiern.<br \/>\n19Die J\u00fcnger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor. 20Als es Abend wurde, begab er sich mit den zw\u00f6lf J\u00fcngern zu Tisch. 21Und w\u00e4hrend sie a\u00dfen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern.<br \/>\n22Da waren sie sehr betroffen, und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr? 23Er antwortete: Der, der die Hand mit mir in die Sch\u00fcssel getaucht hat, wird mich verraten.<br \/>\n24Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift \u00fcber ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. F\u00fcr ihn w\u00e4re es besser, wenn er nie geboren w\u00e4re.<br \/>\n25Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eUnd w\u00e4hrend sie a\u00dfen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern\u201c (Mt 26,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine liebste Tochter, bleibe bei mir in meinem gro\u00dfen Leid. Die Gottheit hat schon den letzten Tag meines Sohnes hier auf Erden beschlossen; schon hat ein Apostel ihn verraten und ihn in die H\u00e4nde der Juden ausgeliefert, damit sie ihn t\u00f6ten.<br \/>\nW\u00e4hrend Jesus im \u00dcberma\u00df seiner Liebe und weil er seine Kinder, f\u00fcr die er mit so viel Liebe auf die Erde gekommen war, um sie zu suchen, nicht allein zur\u00fccklassen wollte, sich im Sakrament der Eucharistie verbarg, damit jeder, der es w\u00fcnschte, ihn besitzen k\u00f6nne.<br \/>\nSo war mein Sohn schon am Ende seines irdischen Lebens angelangt und war schon dabei, die R\u00fcckkehr zu seinem Himmlischen Vaterland anzutreten.<br \/>\nAch, liebe Tochter, das G\u00f6ttliche Fiat hatte ihn mir geschenkt, und ich hatte ihn im G\u00f6ttlichen Fiat empfangen. Und nun \u00fcbergab ich ihn in diesem gleichen Fiat \u2026<br \/>\nEs zerriss mir das Herz; unermessliche Str\u00f6me von Schmerz umfluteten mich; ich f\u00fchlte wie mein Leben schwand infolge des heftigen Schmerzes, aber nichts konnte ich dem G\u00f6ttlichen Fiat verweigern, ja ich f\u00fchlte mich bereit, ihn im G\u00f6ttlichen und Allm\u00e4chtigen Willen zu opfern.<br \/>\nJa wenn es notwendig gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte ich nicht gez\u00f6gert, meinen Sohn mit meinen eigenen H\u00e4nden zu opfern. Das G\u00f6ttliche Fiat verlie\u00df mir solche St\u00e4rke, dass ich lieber gestorben w\u00e4re, als dem G\u00f6ttlichen Willen etwas zu verweigern.<br \/>\nMeine Tochter, h\u00f6re mich an. Mein m\u00fctterliches Herz war von Leid zerrissen. Blo\u00df der Gedanke, dass mein Sohn, mein Gott, mein Leben sterben sollte, war f\u00fcr deine Mutter schmerzhafter als der Tod; und doch wei\u00df ich, dass ich am Leben bleiben soll.<br \/>\nWelche Qual! Welche tiefen Wunden taten sich in meinem Herzen auf, die es mir wie scharfe Schwerter ganz durchdrangen!<br \/>\nUnd doch, liebe Tochter, soll ich es dir nicht verheimlichen: In diesen Schmerzen und tiefen Wunden und in den Leiden meines geliebten Sohnes war uns deine Seele gegenw\u00e4rtig, dein menschlicher Wille, der sich nicht vom G\u00f6ttlichen beherrschen lie\u00df, und wir umf\u00fcllten ihn mit unseren Leiden, wir balsamierten ihn gleichsam ein und st\u00e4rkten ihn, damit er bereit werde, das Leben des G\u00f6ttlichen Willens zu empfangen.<br \/>\nAch, wenn das G\u00f6ttliche Fiat mir nicht mit unendlichen Ozeanen von Licht, Freude, Seligkeit beigestanden w\u00e4re im Meer meiner herben Schmerzen, w\u00e4re ich soviel Mal gestorben, wie zahlreich die Schmerzen meines teuren Sohnes waren!<br \/>\nO wie zerriss es mir das Herz, als er zum letzten Mal zu mir kam, bleich, mit t\u00f6dlicher Traurigkeit auf seinem Angesicht und er mit zitternder Stimme, als ob er in Schluchzen ausbrechen wollte, zu mir sagte: \u201eAuf Wiedersehen, liebe Mama! Segne deinen Sohn und gib mir die Erlaubnis zu sterben.<br \/>\nMein und dein G\u00f6ttliches Fiat bewirkten meine Empf\u00e4ngnis, und mein und dein G\u00f6ttliches Fiat muss mich jetzt sterben lassen \u2026 Auf, teure Mutter! Sprich dein Fiat aus und sag zu mir: \u201eIch segne dich und gebe dir die Erlaubnis am Kreuze zu sterben! So will es der Ewige Wille, so will es auch ich.\u201c<br \/>\nMeine Tochter, welche Qual f\u00fcr mein durchbohrtes Herz! Und doch musste ich es aussprechen, denn in uns gab es keine aufgezwungenen Leiden, sondern ganz freiwillige.<br \/>\nDaher segneten wir uns gegenseitig, und mit unseren Blicken gaben wir einander kund, dass wir uns nie mehr voneinander trennen konnten.<br \/>\nDann verlie\u00df mich mein lieber Sohn, mein teures Leben, und ich, seine schmerzhafte Mutter, lie\u00df ich ziehen; aber das Auge meiner Seele verlor ihn nie aus dem Blick\u2026\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 27. Tag)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin weiterhin in meinem armen Zustand der Beraubung und unaussprechlicher Bitterkeit, und Jesus l\u00e4sst sich h\u00f6chstens im Schweigen sehen; diesen Morgen sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, die Kennzeichen meiner Kinder sind: Liebe zum Kreuz, Liebe zur Ehre Gottes und Liebe zur Glorie der Kirche, dass sie schlie\u00dflich sogar ihr Leben daf\u00fcr hingeben.<br \/>\nOhne diese drei Merkmale, nennt sich einer vergeblich mein Sohn. Wer es zu behaupten wagt, ist ein L\u00fcgner und Verr\u00e4ter, der Gott und sich selbst verr\u00e4t. Gehe kurz in dich und sieh, ob du sie hast.\u201c Dann verschwand Er. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 6; 8. Februar 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWei\u00dft du, wie dein Sch\u00f6pfer zu dieser Heiligkeit des Lebens in meinem Willen stehen wird?<br \/>\nEr wird einem K\u00f6nig gleichen, der keine Nachkommenschaft hat; dieser K\u00f6nig erfreut sich nie der Zuneigung eines eigenen Sohnes, noch kann er all seine v\u00e4terlichen Liebkosungen oder liebevollen K\u00fcsse gro\u00dfz\u00fcgig verschenken, weil er in niemandem seinen Nachkommen und seine [eigenen] Z\u00fcge erblickt, und einen, dem er das Los seines Reiches anvertrauen k\u00f6nnte.<br \/>\nDieser Arme lebt stets mit einem Dorn im Herzen, er ist stets von Dienern und Personen umgeben, die ihm nicht \u00e4hnlich sind, und wenn sie in seiner N\u00e4he sind, dann nicht aus reiner Liebe, sondern aus Eigeninteresse, um Reicht\u00fcmer und Ehren zu erlangen, und viel-leicht auch, um ihn zu verraten.<br \/>\nStell dir nun vor, dass nach langer Zeit ein Sohn von ihm das Licht der Welt erblickt; welch ein Fest ist das doch f\u00fcr diesen K\u00f6nig! Wie k\u00fcsst und liebkost er ihn und kann den Blick nicht von seinem Sohn abwenden, in dem er sein Abbild erkennt.<br \/>\nKaum geboren, vererbt er ihm sein Reich und alle seine G\u00fcter, und seine vollst\u00e4ndige Freude und Festfeier besteht darin, dass sein Reich nicht mehr Fremden und Dienern geh\u00f6ren wird, sondern seinem lieben Sohn.<br \/>\nNun kann man sagen, dass das, was dem Vater geh\u00f6rt, auch dem Sohn geh\u00f6rt, und was dem Sohn geh\u00f6rt, dem Vater geh\u00f6rt. Nun, wer das Reich meines Willens besitzen wird, wird f\u00fcr Uns wie ein nach etwa sechstausend Jahren geborener Sohn sein.<br \/>\nWelche Freude und Festlichkeit wird es f\u00fcr Uns bedeuten, in ihm unser Abbild unversehrt und sch\u00f6n zu erblicken, so wie Wir ihn aus unserem v\u00e4terlichen Scho\u00df hervorgehen lie\u00dfen!<br \/>\nAlle Liebkosungen, K\u00fcsse und Geschenke werden f\u00fcr diesen Sohn sein, umso mehr, da \u2013 weil Wir dem Menschen bei der Sch\u00f6pfung das Reich unseres Willens als sein besonderes Erbe vermachten, und dieses unser Reich so lange Zeit in H\u00e4nden von Fremden, Dienern und Verr\u00e4tern war \u2013 wenn Wir jenen Sohn sehen, der es als Sohn besitzen und Uns die Herrlichkeit des Reiches unseres Willens geben wird, dieses unser Erbe seitens jenes Sohnes in Sicherheit gebracht werden wird.<br \/>\nIst es nicht gerecht, dass Wir ihm alles geben, auch Uns selbst, und dass er alles und alle einschlie\u00dft?\u201c<br \/>\nAls Jesus dies gesagt hatte, fragte ich Ihn nachdenklich: \u201eMeine Liebe, ist all dies m\u00f6glich?\u201d<br \/>\nUnd Jesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, wundere dich nicht. Denn mit dem Besitz des Reiches des H\u00f6chsten Willens wird die Seele einen G\u00f6ttlichen Willen besitzen, der unendlich und ewig ist und alle G\u00fcter einschlie\u00dft; wer daher alles besitzt, kann Uns alles geben.<br \/>\nWie gro\u00df wird unsere Freude und unser und ihr Gl\u00fcck sein, die Kleinheit der Seele in diesem unserem Reich zu sehen, die st\u00e4ndig von Uns nimmt, als Besit-zerin und unsere Tochter.<br \/>\nDa das, was sie von Uns nimmt, g\u00f6ttlich ist, nimmt sie das G\u00f6ttliche, und gibt Uns G\u00f6ttliches, sie nimmt das Unendliche und gibt Uns Unendliches, sie nimmt unermessliche Dinge von Uns und unermessliche Dinge gibt sie Uns, sie nimmt Licht von Uns und bringt Uns Licht.<br \/>\nSie wird nichts anderes tun, als zu nehmen und Uns zu geben. Wir werden ihr all das Unsrige zur Verf\u00fcgung stellen, damit in dieses ihr von Uns geschenkte Reich unseres Willens, nichts mehr eintritt, was Uns fremd ist, sondern nur unser Eigentum. So k\u00f6nnen Wir die Fr\u00fcchte, den Ruhm, die Liebe und Ehre des Reiches unseres Willens empfangen.<br \/>\nSei deshalb aufmerksam, und dein Flug in unserem Willen sei andauernd.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 2. Juli 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #a01ec8;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u2018Sag mir, meine Liebe, warum hast Du so gro\u00dfes Interesse daran, den Willen des Gesch\u00f6pfes zu besitzen und ihm den Deinen zu geben?\u2019<br \/>\nDa antwortete Jesus: \u201eWillst du wissen, warum? Wenn Ich n\u00e4mlich den Willen der Seele empfange, bringe ich sie in Sicherheit, und wenn Ich ihr den Meinen gebe, umgebe Ich sie von allen Seiten und bringe mein [eigenes] Leben in ihr in Sicherheit.<br \/>\nUnd da es kein Ding oder keine Person gibt, das bzw. die mit meinem G\u00f6ttlichen Willen nicht durch eine Beziehung der Herrschaft und Bewahrung verbunden w\u00e4re, f\u00fchle Ich die gl\u00fcckliche Seele zusammen mit Mir in allem und in allen.<br \/>\nDann erst kann Ich mit Fakten, nicht mit Worten sagen: \u201aWas Mein ist, ist auch dein, und alles habe Ich f\u00fcr dich getan.\u2018 Damit ist meine Absicht verwirklicht, mein Werk, n\u00e4mlich das [menschliche] Gesch\u00f6pf, das Ich mit so viel Liebe geschaffen habe, bereitet Mir keine Sorgen mehr.<br \/>\nNun besteht keine Gefahr mehr, da mein G\u00f6ttlicher Wille es innerhalb seiner endlosen Grenzen gleichsam umzingelt h\u00e4lt. So bleibt Mir nur mehr, Mich an ihm zu erfreuen, und dass Wir einander gl\u00fccklich machen \u2013 mit einem Gl\u00fcck, das auf keiner Seite je unterbrochen wird.<br \/>\nSolange Ich also nicht den Menschen mit dem Geschenk meines Fiat ausgestattet sehe, lasse Ich Mir selbst keine Ruhe, sondern bin st\u00e4ndig auf der Hut, weil Ich wei\u00df, dass sein Wille den Menschen selbst und Mich betr\u00fcgen kann.<br \/>\nDaher muss Ich Kunstgriffe und liebevolle Gesch\u00e4ftigkeiten anwenden und stets am Werk sein \u2013 f\u00fcr Mich gibt es da keine Ruhe. Wenn hingegen sein Wille in meiner Macht und mein Wille in seiner Macht ist, kann Ich \u00fcber sein Los beruhigt sein, und die Gefahr ist gebannt.<br \/>\nWenn Ich [noch] diesen st\u00e4ndigen Austausch zwischen Mir und ihm w\u00fcnsche, so deswegen, um Gelegenheit zu haben, mit jemandem interagieren, sprechen und Mich in s\u00fc\u00dfer Konversation aufhalten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDa Ich der Seele immer etwas geben will, was Mir geh\u00f6rt, gebrauche Ich den Vorwand, den Austausch ihres Willens zu w\u00fcnschen, damit Ich ihr meinen Willen von neuem geben kann.<br \/>\nDoch hat mein Wille schon ihr geh\u00f6rt, und ihr Wille schon Mir, nur vermehre Ich, wenn Ich Ihn der Seele von neuem gebe, noch das neue G\u00f6ttliche Leben und \u00fcberraschende Gnaden in ihr.<br \/>\nDaher w\u00fcnsche Ich dich immer in meinem Willen, und so k\u00f6nnen Wir beide sicher sein: dass du stets bei Mir bist, und Ich bei dir.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 31; 21. Dezember 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDer, der die Hand mit mir in die Sch\u00fcssel getaucht hat, wird mich verraten\u201c (Mt 26,23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte gerade an Jesus, wie Er mit seinen J\u00fcngern das letzte Abendmahl hielt, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus sprach in meinem Inneren zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, w\u00e4hrend Ich beim Mahl mit meinen J\u00fcngern war, hatte Ich nicht nur diese, sondern die ganze menschliche Familie rund um Mich; jede einzelne Seele war Mir nahe, Ich kannte sie alle, Ich rief sie mit Namen; Ich rief auch dich und gab dir den Ehrenplatz zwischen Mir und Johannes und bestimmte dich zur kleinen Sekret\u00e4rin meines Willens.<br \/>\nUnd als Ich das Lamm zerteilte und es meinen Aposteln reichte, gab Ich es allen und jedem einzelnen; dieses ausgeblutete, ger\u00f6stete, in St\u00fccke zerteilte Lamm sprach von Mir, es war das Symbol meines Lebens und daf\u00fcr, wie weit Ich Mich aus Liebe f\u00fcr alle zurichten lassen sollte; und Ich wollte es allen als k\u00f6stliche Speise geben, die meine Passion darstellte, weil meine Liebe alles, was Ich tat, sagte und litt, in Nahrung f\u00fcr den Menschen umwandelte.<br \/>\nAber wei\u00dft du, warum Ich alle rief und allen das Lamm gab? Weil auch Ich die Speise von ihnen wollte; alles, was sie taten, sollte f\u00fcr Mich Speise sein. Ich wollte die Speise ihrer Liebe, ihrer Werke, ihrer Worte, von allem.&#8220;<br \/>\nUnd ich sagte zu Ihm: &#8222;Meine Liebe, wie kann es sein, dass unser Wirken zur Speise f\u00fcr Dich wird?&#8220;<br \/>\nDarauf Jesus: &#8222;Man lebt nicht vom Brot allein, sondern von dem, wozu mein Wille die Kraft gibt, um leben zu lassen, und wenn das Brot den Menschen n\u00e4hrt, so deswegen, weil Ich es will.<br \/>\nNun, das was das Gesch\u00f6pf mit seinem Willen veranlasst, mit seinem Wirken f\u00fcr Mich zu formen, diese Form nimmt es an; wenn es aus seinem Wirken f\u00fcr Mich Speise bilden will, erzeugt es Speise, wenn Liebe, schenkt es Mir Liebe, und wenn S\u00fchneleistung, dann bildet es f\u00fcr Mich Wiedergutmachung; wenn es Mich in seinem Willen beleidigen will, formt es aus seinem Handeln das Messer um Mich zu verletzen und vielleicht auch um Mich zu t\u00f6ten.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eDer Wille des Menschen ist es, der am meisten seinem Sch\u00f6pfer \u00e4hnlich ist: in den menschlichen Willen habe Ich einen Teil meiner Unermesslichkeit und Macht gelegt; und indem Ich ihm den Ehrenplatz gab, habe Ich ihn zum K\u00f6nig \u00fcber den ganzen Menschen eingesetzt und zur Schatzkammer seines ganzen Wirkens.<br \/>\nWie die Menschen Kisten haben, um ihre Sachen aufzubewahren, so hat die Seele ihren Willen, um alles, was sie denkt, sagt und arbeitet, aufzubewahren und zu beh\u00fcten, nicht einen Gedanken wird sie verlieren.<br \/>\nWas sie nicht mit dem Auge, mit dem Mund und den Werken tun kann, das kann sie mit dem Willen tun; in einem Augenblick kann sie tausend gute und tausend b\u00f6se Dinge wollen. Der Wille l\u00e4sst den Gedanken zum Himmel fliegen, in die entferntesten Gebiete, und sogar in die Abgr\u00fcnde.<br \/>\nMan kann die Seele am Arbeiten, Sehen und Sprechen hindern, aber all dies kann sie in ihrem Willen tun; alles jedoch, was sie will und tut, bildet einen Akt, der in ihrem eigenen Willen hinterlegt bleibt.<br \/>\nO, wie weit kann sich der Wille ausbreiten, wie viel Gutes und wie viel B\u00f6ses kann er einschlie\u00dfen! Daher will Ich vor allem den Willen des Menschen, denn wenn Ich diesen habe, habe Ich alles: die Festung ist besiegt.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 9. Oktober 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a01ec8;\">\u201eDer Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift \u00fcber ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird\u201c (Mt 26,24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend mein Geist in der Sonne des ewigen Willens schwamm, sagte mein geliebter Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, die Beleidigung, die das Gesch\u00f6pf Mir zuf\u00fcgt, wenn es nicht meinen Willen tut, ist gro\u00df.<br \/>\nEr ist mehr als das Sonnenlicht, erf\u00fcllt alle und alles, und niemand kann seinem grenzenlosen Licht entfliehen. Mit dem Tun seines Willens nun m\u00f6chte das Gesch\u00f6pf dieses Licht spalten und erzeugt Finsternis in ihm.<br \/>\nAber mein Wille erhebt sich und setzt seinen Lauf des Lichtes fort und bel\u00e4sst das Gesch\u00f6pf in der Finsternis seines Willens. W\u00fcrde man jemanden nicht einen Toren und einen gro\u00dfen \u00dcbelt\u00e4ter nennen, wenn er das Sonnenlicht spalten und eine lange Nacht f\u00fcr sich bilden w\u00fcrde?<br \/>\nDer \u00c4rmste, er w\u00fcrde vor K\u00e4lte sterben, da er nicht mehr die W\u00e4rme des Sonnenlichtes empf\u00e4ngt. Er w\u00fcrde vor Langeweile sterben, da er nicht mehr arbeiten kann, weil ihm die Wohltat des Lichtes fehlt.<br \/>\nEr w\u00fcrde vor Hunger sterben, da er weder Licht noch W\u00e4rme hat, um sein kleines Landst\u00fcck, das von der Finsternis seines Willens bedeckt ist, gedeihen und Fr\u00fcchte bringen zu lassen. Man w\u00fcrde von ihm sagen: \u201aEin so ungl\u00fcckliches Wesen w\u00e4re besser nie geboren worden!\u2019<br \/>\nAll dies geschieht bei einer Seele, die den eigenen Willen tut. Deshalb ist es das beklagenswerteste \u00dcbel, nicht meinen Willen zu tun, denn ohne meinen Willen stirbt die Seele vor K\u00e4lte allen himmlischen G\u00fctern gegen\u00fcber.<br \/>\nSie stirbt vor Langeweile, vor M\u00fcdigkeit, vor Schw\u00e4che, weil ihr mein Wille fehlt, der die Freude, die Kraft und das Leben des g\u00f6ttlichen Wirkens aufkommen l\u00e4sst.<br \/>\nSie stirbt vor Hunger, weil ihr sein Licht fehlt, welches das kleine St\u00fcck Land der Seele gr\u00fcnen und fruchtbar werden l\u00e4sst, um die Nahrung herzubringen, von der sie leben soll.<br \/>\nDie Gesch\u00f6pfe glauben, dass es kein gro\u00dfes \u00dcbel ist, nicht meinen Willen zu tun, w\u00e4hrend dies alle \u00dcbel zusammen in sich schlie\u00dft.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 27. Dezember 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-67023","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67023","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67023"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67023\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67023"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67023"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67023"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}