{"id":67231,"date":"2026-04-05T21:00:58","date_gmt":"2026-04-05T19:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/ostermontag-lk-2413-35\/"},"modified":"2026-04-05T21:33:34","modified_gmt":"2026-04-05T19:33:34","slug":"ostermontag-lk-2413-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/ostermontag-lk-2413-35\/","title":{"rendered":"Ostermontag (Lk 24,13-35)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13Am ersten Tag der Woche waren zwei von den J\u00fcngern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. 14Sie sprachen miteinander \u00fcber all das, was sich ereignet hatte.<br \/>\n15W\u00e4hrend sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. 16Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.<br \/>\n17Er fragte sie: Was sind das f\u00fcr Dinge, \u00fcber die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, 18und der eine von ihnen \u2013 er hie\u00df Kleopas \u2013 antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, dass du als einziger nicht wei\u00dft, was in diesen Tagen dort geschehen ist?<br \/>\n19Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, m\u00e4chtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. 20Doch unsere Hohenpriester und F\u00fchrer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen.<br \/>\n21Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erl\u00f6sen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. 22Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in gro\u00dfe Aufregung versetzt. Sie waren in der Fr\u00fche beim Grab, 23fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zur\u00fcckkamen, erz\u00e4hlten sie, es seien ihnen Engel erschienen und h\u00e4tten gesagt, er lebe.<br \/>\n24Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. 25Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer f\u00e4llt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.<br \/>\n26Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? 27Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift \u00fcber ihn geschrieben steht.<br \/>\n28So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, 29aber sie dr\u00e4ngten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben.<br \/>\n30Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. 31Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.<br \/>\n32Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss? 33Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zur\u00fcck, und sie fanden die Elf und die anderen J\u00fcnger versammelt.<br \/>\n34Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. 35Da erz\u00e4hlten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbb044;\">\u201eDoch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten\u201c (Lk 24,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, mein Wille ist alles f\u00fcr das Gesch\u00f6pf, und ohne Ihn k\u00f6nnte es nicht einmal leben. Du musst wissen, dass jeder Mann und jede Frau bereits vom Anfang der Existenz an einen Akt hat, der von meinem Willen gewollt und beschlossen ist und der einen intensiven Akt der Liebe zu jener Person tr\u00e4gt, die das Leben beginnt.<br \/>\nDu siehst also, wie die Erschaffung jeder Seele unter der Herrschaft eines Aktes unserer g\u00f6ttlichen Liebe und des G\u00f6ttlichen Willens beginnt, der mit der ganzen F\u00fclle der Kenntnis gewollt ist: somit sind diese beiden Akte \u2013 Liebe und G\u00f6ttlicher Wille \u2013 mit allen Gnaden von [unserer] Macht, Weisheit, Heiligkeit und Sch\u00f6nheit ausgestattet, mit denen die Seele leben und ihr[e Bestimmung im] Leben vollbringen soll.<br \/>\nWenn mein Wille nun seinen ersten und gewollten Akt in der Seele gebildet hat, entfernt Er sich nicht mehr von ihr: dieser Akt erschafft, formt, zieht die Seele gro\u00df und entfaltet dabei seinen wirkenden Akt, um sie in unserem gewollten Akt zu best\u00e4tigen.<br \/>\nSo flie\u00dfen mein Wille und meine Liebe in jedem menschlichen Akt und bilden das Leben der Seele, ihre Unterst\u00fctzung, Verteidigung und Zuflucht, n\u00e4hren dieses Leben und umgeben es mit ihrer Macht.<br \/>\nMeine Liebe umf\u00e4ngt die Seele und h\u00e4lt sie an ihre Brust gedr\u00fcckt, mein Wille umgibt sie sch\u00fctzend von allen Seiten mehr als eine Wohnst\u00e4tte, um seinen gewollten Akt sicher zu bewahren, den mein Fiat bei der Erschaffung der Seele ausgesprochen hat.<br \/>\nNun ist dieser von unserem Fiat gewollte Akt der gr\u00f6\u00dfte und m\u00e4chtigste Akt, der unser G\u00f6ttliches Wesen am meisten verherrlicht, und den nicht einmal die Himmel fassen und verstehen k\u00f6nnen.<br \/>\nScheint es dir unbedeutend, dass unser Wille in jedem Akt der Seele wirkt und nicht mit Worten, wohl aber mit Taten, zu ihr spricht: \u201aIch bin Dein und stehe zu deiner Verf\u00fcgung.<br \/>\nO, erkenne Mich doch bitte! Ich bin dein Leben, dein Akt, wenn du Mich erkennst, wirst du Mir deine kleine Vergeltung der Liebe bringen. Wenn sie auch klein ist, w\u00fcnsche und verlange Ich sie, als Ermutigung f\u00fcr meine st\u00e4ndige Arbeit und f\u00fcr das Leben, das Ich f\u00fcr dich einsetze.\u2019<br \/>\nUm nicht hinter meinem Fiat zur\u00fcckzubleiben, empfindet meine Liebe das unwiderstehliche Bed\u00fcrfnis, jeden Akt der Seele wirksam zu lieben und ihr in jedem Akt zu beteuern: \u201aIch liebe dich, und du liebe Mich!\u2019 Zudem kommt alles darauf an, dass dieser gewollte Akt meines Fiat [von den Seelen] anerkannt wird.<br \/>\nDann macht mein Wille aus diesen Seelen [,die Ihn anerkennen,] unerh\u00f6rte Wunder der Heiligkeit und Sch\u00f6nheit, die den sch\u00f6nsten Schmuck der Himmlischen Heimat und die strahlendsten [g\u00f6ttlichen] Leben bilden werden, die ihrem Sch\u00f6pfer \u00e4hnlich sind, da unser Wille [aus ihnen] keine Uns un\u00e4hnlichen Wesen schaffen kann.<br \/>\nDas Erste, was Er hervorbringt, ist die \u00c4hnlichkeit mit Uns, da Er sich selbst im wirkenden Akt finden m\u00f6chte, den Er im Gesch\u00f6pf entfaltet. Sonst k\u00f6nnte mein Wille [zur Seele] sagen: \u201aDu bist Mir nicht \u00e4hnlich, also geh\u00f6rst du nicht zu Mir.\u2019<br \/>\nWenn Er aber vom Gesch\u00f6pf nicht erkannt und geliebt wird, so stellt dies einen Schmerz f\u00fcr meinen Willen dar, obwohl Er [auch dann] in jedem Akt des Gesch\u00f6pfs wirkt, ansonsten w\u00fcrde Er ihm das Leben nehmen m\u00fcssen.<br \/>\nDaher f\u00fchlt Er in seinem Schmerz sein g\u00f6ttliches Leben zur\u00fcckgewiesen, die Heiligkeit behindert, die Er entfalten will, und die Gnadenmeere in seinen gewollten Akt zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, gleichsam verschlossen, mit denen Er das Gesch\u00f6pf \u00fcberfluten, und die Sch\u00f6nheit, mit der Er es bedecken sollte.<br \/>\nSo kann mein Wille sagen: \u201aEs gibt keinen Schmerz, der meinem Schmerz gleicht, zumal es kein Gut gab, das Ich der Seele nicht geben wollte, keinen Akt von ihr, wo Ich nicht etwas von dem Meinen hineingelegt h\u00e4tte.\u2019<br \/>\nSei also aufmerksam, meine Tochter. Bedenke, dass jeder deiner Akte von einem G\u00f6ttlichen Willen abh\u00e4ngt, der ihn umh\u00fcllt, formt und ihm das Leben verleiht.<br \/>\nDa Er dich liebt, m\u00f6chte Er, dass du das Leben kennst, das Er dir gibt, und dies als Best\u00e4tigung seiner Akte in dir. Sei daher bereit, eher zu sterben, als diesen schon vom Anfang deiner Existenz an gewollten Akt meines Willens zu behindern.<br \/>\nWie sch\u00f6n ist es, sagen zu k\u00f6nnen: \u201aIch bin Wille Gottes, denn Er hat alles in mir getan: Er hat mich erschaffen, mich geformt und wird mich in seinen lichtvollen Armen in den Himmel tragen, als Sieg und Triumph des allm\u00e4chtigen Fiat und seiner Liebe\u2019!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 4. Januar 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbb044;\">\u201eDa gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn\u201c (Lk 24,31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, trink das Blut, das aus dieser Wunde hervorquillt, um die Kraft zu empfangen, die dir fehlt. Mut, f\u00fcrchte dich nicht, Ich werde mit dir sein, Wir werden Uns die ganze Last, die Arbeit, die Leiden und die Tode teilen, deshalb sage Ich dir, \u201esei aufmerksam und treu\u201c, denn meine Gnade will Entsprechung, sonst braucht es nichts, um hinabzusteigen.<br \/>\nWas braucht es, um die Augen zu \u00f6ffnen und zu schlie\u00dfen? Nichts, und doch siehst du den gro\u00dfen Nutzen, wenn man sie offen h\u00e4lt und das gro\u00dfe \u00dcbel, wenn man sie zu hat.<br \/>\nHat man sie offen, so f\u00fcllen sich die Augen mit Licht und Sonne: kraft dieses Lichts kann die Hand arbeiten, der Fu\u00df kann sicher gehen, ohne zu stolpern, man kann die Gegenst\u00e4nde unterscheiden, ob sie gut oder schlecht sind, die Dinge wieder in Ordnung bringen, lesen, schreiben.<br \/>\nNun, was bedarf es, um all diese G\u00fcter zu verlieren? Die Augen zu schlie\u00dfen: dann kann die Hand nicht arbeiten, der Fu\u00df nicht mehr gehen und wenn er geht, k\u00f6nnte er leicht stolpern, der Mensch kann die Objekte nicht mehr unterscheiden und wird ganz unf\u00e4hig.<br \/>\nSo ist es mit der Entsprechung: es bedeutet nichts anderes als die Augen der Seele aufzutun. Sobald man sie \u00f6ffnet, wird der Geist erleuchtet, mein Abbild spiegelt sich in allem, was sie tut, die Mich treu nachahmt, auf eine Art, dass sie nichts anderes macht, als st\u00e4ndig Licht von Mir zu empfangen, um ihr ganzes Wesen in Licht umzuwandeln.<br \/>\nDer Mangel an Entsprechung hingegen wirft die Seele in die Finsternis und macht sie unt\u00e4tig.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 14; 24. Juli 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbb044;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe im G\u00f6ttlichen Fiat dauert an. Seine Macht setzt sich bei mir durch und m\u00f6chte, dass ich Ihn als Leben jedes meiner Akte anerkenne. So m\u00f6ge Gottes Wille mit seiner Macht die neuen Himmel der Sch\u00f6nheit und Liebe ausbreiten und somit seinen Akt in dem meinen erkennen, der keine kleinen, sondern gro\u00dfe Dinge zu tun versteht.<br \/>\nDiese versetzen den ganzen Himmel in Staunen und k\u00f6nnen mit all seinen Werken konkurrieren. Wenn ich Ihn jedoch nicht anerkenne, dann eignet sich mein Akt nicht daf\u00fcr, die Macht des Aktes des G\u00f6ttlichen Willens aufzunehmen: er bleibt ein gesch\u00f6pflicher Akt, und die Macht des Aktes des G\u00f6ttlichen Willens steht abseits.<br \/>\nO G\u00f6ttlicher Wille, gib, dass ich Dich stets erkenne, um in meinen Akt deine wirkende Kraft (Potenzialit\u00e4t) einschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, welche die Werke deines anbetungsw\u00fcrdigen Willens verherrlicht.<br \/>\nAls ich dann dar\u00fcber meditierte, besuchte mein geliebter Jesus kurz meine arme Seele und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, die Anerkennung dessen, was mein Wille im Akt der Seele tun kann, bildet den g\u00f6ttlichen Akt in dieser Seele.<br \/>\nMein Wille legt in diesen Akt als Fundament das g\u00f6ttliche Prinzip. W\u00e4hrend dieser Akt gebildet wird, erf\u00fcllt ihn mein Wille mit seiner Unwandelbarkeit, auf eine Weise, dass die Seele in ihrem Akt ein g\u00f6ttliches Prinzip wahrnimmt, das kein Anzeichen eines Endes aufweist, sondern eine unver\u00e4nderliche Unwandelbarkeit.<br \/>\nSie wird in sich den Glockenklang ihres fortgesetzten Aktes vernehmen, der kontinuierlich dahinflie\u00dft. Das Kennzeichen, ob das g\u00f6ttliche Prinzip in den Akten der Seele ist, ist die Kontinuit\u00e4t. Ein langandauernder Akt besagt, dass Gott in ihr und in ihren Akten wohnt, besagt, dass sie im Guten best\u00e4tigt ist.<br \/>\nDer Wert, die Gnade und Macht eines fortgesetzten Aktes sind n\u00e4mlich so gro\u00df, dass er die kleinen Leerr\u00e4ume und geringf\u00fcgigen Schw\u00e4chen, denen die menschliche Natur unterworfen ist, mit intensiver Liebe f\u00fcllt. Ein dauernder Akt, eine andauernd[ge\u00fcbt]e Tugend ist sozusagen Richter, Ordnung und Wachposten f\u00fcr das Gesch\u00f6pf.<br \/>\nDeshalb lege Ich so gro\u00dfen Wert darauf, dass deine Akte andauernd sind, weil etwas von Mir darin ist, und Mir mein Akt in dem deinen sonst als entehrt vork\u00e4me.<br \/>\nSiehst du, meine Tochter, meine Liebesglut ist so gro\u00df, das Ich m\u00f6chte, dass alles, was Ich aus Liebe zu den Menschen tat, anerkannt wird \u2013 doch nur, damit Ich geben kann.<br \/>\nIch bin wie versessen darauf zu geben und m\u00f6chte gern \u201eVerwahrer\u201c (Schatzkammern, Depots) meines Lebens, meiner Werke, Leiden, Tr\u00e4nen \u2013 von allem heranbilden. Doch diese (Werke etc.) \u201ekommen nicht von Mir los\u201c (und zu den Seelen hin), wenn man sie nicht anerkennt.<br \/>\nWenn die Seelen sie nicht anerkennen, hindern sie Mich daran, Mich ihnen zu n\u00e4hern und in ihnen das zu verwahren, was Ich mit so viel Liebe schenken m\u00f6chte. Zudem w\u00fcrden meine Gaben wirkungslos bleiben \u2013 die Seelen w\u00e4ren wie Blinde, die ihre Umgebung nicht sehen k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Kenntnis hingegen ist das Sehverm\u00f6gen der Seele, das die Sehnsucht, die Liebe und somit die Dankbarkeit gegen Mich aufkommen l\u00e4sst, der Ich so gerne geben will; und die Seelen h\u00fcten eifers\u00fcchtig meinen in ihnen verwahrten Schatz.<br \/>\nJe nach den Umst\u00e4nden bedienen sie sich meines Lebens als Leitlinie, meiner Werke als Best\u00e4tigung ihrer Werke, meiner Leiden als Hilfe in ihren Leiden und meiner Tr\u00e4nen als Waschung, wenn sie befleckt sind!<br \/>\nWie gl\u00fccklich bin Ich, wenn sie Mich und meine Werke gebrauchen, um sich selbst zu helfen! Als Ich auf die Erde kam, war dies meine Absicht, als ihr Kleiner Bruder in ihrer Mitte und in ihnen zu bleiben, um ihnen in ihren N\u00f6ten zu helfen.<br \/>\nWenn sie Mich anerkennen, tue Ich nichts anderes, als Mich in ihnen zu spiegeln. So besiegle Ich das Gute, das sie erkannt haben, quasi wie die Sonne, die durch den Widerschein ihres Lichtes \u00fcber den Pflanzen und Blumen die Substanz der S\u00fc\u00dfigkeit und Farben mitteilt \u2013 nicht scheinbar, sondern in Wirklichkeit.<br \/>\nWenn du also viel erhalten m\u00f6chtest, suche zu erkennen, was mein Wille in der Sch\u00f6pfung tat und tut, und was Er in der Erl\u00f6sung tat. Dann werde Ich gro\u00dfz\u00fcgig mit dir sein und dir nichts von dem verweigern, was Ich dich erkennen lasse.<br \/>\nWisse vielmehr, wenn Ich noch immer als Lehrer handle und dich so viele andere Dinge erkennen lasse, die Mir geh\u00f6ren, so deshalb, weil Ich dir immer noch schenken m\u00f6chte, was Ich dich erkennen lasse. Ich w\u00e4re nicht zufrieden, wenn Ich nicht etwas zu geben h\u00e4tte und meiner Tochter nicht stets Neues g\u00e4be.<br \/>\nDaher warte Ich sehns\u00fcchtig, dass du das Erkannte in deiner Seele auf seinen Platz legst, damit du es als dein Eigentum ansiehst; und w\u00e4hrend du es deponierst, liebkose, bearbeite, st\u00e4rke Ich dich und erweitere deine Fassungskraft, damit du es gut ablegen kannst \u2013 mit einem Wort, Ich erneuere das, was Ich bei der Erschaffung des ersten Menschen tat.<br \/>\nZumal das, was du erkannt hast und was Ich in dir verwahren will, das Meinige ist, und Ich Mich daher niemandem, nicht einmal dir, anvertrauen m\u00f6chte. Ich Selbst will mit meinen eigenen Sch\u00f6pferh\u00e4nden den Platz bereiten und diese Dinge dann in dir verwahren. Um sie in Sicherheit zu halten, umgebe Ich sie mit meiner Liebe, meiner St\u00e4rke und meinem Licht als Wache.<br \/>\nSei daher aufmerksam und lass dir nichts entgehen; so wirst du Mir erm\u00f6glichen, dir die sch\u00f6nsten \u00dcberraschungen bereiten zu k\u00f6nnen.\u201d \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 30; 21. Dezember 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-67231","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=67231"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/67231\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=67231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=67231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=67231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}