{"id":69197,"date":"2026-06-03T21:00:58","date_gmt":"2026-06-03T19:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-des-leibes-und-blutes-christi-fronleichnam-a-jn-651-58-2\/"},"modified":"2026-06-03T21:10:50","modified_gmt":"2026-06-03T19:10:50","slug":"hochfest-des-leibes-und-blutes-christi-fronleichnam-a-jn-651-58","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-des-leibes-und-blutes-christi-fronleichnam-a-jn-651-58\/","title":{"rendered":"Hochfest des Leibes und Blutes Christi \u2013 Fronleichnam- A (Joh 6,51-58)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">51In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin f\u00fcr das Leben der Welt.<br \/>\n52Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? 53Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.<br \/>\n54Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. 55Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.<br \/>\n56Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. 57Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.<br \/>\n58Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die V\u00e4ter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0c03f;\">\u201cDas Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin f\u00fcr das Leben der Welt\u201d (Jn 6, 51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich diesen Morgen den geliebten Jesus empfangen hatte, sagte ich zu Ihm: &#8222;Jesus, mein Leben, was war die erste Handlung, die Du tatst, als Du Dich selbst im Sakrament empfingst?&#8220;<br \/>\nDarauf Jesus: \u00abMeine Tochter, der erste Akt, den Ich tat, war jener, mein Leben in so viele Leben zu vervielf\u00e4ltigen, wie viele Menschen es auf der Welt geben kann, damit jeder mein Leben f\u00fcr sich allein besitzen m\u00f6ge, das ohne Unterlass betet, dankt, Genugtuung leistet, f\u00fcr diese Seele allein liebt, ebenso vervielf\u00e4ltigte Ich auch meine Leiden f\u00fcr jede einzelne Seele, als h\u00e4tte Ich f\u00fcr sie allein gelitten und nicht f\u00fcr die anderen.<br \/>\nIn jenem erhabenen Augenblick, als Ich Mich selbst empfing, schenkte Ich Mich allen und gab Mich hin, in jedem Herzen meine Passion zu erleiden, um die Herzen mittels der Leiden und der Liebe erobern zu k\u00f6nnen, und indem Ich meine ganze Gottheit verschenkte, kam Ich, um die Herrschaft \u00fcber alle zu erlangen.<br \/>\nAber leider, meine Liebe wird bei vielen entt\u00e4uscht, und Ich warte sehns\u00fcchtig auf liebende Herzen, die, wenn sie Mich empfangen, sich mit Mir vereinen, um sich in allen zu vervielf\u00e4ltigen, indem sie das w\u00fcnschen und wollen, was Ich will, damit Ich wenigsten von ihnen das bekomme, was Mir die anderen nicht geben, und um die Freude zu haben, dass sie mit meinem Verlangen und meinem Willen gleichf\u00f6rmig sind\u00bb.<br \/>\nWenn du Mich also empf\u00e4ngst, meine Tochter, so tue das, was Ich tat, und Ich werde die Genugtuung haben, dass wenigstens Wir zwei dasselbe wollen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 23. Oktober 1917)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0c03f;\">\u201cWer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag\u201d (Jn 6, 54)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">(204) Nun, w\u00e4hrend ich Jesus oder den Priester die Heiligen Geheimnisse feiern sah, lie\u00df Jesus mich verstehen, dass in der Messe das ganze Fundamente unserer hochheiligen Religion zu finden ist.<br \/>\nAch ja, die hl. Messe sagt uns alles und spricht von allem; sie erinnert uns an unsere Erl\u00f6sung; sie spricht zu uns, Schritt f\u00fcr Schritt, \u00fcber die Leiden, die Jesus f\u00fcr uns litt; sie offenbart uns auch Seine unermessliche Liebe, denn es gen\u00fcgte Ihm nicht, am Kreuz zu sterben, sondern Er wollte seinen Opferzustand in der Heiligsten Eucharistie fortsetzen.<br \/>\nDie Messe sagt uns auch, dass unsere K\u00f6rper, zerfallen und im Tod zu Asche geworden, am Tag des Gerichts zusammen mit Christus, wieder auferstehen werden zu einem unsterblichen und glorreichen Leben.<br \/>\nJesus lie\u00df mich verstehen, dass die tr\u00f6stlichste Sache f\u00fcr einen Christen und die h\u00f6chsten und erhabensten Geheimnisse unserer heiligen Religion die hl. Eucharistie und die Auferstehung unseres Leibes zur Herrlichkeit sind. Dies sind tiefe Geheimnisse, die wir erst im Jenseits begreifen werden, doch Jesus im Sakrament l\u00e4sst sie uns beinahe mit H\u00e4nden greifen, auf verschiedene Weisen.<br \/>\nErstens seine Auferstehung, zweitens sein Zustand der Vernichtung unter jenen Gestalten, aber doch ist es so sicher, dass Jesus hier lebendig und wirklich gegenw\u00e4rtig ist. Wenn dann diese Gestalten aufgezehrt sind, existiert seine reale Gegenwart nicht l\u00e4nger.<br \/>\nUnd wenn die Gestalten wieder konsekriert werden, kommt Er wieder, um seinen sakramentalen Zustand anzunehmen. So erinnert uns der sakramentale Herr an die Auferstehung unserer K\u00f6rper zur Herrlichkeit.<br \/>\nSo wie Jesus, wenn seine sakramentale Gestalt endet, im Scho\u00df Gottes, seines Vaters weilt, so werden \u2013 wenn unser Leben endet, unsere Seelen hingehen und im Himmel Wohnung nehmen, im Scho\u00df Gottes, w\u00e4hrend unsere Leiber verzehrt werden, sodass man sagen kann, dass sie quasi nicht mehr existieren; aber dann werden sie durch ein Wunder der Allmacht Gottes neues Leben erhalten, sich mit der Seele vereinen, und sich vereint der ewigen Seligkeit erfreuen.<br \/>\nKann es etwas Tr\u00f6stlicheres f\u00fcr das menschliche Herz geben als die Tatsache, dass nicht nur die Seele, sondern auch der Leib die ewige Freude genie\u00dfen wird?<br \/>\nEs scheint mir, dass es an jenem erhabenen Tag so sein wird, wie wenn der Himmel sternen\u00fcbers\u00e4t w\u00e4re und die Sonne herausk\u00e4me. Was geschieht?<br \/>\nMit ihrem unermesslichen Licht absorbiert die Sonne die Sterne und l\u00e4sst sie verschwinden; doch die Sterne existieren [weiter]. Die Sonne ist Gott, und alle seligen Seelen sind die Sterne.<br \/>\nMit Seinem unermesslichen Licht wird Gott uns alle in Sich absorbieren, sodass wir in Gott existieren und im unermesslichen Meer Gottes schwimmen werden. O, wie viele Dinge sagt uns Jesus im Sakrament, aber wer kann sie alle aufz\u00e4hlen?<br \/>\nEs w\u00fcrde wirklich zu lange werden, aber wenn der Herr es erlaubt, werde ich Weiteres bei anderen Gelegenheiten sagen\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; (204))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0c03f;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann ging ich weiter mit den Stunden der Passion, und w\u00e4hrend ich dem eucharistischen Mahl folgte, bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren, und mit der Spitze seines Fingers klopfte Er so stark in meinem Inneren, dass ich es mit meinen Ohren vernahm, und ich sagte zu mir: \u201eWas mag Jesus wohl w\u00fcnschen, dass Er klopft?\u201c<br \/>\nUnd Er rief mich und sprach zu mir: \u201eEs war nicht genug, bei dir anzuklopfen, damit du Mich vernimmst, sondern auch um dich zu rufen, um angeh\u00f6rt zu werden.<br \/>\nH\u00f6re, meine Tochter: w\u00e4hrend Ich das eucharistische Mahl einsetzte, rief Ich alle um Mich, Ich sah auf alle Generationen, vom ersten bis zum letzten Menschen, um allen mein sakramentales Leben zu geben, und nicht einmal, sondern so oft, wie der Mensch k\u00f6rperliche Speise braucht.<br \/>\nIch wollte Mich zur Nahrung der Seele einsetzen, doch war Ich sehr betr\u00fcbt, als Ich sah, dass dieses mein sakramentales Leben von Verachtung, Gleichg\u00fcltigkeit und auch von erbarmungslosem Tod umgeben war.<br \/>\nIch f\u00fchlte Mich schlecht, Ich empfand die t\u00f6dlichen Beklemmungen meines sakramentalen Lebens, eines qualvollen und wiederholten Todes.<br \/>\nDann sah Ich genauer hin und machte Gebrauch von der Macht meines Wollens und rief die Seelen zu Mir, die in meinem Willen leben w\u00fcrden. O, wie gl\u00fccklich f\u00fchlte Ich Mich!<br \/>\nIch f\u00fchlte Mich von diesen Seelen umgeben, welche die Macht meines Willens wie [in Sich] versenkt hielt, und in denen mein Wille der Mittelpunkt ihres Lebens war.<br \/>\nIch sah in ihnen meine Unermesslichkeit, fand Mich von allen wohl verteidigt und vertraute ihnen mein sakramentales Leben an. Ich legte Es in ihnen nieder, nicht nur, damit sie daf\u00fcr Sorge tragen, sondern Mir f\u00fcr jede geweihte Hostie mit einem Leben von ihnen [selbst] vergelten.<br \/>\nUnd dies geschieht ganz nat\u00fcrlich, denn mein sakramentales Leben wird von meinem ewigen Willen belebt, und das Leben dieser Seelen hat meinen Willen als Lebensmittelpunkt; wenn sich also mein sakramentales Leben bildet, handelt mein in Mir agierender Wille in ihnen, und Ich f\u00fchle ihr Leben in meinem sakramentalen Leben.<br \/>\nSie vervielf\u00e4ltigen sich mit Mir in jeder Hostie, und Ich f\u00fchle, dass Mir Leben f\u00fcr Leben gegeben wird. O, wie jubelte Ich, als Ich dich als die Erste sah, die Ich auf eine besondere Weise rief, in meinem Willen dein Leben zu bilden!<br \/>\nIn dir gestaltete Ich die erste Schatzkammer von allen meinen sakramentalen Leben, Ich vertraute dich meiner Macht und Unermesslichkeit des H\u00f6chsten Willens an, damit sie dich bef\u00e4higten, diese Sch\u00e4tze zu empfangen.<br \/>\nVon dieser Zeit an warst du Mir gegenw\u00e4rtig, und Ich machte aus dir die Verwahrerin meines sakramentalen Lebens, und in dir alle anderen Seelen, die in meinem Willen leben w\u00fcrden.<br \/>\nIch gab dir die Vorherrschaft \u00fcber alles \u2013 und dies zu Recht, denn mein Wille ist niemandem unterworfen \u2013 sogar \u00fcber die Apostel und die Priester, denn wenn diese Mich konsekrieren, bleiben sie doch nicht in gemeinsamem Leben mit Mir, sondern lassen Mich allein und verlassen, k\u00fcmmern sich nicht um Mich.<br \/>\nIndessen werden diese [im G\u00f6ttlichen Willen lebenden] Seelen Leben in meinem eigenen Leben selbst und untrennbar von Mir sein; deshalb liebe Ich dich so sehr: es ist mein eigener Wille, den Ich in dir liebe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 6. Juli 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0c03f;\">\u201cWer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm\u201d (Jn 6, 56)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ganz absorbiert im Heiligsten Willen Gottes, und der gebenedeite Jesus machte mir alle Akte seines Lebens auf Erden gegenw\u00e4rtig, als f\u00e4nden sie gerade jetzt statt, als w\u00e4ren sie \u201eim Akt\u201c; da ich Ihn sakramental in meinem armen Herzen empfangen hatte, zeigt Er mir in seinem Heiligsten Wollen, wie im Akt den Augenblick, als Er bei der Einsetzung des Heiligsten Sakraments sich selbst empfing.<br \/>\nWie viele Wunder, welche Gro\u00dftaten, welches \u00dcberma\u00df der Liebe, als Er sich selbst empfing! Mein Geist verlor sich in so vielen g\u00f6ttlichen Wundern, und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eGeliebte Tochter meines H\u00f6chsten Wollens, mein Wille enth\u00e4lt alles, bewahrt alle g\u00f6ttlichen Werke wie im Akt, l\u00e4sst sich nichts entgehen und m\u00f6chte dem, der in Ihm lebt, die G\u00fcter offenbaren, die Er in sich birgt. Daher will Ich dir den Grund zeigen, warum Ich Mich selbst empfangen wollte, als Ich das Heiligste Sakrament einsetzte.<br \/>\nDas Wunder war gro\u00df und unbegreiflich f\u00fcr den menschlichen Geist: Das Gesch\u00f6pf sollte einen Menschen und Gott empfangen, den Unendlichen in sein begrenztes Wesen einschlie\u00dfen und diesem unendlichen Wesen g\u00f6ttliche Verehrung erweisen und Ihm eine Wohnst\u00e4tte anbieten, die geschm\u00fcckt und Seiner w\u00fcrdig war.<br \/>\nDieses Geheimnis war derart unverst\u00e4ndlich und dunkel, dass selbst die Apostel, die bereitwillig dem Geheimnis der Menschwerdung und zahlreichen anderen, Glauben geleistet hatten, bei diesem jedoch verwirrt waren; ihr Intellekt str\u00e4ubte sich, es zu glauben, und es bedurfte meiner wiederholten Unterweisung, dass sie nachgaben.<br \/>\nWie sollte Ich also vorgehen? Ich, der Ich dieses Sakrament einsetzte, musste an alles denken, da es, wenn das Gesch\u00f6pf Mich empfangen sollte, der Gottheit nicht an Ehren und g\u00f6ttlicher Zierde und einer, Gottes w\u00fcrdigen Wohnung mangeln durfte.<br \/>\nAls Ich, meine Tochter, daher das Heiligste Sakrament einsetzte, vergegenw\u00e4rtigte Mir mein, mit meinem menschlichen Willen vereinter Ewiger Wille, alle Hostien, die bis ans Ende der Jahrhunderte sakramental konsekriert werden sollten, und Ich betrachtete sie, eine nach der anderen, konsumierte sie und erblickte in jeder Hostie mein pulsierendes sakramentales Leben, das sich den Gesch\u00f6pfen mitteilen wollte.<br \/>\nMeine Menschheit nahm im Namen der ganzen Menschheitsfamilie diese Verpflichtung f\u00fcr alle auf sich, und gab jeder Hostie die Wohnst\u00e4tte in meiner eigenen Menschheit, und meine Gottheit, die untrennbar von Mir war, umgab jede sakramentale Hostie mit g\u00f6ttlicher Ehrerbietung, Lobpreisung und Huldigung, um meiner Majest\u00e4t die geziemende W\u00fcrdigung zu erweisen.<br \/>\nSo wurde jede sakramentale Hostie in Mir hinterlegt, und sie schlie\u00dft die Wohnst\u00e4tte meiner Menschheit ein und das Ehrengefolge meiner Gottheit. Wie k\u00f6nnte Ich sonst in das Gesch\u00f6pf herabsteigen?<br \/>\nEs war nur aus diesem Grund, dass Ich die Sakrilegien, die K\u00e4lte, die Unehrerbietigkeit und den Undank ertrug, da Ich, sobald Ich Mich selbst empfing, den Respekt, die Ehren und die Wohnung in Sicherheit brachte, derer es f\u00fcr meine Person selbst bedurfte.<br \/>\nH\u00e4tte Ich Mich nicht selbst empfangen, so h\u00e4tte Ich nicht in sie hinabsteigen k\u00f6nnen, und es h\u00e4tte ihnen der Weg, die Pforte und die Mittel gefehlt, um Mich zu empfangen.<br \/>\nSo ist es meine Angewohnheit bei allen meinen Werken: Ich verrichte sie einmal, um allen Werken Leben zu verleihen, die sich in der Folge dann wiederholen w\u00fcrden, indem Ich sie mit dem ersten Akt verbinde, als w\u00e4ren sie ein einziger Akt.<br \/>\nSo lie\u00dfen Mich die Macht, die Unermesslichkeit und Allsicht meines Willens alle Jahrhunderte umfangen und machten Mir alle Kommunikanten und sakramentalen Hostien gegenw\u00e4rtig, und Ich empfing Mich selbst ebenso oft, damit Ich durch Mich selbst in jedes Gesch\u00f6pf eingehen konnte.<br \/>\nWer h\u00e4tte je gedacht, dass meine Liebe so gro\u00df ist, dass Ich, um in das Herz des Gesch\u00f6pfes herabzusteigen, Mich selbst empfangen musste, um die Rechte Gottes zu wahren, und um den Menschen nicht nur Mich selbst geben zu k\u00f6nnen, sondern auch die Akte selbst, die Ich verrichtete, als Ich Mich selbst empfing, um sie zu disponieren und ihnen gleichsam das Recht einzur\u00e4umen, Mich empfangen zu k\u00f6nnen?&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 18. Juni 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0c03f;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201aDas Kommen des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens scheint mir unm\u00f6glich. Wie kann es kommen, wenn die \u00dcbel auf erschreckende Weise \u00fcberhandnehmen?\u2019<br \/>\nDiese Worte aber erregten den Unmut meines s\u00fc\u00dfen Jesus, und Er sagte zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, wenn du daran zweifelst, glaubst du nicht an meine Macht und erkennst sie nicht an, die doch keine Grenzen hat und alles kann, wenn Ich es will. Du sollst wissen, dass Wir bei der Erschaffung des Menschen unser Leben in ihn legten, er war unsere Wohnst\u00e4tte.<br \/>\nWenn Wir nun dieses unser Leben nicht mit seiner Zierde und Herrschaft, mit unserem vollen Triumph in Sicherheit bringen, indem Wir dem Menschen bekanntmachen, dass Wir in dieser Wohnung leben, und er sich geehrt f\u00fchlen m\u00f6ge, von einem Gott beherrscht und bewohnt zu sein; wenn Wir also das nicht tun, bedeutet dies, dass unsere Macht begrenzt, ihr Verm\u00f6gen nicht unendlich ist.<br \/>\nWer nicht die Macht hat, sich selbst zu retten, kann noch viel weniger die anderen retten. Vielmehr dient aber das wahre Gute, die grenzenlose Macht zuerst dazu, sich selbst zu retten und dann flie\u00dft sie in die anderen \u00fcber.<br \/>\nNun, als Ich auf die Erde kam, um zu leiden und zu sterben, wollte Ich den Menschen, d.h. meine Wohnst\u00e4tte, in Sicherheit bringen.<br \/>\nW\u00fcrde es nicht auch dir befremdlich scheinen, dass, w\u00e4hrend Ich die Wohnung in Sicherheit brachte, Ich als ihr Besitzer und Bewohner, ohne seine Rechte, ohne Herrschaft und unverm\u00f6gend sein sollte, Mich selbst in Sicherheit zu bringen?<br \/>\nAch nein, nein, meine Tochter! Dies w\u00e4re absurd und gegen die Ordnung unserer unendlichen Weisheit gewesen.<br \/>\nDie Erl\u00f6sung und das Reich meines Willens sind ganz eins und unzertrennlich miteinander verbunden. Mein Kommen auf die Erde bewirkte die Erl\u00f6sung des Menschen und sollte zugleich das Reich meines Willens errichten, damit Ich Mich selbst rette und Mir meine Rechte wieder nehme, die Mir als Sch\u00f6pfer mit Recht geb\u00fchren.<br \/>\nIch unterwarf Mich in der Erl\u00f6sung so vielen Dem\u00fctigungen, unerh\u00f6rten Leiden, ja sogar dem Kreuzestod und unterzog Mich allem, um meine Wohnung in Sicherheit zu bringen und die ganze Pracht, Sch\u00f6nheit und Herrlichkeit wiederherzustellen, mit der Ich sie errichtet hatte, damit sie von neuem Meiner w\u00fcrdig sei. \u2013<br \/>\nAls nun alles zu Ende schien und meine Feinde Genugtuung \u00fcber meinen Tod empfanden, da rief meine grenzenlose Macht meine Menschheit wieder zum Leben.<br \/>\nUnd mit der Auferstehung erstand alles zugleich mit Mir wieder auf: die Gesch\u00f6pfe, meine Leiden und die G\u00fcter, die Ich f\u00fcr sie erworben hatte. Wie meine Menschheit \u00fcber den Tod triumphierte, so erstand auch mein Wille wieder auf und triumphierte in den Seelen, in denen<br \/>\nEr sein Reich erwartet. W\u00e4re meine Menschheit nicht auferstanden und h\u00e4tte Ich diese Macht nicht besessen, so w\u00e4re die Erl\u00f6sung gescheitert und man h\u00e4tte daran zweifeln k\u00f6nnen, ob es das Werk eines Gottes w\u00e4re.<br \/>\nEs war meine Auferstehung, die zu erkennen gab, wer Ich war, und die alle Sch\u00e4tze besiegelte, die auf Erden zu bringen Ich gekommen war.<br \/>\nSo wird mein G\u00f6ttlicher Wille das doppelte Siegel sein, die \u00dcbertragung seines Reiches, das meine Menschheit besa\u00df, in die Seelen; zumal Ich ja f\u00fcr die Seelen dieses Reich meines G\u00f6ttlichen Willens in meiner Menschheit gebildet hatte.<br \/>\nWarum also sollte Ich es ihnen nicht gew\u00e4hren? Es ist h\u00f6chstens eine Frage der Zeit, doch f\u00fcr Uns sind die Zeiten wie ein einziger Punkt.<br \/>\nUnsere Macht wird so gro\u00dfe Wunder wirken und den Menschen mit neuen Gnaden, neuer Liebe und neuem Licht \u00fcberh\u00e4ufen, dass unsere Wohnst\u00e4tten Uns erkennen und Uns freiwillig und spontan die Herrschaft \u00fcberlassen werden.<br \/>\nDann wird unser Leben mit seinen vollen Rechten im Menschen sichergestellt sein. Mit der Zeit wirst du sehen, was meine Macht zu tun vermag und tun kann, wie sie alles zu erobern versteht und die verstocktesten Rebellen \u00fcberw\u00e4ltigen kann.<br \/>\nWer kann je meiner Macht widerstehen? Mit einem einzigen Hauch werfe Ich alles nieder, vernichte und stelle alles wieder her, wie es Mir am besten gef\u00e4llt.<br \/>\nBete daher und lass deinen st\u00e4ndigen Ruf erschallen: \u201aEs komme das Reich deines Fiat, und dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.\u2019\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 31. Mai 1935)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0c03f;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie sch\u00f6n ist doch meine Mutter! Ihre Herrschaft erstreckt sich \u00fcberallhin, ihre Sch\u00f6nheit entz\u00fcckt und fesselt alle. Es gibt kein Wesen, das nicht seine Knie beugt, um Sie zu verehren.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille hat Sie so f\u00fcr Mich geschaffen, Er machte Sie unzertrennlich von Mir, sodass Ich keinen Akt tat, den die H\u00f6chste K\u00f6nigin nicht gemeinsam mit Mir getan h\u00e4tte.<br \/>\nDie Macht dieses G\u00f6ttlichen Fiat, das von Mir und von Ihr ausgesprochen wurde, lie\u00df Mich in ihrem jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df empfangen werden und gab meiner Menschheit das Leben.<br \/>\nEs war dieses selbe [ausgesprochene] Fiat, immer und jedes Mal, wenn Ich wirkte; dieses G\u00f6ttliche Fiat meiner Mutter besa\u00df das Recht, in meinem G\u00f6ttlichen Fiat das zu tun, was Ich tat.<br \/>\nWisse nun dies: als Ich das Sakrament der Eucharistie einsetzte, war ihr G\u00f6ttliches Fiat zusammen mit dem Meinen, und Wir sprach gemeinsam das Fiat aus, dass Brot und Wein in meinen Leib, mein Blut, meine Seele und Gottheit gewandelt werden sollen.<br \/>\nJa, wie Ich bei meiner Empf\u00e4ngnis ihr Fiat w\u00fcnschte, so wollte Ich es auch in diesem feierlichen Akt, der meinem Sakramentalen Leben den Anfang gab!<br \/>\nWie h\u00e4tte Ich das Herz gehabt, meine Mutter in einem Akt beiseite zu stellen, in dem meine Liebe ein so \u00fcberschw\u00e4ngliches \u00dcberma\u00df offenbarte, dass es ans Unglaubliche grenzt? Vielmehr war Sie nicht nur mit Mir, sondern Ich setzte sie als K\u00f6nigin der Liebe meines Sakramentalen Lebens ein.<br \/>\nUnd Sie bot Mir mit der Liebe einer wahren Mutter abermals ihren Scho\u00df und ihre sch\u00f6ne Seele dar, um Mich zu verteidigen und f\u00fcr die schreckliche Undankbarkeit und enormen Sakrilegien Wiedergutmachung zu leisten, die Ich leider in diesem Sakrament der Liebe empfangen w\u00fcrde.<br \/>\nMeine Tochter, dies ist meine Absicht: Ich w\u00fcnsche, dass mein Wille das Leben des Gesch\u00f6pfs sei, damit Ich das Gesch\u00f6pf bei Mir habe, damit es mit meiner Liebe liebt, in meinen Werken wirkt; mit einem Wort, Ich will die Gesellschaft [des Gesch\u00f6pfes] in meinen Akten, Ich m\u00f6chte nicht allein sein.<br \/>\nWelchen Sinn h\u00e4tte es sonst, das Gesch\u00f6pf in meinen Willen zu rufen, wenn Ich der einsame Gott bleiben und das Gesch\u00f6pf allein bleiben sollte, ohne dass es an unseren G\u00f6ttlichen Werken teilnimmt?<br \/>\nUnd nicht nur bei der Einsetzung des Heiligsten Sakramentes, sondern in allen Akten, die Ich im ganzen Laufs meines Lebens vollbrachte, tat meine Mutter das, was Ich tat \u2013 kraft des einen einzigen Willens, von dem Wir beseelt waren: wenn Ich Wunder wirkte, tat Sie das Wunder zusammen mit Mir.<br \/>\nIch f\u00fchlte in der Macht meines Willens die Erhabene Herrin des Himmels, wenn Wir gemeinsam die Toten ins Leben zur\u00fcckriefen. Wenn Ich litt, litt Sie zugleich mit Mir.<br \/>\nEs gab nichts, worin Ich nicht ihre Gesellschaft hatte, ihr und mein Wirken waren miteinander vereint. Diese Untrennbarkeit von ihrem Sohn, die Einheit mit seinem Wirken war die gr\u00f6\u00dfte Ehre, die mein Fiat Ihr verlieh.<br \/>\nUnd die Jungfrau bezeugte Mir [hiermit] die gr\u00f6\u00dfte Ehre, sodass Ich die vollbrachten Werke in ihrem M\u00fctterlichen Herzen hinterlegte, und Sie diese in ihrem Herzen [wie in einem Schrein] empfing, voller Eifersucht, [f\u00fcr Mich] sogar den Atem zu beh\u00fcten.<br \/>\nDiese Einheit der Willen und der Werke entflammte eine solche Liebe zwischen Uns beiden, dass es gen\u00fcgte, die ganze Welt in Flammen zu setzen und sie mit reiner Liebe zu verzehren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 8. Juli 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-69197","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69197"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69197\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}