{"id":69240,"date":"2026-06-04T21:00:32","date_gmt":"2026-06-04T19:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-9-woche-im-jahreskreis-mk-1235-37\/"},"modified":"2026-06-04T21:27:29","modified_gmt":"2026-06-04T19:27:29","slug":"freitag-der-9-woche-im-jahreskreis-mk-1235-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-9-woche-im-jahreskreis-mk-1235-37\/","title":{"rendered":"Freitag der 9. Woche im Jahreskreis (Mk 12,35-37)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">35Als Jesus im Tempel lehrte, sagte er: Wie k\u00f6nnen die Schriftgelehrten behaupten, der Messias sei der Sohn Davids? 36Denn David hat, vom Heiligen Geist erf\u00fcllt, selbst gesagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde unter die F\u00fc\u00dfe.<br \/>\n37David selbst also nennt ihn Herr. Wie kann er dann Davids Sohn sein? Es war eine gro\u00dfe Menschenmenge versammelt und h\u00f6rte ihm mit Freude zu.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDer Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde unter die F\u00fc\u00dfe\u201c (Mk 12, 36)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich war erschrocken, als ich h\u00f6rte, welch gro\u00dfes Unheil die blo\u00dfe \u00dcberlegung sei, ob ich das tun soll, was Jesus von mir will, obwohl ich dann schlie\u00dflich stets nachgebe\u2026 Was aber w\u00e4re, wenn ich \u2013 was nie sein m\u00f6ge! \u2013 nicht nachg\u00e4be?<br \/>\nIch war bedr\u00fcckt und f\u00fcrchtete, dass ich das tun k\u00f6nnte; mein liebensw\u00fcrdiger Jesus hatte Mitleid mit meiner Angst, da ich mich niedergeschmettert f\u00fchlte und bef\u00fcrchtete \u2013 was niemals geschehen m\u00f6ge \u2013 nicht immer seinen Heiligsten Willen zu tun; so kehrte Er zur\u00fcck und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Mut, f\u00fcrchte dich nicht! Deswegen habe Ich es dir gesagt und gezeigt, wie der ganze Himmel an diesen meinen Willen gebunden ist, der in dir herrscht, damit du niemals deinem Willen nachgibst, denn der G\u00f6ttliche Wille und der menschliche sind einander die grausamsten Feinde.<br \/>\nDa der G\u00f6ttliche Wille st\u00e4rker, heiliger, unermesslicher ist, ist es angemessen, dass sein Feind \u2013 der menschliche Wille \u2013 Ihm zu F\u00fc\u00dfen liegt und dem G\u00f6ttlichen Willen als Schemel dient. In der Tat, wer in meinem Willen leben soll, darf sich nicht als Erdenb\u00fcrger, sondern muss sich als B\u00fcrger des Himmels erachten.<br \/>\nMit gutem Grund sind alle Seligen ersch\u00fcttert, wenn jemand, der mit ihnen im gleichen Willen lebt, in Erw\u00e4gung zieht, den menschlichen Willen ins Feld treten zu lassen, den Grund der Unordnung, der nie die Himmelsgefilde betreten hat.<br \/>\nDu musst \u00fcberzeugt sein, dass mit dem Leben in meinem Willen das Leben deines Willens zu Ende ist \u2013 es hat keine Existenzberechtigung mehr. Deshalb habe Ich dir so oft gesagt, dass das Leben in meinem Willen sehr verschieden davon ist, meinen Willen blo\u00df zu tun.<br \/>\nJene [, die Ihn blo\u00df tun] sind frei, ihren eigenen Willen hinzugeben und ihn wieder zur\u00fcckzunehmen, da sie wie Erdenb\u00fcrger leben; doch wer in meinem Willen lebt, ist an einen ewigen Punkt gebunden; er flie\u00dft gemeinsam mit meinem Willen und ist von einer uneinnehmbaren Festung umgeben; f\u00fcrchte dich also nicht und sei aufmerksam.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 21. Mai 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEs war eine gro\u00dfe Menschenmenge versammelt und h\u00f6rte ihm mit Freude zu\u201c (Mk 12,37)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen f\u00fchlte ich mich ganz bedr\u00fcckt, da der Monsignore mich besucht hatte und meinte, er sei sich nicht sicher, dass es Jesus Christus w\u00e4re, der in mir wirkt. Als der gebenedeite Jesus kam, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um einen Gegenstand gut zu begreifen, braucht es Glauben, denn ohne diesen ist alles im menschlichen Intellekt dunkel, w\u00e4hrend doch der Glaube allein ein Licht im Geist entz\u00fcndet, und man mittels dieses Lichtes mit Klarheit, Wahrheit und Irrtum unterscheiden kann, wann die Gnade wirkt, wann die menschliche Natur oder wann der Teufel.<br \/>\nSchau, das Evangelium ist allen bekannt, doch wer versteht die Bedeutung meiner Worte und die Wahrheiten, die es in sich schlie\u00dft?<br \/>\nWer bewahrt sie in seinem Herzen und macht aus ihnen einen Schatz, um sich das ewige K\u00f6nigreich zu erwerben? Jener, der glaubt. Alle anderen verstehen nicht nur gar nichts, sondern bedienen sich meiner Worte, um sie zu verspotten und sich einen Spa\u00df aus den heiligsten Dingen zu machen.<br \/>\nSo kann man sagen, dass alles in den Herzen jener eingeschrieben ist, die glauben, hoffen und lieben, w\u00e4hrend f\u00fcr die \u00fcbrigen [es so ist, wie wenn] nichts geschrieben ist.<br \/>\nSo ist es bei dir: wer ein wenig Glauben hat, sieht die Dinge klar und findet die Wahrheit; wer keinen hat, sieht die Dinge ganz verwirrt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 9. Januar 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Mut! Du musst wissen, dass alles, was diese Seele, die Mir sehr teuer ist, getan hat, alle Kenntnisse, die P. Di Francia \u00fcber meinen Willen erlangt hat, wie so viele weitere Lichter sind, die er in seiner Seele einschloss.<br \/>\nSo ist jede weitere Kenntnis ein gr\u00f6\u00dferes Licht, das er besitzt, und jede Kenntnis schenkt der Seele ein besonderes Licht, eines sch\u00f6ner als das andere, mit dem Keim der besonderen Seligkeit, den jedes Licht enth\u00e4lt.<br \/>\nDenn bei all dem, was die Seele an Gutem wissen kann, zugleich mit dem Willen, es in die Tat umzusetzen, bleibt die Seele selbst im Besitz des Guten, das sie erkennt.<br \/>\nWenn sie aber nicht den Willen hat, die erworbenen Kenntnisse in die Tat umzusetzen, gleicht sie einer Person, die [nur] einmal eine Blume ber\u00fchrt oder sich einmal mit ganz frischem Wasser w\u00e4scht: sie wird zwar im Moment den Duft der Blume wahrnehmen, doch da sie die Blume nicht besitzt, noch die Quelle des frischen Wassers, wird der Duft allm\u00e4hlich verschwinden sowie die Wohltat des frischen Wassers.<br \/>\nSo wird sie weder den Duft noch das frische Wasser genie\u00dfen, die sie zuvor genossen hat. So wirken die Kenntnisse, wenn man die Wohltat hat, sie zu kennen, aber nicht in die Tat umsetzt.<br \/>\nNun war diese Seele voll guten Willens, dies alles in die Tat umzusetzen, sodass er im Blick auf das gro\u00dfe Gut, das er wahrnahm, es den anderen durch Ver\u00f6ffentlichung bekannt machen wollte.<br \/>\nSolange er auf Erden war, mauerte der K\u00f6rper mehr als eine Mauer dieses Licht ein, aber kaum trat die Seele aus dem Kerker ihres K\u00f6rpers heraus, fand sie sich von dem Licht erf\u00fcllt, das sie besa\u00df.<br \/>\nDa sich nun die vielen Keime der Seligkeit entfalteten, die sie besa\u00df, welche die Wirkung der Kenntnisse des G\u00f6ttlichen Willens sind, begann sie, den Anfang des Lebens der wahren Gl\u00fcckseligkeiten zu versp\u00fcren. Indem sich diese Seele in das ewige Licht ihres Sch\u00f6pfers versenkte, fand sie sich im Himmlischen Vaterland wieder.<br \/>\nHier wird P. Hannibale seine Sendung \u00fcber meinen Willen fortsetzen und selbst vom Himmel aus alles lenken. Wenn du den gro\u00dfen Unterschied an Glorie, Sch\u00f6nheit, Seligkeit kennen w\u00fcrdest zwischen dem, der beim Tod von der Erde das Licht mit den Keimen vieler Seligkeiten mitnimmt, und dem, der es erst von seinem Sch\u00f6pfer empf\u00e4ngt!<br \/>\nDer Abstand ist gr\u00f6\u00dfer als zwischen Himmel und Erde. O, wenn die Sterblichen den gro\u00dfen Schatz kennen w\u00fcrden, den sie erwerben, indem sie ein wahres Gut, eine Wahrheit kennen und sie zum eigenen Fleisch und Blut werden lassen, um sie in das eigene Leben zu absorbieren!<br \/>\nSie w\u00fcrden untereinander wetteifern und alles andere vergessen, um eine Wahrheit zu kennen und sogar das Leben hingeben, um sie in die Tat umzusetzen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 1. Juni 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-69240","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69240","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69240"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69240\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69240"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69240"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69240"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}