{"id":69327,"date":"2026-06-05T21:00:47","date_gmt":"2026-06-05T19:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-9-woche-im-jahreskreis-mk-1238-44\/"},"modified":"2026-06-05T21:15:17","modified_gmt":"2026-06-05T19:15:17","slug":"samstag-der-9-woche-im-jahreskreis-mk-1238-44","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-9-woche-im-jahreskreis-mk-1238-44\/","title":{"rendered":"Samstag der 9. Woche im Jahreskreis (Mk 12,38-44)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">38In jener Zeit lehrte Jesus eine gro\u00dfe Menschenmenge und sagte: Nehmt euch in acht vor den Schriftgelehrten! Sie gehen gern in langen Gew\u00e4ndern umher, lieben es, wenn man sie auf den Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen gr\u00fc\u00dft, 39und sie wollen in der Synagoge die vordersten Sitze und bei jedem Festmahl die Ehrenpl\u00e4tze haben.<br \/>\n40Sie bringen die Witwen um ihre H\u00e4user und verrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete. Aber um so h\u00e4rter wird das Urteil sein, das sie erwartet. 41Als Jesus einmal dem Opferkasten gegen\u00fcbersa\u00df, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel.<br \/>\n42Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine M\u00fcnzen hinein. 43Er rief seine J\u00fcnger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern.<br \/>\n44Denn sie alle haben nur etwas von ihrem \u00dcberfluss hergegeben; diese Frau aber, die kaum das N\u00f6tigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besa\u00df, ihren ganzen Lebensunterhalt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eVerrichten in ihrer Scheinheiligkeit lange Gebete\u201c (Mk 12,40)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, kam der gebenedeite Jesus nur kurz mit knapper M\u00fche und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Werke, die Mir am meisten gefallen, sind die verborgenen Werke, denn sie sind frei von jedem menschlichen Geist. Sie enthalten solche Kostbarkeit in sich, dass Ich sie als die auserlesensten in meinem Herzen bewahre.<br \/>\nVergleicht man sie miteinander, so bleiben tausend \u00e4u\u00dfere und \u00f6ffentliche Werke hinter einem einzigen inneren und verborgenen Werk zur\u00fcck, denn in den \u00e4u\u00dferen Werken hat der menschliche Geist immer seinen Anteil.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 18. Oktober 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn sie alle haben nur etwas von ihrem \u00dcberfluss hergegeben; diese Frau aber, die kaum das N\u00f6tigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besa\u00df, ihren ganzen Lebensunterhalt\u201c (Mk 12,44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich verschiedene Seelen sah, die Jesus umgaben, besonders eine empfindsamere, sagte Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, die Seelen sensibler Natur machen, wenn sie sich dem Guten hingeben, gr\u00f6\u00dfere Fortschritte als andere, denn ihre Empfindsamkeit macht sie geneigt zu schwierigen und gro\u00dfen Unternehmungen.\u201d<br \/>\nIch bat Ihn, dass Er von dieser Seele wegnehmen m\u00f6ge, was von ihrer menschlichen Empfindsamkeit noch geblieben war, und dass Er sie mehr an sich dr\u00fccken und ihr sagen m\u00f6ge, dass Er sie liebt, damit, wenn sie h\u00f6rt, dass Er sie liebt, Er sie g\u00e4nzlich erobern m\u00f6ge: \u2018Du wirst sehen, dass es Dir gelingen wird. Hast Du mich nicht auch auf diese Weise erobert, indem Du mir sagtest, dass Du mich sehr, sehr liebst?\u2019<br \/>\nUnd Jesus: \u201eJa, ja. Ich werde es tun, doch Ich will ihre Mitarbeit \u2013 dass sie, so sehr sie kann, die Menschen flieht, die ihre Sensibilit\u00e4t erregen.\u201d<br \/>\nSo f\u00fcgte ich hinzu: \u2018Meine Liebe, sag mir, was ist mit meinem Temperament \u2013 welches habe ich?\u2019<br \/>\nUnd Jesus: \u201eWer in meinem Willen lebt, verliert sein Temperament und erwirbt das Meine. So findet man in der Seele, die meinen Willen tut, ein gef\u00e4lliges, anziehendes, durchdringendes, w\u00fcrdiges und gleichzeitig einfaches Temperament, von einer kindlichen Einfachheit, mit einem Wort, sie ist Mir in allem \u00e4hnlich.<br \/>\nJa, mehr noch: sie hat das Temperament in ihrer Macht, wie sie will und wie es n\u00f6tig ist. Da sie in meinem Willen lebt, nimmt sie teil an meiner Macht und hat somit die Dinge und sich selbst zu ihrer Verf\u00fcgung; so nimmt sie je nach Umst\u00e4nden und Personen, mit denen sie umgeht, mein Temperament und wendet es an.\u201d<br \/>\nUnd ich: \u2018Sag mir, gibst Du mir einen ersten Platz in deinem Willen?\u201d<br \/>\nJesus l\u00e4chelte: \u201eJa, ja, Ich verspreche es dir, aus meinem Willen werde Ich dich niemals mehr heraustreten lassen, und du wirst nehmen und tun, was immer du willst.\u201d<br \/>\nUnd ich: \u2018Jesus, ich will arm sein, arm und ganz klein, ich will nichts von deinen Dingen, es ist besser, wenn Du selbst sie beh\u00e4ltst. Nur Dich will ich, und wenn ich die Dinge brauche, wirst Du sie mir geben, nicht wahr, o Jesus?<br \/>\nUnd Jesus: \u201eBravo, bravo, meine Tochter. Endlich habe Ich eine gefunden, die nichts will. Jeder will etwas von Mir, aber nicht Alles, d.h. Mich allein, doch indem du nichts wolltest, wolltest du alles, und hier liegt die ganze Feinheit und Raffinesse der wahren Liebe.\u201d<br \/>\nIch l\u00e4chelte, und Jesus verschwand. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 24. Februar 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus m\u00f6chte mit den Seelen keine Abrechnung halten. Der himmlische G\u00e4rtner, der menschliche Wille als das Feld Jesu, Mitgift und Ausstattung, die Gott der Seele schenkt.<br \/>\nIch dachte \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen nach, wobei mir tausend Gedanken durch den Kopf gingen, und ich sagte mir: \u2018Warum eigentlich m\u00f6chte Jesus so gerne meinen Willen haben?<br \/>\nWenn Er es liebt, mir den Seinen zu geben, dann ist der Gewinn auf meiner Seite. Mit einem G\u00f6ttlichen Willen in meiner Gewalt, besitze ich alles, schlie\u00dfe ich alles ein, sogar Gott selbst, doch dass Er den meinen will, sogar als Austausch f\u00fcr den Seinen, das ist das Erstaunliche!<br \/>\nWas kann Ihm ein so schwacher und unbedeutender Wille schon bringen und n\u00fctzen, der doch mehr B\u00f6ses als Gutes hervorzubringen vermag?<br \/>\nMan sieht, dass Jesus weder etwas von Buchhaltung versteht, noch dem, was Er als Vergeltung f\u00fcr das Empfangene schenkt, den rechten Wert beizumessen versteht; oder besser gesagt \u2013 Er will es nicht.<br \/>\nSolange Er nur seine Absicht erreicht, ist es Ihm egal, ob Er f\u00fcr das Viele, das Er gegeben hat, wenig oder nichts bekommt; daraus sieht man jedoch, dass seine Liebe eine wahre Liebe ist, weil sie uneigenn\u00fctzig ist.\u2019<br \/>\nDoch als mein Geist diese Ungereimtheiten vorbrachte, erschien mein s\u00fc\u00dfester Jesus, wie Er ganz aufmerksam meine Torheiten anh\u00f6rte und mit Wohlgefallen zu mir sprach:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, wenn Ich mit den Gesch\u00f6pfen abrechnen wollte, k\u00f6nnte Ich ihnen nie etwas geben; denn was sie Mir geben k\u00f6nnen, haben sie alles zuvor schon von Mir erhalten, daher k\u00f6nnen sie Mir nur das geben, was Mir bereits geh\u00f6rt.<br \/>\nDaher dr\u00e4ngt Mich meine Liebe, auf jede Abrechnung mit ihnen zu verzichten. Buch zu f\u00fchren w\u00fcrde n\u00e4mlich meine Liebe blockieren und meinen Willen in seiner Freiheit einschr\u00e4nken, der Seele zu geben, was Er will, und dies w\u00e4re Ihm peinlich.<br \/>\nDamit Ich dir meinen G\u00f6ttlichen Willen gebe, ist es zudem n\u00f6tig, dass du Mir den deinen gibst, denn es k\u00f6nnen nicht zwei Willen in einem Herzen das Sagen haben: sie w\u00fcrden sich bekriegen, der deine w\u00e4re ein Hindernis f\u00fcr den Meinen, und dieser k\u00f6nnte daher nicht frei tun, was Er m\u00f6chte.<br \/>\nDamit mein Wille ganz frei in dir sei, verlange Ich den deinen so nachdr\u00fccklich von dir. Dar\u00fcber hinaus musst du wissen, dass dein Wille schwach und unbedeutend in dir ist, doch in meinen H\u00e4nden, die schaffen und umwandeln k\u00f6nnen, ver\u00e4ndert er sein Aussehen.<br \/>\nIch mache ihn machtvoll, lebendig und verleihe ihm das Verm\u00f6gen, Gutes hervorzubringen und bediene mich seiner, um nicht m\u00fc\u00dfig zu bleiben.<br \/>\nIch arbeite als himmlischer G\u00e4rtner auf diesem Feld deines Willens und mache eine sch\u00f6ne Blumenwiese und meinen Wonnegarten daraus.<br \/>\nWas in deinen H\u00e4nden unbedeutend und vielleicht sogar sch\u00e4dlich ist, ver\u00e4ndert also in meinen H\u00e4nden sein Wesen. Es dient Mir zu meinem Vergn\u00fcgen, und damit Ich ein kleines St\u00fcck Land f\u00fcr den sch\u00f6nsten Blumen-schmuck zur Verf\u00fcgung habe.<br \/>\n\u00dcberdies w\u00fcnsche Ich, um geben zu k\u00f6nnen, das Kleine und Unbedeutende \u2013 auch als Vorwand, damit Ich Gro\u00dfes schenken und sagen kann: \u201aDie Seele hat Mir gegeben, und Ich habe ihr gegeben\u2018.<br \/>\nEs stimmt, sie hat Mir zwar wenig gegeben, aber sie gab Mir das, was sie hatte. Und dass sie sich sogar von dem Wenigen um Meinetwillen getrennt hat, ist die gr\u00f6\u00dfte Gabe.<br \/>\nIch vertraue sie meiner \u00fcbergro\u00dfen Liebe an, damit Ich alles ersetzen kann, was der Seele fehlt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 22. Januar 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-69327","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69327\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}